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      <title>Deutsch Befreit by Anton</title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-11-17 07:17:39 UTC</pubDate>
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         <title>Befreit - Tara Westover</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2020-11-30 16:33:51 UTC</pubDate>
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         <title>Emilia Galotti - G. E. Lessing</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2020-11-30 17:05:26 UTC</pubDate>
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         <title>Emilia Galotti - Deutsches Theater Berlin - Michael Thalheimer</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2020-11-30 17:23:02 UTC</pubDate>
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         <title>Kann ein Mord die Ehre einer Person oder Familie wiederherstellen?</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Definitiv nicht. Besonders weil aus meiner Sicht die "Ehre" oder das Ansehen einer Familie nicht durch einzelne Mitglieder zu nichte gemacht werden kann. In dem Fall, dass ein Mitglied sich "unehrenhaft" verhalten hat ist der beste weg sich. von den Taten oder der Person zu distanzieren und so das Ansehen oder die "Ehre" unabhängig von jeweiligen Personen zu machen. </div>]]></description>
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         <pubDate>2020-12-03 07:56:17 UTC</pubDate>
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         <title>Stolz/Ehre und Scham/Schande</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div><mark>Stolz</mark>: Selbstbewusstsein oder Freude über eine Leistung oder einen Besitz. <br><mark>Ehre</mark>: Ansehen aufgrund eines offenbaren oder vorausgesetzten Wertes. Zeichen der Wertschätzung. <br><mark>Scham</mark>: Das Bewusstsein, versagt zu haben. Das Gefühl, sich eine Blöße gegeben zu haben. Eine ausgelöste quälende Empfindung. <br><mark>Schande</mark>: Etwas, wodurch jemand sein Ansehen oder seine <mark>Ehre</mark> verliert. Beklagenswerter oder empörender Zustand oder Sachverhalt.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-12-03 07:57:21 UTC</pubDate>
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         <title>Tod in der Eifel - Ehrenmord Doku Deutschland 1982</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2020-12-03 07:58:41 UTC</pubDate>
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         <title>Artikel zum Mord</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2020-12-03 08:04:37 UTC</pubDate>
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         <title>Theaterkritiken</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <pubDate>2020-12-03 08:09:28 UTC</pubDate>
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         <title>Meine Theaterkritik, Kommentar</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Thalheimer erzählt die klassische Lessing-Tragödie vor allem über Körpersprache, Gesten und Musik, welche schnell zum Ohrwurm wird. Gesprochen wird wenig, falls doch dann rasend schnell und kaum verständlich.&nbsp;Dadurch werden Details der Intrige bewusst verwischt. Die Vorstellung lebt von einer Präzisen, fast tänzerischen Choreographie. </div>]]></description>
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         <pubDate>2020-12-03 08:10:04 UTC</pubDate>
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         <title>Ehrenmorde in Deutschland</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/ksz9rhg069vu8lyc/wish/982882713</link>
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         <pubDate>2020-12-03 08:14:21 UTC</pubDate>
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         <title>Warum befreit sich Tara? Warum stirbt Emilia? (Charlotte Linhart)</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/ksz9rhg069vu8lyc/wish/992886477</link>
         <description><![CDATA[<div>Die beiden Frauen sind sich fast schon überraschenderweise sehr ähnlich. Schaut man sich die jeweiligen Werke an sind auf den ersten Blick, wenige gemeinsame Anhaltspunkte zu finden das eine, eine Biographie, das andere eine bürgerliches Trauerspiel, das eine endet mit Erfolg und erweckt ein Gefühl der Hoffnung und des Antriebs bei dem Leser. Ironischerweise wird einem genau das in “Emilia Galotti” genommen. Trotz allem bleibt die verblüffende Gemeinsamkeit zweier Frau in einem vorwiegenden maennlich dominierten Umfeld, bestehen. Dennoch woran die eine zerbricht, lässt die andere aufblühen. Doch warum?</div><div><br></div><div>&nbsp;Tara wächst mit mehreren Brüdern und einem klar dominierenden Vater auf, ein anderes wohl realitäts näheres Umfeld bleibt ihr in ihrer Kindheit größtenteils verschlossen. Als Kopf der Familie prägt ihr Vater Tara enorm, mitunter aber auch durch den simplen Mangel an weiterem Austausch. Durch ihn, aber auch den Rest der Familie, die er dominiert, wird Tara schon früh mit einem in unserer Sicht sehr verzerrtem und vor allen Dingen unangebrachten Weltbild, konfrontiert. Unangebracht im Sinne dessen, dass ein Kind in jungen Jahren, sich wohl eher mit Spielsachen, gleichaltrigen Kindern oder anderen “Banalitäten” beschäftigen soll, im Vergleich zu den wirklich substantiellen Sorgen in Taras Leben. Sie muss arbeiten, sie muss mit ihren zahlreichen nicht immer gewaltfreien Brüdern zurechtkommen und sie muss sich auf den bevorstehenden Untergang der Welt vorbereiten. Eine abnormale und weniger herausfordernde Kindheit ist kaum vorstellbar. Tara wird gewissermaßen gezwungen mit aussergewöhnlichen Umständen zurechtzukommen, in weiterer Verbindung mit den dazugehörigen Sorgen und der immensen Belastung, die ein jederzeit auftretender Weltuntergang mit sich bringt. Der Vorteil des Wachstums und der Erweiterung der Fähigkeiten/ Persönlichkeit könnten in diesem Fall vielleicht herausstechen, wenn nicht auch dieser Schatten der Eingrenzung des Horizontes vorhanden wäre. Sie ist unbestritten mit Abstand freier und eigenständiger als meist andere in ihrem Alter, ist jedoch nichtsdestotrotz in ihrem Verständnis der Welt fast ausschließlich t auf die Sichtweisen der Familie eingeschränkt. Erwartungsgemäß, folgen den rauen Erlebnisse der Kindheit eine einzigartige Stärke und Selbständigkeit. Andererseits, beschränkt sich ihre Wirkung nicht nur darauf. Man könnte sie auch als Trauma benennen, welche in einer Verdrängung der Realität resultieren und einem schon in den Fundamenten instabilen Weltbild.&nbsp;</div><div>Mir persönlich erschließt sich Tara als ein besonderes Mädchen. Um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen, liegt die Antwort meiner Meinung nach sowohl in Taras Charakter, aber auch zu größerem Anteil, sowohl an ihren Kindheitserfahrungen als auch ihrer Familie. Natürlich beeinflussen Eltern das Realitätsbild ihrer Kinder; für Tara war ihre Kindheit normal, doch ich bin der Meinung in diesem Fall ist auch das Gegenteil dessen passiert. Im alltäglichen Leben eher weniger, dennoch umso mehr in den zahlreichen absoluten Ausnahmesituationen. Die willige in Kaufnahme des Vaters der gravierenden (möglicherweise tödlichen)Verletzungen seines Fleisch und Blutes auf dem Schrottplatz oder auch seiner Frau nach dem Autounfall. <mark>Ich bin überzeugt genau diese haben Tara schlussendlich doch die entscheidende und vor allen dingen existentielle Erkenntnis der Distanzierung Notwendigkeit ” gebracht haben. Schlussendlich war die endgültige ‘Befreiung’ nach dieser Erkenntnis, nur mit der Selbstständigkeit und dem erlernten Umgang schwieriger Situationen möglich, aber auch schlicht und einfach mit einer angeborenen Kraft und Charakterstärke.</mark></div><div>Zwei Eigenschaften die Emilia Galotti meiner Meinung nach schlussendlich fehlen. In&nbsp; dem ganzen Theater erweist Emilia, meiner Meinung nach nur sehr wenig Charakter, während ihr physischen Merkmale umso mehr in den Vordergrund gestellt werden. Ihre Person wird auf die eines Objektes reduziert, sowohl von ihrer sozialen Umgebung als auch von ihren zwei Freiern. Im Gegensatz zu Tara, akzeptiert Emilia ihre zugeschriebene Rolle und macht keinen Anstalt sich darüber hinaus zu entwickeln. Wie Tara fehlt es ihr an Austausch mit der Welt außerhalb ihrer Blase, doch sie bis auf ihr Ende, realisiert den nachhaltigen negativen Effekt ihres Umfelds auf sie nicht. Emilia an sich ist keine wirklich aktive Person in ihrer Geschichte, sie wird von den anderen Protagonisten gedankenlos benutzt und manipuliert. Sie und ihre Geschichte verkörpern den damaligen Konflikt und Machtkampf zwischen Adel und Bürgertum. Im Geist der Zeit wahrscheinlich als ein ein Appell der Selbstbestimmtheit und des Aufstandes gegen diese überholten Gesellschaftsbilder, welcher bis dahin durch das Schicksal der Emilia unvorstellbar gewesen wäre.&nbsp; Selbst wenn sie den Grafen, schlussendlich doch geheiratet hätte ist es in Frage zu stellen ob sie langfristig wirklich glücklich gewesen wäre. Sie wäre ihrem Verständnis von Pflicht und dem ihr eigentlich schon extern vorbestimmten Leben nachgekommen, aber wahres Glück und Erfüllung beinhaltet dieses Leben sicherlich nicht. In dem Sinne war ihre einzige wirklich selbstbestimmte Handlung ihr Tod. Sie hat die Auswirkungen der Situation in welcher sie sich befand, verstanden. <mark>Gleichwohl haben ihr schlicht die Mittel und das weltliche Verständnis und wohl auch das Vertrauen in sich selber und ihre eigene Kraft gefehlt, sich aus dieser Situation zu befreien. Dies ließ nur noch eine Möglichkeit, der Befreiung. Ihr eigener Tod.</mark>&nbsp;(-&gt; Sie befreien sich beide!) &nbsp;</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2020-12-07 05:19:51 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Kommentar</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/ksz9rhg069vu8lyc/wish/992890156</link>
         <description><![CDATA[<div>Hallo&nbsp;Charlotte,&nbsp;<br>Ich habe gerade deine Gedanken zu der Frage "Warum befreit sich Tara? Warum stirbt Emilia?" gelesen und bin echt überrascht. Hast du sehr gut gemacht! Der Aufbau und der Rote Faden der sich beim lesen bildet ist Fabelhaft. Bis auf ein paar nebensächliche grammatikalische Fehler ist die Arbeit tadellos. Ein großes Lob für die Betrachtung der Werke ohne kontextuellen Hintergrund der Zeit oder der Autoren. Ich stimme deiner Schlussfolgerung absolut zu.</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-12-07 05:22:00 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Warum befreit sich Tara? Warum stirbt Emilia? (Claudia Bravo)</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/ksz9rhg069vu8lyc/wish/992940947</link>
         <description><![CDATA[<div>Zwei junge Frauen, die nach den Idealen ihren Vätern streng erzogen werden, jedoch unterschiedliche Schicksale erleben. Verschiedener könnte das Umfeld von Tara Westover nicht von Emilia Galottis sein, doch in einem übereinstimmen beide, sie werden von Grund auf nur die Werte und Ansichten ihrer Väter gelehrt, ohne die Chance auf ein Wiedersprechen.&nbsp;</div><div><mark>Beide Frauen wachsen in einem manipulativen Haushalt auf und werden ihrer Freiheit psychologischer Weise beraubt, da sie eigene Entscheidungen, wenn sie den Idealen ihrer Väter nicht entsprechen, nicht treffen können.</mark> Noch dazu sind beide Erziehungen von Religion streng beeinflusst und beeinflussen beide junge Frauen so weit, dass sie davon überzeugt sind, dass Unschuld und Loyalität ihren Familien gegenüber das Wichtigste ist und diese nicht zerstört werden dürfen.<mark> Nichts desto trotzt lernen beide Frauen, dass ihr Schicksal in ihren eigenen Händen liegt und nicht von anderen bestimmt werden kann.</mark> Für Tara bedeutet dies Freiheit von ihrer Familie, für Emilia bedeutet dies der Tod.&nbsp;</div><div>Tara Westover erhält die Chance zu lernen, in dem sie sich durchsetzt und hart arbeitet. Sie folgt dem Vorbild ihres Bruders und gelangt ans College, und versucht so ihre Heimat voller Misshandlung und psychologischen Gefängnis zu entkommen. Idaho wird immer ihr zu Hause sein, doch es war ihr möglich sich von den radikalen Fundamenten ihrer Familie zu lösen, indem sie anfing zu lernen. Sie lernte die Welt anders zu sehen, sie lernte es gäbe andere Ansichten, und sie lernte über ihre eigenen Rechte als Frau und als Mensch. Durch das Lernen ergab sich die Chance für sie ihr Heim zu verlassen und die Welt endlich mit eigenen Augen zu sehen anstatt durch die Augen ihres Vaters. Sie wuchs auf in dem Glauben etwas stimme mit ihr nicht und mit ihren Wünschen, sie lebte in einer Welt in dem das Einzige was zählte der Wunsch ihres Vaters war. Ihre Mutter und Geschwister bis auf ein paar Aufnahmen folgten blind dem Vater, und manipulativer hätten sie Tara nicht behandeln können, in dem sie erst Tara unterstützen jedoch dann dem Vater zuhören und Tara hintergehen. <mark>Aber wäre ihr Bruder Tyler nicht gewesen, der gegen die Wünsche des Vaters das Haus verließ, der ihr zeigte es wäre möglich ans College zu gehen und ihr eigenes Interesse an das Lernen entfacht, hätte Sie vielleicht ihren Traum einer Bildung aufgegeben.</mark> Obwohl ihre Kindheit grausam war, kann man erkennen sie hatte trotzdem eine enge Verbundenheit zu ihrer Familie und auch schöne Erinnerungen. Durch das Lernen und ihre Willenskraft war sie in der Lage sich selbst und ihre Fähigkeiten zu finden, sie befreite sich selbst, indem sie ihre Familie verließ und ihre Bildung entfaltete. <mark>Sie mag nicht komplett von dem Bund zu ihrer Familie befreit sein, aber sie erschuf ihr eigenes Bild von der Welt durch ihre Willenskraft und erschuf die Möglichkeit Entscheidungen selbst zu treffen.</mark>&nbsp;</div><div>Genauso wie Tara Westover, wurde Emilia Galotti gelehrt ihren Wünschen nicht nachzugehen, sondern den Wünschen des Vaters. In beiden Fällen gehorchte die Mutter den Wünschen des Vaters auch, aber <mark>Emilia hatte kein Vorbild</mark>, der gegen die Machtperson in ihrem Leben tritt, sowie Tyler bei Tara. Ihr Vater vermählt sie an einen Grafen, aber der Prinz wollte sie nur für sich haben. Emilia war nicht in der Lage ihr zu Hause zu verlassen und ihr Leben so zu leben wie sie es wolle. Bis zum Ende glaubte, sie wäre sündhaft und könnte ihr Leben nicht ändern, so als ob sie glaubte sie würde verdienen. Dies endete damit, dass ihr Vater sie auf ihren Wunsch sie umbringt. Dadurch entscheidet sie aber zum ersten Mal was für sich selbst und will sich aus ihrem Leiden befreien, welches durch ihre Überzeugung sie wäre nichts wert erstmal entstand. <mark>Dem zu Folge war der Tod ihre Befreiung sowie Bildung Taras Befreiung war.</mark> Emilia Galotti war nicht in der Lage sich selbst zu befreien und durch Willensstärke ihre Familie verlassen oder zumindest eigene Entscheidungen zu treffen, noch bis zum Ende, obwohl es ihre Entscheidung war, überließ sie die Aufgabe ihrem Vater.</div><div><mark>Zusammenfassend starb Emilia Galotti, weil sie nicht die Kraft fand sich gegen ihre Familie zu stellen und schlug den einzigen Weg, den sie glaubte zu verdienen. Tara Westover gab nicht auf und verließ ihre Heimat in der Hoffnung daran zu wachsen und ihr Leben so zu leben wie sie es sich erhoffte, und es gelang ihr auch. Beide Frauen wuchsen in einem mentalen Gefängnis auf, eine war in der Lage ein Weg zu finden ihn zu verlassen und fand sich selbst durch Bildung, die andere verfügte nur genug Willenskraft, um ihr Leben aufzugeben. Es ist einfacher aufzugeben, als für unsere Wünsche zu arbeiten.&nbsp;</mark></div>]]></description>
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         <pubDate>2020-12-07 05:52:33 UTC</pubDate>
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         <title>Kommentar</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/ksz9rhg069vu8lyc/wish/992947073</link>
         <description><![CDATA[<div>Hallo Claudia,<br>Ich habe gerade deine Gedanken zu der Frage "Warum befreit sich Tara? Warum stirbt Emilia?" gelesen und mir gefällt der Grundgedanke mit dem fehlenden Vorbild für Emilia sowie der psychologische hintergedanke. Dein Text hat mich überzeugt!&nbsp;Die Zusammenfassung gefällt mir auch sehr und bringt die Antwort auf den Punkt. Auch wenn es sprachlich nicht Perfekt ist lässt es sich sehr angenehm lesen und ist verständlich. Sehr gute Arbeit. </div>]]></description>
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         <pubDate>2020-12-07 05:56:13 UTC</pubDate>
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         <title>Tara Westhover und G.E. Lessing</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/ksz9rhg069vu8lyc/wish/992961542</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Tara Westhover</strong><br>-Geboren am 27. September 1986, Clifton-Idaho<br>-Ausbildung: Trinity College, Brigham Young University, University of Cambridge<br>-Historikerin, Schriftstellerin -&gt; Educated (2018)<br>-jüngste von 7 Geschwistern<br>-Tochter von radikalfundamentalistischen Mormonen<br>-ab 15 von Bruder mishandelt<br>-mit 17 verließ Sie die Familie und bildete sich selbst weiter -&gt; Brigham Young University<br>-Master of Philosophy, Cambridge <br>-Dr. in Geschichte, Cambridge<br><br><strong>G.E. Lessing</strong><br>-Gotthold Ephraim Lessing <br>-Dichter<br>-*22. Januar 1729, Kamenz<br>-†15. Februar 178, Braunschweig<br>-6 Geschwister<br>-Zeit war Philosophisch, Epoche der Aufklärung (Imanuel Kant)<br>-Universität Leipzig, Martin Luther Universität Halle-Wittenberg<br><br><strong>Emilia Galotti</strong><br>-Figur eines Bürgerlichen Trauerspiels<br>-Bürglich, Religiöse erziehung&nbsp;<br>-will Graph Appiani heiraten<br>-Prinz hat Auge auf sie geworfen<br>-zeigt Ängstliche und fromme Haltung nachdem Graph stirbt<br>-Wollte sich selbst umbringen, Vater tötet Sie<br>-Männliches Idealbild</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-12-07 06:04:06 UTC</pubDate>
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         <title>Personenkonstellation Emilia Galotti</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/ksz9rhg069vu8lyc/wish/993003396</link>
         <description><![CDATA[<div>Zusammengetragen von der Klasse, Darstellung von Karim</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-12-07 06:25:45 UTC</pubDate>
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         <title>Tara Westover Befreit Aufgaben</title>
         <author>antonbotros</author>
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         <description><![CDATA[<div>Befreit oder „Educated“ im Englischen ist eine Biografie einer Frau, die in einer Mormonen-Familie in den USA aufgewachsen ist. Sie entscheidet sich in jungen Jahren dazu, sich selbst weiterzubilden, auch wenn das in der Familie nicht nur positiv aufgefasst wird. Ihre Geschichte beschreibt wie sich ihr Leben durch Bildung verändert hat. Wie am Anfang schon erwähnt, hat das Buch im deutschen und im englischen unterschiedliche Namen. Die englische Originalfassung trägt den Namen „Educated“ was soviel heißt wie „gebildet“. Der deutsche Titel lautet allerdings nicht „Gebildet“ sondern Befreit, was im englischen „freed“ bedeutet. Dennoch funktionieren beide Titel, da sie im Kontext mit dem Roman zusammenhängen. Das heißt, dass die Befreiung im Buch, durch die Bildung erlangt wurde. Ich finde, der Originaltitel sowie der übersetzte deutsche Titel passen beide und haben keine Auswirkung auf die Biografie. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass Bildung immer Befreiung bedeutet. Im Kontext des Romans und der Geschichte die erzählt wird, macht dies zwar Sinn, ist aber nicht allgemein anzuwenden.</div><div>Auf dem Weg zu Tara Westover’s „Befreiung“ durchläuft sie einige Etappen, die schlussendlich zu ihrer „Befreiung“ geführt haben. Die erste bedeutsame Etappe für mich begann, als die Westover Familie anfing, sich in eine andere Richtung zu entwickeln als Tara ungefähr 9 war. Die Mutter, die jetzt als Hebamme arbeitet, bekommt ein gestärktes Gefühl von Unabhängigkeit. Nach einem schwerem Autounfall und einer unbehandelten Verletzung des Gehirns verliert Faye allerdings den Glauben an ihre Fähigkeiten und fokussierte sich stattdessen auf Kräuterheilung. Während dieser Zeit beschließt Tyler ans College zu gehen, was ihn aus der Familie ausschloss. Der Verlust ihres Bruders führte dazu, dass Tara jetzt mehr auf dem Schrottplatz arbeiten muss und durchgehend der Gefahr von Verletzungen ausgesetzt ist. Dies machte sie allerdings auch neugierig, ob sie sich selbst bilden kann, und mit 10 bittet sie ihren Vater, sie auf eine Schule zu schicken. Auch wenn dies nicht passiert ist, war diese Zeit ausschlaggebend für den Weg, den Tara später geht, um dort hin zu gelangen, wo sie jetzt ist. Ein weiterer nicht auszulassender Schritt ist die Phase, in der Tara von einem Mädchen zu einer Jugendlichen wird. Sie ist jetzt unabhängiger von ihrer Familie, was sie durch unterschiedliche Jobs und durch die Leidenschaft für das Theaterspielen und Singen ermöglicht hat. Dennoch war ihr Leben stets von strengen Regeln und der religiösen Lehre des Vaters dominiert.&nbsp; Sie hatte selbst auch Angst eine Sünderin zu werden. Als Tara dann 13 war, kam ihr älterer Bruder Shawn zurück nach Hause. Zuerst waren die beiden sich sehr nah und verbrachten viel Zeit zusammen. Nach ihrem 15. Geburtstag fing Shawn plötzlich an, sie zu schlagen und handgreiflich ihr gegenüber zu werden. Noch schlimmer wurde es, nachdem er ein Unfall hatte und eine Kopfverletzung erlitt. Als Tyler dann mitbekam, dass Shawn Tara verletzt, drängt er sie ernsthaft sich am College zu bewerben und die Familie zu verlassen. Tara war zuerst unsicher, aber begann dann doch zu lernen und wurde schlussendlich bei der Brigham Young University angenommen. Ohne den Zuspruch des Bruders wäre sie vielleicht nie vom Buck’s Peak weggezogen. Dann im Januar 2004, als Tara 17 war, zog sie nach Utah, um aufs College zu gehen. Und auch, wenn sie sich zuerst noch nicht richtig zurechtfinden konnte, und in der Zeit wo sie zu Hause war, wieder geschlagen und misshandelt wurde, hat sie mit dem Umzug ihre „Befreiung“ erreicht, da sie jetzt unabhängig von allen, außer ihr selbst war und sich voll und ganz auf ihre weitere Karriere konzentrieren konnte.&nbsp;</div><div>Die Passagen, die für mich persönlich interessant und wichtig waren, hängen tatsächlich auch mit den wichtigsten Etappen von Tara zusammen. Mir sind insgesamt nur sehr wenige Passagen direkt beim Lesen aufgefallen und diese liegen auch recht nah bei einander. Es sind insgesamt drei Textstellen und zwar jeweils in den Kapiteln acht, 13 und 14. Das achte Kapitel war insgesamt sehr auffällig. Beim Lesen hatte ich plötzlich Glücksgefühle und bekam gute Laune. Ich denke das liegt daran, wie die Textstellen geschrieben sind und das auf so wenigen Seiten so viel positive Entwicklung stattfindet. Im 13. Kapitel kommt es dazu, dass Shawn Tara festhält und handgreiflich wird, um sie dazu zu bringen, zuzugeben, dass sie eine Hure ist. Kurz bevor Tara ummächtig wird, kommt Tyler zur Tür rein und stellt sich zwischen Tara und Shawn. Für mich war das wie eine Art „Heldenmoment“, weil Tyler genau rechtzeitig zurückgekommen ist. Direkt im nächsten Kapitel geht es wieder um die Beziehung zwischen Tara und Shawn, nur dass die Umstände dieses mal anders sind. Shawn liegt schwer verletzt im Krankenhaus und das einzige was er sagt ist, dass er seine Schwester Tara sehen will. Obwohl Tara ihn erst nicht besuchen möchte, überredet ihre Mutter sie schließlich doch zu fahren. Diese Überwindung von Tara’s Seite, dann doch zu ihrem Bruder zu fahren, der sie schlecht behandelt hat, war wie ein Lichtblick in der Geschichte.</div><div>Tara Westover’s Bildungsbiografie ist im Vergleich zu meiner eigenen sehr unterschiedlich. Während ich schon mit jungen Jahren eine gewisse Bildung genossen habe, wird Tara von ihren Eltern unterrichtet bis sie ans College geht. Nach eigenen Aussagen war der Unterricht allerdings nicht sehr hilfreich. Lesen hat sie von ihrem Bruder gelernt und das Meiste, was sie wusste, hatte sie sich mit alten Büchern selber beigebracht. Nachdem ich im Alter von 3 Jahren zum Kindergarten ging wurde ich mit 6 Jahren an einer britischen Privatschule eingeschult. Nach der 4. Klasse wechselte ich die Schule und ging auf ein staatliches Gymnasium, wo ich bis zur 10. Klasse blieb. Während ich auf dem Gymnasium war, kaufte sich Tara mit ihrem selbst verdienten Geld eigene Schulbücher und einen Übungstest für die Brigham Young University. Mittlerweile gehe ich in einem anderen Land auf eine Deutsche Internationale Schule und bin dabei meinen Abschluss zu machen. Meine Pläne für die folgenden Jahre sind allerdings noch nicht vollendet. Mit dem Alter von 17 ging Tara ans College und schaffte es ihren Abschluss zu machen. Ich denke, die Etappe meiner Bildung, die mich wirklich „Befreit“ kommt erst noch.</div><div><br></div><div>Wörter Anzahl: 1000</div>]]></description>
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