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      <title>Die Epoche der Moderne (1890-1925) by Paola de Paolis</title>
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      <description>Geschichte, Literatur, Philosophie Kunst und Musik</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2018-01-21 14:33:03 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die wilhelminische Ära erstreckt sich von 1890 und 1914 und wird von einer offensiven Aussenpolitik kennzeichnet. Der Kaiser Wilhelm II. veranließ imperialistische Unternehmungen in Afrika Asien und Ozeanien. Als Reaktion schließen sich Frankreich, Grossbritannien und Russland in einem Bündnis zusammen, um Deutschland und Österreich politisch und militärisch zu isolieren.<br> Österreich bzw. die Donaumonarchie hatte ihre Probleme mit den Unabhängigkeitsbewegungen in Ungarn. Nach dem Attentat in Sarajevo, wo 1914 der Thronfolger Franz Ferdinand erschossen wurde, brach der Erste Weltkrieg aus, der auch das Ende des deutschen Kaiserreichs einleitete.<br> Da 1917 in Russland die Russische Revolution ausbrach und Deutschland und Österreich einen Frieden mit Russland geschlossen hatten, ging der Krieg an der Westfront weiter, bis 1918 er mit der Niederlage der deutschen Nationen endete. Kaiser Wilhelm II. dankte ab und ging ins Exil.  Es würde in Berlin die Republik ausgerufen (Weimarer Republik). In Österreich begann auch eine demokratische Republik.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 14:34:03 UTC</pubDate>
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         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Jahrhundertwende war die Zeit der deutschen Hochindustrialisierung: das Land übernahm in Europa eine führende Rolle, dank der Entwicklung neuer Technologien (Benz mit dem ersten Automobil, von Zeppelin mit dem Luftschiff, Krupp mit der Stahlfabrik in Essen). In den schnell wachsenden Metropolen gab es die Stadtbeleuchtung und Strassenbahnen. <br> Viele deutsche Nobelpreisträger belegen die ausserordentlich Erregungschaften im Bereich der Naturwissenschaften: Röntgen entdeckte die elektromagnetischen Strahlen, Koch den Tuberkulose- und Cholera-Virus, Einstein die Relativitätstheorie.<br> Die Gesellschaft war aber voll Widersprüche:Staat und Gesellschaft waren von Aristokratie und Großbürgertum geprägt aber gleichzeitig kämpfte das Proletariat um seine soziale und politische Emanzipation. Zwischen Großbürgertum und Arbeiterklasse bildete sich eine Mittelschicht, die die Kosten des verlorenen Krieges bezahlen musste. Wegen der Inflation und der Weltwirtschaftskrise würde der Mittelstand größer und ärmer und fiel in die Arme der nationalsozialistischen Propaganda.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 14:40:27 UTC</pubDate>
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         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Viele Künstler und Intellektuelle brachen mit der traditionellen Kunst und Kultur des Kaiserreichs aus.<br>In der Malerei, Musik und Literatur,im Theater und in der Architektur entwickelten sich neue Stile und Formen, die oft im Gegensatz zueinander standen (Naturalismus, Neoromantik, Impressionismus, Symbolismus und Jugendstil). Diese Epoche wurde auf einer Seite als Zeit der Dekadenz und auf der anderen Seite als neuer Anfang einer besseren Epoche empfunden. Wir finden also die Gegenüberstellung von Begriffen wie "Dekadenz" oder " Fin de siecle" und "Moderne" oder "Avantgarde".&nbsp;<br>Die Dekadenten drückten die Endzeitstimmung durch Themen wie die Vergänglichkeit und den Krankhaften aus. Wichtige Faktoren waren der Ich-Verlust, die Proklamation vom Tod Gottes durch die Philosophie Nietzsches, die Psychoanalyse von Freud und die Relativitätstheorie von Einstein. Das Weltbild des Naturalismus wurde von Darwins&nbsp; Abstammungslehre, Taines Milieutheorie und der Philosophie von Comte stark beeinflusst. Dagegen stehen die Gegenströmungen des Impressionismus, Symbolismus und Jugendstils unter dem Einfluss von Schopenhauer (pessimistische Weltanschauung) und Nietzsche (Vitalismus). Beide Philosophen beeinflussten sehr stark Thomas Mann, während Schnitzler und Musil der Tiefenpsychologie von Freud nahe standen.<br>&nbsp;Gegen den Rationalismus des Positivismus und die aristokratische Kunst-u. Lebensauffassung des Impressionismus und Symbolismus wendete sich der Expressionismus. Man preist die Intuition und die Lebensintensität. Die österreichischen Intellektuelle machten die Stadt Wien zum Kulturzentrum: Schnitzler, Hofmannsthal, Klimt, Wagner, Mahler, Brahms, Strauss, Freud bildeten die sogenannte "Wiener Moderne". Ihre Themen waren Leben, Tod, Traum und Erotik.<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 14:42:51 UTC</pubDate>
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         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Als Vater der Psychoanalyse unterscheidet er in unserer Persönlichkeit drei Teile:  ein Es (die unbewusste Triebe), ein Über-Ich (die gesellschaftlichen Erwartungen, die Moral und das Gewissen) und ein Ich ( Vermittler zwischen dem Es und dem Über-Ich).  Die Erwartungen der Gesellschaft widersprechen oft den natürlichen Trieben des Individuums, die verdrängt werden. Aus diesem Konflikt zwischen Trieb und Moral entstehen Neurosen. Die Psychoanalyse zielt auf die Heilung dieser inneren Konflikte durch die Aufdeckung verdrängten Schocks. In der Literatur kommt man zum Inneren Monolog und zur Erlebten Rede.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 14:43:48 UTC</pubDate>
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         <title>Richard Wagner</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Preludio <em>Tristan und Isolde<br><br></em><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 14:49:21 UTC</pubDate>
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         <title>Richard Strauss</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Also sprach Zarathustra<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 14:50:41 UTC</pubDate>
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         <title>Claude Monet </title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div><em>Impression, soleil levant<br></em><br></div><div><em><br></em><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 14:55:02 UTC</pubDate>
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         <title>Gustav Klimt</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 14:57:23 UTC</pubDate>
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         <title>Matteo Saudino</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Prima lezione su Freud e la psicoanalisi<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 15:18:07 UTC</pubDate>
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         <title>Erich Marie Remarque (1898-1970)</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Aus <strong>Im Westen nichts Neues<br></strong> «Compagno, io non ti volevo uccidere. Se tu saltassi un’altra volta qua dentro, io non ti ucciderei, purché anche tu fossi ragionevole. Ma prima tu eri per me solo un’idea, una formula di concetti nel mio cervello, che determinava quella risoluzione. Io ho pugnalato codesta formula. Soltanto ora vedo che sei un uomo come me. Allora pensai alle tue bombe a mano, alla tua baionetta, alle tue armi; ora vedo la tua donna, il tuo volto, e quanto ci somigliamo. Perdonami, compagno! Noi vediamo queste cose sempre troppo tardi. Perché non ci hanno mai detto che voi siete poveri cani al par di noi, che le vostre mamme sono in angoscia per voi, come per noi le nostre, e che abbiamo lo stesso terrore, e la stessa morte e lo stesso patire… Perdonami, compagno, come potevi tu essere mio nemico? Se gettiamo via queste armi e queste uniformi, potresti essere mio fratello».</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 15:51:52 UTC</pubDate>
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         <title>Giuseppe Ungaretti</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Veglia<br></strong>Un’intera nottata<br>buttato vicino<br>a un compagno<br>massacrato<br>con la sua bocca<br>digrignata<br>volta al plenilunio<br>con la congestione<br>delle sue mani<br>penetrata<br>nel mio silenzio<br>ho scritto<br>lettere piene d’amore<br>Non sono mai stato<br>tanto<br>attaccato alla vita<br> </div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 15:53:44 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 16:05:30 UTC</pubDate>
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         <title>Gustav Klimt</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Giuditta</strong></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 20:47:37 UTC</pubDate>
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         <title>Filmabschnitt aus Eyes Wild Shut</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>(aus der <strong><em>Traumnovelle)</em></strong></div>]]></description>
         <enclosure url="https://youtu.be/yC3I4fm4bfU" />
         <pubDate>2018-01-21 21:00:28 UTC</pubDate>
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         <title>Anatol- Skizzen</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div><em>Weihnachtseinkäufe (das süße Mädel)<br>(...) </em>Anatol. Sie ...? Sie ..., das süße Mädl!</div><div>Gabriele. Süß? Gleich »süß«? – Und ich – die »Mondaine« schlechtweg –</div><div>Anatol. Böse Mondaine – wenn Sie durchaus wollen ...</div><div>Gabriele. Also ... erzählen Sie mir endlich von dem ... süßen Mädl!</div><div>Anatol. Sie ist nicht faszinierend schön – sie ist nicht besonders elegant – und sie ist durchaus nicht geistreich ...</div><div>Gabriele. Ich will ja nicht wissen, was sie nicht ist –</div><div>Anatol. Aber sie hat die weiche Anmut eines Frühlingsabends ... und die Grazie einer verzauberten Prinzessin ... und den Geist eines Mädchens, das zu lieben weiß!</div><div>Gabriele. Diese Art von Geist soll ja sehr verbreitet sein ... in Ihrer kleinen Welt! ...</div><div>Anatol. Sie können sich da nicht hineindenken! ... Man hat Ihnen zu viel verschwiegen, als Sie junges Mädchen waren – und hat Ihnen zu viel gesagt, seit Sie junge Frau sind! ... Darunter leidet die Naivität Ihrer Betrachtungen –</div><div>Gabriele. Aber Sie hören doch – ich will mich belehren lassen ... Ich glaube Ihnen ja schon die »verzauberte Prinzessin«! – Erzählen Sie mir nur, wie der Zaubergarten ausschaut, in dem sie ruht –</div><div>Anatol. Da dürfen Sie sich freilich nicht einen glänzenden Salon vorstellen, wo die schweren Portieren niederfallen – mit Makartbuketts in den Ecken, Bibelots, Leuchttürmen, mattem Samt ... und dem affektierten Halbdunkel eines sterbenden Nachmittags.</div><div>Gabriele. Ich will ja nicht wissen, was ich mir nicht vorstellen soll ...</div><div>Anatol. Also – denken Sie sich – ein kleines dämmeriges Zimmer – so klein – mit gemalten Wänden – und noch dazu etwas zu licht – ein paar alte, schlechte Kupferstiche mit verblaßten Aufschriften hängen da und dort. – Eine Hängelampe mit einem Schirm. – Vom Fenster aus, wenn es Abend wird, die Aussicht auf die im Dunkel versinkenden Dächer und Rauchfänge! ... Und – wenn der Frühling kommt, da wird der Garten gegenüber blühn und duften ...</div><div>Gabriele. Wie glücklich müssen Sie sein, daß Sie schon zu Weihnachten an den Mai denken!</div><div>Anatol. Ja – <em>dort</em> bin ich auch zuweilen glücklich!</div><div>Gabriele. Genug, genug! – Es wird spät – wir wollten ihr was kaufen! ... Vielleicht etwas für das Zimmer mit den gemalten Wänden ...</div><div>Anatol. Es fehlt nichts darin!</div><div>Gabriele. Ja ... ihr! – das glaub ich wohl! – Aber ich möchte Ihnen – ja Ihnen! das Zimmer so recht nach Ihrer Weise schmücken!</div><div>Anatol. Mir? –</div><div>Gabriele. Mit persischen Teppichen ...</div><div>Anatol. Aber ich bitte Sie – da hinaus!</div><div>Gabriele. Mit einer Ampel von gebrochenem, rot-grünem Glas ...?</div><div>Anatol. Hm!</div><div>Gabriele. Ein paar Vasen mit frischen Blumen?</div><div>Anatol. Ja ... aber ich will ja ihr was bringen –</div><div>Gabriele. Ach ja ... es ist wahr – wir müssen uns entscheiden – sie wartet wohl schon auf Sie?</div><div>Anatol. Gewiß!</div><div>Gabriele. Sie wartet? – Sagen Sie ... wie empfängt sie Sie denn? –</div><div>Anatol. Ach – wie man eben empfängt. –</div><div>Gabriele. Sie hört Ihre Schritte schon auf der Treppe ... nicht wahr?</div><div>Anatol. Ja ... zuweilen ...</div><div>Gabriele. Und steht bei der Türe?</div><div>Anatol. Ja!</div><div>Gabriele. Und fällt Ihnen um den Hals – und küßt Sie – und sagt ... Was sagt sie denn ...?</div><div>Anatol. Was man eben in solchen Fällen sagt...</div><div>Gabriele. Nun ... zum Beispiel!</div><div>Anatol. Ich weiß kein Beispiel!</div><div>Gabriele. Was sagte sie gestern?</div><div>Anatol. Ach – nichts Besonderes ... das klingt so einfältig, wenn man nicht den Ton der Stimme dazu hört ...! </div><div>Gabriele. Ich will ihn mir schon dazu denken: Nun – was sagte sie?</div><div>Anatol. ... »Ich bin so froh, daß ich dich wieder hab!«</div><div>Gabriele. »Ich bin so froh« – wie?!</div><div>Anatol. »Daß ich dich wieder hab!« ...</div><div>Gabriele. ... Das ist eigentlich hübsch – sehr hübsch! –</div><div>Anatol. Ja ... es ist herzlich und wahr!</div><div>Gabriele. Und sie ist... immer allein? – Ihr könnt euch so ungestört sehen!? –</div><div>Anatol. Nun ja – sie lebt so für sich – sie steht ganz allein – keinen Vater, keine Mutter ... nicht einmal eine Tante!</div><div>Gabriele. Und Sie ... sind ihr alles ...?</div><div>Anatol. ... Möglich! ... Heute ... (Schweigen.)</div><div>Gabriele. ... Es wird so spät – sehen Sie, wie leer es schon in den Straßen ist...</div><div>Anatol. Oh – ich hielt Sie auf! – Sie müssen ja nach Hause. –</div><div>Gabriele. Freilich – freilich! Man wird mich schon erwarten! – Wie machen wir das nur mit dem Geschenk ...?</div><div>Anatol. Oh – ich finde schon noch irgendeine Kleinigkeit ...!</div><div>Gabriele. Wer weiß, wer weiß! – Und ich habe mir schon einmal in den Kopf gesetzt, daß ich Ihrer ... daß ich dem ... Mädl – was aussuchen will...!</div><div>Anatol. Aber, ich bitte Sie, gnädige Frau!</div><div>Gabriele. ... Ich möchte am liebsten dabei sein, wenn Sie ihr das Weihnachtsgeschenk bringen! ... Ich habe eine solche Lust bekommen, das kleine Zimmer und das süße Mädl zu sehen! – Die weiß ja gar nicht, wie gut sie's hat!</div><div>Anatol. ...!</div><div>Gabriele. Nun aber, geben Sie mir die Päckchen! – Es wird so spät...</div><div>Anatol. Ja, ja! Hier sind sie – aber ...</div><div>Gabriele. Bitte – winken Sie dem Wagen dort, der uns entgegenkommt...</div><div>Anatol. Diese Eile, mit einem Mal?!</div><div>Gabriele. Bitte, bitte! (Er winkt.)</div><div>Gabriele. Ich danke Ihnen...! Aber was machen wir nun mit dem Geschenk ...? (Der Wagen hat gehalten; er und sie sind stehen geblieben, er will die Wagentüre öffnen.)</div><div>Gabriele. Warten Sie! –... Ich möchte ihr selbst was schicken!</div><div>Anatol. Sie ...?! Gnädige Frau, Sie selbst...</div><div>Gabriele. Was nur?! – Hier... nehmen Sie... diese Blumen ... ganz einfach, diese Blumen ...! Es soll nichts anderes sein als ein Gruß, gar nichts weiter ... Aber ... Sie müssen ihr was dazu ausrichten. –</div><div>Anatol. Gnädige Frau – Sie sind so lieb –</div><div>Gabriele. Versprechen Sie mir, ihr's zu bestellen ... und mit den Worten, die ich Ihnen mitgeben will –</div><div>Anatol. Gewiß.</div><div>Gabriele. Versprechen Sie's mir? –</div><div>Anatol. Ja ... mit Vergnügen! Warum denn nicht!</div><div>Gabriele(hat die Wagentür geöffnet). So sagen Sie ihr ...</div><div>Anatol. Nun ...?</div><div>Gabriele. Sagen Sie ihr: »Diese Blumen, mein ... süßes Mädl, schickt dir eine Frau, die vielleicht ebenso lieben kann wie du und die den Mut dazu nicht hatte ...«</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-21 21:05:15 UTC</pubDate>
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         <title>Ballade des ausseren Lebens</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-01-21 21:08:50 UTC</pubDate>
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         <title>Der Panther</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-01-21 21:15:12 UTC</pubDate>
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         <title>HA zum Video</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-01-25 12:09:31 UTC</pubDate>
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         <title>La rivoluzione di Basaglia</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>L'abolizione del manicomio come cura del disagio mentale. <br><strong><mark>HA: In che cosa è consistita la rivoluzione di Basaglia? Racconta.</mark></strong></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-25 15:49:39 UTC</pubDate>
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         <title>Alda Merini</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>La poetessa dal manicomio<br><strong><mark>HA: suche dir ein Gedicht in der literarischen Produktion von Alda Merini, das nach deiner Meinung die Stimmung und die schmerzliche Erfahrung des Irrenanstalten am besten darstellt. Begründe deine Wahl.</mark></strong></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-25 15:51:40 UTC</pubDate>
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         <title>Ein Gedicht</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-01-25 15:57:57 UTC</pubDate>
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         <title>Die beiden</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-01-25 16:04:11 UTC</pubDate>
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         <title>HA: Suche die Texte der beiden Gedichten und vergleiche Themen und Stimmung.</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-01-25 16:04:57 UTC</pubDate>
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         <title>Auguste Rodin, der Bildhauer</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <title></title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-01-25 16:09:00 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <title>Jardin des Plantes, Paris</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-01-25 16:12:46 UTC</pubDate>
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         <title>Briefe aus der Front</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Was für Menschen sind diese, die solche Briefe nach Hause schickten? Welche Gefühle drücken sie aus? Kommentiere ihre Worte.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-25 16:18:52 UTC</pubDate>
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         <title>Video ueber Rilke</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-01-30 13:12:48 UTC</pubDate>
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         <title>Die Traumnovelle von Schnitzler</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Durch die Lektüre von der Transkription schreib jedem Protagonisten dieser Novelle Eigenschaften und Tadeln zu.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-01-30 13:14:25 UTC</pubDate>
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         <title>Traumnovelle</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Der Traum von Albertine<br><br></div><div>&nbsp;<br><br></div><div>Albertine und Fridolin gehen zusammen auf einen Waldweg. Sie kommen dann auf eine Höhe, die auf drei Seiten vom Wald umringen ist und hinter durch eine Felsenwand begrenzt ist. Es ist also wie ein Zimmer und tatsächlich lieben sich die beiden, als wären sie zu Hause. Niemand kann sie sehen.&nbsp;<br><br></div><div>Am Morgen entdecken sie, dass ihre Kleider fort sind. Sie sind also nackt. Fridolin geht zurück in die Stadt, um sich neue Kleider zu besorgen, während Albertine auf der Höhe bleibt. Im Traum fühlt sich A. erleichtert, dass ihr Mann nicht mehr da ist. Sie nimmt seine anstrengende Suche nach Kleidern wahr: Fridolin geht von Geschäft zu Geschäft und kauft die schönsten Sachen für Albertine. Sie weiß es im Traum. Sie weiß auch, dass eine Menschenmenge ihm folgt und ihn bedroht. Albertine macht sich trotzdem keine große Sorge um ihren Mann, sie ist durch seine Abwesenheit erleichtert.&nbsp;<br><br></div><div>Albertine ist allein, aber ein Däne kommt plötzlich zu ihr aus dem Wald. Er sieht wie ein Mann aus, den A. u. F. auf Urlaub getroffen hatten. Er ist ein gutaussehender Mann. Am Anfang begrüßt er sie und geht zur Felsenwand. Er beobachtet sie lange, als wollte er sie besteigen. A. weiß, dass er durch die ganze Welt gereist ist. Das könnte bedeuten, dass der Däne ein erfahrener Mensch ist. Obwohl Fridolin eine große Gefahr läuft, nimmt A. die sexuelle Einladung von dem Dänen auf und schläft mit ihm bewusst zusammen.<br><br></div><div>&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-06 08:04:13 UTC</pubDate>
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         <title>Einleitung </title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-02-14 17:46:02 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <title>Visualisierung von GRODEK - Georg Trakl</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-02-14 17:55:20 UTC</pubDate>
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         <title>Gottfried Benn</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Schöne Jugend<br></strong><br></div><var>Der Mund eines Mädchens, das lange im Schilf gelegen hatte, sah so angeknabbert aus.Als man die Brust aufbrach, war die Speiseröhre so löcherig.Schließlich in einer Laube unter dem Zwerchfell fand man ein Nest von jungen Ratten. Ein kleines Schwesterchen lag tot. Die andern lebten von Leber und Niere, tranken das kalte Blut und hatten hier eine schöne Jugend verlebt. Und schön und schnell kam auch ihr Tod: man warf sie allesamt ins Wasser. Ach, wie die kleinen Schnauzen quietschten !</var><div><br></div><div>1912<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-15 16:36:03 UTC</pubDate>
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         <title>Übersetzung Schöne Jugend</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>La bocca di una ragazza, che era rimasta a lungo nel canneto,<br><br></div><div>appariva rosicchiata.<br><br></div><div>Quando le venne aperto il petto, l’esofago era pieno di buchi.<br><br></div><div>Infine in un’ansa del diaframma,<br><br></div><div>si trovò un nido di giovani ratti.<br><br></div><div>Una sorellina era morta.<br><br></div><div>Gli altri vivevano del fegato e dei reni,<br><br></div><div>bevevano il sangue freddo e avevano<br><br></div><div>trascorso qui una bella giovinezza.<br><br></div><div>E bella e rapida venne anche la loro morte:<br><br></div><div>li si buttò tutti assieme nell’acqua.<br><br></div><div>Ah come squittivano quei piccoli musi.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-15 16:45:27 UTC</pubDate>
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         <title>Gedicht &quot;Grodek&quot;</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>(Comune polacco del distretto di Białystok)<br><br></div><div><br>Am Abend tönen die herbstlichen Wälder<br>von tödlichen Waffen, die goldnen Ebenen<br>und blauen Seen, darüber die Sonne<br>düster hinrollt; umfängt die Nacht<br>sterbende Krieger, die wilde Klage<br>ihrer zerbrochenen Münder.<br>Doch stille sammelt im Weidengrund<br>rotes Gewölk, darin ein zürnender Gott wohnt<br>das vergoßne Blut sich, mondne Kühle;<br>alle Straßen münden in schwarze Verwesung.<br>Unter goldenem Gezweig der Nacht und Sternen<br>es schwankt der Schwester Schatten durch den schweigenden Hain,<br>zu grüßen die Geister der Helden, die blutenden Häupter;<br>und leise tönen im Rohr die dunkeln Flöten des Herbstes.<br>O stolzere Trauer! ihr ehernen Altäre<br>die heiße Flamme des Geistes<br>nährt heute ein gewaltiger Schmerz,<br>die ungebornen Enkel.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-15 16:49:09 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Der Expressionismus als Kinoprodukt</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
         <link>https://padlet.com/paoladepaolis63/l5ynzpx712es/wish/232021105</link>
         <description><![CDATA[<div>(starker Wiener Akzent, aber verständlich)</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-15 17:10:59 UTC</pubDate>
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         <title>Kommentar an Brief von Lord Chandos </title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>La <em>Lettera di Lord Chandos</em>, che risale al 1902, costituisce il grado zero non già della scrittura, ma della poetica di Hofmannsthal; costituisce un manifesto del deliquio della parola e del naufragio dell'io nel convulso e indistinto fluire delle cose non più nominabili né dominabili dal linguaggio; in tal senso, il racconto è la geniale denuncia di un'esemplare condizione novecentesca. Il protagonista abbandona la vocazione e la professione di scrittore perché nessuna parola gli sembra esprimere la realtà oggettiva; il segreto flusso della vita lo afferra e compenetra a tal punto che egli si smarrisce completamente negli oggetti, si dissolve in una rivelazione del Tutto che distrugge l'unità della persona in un sussultante trascolorare di emozioni e reazioni. Con questo famoso racconto, considerato spesso quale un esempio del più esasperato impressionismo, Hofmannsthal va ben aldilà della trepida atmosfera <em>fin de siècle</em>; come nel <em>Colloquio con l'ubriaco</em> di Kafka, nel quale le cose non stanno più al loro posto e la lingua non le dice più, anche nella <em>Lettera di Lord Chandos</em>non si vuol tanto alludere all'ineffabilità dell'esperienza individuale quanto indicare la necessità d'una letteratura non più limitata alla sfera della sensibilità oggettiva. Ciò che sconvolge il giovane Lord e letterato non è il silenzio della realtà, ma la simultanea molteplicità delle sue voci, sempre pronte a moltiplicarsi ulteriormente; la penna dello scrittore non rimane interdetta dinanzi a un'opaca mancanza di significato, ma viene invece sopraffatta dalla sfibrante e ininterrotta epifania che l'assale da tutte le parti. <br><br></div><div><strong>Claudio Magris</strong>, “Introduzione” a Hugo von Hofmannsthal, <em>Lettera di Lord Chandos</em>, Rizzoli, Milano 1974, p. 10<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-15 17:13:58 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Hugo von Hofmannsthal &quot;Brief an Lord Chandos&quot;</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
         <link>https://padlet.com/paoladepaolis63/l5ynzpx712es/wish/232027405</link>
         <description><![CDATA[<div>Lies bitte Zeilen 250-315 (testo a fronte tedesco) und markiere die wichtigsten Merkmale der Kommunikationskrise des Protagonisten.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-15 17:20:02 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>H. Von Hofmannsthal    Ballade des äußeren  Lebens</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div><br>Und Kinder wachsen auf mit tiefen Augen, die von nichts wissen, wachsen auf und sterben,<br>Und alle Menschen gehen ihre Wege.<br><br>Und süße Früchte werden aus den herben<br>Und fallen nachts wie tote Vögel nieder<br>Und liegen wenig Tage und verderben.<br><br>Und immer weht der Wind, und immer wieder<br>Vernehmen wir und reden viele Worte<br>Und spüren Lust und Müdigkeit der Glieder.<br><br>Und Straßen laufen durch das Gras, und Orte sind da und dort, <br>voll Fackeln, Bäumen, Teichen,<br>Und drohende und totenhaft verdorrte…<br><br>Wozu sind diese aufgebaut? und gleichen einander nie? und sind unzählig viele?<br><br>Was wechselt Lachen, Weinen und Erbleichen?<br>Was frommt das alles uns und diese Spiele, die wir doch groß und ewig einsam sind<br>Und wandernd nimmer suchen irgend Ziele?<br>Was frommts, dergleichen viel gesehen haben?<br><br>Und dennoch sagt der viel, der ”Abend” sagt, ein Wort, <br>daraus Tiefsinn und Trauer rinnt<br>Wie schwerer Honig aus den hohlen Waben.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-19 10:56:14 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Traduzione di Grodek</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div><br>Grodek<br><br></div><div>di Georg Trakl<br><br></div><div><em>I boschi d’autunno rombano a sera</em><br><em>d’armi mortali, e le auree pianure</em><br><em>e i laghi celesti, sui quali rotola il sole</em><br><em>più lugubre; abbraccia la notte i guerrieri</em><br><em>moribondi, il lamento selvaggio</em><br><em>delle loro labbra straziate.</em><br><em>Quieto s’agglomera nel saliceto –</em><br><em>nube scarlatta, dimora d’un Dio corrucciato…</em><br><em>il sangue versato, frescura lunare;</em><br><em>tutte le strade convergono in nero marciume.</em><br><em>Sotto le rame d’oro del bosco silente,</em><br><em>sotto le stelle, l’ombra della sorella barcolla</em><br><em>a salutare le anime eroiche,</em><br><em>le teste lorde di sangue;</em><br><em>e nel canneto sommessi</em><br><em>suonano i cupi flauti autunnali.</em><br><em>Oh lutto orgoglioso! Altari di bronzo,</em><br><em>un immenso dolore nutre, quest’oggi,</em><br><em>la fiamma cocente dell’anima,</em><br><em>i non nati nipoti.<br></em><br></div><div>(traduzione di Irvino Pocar)<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-22 06:48:51 UTC</pubDate>
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         <title>Traduzione del commento a GRODEK</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-02-22 19:59:34 UTC</pubDate>
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         <title>FILE AUDIO.</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Posizionate il segnalino alla partenza dell'audio.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-22 20:26:13 UTC</pubDate>
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         <title>Traduzione seconda scheda sull&#39;espressionismo</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Portate la tracci all'inizio</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-22 20:43:00 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Panther im Frankfurter Zoo 1985</div><div>Gedicht: <a href="https://lyrik.antikoerperchen.de/werke.html#index_6">Der Panther</a> (1902)</div><div>Autor: Rainer Maria Rilke<br>Epoche: Symbolismus<br>Strophen: 3, Verse: 12<br>Verse pro Strophe: 1-4, 2-4, 3-4<br><br> |  | Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe<br> | so müd geworden, dass er nichts mehr hält.<br> | Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe<br> | und hinter tausend Stäben keine Welt.<br> | <br> |  | Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,<br> | der sich im allerkleinsten Kreise dreht,<br> | ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,<br> | in der betäubt ein großer Wille steht.<br> | <br> |  | Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille<br> | sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,<br> | geht durch der Glieder angespannte Stille -<br> | und hört im Herzen auf zu sein.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2019-05-13 07:56:57 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <pubDate>2019-05-13 07:58:35 UTC</pubDate>
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         <title>G.BENN</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Schoene Jugend<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2019-05-16 09:23:59 UTC</pubDate>
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         <title>Freud e Jung</title>
         <author></author>
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         <pubDate>2019-05-17 09:40:03 UTC</pubDate>
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         <title>Torneranno i prati Film di Ermanno Olmi</title>
         <author>paoladepaolis</author>
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         <pubDate>2020-10-19 15:07:47 UTC</pubDate>
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         <title>Sinfonie Nr. 4 Johannes Brahms</title>
         <author>paoladepaolis</author>
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         <pubDate>2020-10-19 15:10:54 UTC</pubDate>
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         <title>Gottfried Benn Kleine Aster</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Bevor Gottfried Benn in den 40er und 50er Jahren Berühmtheit als Dichter erlangte, begann er mit skandalösen Versen. Im Alter von 26 Jahren, als junger Medizindoktorand im Jahr 1912, sorgte er mit dem Gedicht „Kleine Aster“ für Furore:<br><br></div><div><br><em>Ein ersoffener Bierfahrer wurde auf den Tisch gestemmt.</em><br><em>lrgendeiner hatte ihm eine dunkelhellila Aster</em><br><em>zwischen die Zähne geklemmt.</em><br><em>Als ich von der Brust aus</em><br><em>unter der Haut</em><br><em>mit einem langen Messer</em><br><em>Zunge und Gaumen herausschnitt,</em><br><em>muß ich sie angestoßen haben, denn sie glitt</em><br><em>in das nebenliegende Gehirn.</em><br><em>Ich packte sie ihm in die Brusthöhle</em><br><em>zwischen die Holzwolle,</em><br><em>als man zunähte.</em><br><em>Trinke dich satt in deiner Vase!</em><br><em>Ruhe sanft,</em><br><em>kleine Aster</em>!<br><br></div><div>Benn hatte in den sogenannten „Morgue“-Gedichten seine Übungen im Anatomiesaal verarbeitet. Deren Pathos passte durchaus zu der Atmosphäre, die den Vorabend des 1. Weltkriegs prägte. Die „kleine Aster“, die Blume aus der Natur, die Momente von Innerlichkeit und Versenkung wachruft, wird hier mit dem Tod konfrontiert, mit dem nüchternen Geschehen beim Sezieren von Leichen: es geht um das genaue Gegenteil von Romantik.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2020-10-20 11:17:30 UTC</pubDate>
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         <title>Claude Monet </title>
         <author>nnennak68</author>
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         <description><![CDATA[<div><em>Impression, soleil levant<br></em><br></div><div><em><br></em><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-04-25 11:12:42 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2021-11-14 18:07:16 UTC</pubDate>
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         <title>Dio è morto</title>
         <author>paoladepaolis</author>
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         <title>Psychoanalitische Darstellung</title>
         <author>paoladepaolis</author>
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         <title>Dyonisischer Tanz</title>
         <author>paoladepaolis</author>
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         <pubDate>2021-11-15 08:01:29 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>paoladepaolis</author>
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