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      <title>Mein mutiges Padlet by Mira Wienstroth</title>
      <link>https://padlet.com/mirawienstroth/lhuhve21odtwu2el</link>
      <description>Mit einem Quäntchen Glück erstellt</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-02-22 14:35:30 UTC</pubDate>
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         <title>1.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[08.05. 07:21 Uhr Woyzeck: Ja, Andres, der Platz ist verflucht. Siehst Du den lichten Streif da über das Gras hin, wo die Schwämme so nachwachsen? Da rollt abends der Kopf. Es hob ihn einmal einer auf, er meint', es wär ein Igel: drei Tag und drei Nächt, er lag auf den Hobelspänen. – Leise:Andres, das waren die Freimaurer! Ich hab's, die Freimaurer! Andres singt: Saßen dort zwei Hasen, fraßen ab das grüne, grüne Gras... Woyzeck: Still: Hörst du's, Andres? Hörst du's? Es geht was! Andres: Fraßen ab das grüne, grüne Gras... bis auf den grünen Rasen. Woyzeck: Es geht hinter mir, unter mir. – Stampft auf den Boden: Hohl, hörst Du? Alles hohl da unten! Die Freimaurer!]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:39:19 UTC</pubDate>
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         <title>2.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong><br>08.05. 07:26 Uhr<br></strong><br></div><div>Margret: Was ein Mann, wie ein Baum.<br>Marie: Er steht auf seinen Füßen wie ein Löw.<br>(Tambourmajor grüßt.)<br>Margret: Ei, was freundliche Auge, Frau Nachbarin! So was is man an ihr nit gewöhnt.<br>Marie singt: Soldaten, das sind schöne Bursch ...</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:40:38 UTC</pubDate>
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         <title>3.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[08.05. 07:29 Uhr
Unteroffizier: Halt, jetzt. Siehst du sie! Was n´ Weibsbild.

Tambourmajor: Teufel! Zum Fortpflanzen von Kürassierregimenter und zur Zucht von Tambourmajors!

Unteroffizier: Wie sie den Kopf trägt, man meint, das schwarz Haar müsst sie abwärtsziehn wie ein Gewicht, und Auge, schwarz …]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:41:15 UTC</pubDate>
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         <title>4.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong><br>08.05. 09:02 Uhr<br></strong><br></div><div>Marie: Unseins hat nur ein Eckchen in der Welt und ein Stückchen Spiegel und doch hab ich einen so roten Mund als die großen Madamen mit ihren Spiegeln von oben bis unten und ihren schönen Herrn, die ihnen die Händ küssen, ich bin nur ein arm Weibsbild.<br><br></div><div>[…]<br><br></div><div>Woyzeck: Was hast du?<br><br></div><div>Marie: Nix.<br><br></div><div>Woyzeck: Unter deinen Fingern glänzt's ja.<br><br></div><div>Marie: Ein Ohrringlein; hab's gefunden.<br><br></div><div>Woyzeck: Ich hab so noch nix gefunden. Zwei auf einmal.<br><br></div><div>Marie: Bin ich ein Mensch (hier: Prostituierte)?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:42:25 UTC</pubDate>
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         <title>6.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[08.05. 09:13 Uhr
Woyzeck: Wir arme Leut. Sehn Sie, Herr Hauptmann, Geld, Geld. Wer kein Geld hat. Da setz einmal eines seinesgleichen auf die Moral in der Welt. Man hat auch sein Fleisch und Blut. Unseins ist doch einmal unselig in der und der andern Welt, ich glaub, wenn wir in Himmel kämen, so müßten wir donnern helfen.
Hauptmann: Woyzeck, Er hat keine Tugend, Er ist kein tugendhafter Mensch. […] Ich sag mir immer: du bist ein tugendhafter Mensch,  (gerührt) ein guter Mensch, ein guter Mensch.
Woyzeck: Ja, Herr Hauptmann, die Tugend! Ich hab's noch nicht so aus. Sehn Sie, wir gemeine Leut, das hat keine Tugend, es kommt einem nur so die Natur, aber wenn ich ein Herr wär und hätt ein Hut und eine Uhr und eine anglaise (Gehrock) und könnt vornehm reden, ich wollt schon tugendhaft sein. Es muss was Schöns sein um die Tugend, Herr Hauptmann. Aber ich bin ein armer Kerl.
]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:42:59 UTC</pubDate>
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         <title>5.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[08.05. 09:12 Uhr
Marie (allein, nach einer Pause): Ich bin doch ein schlecht Mensch. Ich könnt mich erstechen. – Ach! Was Welt! Geht doch alle zum Teufel, Mann und Weib.
]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:43:32 UTC</pubDate>
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         <title>7.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
         <link>https://padlet.com/mirawienstroth/lhuhve21odtwu2el/wish/1226726074</link>
         <description><![CDATA[08.05. 11:02 Uhr Tambourmajor: Marie! Marie (ihn ansehend, mit Ausdruck): Geh einmal vor dich hin. – Über die Brust wie ein Rind und ein Bart wie ein Löw - So ist keiner – Ich bin stolz vor allen Weibern. Tambourmajor: Wenn ich am Sonntag erst den großen Federbusch hab und die weiße Handschuh, Donnerwetter, Marie, der Prinz sagt immer: Mensch, Er ist ein Kerl. Marie (spöttisch): Ach, was! (Tritt vor ihn hin.) Mann! Tambourmajor: Und du bist auch ein Weibsbild. Sapperment, wir wollen eine Zucht Tambourmajors anlegen. He? (Er umfasst sie.) Marie (verstimmt): Lass mich! Tambourmajor: Wild Tier! Marie (heftig): Rühr mich an! Tambourmajor: Sieht dir der Teufel aus den Augen? Marie: Meinetwegen. Es ist alles eins!]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:45:01 UTC</pubDate>
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         <title>10.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[08.05. 18:02 Uhr Andres singt: Frau Wirtin hat ne brave Magd, sie sitzt im Garten Tag und Nacht, sie sitzt in ihrem Garten ... Woyzeck: Andres! Andres: Nu? Woyzeck: Schön Wetter. Andres: Sonntagswetter – Musik vor der Stadt. Vorhin – sind die Weibsbilder hinaus; die Mensche dampfe, das geht! Woyzeck unruhig: Tanz, Andres, sie tanze! Andres: Im Rössel und in Sternen. Woyzeck: Tanz, Tanz! Andres: Meinetwege. Sitzt in ihrem Garten, bis dass das Glöcklein zwölfe schlägt, und paßt auf die Solda-aten.]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:48:05 UTC</pubDate>
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         <title>9.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[<div>08.05. 16:55 Uhr Hauptmann: Wie is, Woyzeck, hat Er noch nicht ein Haar aus einem Bart in seiner Schüssel gefunden? He, Er versteht mich doch? Ein Haar eines Menschen, vom Bart eines Sapeurs, eines Unteroffiziers, eines – eines Tambourmajors? He, Woyzeck? Aber Er hat eine brave Frau. Geht Ihm nicht wie andern. […] Doktor: Den Puls, Woyzeck, den Puls, klein, hart, hüpfend, unregelmäßig. Woyzeck: Herr Hauptmann, die Erd ist höllenheiß, mir eiskalt! Eiskalt, die Hölle ist kalt, wollen wir wetten. Unmöglich, Mensch! Mensch! Unmöglich! Hauptmann: Kerl, will Er erschossen werden, will Er ein paar Kugeln vor den Kopf haben? Er ersticht mich mit seinen Augen, und ich mein's gut mit Ihm, weil Er ein guter Mensch ist, Woyzeck, ein guter Mensch. Doktor: Gesichtsmuskeln starr, gespannt, zuweilen hüpfend. Haltung aufgerichtet, gespannt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:48:45 UTC</pubDate>
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         <title>8.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[<div>08.05. 15:34 Uhr Woyzeck (sieht sie starr an und schüttelt den Kopf): Hm! Ich seh nichts, ich seh nichts. O, man müsst's sehen, man müsst's greifen könne mit Fäusten! Marie (verschüchtert): Was hast du, Franz? Du bist hirnwütig, Franz. Woyzeck: Eine Sünde, so dick und so breit. Es stinkt, dass man die Engelchen zum Himmel hinaus rauche könnt. Du hast ein rote Mund, Marie. Keine Blase drauf? Wie, Marie, du bist schön wie die Sünde –. Kann die Todsünde so schön sein? Marie: Franz, du red‘st im Fieber! Woyzeck: Teufel! – Hat er da gestande, so, so?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:49:27 UTC</pubDate>
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         <title>11.</title>
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         <description><![CDATA[<div>08.05. 19:25 Uhr Woyzeck: Immer zu! Immner zu! Hisch, hasch! So gehn die Geigen und die Pfeifen. – Immer zu! Immer zu! – Still, Musik! Was spricht da unten? – Recht sich gegen den Boden: Ha, was, was sagt ihr? Lauter! Lauter! Stich, stich die Zickwolfin tot? – Stich, stich die Zickwolfin tot! – Soll ich! Muß ich? Hör' ich's da auch? – Sagt's der Wind auch? – Hör' ich's immer, immer zu: stich tot, tot!</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:50:35 UTC</pubDate>
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         <title>12.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[<div>08.05. 22:02 Uhr Woyzeck schüttelt Andres: He, Andres! Andres! Andres: Na was is? Woyzeck: Ich kann nit schlafen! Wenn ich die Aug zumach', dreht sich's immer, und ich hör' die Geigen, immer zu, immer zu. Und dann spricht's aus der Wand. Hörst du nix? Andres: Ja – laß sie tanze! Einer is müd, und dann Gott behüt uns, amen. Woyzeck: Es redt immer: stich! stich! und zieht mir zwischen den Augen wie ein Messer. Andres: Schlaf, Narr! – Er schläft wieder ein. Woyzeck: Immer zu! Immer zu!</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:51:09 UTC</pubDate>
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         <title>13.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[<div>09.05. 11:13 Uhr Woyzeck: Was kost' das Messer? Jude: 's ist ganz grad. Wollt Ihr Euch den Hals mit abschneiden? Nu, was is es? Ich geb's Euch so wohlfeil wie ein andrer. Ihr sollt Euern Tod wohifeil haben, aber doch nit umsonst. Was is es? Er soll ein ökonomischer Tod haben. Woyzeck: Das kann mehr als Brot schneiden –</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:52:06 UTC</pubDate>
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         <title>14.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[<div>09.05. 12:24 Uhr Woyzeck: Das Kamisolchen, Andres, ist nit zur Montur: du kannst's brauchen, Andres. Andres ganz starr, sagt zu allem: Jawohl. Woyzeck: Das Kreuz meiner Schwester und das Ringlein. […] Andres: Franz, du kommst ins Lazarett. Armer, du mußt Schnaps trinken und Pulver drin, das töt' das Fieber. Woyzeck: Ja, Andres, wenn ein Schreiner die Hobelspäne sammelt, es weiß niemand, wer seinen Kopf drauflegen wird.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:52:32 UTC</pubDate>
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         <title>15.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[<div>09.05. 13:30 Uhr Doktor: Sehen Sie: der Mensch, seit einem Vierteljahr isst er nichts als Erbsen; bemerken Sie die Wirkung, fühlen Sie einmal: Was ein ungleicher Puls! Der und die Augen! Woyzeck: Herr Doktor, es wird mir dunkel! – Er setzt sich. Doktor: Courage, Woyzeck! Noch ein paar Tage, und dann ist's fertig. Fühlen Sie, meine Herren, fühlen Sie! – Sie betasten ihm Schläfe, Puls und Busen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:53:28 UTC</pubDate>
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         <title>16.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[<div>09.05. 22:26 Uhr Woyzeck: Friert's dich, Marie? Und doch bist du warm. Was du heiße Lippen hast! Heiß, heißen Hurenatem! Und doch möcht' ich den Himmel geben, sie noch einmal zu küssen. – Friert's dich? Wenn man kalt is, so friert man nicht mehr. Du wirst vom Morgentau nicht frieren. Marie: Was sagst du? Woyzeck: Nix. Schweigen. Marie: Was der Mond rot aufgeht! Woyzeck: Wie ein blutig Eisen. Marie: Was hast du vor, Franz, du bist so blaß. – Er holt mit denm Messer aus. – Franz halt ein! Um des Himmels willen, Hilfe, Hilfe! Woyzeck sticht drauflos: Nimm das und das! Kannst du nicht sterben? So! So! – Ha, sie zuckt noch; noch nicht? Noch nicht? Immer noch. – Stoßt nochmals zu. – Bist du tot! Tot! Tot! – Er läßt das Messer fallen und läuft weg.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:53:53 UTC</pubDate>
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         <title>17.</title>
         <author>mirawienstroth</author>
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         <description><![CDATA[<div>10.05. 00:05 Uhr Woyzeck allein: Das Messer? Wo ist das Messer? Ich hab' es da gelassen. Es verrät mich! Näher, noch näher! Was is das für ein Platz? Was hör' ich? Es rührt sich was. Still. – Da in der Nähe. Marie? Ha, Marie! Still. Alles still! Was bist du so bleich, Marie? Was hast du eine rote Schnur um den Hals? Bei wem hast du das Halsband verdient mit deinen Sünden?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 14:54:21 UTC</pubDate>
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         <title>Fazit</title>
         <author>mirawienstroth</author>
         <link>https://padlet.com/mirawienstroth/lhuhve21odtwu2el/wish/1226820939</link>
         <description><![CDATA[<div>Wir denken, dass Woyzeck nicht die alleinige Schuld an Maries Tod trägt. <br>Mit Schuld haben Marie, die sich dem Tambourmajor komplett hingibt und gesellschaftliche Einflüsse.  Die Gesellschaft übt Druck auf Woyzeck aus, da eine große Kluft zwischen Arm und Reich existiert. Woyzeck gilt im Drama als Fremdbestimmt, da er durch diese krankhaft beeinflusst wird.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-22 15:01:07 UTC</pubDate>
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