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      <title>Inwiefern können Hunde in der Schule Inklusion ermöglichen? by Laura von der Weydt</title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2023-02-02 14:15:54 UTC</pubDate>
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         <title>Was bedeutet Inklusion?</title>
         <author>lauravonderweydt</author>
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         <description><![CDATA[<div>- Inklusion meint die Überwindung der sozialen Ungleichheit und der Aussonderung und zielt auf das Schaffen von Bedingungen ab, allen Menschen ohne Ausnahme Partizipation auf allen Ebenen der Gesellschaft zu ermöglich (vgl. Bernasconi/Böing 2016, S. 15; UN-BRK 2022)<br>- Es geht dabei jedoch nicht nur darum, dass alle Menschen partizipieren, sondern dass sich alle durch Selbstbestimmung und Partizipation zugehörig und wohl fühlen und sich verwirklichen können<br>- Wichtig anzumerken ist, dass sich der Inklusionsbegriff nicht nur auf Menschen mit Behinderungen, sondern auf alle gesellschaftlichen Gruppen bezieht, welche Diskriminierungserfahrungen machen und von sozialer Ungleichheit, Aussonderung und Marginalisierung betroffen sind (vgl. ebd.)<br>- Pädagogisch betrachtet beschränkt sich Inklusion weder auf die Auflösung sonderpädagogischer Institutionen noch auf die gemeinsame räumliche Anwesenheit in allgemeinen Institutionen. Es geht vielmehr um strukturelle Veränderungen der Institutionen, um der Verschiedenheit aller Anwesenden gerecht zu werden (vgl. Bernasconi/Böing 2016, S. 16)<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-03 13:12:39 UTC</pubDate>
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         <title>UN-Behindertenrechtskonvention als Auslöser für Inklusion in Deutschland </title>
         <author>lauravonderweydt</author>
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         <description><![CDATA[<div>- Bei der UN-Behindertenrechtskonvention (Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, kurz UN-BRK) handelt es sich um ein Menschenrechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, welches am 13. Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen wurde und am 3. Mai 2008 in Kraft getreten ist (vgl. UN-BRK 2022)&nbsp;<br>- „Die UN-Behindertenrechtskonvention beinhaltet […] eine Vielzahl spezieller, auf die Lebenssituation behinderter Menschen abgestimmte Regelungen“ (vgl. ebd.)&nbsp;<br>- Mit dem Artikel 24 gewährleistet die UN-BRK ein einbeziehendes, inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen (vgl. Artikel 24 UN-BRK)<br>- Demnach sollen angemessene Vorkehrungen und individuelle Unterstützungsmaßnahmen geleistet werden, um eine erfolgreiche Bildung zu erleichtern und den Erwerb lebenspraktischer Fähigkeiten und sozialer Kompetenzen zu ermöglichen (vgl. ebd.)<br>- Der Artikel 24 der UN-BRK führte somit dazu, dass Inklusion als pädagogisches Konzept zur Aufgabe der Schulen wurde. Zwar gab es den Inklusionsgedanken schon vorher, doch mit dem in Kraft treten der UN-BRK wurde Inklusion zur Verpflichtung (vgl. Aichele 2013, S. 21)<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-03 13:18:56 UTC</pubDate>
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         <title>Assistenzhunde als (Inklusions-)Helfer für Menschen</title>
         <author>lauravonderweydt</author>
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         <description><![CDATA[<div>- Weit bevor Hunde in der Schule zum Einsatz kamen, wurden sie schon als Assistenzhunde für Menschen mit Behinderungen genutzt<br>- Assistenzhunde sind ausgebildete Hunde, welche einem Menschen mit motorischen, sensorischen oder emotionalen Beeinträchtigungen helfen (vgl. Jung 2003, S. 360)<br>- Insgesamt gibt es über 100 Einsatzbereiche, für die Assistenzhunde ausgebildet werden<br>- Beispiele sind: Epilepsiehunde, Diabetikerwarnhunde, Autismushunde, Demenz-Assistenzhunde, Schlaganfallwarnhunde, Mobilitätswarnhunde, Blindenführhunde und viele weitere (vgl. Deutsches Assistenzhunde- Zentrum 2023).&nbsp;<br>- Es wird also deutlich, dass Hunde im Einsatz viele Möglichkeiten bieten und in der Lage sind, viel zur Teilhabe und Inklusion von Menschen beizutragen, wie beispielsweise die Teilhabe von blinden Menschen am Straßenverkehr<br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-03 13:36:10 UTC</pubDate>
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         <title>Mensch-Tier-Beziehung </title>
         <author>lauravonderweydt</author>
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         <description><![CDATA[<div>Der Hund hat schon immer eine große Rolle im Leben der Menschen gespielt, meist viel mehr als andere Tiere. Es herrscht eine intensive Bindung zwischen Hund und Mensch, welche sich durch verschiedene Modelle und Theorien erklären lässt. Die Biophilie-Hypothese und die Du-Evidenz werden hierfür am häufigsten genutzt und sollen deshalb vorgestellt werden.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-03 13:45:30 UTC</pubDate>
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         <title>Die Biophilie-Hypothese</title>
         <author>lauravonderweydt</author>
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         <description><![CDATA[<div>- Die Biophilie-Hypothese wird häufig dazu verwendet, um die enge Beziehung zwischen Mensch und Hund zu erklären<br>- begründet wurde sie 1984 von Edward O. Wilson, welcher als Begründer der Soziobiologie gilt (vgl. Junkers 2013, S. 202)<br>- Es geht darum, dass der Mensch eine biologisch begründete Verbundenheit zu der Natur und all ihren beheimateten Lebewesen entwickelt hat und das schon seit Millionen von Jahren. Der Mensch empfindet für Elemente der Natur demnach Neugier, Wertschätzung, Empathie oder Glück (vgl. Agsten 2009, S. 29)<br>- Die Um- und Tierwelt löst eine große Faszination auf den Menschen aus, da die Auseinandersetzung mit dieser notwendig für das Überleben ist<br>- Eine Begründung für diese Faszination ist zum Beispiel der utilitaristische Aspekt, in welchem es darum geht, dass die Natur dem Menschen nützlich ist. So können Tiere als Arbeitskräfte, Nahrung oder das Fell zur Herstellung von Kleidung dienen (Olbrich 2003, S. 70)<br>- Nach Wille (2007) kann diese Affinität zur Natur gesundheitsfördernd sein, im Umkehrschluss kann das Fehlen natürlicher Elemente, beispielsweise in der Kindheit, auch als mögliche Ursache für Verhaltens- oder Entwicklungsstörungen betrachtet werden&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-03 13:46:00 UTC</pubDate>
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         <title>Die Du-Evidenz</title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2467650739</link>
         <description><![CDATA[<div>- Die Du-Evidenz ist Voraussetzungen dafür, dass Hunde bzw. Tiere allgemein in der Pädagogik eingesetzt werden können<br>- Es geht bei dieser Theorie vor allem darum, dass Menschen und Tiere eine Beziehung eingehen können, welche der Beziehungen von Menschen und Menschen oder Tieren und Tieren untereinander ähnelt. Die Du-Evidenz bezieht sich damit auf die emotionale und weniger auf die kognitive Ebene (vgl. Vernooij/Schneider 2013, S. 8)<br>- Mensch und Tier wählen sich gegenseitig als sogenannten "Du-Genossen" aus, indem sie sich füreinander entscheiden, den anderen als "Du" wahrnehmen und sich respektieren<br>- Menschen neigen dabei dazu, das Tier, welches sie sich als Genossen ausgesucht haben, zu individualisieren, indem sie diesem einen Namen geben und es als vollwertiges Familienmitglied betrachten&nbsp;<br>- umgekehrt funktioniert dies ebenfalls, indem ein Tier seinen menschlichen Genossen als Mitglied ihres Rudels betrachten&nbsp;<br>- In so einer Genossenschaft geht es nun darum, die Bedürfnisse von sich mit Hilfe des anderen zu befriedigen und sich gleichzeitig um das Wohlbefinden des anderen zu bemühen (vgl. Buck-Werner/Greiffenhagen 2007, S. 22)<br>- Besonders Kinder sind offen für eine Du-Evidenz mit Tieren und neigen dazu, eine intensivere Beziehung mit dem Tier einzugehen, als es Erwachsene können&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-03 14:33:21 UTC</pubDate>
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         <title>Schüler*innen mit zugeteiltem  sonderpädagogischem Förderschwerpunkt</title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2468965614</link>
         <description><![CDATA[<div>- Der Begriff <em>Förderschwerpunkt </em>etablierte sich aufgrund der Kultusministerkonferenz, kurz KMK. Deren Aufgabe ist es Empfehlungen, Beschlüsse, Vereinbarungen oder Abkommen vorzulegen, um Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit im Bildungssystem zu ermöglichen, die Qualitätsstandards in Schulen zu sichern und die Kooperation von Einrichtungen der Bildung, Wissenschaft und Kultur zu fördern (vgl. KMK 2023)<br>- In NRW wird zwischen folgenden Schwerpunkten sonderpädagogischer Förderung entschieden: Lernen (LE), Sprache (SQ), Emotionale und soziale Entwicklung (ESE), Hören und Kommunikation (HK), Sehen (SE), Geistige Entwicklung (GG) und Körperliche und motorische Entwicklung (KM) (vgl. Bildungsportal NRW 2023)<br>- Die Zuteilung dieser Förderschwerpunkte erfolgt über ein sogenanntes AO-SF Verfahren (kurz für Ausbildungsordnung sonderpädagogische Förderung) und soll dafür sorgen, dass betroffene Schüler*innen sonderpädagogische Unterstützung und Ressourcen erhalten oder an einer für sie passenden Schulen unterrichtet werden (vgl. ebd.)&nbsp;<br>- Aufgrund des Studiengangs, für welchen das vorliegende Portfolio angefertigt wurde, sollen die Förderschwerpunkte Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung näher beschrieben werden<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-05 14:25:10 UTC</pubDate>
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         <title>Lernen als Förderschwerpunkt (LE)</title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2468975951</link>
         <description><![CDATA[<div>- „Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung mit dem Förderbedarf Lernen haben Beeinträchtigungen im Lern- und Leistungsverhalten, sowie häufig Probleme mit der Wahrnehmung, der Merkfähigkeit, der Aufmerksamkeit, dem Lerntempo oder der Ausdrucksfähigkeit.&nbsp; Die Lern- und Leistungsausfälle sind schwerwiegender, umfänglicher und langandauernder Art. Diese Schülerinnen und Schüler benötigen Unterstützung beim Aufbau eines positiven Selbstwertgefühls und einer realistischen Selbsteinschätzung (vgl. § 4 Abs. 2 AO-SF)." (Bildungsportal NRW 2023)<br>- Häufig ist der Bildungsweg betroffener Schüler*innen dadurch gefährdet, dass sie aus erschwerten Lebenssituationen kommen und mit Traumatisierungen, kognitiven und organischen Erschwernissen oder dem Aufwachsen in einem soziokulturell und sozioökonomisch benachteiligtem Umfeld konfrontiert sind (vgl. KMK 2019, S. 6)<br>- Dies bedeutet, dass die Schüler*innen individuell, intensiv und passgenau unterstützt und begleitet werden sollten, indem ihre biografischen, sozialen und soziokulturellen Erfahrungen berücksichtigt werden (vgl. KMK 2019, S. 5)&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-05 14:42:18 UTC</pubDate>
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         <title>Emotionale und soziale Entwicklung als Förderschwerpunkt (ESE) </title>
         <author>lauravonderweydt</author>
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         <description><![CDATA[<div>- "Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung haben oftmals Schwierigkeiten ihre Umwelt angemessen wahrzunehmen oder werden durch familiäre oder soziale Probleme überfordert. Sie verschließen und widersetzen sich der Erziehung so nachhaltig, dass sie im Unterricht nicht hinreichend gefördert werden können und die eigene Entwicklung oder die der Mitschülerinnen und Mitschüler gestört oder gefährdet ist. Diese Schülerinnen und Schüler benötigen Hilfen, um ihre Umwelt anders wahrnehmen, angemessene Verhaltensweisen und ein positives Selbstwertgefühl aufbauen zu können (vgl. § 4 Abs. 4 AO-SF)." (Bildungsportal NRW 2023)<br>- Die Ausgangslage betroffener Schüler*innen ist von komplexen Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft, Individuum, sozialem Umfeld und Persönlichkeitsentwickelt geprägt. Entwicklungsstörungen, Krankheiten und Behinderungen können ebenfalls zur Feststellung dieses Förderschwerpunkts beitragen (vgl. KMK 2000, S. 4)<br>- Gefördert werden müssen Fähigkeiten wie Selbstwertgefühl, Ich-Stärke, Sicherheit, Selbstverantwortung, Impulskontrolle, Stetigkeit und Verlässlichkeit, Entwicklung von Lebensmut und Zukunftsperspektive und Realitätssinn (ebd., S. 5)</div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-05 14:45:11 UTC</pubDate>
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         <title>Hundgestützte Pädagogik </title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2469014586</link>
         <description><![CDATA[<div>- „Unter&nbsp; Tiergestützter&nbsp; Pädagogik&nbsp; werden&nbsp; Interventionen&nbsp; im&nbsp; Zusammenhang&nbsp; mit&nbsp; Tieren&nbsp; subsumiert,&nbsp; welche&nbsp; auf&nbsp; der Basis&nbsp; eines&nbsp; (individuellen) Förderplans oder auf der Basis konkreter Lernziele vorhandene Ressourcen&nbsp; des&nbsp; Kindes&nbsp; stärken,&nbsp; weniger&nbsp; gut&nbsp; ausgebildete&nbsp; Fähigkeiten,&nbsp; insbesondere&nbsp; im&nbsp; emotionalen&nbsp; und&nbsp; sozialen&nbsp; Bereich,&nbsp; fördern und&nbsp; unterstützen sowie&nbsp; die&nbsp; Kompetenzen eines&nbsp; Kindes&nbsp; insgesamt&nbsp; verbessern&nbsp; sollen. [...]" (Strunz/Waluschewski 2022, S. 18)<br>- Durchgeführt wird tiergestützte Pädagogik von Expert*innen im pädagogischen und sonderpädagogischen Bereich unter Einbezug des Tieres, welches dafür explizit trainiert wurde<br>- Ziele der gestützten Pädagogik können sein: Die Natur-Mensch-Tier-Begegnung, Wahrnehmungsschulung, das Erlernen von alltagstauglichen Fähigkeiten, soziales Handeln, das Fördern von kreativen Lernprozessen, die Förderung von sozio-emotionalen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten (vgl. ebd., S. 19f.)<br>- In der Schule wird zwischen zwei Arten von Schulhunden unterschieden: Zum einen gibt es den Einsatz des Hundes einer Lehrperson, welche Besitzer dieses Hundes ist. Zum anderen gibt es Schulbesuchshunde, welche von externen Haltern in die Schule geführt werden (vgl. Beetz 2019, S. 16)<br>- Es gibt bereits seit dem 18. Jahrhundert Dokumentationen darüber, dass Tiere zu therapeutischen Zwecken mit Menschen zusammengeführt wurden, gezielt geforscht wurde jedoch erst seit circa 1960<br>- 1961 führte der amerikanische Kinderpsychologe Boris M. Levinson eine wissenschaftliche Studie zum Einsatz von Tieren als Form der tiergestützten Intervention, bei der herauskam, dass Tiere eine positive Wirkung auf Kinder haben können und sowohl physisch, psychisch, physiologisch und sozial positiven Einfluss auf Klienten haben können (vgl. Strunz/Waschulewski 2022, S. 13)<br>- Daraufhin folgten einige weitere Forschungen, wobei die Thematik in Deutschland erst seit circa 20 Jahren in das Interesse der Erziehungswissenschaft gerückt ist<br>- Damit ist die Entwicklung in Deutschland relativ spät gestartet. In England wurde im Vergleich schon 1983 eine Organisation gegründet, welche Besuchsprogramme organisiert<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-05 15:46:17 UTC</pubDate>
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         <title>Grenzen und Nachteile </title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2469015343</link>
         <description><![CDATA[<div>Neben allen Vorteilen kann der Einsatz von Schulhunden auch Grenzen haben:&nbsp;<br>- Eltern, Kolleg*innen etc. könnten aus Hygiene- oder Allergiebedenken oder Angst vor Hunden Einwände haben<br>- Der Hund muss unbedingt zur Klasse passen, die Möglichkeiten einer Lehrperson mit passendem Hund können begrenzt sein<br>- Die Lehrkraft muss geschult sein&nbsp;<br>- Die Schüler*innen müssen Allergie- und Angstfrei sein&nbsp;<br>- Bereits genannte Effekte wie die stressreduzierende und beruhigende Wirkung des Hundes funktionieren nur, wenn der Hund selbst ein ruhiges Wesen besitzt<br>- Der Hund kann die Schüler*innen in manchen Situationen von ihrer Arbeit ablenken<br>- Der Hund ist ein Lebewesen mit Emotionen, weshalb Gefahren nie mit 100 prozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden können, unabhängig davon, wie gut dieser erzogen ist<br>- Auch der Hund ist Gefahren ausgesetzt, sei es absichtlich oder unabsichtlich, z.B. indem der Hundeschwanz beim Verschieben eines Stuhls eingeklemmt wird</div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-05 15:47:13 UTC</pubDate>
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         <title>Anforderung an den Hund </title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2469015699</link>
         <description><![CDATA[<div>Damit ein Hund in der Schule eingesetzt werden kann, muss er einige Voraussetzungen mit sich bringen:<br>- Er muss gesund und schmerzfrei sein<br>- Er sollte menschenbezogen und freundlich sein<br>- Er sollte ein ruhiges und entspanntes Temperament haben<br>- Er muss sozialisiert sein<br>- Er sollte nicht zu viel haaren, bellen oder speicheln<br>- Er sollte an verschiedenste Umweltreize gewöhnt sein<br>- Er sollte gut erzogen sein und sich an seinem Besitzer orientieren und auf dessen Kommandos hören<br>- Die Beziehung zwischen Halter und Hund muss stabil sein<br>(vgl. Döring/Bidoli/Jung 2022, S. 97f.)<br><br>Zudem sollte der Einsatz des Hundes strukturiert erfolgen:&nbsp;<br>- Die Tierärztliche Vereinigung Tierschutz e.V. empfiehlt zwei bis drei Tage pro Woche für jeweils drei bis vier Stunden, inklusive Pausen<br>- Es sollte eine Ruhezone für den Hund eingerichtet sein&nbsp;<br>(vgl. ebd., S. 100)<br><br>Es wird zwischen mehreren Einsatzarten unterschieden:&nbsp;<br>- Der Präsenzkontakt, in welchem der Hund lediglich anwesend ist und sich frei im Raum bewegen kann<br>- die aktive Beteiligung, in welcher der Hund in bestimmte Aufgaben eingebunden wird<br>- die direkte Arbeit mit dem Hund, in welcher der Hund Kommandos ausführen soll, von den Schüler*innen versorgt wird etc. (vgl. ebd.)<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-05 15:47:49 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Beispiele für den Einsatz des Hundes in der schulischen Praxis </title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2469015966</link>
         <description><![CDATA[<div>Ein Hund kann auf vielfältige Weise in der Schule eingesetzt werden, weshalb hier einige Beispiele aufgeführt werden sollen:&nbsp;<br>- Die bloße Anwesenheit des Hundes kann bereits förderlich wirken, um das Klassenklima zu verbessern<br>- Trotzdem werden Hunde häufig direkt in den Unterricht einbezogen, beispielsweise in der Leseförderung. Kinder, welche Schwierigkeiten beim Lesen haben, sind häufig demotiviert dies zu tun und habe bereits eine negative Erwartungshaltung. Lesen sie einem Hund vor, könnte sie dies motivieren und sie müssen keinen Erwartungen entsprechen und werden nicht unterbrochen. Sie können in einer ruhigen und wertfreien Umgebung das Lesen üben (vgl. Beetz 2019, S. 129)<br>- Der Motivationsaspekt spielt allgemein eine große Rolle wenn es um den Einsatz des Hundes geht. So kann z.B. ein Erlebnisheft angelegt werden, in welchem die unternommenen Aktionen mit dem Hund notiert werden sollen. Dies kann Kinder zum schreiben motivieren<br>- Häufig werden Hunde auch eingesetzt um das Thema Tierschutz zu besprechen (vgl. Strunz 2022, S. 109)<br>- Der Hund kann zudem in Sportunterricht eingesetzt werden, indem z.B. Parcoursübungen gemeinsam gemacht werden oder der Hund die Kinder zum laufen animiert&nbsp;<br>- Außerdem kann der Hund alltägliche Aufgaben übernehmen, wie z.B. das Verteilen von Arbeitsblättern mit Hilfe eines Rucksacks auf seinem Rücken<br>- Auch die Pflege des Hundes spielt eine Rolle, so können den Kindern beispielsweise Aufgaben zugeteilt werden, z.B. auffüllen des Wassernapfs, füttern, bürsten, trainieren etc.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-05 15:48:16 UTC</pubDate>
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         <title>Anforderungen an die Schüler*innen</title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2470178109</link>
         <description><![CDATA[<div>Nicht nur der Hund, sondern auch die Schüler*innen müssen gewisse Anforderungen erfüllen, damit die Zusammenarbeit zwischen beiden funktioniert. Hierfür bedarf es einer intensiven Vorbereitung:&nbsp;<br>- Die Schüler*innen sollte keine verstärkte Angst vor Hunden haben<br>- Es dürfen keine Allergien oder andere gesundheitliche Gründe gegen den Kontakt mit Hunden vorliegen<br>- Der Kontakt mit dem Hund beruht immer auf Freiwilligkeit (dies gilt für beide Seiten)&nbsp;<br>- Sie müssen lernen Signale des Hundes deuten zu können (z.B. eingezogener Schwanz als Signal für Angst)&nbsp;<br>- Sie müssen verstehen, dass der Hund ein Lebewesen ist und dementsprechend behandelt und respektiert werden soll<br>- Sie sollten seine Ruhezone respektieren<br>(vgl. Döring/Bidoli/Jung 2022, S. 99)<br><br>Für das Gelingen der Kind-Hund-Intervention ist in erster Linie der Halter bzw. die Lehrperson verantwortlich. Sie muss dafür Sorgen, dass die Kinder das oben genannte lernen und dass der Hund dafür geeignet ist. Zudem dürfen Kinder und Hund nicht unbeaufsichtigt zusammen bleiben.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-06 14:41:18 UTC</pubDate>
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         <title>Studienergebnis (Auswirkungen eines Schulhundes auf Erstklässler*innen)</title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2473291576</link>
         <description><![CDATA[<div>Hergovich et al. (2002) untersuchten in einer Studie für das Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung (IEMT Österreich) die psychosozialen Auswirkungen von Hunden auf eine Klasse von 24 Erstklässler*innen für drei Monate. Es konnte eine signifikante verbesserte Empathie gegenüber Tieren und eine erhöhte Feldunabhängigkeit festgestellt werden<br>Zudem wurde weitere Ergebnisse wie folgt interpretiert:&nbsp;<br>- Der Hund trug zu einer besseren Integration der Schüler*innen in den Klassenverband und zu einer Reduktion von aggressivem Verhalten bei. Zu Anfang der Studie wurden in der Klasse vier Kinder als aggressiv eingestuft, zum Ende nur noch zwei.&nbsp;<br>- 86% der Kinder gaben an, lieber in die Schule zu gehen, seit der Hund dabei ist. Dies berichteten auch die Eltern<br>- Die Kinder schenkten der Lehrkraft mehr Aufmerksamkeit, wenn der Hund dabei war<br>- Die Schüler*innen waren untereinander kontaktfreudiger<br>- Der Hund wirkte sich positiv auf das Klassenklima, die Integration der Schüler*innen in den Klassenverband, auf das Sozialverhalten und auf allgemeine Lernvoraussetzungen, wie z.B. die Aufmerksamkeit, Motivation, und Konzentration aus&nbsp;<br>(vgl. Beetz 2019, S. 55ff)<br><br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-08 11:56:05 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Soziale Auswirkungen</title>
         <author>lauravonderweydt</author>
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         <description><![CDATA[<div>- In Anwesend von Hunden ist die Schwelle zur Kontaktaufnahme mit anderen Menschen niedriger<br>- Menschen werden in der Gegenwart von freundlich aussehenden Tieren positiver wahrgenommen<br>- Das Tier dient als Eisbrecher und bietet Gesprächsanlässe<br>- Besonders förderlich ist der Hund bei Kindern mit Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion, wie z.B. bei Kindern im Autismus-Spektrum. Die Anwesenheit des Hundes führt zu mehr Aufmerksamkeit für das soziale Umfeld, zu mehr Interaktion mit anderen und zu einem erhöhten Sprachgebrauch<br>- Der Hund bietet Anlässe, bei denen zusammengearbeitet werden muss, z.B. füttern, bürsten, anleinen etc.&nbsp;<br>- Hunde haben das Potenzial, positiven sozialen Austausch zwischen Lehrkraft und Schüler*innen und auch zwischen den Schüler*innen untereinander zu fördern<br>(vgl. Beetz 2019, S. 64f.)<br>- verdrängte Bedürfnisse nach Kontakt und Nähe können durch den Kontakt mit Hunden wieder aufkeimen&nbsp;<br>- Soziale Ängste können abgebaut werden&nbsp;<br>- Aggressives Verhalten nimmt signifikant ab<br>- Das gleiche gilt für anderes unerwünschtes Verhalten. Eine laute und hektische Umgebung kann dazu führen, dass der Hund sich abwendet und abweisende Signale sendet. Dieses Verhalten des Hundes kann dazu führen, dass die Schüler*innen achtsamer werden<br>- Die Interaktion mit einem Hund geschieht überwiegend nonverbal, sodass die Kinder lernen können, sich nonverbal zu verstehen z.B. indem sie auf die Körpersprache des anderen achten. Dies ist ebenfalls besonders für die Inklusion von stillen Kindern von Vorteil&nbsp;<br>- Zudem können sie Rücksichtnahme, Sensibilität und Selbstbehauptung erlernen<br>(vgl. Heyer/Klocke 2013, S. 21)<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-08 12:21:52 UTC</pubDate>
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         <title>Vertrauen und Sicherheit </title>
         <author>lauravonderweydt</author>
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         <description><![CDATA[<div>- Durch eine Mensch-Tier-Beziehung können die emotionalen und sozialen Bedürfnisse eines Menschen befriedigt werden<br>- Tiere legen keinen Wert auf gesellschaftliche Normen, weshalb Kinder sich von ihnen akzeptiert fühlen können. Dies kann das Selbstwertgefühl stärken<br>- Hunde können Trost spenden und Zuwendung zeigen, was besonders für Kinder fördernd sein kann, welche in ihrem sonstigen Umfeld, beispielsweise in der Familie, einen Mangel in diesen Bereichen haben<br>- Das Vertrauen in die Lehrkraft wird gestärkt: Die Schüler*innen können beobachten, wie die Lehrkraft bestimmt aber freundlich mit ihrem Hund umgeht und wie der Hund dieser vertraut, sodass sie dies auch für sich erwarten&nbsp;<br>- Kinder lernen in der Schule überwiegend ihr kognitives Können kennen, was vor allem bei leistungsschwächeren Schüler*innen zu einem geringen Selbstbewusstsein führen kann. In der Interaktion mit Hunden können Kinder hingegen lernen, dass sie über andere Kompetenzen verfügen<br>- Zusätzlich können sie Sicherheit im Umgang mit Erfolg und Misserfolg erlernen, z.B. durch die Erfahrung, dass der Hund nicht immer gleich gehorcht oder versteht, was das Kind von ihm erwartet<br>- Das Mithelfen bei der Pflege und Erziehung des Hundes wird zur Mitverantwortung der Kinder, sodass sie Selbstvertrauen aufbauen können und das Gefühl bekommen, dass ihnen etwas wichtiges anvertraut wird<br>(vgl. Schwarzkopf/Olbrich 2003, S. 260ff.)<br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-08 12:40:12 UTC</pubDate>
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         <title>Emotionale Auswirkungen </title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2473397587</link>
         <description><![CDATA[<div>- Der Hund kann beim Abbau von Aggressionen und Ängsten helfen<br>- Er kann emotionale Stabilität aufbauen&nbsp;<br>- Kinder, die Kontakt zu Hunden haben, haben eine verbesserte Nutzung adaptiver Strategien zur Regulation negativer Emotionen<br>- Hunde gelten als Stimmungsaufheller. In einigen Studien konnte festgellt werden, dass Tiere positive Effekte auf die Stimmung eines Menschen haben können, sodass sie mehr lächelten, lachten oder gut gelaunt waren (Beispiele für Studien: Nathan-Barel et al. 2005; Souther/Miller 2007; Kaminski et al. 2002; Pothmann et al. 2006)<br>- Schulhund-Lehrkräfte berichten, dass nervöse Kinder häufig ruhiger sind, wenn der Schulhund dabei ist. Dies ist gerade in Prüfungssituation sehr hilfreich&nbsp;<br>- Die Frustrationstoleranz kann gestärkt werden, z.B. durch den Lernprozess den ein Hund durchläuft, wenn er ein neues Kommando lernen soll. Hierdurch kann auch ein Growth-Mindset gestärkt werden<br>- Hunde können eine stressreduzierende Wirkung haben. Es wurde nachgewiesen, dass der Blutdruck und die Herzfrequenz sich im Kontakt zu Hunden deutlicher reduzierte, als es der Kontakt zu Menschen konnte. Dieser Effekt verringerte oder erhöhte sich je nach positiver Einstellung zu Tieren (Beispiele für Studien: Odendaal 2000; Barker et al. 2005; Beetz et al. 2011)<br>- Des Weiteren kann der Kontakt zu Hunden, vor allem das ruhige Streicheln, Stress, Kortisol und Adrenalin im Körper senken<br>- Durch den Abbau von Stress kann sich die Wahrnehmung positiv verändern<br>(vgl. Beetz 2019, S. 64-71)</div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-08 13:24:17 UTC</pubDate>
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         <title>Lernen und Motivation </title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2473551602</link>
         <description><![CDATA[<div>- Ein Schulhund kann die Merkfähigkeit positiv beeinflussen. Neu gelerntes wird besser im Gedächtnis abgespeichert, wenn es an eigene Erfahrungen und Emotionen gekoppelt ist, da es so Relevanz bekommt. Eine positive Interaktion mit dem Hund bei einer Aufgabe bleibt im Gedächtnis und führt so dazu, dass das Lernen und der spätere Abruf der Inhalte unterstützt wird (vgl. Beetz 2019, S. 101)<br>- Der Hund kann zu einer entspannten Atmosphäre beitragen und somit das Lernklima begünstigen<br>- Bei Anwesenheit eines Schulhundes gehen Kinder häufig lieber in die Schule und fehlen seltener im Unterricht (vgl. Beetz 2019, S. 102)<br>- Zudem motiviert der Hund an Aufgaben, für die er eingesetzt wird, aktiver und konzentrierter teilzunehmen<br>- Der Wunsch nach einer Interaktion mit dem Hund motiviert dazu, auch Aufgaben nachzugehen, welche sonst nicht so gerne gemacht werden. Dies ist besonders für die Kinder wichtig, welche sich bewusst sind, welche Kompetenzen ihnen fehlen und die in bestimmten Bereichen ein negatives Selbstkonzept besitzen<br>- Der Hund hat durch seine Lebendigkeit einen Aufforderungscharakter und motiviert zu Interaktion und Aufmerksamkeit&nbsp;<br>- Die einfache Tatsache, dass der Umgang mit Tieren meistens Spaß macht, kann Freude am Lernen mit diesem erwecken<br>- Auch die Stressreduktion, die positivere Selbstwahrnehmung, die Verbesserung der Stimmung, die Reduktion von Angst und weiteres bisher erwähntes begünstigen das Lernen<br>- Unterrichtsstörungen können Lernprozessen entgegenwirken. Durch einen Schulhund können Störungen seitens der Kinder abnehmen, da diese den Hund nicht verängstigen oder den Kontakt zu ihm verlieren möchten und deshalb ruhiger und vorsichtiger sind<br>- Die Arbeit mit einem Schulhund kann Pädagog*innen eine andere Perspektive auf die Schüler*innen aufzeigen und bietet neue Möglichkeiten von Lehr- und Lernmethoden</div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-08 14:50:04 UTC</pubDate>
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         <title>Bezug zu Inklusion </title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2474938649</link>
         <description><![CDATA[<div>- Besonders bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen und Defiziten fallen die positiven Auswirkungen eines Schulhundes ins Gewicht, weshalb der Schulhund in der Sonderpädagogik am weitesten verbreitet ist (vgl. Beetz 2019, S. 124)<br>- Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischen Förderbedarf profitieren am meisten von einem Schulhund, da ihre Beziehung zu anderen Menschen häufig durch ungünstige Vorerfahrungen erschwert wird. So haben bis zu 90% der Schüler*innen mit Lern-. emotionalen oder Verhaltensstörungen eine unsichere Bindung (vgl. ebd.)<br>- Ein Schulhund kann Entspannung, Konzentration, Selbstkontrolle und das Sozialverhalten begünstigen, was häufig Schwierigkeiten von Schüler*innen mit Förderbedarfen sind<br>- Das gleiche gilt für Kinder mit geistiger oder körperlicher Behinderung<br>- Kinder mit körperlicher Behinderung profitieren auf vielen Ebenen von einem Schulhund, vor allem jedoch durch die physische Entspannung und Motivation für motorische Aufgaben durch den Hund (vgl. Beetz 2019, S. 125)<br>- Auch in der Sprachförderung kann der Schulhund als sozialer Katalysator und Motivator förderlich wirken, z.B. durch die Kommandoarbeit<br>- Die Inklusion kann mit einem Schulhund also ganz allgemein erfolgen, indem die Defizite der Kinder geringer werden und sie so eher teilhaben können oder indem z.B. Selbstbewusstsein gestärkt wird und sie sich deshalb eher einbringen möchten&nbsp;<br>- Betroffene Kinder können jedoch auch gezielt mit dem Hund arbeiten, was bei den Mitschüler*innen zu einer positiveren Wahrnehmung des Kindes führen kann<br>- Zudem kann der Hund als Eisbrecher und sozialer Katalysator dienen oder, indem die Klasse gemeinsamen mit dem Hund arbeitet, Interaktionen und Beziehungen fördern (vgl. Beetz 2019, S. 126)<br>- Ein Schulhund kann den Prozess von Inklusion also vereinfachen und beschleunigen (vgl. ebd.)</div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-09 12:45:25 UTC</pubDate>
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         <title>Bezug zum Förderschwerpunkt Lernen</title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2474943427</link>
         <description><![CDATA[<div>Schüler*innen mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung mit dem Förderbedarf Lernen haben häufig Schwierigkeiten im Lern- und Leistungsverhalten, in der Wahrnehmung, Merkfähigkeit und Aufmerksamkeit und benötigen Unterstützung beim Aufbau eines positiven Selbstwertgefühls und einer realistischen Selbsteinschätzung (vgl. Bildungsportal NRW 2023)<br>Ursachen sind häufig erschwerte Lebensbedingungen, Traumatisierungen oder ein benachteiligtes Umfeld:&nbsp;<br>- Für betroffene Kinder sind vor allem die emotionalen Auswirkungen eines Schulhundes und die Auswirkungen auf das Lernen und die Motivation von Vorteil&nbsp;<br>- Der Hund kann emotionale Stabilität aufbauen, die Frustrationstoleranz stärken und emotionale und soziale Bedürfnisse eines Menschen befriedigen<br>- Häufig fehlt es diesen Kindern genau an diesen Dingen und sie erfahren in ihrem außerschulischen Umfeld wenig Stabilität&nbsp;<br>- Dazu kommt, dass Kinder, welche aus einem benachteiligtem Umfeld kommen, häufig dafür ausgegrenzt werden, z.B. aufgrund von Armut<br>- Ein Hund legt keinen Wert auf gesellschaftliche Normen oder den sozialen Status eines Menschen und kann dem betroffenen Kind dies signalisieren, sodass das Selbstwertgefühl gestärkt werden kann<br>- Zudem kann der Hund den anderen Schüler*innen als Vorbild dienen und ihnen zeigen, dass der Mensch liebenswürdig ist. Das Ansehen des betroffenen Kindes in der Klasse kann so steigen und die Integration in die Klassengemeinschaft ermöglichen<br>- Die Arbeit mit dem Schulhund braucht mehr als kognitive Leistung. Kinder mit geringen schulischen Leistungen können erfahren, dass ihr Wert nicht durch Noten bestimmt wird und sie andere Kompetenzen haben. So kann wiederum das Selbstwertgefühl gesteigert werden, was einer der wichtigsten Aspekte bei Kindern mit dem Förderschwerpunkt Lernen darstellt&nbsp;<br>- Dies kann ebenso zur Reduzierung der Leistungsschwierigkeiten dieser Kinder beitragen, da sie weniger Druck verspüren<br>- Auch die Defizite in den Bereichen der Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Wahrnehmung können durch den Schulhund verringert werden, beispielsweise durch die emotionale Verknüpfung der Inhalte oder die positiven Erfahrungen durch den Schulhund, welche besser abgespeichert werden als Inhalte, welche mit negativen Erfahrungen gemacht wurden<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-09 12:49:57 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Bezug zum Förderschwerpunkt ESE</title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2474970293</link>
         <description><![CDATA[<div>Schüler*innen, welchen der Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung zugeordnet wurde, haben meist Schwierigkeiten ihre Umwelt angemessen wahrzunehmen oder sind durch soziale und familiäre Probleme überfordert, was die Entwicklung zu Mitschüler*innen gefährdet. Sie benötigen eine Förderung in den Bereich Selbstwertgefühl, Ich-Stärke, Sicherheit, Selbstverantwortung, Impulskontrolle, Stetigkeit und Verlässlichkeit und Entwicklung von Lebensmut (vgl. KMK 2000, S. 5)<br>- Wie bereits erwähnt wurde, kann ein Schulhund das Selbstwertgefühl eines Menschen auf vielfältige Weise stärken. Beispiele hierfür sind die bedingungslose Zuwendung des Hunde oder die Integration in die Klassengemeinschaft durch den Hund<br>- Auch die Ich-Stärke und das Verantwortungsbewusstsein können gestärkt werden, indem dem Kind Aufgaben zugeordnet werden, wie z.B. das Füttern oder Bürsten des Hundes<br>- Zudem können betroffene Schüler*innen erfahren, dass sie etwas bewirken und erreichen können, beispielsweise durch die Kommandoarbeit mit dem Hund. Dieser Aspekt kann auch den Lebensmut der Kinder stärken<br>- Dazu kommt, dass der Hund soziale und familiäre Schwierigkeiten der Kinder ausgleichen kann, indem er Trost und Zuwendung schenkt und das Kind bedingungslos akzeptiert<br>- Die Impulskontrolle kann dadurch gefördert werden, dass das Kind achtsam mit dem Hund umzugehen lernt. Dies geschieht beispielsweise indem der Hund dem Kind signalisiert, wenn es zu laut oder hektisch ist&nbsp;<br>- Außerdem führt die Arbeit mit Hunden meist allgemein dazu, dass Kinder sensibler und empathischer werden</div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-09 13:12:13 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Literatur</title>
         <author>lauravonderweydt</author>
         <link>https://padlet.com/lauravonderweydt/k7cft89ei8h7m3ku/wish/2475087779</link>
         <description><![CDATA[<div>Agsten, L. (2009). Hundgestützte Pädagogik in der Schule. Hunde in die Schulen - und alles wird gut? Multifaktorielles Wirkmodell der Hundgestützten Pädagogik in der Schule. Norderstedt: Books on Demand. <br><br><br>Aichele, V. (2013). Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – Eine Einführung. In autismus Deutschland e.V. (Hrsg.), Inklusion von Menschen mit Autismus (S. 17-32). Karlsruhe: Loeper Literaturverlag.&nbsp;<br><br>Beetz, A. (2019). Hunde im Schulalltag. Grundlagen und Praxis. München: Ernst Reinhardt Verlag.<br><br>Bernasconi, T. &amp; Böing, U. (2016). Einleitung: Schwere Behinderung &amp; Inklusion – grundlegende Anmerkungen. In T. Bernasconi &amp; U. Böing (Hrsg.), Schwere Behinderung &amp; Inklusion. Facetten einer nicht ausgrenzenden Pädagogik (S. 11-22). Oberhausen: ATHENA.&nbsp;<br>&nbsp;<br>Bildungsportal NRW (2023). Lexikon der Inklusion. Wesentliche Begriffe der Inklusion. Zugriff unter https://www.schulministerium.nrw/lexikon-der-inklusion#:~:text=Schwerpunkte%20der%20sonderp%C3%A4dagogischen%20F%C3%B6rderung%20sind,2%20AO%2DSF). [Zuletzt am 09.02.2023]<br><br>Buck-Werner, O. &amp; Greiffenhagen, S. (2007). Tiere als Therapie. Neue Wege in Erziehung und Heilung. Nerdlen/Daun: Kynos Verlag.<br><br>Deutsches Assistenzhunde-Zentrum (2023). Assistenzhunde. Zugriff unter http://www.assistenzhunde-zentrum.de/index.php/assistenzhunde2 [Zuletzt am 05.02.2023]<br><br>Döring, D., Bidoli, E. &amp; Jung, H. (2022). Tierschutz und Gefahrenprävention. In Strunz, I. &amp; Waschulewski, U. (Hrsg.), Tiergestützte Pädagogik (S. 90-105). Bielefeld: wbv.&nbsp;<br><br>Heyer, M. &amp; Kloke, N. (2013). Der Schulhund. Eine Praxisanleitung zur hundgestützten Pädagogik im Klassenzimmer. Nerdlen/Daun: Kynos Verlag.&nbsp;<br><br>Jung, H. (2013). Assistenzhunde. In Olbrich, E. &amp; Otterstedt, C. (Hrsg.), Menschen brauchen Tiere. Grundlagen und Praxis der tiergestützten Pädagogik und Therapie (S. 359-367). Stuttgart: Franckh-Kosmos Verlag.&nbsp;<br><br>Junkers, A. (2013). Tiergestützte Therapie. Der Hund als Co-Therapeut in der Ergotherapie. Idstein: Schulz-Kirchner Verlag.<br><br>Kultusministerkonferenz (2023). Aufgaben der Kultusministerkonferenz. Zugriff unter https://www.kmk.org/kmk/aufgaben.html [Zuletzt am 06.02.2023]<br><br>Kultusministerkonferenz (2019). Empfehlungen zur schulischen Bildung, Beratung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im sonderpädagogischen Schwerpunkt LERNEN. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 14.03.2019. Zugriff unter https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2019/2019_03_14-FS-Lernen.pdf [Zuletzt am 06.02.2023]<br><br>Kulturministerkonferenz (2000). Empfehlungen zum Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10.03.2000. Zugriff unter https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2000/2000_03_10-FS-Emotionale-soziale-Entw.pdf [Zuletzt am 06.02.2023]<br><br>Olbrich, E. (2003). Biophilie: Die archaischen Wurzeln der Mensch-Tier-Beziehung. In Olbrich, E. &amp; Otterstedt, C. (Hrsg.), Menschen brauchen Tiere. Grundlagen und Praxis der tiergestützten Pädagogik und Therapie (S. 68-75). Stuttgart: Franckh-Kosmos Verlag.&nbsp;<br><br>Schwarzkopf, A. &amp; Olbrich, E. (2003). Lernen mit Tieren. In Olbrich, E. &amp; Otterstedt, C. (Hrsg.), Menschen brauchen Tiere. Grundlagen und Praxis der tiergestützten Pädagogik und Therapie (S. 253-265). Stuttgart: Franckh-Kosmos Verlag.&nbsp;<br><br>Strunz, I. (2022). Die Tiergestützte Pädagogik und das Tierwohl. In Strunz, I. &amp; Waschulewski, U. (Hrsg.), Tiergestützte Pädagogik (S. 108.-128). Bielefeld: wbv.&nbsp;<br><br>Strunz, I. &amp; Waschulewski, U. (2022). Was ist Tiergestützte Pädagogik? In Strunz, I. &amp; Waschulewski, U. (Hrsg.), Tiergestützte Pädagogik (S. 13-24). Bielefeld: wbv.&nbsp;<br><br>UN-Behindertenrechtskonvention (2023). UN-Behindertenrechtskonvention. Zugriff unter https://www.behindertenrechtskonvention.info/ [Zuletzt am 03.02.2023]<br><br>Vernooij, M. &amp; Schneider, S. (2013). Handbuch der tiergestützten Intervention. Grundlagen, Konzepte, Praxisfelder. Wiebelsheim: Quelle &amp; Meyer.<br><br>Wille, S. (2007). Ausgrenzungsprozesse in Schulklassen. Möglichkeiten tiergestützter Intervention. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-02-09 14:27:41 UTC</pubDate>
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