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      <title>SCHON GEWUSST??? by EqualiZ</title>
      <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst</link>
      <description>Hintergrundinformationen mit Quellenangaben zu den Quizfragen zu Sexismus und Gewalt an Mädchen* und Frauen*</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-03-17 15:45:32 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2026-03-11 07:38:06 UTC</lastBuildDate>
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      <item>
         <title>Familiäre Gewalt, sexuelle Gewalt und Stalking</title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1321465509</link>
         <description><![CDATA[<div>Das Gewaltschutzzentrum Kärnten wurde im September 1999 in Klagenfurt eröffnet. Bis September 2019 wurden 11.895 Frauen* ( 89 %) und 1.495 Männer* (11 %) zu familiärer Gewalt, sexueller Gewalt und Stalking beraten und begleitet.&nbsp; <a href="https://9e5094c0-bb9b-4bb0-8fb4-608510593482.filesusr.com/ugd/b16c59_b49ef6a697c64530afa25134d6f5603c.pdf"><strong>vgl. Statistik 20 Jahre</strong></a><br>Kontinuierlich <strong>aktualisierte Zahlen v.a. zu häuslicher Gewalt und Stalking in Österreich</strong> finden sich auf der Website des <a href="https://www.aoef.at/index.php/zahlen-und-daten"><strong>AÖF (Autonome österreichische Frauenhäuser)</strong>.</a><br>Nur 33 % aller von Gewalt in der Partnerschaft betroffenen Frauen* kontaktierten nach dem schwerwiegendsten Vorfall die Polizei oder andere Institutionen (<a href="https://fra.europa.eu/sites/default/files/fra-2014-vaw-survey-at-a-glance-oct14_de.pdf"><strong>FRA 2014: Gewalt gegen Frauen*, EU-weite Erhebung</strong></a> n= 42.000 Frauen 28 EU-Mitgliedsstaaten).<br>Im <a href="https://www.ifas-home.de/wp-content/uploads/2021/03/Bericht-Partner-5-Erwachsene-Dunkelfeld-FINAL.pdf"><strong>Primärbericht zur Erwachsenen-sexualität 2020 des Institutes für Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg</strong></a> finden sich für <strong>Deutschland folgende Zahlen: </strong>90% aller aktuellen Beziehungen sind frei von Gewalt. Aber 50 % aller Frauen* und diversen Personen haben in Vorbeziehungen Formen partnerschaftlicher Gewalt (verbal, körperlich, sexuell) erlebt. Betroffene von sexualisierter Gewalt in Partnerschaften sind zu 85% weiblich.&nbsp;<br><br></div><div><br><br><br>Im Primärberich</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-17 16:09:48 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Frauen*morde (Femizid)</title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1321473791</link>
         <description><![CDATA[<div>Frauen* werden v.a. von ihren (Ex)Partnern oder Familienmitgliedern ermordet. 2019 waren es 39, 2018 sogar  41 Morde an Frauen* (von insgesamt 55 Mordfällen) in Österreich. Damit war Österreich EU-Ranking 2018 das Land mit den meisten Frauen*morden pro 100.000 Einwohner*innen . 2014 waren es 19 Frauen*. Es kam also in diesen 4 Jahren in Österreich zu mehr als einer Verdoppelung der Frauen*morde.&nbsp;</div><div><strong>vgl.</strong> <a href="https://www.aoef.at/index.php/zahlen-und-daten"><strong>https://www.aoef.at/index.php/zahlen-und-daten</strong></a>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-17 16:11:12 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Gewalt in Jugendbeziehungen</title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1321484578</link>
         <description><![CDATA[<div>Das EU-Projekt „Love &amp; Respect“ befragte in 5 beteiligten Ländern Jugendliche nach ihren Erfahrungen in ihren ersten Paarbeziehungen. <strong>57 %</strong> der 2018 befragten <strong>österreichischen </strong>Jugendlichen gaben an, in der/den Beziehung(en) körperliche, sexualisierte, psychische und/oder ökonomische Gewalt erlebt zu haben. Neben der grundsätzlich sehr starken Häufigkeit ist an den Ergebnissen auch hervorstechend, dass nicht nur weibliche* sondern auch männliche* Jugendliche in hoher Zahl von Gewalterfahrungen in ihren ersten Beziehungen berichten (<a href="https://www.hazissa.at/files/8816/1709/4484/Kurzbericht_Ergebnisse_Love_And_Respect.pdf"><strong>Kurzbericht Hazissa März 2021</strong></a>).&nbsp;</div><div><strong>Grafik vgl</strong>. <a href="http://love-and-respect.org/siteDE/tdv.php"><strong>http://love-and-respect.org/siteDE/tdv.php</strong></a>, Diagramm zit.n. <a href="https://www.hazissa.at/files/4915/8928/5241/Jahresbericht_2019.pdf"><strong>Jahresbericht Hazissa 2019, Fachstelle Prävention sexualisierte Gewalt. </strong></a><strong><br></strong>Die <a href="https://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/fullarticle/2786460"><strong>Studie von 2021 eines Forschungsteams der AAU Klagenfurt</strong></a> beziffert <strong>20 % der Teenager-Dates mit körperlicher und 10 % der Teeanger-Dates mit sexueller Gewalt.</strong> In einer Meta-Analyse von Präventionsprogrammen betonen sie, dass diese hinsichtlich körperlicher Gewalt gut wirken, nicht jedoch hinsichtlich sexueller Gewalt.&nbsp;<br><br></div><div><br></div><div>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-17 16:13:08 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Vergewaltigungen und sexualisierte Gewalt</title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1321532805</link>
         <description><![CDATA[<div>Im Jahr 2019 wurden in Österreich laut <a href="https://bundeskriminalamt.at/501/files/Broschuere_PKS_2019.pdf"><strong>Kriminalstatistik </strong></a>948 Vergewaltigungen nach § 201 StGB angezeigt. In 91 % der Fälle kannten sich Opfer und Täter. Damit stieg die Fallzahl das zweite Jahr in Folge. Generell ist bei Kriminalitäts-daten zu beachten, dass die Zahlen auch durch das Anzeigeverhalten beeinflusst werden und stets ein "Dunkelfeld" nicht erfasster Taten bleibt. <br> Im <a href="https://www.ifas-home.de/wp-content/uploads/2021/03/Bericht-Partner-5-Erwachsene-Dunkelfeld-FINAL.pdf"><strong>Primärbericht zur Erwachsenen-sexualität 2020 des Institutes für Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg</strong></a> finden sich für <strong>Deutschland folgende Zahlen:<br></strong>42 % der befragten Frauen* haben einen Vergewaltigungsversuch erlebt, 28 % der Frauen* eine Vergewaltigung. 97% aller Frauen* und 95% aller diversen Personen haben Erfahrung(en) mit&nbsp; sexueller Belästigung. 25 % der erlebten sexualisierten Gewalt fanden in der Kindheit, weitere 25 % im Jugend/jungen Erwachsenenalter statt. Nur 8 % der betroffenen Frauen* erstatteten eine Anzeige. Im Kindesalter werden ca. 10 % der Taten angezeigt. <br>Das <strong>österreichische Bundesministerium für Inneres </strong>weist zu Sexualdelikten im <strong>Kriminalitätsbericht 2018 f</strong>olgende Zahlen aus (zit. n. J<a href="https://www.hazissa.at/files/4915/8928/5241/Jahresbericht_2019.pdf"><strong>ahresbericht Hazissa 2019, Fachstelle Prävention sexualisierte Gewalt)</strong></a><strong> </strong><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-17 16:21:42 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Equal Pay Day und Gender Pay Gap</title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1321540595</link>
         <description><![CDATA[<div>Der „Equal Pay Day“ ist der internationale <strong>Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Frauen* und Männern*.</strong> Er soll auf den „Gender Pay Gap“, also die durchschnittliche Entgeltdifferenz zwischen Frauen* und Männern* aufmerksam machen. Ab diesem Tag arbeiten Frauen* in Vollzeit aufs Jahr hochgerechnet gratis, weil sie um 19,3 Prozent weniger verdienen als Männer. (Die Ursachen sind vielfältig und komplex. Eine Darstellung an dieser Stelle würde den Rahmen sprengen). In Österreich war der Equal pay day im Jahr 2020 am <strong>22. Oktober</strong>, die Frauen* haben also im Vergleich zu den Männern* <strong>71 Tage gratis</strong> gearbeitet.</div><div>Während das durchschnittliche Bruttoeinkommen im Jahr von Männern* in Österreich bei&nbsp; € 53.153,-- liegt, verdienen Frauen* durchschnittlich         € 42.880,--brutto in den letzten Jahren. Daraus ergibt sich ein Minus von 19,3 %. Frauen* verdienten im Jahr 2019 in Österreich € 10.273, -- weniger als Männer. Vgl. <a href="https://www.arbeiterkammer.at/equalpayday2020"><strong>https://www.arbeiterkammer.at/equalpayday2020</strong></a>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-17 16:23:10 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Gewalt an Mädchen* und Frauen* im Internet</title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1321545974</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Vgl. <strong>&nbsp;</strong><a href="https://www.weisser-ring.at/wp-content/uploads/2018/10/Broschuere-Gewalt-im-Netz.pdf"><strong>Datenerhebung zu Gewalt im Netz gegen Frauen und Mädchen, Weißer Ring, Uni Wien, BM, 2017</strong></a><strong><br></strong>Der <a href="https://www.plan.de/fileadmin/website/05._Ueber_uns/Maedchenberichte/Maedchenbericht_2020/Free_to_be_online_report_englisch_FINAL.pdf"><strong>#Free to online? - Mädchenbericht 2020</strong></a>, der weltweit 14.000 Mädchen* und junge Frauen* zu erlebter Online-Gewalt befragt hat, liefert noch weitaus <strong>höhere Inzidenzzahlen. Österreich war nicht Teil der Studie, aber die </strong>Ergebnisse für Deutschland können als Anhaltspunkt&nbsp; herangezogen werden.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-17 16:24:06 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Frauen*parkplätze</title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1321551113</link>
         <description><![CDATA[<div>Laut einer Studie der Stadt Wien aus dem Jahr 2007 gaben 49 % der befragten Frauen* an, dass sie es als unangenehm empfinden, wenn sie alleine in eine Tiefgarage fahren. Das Dezernat Gender Mainstreaming der Stadt Wien hat daher Sicherheitsaspekte für Tiefgaragen vorgegeben, die für beide Geschlechter gelten sollen, jedoch für Frauen* wichtiger seien. Frauen*parkplätze sollen sich in Sicht- und Rufkontakt zum Personal befinden sowie in unmittelbarer Nähe des Treppenaufgangs beziehungsweise Lifts. Sie zu installieren ist eine Empfehlung, es gibt dafür keine rechtlichen Grundlagen. &nbsp;</div><div><strong>Vgl. </strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenparkplatz#%C3%96sterreich"><strong>https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenparkplatz#%C3%96sterreich</strong>&nbsp;</a></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-17 16:25:01 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Unbezahlte Arbeit im Geschlechtervergleich</title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1321559920</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Vgl.  </strong><a href="https://www.arbeit-wirtschaft.at/leistung-in-oesterreich-zahlen-daten-fakten/"><strong>https://www.arbeit-wirtschaft.at/leistung-in-oesterreich-zahlen-daten-fakten/<br></strong></a><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-17 16:26:30 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz</title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1321566286</link>
         <description><![CDATA[<div>Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz können visuelle verbale oder körperliche Übergriffe sein bzw. die Form sexueller Erpressung annehmen.&nbsp; Sie gelten als Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Das Gleichbehandlungsgesetz verbietet ausdrücklich die sexuelle Diskriminierung und wendet sich gegen Belästiger*innen. Es wendet sich aber auch gegen Arbeitgeber*innen, die belästigte Arbeitnehmerinnen* bzw. Kund*innen nicht schützen. Auch sexuelle Belästigung außerhalb des Arbeitsplatzes (z.B. Weiterbildung) zieht rechtliche Folgen nach sich.&nbsp;</div><div><strong>Vgl. </strong><a href="https://www.oesterreich.gv.at/themen/arbeit_und_pension/sexuelle_belaestigung_am_arbeitsplatz"><strong>https://www.oesterreich.gv.at/themen/arbeit_und_pension/sexuelle_belaestigung_am_arbeitsplatz</strong></a> <strong><br><br>Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz in Österreich 2018, befragt wurden 4.000 Arbeitnehmerinnen* </strong>Vgl.&nbsp;</div><div><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/955156/umfrage/sexuelle-belaestigung-von-frauen-am-arbeitsplatz-in-oesterreich/#professional"><strong>https://de.statista.com/statistik/daten/studie/955156/umfrage/sexuelle-belaestigung-von-frauen-am-arbeitsplatz-in-oesterreich/#professional</strong></a><strong>&nbsp;</strong></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-17 16:27:40 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Medienberichterstattung über Gewalt an Mädchen* und Frauen*</title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1321619696</link>
         <description><![CDATA[<div>Frauen*mord ist Mord und kein "Beziehungsdrama" oder "Familientragödie". Die meisten Nachrichten über Gewalt bestehen aus Straftaten gegen das Leben oder gegen sexuelle Selbstbestimmung. Neben sensationsbetonter Aufmachung werden die weiblichen Opfer häufig als "hilflos" und "schwach" dargestellt oder sogar selbst in Opfer-Täter-Umkehrung für die Tat verantwortlich gemacht. Männliche Täter* hingegen werden oft als "Monster" oder "pathologisch Besessene" dargestellt oder als Menschen, die sich nicht selbst helfen können. Diese Darstellungen verstärken stereotype Vorstellungen und viele Zusammenhänge und Aspekte dessen, was tatsächlich geschehen ist, werden nicht behandelt.&nbsp; <strong>Vgl. </strong><a href="http://www.mediaaffairs.at/aktuellebeitraege/gesellschaft/studiegewaltgegenfrauen.html"><strong>MediaAffairs 2020: Jahresstudie 2019. Analyse der Berichterstattung über Gewaltdelikte an Frauen* und die Rolle der Medien. </strong></a><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-17 16:37:41 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Catcalling &amp; Co</title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1321629802</link>
         <description><![CDATA[<div>Drei Viertel der Frauen* (74,2 %) und ein Viertel der Männer* (27,2 %) wurden im Erwachsenenalter in Österreich schon einmal sexuell belästigt. Als bedrohlich wurde diese psychische Übergriffsform von 29,7 % der Frauen* und 5,6 % der Männer* erlebt. Die sexuelle Belästigung ist jene Gewaltform, die am häufigsten an öffentlichen Orten erfahren wird (Frauen*: 51,3 %, Männer*: 12,5 %). Vgl. <a href="https://www.gewaltinfo.at/uploads/pdf/bmwfj_gewaltpraevalenz-2011.pdf"><strong>ÖIF: Gewalt in der Familie und im nahen sozialen Umfeld. Österreichische Prävalenzstudie zur Gewalt an Frauen* und Männern*, Wien, 2011.</strong></a><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-17 16:39:36 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Victim-Blaming, Täter-Opfer-Umkehr und offener Sexismus</title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1325169453</link>
         <description><![CDATA[<div>&nbsp;V<strong>gl. </strong><a href="https://data.europa.eu/euodp/en/data/dataset/S2115_85_3_449_ENG"><strong>Spezial-Eurobarometer-Studie (EBS) 449, 2016:</strong></a><strong> </strong>In dieser repräsentativen Studie stimmten 32 % der Österreicher*innen zu, dass Geschlechtsverkehr ohne Einwilligung unter bestimmten Umständen gerechtfertigt sein kann. Als Gründe wurden u.a. genannt: der/die Betroffene ist alkoholisiert oder hat Drogen genommen; ist freiwillig mit jemanden mit nach Hause gegangen;&nbsp; trägt freizügige, provozierende oder sexy Kleidung oder hat nicht eindeutig „nein“ gesagt oder sich körperlich nicht deutlich gewehrt. Weitere Ergebnisse aus dieser Studie: 23 % der Österreicher*innen meinen, dass Gewalt gegenüber Frauen* oft vom Opfer selbst provoziert wird und 24 % der Österreicher*innen sind überzeugt, dass Frauen* Missbrauchs- oder Vergewaltigungsvorwürfe oft erfinden oder übertreiben. Gleichzeitig lehnten&nbsp; 62% der befragten Österreicher*innen eine strafrechtliche Regelung für verbale Gewalt ab (Höchstzahl im EU-Ranking), wozu auch offen geäußerter Sexismus und Frauenverachtung zu zählen sind.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-18 12:45:30 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Sexismus und Gewalt an Mädchen* und Frauen* in Verschränkung mit anderen Gruppen-Zugehörigkeiten:  </title>
         <author>EqualiZ</author>
         <link>https://padlet.com/EqualiZ/schongewusst/wish/1347442896</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Die <a href="https://www.bundeskanzleramt.gv.at/agenda/frauen-und-gleichstellung/gewalt-gegen-frauen/istanbul-konvention-gewalt-gegen-frauen.html"><strong>Istanbul-Konvention 2011 des Europarates zur Bekämpfung und Verhütung von Gewalt an Frauen* und häuslicher Gewalt</strong></a><strong> </strong>(in Österreich seit 2014 in Kraft und bindend)<strong> </strong>hält ausdrücklich fest, dass die zu setzenden Maßnahmen (v.a. auch rechtliche) ohne Diskriminierung von bestimmten weiteren sozialen Zugehörigkeitskategorien (neben dem Geschlecht) zu erfolgen hat.&nbsp; Faktisch zeigen sich intersektional einige <br><strong><mark>Unterschiede in der Betroffenheit von Mädchen* und Frauen* unter folgenden Gesichtspunkten, </mark></strong><mark>zu denen es wenige&nbsp; Datenerhebungen gibt.<br><br></mark>Einen <strong>Überblick</strong> bietet die <mark>SORA-Studie von </mark><a href="https://wien.arbeiterkammer.at/service/studien/Frauen/Diskriminierungserfahrungen_von_Frauen.pdf"><strong><mark>Daniel Schönherr zu&nbsp; "</mark></strong><strong><em><mark>Diskriminierungserfahrungen von Frauen* in Österreich</mark></em></strong><strong><mark>" (Sonderauswertung für die AK Wien, 2020).&nbsp; </mark></strong></a><strong><mark>&nbsp; </mark></strong><strong><br></strong><strong><mark>Haupterkenntnisse der Studie:</mark></strong></div><ul><li>Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist die häufigste Form der Diskriminierung: 46 % der Frauen* fühlten sich in letzten 3 Jahren mind. 1 x diskriminiert, 14 % <strong>aller</strong> Frauen* aufgrund des Geschlechts (30 % der diskriminierten Frauen*). Vergleich zu Männern*: 40 % fühlten sich mind. 1 x diskriminiert, nur 1 % davon aufgrund des Geschlechts-</li><li>Die Diskriminierung wird subjektiv v.a. dann wahrgenommen, wenn sie direkt und personal erfolgt.&nbsp;</li><li>Die strukturelle Diskriminierung von Frauen*, weitaus stärker verbreitet, wird oft nicht von Frauen* erkannt und wahrgenommen (<a href="https://www.bpb.de/apuz/178674/subtile-erscheinungsformen-von-sexismus">Neosexismus</a>)</li><li>Diskriminierungserfahrungen werden von Frauen*, die mehrfach diskriminiert sind, eher andere Kategorien zugeschrieben: sozialer Status, Herkunft/Hautfarbe/Akzent, Religion, Alter, sexuelle Orientierung und Behinderung, Familienstand (Anzahl Kinder)</li><li>Die Zugehörigkeit zu mehreren diskriminierten Gruppen erhöht das Risiko, diskriminiert zu werden, massiv (siehe S. 25-28).</li></ul><div><br><strong><mark>Ergebnisse aus anderen Studien</mark></strong><strong>:</strong><br><strong><mark>Alter:</mark></strong> Mädchen* und jüngere Frauen* sind z.B. von Gewalt im Internet weitaus stärker betroffen (63 % der befragten 15-18jährigen gegenüber 1/3&nbsp; in der Gesamtgruppe der Befragten in der <a href="https://www.weisser-ring.at/wp-content/uploads/2018/10/Broschuere-Gewalt-im-Netz.pdf"><strong>Studie des Weißen Rings 2018)</strong></a><strong>; </strong>Unterschiede im Ausmaß von Betroffenheit von unterschiedlichen Formen der Gewalt nach Alter zeigen u.a. die<strong> </strong><a href="https://www.gewaltinfo.at/uploads/pdf/bmwfj_gewaltpraevalenz-2011.pdf"><strong>Prävalenzstudie des ÖIF 2011</strong></a><strong> </strong>sowie die EUweite<strong> </strong><a href="https://fra.europa.eu/de/publication/2014/gewalt-gegen-frauen-eine-eu-weite-erhebung-ergebnisse-auf-einen-blick"><strong>FRA-Prävalenzstudie 2014</strong></a><strong>. </strong>Ältere Frauen sind z.B. laut vorliegenden Zahlen weniger häufig von häuslicher Gewalt betroffen, aber es gibt dazu keine wirklich aussagekräftigen Datenerhebungen, warum dies so ist und keine Daten zu anderen Formen von Gewalt an älteren Frauen* (<strong>Vgl. </strong><a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/pubhef-2018-0128/html"><strong>Nägele, B. 2019: Partnergewalt an älteren Frauen*</strong></a><strong>) </strong>Einblicke zu unsichtbarer Gewalt an älteren Frauen gibt das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ttMmzMGLcfo"><strong>Video Schrittweise, Folge 4, des AÖF/Sozialministeriums 2021.</strong></a><br><strong><mark>sexuelle Orientierung /Geschlechtsidentität</mark></strong><strong>: </strong>dazu gibt es leider keine genderdifferenzierten Daten; laut <a href="https://fra.europa.eu/en/publication/2014/eu-lgbt-survey-european-union-lesbian-gay-bisexual-and-transgender-survey-main"><strong>EU LGBT Survey, FRA 2014 </strong></a>sind EU-weit 26 % der LGBT--Personen Opfer von Gewalt, 8 % nannten schwere Vorfälle im nahen sozialen Umfeld; bei einer Umfrage in Wien gab ca. ein Drittel der befragten LGBTI-Personen an, Gewalt u./o. Diskriminierung v.a. im öffentlichen Raum<strong> </strong>zu erleben<strong> (vgl. </strong><a href="https://www.wien.gv.at/menschen/queer/pdf/studie-queer-in-wien.pdf"><strong>Schönpflug, K. u.a. 2015</strong></a><strong>)<br></strong><strong><mark>ethnische Zugehörigkeit </mark></strong><strong><em><mark>: </mark></em></strong>es sind<strong><em> </em></strong>kaum aussagekräftige Daten vorhanden zur Betroffenheit von Mädchen* und Frauen* mit Migrationserfahrung im Vergleich mit der Querschnitts-bevölkerung. Eine&nbsp; Verstärkung durch die Verschränkung Sexismus/Rassismus ist evident. Vorliegende Daten beschäftigen sich v.a. mit der Gewalt innerhalb von&nbsp; Communities bzw. der "anderen Gruppe bzw. Kultur" (z.B. <a href="https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/Fotos/Logos_Sujets/Allgemeine/2_Perspektiven_GewaltgegenFrauen_200x260_RZ_SCR_Screen_FINAL__3_.pdf"><strong>Perspektive Integration 05/2017: Gewalt an Frauen im Kontext von Migration).</strong></a> Im Mittelpunkt stehen v.a. die Schlagwörter Zwangsheirat, weibliche Genitalverstümmelung und "Ehrenmorde". Eine<strong> </strong><a href="https://www.bmfsfj.de/resource/blob/93964/588d6d5da075d2803f8696dfbbe3d35c/gesundheit-gewalt-migration-langfassung-studie-data.pdf"><strong>Studie aus dem Jahr 2008 aus Deutschland </strong></a>(in der wissenschaftlichen Diskussion ist das Forschungssetting sehr umstritten) zeigt eine signifkant höhere Betroffenheit von Gewalt und damit verbundenen Gesundheitsbelastungen bei Frauen* türkischer Herkunft gegenüber Frauen* deutscher Herkunft, .<br><strong><mark>Religion/Weltanschauung:</mark></strong>&nbsp; siehe auch Herkunft/Ethnie. Im Zusammenhang mit Sexismus und Gewalt an Mädchen* und Frauen* wird Gewalt oft festgemacht an den Debatten rund um das Kopftuch muslimischer Frauen, Säureattacken auf Mädchen* und Frauen*. Artikel zur "Kulturalisierung" von Gewalt": <a href="https://www.ufuq.de/bauchfrei-und-kopftuch-eingriffe-in-die-koerperliche-autonomie-von-maedchen/"><strong>Debus, Katharina: Bauchfrei und Kopftuch. Eingriffe in die körperliche Autonomie von Mädchen*, 2021.</strong></a><br><strong><mark>Menschen, die behindert werden/mit psychischer Erkrankung: </mark></strong>von körperlicher und psychischer Gewalt sowie sexuellen Übergriffen ("hands on") signifikant höher betroffen, von anderen Formen sexueller Belästigung etwas weniger betroffen als Querschnittsbevölkerung. (<strong>Vgl. </strong><a href="https://www.irks.at/assets/irks/Publikationen/Forschungsbericht/Mayrhofer_et_al_2019_Gewalt_an_Menschen_mit_Behinderungen_Endbericht.pdf"><strong>Mayrhofer u.a., 2019). </strong></a><br><strong><mark>Bildung: </mark></strong>&nbsp; Frauen* mit akademischem Bildungsabschluss nehmen in ihrem Lebensumfeld im Alltag häufiger Sexismus und Übergriffen wahr (71 %) als Frauen* mit geringerem Bildungsabschluss (53 %). Die Autor*innen der Studie führen dies auf eine größere Sensibilisierung für verschiedene Gewaltformen bei Menschen mit höherem Bildungsabschluss zurück , während Menschen mit geringem Bildungsabschluss oft unterschiedliche Formen von Sexismus und Übergriffen als "normal" und "nicht sexistisch" einstufen.&nbsp; Vgl. <a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/sexismus-im-alltag-141250"><strong>Pilotstudie Sexismus im Alltag. Wahrnehmungen und Haltungen der deutschen Bevölkerung, 2020</strong></a>)<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-24 12:03:18 UTC</pubDate>
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         <title>Digitale Gewalt in Paar-Beziehungen</title>
         <author>EqualiZ</author>
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         <description><![CDATA[<div>Das sogenannte <strong><em>„Internet of Things</em></strong><em>“</em> <strong>IoT</strong> (smarte Geräte) und – hinter Namen wie <em>„Anti-Diebstahl-App“</em> verborgene – <strong><em>Spyware</em></strong> erweitern und verstärken die für Gewalttäter*innen&nbsp; in Paarbeziehungen typischen Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten. Der <strong>Digital Gender Gap</strong> (IT-Technologien und ihre Anwendungen sind v.a. <em>„männlich“</em> besetzt und sozialisiert)&nbsp; verstärkt die Tendenz, dass die Ausübenden v.a. männlich* und die Betroffenen v.a. weiblich* sind. Häufig werden diese Formen der Gewalt nicht als solche wahrgenommen oder hinsichtlich ihrer Auswirkungen unterschätzt. Mehr zu &nbsp; geschlechtsspezifischen digitalen Gewalterformen in Paarbeziehungen sowieTipps und Möglichkeiten der Prävention und Intervention siehe <strong>bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe / Nivedita Prasad (Hg.) 2021: Geschlechtsspezifische Gewalt in Zeiten der Digitalisierung. Formen und Interventionsstrategien. <br></strong><a href="https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5281-9/geschlechtsspezifische-gewalt-in-zeiten-der-digitalisierung/?number=978-3-8394-5281-3"><strong>Kostenloser Download als pdf oder EPUB.</strong>&nbsp;</a><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-27 08:00:04 UTC</pubDate>
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