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      <title>Lesekreis Heidelberg-Haus by </title>
      <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis</link>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-10-08 07:20:20 UTC</pubDate>
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         <title>Büchervorschläge vom 5.September 2021</title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/1808668683</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Vorschlagsliste:&nbsp;<br><br></div><div><br></div><div>1.&nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>Jan Peter Bremer </strong><strong><em>Der junge Doktorand&nbsp;<br></em></strong><br></div><div><br>Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2019!&nbsp;</div><div><br>Zwei Jahre schon warten die Greilachs mit an Verzweiflung grenzender Vorfreude auf die Ankunft eines jungen Doktoranden in ihrer abgelegenen Mühle. Er soll dem alternden Maler Günter Greilach zu neuem Ruhm verhelfen. Für seine Frau Natascha dagegen wird er zum Lichtblick ihrer Alltagsroutine. Ihre Hoffnungen reichen nahezu bis ins Unendliche, doch als der junge Mann nach mehreren Absagen plötzlich doch vor ihrer Tür steht, kommt alles anders als selbst in wildesten Träumen ausgemalt.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kurzweilig, klug und voller Sprachwitz&nbsp;</div><div><br>Nach Der amerikanische Investor gelingt dem vielfach preisgekrönten Jan Peter Bremer eine wunderbare Gesellschaftsparabel über unser allgegenwärtiges Bedürfnis gesehen zu werden.&nbsp;<br><br></div><div><br>Über den Autor&nbsp;</div><div><br>Jan Peter Bremer, 1965 in Berlin geboren, erhielt für einen Auszug aus seinem Roman »Der Fürst spricht« 1996 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Er nahm Aufenthaltsstipendien im In- und Ausland wahr, unterrichtete am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und veröffentlichte zahlreiche weitere ausgezeichnete Romane, Hörspiele und ein Kinderbuch.&nbsp;<br><br></div><div><br>Für seinen Roman »Der amerikanische Investor« (2011) wurde Bremer zuletzt mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem Mörike-Preis und dem Nicolas-Born-Preis ausgezeichnet. Sein neuer Roman »Der junge Doktorand« ist für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert. Jan Peter Bremer lebt in Berlin.&nbsp;<br><br></div><div><br>&nbsp;<br><br></div><div><br>2.&nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>Daniela Krien </strong><strong><em>Die Liebe im Erstfall </em></strong>(286 Seiten)<em> </em>&nbsp;<br><br></div><div><em><br>Klappentext</em></div><div><br>Sie heißen Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde. Sie kennen sich, weil das Schicksal ihre Lebenslinien überkreuzte. Als Kinder und Jugendliche erlebten sie den Fall der Mauer, und wo vorher Grenzen und Beschränkungen waren, ist nun die Freiheit. Doch Freiheit, müssen sie erkennen, ist nur eine andere Form von Zwang: der Zwang zu wählen. Fünf Frauen, die das Leben aus dem Vollen schöpfen. Fünf Frauen, die das Leben beugt, aber keinesfalls bricht.<br><br></div><div><br>&nbsp;<br><br></div><div><br>3.&nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>Barbara Honigman </strong><strong><em>Georg</em></strong> (257 Seiten)<br><br></div><div><em><br>Klappentext</em></div><div><br>"Mein Vater heiratete immer dreißigjährige Frauen. [Nur] er wurde älter… Sie hießen Ruth, Litzy, das war meine Mutter, Gisela und Liselotte…" Das ist die private Seite einer Lebensgeschichte, die um die halbe Welt führt: Herkunft aus Frankfurt, Odenwaldschule, Paris-London-Berlin, dazwischen Internierung in Kanada, nach der Emigration der Weg in die DDR. Und bei alldem die wiederkehrende Erfahrung: "Zu Hause Mensch und auf der Straße Jude." Barbara Honigmann erzählt von ihrer deutsch-jüdisch-kommunistischen Sippe.<br><br></div><div><br></div><div>4.&nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>Clemens Setz </strong><strong><em>Indigo </em></strong><strong>(</strong>475 Seiten)<br><br></div><div><br>Im Norden der Steiermark liegt die Helianau, eine Internatsschule für Kinder, die an einer rätselhaften Störung leiden, dem Indigo-Syndrom. Jeden, der ihnen zu nahe kommt, befallen Übelkeit, Schwindel und heftige Kopfschmerzen. Der junge Mathematiklehrer Clemens Setz unterrichtet an dieser Schule und wird auf seltsame Vorgänge aufmerksam: Immer wieder werden Kinder in eigenartigen Maskierungen in einem Auto mit unbekanntem Ziel davongefahren. Setz beginnt, Nachforschungen anzustellen, doch er kommt nicht weit; er wird aus dem Schuldienst entlassen. Fünfzehn Jahre später berichten die Zeitungen von einem aufsehenerregenden Strafprozess: Ein ehemaliger Mathematiklehrer wird vom Vorwurf freigesprochen, einen Tierquäler brutal ermordet zu haben. Und jetzt noch einmal von vorne. Vergessen Sie die Zusammenfassung einer Romanhandlung, die sich jeder Zusammenfassung entzieht, und lesen Sie das Buch »Indigo« von Clemens J. Setz. Sein viertes insgesamt. Sie werden feststellen: Das »radikale Gegenprogramm zur hübsch verkasteten Literaturwerkstättenliteratur« (»Die Welt«) geht weiter. Rasend spannend und so erholsam wie eine gute Massage. Hinterher spüren Sie jeden Muskel.<br><br></div><div><br></div><div>Aus der alten Hardcoverliste inzwischen als TB :<br><br></div><div><br>6.&nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>Monika Helfer </strong><strong><em>Die Bagage </em></strong>(160 Seiten)<br><br></div><div><br>Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern am Rand eines Bergdorfes. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des Ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Die Zeit, in der Georg aus Hannover in die Gegend kommt, der nicht nur hochdeutsch spricht und wunderschön ist, sondern eines Tages auch an die Tür der Bagage klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria schwanger wird mit Grete, dem Kind der Familie, mit dem Josef nie ein Wort sprechen wird: der Mutter der Autorin. Mit großer Wucht erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer eigenen Herkunft.<br><br></div><div><br>Biografie</div><div><br>Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht und wurde unter anderem mit dem Robert-Musil-Stipendium und dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur ausgezeichnet. Mit ihrem Roman ›Schau mich an, wenn ich mit dir rede‹ war sie 2017 für den Deutschen Buchpreis nominiert, zuletzt erschien der Roman ›Vati‹.&nbsp;<br><br></div><div><strong><br></strong><br></div><div>7.&nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>Alain Claude Sulzer </strong><strong><em>Unhaltbare Zustände </em></strong>(272 Seiten)<br><br></div><div><br>Es ist das Jahr 1968, und die Welt des Schaufensterdekorateurs Stettler beginnt zu bröckeln. Jahrzehntelang lebt und arbeitet er nun schon für das alteingesessene Quatre Saisons, als ihm überraschend ein jüngerer Kollege zur Seite gestellt wird – ein Rivale, ein avisierter Nachfolger, ein Feind!&nbsp;<br>&nbsp;Stettler ist entsetzt. Die jungen Leute tragen Bluejeans und wissen nicht mehr, was sich gehört. Am Münsterturm hängt auf einmal eine Vietcong-Fahne. Immer mehr fühlt er sich bedroht, spioniert dem Rivalen sogar nach, sinnt auf Rache. Allein mit einer von ihm bewunderten Radiopianistin, Lotte Zerbst, wechselt er Briefe und fühlt sich nicht so verloren. Er hofft sogar auf eine Begegnung …<br><br></div><div><br></div><div>8.&nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>Robert Seethaler </strong><strong><em>Der letzte Satz </em></strong>(144 Seiten)<br><br></div><div><br>An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat schon immer geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.<br><br></div><div><br>Biografie</div><div><br>Robert Seethaler, 1966 in Wien geboren, wurde 2007 für seinen Roman »Die Biene und der Kurt« mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Alfred-Döblin Stipendium der Akademie der Künste. Der Film nach seinem Drehbuch »Die zweite Frau« wurde mehrfach ausgezeichnet und lief auf verschiedenen internationalen Filmfestivals. 2008 erschien sein zweiter Roman »Die weiteren Aussichten«. »Jetzt wirds ernst« wurde 2010 veröffentlicht, darauf folgte 2012 der Bestseller »Der Trafikant«. Robert Seethaler lebt und schreibt in Wien und Berlin.&nbsp;<br><br></div><div><strong><br>&nbsp;<br></strong><br>&nbsp;<br><br></div><div><br>10.&nbsp; <strong>Pascal Mercier </strong><strong><em>„Das Gewicht der Worte“</em></strong>(576 Seiten)<br><br></div><div><br>Seit seiner Kindheit ist Simon Leyland von Sprachen fasziniert. Gegen den Willen seiner Eltern wird er Übersetzer und verfolgt unbeirrt das Ziel, alle Sprachen zu lernen, die rund um das Mittelmeer gesprochen werden. Von London folgt er seiner Frau Livia nach Triest, wo sie einen Verlag geerbt hat. In der Stadt bedeutender Literaten glaubt er den idealen Ort für seine Arbeit gefunden zu haben – bis ihn ein ärztlicher Irrtum aus der Bahn wirft. Doch dann erweist sich die vermeintliche Katastrophe als Wendepunkt, an dem er sein Leben noch einmal völlig neu einrichten kann.</div><div><br>Aus der alten Liste:&nbsp;<br><br></div><div><strong><em><br>T</em></strong><strong>erézia Mora: </strong><strong><em>Das Ungeheuer </em></strong>(688 Seiten)&nbsp;<br><br></div><div><br>»Solche Geschichten gibt‘s, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet«: Ein ganz alltägliches Schicksal vielleicht, doch wen es trifft, der kann daran zerbrechen. So geht es Darius Kopp, dem IT-Experten, der erst seine Stelle verliert, dann die große Liebe seines Lebens. Denn Flora, seine Frau, hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem geheimen Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Geringste mitbekommen hatte. &nbsp;<br><br></div><div><br>&nbsp;<br><br></div><div><strong><br>Christoph Poschenrieder: </strong><strong><em>Der unsichtbare Roman </em></strong>(Vorschlag von Michaela) (272 Seiten))<br><br></div><div><br>Wer ist schuld am Ersten Weltkrieg? Im Jahr 1918 wird die Frage immer drängender. Da erhält der Bestsellerautor Gustav Meyrink in seiner Villa am Starnberger See ein Angebot vom Auswärtigen Amt: Ob er – gegen gutes Honorar – bereit wäre, einen Roman zu schreiben, der den Freimaurern die Verantwortung für das Blutvergießen zuschiebt. Der ganz und gar unpatriotische Schriftsteller und Yogi kassiert den Vorschuss – und bringt sich damit in Teufels Küche.<br><br></div><div><br>Christoph Poschenrieder, geboren 1964 bei Boston, studierte Philosophie in München und Journalismus in New York. Seit 1993 arbeitet er als freier Journalist und Autor von Dokumentarfilmen. Heute konzentriert er sich auf das literarische Schreiben. Sein Debüt ›Die Welt ist im Kopf‹ wurde vom Feuilleton gefeiert und war auch international erfolgreich. Mit ›Das Sandkorn‹ war er 2014 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Christoph Poschenrieder lebt in München.<br><br></div><div><br>In Anlehnung an die großen Bildungsromane der deutschen Literatur entwirft dieser auch historisch weit ausholende Roman eine Biographie, die nach jedem Rückschlag wieder ganz neu erfunden werden muss. Entstanden ist dabei die ergreifende Geschichte von einem jungen Pianisten und späteren Schriftsteller, deren am Ende glücklicher Verlauf an ein Wunder grenzt.<br><br></div><div><br>&nbsp;<br><br></div><div><strong><br>Christoph Ransmayr:</strong><strong><em> Cox</em></strong><em> </em>(304 Seiten)<br><br></div><div><br>Ein farbenprächtiger Roman über einen maßlosen Kaiser von China und einen englischen Uhrmacher, über die Vergänglichkeit und das Geheimnis, dass nur das Erzählen über die Zeit triumphieren kann.<br>&nbsp;Der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof. Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind. Schließlich verlangt Qiánlóng, der gemäß einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, eine Uhr zur Messung der Ewigkeit. Cox weiß, dass er diesen ungeheuerlichen Auftrag nicht erfüllen kann, aber verweigert er sich dem Willen des Gottkaisers, droht ihm der Tod. Also macht er sich an die Arbeit.<br><br></div><div><br>&nbsp;<br><br></div><div><br>&nbsp;Eugen Ruge <em>„Metropol“</em> (Vorschlag von Günther)<br><br></div><div><br>Nach dem internationalen Erfolg von «In Zeiten des abnehmenden Lichts» kehrt Eugen Ruge in seinem gefeierten Spiegel-Bestseller «Metropol» zurück zur Geschichte seiner Familie. Moskau, 1936. Die deutsche Kommunistin Charlotte bricht mit ihrem Mann und der jungen Britin Jill auf zu einer mehrwöchigen Reise durch die neue Heimat Sowjetunion. Es verbindet sie mehr, als sich auf den ersten Blick erschließt: Sie sind Mitarbeiter des Nachrichtendienstes der Komintern, wo Kommunisten aller Länder beschäftigt sind. Umso schwerer wiegt, dass unter den «Volksfeinden», denen gerade in Moskau der Prozess gemacht wird, einer ist, den Lotte besser kennt, als ihr lieb sein kann.<br>&nbsp;«Metropol» folgt drei Menschen auf dem schmalen Grat zwischen Überzeugung und Wissen, Loyalität und Gehorsam, Verdächtigung und Verrat. Ein gewaltiger Tatsachenroman.<br><br></div><div><br>&nbsp;<br><br></div><div><br>Angelika Klüssendorf&nbsp; <em>Das Mädchen</em> (192 Seiten)<br><br></div><div><br>Am Anfang scheint alles schon zu Ende zu sein: Der Vater trinkt und taucht nur sporadisch auf, die Mutter lässt ihre Wut an den Kindern aus, die Klassenkameraden meiden das Mädchen, der jüngere Bruder kapselt sich völlig ab. Und doch gibt es eine Kraft, die das Mädchen trägt. Die Bilder aus »Brehms Tierleben«, die sie bewundert, der Traum vom kleinen Haus mit Garten auf dem Lande, Grimms Märchen. Und immer wieder Menschen, die ihr etwas bedeuten und die sie halten. Eines hat sie gelernt: Man muss sich holen, was man braucht. Auch wenn sie mehrfach beim Ladendiebstahl erwischt und schließlich ins Heim gesteckt wird, kann sie sich auch dort auf die neue Lage einstellen. Und das Kinderheim wird auf überraschende Weise zu einem Refugium, wo Kindheit erstmals gelebt werden kann.<br><br></div><div><br></div><div>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Peter Handke <em>Die Obstdiebin </em>(595 Seiten)</div><div><br>Als das »Letzte Epos« (mit großem »L«) hat Peter Handke seinen neuen Roman bezeichnet. Mit der Niederschrift begann er am 1. August 2016: »Diese Geschichte hat begonnen seinerzeit an einem jener Mittsommertage, da man beim Barfußgehen im Gras wie eh und je zum ersten Mal im Jahr von einer Biene gestochen wird.« Dieser Stich wird, wie der Autor am 2. August festhält, zum »Zeichen«. »Ein gutes oder ein schlechtes? Weder als gutes noch als ein schlechtes, gar böses – einfach als ein Zeichen. Der Stich jetzt gab das Zeichen, aufzubrechen. Zeit, daß du dich auf den Weg machst. Reiß dich los von Garten und Gegend. Fort mit dir. Die Stunde des Aufbruchs, sie ist gekommen.«<br><br></div><div><br>Die Reise führt aus der Niemandsbucht, Umwegen folgend, sie suchend, in das Landesinnere, wo die Obstdiebin, »einfache Fahrt«, keine Rückfahrt, bleiben wird, oder auch nicht? Am 30. November 2016, dem letzten Tag der Niederschrift des Epos, resümiert Peter Handke die ungeheuerlichen und bisher nie gekannten Gefahren auf ihrem Weg dorthin: »Was sie doch in den drei Tagen ihrer Fahrt ins Landesinnere alles erlebt hatte: seltsam. Oder auch nicht? Nein, seltsam. Bleibend seltsam. Ewig seltsam.«<br><br></div><div><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-11 19:58:32 UTC</pubDate>
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         <title>30.September 2021</title>
         <author>sabinefoxx</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong><em><br>„Was man von hier aus sehen kann“</em></strong> von <strong>Marina Leky</strong>.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-11 20:00:47 UTC</pubDate>
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         <title>8.Dezember 2021</title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/1808684268</link>
         <description><![CDATA[<div><br><strong>Simon Strauss</strong><strong><em> Sieben Nächte </em></strong>(138 Seiten)<br><br></div><div><em><br>Klappentext</em></div><div><br>Es ist Nacht, ein junger Mann sitzt am Tisch und schreibt. Er hat Angst. Davor, sich entscheiden zu müssen. Für eine Frau, einen Freundeskreis, einen Urlaubsort im Jahr. Er hat Angst, dass ihm das Gefühl abhandenkommt. Dass er erwachsen wird. Doch ein Bekannter hat ihm ein Angebot gemacht: Sieben Mal um sieben Uhr soll er einer der sieben Todsünden begegnen. Er muss gierig, hochmütig und wollüstig sein, sich von einem Hochhaus stürzen, den Glauben und jedes Maß verlieren. Sieben Nächte ist ein Streifzug durch die Stadt, eine Reifeprüfung, die vor zu viel Reife schützen soll, ein letztes Aufbäumen im Windschatten der Jugend. Simon Strauß erzählt von einem jungen Mann an der Schwelle, der alles aufbringt, um sich Gewohnheit und Tristesse zu verwehren. Er muss gierig, hochmütig und faul sein, neiden und wüten, Völlerei und Wollust treiben. Sich dem Leben preisgeben, um sich die Empfindung zu erhalten. Im Schutze der Nacht entwickelt er aus der Erfahrung der sieben Todsünden die Konturen einer besseren Welt, eines intensiveren Lebens.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-11 20:07:20 UTC</pubDate>
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         <title>9. November 2021</title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/1808693227</link>
         <description><![CDATA[<div><br><strong>Christoph Kloeble </strong><strong><em>Das Museum der Welt </em></strong><em>(528 Seiten)<br></em><br></div><div><br>Ein indischer Waisenjunge auf der Reise seines Lebens<br><br></div><div><br>Bartholomäus ist ein Waisenjunge aus Bombay, mindestens zwölf Jahre alt und er spricht fast ebenso viele Sprachen. Daher engagieren ihn die deutschen Brüder Schlagintweit, die 1854 mit Unterstützung Humboldts zur größten Forschungsexpedition ihrer Zeit aufbrechen, als Übersetzer für ihre Reise durch Indien und den Himalaya. Bartholomäus folgt ihnen fasziniert, aber misstrauisch: Warum vermessen ausgerechnet drei Deutsche das Land, sammeln unzählige Objekte, wagen sich ins unbekannte Hochgebirge, riskieren ihr Leben? Es ist doch seine Heimat – und er will der Mann werden, der das erste Museum Indiens gründet.<br><br></div><div><br>Biografie</div><div><br>Christopher Kloeble wuchs in Oberbayern auf und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, unter anderem den Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung für das beste Romandebüt 2008, ›Unter Einzelgängern‹, und für das Drehbuch zu ›Inklusion‹ den ABU-Prize für das beste TV-Drama. Er war Gastprofessor in Cambridge (GB) sowie an diversen Universitäten in den USA, zuletzt am Dartmouth College. 2012 veröffentlichte er viel beachtet den Roman ›Meistens alles sehr schnell‹, der u.a. auch in Israel und den USA erschien. Derzeit arbeitet er an der Verfilmung. Kloeble lebt in Berlin und Delhi.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-11 20:12:27 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/1879519814</link>
         <description><![CDATA[<div><br><br></div><div>1.&nbsp; &nbsp; &nbsp;Anne Weber <em>Tal der Herrlichkeiten<br></em><br></div><div><br>2.&nbsp; &nbsp; &nbsp;Helga Schubert <em>Vom Aufstehen<br></em><br></div><div><br>3.&nbsp; &nbsp; &nbsp;Natascha Wodin <em>Nastjas Tränen<br></em><br></div><div><br>4.&nbsp; &nbsp; &nbsp;Judith Hermann <em>Daheim<br></em><br></div><div><br>5.&nbsp; &nbsp; &nbsp;Mithu Sanyal <em>Identtti<br></em><br></div><div><br>6.&nbsp; &nbsp; &nbsp;Daniela Krien <em>Der Brand<br><br></em><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-09 21:24:58 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/1879529724</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Peter Stamm&nbsp; </strong><br><strong><em>Das Archiv der Gefühle<br></em></strong><br>Die Sängerin Fabienne heißt eigentlich Franziska, und es ist vierzig Jahre her, dass sie eng befreundet waren und er ihr seine Liebe gestand. Fast ein ganzes Leben. Seitdem hat er alles getan, um Unruhe und Unzufriedenheit von sich fernzuhalten. Er hat sich immer mehr zurückgezogen und nur noch in der Phantasie gelebt. Er hat sein Leben versäumt. Aber jetzt taucht Franziska wieder auf. Gefährdet das seine geschützte Existenz, oder nimmt er diese zweite Chance wahr?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-09 21:30:29 UTC</pubDate>
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         <title>Büchnerpreis 2021 geht an Clemens J. Setz</title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/1880861793</link>
         <description><![CDATA[<div>&nbsp;Aus der SZ:<br>".........Ijoma Mangold, Literaturkritiker der <em>Zeit</em>, entschlüsselte in seiner Laudatio die untergründigen Verbindungen zwischen Sprache, Emotionen und Sinneseindrücken in den Büchern des Synästheten Setz. Er zeigte, wie seine Romane wie Computerspiele zum Nachspielen animieren können. Und wie unter Setz' Figuren oft diejenigen die rührendsten sind, die aus Maschinen, Computern und Robotern sprechen. "Nichts Nicht-Menschliches ist ihm fremd, keine Abweichung unzugänglich", sagte Mangold, und seine letzte Wendung betraf noch Setz' Verbindung zu den Abweichungen, die keine sind, sondern "seelische Pein"........"</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-10 10:03:58 UTC</pubDate>
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         <title>Antje Rávik Strubel gewinnt den Buchpreis der Frankfurter Buchmesse</title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/1880870162</link>
         <description><![CDATA[<div>Begründung der Jury</div><div>"Mit existenzieller Wucht und poetischer Präzision schildert Antje Rávik Strubel die Flucht einer jungen Frau vor ihren Erinnerungen an eine Vergewaltigung. Schicht um Schicht legt der aufwühlende Roman das Geschehene frei", las <strong>Vorsteherin Karin Schmidt-Friderichs </strong>die Begründung der Jury vor. "Die Geschichte einer weiblichen Selbstermächtigung weitet sich zu einer Reflexion über rivalisierende Erinnerungskulturen in Ost- und Westeuropa und Machtgefälle zwischen den Geschlechtern. In einer tastenden Erzählbewegung gelingt es Antje Rávik Strubel, das eigentlich Unaussprechliche einer traumatischen Erfahrung zur Sprache zu bringen. Im Dialog mit der mythischen Figur der Blauen Frau verdichtet die Erzählerin ihre eingreifende Poetik: Literatur als fragile Gegenmacht, die sich Unrecht und Gewalt aller Verzweiflung zum Trotz entgegenstellt."</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-10 10:08:45 UTC</pubDate>
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         <title>Martina Clavadetscher gewinnt den Schweizer Buchpreis</title>
         <author>sabinefoxx</author>
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         <description><![CDATA[<div>SRF:<br>"........Am Anfang waren kopflose Sexpuppen. Sie verführten Martina Clavadetscher zu kühnen Reflexionen über programmierte Künstlichkeit von Menschen und das Eigenleben von Robotern. Am Schluss entstand «Die Erfindung des Ungehorsams».&nbsp;</div><div>Es ist zweifellos das originellste Buch, das für den diesjährigen Schweizer Buchpreis nominiert war und hat sich zu Recht durchgesetzt, nachdem Clavadetscher bereits mit ihrem ersten Roman «Knochenlieder» auf der Shortlist stand....."<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-10 10:12:29 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinkugler</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/1881248393</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Bov Bjerg </strong><strong><em>Die Modernisierung meiner Mutter</em></strong></div><div><br></div><div>Ursprünglich (2016) bei Blumenbar, und dann 2017 im Aufbau Taschenbuch-Verlag, 150 Seiten</div><div><br></div><div>Bov Bjerg ist kein Däne sondern Schwabe, und das fasst das Buch zusammen: eine Sammlung von kurzen Kapiteln über die Schwabenheimat, dann das Exil in Berlin, einen Roadtrip in Amerika und mehr.</div><div><br></div><div>Eine ausführliche Rezension kann man in der FAZ nachlesen: www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/die-modernisierung-meiner-mutter-von-bov-bjerg-14381199-p2.html<br><br>Das Foto ist aus dem Theaterstück zum Buch.</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-10 13:31:32 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinkugler</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/1881251375</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Charlotte Roche </strong><strong><em>Feuchtgebiete</em></strong></div><div><br></div><div>Ursprünglich (2008) bei DuMont, aber auch als Taschenbuch bei Ullstein, 220 Seiten</div><div><br></div><div>Stellt Euch zwei Situationen vor:</div><div><br></div><div>Erste Situation: Ein Mann schneidet sich bei der Bartrasur. Er kann die kleine Blutung nicht selbst stillen, begibt sich zur Unfallaufnahme im Krankenhaus, wird dort kurz behandelt und sogleich wieder entlassen.</div><div><br></div><div>Zweite Situation (die Handlung dieses Romans): Eine Frau schneidet sich bei der Intimrasur im Analbereich. Sie kann die kleine Blutung nicht selbst stillen, begibt sich zur Unfallaufnahme im Krankenhaus und wird sogleich stationär aufgenommen. Daraus entsteht eine Erzählung über die Tabus zum weiblichen Körper in unserer Gesellschaft und kulturell bedingt übertriebene Hygiene- und Verhaltensnormen.</div><div><br></div><div>Klappentext und Biografie der Autorin kann man auf den Internetseiten des Verlags nachlesen: www.dumont-buchverlag.de/buch/roche-feuchtgebiete-9783832180577</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-10 13:32:33 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinkugler</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/1881312628</link>
         <description><![CDATA[<div>Leseempfehlung für Winterabende:<br><br><strong>Ferdinand von Schirach </strong><strong><em>Verbrechen</em></strong></div><div><br></div><div>Erschienen 2009 bei Piper und 2010 im selben Verlag als Taschenbuch, 208 Seiten.</div><div><br></div><div>Das Buch besteht aus elf Kurzgeschichten (d.h. Verbrechen) und erzählt von außergewöhnlichen Kriminalfällen aus der Zeit des Autors als Rechtsanwalt in Berlin.</div><div><br>Eine kurze Rezension steht im <em>Spiegel</em>: www.spiegel.de/kultur/literatur/rezensionen-verbrechen-a-652413.html</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-10 13:52:42 UTC</pubDate>
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         <title>Österreichischer Buchpreis</title>
         <author>sabinefoxx</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong><br>Raphaela Edelbauer</strong> wurde zum Auftakt der Buch Wien-Woche für ihr Buch <strong>„DAVE“ (Klett-Cotta) </strong>mit dem <a href="https://oesterreichischer-buchpreis.at/">Österreichischen Buchpreis</a> ausgezeichnet.&nbsp;<br><br></div><div><strong><br>Die Begründung der Jury:<br></strong><br></div><div><br>„Wir befinden uns in einer gar nicht fernen Zukunft, das System auf der Erde ist dank ungebremster Klimaerwärmung und extremem Wassermangel kollabiert, in einem ‚Labor‘ knapp über dem Erdboden bilden 118 998 Menschen die vermeintliche Restbevölkerung. Der nicht ganz zuverlässige Ich-Erzähler, der Mathematiker Syz, wird vom dubiosen Laborleiter rekrutiert, um mit seinen Erinnerungen DAVE zu füttern, den in Entwicklung befindlichen Prototyp einer künstlichen Superintelligenz. Raphaela Edelbauer hat mit DAVE einen raffinierten Science-Fiction-Roman mit eingebauter Liebesgeschichte geschaffen, der nach den Gesetzen des Thrillers funktioniert. Dabei unterhält man sich nicht nur, sondern erfährt dank Edelbauers erstaunlicher Belesenheit viel über philosophische Debatten, Bewusstseins- und Gedächtnisforschung, Informatik und lernende Systeme, deren Heilsversprechen die Autorin spürbar misstraut. Denn der Weg zu einer schmerzlosen und total vernünftigen Gesellschaft nach dem Ebenbild des Computers führt durch Überwachung und Repression. Edelbauer erzählt elegant und pointiert, mit galligem Witz, Lust an der Anspielung und immer wieder verblüffenden Wendungen von der Ohnmacht des einzelnen in einer Diktatur der Weltverbesserer.“<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-13 18:45:22 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinkugler</author>
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         <description><![CDATA[<div>Noch nicht gelesen aber erwähnenswert:</div><div><br></div><div><strong>Ariane Kochs </strong><strong><em>Die Aufdrängung</em></strong><strong> ausgezeichnet mit dem "aspekte"-Literaturpreis 2021</strong></div><div><br></div><div>“Eine junge Frau fristet ihr Dasein in einem zu großen Haus in einer zu kleinen Stadt neben einem dreieckigen Berg. Als dort ein Gast auftaucht, nimmt sie ihn kurzerhand bei sich auf. Der Gast ist ihr so vielversprechend neu wie fremd und wird schnell zum einnehmenden Mittelpunkt, aber auch Opfer inquisitorischer Machtfantasien. Bis er den Fängen der zunehmend obsessiven Hausherrin schließlich entkommt und sie selbst, wieder allein, eine lang ersehnte Reise antritt und nun ihrerseits zur Gästin wird.” - so der Verlag.</div><div><br></div><div>"Ariane Kochs Debütroman "Die Aufdrängung" überzeugt als hochdiffiziles Sprachbild: Eine Frau ringt mit einem ungebetenen, unbekannten, unerklärten Gast und der Projektionsfläche ihrer selbst, die diese Auseinandersetzung ihr eröffnet. In Kochs leichter, präziser und doch traumsicherer Sprache entstehen so Szenen, die – wie im absurdem Theater – erst gar keinen und dann einen gewaltigen Sinn zu ergeben scheinen.” sagt die Jury des "aspekte"-Literaturpreises.</div><div><br></div><div>Erschienen im Suhrkamp Verlag, 2021, 176 Seiten</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-14 09:21:36 UTC</pubDate>
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         <title>Elektrische Fische von Susan Kreller</title>
         <author>martinkugler</author>
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         <description><![CDATA[<div>Erschienen 2019 bei Carlsen, 192 Seiten; Taschenbuch kommt im Januar 2022.<br><br>Heimweh ist in diesem Roman das Leitmotiv. Emmas Mutter zieht es von Dublin zurück nach Velgow, das kleine Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, aus dem sie einst fortzog und wo sie heute niemand mehr willkommen heißt. Bei ihren Kindern ist es umgekehrt; sie kämpfen mit dem Heimweh nach Irland.<br><br>Vom Verlag: Emma muss mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern von Dublin nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen. Sie vermisst Irland, den Atlantik, die irischen Großeltern. Nicht mal die Ostsee kann sie trösten. Emma will nur eins: schleunigst nach Dublin zurückkehren. Levin aus ihrer neuen Klasse, der selbst große Sorgen hat, bietet ihr seine Hilfe an, scheint aber irgendwann gar nicht mehr zu wollen, dass sie wieder fortgeht. Und auch Emma beginnt allmählich an dem Fluchtplan zu zweifeln…</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-30 14:13:52 UTC</pubDate>
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         <title>Robert Prosser Gemma Habibi</title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[<div><br><strong>Dienstag, der 25. Januar 2022 : <br>Robert Prosser </strong><strong><em>Gemma habibi</em></strong><em><br><br></em>Ein fulminantes Portrait der Jetztzeit.<br>&nbsp;<br>&nbsp;In Syrien wütet Krieg, Flüchtlinge erreichen Europa, die Gesellschaft gerät in Aufruhr. All das streift das Leben von Lorenz. Er trainiert für die Meisterschaft, will siegen, will frei sein und reist dafür bis nach Westafrika. Sein Freund, der nach Wien geflohene Zain, genannt Z, träumt von einem Schlag, der ihn als Boxer unsterblich macht. Zwischen den beiden steht die Fotografin Elena. Mit ihrer Kamera hält sie die unruhige Gegenwart fest. Und den finalen Kampf.&nbsp;<br>&nbsp;Kurdistan, Wien, Ghana: Drei Welten, drei Leben, drei Runden im Boxring. Ein dichter, intensiver Roman über Obsession und Freundschaft, Engagement und Aufbruch, geschrieben von einem der wortgewaltigsten Schriftsteller seiner Generation.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-05 20:21:36 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[<div><br></div><div><br>Mittwoch, der 23. Februar 2022 : Daniela Krien <em>Die Liebe im Ernstfall<br></em><br></div><div><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-05 20:22:14 UTC</pubDate>
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         <title> 24. März 2022: &quot;Der letzte Satz&quot; von Robert Seethaler </title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-03-05 20:23:44 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Ijoma Mangold <strong><em>Das deutsche Krokodil </em></strong>am Dienstag, dem <strong>14.06. 2022</strong>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-25 08:36:09 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[<ol><li>Olivia Wenzel <strong><em>1000 Serpentinen Angst</em></strong>&nbsp;</li></ol><div>»Ich habe mehr Privilegien, als je eine Person in meiner Familie hatte. Und trotzdem bin ich am Arsch. Ich werde von mehr Leuten gehasst, als meine Großmutter es sich vorstellen kann. Am Tag der Bundestagswahl versuche ich ihr mit dieser Behauptung 20 Minuten lang auszureden, eine rechte Partei zu wählen.«&nbsp;<br>&nbsp;<br>Eine junge Frau besucht ein Theaterstück über die Wende und ist die einzige schwarze Zuschauerin im Publikum. Mit ihrem Freund sitzt sie an einem Badesee in Brandenburg und sieht vier Neonazis kommen. In New York erlebt sie den Wahlsieg Trumps in einem fremden Hotelzimmer. Wütend und leidenschaftlich schaut sie auf unsere sich rasant verändernde Zeit und erzählt dabei auch die Geschichte ihrer Familie: von ihrer Mutter, die Punkerin in der DDR war und nie die Freiheit hatte, von der sie geträumt hat. Von ihrer Großmutter, deren linientreues Leben ihr Wohlstand und Sicherheit brachte. Und von ihrem Zwillingsbruder, der mit siebzehn ums Leben kam. Herzergreifend, vielstimmig und mit Humor schreibt Olivia Wenzel über Herkunft und Verlust, über Lebensfreude und Einsamkeit und über die Rollen, die von der Gesellschaft einem zugewiesen werden.&nbsp;</div><div>&nbsp;&nbsp;</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-25 08:57:30 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[<ol><li>MARIAM KÜHSEL-HUSSAINI <strong><em>Tschudi</em></strong>&nbsp;</li></ol><div>1896. Berlin. Die Nationalgalerie erwirbt und zeigt als erstes Museum der Welt die Pariser Moderne: Manet, Monet, Renoir, Rodin. Ein Mann unternimmt das Wagnis, Hugo von Tschudi. Gegen den deutschen Kaiser. Ein Augenblick nur, doch die ganze Welt liegt vor einem ausgebreitet.&nbsp;<br>&nbsp;<br>Großindustrielle, Politiker, Schnürsenkelverkäufer - Tschudi immer inmitten, der sehr groß gewachsene Mann mit der Wolfskrankheit läuft unaufhaltbar durch die Straßen und Salons einer erwachenden Stadt, und seine dunklen Augen brennen aus der für ihn angefertigten Gesichtsmaske hervor, die fortan gestreichelt wird von einer spanischen Adligen. Eine wahre Geschichte, jeden Traum wert und jedes Licht.&nbsp;</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-25 08:57:55 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[<ol><li>Jackie Thomae<strong><em> Die Brüder</em></strong>&nbsp;</li></ol><div><em>&nbsp;</em></div><div>Zwei Männer. Zwei Möglichkeiten. Zwei Leben. Jackie Thomae stellt die Frage, wie wir zu den Menschen werden, die wir sind. Mick, ein charmanter Hasardeur, lebt ein Leben auf dem Beifahrersitz, frei von Verbindlichkeiten. Und er hat Glück - bis ihn die Frau verlässt, die er jahrelang betrogen hat. Gabriel, der seine Eltern nie gekannt hat, ist frei, aus sich zu machen, was er will: einen erfolgreichen Architekten, einen eingefleischten Londoner, einen Familienvater. Doch dann verliert er in einer banalen Situation die Nerven und steht plötzlich als Aggressor da - ein prominenter Mann, der tief fällt. Brüder erzählt von zwei deutschen Männern, geboren im gleichen Jahr, Kinder desselben Vaters, der ihnen nur seine dunkle Haut hinterlassen hat. Die Fragen, die sich ihnen stellen, sind dieselben. Ihre Leben könnten nicht unterschiedlicher sein.&nbsp;</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-25 08:58:32 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[<ol><li>Anne Richter <strong><em>Unvollkommenheit</em></strong>&nbsp;</li></ol><div>»Die Unvollkommenheit des Menschen macht den Unterschied, die schwankenden Stimmungen und scheinbar herkunftslosen Eingebungen.« Im Oktober 1988 trifft Marc Weber in Jena ein, wo er sein Studium der Mathematik beginnen will. Unverhofft gerät er in oppositionelle Kreise und begegnet Paul, der ebenfalls Mathematik studierte, aufgrund seiner widerständigen politischen Haltung exmatrikuliert wurde und verbotene Konzerte gibt. Die Freundschaft mit Paul bringt den bislang eher angepassten Marc in existentielle Konflikte. Aber er lernt durch Paul auch Hanka kennen, seine erste große Liebe. Dann kommt der politische Umbruch, er treibt die drei in verschiedene Richtungen: Hanka geht auf Weltreise, Paul nimmt in Hamburg sein Studium wieder auf, Marc bleibt in Jena. Als er Paul einige Zeit darauf in Hamburg besucht, scheint es, als habe sich der ehemalige Oppositionelle ‒ nun anerkannter Mathematiker und mit einer ebenso erfolgreichen Frau zusammenlebend ‒ in einem bürgerlichen Leben eingerichtet. Zufällig entdeckt Marc jedoch, dass Paul weiterhin komponiert, und es wird ihm klar, dass der Freund voller Zweifel an seinem etablierten Leben ist. Marc fragt sich, wie viel von Pauls rebellischem Geist noch übrig ist und fordert ihn her­aus, indem er Paul und seine Freundin einlädt, im Sommer mit ihm und Hanka nach Rumänien zu kommen, in ein Land im Übergang, in dem sich noch vorhandene Spuren der Diktatur mit neuen kapitalistischen Ansätzen mischen. Ihre gemeinsame Reise verläuft dann ganz anders als geplant, sie führt zu großen Spannungen und treibt am Ende einen Keil zwischen Marc, Paul und Hanka. Jahre später erhält Marc, inzwischen arrivierter Banker und Risikomanager, einen Anruf von Paul, der nun wieder allein und in prekären Verhältnissen lebt. Seine Arbeit als Mathematiker hat er aufgegeben. Währenddessen schreitet die Finanzkrise unaufhörlich voran und die beiden begegnen sich unter vollkommen veränderten Vorzeichen. Nur Hanka spielt in beider Leben immer noch eine Rolle.&nbsp;</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-25 08:59:58 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Zsusza Bank <strong><em>Sterben im Sommer</em></strong> am Mittwoch, dem <strong>11.05. 2022</strong>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-25 09:02:13 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx1</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/2113452900</link>
         <description><![CDATA[<div>Julia von Lacadou <strong><em>Die Hochhausspringerin </em></strong>am Donnerstag, dem <strong>28.04.2022</strong>&nbsp;</div><div>Riva ist Hochhausspringerin – ein perfekt funktionierender Mensch mit Millionen Fans. Doch plötzlich weigert sie sich zu trainieren. Kameras sind allgegenwärtig in ihrer Welt, aber sie weiß nicht, dass sie gezielt beobachtet wird: Hitomi, eine andere junge Frau, soll Riva wieder gefügig machen. Wenn sie ihren Auftrag nicht erfüllt, droht die Ausweisung in die Peripherien, wo die Menschen im Schmutz leben, ohne Möglichkeit, der Gesellschaft zu dienen. Was macht den Menschen menschlich, wenn er perfekt funktioniert? „Die Hochhausspringerin“ führt in eine brillante neue Welt, die so plausibel ist wie bitterkalt. Julia von Lucadou erzählt von ihr mit der Meisterschaft der großen Erzählungen über unsere Zukunft.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-25 09:03:29 UTC</pubDate>
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         <title>Leipzig</title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[<div>Anne Weber hat den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse erhalten !<br><strong>Anne Weber übersetzte aus dem Französischen: "Nevermore" von Cécile Wajsbrot (Wallstein Verlag)<br></strong><br></div><div><strong>Über das Buch<br></strong><br></div><div>Nach dem Tod einer Freundin zieht sich eine Übersetzerin nach Dresden zurück, um dort an der Übertragung von Virginia Woolfs TO THE LIGHTHOUSE zu arbeiten. Aus ihren tastenden Versuchen, sich der fremden Sprache anzunähern, entsteht eine betörende Musik und bei ihren nächtlichen Spaziergängen glaubt sie der toten Freundin zu begegnen. Ihre Einsamkeit weitet sich zu einem gewaltigen Echoraum, der von dem verfallenen Haus in Virginia Woolfs Roman über das einstmals zerstörte Dresden bis zur High Line, einer ehemaligen New Yorker Industrieruine, und bis nach Tschernobyl reicht; Orte, die dem Verfall anheimgegeben sind und doch wieder aufleben.</div><div><strong>Zur Begründung der Jury<br></strong>Eine französische Autorin, die auch Übersetzerin ist, übersetzt „To the Lighthouse“ von Virginia Woolf. Sie wird ihrerseits übersetzt von Anne Weber, einer Deutschen, die ebenfalls Schriftstellerin ist. Was diese drei Frauen hier aufführen, das ist ein Krimi des Bezeichnens! Doch wo ist das Bezeichnete eigentlich? „Jedes Ding verbirgt ein anders“, liest man in Anne Webers Worten bei Cécile Wajsbrot. Und so führt sie uns im Flüsterton dreier Sprachen ein in ein Reich der Abwesenheiten: in das ausgebombte Dresden, die im Krieg zerstörte Kathedrale von Coventry, das verseuchte Gebiet um Tschernobyl und zur Industrieruine der High Line in New York. Etwas lebt an diesen Orten, das sich immer wieder entzieht. So wie das Original sich dem Übersetzer entzieht. Gespensterorte und – Gespensterworte. Anne Weber, herzlichen Glückwunsch zu diesem „Roman Noir“ der Übersetzungskunst. Herzlichen Glückwunsch auch zum Preis der Leipziger Buchmesse.</div><div><strong>Über die Autorin<br></strong><br></div><div>Die Autorin und Übersetzerin Anne Weber, geb.1964 in Offenbach, lebt in Paris. Sie übersetzt ins Deutsche (u.a. Pierre Michon, Marguerite Duras) und Französische (z. B. Sibylle Lewitscharoff und Wilhelm Genazino). Ihr Roman KIRIO (S. Fischer, 2017) stand auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse 2017, für ANNETTE, EIN HELDINNENEPOS (Matthes &amp; Seitz, 2020) erhielt sie den Deutschen Buchpreis.</div><div><strong><br></strong><br></div><div><strong><br></strong><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-26 10:09:57 UTC</pubDate>
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         <title>Leipziger Buchpreis</title>
         <author>sabinefoxx1</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/2114715332</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Tomer Gardi: "Eine runde Sache", zur Hälfte übersetzt aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer<br>(Literaturverlag Droschl)<br></strong><br></div><div><strong>Über das Buch<br></strong><br></div><div>In "Eine runde Sache" reisen zwei Künstler durch sprachliche und kulturelle Räume. Fremdheitserfahrungen, Identität und das Leben als Künstler sind die Themen des Romans, in dem sich die beiden Handlungsstränge gegenseitig spiegeln. Zuerst schickt sich Tomer Gardi selbst, auf Deutsch verfasst, als literarische Figur mit einem Deutschen Schäferhund und dem Elfen- oder gar Erlkönig an seiner Seite auf eine surreal-abenteuerliche Odyssee. Im zweiten Teil, einem aus dem Hebräischen übersetzten historischen Roman, folgen wir dem im 19. Jahrhundert lebenden indonesischen Maler Raden Saleh von Java durch Europa und zurück nach Asien.<br><strong>Zur Begründung der Jury<br></strong><br></div><div>Unverschämt, dieser Tomer Gardi. Den ersten Teil seines Romans erzählt er nicht in astreinem Deutsch, sondern in einer Kunstsprache mit eigenartiger Rechtschreibung und merkwürdigem Satzbau. Broken German. Es gibt einen zweiten Teil, oder besser: Es gibt den Roman doppelt. Jetzt hat Tomer Gardi ihn auf Hebräisch geschrieben. Anne Birkenhauer hat ihn ins Deutsche übersetzt. … „Eine runde Sache“ ist ein Schelmenstück. Wirklichkeit und Fiktion prallen darin aufeinander wie das Echte und das Gemachte. Dabei spielt Gardi ebenso kunstvoll wie dreist mit Lesegewohnheiten und Erwartungen an einen Roman, zumal an einen deutschsprachigen. „(...) ein Schriftsteller ist jemand, der Schwierigkeiten hat mit die deutsche Sprache“, schreibt er und hinterfragt unser Bedürfnis nach Korrektheit und Geradlinigkeit ebenso wie ästhetische Normen. Dahinter lauert die bittere Frage, wie es einem Menschen überhaupt gelingen kann, seine eigene Sprache zu finden. Kurzum: „Eine runde Sache“ ist ein großzügiger Roman von hoher sprachlicher Präzision.</div><div><strong>Über den Autor<br></strong><br></div><div>Tomer Gardi, geboren 1974 in Galiläa, lebt in Berlin. 2016 erschien sein Roman BROKEN GERMAN, 2019 SONST KRIEGEN SIE IHR GELD ZURÜCK (beide im Literaturverlag Droschl). BROKEN GERMAN erhielt als Hörspieladaption 2017 den Deutschen Hörspielpreis, das Hörspiel DIE FEUERBRINGER – EINE SCHLAGER-OPERETTA wurde von der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats Februar 2018 gewählt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-26 10:17:26 UTC</pubDate>
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         <title>Anne Weber &quot;Das Tal der Herrlichkeiten&quot;</title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[<div>Wer nicht sucht, der findet: So geht es Sperber, der auf einem Kai in der Bretagne seiner großen Liebe begegnet. Der großen Liebe, in ihrer Heftigkeit und Macht absolut neu, unerwartet und Jahrtausende alt. Zwei herrliche Tage und Nächte sind Sperber und Luchs gegeben, Tage und Nächte, die staunen machen und die in Teile zerfallene Welt wieder zusammenfügen. Aber dann werden Sperber und Luchs auseinandergerissen. Und Sperber wird seiner Geliebten an einen Ort folgen, von dem es eigentlich keine Wiederkehr gibt. Denn die Liebe, Wunde und Heilung zugleich, verleiht Kräfte, über die der Mensch sonst nicht verfügt. Anne Weber erzählt die Geschichte einer Liebe, die wie ein wilder nächtlicher Traum den Leser durch den Tag begleiten wird.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-27 08:01:45 UTC</pubDate>
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         <title>Khuê Pham &quot;Wo auch immer ihr seid&quot;</title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[<div>Sie ist dreißig Jahre alt und heißt Kiều, so wie das Mädchen im berühmtesten Werk der vietnamesischen Literatur. Doch sie nennt sich lieber Kim, weil das einfacher ist für ihre Freunde in Berlin. 1968 waren ihre Eltern aus Vietnam nach Deutschland gekommen. Für das, was sie zurückgelassen haben, hat sich die Journalistin nie interessiert. Im Gegenteil: Oft hat sie sich eine Familie gewünscht, die nicht erst deutsch werden muss, sondern es einfach schon ist. Bis zu jener Facebook-Nachricht. Sie stammt von ihrem Onkel, der seit seiner Flucht in Kalifornien lebt. Die ganze Familie soll sich zur Testamentseröffnung von Kiềus Großmutter treffen. Es wird eine Reise voller Offenbarungen - über ihre Familie und über sie selbst.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-27 08:05:14 UTC</pubDate>
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         <title>Martina Clawadetscher &quot;Die ERfindung des Ungehorsams&quot;</title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[<div>Hitze, Regen, beißender Gestank. Iris tigert in Manhattan durch ihr Penthouse und wartet voller Ungeduld auf die nächste Dinnerparty, die ihr wieder ein wenig Leben einhaucht. Ling, angestellt in einer Sexpuppenfabrik im Südosten Chinas, kontrolliert künstliche Frauenkörper auf Herstellungsfehler, bevor sie sich abends bei Filmklassikern in ihre Einsamkeit zurückzieht. Und im alten, düsteren Europa folgt Ada ihren mathematischen Obsessionen, träumt von Berechnungen und neuartigen Maschinen, das Ungeheuerliche stets im Kopf.<br><br></div><div>Drei Frauen in drei Welten: Sie alle sind auf der Suche nach einer Antwort – nach dem Kern der Dinge. Und sie alle sind, ohne es zu ahnen, miteinander verbunden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-27 08:10:03 UTC</pubDate>
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         <title>Katja Oskamp „Marzahn mon amour“ am 26. Juni 2022</title>
         <author>sabinefoxx1</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-06-27 08:18:34 UTC</pubDate>
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         <title>wir trafen uns am Mittwoch, dem 7. September 2022 um 18.30 Uhr und sprachen über das Buch „Aller Tage Abend“ von Jenny Erpenbeck.</title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/2231309409</link>
         <description><![CDATA[<div>Wie lang wird das Leben des Kindes sein, das gerade geboren wird? Wer sind wir, wenn uns die Stunde schlägt? Wer wird um uns trauern? Jenny Erpenbeck nimmt uns mit auf ihrer Reise durch die vielen Leben, die in einem Leben enthalten sein können. Sie wirft einen scharfen Blick auf die Verzweigungen, an denen sich Grundlegendes entscheidet. Die Hauptfigur ihres Romans stirbt als Kind. Oder doch nicht? Stirbt als Liebende. Oder doch nicht? Stirbt als Verratene. Als Hochgeehrte. Als von allen Vergessene. Oder doch nicht? Meisterhaft und lebendig erzählt Erpenbeck, wie sich, was wir »Schicksal« nennen, als ein unfassbares Zusammenspiel von Kultur- und Zeitgeschichte, von familiären und persönlichen Verstrickungen erweist. Der Zufall aber sitzt bei alldem »in seiner eisernen Stube und rechnet«.</div><div>Weniger lesen</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-27 09:31:50 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Judith Hermann &quot;Daheim&quot;</title>
         <author>sabinefoxx</author>
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         <description><![CDATA[<div>Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Roman »Daheim« von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht.<br>Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht.</div><div>Weniger lesen</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-27 10:35:11 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Julie Zeh</strong> <br><strong><em>Über Menschen<br><br></em></strong>Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie brauchte dringend einen Tapetenwechsel, mehr Freiheit, Raum zum Atmen. Aber ganz so idyllisch wie gedacht ist Bracken, das kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht. In Doras Haus gibt es noch keine Möbel, der Garten gleicht einer Wildnis, und die Busverbindung in die Kreisstadt ist ein Witz. Vor allem aber verbirgt sich hinter der hohen Gartenmauer ein Nachbar, der mit kahlrasiertem Kopf und rechten Sprüchen sämtlichen Vorurteilen zu entsprechen scheint. Geflohen vor dem Lockdown in der Großstadt muss Dora sich fragen, was sie in dieser anarchischen Leere sucht: Abstand von Robert, ihrem Freund, der ihr in seinem verbissenen Klimaaktivismus immer fremder wird? Zuflucht wegen der inneren Unruhe, die sie nachts nicht mehr schlafen lässt? Antwort auf die Frage, wann die Welt eigentlich so durcheinandergeraten ist? Während Dora noch versucht, die eigenen Gedanken und Dämonen in Schach zu halten, geschehen in ihrer unmittelbaren Nähe Dinge, mit denen sie nicht rechnen konnte. Ihr zeigen sich Menschen, die in kein Raster passen, ihre Vorstellungen und ihr bisheriges Leben aufs Massivste herausfordern und sie etwas erfahren lassen, von dem sie niemals gedacht hätte, dass sie es sucht.</div><div>Juli Zehs neuer Roman erzählt von unserer unmittelbaren Gegenwart, von unseren Befangenheiten, Schwächen und Ängsten, und er erzählt von unseren Stärken, die zum Vorschein kommen, wenn wir uns trauen, Menschen zu sein.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-28 20:47:12 UTC</pubDate>
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         <title>Antje Ravik Strubel &quot;Blaue Frau&quot;</title>
         <author>sabinefoxx</author>
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         <description><![CDATA[<div><br><br><strong>Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2021<br></strong><br></div><div>Adina wuchs als letzter Teenager ihres Dorfs im tschechischen Riesengebirge auf. Bei einem Sprachkurs in Berlin lernt sie die Fotografin Rickie kennen, die ihr ein Praktikum in einem neu entstehenden Kulturhaus in der Uckermark vermittelt. Nach einem sexuellen Übergriff durch einen westdeutschen Kulturpolitiker strandet Adina nach einer Irrfahrt durch halb Europa in Helsinki. Dort wird Leonides, ein estnischer Politikwissenschaftler und Abgeordneter der EU, zunächst zu ihrem Halt. Während er sich für die Menschenrechte stark macht, sucht Adina einen Ausweg aus dem inneren Exil.&nbsp;<br><br></div><div>»Blaue Frau« erzählt aufwühlend vom Ringen um persönliche Integrität einer jungen Frau, unterwegs zwischen Tschechien und Finnland, Estland und Deutschland. In ihren Erfahrungen spiegeln sich auch die jüngsten Machtverhältnisse zwischen Ost- und Westeuropa.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-28 21:15:57 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Nachtrag </title>
         <author>sabinefoxx</author>
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         <description><![CDATA[<div><a href="https://www.perlentaucher.de/autor/georges-arthur-goldschmidt.html"><strong><br>Georges-Arthur Goldschmidt</strong></a><strong> Der versperrte Weg<br></strong><br></div><div><a href="https://www.perlentaucher.de/autor/monika-helfer.html"><strong><br>Monika Helfer</strong></a><strong>&nbsp; Vati<br></strong><br></div><div><strong><br>Dusse, Karsten&nbsp; Achtsam morden<br></strong><br></div><div><a href="https://www.perlentaucher.de/autor/norbert-gstrein.html"><strong><br>Norbert Gstrein</strong></a><strong> Der zweite Jakob<br></strong><br></div><div><a href="https://www.perlentaucher.de/autor/eva-menasse.html"><strong><br>Eva Menasse</strong></a><strong>&nbsp; Dunkelblum<br></strong><br></div><div><a href="https://www.perlentaucher.de/autor/mithu-m-sanyal.html"><strong><br>Mithu M. Sanyal</strong></a><strong>&nbsp; &nbsp;Identitti<br></strong><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-09-09 21:52:38 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/2356025804</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Wir trafen uns am Mittwoch dem <br><strong>9. November</strong><br>und sprachen über das Buch&nbsp;<br><br></div><div><em>„</em><strong><em>Elektrische Fische“</em></strong> von Susan Kreller<br><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-10-25 18:56:41 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/2356028537</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Wir trafen uns am Donnerstag, dem<strong> 29. September 2022 </strong>um<strong> 18.30 Uhr&nbsp;<br></strong><br></div><div>und sprachen über das Buch<strong> </strong><strong><em>„Tschudi“</em></strong><strong> </strong>von<strong> Miriam Kühsel-Hussaini<br></strong><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-10-25 18:58:41 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>6.12.2022</title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/2410946896</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Unser diesjähriges Adventstreffen findet  am Dienstag, dem 6. Dezember statt. Wer Lust hat, kann gerne etwas zum Knabbern mitbringen, für Getränke ist gesorgt.<br><br></div><div><br>Wir sprechen wir über das Buch<strong><em>„Daheim“</em></strong>von Judith Hermann.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-12-06 16:33:12 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/2425232073</link>
         <description><![CDATA[<div><br>unser nächstes Treffen findet am Mittwoch, dem <strong>11. Januar 2023</strong> statt.<br>Wir werden über das Buch „<strong><em>Sechzehn Wörter“ </em></strong>von <strong>Nava Ebrahimi</strong> sprechen.<br><br></div><div>Die Autorin wird am Montag, dem <strong>13. Februar</strong> im Maison de Heidelberg sein.<br><br></div><div>Beim letzten Treffen haben wir beschlossen, uns danach mit zwei weiteren deutschen Autorinnen iranischer Herkunft zu beschäftigen:<br><br></div><div><strong>Shida Bazyar </strong><strong><em>Nachts ist es leise in Teheran </em></strong><strong>(für den 23.02.2023)<br></strong>Der preisgekrönte Erfolgsroman jetzt als KiWi-Taschenbuch.Vier Familienmitglieder, vier Jahrzehnte, vier unvergessliche Stimmen. Aufwühlend und anrührend erzählt Shida Bazyar die Geschichte einer iranisch-deutschen Familie, die ihren Anfang 1979 in Teheran nimmt und den Bogen spannt bis in die deutsche Gegenwart. Von Behsad, dem jungen linken Revolutionär, der in der mutigen, literaturbesessenen Nahid die Liebe seines Lebens findet. Von ihrer Flucht nach der Machtübernahme der Mullahs. Und von ihren Kindern, Laleh, Mo und Tara, die in Deutschland aufwachsen und zwischen den Welten zu Hause sind.Ein Roman über Revolution, Unterdrückung, Widerstand und den unbedingten Wunsch nach Freiheit.<br><br></div><div><br>&nbsp;<strong>Mehrnousch Zaeri-Esfahini </strong><strong><em>33 Bogen und ein Teehaus </em></strong><strong>(für den 29.03.2023)<br></strong>Die kleine Mehrnousch, Tochter eines Chirurgen, erlebt mit ihren drei Geschwistern eine privilegierte Kindheit in der schönen Stadt Isfahan im Iran der 70er Jahre. Die Familie feiert wie die meisten die Vertreibung des Schahs als freudiges Ereignis - nicht ahnend, dass der neue Machthaber Ayatollah Chomeini in kürzester Zeit eine Willkürherrschaft errichten und sie aller Freiheit berauben wird. Mehrnousch erlebt mit Angst und Wut, wie die Unterdrückung Einzug in alle Lebensbereiche hält. Als ihr 14jähriger Bruder Mehrdad in Gefahr ist, in den Krieg geschickt zu werden, flieht die Familie über Istanbul und Ostberlin nach Westdeutschland. Hier beginnt eine Odyssee durch viele Flüchtlingsheime, ein Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, bis die Familie in Heidelberg endlich eine neue Heimat findet. Mit poetischer Kraft erzählt Mehrnousch Zaeri-Esfahani ihre Geschichte vom fünften bis zum elften Lebensjahr. Sie erzählt von der Schönheit der Stadt Isfahan und dem glücklichen Familienleben, von den Qualen der Diktatur, von traurigen, aber manchmal auch heiteren Erlebnissen dieser Jahre. Vom Gefühl der Sprach- und Heimatlosigkeit und von der Freude des Ankommens.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-12-19 22:14:44 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sabinefoxx</author>
         <link>https://padlet.com/MaisondeHeidelberg/Lesekreis/wish/2425232809</link>
         <description><![CDATA[<div>Unser diesjähriges Adventstreffen fand&nbsp; am Dienstag, dem 6. Dezember statt.</div><div>Wir sprechen wir über das Buch <strong><em>„Daheim“ </em></strong>von Judith Hermann.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-12-19 22:16:44 UTC</pubDate>
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