<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
   <channel>
      <title>Lernprotokoll Umwelternährungssysteme by </title>
      <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw</link>
      <description></description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2025-02-20 12:05:13 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2025-04-11 09:43:46 UTC</lastBuildDate>
      <webMaster>hello@padlet.com</webMaster>
      <image>
         <url></url>
      </image>
      <item>
         <title>Zum Begriff</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3335883463</link>
         <description><![CDATA[<p>Der Begriff <strong>Agrarökologie</strong> stammt ursprünglich aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und wurde von <strong>Basil Bensin</strong>(1930) geprägt. Er verwendete den Begriff, um die Anwendung ökologischer Prinzipien auf landwirtschaftliche Systeme zu beschreiben.</p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-02-20 12:16:49 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3335883463</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Zum Begriff</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3335899391</link>
         <description><![CDATA[<p>Der Begriff <strong>"Planetare Grenzen"</strong> (<em>Planetary Boundaries</em>) wurde 2009 von einem internationalen Forschungsteam unter der Leitung des schwedischen Wissenschaftlers <strong>Johan Rockström</strong> am Stockholm Resilience Centre geprägt.</p><p>Das Konzept beschreibt neun ökologische Grenzen, innerhalb derer die Menschheit sicher agieren kann, ohne die Stabilität des Erdsystems zu gefährden. Es betont die Notwendigkeit, Umweltveränderungen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Landnutzungsänderungen in einem globalen Rahmen zu betrachten. </p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/313ab9c6d82afcc4916afeb5eeee0146/VCsyeNkbAkHC7kYHPT7saFWMcRR9r34xTHHRUsxr.jpg" />
         <pubDate>2025-02-20 12:29:24 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3335899391</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Erwartungen für 20.1</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3335918754</link>
         <description><![CDATA[<p>Beim Einführungstag kam ich mit der Erwartung, dass wir gut verständlich vermittelt bekommen, was von uns verlangt wird, um den Leistungsnachweis zu erfüllen sowie einen groben Überblick erhalten, was auf uns thematisch gesehen zukommt.</p><p><br></p><p>Sicher auch wichtig war mir, die wissenschaftliche Relevanz von "Umwelternährungssystemen" noch mals in Erinnerung zu rufen. Ich denke, in der globalisierten Welt von heute, ist es nur noch möglich, in grösseren universalistischen Zusammenhängen ans Thema Ernährung und Ernährungsproduktion heranzugehen, wenns um Politik und Gesellschaft geht. In der Praxis sehe ich den Bedarf an lokalen Märkten innerhalb der Landwirtschaft, die Förderung von unverarbeiteten, pflanzlichen und frischen Produkten mit einer hohen genetischen Vielfalt an Sorten. Ich erwarte, mich darin hier weiter vertiefen zu können.</p><p><br></p><p>Dann habe ich zum einen die Erwartung, dass das Fach mich politisch ausrüstet, um meine eigene internationale Solidarität zu stärken und gleichzeitig die Werkzeuge zu erlernen, die es gibt, um zur globalen Ernährungssicherheit in der Zukunft beizutragen.</p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-02-20 12:45:47 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3335918754</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Erwartungen an den 21.2 Agrarökologie</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3337421409</link>
         <description><![CDATA[<p>An diesem Tag erwarte ich eine kritische Betrachtung der vielen technologischen Lösungsansätzen, die für die zukünftige Landwirtschaft vorgeschlagen werden. </p><p><br/></p><p>Zudem habe ich das persönliche Ziel, mir bewusst zu werden, was sogenannte "falsche Lösungen" in diesem Zusammenhang sein könnten und welchen Fokus innerhalb der Agrarökologie tatsächlich gelegt werden sollte.</p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-02-21 08:35:59 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3337421409</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3337613559</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/e13a3ea0ea051d30c071950d87b2cb7f/Bildschirmfoto_2025_02_21_um_13_08_22.png" />
         <pubDate>2025-02-21 12:08:35 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3337613559</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Fazit zum 20.2</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3338620402</link>
         <description><![CDATA[<p>Meine Erwartungen wurden zum grössten Teil erfüllt. Es hat mich insgesamt motiviert für den restlichen Kurs und ich empfinde die Organisation im Vergleich zu anderen BLH Kursen extrem gut. Der Moodlekurs scheint übersichtlich zu sein und auch beim Leistungsnachweis, weiss man ganz genau was von einem erwartet wird. </p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-02-22 16:11:06 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3338620402</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Fazit zum 21.2</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3338641361</link>
         <description><![CDATA[<p>Ich hatte zu Beginn des Tages und auch in den ersten beiden Nachmittagsstunden den Eindruck, dass viel Allgemeines wiederholt wurde, was man aus der BLH Vertiefung bereits kannte. Der Input seitens Roman über die bevorstehende Gruppenarbeit war jedoch hilfreich, um darüber Klarheit zu gewinnen. Das Prinzip mit den Workshops ist neu für mich und ich bin sehr gespannt über deren Wirksamkeit. Ich erhoffe mir dabei spannende Diskussionen mit meinen Teammitgliedern!</p><p><br/></p><p>Das Highlight an diesem Tag war für mich die Präsentation von Johanna Jacobi. Es kristallisierte sich über den Tag hinweg bereits ein wenig heraus und Johanna unterstrich es nochmals in vollster Deutlichkeit: Die Landwirtschaft der Zukunft ist gezwungenermassen (durch Klimakrise, Ressourcenknappheit etc.) nur zusammen mit Agrarökologie zu denken. Dabei wurde besonders die Transdisziplinarität hervorgehoben. Also die die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft, um nachhaltige Lösungen für komplexe landwirtschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Dabei ist Transdisziplinarität nicht einfach eine Methode von Agrarökologie, sondern bestimmt ihre Identität. </p><p><br/></p><p>Besonders spannend fand ich die verschiedenen Ebenen des „Transformationspotenzials“ (siehe Abbildung oben). Sie ermöglichen eine gezielte Bewertung, ob Projekte tatsächlich agrarökologische Veränderungen bewirken oder ob es sich lediglich um oberflächliche Massnahmen handelt. Dies ist besonders relevant, da grosse Akteure oft behaupten, zur Agrarökologie beizutragen, ohne dass ihre Initiativen tatsächlich tiefgreifende Veränderungen im Landwirtschafts- und Ernährungssystem bewirken.</p><p><br/></p><p>Eine weitere Take-Home-Message: Die Wichtigkeit von qualitativer Forschung innerhalb der Agrarökologie. Für den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft, welches sich oft im naturwissenschaftlichen Paradigma bewegt, braucht es dringend auch mehr qualitative Forschung, die sich aktiv mit den Personen im Produktionssektor befassen und ihre Probleme und Bedürfnisse aufgreifen.</p><p><br/></p><p>Im Teil von Hanna Della Casa war es bereichernd, die 10 Elemente und 13 Prinzipien der Agrarökologie (von "The Agroecology Coalition") kennenzulernen. Das hilft enorm zur Orientierung. Schade ist allerdings, dass diese Einstufung letztlich eben nur als Orientierungshilfe dient und keine verbindlichen Standards schafft. Es wäre ein grosser Fortschritt, wenn diese Kriterien staatlich verankert würden, um sicherzustellen, dass agrarökologische Transformationen nicht nur als Marketingstrategie grosser Akteure genutzt, sondern tatsächlich umgesetzt werden.</p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/b5f62b824ef0790b58f04ffb3835fe4a/Bildschirmfoto_2025_02_22_um_17_49_40.png" />
         <pubDate>2025-02-22 16:57:32 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3338641361</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Erwartungen für den 28.2 </title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3346328596</link>
         <description><![CDATA[<p>Ich habe das Gefühl, dass einige Wiederholungen an diesem Tag kommen könnten, da wir in verschiedenen Modulen (Nutzung Natürlicher Ressourcen, andere BLH Module) dieses Thema bereits behandelten. Dadurch erhoffe ich mir, das Wissen zu festigen, um jemanden beispielsweise das Thema Kreislaufwirtschaft heruntergebrochen zu erklären. </p><p><br></p><p>Ich erwarte auch, über spezifische Kreislaufsysteme, wie den Phosphor Kreislauf, besser zu verstehen, da mich dieses Thema sehr interessiert. </p><p><br></p><p>Beim Thema planetare Grenzen erhoffe ich mir, dass möglichst auf alle planetare Grenzen eingegangen wird und wir eine Idee bekommen, wie es aus klimawissenschaftlicher Perspektive aktuell aussieht, auch wenn dies für uns womöglich sehr ernüchternd sein wird.</p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-02-28 08:07:50 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3346328596</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Zirkuläre Landwirtschaft- und Ernährungssysteme</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3346385782</link>
         <description><![CDATA[<p>Alice H. Aubert</p><p><br/></p><p><strong>Phosphorkreislauf:</strong> Das Problem hier, ist dass in der Landwirtschaft viel mineralischer Phosphordünger zugeführt/ importiert wird aus mineralischen Gesteinen. Dadurch entsteht eine Anreicherung, u.a in Gewässern, da die Pflanzen nicht alles aufnehmen können. </p><p>Eine sinnvolle Alternative wäre, den organischen Phosphor zurückzugewinnen, zum Beispiel aus Klärschlamm oder aus Knochenmehl (bei Schlachtabfällen).</p><p>(Anmerkung: Phosphor spielt eine wichtige Rolle bei der Atmung und der Energieversorgung der Pflanzen. Im zeitigen Frühjahr ist Phosphor wichtig für ein gutes Wurzel- und Jungpflanzenwachstum. Darüber hinaus ist Phosphor an der Bildung von Proteinen und der DNA beteiligt)</p><p><br/></p><p><strong>Stickstoffkreislauf: </strong>Auch hier stammt viel Stickstoff aus mineralischen Quellen (Haber-Bosch Verfahren) und es gibt viele Überschüsse. Dies hängt mit dem importierten Futtermittel zusammen und der intensiven Landwirtschaft. Dieses Problem liesse sich beheben, in dem Stickstoff aus der Luft z.B durch Pflanzen fixiert wird und den landwirtschaftlichen Kulturen natürlicherweise zugeführt wird. Auch die Erhöhung der Nutzung organischer Düngemittel wie Kompost, Mist, Gülle oder Gründüngung ist nachhaltiger als die mineralischen Quellen.</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/89e115f48086d767fa23154d574e2d6b/IPS_06_2022_Sorrento_web.jpg" />
         <pubDate>2025-02-28 09:14:12 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3346385782</guid>
      </item>
      <item>
         <title>3T Motto</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3346387791</link>
         <description><![CDATA[<p>Das 3T-Motto zeigt die Spannungsfelder in der Landwirtschaft und Flächennutzung auf. Die Herausforderung besteht darin, eine ausgewogene Verteilung der Ressourcen sicherzustellen:</p><p>- <strong>Priorität auf Nahrungsmittelproduktion</strong> für Menschen (Teller).<br>- <strong>Tierhaltung effizienter und nachhaltiger gestalten</strong> (Trog).<br>- <strong>Nachhaltige Bioenergiequellen ohne Nahrungsmittel-Konkurrenz fördern</strong> (Tank).</p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/f5c3904bbd20a8a36fd1dc78d5a3cc2e/Bildschirmfoto_2025_02_28_um_10_14_40.png" />
         <pubDate>2025-02-28 09:16:32 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3346387791</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Reflexion zu den ersten beiden Vorlesungen von Alice</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3346397748</link>
         <description><![CDATA[<p>Wie erwartet, gab es einige Wiederholungen, was nicht weiter tragisch ist, da ich wie erfhofft mein Wissen dadurch gefestigt werden konnte.</p><p><br/></p><p>Besonders positiv empfand ich die Vorstellung verschiedener Studien zum Thema Kreislaufwirtschaft. Hierbei ist die Studie von Wolfram et al. (2024) hervorzuheben, die herausfand, dass:</p><ul><li><p>Der Proteinbedarf von Europa könnte theoretisch alleine durch die Nutzung von Nebenströmen (3T Modell) und der effizienteren Ressourcennutzung gedeckt werden.</p></li><li><p>Politik die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung mit angepassten Ernährungsempfehlungen (z. B. weniger tierische Proteine) unterstützen müsste.</p></li></ul>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/23e9a9e543651c7018b36343d0e815ba/Bildschirmfoto_2025_02_28_um_10_28_29.png" />
         <pubDate>2025-02-28 09:28:39 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3346397748</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Peak Phosphor (Fabienne)</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3346439582</link>
         <description><![CDATA[<p>Phosphor gehört zu den langsamen Variabeln in diesem System. Stand 2023 befinden wir uns da in einer "Hochrisikozone".</p><p><br/></p><p>Sedimentäre Phospatreserven sind oftmals mit Schwermetall belastet. Diese machen im Vergleich zu den magmatischen zudem den grössere Teil aus.</p><p><br/></p><p><strong>Alternativen: </strong>Klärschlamm ist voller wertvoller Nährstoffe. Zusammen mit Tier- und Knochenmehl könnten 6900 Tonnen pro Jahr gewonnen werden. Der jährliche schweizer Bedarf beträgt ca. 14'000 Tonnen Phosphor. -&gt; Diese Zahl könnte deutlich reduziert werden, in dem man bedarfsgerechter düngt und dies würde wiederum die Importabhängigkeit weiter senken!</p><p><br/></p><p>-&gt; Hierbei ist es wertvoll, einen Blick in das Thema der Gruppe 2 beim Praxisauftrag zu werfen, denn sie haben sich mit der Kreislauf-Landwirtschaft beschäftigt. Sie fanden heraus, dass die Akzeptanz der Landwirt:innen grundsätzlich hoch ist, recycelten Phosphordünger einzusetzen. Das allerdings nur unter Bedingungen: Erstens soll der Recycling-Dünger nicht teurer sein als das mineralische Primärprodukt. Zweitens müssen Reinheit und Qualität gegeben sein, und der Recycling-P muss düngetechnisch gleich effizient sein wie das Primärprodukt.</p><p>Ihr Thema ist von besonderer Brisanz, da Schweiz nämlich eine Vorreiterrolle einnimmt , wenn es um Phosphor Recycling geht, noch vor Deutschland und Österreich innerhalb Europa. Denn ab 2026 wird es obligat den Phosphor zurückzugewinnen. Kontrovers dabei: IP Suisse ist bereit, P-Recyclingdünger einzusetzen, Bio Suisse jedoch nicht, da die Aufbereitung mit Chemikalieneinsatz verbunden ist. Wenn ich das gedanklich abwäge, denke ich, dass die Chance den recycelten Phosphor wieder in der Landwirtschaft einzusetzen riesig ist und genutzt werden sollte!</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/200acb4c1695b9312e184ae5bbf9583d/Bildschirmfoto_2025_02_28_um_10_54_18.png" />
         <pubDate>2025-02-28 10:15:04 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3346439582</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Reflexion Vorlesung über Ökobilanz</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3347362546</link>
         <description><![CDATA[<p>Leider gab es hier wirklich sehr viele Wiederholungen von elementaren Dingen, die man schon häufig gehört hat im und nebst dem Studium. Zudem hätte ich mir mehr Mut hin zu einer systemischen Kritik gewünscht. Der Blick war aber eher auf dem individuellen Konsumverhalten, was z.B. die Macht der Grosskonzerne unbeachtet lässt. Dann gab es auch sehr viele Zahlen und Fakten, was den Unterricht etwas trocken gestaltete. Da konnten leider auch die kurzen Gruppenaufgaben nicht zur Auflockerung beitragen. </p><p><br/></p><p>Interessant war für mich die Tatsache, wie gross das Potential von vegetarischer oder veganer Ernährungsweisen zur Reduktion der Umweltbelastungen sind -&gt; konkret eine Reduktion um bis zu 65% gegenüber einer fleischhaltigen Ernährung. Allerdings wurde mir dabei bewusst, dass die praktische Umsetzung in der Gesellschaft und insbesondere die Akzeptanz bei Konsument:innen entscheidend dafür ist, ob solche Strategien langfristig erfolgreich sein können.</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/0fb766c197ac868942141e9a696866ed/Bildschirmfoto_2025_02_28_um_13_41_35.png" />
         <pubDate>2025-03-01 09:34:42 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3347362546</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Erwartungen 7.3 Virtual Water &amp; Land Grabbing</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3355629560</link>
         <description><![CDATA[<p>Ich habe mich sehr auf diesen Tag gefreut, da das Programm vielversprechend aussieht, mit interessanten Themen von Gastdozent:innen.</p><p><br/></p><p>Da wir in unserem UI-Studium schon oft über Virtuelles Wasser gesprochen haben, erhoffe ich mir zusätzlich Spannendes zu erfahren, nebst dem bereits bekannten.</p><p><br/></p><p>Bei Land Grabbing ist mein Vorwissen noch sehr klein, sodass ich erwarte, viel neues zu lernen. Unter anderem auch, wie man Land Grabbing verhindern könnte (z.B regulatorische Massnahmen)</p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-03-07 08:07:07 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3355629560</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Take Home Messages Virtual Water and Land Grabs</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3355701515</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>Eine Person in der Schweiz braucht 12 Badewannen pro Tag (inkl. virtuelles Wasser). -&gt; wieviel davon macht wohl die Ernährung aus? ChatGPT sagt 70-75% (scheint mir aber etwas zu hoch angesetzt zu sein)</p></li><li><p>Grünes Wasser -&gt; low opportunity costs -&gt; da dieses Wasser direkt aus Evapotranspiration von den Pflanzen stammt</p></li><li><p>Blaues Wasser -&gt; high opportunity costs -&gt; da dieses Wasser von Oberflächengewässern (Bächen, Flüssen, Seen etc.) oder dem Grundwasser entnommen wird und ex- sowie importiert wird.</p></li></ul>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3500983098/72fbe5f6fb13651351f44dc6bc7051a1/Bildschirmfoto_2025_03_07_um_10_11_58.png" />
         <pubDate>2025-03-07 09:21:06 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3355701515</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Fazit zu &quot;Virtual Water &amp; Land Grabs&quot;</title>
         <author>ruppluk1</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3355736572</link>
         <description><![CDATA[<p>Ich habe einige spannende Fakten gelernt, zum Beispiel, dass eine Person in der Schweiz 12 Badewannen an Wasser benötigt (virtuelles Wasser inkl.). Dabei ist 82% des Wasser importiert! Wir sind also als Nation enorm abhängig von anderen Nationen (weil wir so viele Güter importieren, in denen virtuelles Wasser steckt). </p><p><br/></p><p>Ich muss insgesamt sagen, dass die Vorlesung und die Folien oft etwas unverständlich waren. Das war nicht nur mein eigenes Befinden, sondern viele haben das während dem Unterricht rückgemeldet. Die vielen komplexen Grafiken haben das sicher zusätzlich verstärkt. </p><p><br/></p><p>Die Empirische Methodik hinter der Forschung von J. Faure, wirkte zudem eher überfordernd als einleuchtend. Es wäre spannender gewesen, über mehr Möglichkeiten zu sprechen, wie Land Grabbing verhindert werden könnte.</p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-03-07 09:56:12 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3355736572</guid>
      </item>
      <item>
         <title>LAMASUS</title>
         <author>ruppluk1</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3355773922</link>
         <description><![CDATA[<p>In dieser Vorlesung wurde das Projekt "LAMASUS - Land Management for Sustainability" von C. Magnapera vorgestellt.</p><p><br></p><ul><li><p>Im Rahmen des Projekts wird ein innovatives Modellierungssystem entwickelt, das die potenziellen Auswirkungen verschiedener land- und forstwirtschaftlicher Massnahmen vorhersagen kann.</p></li><li><p>Dabei gibt es  10 verschiedene "Work Packages" -&gt; Sie arbeiten v.a. mit WP4 und WP6</p></li><li><p><strong>WP4 -&gt; </strong>Entwicklung von ex-post ökonometrischen Modellen zur Bewertung der Einflussfaktoren der Landnutzung </p><p><strong>WP6 -&gt; </strong>Hochauflösende räumliche Landsystem- und Verhaltensmodelle (C. Magnapera's Forschungsfeld)</p></li></ul><p><br></p><p><strong>WP6 – Was wird genau gemacht?</strong></p><p>Es geht darum, die "Willingness to Accept" (WTA) von Landwirten zu bestimmen, wenn es um CO2 Speicherungsmassnahmen geht.</p><p>-&gt;  Willingness to Accept (WTA) = Der Mindestpreis, den ein Landwirt akzeptieren würde, um eine bestimmte Menge CO2 (z. B. 1 Tonne CO2-Äquivalent) zu speichern.</p><p><br></p><p><strong>Warum ist das wichtig?</strong></p><ul><li><p>Regierungen oder Organisationen könnten Landwirte für CO2-Speicherung (z. B. durch Humusaufbau, Aufforstung oder andere klimafreundliche Bewirtschaftungsmethoden) bezahlen! Dies ist meiner Meinung nach nur fair und schafft positive Anreize.</p></li><li><p>Damit man ein sinnvolles Preismodell erstellen kann, muss man wissen, wie viel Geld Landwirte für diese Massnahmen mindestens fordern würden (qualitative Befragung).</p><p><br></p></li></ul><p><strong>Wie wird das bestimmt?</strong></p><p>Durch eine Conservation Auction (Umwelt-Auktion):</p><p><strong>Was ist eine Conservation Auction?</strong></p><ul><li><p>Eine spezielle Auktionsmethode, um herauszufinden, wie viel Geld Landwirte fordern, um CO2 zu speichern.</p></li><li><p>Als Beispiel: "Second Price Vickrey Auction (SPVA)" -&gt; diese Methodik empfand ich als besonders spannend und wurde auch einleuchtend von der Referentin erklärt und wir haben das Experiment gleich nachgespielt am Ende des Unterrichts. -&gt;<strong> Second-Price-Vickrey-Auktion (SPVA): </strong>Jeder Teilnehmer an der Auktion gibt ein verdecktes Gebot ab, d. h. sein Gebotsbetrag bleibt privat und kann nicht an andere weitergegeben werden. Jeder Teilnehmer gibt den Höchstbetrag an, den er für das Produkt - bei unserem Fall 100G Türkischer Kaffee - zu zahlen bereit ist. Nachdem alle Gebote eingegangen sind, gewinnt der Teilnehmer mit dem höchsten Gebot die Auktion. Er zahlt jedoch nicht seinen eigenen Gebotsbetrag, sondern kauft die Kaffebohnen zum zweithöchsten Gebotspreis. Dieses Auktionsformat ermutigt die Teilnehmer, ihre tatsächliche Zahlungsbereitschaft zu bieten, da es keinen Vorteil bringt, ein niedrigeres oder höheres Gebot abzugeben als die tatsächliche Bewertung des Produkts. </p><p><br></p></li></ul>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1817732350/601324d8b9ee1dd6380da7aff6d2b6ea/Bildschirmfoto_2025_03_07_um_10_59_45.png" />
         <pubDate>2025-03-07 10:34:48 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3355773922</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Nachhaltige und Biologische Landwirtschaft in der Ukraine vor und während des Krieges</title>
         <author>ruppluk1</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3355906475</link>
         <description><![CDATA[<p>Was ist <strong>SECO?</strong> -&gt; Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, entstanden 1998/99 durch Zusammenlegung des Bundesamts für Industrie, Gewerbe und Arbeit BIGA und des Bundesamts für Aussenwirtschaft BAWI, ist eine Bundesbehörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft.</p><p><br/></p><p>Das <strong>SECO</strong> unterstützt die Ukraine aus mehreren wichtigen Gründen, die mit der Schweizer Aussenpolitik, humanitären Interessen und wirtschaftlichen Zielen zusammenhängen. Ziel ist es, Frieden, Stabilität und nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum in der Ukraine zu fördern, insbesondere angesichts der aktuellen Kriegssituation. Bereits seit 2014, nach der Maidan-Revolution und der Annexion der Krim durch Russland, hat SECO seine Unterstützung durch grössere Investitions- und Interventionsprogramme ausgeweitet.</p><p><br/></p><p>(Spannender, neuer Fakt: Niederlande ist der Hauptabnehmer von organischem Export aus der Ukraine. Warum? Die Niederlande ist "die Händlerin Europas", mit ihren grossen Häfen und den Biohändlern z.B. kauft sie Waren ein damit sie nachher die Ressourcen weiter verkaufen können.)</p><p><br/></p><p>Der Gastdozent berichtete von seinem Besuch bei verschiedenen Landwirtschaftlichen Betrieben in der Ukraine während des Krieges. Die Situation sei prekär, besonders die Tatkraft und der Wille seien über die 3 Jahre Krieg geschwunden zu sein. 50% der Männer in der Ukraine, werden für den Krieg einbezogen. Das hatte enorme wirtschaftliche Einbussen von Betrieben zur Folge. Die Frauen sind gleichzeitig geflohen. So haben Betriebe 10-30% weniger Arbeitskraft zur Verfügung. Gleichzeitig sind Personalkosten dadurch hochgegangen. Maschinenkosten wurden auch fast verdoppelt. Dies alles hat enormen wirtschaftlichen/ sozialen Einfluss! </p><p><br/></p><p><strong>Fazit: </strong>Die Situation in der ukrainischen Landwirtschaft zeigt, wie sehr ein bewaffneter Konflikt nicht nur direktes Leid verursacht, sondern auch ganze Wirtschaftssektoren und Gesellschaftsstrukturen aus dem Gleichgewicht bringt. Die Vorlesung deckte ein brandaktuelles Thema ab, nämlich das der vermeintlich "neutralen Schweiz". Einerseits liesse sich argumentieren, dass sie das ohnehin nicht ist und nie war, andererseits kann man sich fragen, ob sie das überhaupt sein sollte im Angesicht von völkerrechts-widrigen Aktionen seitens Putins oder auch Netanjahu's. Also würde ich sagen, dass ich die Untersützung seitens <strong>SECO </strong>sehr sinnvoll finde, da es u.a. in der komplexen globalisierten Welt uns indirekt auch betrifft, wenn die Ukraine angegriffen wird. Denn: Die ukrainische Weizenproduktion machte 2021 etwa 24,6 % der gesamten Weizenproduktion der EU aus, während die Maisproduktion der Ukraine etwa 57,1 % der EU-Maisproduktion entsprach.​ (<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.europarl.europa.eu/thinktank/en/document/EPRS_BRI(2024)760432">https://www.europarl.europa.eu/thinktank/en/document/EPRS_BRI(2024)760432</a>) Diese Anteile sind so gross, dass sie das gesamte globale Welternährungssystem dadurch beeinflussen, wenn die Erträge massiv sinken (aufgrund des Krieges). Man könnte nun auch darüber streiten, wie sinnvoll es ist so viel an Getreide und Mais anzubauen, bloss um (mehrheitlich) Nutztiere damit zu füttern, aber dieses Thema wird in einem anderen Themenblock vertiefter aufgegriffen.</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
         <enclosure url="https://www.europarl.europa.eu/thinktank/en/document/EPRS_BRI(2024)760432" />
         <pubDate>2025-03-07 12:55:29 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3355906475</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Neokolonialismus</title>
         <author>ruppluk1</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3356045377</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p><br/></p></li><li><p><strong>Definition: </strong>Der erste ghanaische Präsident Kwame Nkrumah verfasste 1965 ein Werk namens "Neocolonialism – The Last Stage of Imperialism" (Nkrumah, Kwame (1967). Neo-Colonialism: The Last Stage of Imperialism. Science and Society 31)</p><p>Darin beschreibt er es so, dass die ehemaligen Kolonien zwar theoretisch ihre Unabhängigkeit formal erlangten, sie aber die Souverinität faktisch nicht erreichten! Denn die Kolonialmächte kontrollieren weiterhin die Wirtschaft und die natürlichen Ressourcen mit ihren Grossfirmen, welche die Ausbeutung betreiben...</p></li><li><p>Thomas Sankara ist eine weitere Persönlichkeit in diesem Kampf, die zu erwähnen ist. Er ist der Ex-Präsident von Burkina Faso, ein charismatischer Anführer, der für die Unabhängigkeit Afrikas im Allgemeinen stand und vor allem die Verschuldung bekämpfte.</p></li><li><p>Am schockierendsten fand ich u.a. folgender Fakt: Nach der Unabhängigkeit zahlreicher afrikanischer Staaten von Frankreich in den 1950er und 1960er Jahren mussten viele der ehemaligen Kolonien Teile der Schulden übernehmen, welche die Kolonialmacht Frankreich ursprünglich zur Verwaltung, wirtschaftlichen Nutzung und Entwicklung der Kolonien aufgenommen hatte. Diese sogenannten <strong>„kolonialen Schulden“</strong> wurden den afrischen Staaten auferlegt, obwohl sie kaum oder gar keinen Einfluss auf deren Aufnahme gehabt hatten. (Nicht nur bei Frankreich der Fall, sondern bei den anderen Kolonialmächten GB, Portugal etc. genau dasselbe Muster).</p></li><li><p><mark>Die 26 ärmsten Länder sind heute mehr verschuldet als vor 30 Jahren! -&gt; </mark>Wenn man das nun weiterdenkt und sich überlegt welche fatale Folgen, das auf die Landwirtschaft und die Ernährung in Afrika allgemein für einen Einfluss hat! Vielen afrikanischen Ländern fehlt das Geld für Investitionen in die eigene Landwirtschaft. Sie sind gezwungen, zunehmend Grundnahrungsmittel und Agrarprodukte zu importieren, die sie in einer Pre-Kolonialistischen Zeit mühelos selber produzieren konnten. </p></li><li><p><strong>Bottom Line</strong>: Es fliesst viel mehr Geld aus Afrika als reinfliesst. Das grösste Problem dabei -&gt;<strong> illicit financial flows (mehr als 88 Milliarden USD verliert Afrika jedes Jahr durch illegale Kapitalströme)</strong></p></li><li><p>1/3 von allen Finanzströmen bzw. 1/3 des Handels findet innerhalb von Konzernstrukturen statt. Bei Socfin z.B ist es so, dass sie ihre Plantagen in Afrika haben und sie da die Preise so drücken können, damit der Hauptsitz in der Schweiz möglichst viel rausholen kann.</p></li><li><p>Ich habe erkannt, dass es leider viele Hürden gibt, um gegen diese neokolonialistischen Mechanismen anzukämpfen. Eine dieser grossen Hürden: <strong>Investitionsschutzabkommen</strong>. Die Schweiz ist ein regelrechtes Paradies bei diesen Investitionsschutzabkommen </p></li><li><p>Schweiz ist Nation mit u.a. am meisten Investitionsschutzabkommen -&gt; Stand 2025 sind es 121 Länder, welche mit Schweiz so ein Abkommen haben (<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://dievolkswirtschaft.ch/de/2025/03/investitionsschutzabkommen-bieten-sicherheit-fuer-investoren/">https://dievolkswirtschaft.ch/de/2025/03/investitionsschutzabkommen-bieten-sicherheit-fuer-investoren/</a>)</p></li><li><p>Ein&nbsp;Investitionsschutzabkommen&nbsp;(Bilateral Investment Treaty, BIT) ist ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen zwei oder mehreren Staaten, der den Schutz ausländischer Investitionen gewährleistet. Diese Abkommen sollen&nbsp;Rechtssicherheit&nbsp;für Investoren schaffen und&nbsp;faire, transparente und nicht-diskriminierende Rahmenbedingungen für grenzüberschreitende Investitionen bieten.</p></li></ul><p><strong>Kritik an Investitionsschutzabkommen:</strong></p><ul><li><p><strong>Investor-Staat-Schiedsverfahren (ISDS):</strong>&nbsp;Unternehmen können Staaten auf Schadensersatz verklagen, wenn sie ihre Investitionen durch neue Gesetze oder Regulierungen gefährdet sehen. Dies wird oft als Bedrohung der nationalen Souveränität kritisiert.</p></li><li><p><strong>Ungleichgewicht zwischen Investorenrechten und staatlicher Regulierung:</strong>&nbsp;Kritiker bemängeln, dass Investoren weitreichenden Schutz geniessen, während Staaten weniger Spielraum für Umwelt- oder Sozialpolitik haben.</p></li><li><p><strong>Transparenzprobleme:</strong>&nbsp;Viele Schiedsverfahren finden nicht öffentlich statt, was die demokratische Kontrolle erschwert. (Innerhalb der Transparenz Thematik, mit welcher sich unsere Gruppe auseinandersetzt, wäre das wohl ein grosser Hebel!)</p></li><li><p>Neues Wort gelernt: <strong><mark>Oligopol</mark></strong><mark> -&gt; wenige Akteure bestimmen den Lebensmittelhandel -&gt; </mark><strong><mark>Horizontale Konzentration</mark></strong></p></li><li><p>Eine andere Dynamik ist die <strong>vertikale Integration</strong>, wobei ein Konzern sich entlang der ganzen Wertschöpfungskette ausbreitet und Ausbeutung betreibt.</p></li><li><p>Daraus entsteht eine gefährliche Doppeldynamik, welche das Imperiale/ Kolonialstische System erhalten und stets reproduzieren. </p><p>-&gt; Gerade diese letzten beiden Punkte waren hilfreich zu erfahren, da man dadurch viel besser versteht, wie Grosskonzerne ihre Milliarden an Franken generieren. Und wie es zusammen mit diesen Investitionsschutzabkommen möglich wird, gar völkerrechtswidrig und umweltschutzwidrig zu handeln ohne dafür belangt zu werden. Dass ein grosser Prozentsatz dieser Konzerne ihre Sitze in der Schweiz hat, sollte eigentlich nicht allzusehr erstaunen, wenn man das Steuerparadies bedenkt, in dem wir leben, aber es hat mich dennoch aufs neue sehr empört....</p></li></ul>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/1817732350/dbd547c5a6fdc1c52f35865f1c9f5645/1f678fdbcb06cc3bec6421c61c03e428.jpg" />
         <pubDate>2025-03-07 14:41:19 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3356045377</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Erwartungen 14.3 </title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3366182899</link>
         <description><![CDATA[<p>Da ich an diesem Tag etwas erkältet war, wurde der 14.3 zu meinem Joker-Tag von Zuhause aus. Da mich das Thema aber sehr interessiert, versuchte ich über das Thema der globalen Gerechtigkeit etwas zu recherchieren und zusätzlich mir die Folien des Tages durchzugehen.</p><p><br/></p><p>Von meiner Recherche sowie den Unterrichtsfolien erwarte ich mir zu erfahre, welche Ungerechtigkeiten es innerhalb von Ernährungssysteme genau gibt, sowie man diese bekämpfen und verändern könnte. </p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/3d668fd908abf3fbfc071e309a78aa6d/th_49.jpeg" />
         <pubDate>2025-03-14 09:43:49 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3366182899</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Zum Begriff</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3366187757</link>
         <description><![CDATA[<p>Globale Gerechtigkeit ist jene Form der <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Gerechtigkeit">sozialen Gerechtigkeit</a>, die eine faire Verteilung von&nbsp;<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ressource">Ressourcen</a>, Rechten und Möglichkeiten auf globaler Ebene einfordert.<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Gerechtigkeit#cite_note-1"><sup>[1]</sup></a>&nbsp;Das Konzept wird in der&nbsp;<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Philosophie">politischen Philosophie</a>&nbsp;und von&nbsp;<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Bewegung">sozialen Bewegungen</a>aufgegriffen. Typische Anwendungsfelder globaler Gerechtigkeit sind&nbsp;<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verteilungsgerechtigkeit">Verteilungsgerechtigkeit</a>&nbsp;zwischen armen Ländern des&nbsp;<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Globaler_S%C3%BCden">Globalen Südens</a>&nbsp;und reichen Ländern des&nbsp;<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Globaler_Norden">Globalen Nordens</a>,&nbsp;<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Personenfreiz%C3%BCgigkeit">Personenfreizügigkeit</a>,&nbsp;<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte">Menschenrechte</a>,&nbsp;<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klimagerechtigkeit">Klimagerechtigkeit</a><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Gerechtigkeit#cite_note-2"><sup> </sup></a>und&nbsp;<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Globalisierungskritik">Globalisierungskritik</a>.</p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-03-14 09:47:51 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3366187757</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Text über &quot;Globale Gerechtigkeit&quot; von  Bernhard Emunds &amp; Matthias Möhring-Hesse </title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3366239630</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Text:</strong></p><p><br/></p><ul><li><p>Früher galt Gerechtigkeit als individuelle Tugend, heute wird sie als <mark>gesellschaftliche Eigenschaft </mark>betrachtet.</p></li><li><p>John Rawls’ Theorie der Gerechtigkeit sieht Gerechtigkeit als Frage der Grundstruktur einer Gesellschaft.</p></li><li><p>Angesichts von Globalisierung, Armut und transnationalen Herausforderungen kann Gerechtigkeit aber nicht mehr nur nationalstaatlich gedacht werden!</p><p>-&gt; Durch Globalisierung entstehen transnationale Abhängigkeiten: ökologische Risiken, Wirtschaft, Migration und Internetkommunikation überschreiten nationale Grenzen.</p></li><li><p>Dennoch bleiben Gesellschaften und deren Institutionen weiterhin zentrale Bezugspunkte für Gerechtigkeitsfragen.</p></li></ul><p><br/></p><p><strong>Drei Ansätze zur globalen Gerechtigkeit:</strong></p><p><br/></p><p><strong><mark>1.) Universalismus </mark></strong></p><ul><li><p>Vertreter wie Charles Beitz und Thomas Pogge übertragen Rawls’ Prinzipien auf die Weltgemeinschaft.</p></li><li><p><mark>Gerechtigkeitsprinzipien sollen weltweit gelten</mark>, um globale Ungleichheiten durch Umverteilung auszugleichen.</p></li><li><p>Kritiker wie Amartya Sen und Wolfgang Kersting bezweifeln die Umsetzbarkeit einer globalen Institution, die solche Prinzipien durchsetzen könnten.</p></li></ul><p><strong><mark>2.) Nationaler Partikularismus</mark></strong></p><ul><li><p>Basierend auf Kant und Rawls argumentieren einige Philosophen, dass Gerechtigkeit nur zwischen souveränen Staaten geregelt werden kann.</p></li><li><p>Staaten sollen durch internationales Recht friedliche Beziehungen pflegen und Entwicklungsländer unterstützen.</p></li><li><p>Kritiker wie Sen lehnen dies als zu eindimensional ab, da Menschen auch nichtstaatliche Identitäten und Verpflichtungen haben.</p></li></ul><p><strong><mark>3.) Plurale Zugehörigkeiten </mark></strong></p><ul><li><p><mark>Menschen haben multiple Identitäten </mark>(z.B. nationale, berufliche, geschlechtsspezifische oder religiöse), die verschiedene Verpflichtungen begründen.</p></li><li><p><mark>Globale Gerechtigkeit sollte nicht durch ein einheitliches Modell, sondern durch verschiedene miteinander verknüpfte Konzepte geregelt werden.</mark></p></li><li><p>Neben Staaten sind auch andere Akteure wie NGOs, transnationale Unternehmen und soziale Bewegungen entscheidend.</p></li></ul><p><br/></p><p><br/></p><p>Mir persönlich scheint der 3. Punkt über die Plurale Zugehörigkeiten am sinnvollsten sowie am meisten zeitgemäss. Humanistische Konzepte, wie wir sie u.a. von Kant ("Die Würde des Menschen ist unantastbar") in unsere Gesellschaften aufgenommen haben, bilden dafür die Basis.</p>]]></description>
         <enclosure url="https://ub01.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/107790/Moehring-Hesse_066.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y" />
         <pubDate>2025-03-14 10:35:56 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3366239630</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Globale Rohstoffmärkte &amp; Spekulation</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3366242159</link>
         <description><![CDATA[<p>Haupterkenntnisse: </p><p><br/></p><ul><li><p><strong>Externe Schocks:</strong> Kriege (z. B. Ukraine-Krieg), geopolitische Spannungen, Naturkatastrophen und klimabedingte Ernteausfälle beeinflussen die Agrarmärkte erheblich. -&gt; stark schwankende Preise <strong>(Volatilität)</strong></p></li><li><p><strong><mark>Spekulation:</mark></strong><mark> Grosse Finanzakteure wie Banken, Hedgefonds und Investmentfonds beeinflussen die Preisentwicklung, indem sie auf Preisänderungen wetten. (total absurd)</mark></p></li><li><p><strong>Währungseinflüsse:</strong> Ein starker US-Dollar verteuert Importe für ärmere Länder zusätzlich. Zwischen 2020 und 2022 stiegen die Weizenpreise um 89 %, in manchen Ländern inflationsbereinigt sogar um 176 %.</p></li><li><p><strong>Strukturelle Faktoren:</strong></p><ul><li><p>Zunehmender Fleischkonsum (vor allem in China) erhöht den Getreidebedarf für Futtermittel.</p></li><li><p>Konkurrenz um landwirtschaftliche Flächen (Lebensmittel vs. Bioenergie vs. Futtermittel).</p></li><li><p>Energiepreise beeinflussen Düngemittelpreise, da Stickstoffdünger stark von Erdgas abhängt.</p></li><li><p>Exportbeschränkungen einiger Staaten können das Angebot verknappen und Preise steigen lassen.</p></li></ul></li></ul><p><br/></p><p><strong>Spekulation an den Rohstoffmärkten</strong></p><ul><li><p><strong>Hintergrund:</strong> Terminbörsen für Agrarrohstoffe wie das <strong>Chicago Board of Trade (CBOT)</strong> wurden ursprünglich zur Absicherung gegen Preisschwankungen geschaffen.</p></li><li><p><strong><mark>Hedging vs. Spekulation:</mark></strong></p><ul><li><p><strong>Hedging:</strong> Landwirte, Mühlen und Händler sichern sich gegen Preisschwankungen ab.</p></li><li><p><strong>Spekulation:</strong> Investmentbanken, Hedgefonds und Pensionsfonds nutzen Rohstoffe als Finanzanlage und spekulieren mit Derivaten auf Preisänderungen.</p></li></ul></li><li><p><strong>Finanzialisierung:</strong> Während früher kommerzielle Händler dominierten (70 % kommerziell vs. 30 % nicht-kommerziell), hat sich das Verhältnis durch Deregulierung umgekehrt.</p></li><li><p><strong>Kritik:</strong> Exzessive Spekulation könnte die Preisschwankungen verstärken, Hungerkrisen verschärfen und Märkte destabilisieren.</p><p><br/></p></li></ul><p><strong>Macht der grossen Agrarhändler</strong></p><ul><li><p><strong><mark>Marktkonzentration:</mark></strong><mark> Vier bis fünf grosse Agrarkonzerne (Cargill, COFCO, ADM, Bunge, LDC) kontrollieren 70–90 % des weltweiten Getreidehandels. (?!)</mark></p></li><li><p><strong><mark>Krisengewinner:</mark></strong><mark> Unternehmen wie Cargill haben ihre Gewinne während der Krisenjahre 2021–2022 um 141 % gesteigert.</mark></p></li><li><p><strong>Logistik &amp; Marktinformationen:</strong> Diese Konzerne besitzen umfangreiche Lagermöglichkeiten und kontrollieren Schiffe sowie Handelsrouten. Ihr exklusiver Zugang zu Marktinformationen sichert ihnen einen Vorteil.</p><p><br/></p></li></ul><p><strong><mark>Hunger als strukturelles Problem</mark></strong></p><ul><li><p><strong>Ungerechte Verteilung:</strong> Die Agrarwirtschaft produziert genug Lebensmittel für alle, aber durch Marktmechanismen werden Nahrungsmittel an zahlungskräftige Märkte verteilt, nicht an Bedürftige.</p></li><li><p><strong>Fakten zur Ernährungskrise:</strong></p><ul><li><p><mark>730 Millionen Menschen weltweit leiden an Hunger.</mark></p></li><li><p><mark>2,3 Milliarden Menschen sind von Ernährungsunsicherheit betroffen.</mark></p></li><li><p><mark>Ein Drittel der weltweiten Getreideproduktion wird als Futtermittel </mark>für Tiere in Industrieländern genutzt, während Millionen Menschen hungern.</p></li></ul></li></ul><p><br/></p><p><strong>Lösungsansätze</strong></p><ol><li><p>Öffentliche Getreidespeicher: Aufbau regionaler, nationaler und globaler Vorratssysteme zur Stabilisierung der Preise.</p></li><li><p>Regulierung der Agrarmärkte:<mark> Einführung von Instrumenten zur Kontrolle von Spekulation und Konzentration im Agrarsektor.</mark></p></li><li><p>Stärkung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft: Förderung lokaler, anpassungsfähiger Anbaumethoden zur Reduzierung der Abhängigkeit von Importen.</p></li><li><p>Marktkritik: Einige Stimmen fordern eine grundsätzliche Abkehr von einer marktbasierten Nahrungsmittelversorgung, da Märkte nur auf zahlungsfähige Nachfrage reagieren.</p></li></ol>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/6b7794ced1c2349c032135dd7f0d56ec/Bildschirmfoto_2025_03_14_um_11_36_57.png" />
         <pubDate>2025-03-14 10:38:56 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3366242159</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Crowd Container</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3366286770</link>
         <description><![CDATA[<p>(Eine Randbemerkung zu der Präsentation: Mega ansehlich gestaltet! Hat Spass gemacht das durchzuschauen.)</p><p><br></p><p>Crowd Container ist ein innovatives Handelsmodell, das auf soziale Nachhaltigkeit und faire globale Lieferketten im Lebensmittelhandel setzt. </p><p><br></p><p>Das Konzept verbindet Produzenten und Konsumenten auf direktem Wege, indem es eine gemeinschaftsbasierte Vorbestellung von Lebensmitteln ermöglicht. </p><p><br></p><p>Anstatt auf den herkömmlichen Einzelhandel mit vielen Zwischenhändlern zurückzugreifen, organisiert Crowd Container den Import und Vertrieb durch gebündelte Bestellungen, die in Containern verschifft werden.</p><p><br></p><p>Durch dieses System profitieren sowohl die Produzent:innen als auch die Endkund:innen. Landwirte erhalten faire Preise für ihre Produkte, da teure Zwischenhändler und Preisspekulationen ausgeschlossen werden. </p><p><br></p><p>Die Konsument:innen wiederum erhalten hochwertige, oft biologisch und nachhaltig produzierte Lebensmittel direkt vom Erzeuger. </p><p><br></p><p>Ein Beispiel für die transparente Preisgestaltung ist das Olivenöl, bei dem Crowd Container sicherstellt, dass ein grosser Anteil des Verkaufspreises den Produzenten zugutekommt.</p><p><br></p><p>Das Unternehmen verfolgt dabei einen zukunftsfähigen Ansatz im internationalen Handel, der ökologische und soziale Aspekte gleichermassen berücksichtigt. Neben der Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft setzt sich Crowd Container für globale Gerechtigkeit ein, indem es Produzenten aus verschiedenen Regionen der Welt einen direkten Zugang zu fairen Märkten ermöglicht. </p><p><br></p><p>Die Kund:innen unterstützen mit ihrer Bestellung nicht nur eine ethische Wirtschaftsweise, sondern erhalten auch authentische, oft traditionelle Produkte mit hoher Qualität!</p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/ff44a31b806ab1cbc7154bbd5a485f1e/Bildschirmfoto_2025_03_14_um_12_17_47.png" />
         <pubDate>2025-03-14 11:24:11 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3366286770</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Global Value Chains - Maxime Ollier</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3366295642</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Global Value Chains (GVC) -&gt; </strong>globale Wertschöpfungsketten</p><p><br></p><ul><li><p><strong>Definition:</strong> Eine GVC umfasst alle Stufen der Produktion eines Produkts oder einer Dienstleistung, <mark>wobei mindestens zwei Stufen in unterschiedlichen Ländern stattfinden.</mark></p></li><li><p><strong>Bedeutung:</strong> <mark>GVCs machen </mark><strong><mark>80 % des weltweiten Handels</mark></strong><mark> aus</mark> (!?) und sind essenziell für die globale Wirtschaft.</p></li><li><p><strong>Entwicklung:</strong></p><ul><li><p><strong>1990er Jahre:</strong> Beginn der GVCs, Fokus auf leichte Industriegüter.</p></li><li><p><strong>2000er Jahre:</strong> Expansion auf fast alle Sektoren, auch  Dienstleistungen.</p></li><li><p><strong>2010er Jahre:</strong> Veränderungen durch die Finanzkrise 2008/09 und den Aufstieg neuer Wirtschaftsmächte wie China, Indien und Brasilien.</p><p><br></p></li></ul></li></ul><p><strong>Analyse der Wertschöpfungsketten – Sechs Dimensionen</strong></p><ol><li><p><strong>Input-Output-Struktur:</strong> Transformation von Rohstoffen in Endprodukte.</p></li><li><p><strong>Geografische Reichweite:</strong> Globale Verteilung der Produktionsschritte.</p></li><li><p><strong>Governance-Struktur:</strong> Einfluss von Unternehmen auf die Organisation der Wertschöpfungskette.</p></li><li><p><strong>Upgrading:</strong> Strategien zur Verbesserung der Position in der GVC, z. B. durch höhere Produktqualität oder Innovation</p></li><li><p><strong>Institutioneller Kontext:</strong> Einfluss nationaler Regelungen und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.</p></li><li><p><strong>Stakeholder:</strong> Interaktion zwischen Akteuren in der Wertschöpfungskette.</p><p><br></p></li></ol><p><strong>"Upgrading" -&gt; Strategien zur Wertsteigerung</strong></p><p>Unternehmen und Länder können sich innerhalb der GVC durch verschiedene Strategien weiterentwickeln:</p><ul><li><p><strong>Produkt-Upgrade:</strong> Wechsel zu höherwertigen Produkten.</p></li><li><p><strong>Prozess-Upgrade:</strong> Effizienzsteigerung durch neue Technologien oder Produktionsmethoden.</p></li><li><p><strong>Funktionales Upgrade:</strong> Übernahme zusätzlicher Aufgaben, z. B. Design oder Marketing.</p></li><li><p><strong>Intersektorales Upgrade:</strong> Übergang in andere Wertschöpfungsketten durch Nutzung vorhandener Kompetenzen.</p></li></ul><p><br></p><p><strong>Auswirkungen von GVCs auf:</strong></p><p><br></p><p><strong>-&gt; Wirtschaftliches Wachstum und soziale Entwicklung</strong></p><ul><li><p>GVCs können Arbeitsplätze schaffen und wirtschaftliche Entwicklung fördern.</p></li><li><p><mark>Es gibt jedoch Risiken wie ungleiche Machtverhältnisse, die kleinere Zulieferer benachteiligen.</mark></p></li></ul><p><strong>-&gt; Auswirkungen auf die Umwelt</strong></p><ul><li><p><strong>Negative Effekte:</strong> Höherer Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung durch lange Transportwege ("Pollution Heavens")</p></li><li><p><strong>Positive Effekte:</strong> Nachhaltige Innovationen wie Solarenergie oder Elektroautos (wobei umstritten) verbreiten sich über GVCs.</p></li></ul><p><strong>-&gt; Herausforderungen und Risiken</strong></p><ul><li><p>Nicht alle Länder oder Unternehmen profitieren automatisch von GVCs!</p></li><li><p>Anforderungen an Qualität, Preis und Lieferzeiten sind oft schwer erfüllbar.</p></li><li><p>Globale Krisen, wie die Finanzkrise 2008 oder die COVID-19-Pandemie, unterbrechen Wertschöpfungsketten.</p></li></ul><p><br></p><p><strong>Trends und zukünftige Entwicklungen</strong></p><ul><li><p><strong>Verschiebung der Endmärkte:</strong> Länder des Globalen Südens (China, Indien, Brasilien) werden sowohl Produzenten als auch grosse Konsummärkte.</p></li><li><p><strong><mark>Zunehmende Marktkonzentration:</mark></strong><mark> </mark>Grosse Unternehmen dominieren die GVCs, was den Markteintritt für neue Firmen erschwert.</p></li><li><p><strong><mark>Rückbesinnung auf regionale Wertschöpfungsketten:</mark></strong><mark> Durch geopolitische Unsicherheiten und Nachhaltigkeitsforderungen könnte eine verstärkte Regionalisierung der Produktion erfolgen.</mark></p></li></ul><p><br></p><p><strong>Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der GVC-Integration</strong></p><ul><li><p>Investitionen in <strong>Qualität, Innovation und nachhaltige Produktion</strong>, um in den Wertschöpfungsketten aufzusteigen.</p></li><li><p><strong>Förderung lokaler Lieferanten</strong>, um starke regionale Wertschöpfungsketten zu schaffen.</p></li><li><p>Verbesserung der <strong>Infrastruktur und Logistik</strong>, um Wettbewerbsvorteile zu sichern.</p></li><li><p><strong>Zusammenarbeit mit multinationalen Unternehmen (MNCs)</strong> als Lernplattform für lokale Unternehmen.</p></li><li><p><strong>Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit</strong>, um technologische Fortschritte und nachhaltige Praktiken zu fördern.</p></li></ul>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/b60b1ee87e269b43c66263ab5d60eb00/figure_1___2020_wdr_framework.png" />
         <pubDate>2025-03-14 11:33:20 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3366295642</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Erwartungen 21.3 </title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3376374747</link>
         <description><![CDATA[<p>Ich freue mich auf das Spiel "Agronia" und finde es sehr toll, das so etwas im Unterricht eingebaut wird!</p><p><br/></p><p>Bei der Agrarpolitik erwarte ich, einige wichtige Gesetze kennenzulernen, die massgebend für die Lebensmittelproduktion sind. Aber insgesamt möchte ich vorallem die politischen Rahmenbedingungen der Landwirtschaft besser verstehen können. </p><p><br/></p><p>Bei der Schweiz ist mir mittlerweile bewusst, wie wichtig die Anreizschaffung in Form der Direktzahlungen sind und dass diese eben derzeit noch v.a. auf tierische Produktion setzt. Wie könnte da also eine Umteilung der Direkzahlungen geschehen, die eine pflanzliche Produktion fördert, welche direkt für den Menschen gedacht ist?</p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2025-03-21 08:52:24 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3376374747</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Internationale Ernährungssystempolitik und die Rolle der Schweiz - Saskia Sanders</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3376378077</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Erkenntnisse: </strong></p><ul><li><p>50% produziert die Schweiz selbst, 50% wird importiert</p></li><li><p>Ernährung ist Konsumbereich mit höchster Umweltbelastung (28%)</p></li><li><p>Die Schweiz prägt Ernährungssysteme international durch Handelsabkommen, Delegationen, Standards (z. B. UPOV, WTO), Nachhaltigkeitsziele und Technologien mit.</p><p>→ Vom Agrarhandel mit Marokko bis zur Verhandlungsführung bei UN-Klimakonferenzen: die Schweiz ist keine stille Zuschauerin!</p></li><li><p>Sehr spannend fand ich den Bericht zur künftigen Ausrichtung der Agrarpolitik bis 2050: Da gab es einen Punkt, der mich erstaunt bzw. beunruhigt hat -&gt; Man wolle die Arbeitsproduktivität im Vergleich zu 2020 um 50% steigern. Bedeutet das, man muss noch intensiver produzieren?</p></li><li><p>Der Konsum hat nun glücklicherweise eine wichtigere Rolle in der Stategie der Ernährungspolitik in der Schweiz eingenommen. Man möchte Food Waste um 3/4 reduzieren und man richtet sich in der Zukunft auch auf die Ernährungspyramide aus, was ich als sehr sinnvoll erachte.</p></li><li><p>Folgen des Klimawandels auf LW: </p><p>-&gt; Verlängerte Vegetationsperiode von 20-40 Tagen im Jahr</p><p>-&gt; Längere Trockenperioden</p><p>-&gt; Starkniederschläge</p></li><li><p>„Tripple Challenge“: Ernährungssysteme müssen gleichzeitig:<br>✅ Ernährungssicherheit bieten<br>✅ Umwelt schützen<br>✅ Lebensgrundlagen sichern</p></li></ul>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/588d22b344cb4c23428f143d037531ab/ead0c682_0bd5_402e_b689_5a842f35123e.webp" />
         <pubDate>2025-03-21 08:55:55 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3376378077</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Wem gehört das Saatgut? - François Meienberg</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3376382831</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Was ich gelernt habe:</strong></p><ul><li><p>Agrobiodiversität ist zentral für Ernährungssicherheit. Sie ist die Grundlage für Züchtung und Anpassung an Klimawandel, Krankheiten, etc.</p></li><li><p><mark>75 % der genetischen Vielfalt sind bereits verloren gegangen!</mark> Das zeigt, wie ernst die Lage ist.</p></li><li><p>Der FAO-Saatgutvertrag regelt den Zugang und Vorteilsausgleich für 64 wichtige Nutzpflanzenarten, aber Kulturen wie Soja und Tomaten fehlen.</p></li><li><p>Bauernrechte sind in mehreren internationalen Abkommen verankert – z.B. UN-Erklärung von 2018 und Artikel 9 des FAO-Vertrags.</p></li><li><p>Geistiges Eigentum auf Saatgut ist komplex. Es gibt Markenrecht, Sortenschutzrecht und Patente, alle mit sehr unterschiedlichen Wirkungen.</p></li></ul><p><strong>Was erstaunlich ist:</strong></p><ul><li><p><mark>NUR 30 PFLANZENARTEN DECKEN 95% DER NAHRUNGSENERGIE AB!</mark></p></li></ul><ul><li><p>Pflanzen können tatsächlich patentiert werden, obwohl es biologisches Material ist. Z.büber „technische Verfahren“ (z.B. isolierte Gensequenzen).</p></li><li><p>Bauern dürfen unter bestimmten Bedingungen ihr eigenes Saatgut nicht mehr nachbauen oder tauschen. </p><p>-&gt; dadurch steigt die Abhängigkeit von Saatgutmonopolen</p></li><li><p>Freihandelsabkommen zwingen Länder des Südens zur Übernahme westlicher Sortenschutzsysteme (z.B. UPOV 91), auch wenn das ihre Ernährungssouveränität gefährdet.</p></li><li><p>Die Konzentration im Saatgutmarkt ist enorm: Wenige grosse Konzerne kontrollieren den Zugang zur Vielfalt!</p><p><mark>-&gt; 4 Agrochemiekonzerne kontrollieren mehr als 50% vom globalen Saatgut (?!?!?!?) Die Konzerne sind Bayer, Corteva, ChemChina und Limagrain.</mark></p></li></ul><p><strong>Kritische Gedanken / Fragen:</strong></p><ul><li><p>Ist Saatgut wirklich ein Wirtschaftsgut oder sollte es nicht eher ein Gemeingut sein?</p></li><li><p>Wie lässt sich die Balance finden zwischen Schutz geistigen Eigentums und den Rechten der Bauern?</p></li><li><p>Fördert der globale rechtliche Rahmen eher Innovation oder Monopole? </p></li><li><p>Welche Verantwortung hat die Schweiz, wenn sie mit Saatgutpolitik den Hunger im globalen Süden ja indirekt verstärkt? </p></li><li><p>Warum sind Konzerne wie Monsanto &amp; Syngenta so stark in der Gestaltung von Patentregelungen beteiligt wie rechtfertigt sich ihre Macht? </p></li></ul><p><br/></p><p>-&gt; Kritik und Diskussion:</p><ul><li><p>Kritiker sagen: Das Sortenschutzgesetz gefährdet bäuerliche Saatgutsouveränität und erhöht die Abhängigkeit von Saatgutkonzernen.</p></li><li><p>Befürworter sagen: Ohne Schutz würden weniger Sorten gezüchtet und die Innovation wäre gefährdet.</p></li></ul>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/0bdd3271c930e08256cda6998ccd1fc4/saatgut2_1024x664.jpg" />
         <pubDate>2025-03-21 09:00:31 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3376382831</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Definition Ernährungssystem</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3376387360</link>
         <description><![CDATA[<p>Die Welthungerhilf definiert das <strong>Ernährungssystem </strong>wie folgt<strong>: "</strong>Ernährungssysteme sind komplex, sie umfassen den Weg der Lebensmittelherstellung vom Feld bis hin zu den Mahlzeiten, die wir täglich zu uns nehmen. Dabei geht es um vier Bereiche:</p><ul><li><p>die landwirtschaftliche Erzeugung von Lebensmitteln,</p></li><li><p>die Verarbeitung,</p></li><li><p>Verpackung, Transport und Verteilung sowie</p></li><li><p>der Handel und Konsum bis hin zur Zubereitung und dem Verzehr von Nahrung.Umweltauswirkungen." </p><p>(<a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.welthungerhilfe.de/hunger/ernaehrungssysteme">https://www.welthungerhilfe.de/hunger/ernaehrungssysteme</a>)</p></li></ul>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/67d5c1d7ed6350398ebd38a02c4d3429/Bildschirmfoto_2025_03_21_um_10_05_40.png" />
         <pubDate>2025-03-21 09:05:59 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3376387360</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Ziele der Landwirtschaft in der Schweiz</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3376478695</link>
         <description><![CDATA[<p>Die Ziele scheinen sehr ambitioniert zu sein, besonders Punkt 2, da er auf den individuellen Konsum abziehlt. Wie erreicht man das genau? Müsste man da nicht enorm viel auch in Bildungskampagnen investieren? </p><p><br></p><p>Auffallend ist auch, dass die Grossverteiler wie Coop und Migros bei diesen Zielen sich herausnehmen können, da v.a. die Landwirt:innen und die Konsument:innen gefragt scheinen.</p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/1b6086e406f8b79f81377a56a9542c58/Bildschirmfoto_2025_03_21_um_11_32_21.png" />
         <pubDate>2025-03-21 10:35:05 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3376478695</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Marktmacht - Silvie Lang (Rohstoffexpertin)</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3386407043</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>ca. 70% des weltweiten Getreidehandels wird von nur 6 Konzernen kontrolliert</p></li><li><p>Die Marktkonzentration gibt es aber nicht nur bei den Konzernen sondern auch bei Ländern: z.B 60% der Kakaoproduktion stammt aus nur zwei Ländern.</p></li><li><p>Erneut wurde hier in der Vorlesung <strong>"vertikale Integration"</strong> erwähnt, nachdem das auch schon 1-2 Mal in anderen Vorlesung angesprochen wurde. Dies scheint also ein bewährtes Vorgehen zu sein bei den Grosskonzernen. Dabei verteilen sie sich vertikal auf der Wertschöpfungskette, um sich zum einen zu diversifizieren und zum anderen können sie die Preise drücken, um mehr Profite zu machen.</p></li><li><p>Die Schweizer Grosshändler investieren im Ausland vor allem in sogenannte <strong>"Flex Crops", </strong>weil sich damit am meisten Profit machen lässt. (<strong>Flex Crops</strong> sind eine Art "Chamäleon" der Agrarproduktion, sprich sie passen sich flexibel an Marktbedingungen an, was wirtschaftlich interessant, aber sozial und ökologisch oft problematisch ist.)</p></li><li><p>Die Jahre 2020/2021 waren für viele dieser globalen Grosshändler (wie Cargill) Jahre von historischen Gewinnen. Warum? Weil sie die <strong>Informationsmacht</strong> besitzen und die Preisschwankungen, wie es sie während Corona gab, perfekt ausnützen können.</p></li><li><p>Viele der besprochenen Firmen haben zwar nicht ihren Hauptsitz in der Schweiz, jedoch steckt ein Grossteil des Kapitals hier, weil wir relativ günstige Steuern haben und auch nicht den EU-Sanktionen unterliegen.</p></li><li><p><mark>DIE SCHWEIZ IST DIE GRÖSSTE HANDELSDREHSCHREIBE IM AGRARMARKT DER WELT, OBWOHL VIELE DER GÜTER GAR NIE HIER HINKOMMEN !  (ES WIRD V.A TRANSITHANDEL GEMACHT)</mark></p><p><strong>-&gt; Stellt 10% des CH-BIP's dar.</strong></p></li><li><p>Es gibt zwar ein Wettbewerbsrecht, das eine gewisse Regulierung darstellen kann, dies ist aber nur national geregelt. Das Problem: Auf internationaler Ebene existiert sowas nicht! Wie wir aber gesehen haben, verteilt sich die Macht der Grosskonzerne auf ganz verschiedene Länder.</p></li></ul>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/e399c93fdee7d1619f0e57c897700497/Bildschirmfoto_2025_03_21_um_13_03_35.png" />
         <pubDate>2025-03-28 08:14:50 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3386407043</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Erwartungen 28.3 </title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3386423680</link>
         <description><![CDATA[<p>Dieser Tag wirkt sehr vielversprechend und ich erhoffe mir zusätzliche Perspektiven zu dem damaligen 4. Workshop zu gewinnen, wo es um die vier Zukunftsszenarien ging. Beim WEF sind diese Szenarien sehr grob ausformuliert. Zwei davon lassen einem auch Schlimmes erahnen für die Zukunft. Ich bin mir sicher, dass es heute um zuversichtliche, wissenschaftliche Herangehensweisen gehen wird, wie unser Ernährungssystem zukünftig aussehen könnte.</p><p><br/></p><p>Angefangen bei der Viehhaltung, die ja bekanntlich ein enormer Treiber ist in Bezug auf Erderwärmung. Da das ein stets präsentes Thema ist, erhoffe ich mir hierbei mehr Klarheit zu gewinnen, was denn nun am sinnvollsten wäre. Da ich in Diskussionen zwar oft die intensive Viehtierhaltung im Mittelland und deren entsprechenden Stickstoff-Überschüsse kritisiere, stehe ich gleichzeitig für die Beweidung im Alpenraum ein, da ich finde, es ist eine tolle Möglichkeit, diese Gebiete nicht verwalden zu lassen und zusätzliche Proteinquellen zu gewinnen, die durch Umsetzung von Celllulose (was eben auch nur die Wiederkäuer können) geschieht, was doch irgendwie ziemlich genial ist. Natürlich muss man dann auch noch ethische Aspekte berücksichtigen, ich hoffe, dass diese heute auch nicht zu kurz kommen. </p><p><br/></p><p>Beim Programm fällt mir der rote Faden auf am heutigen Tage. Meine zuvor getätigten Gedanken zur Viehhaltung, scheinen beim Input von Fabienne, eine Antithese zu erhalten. Es scheint also doch möglich zu sein, Nahrung direkt für den Menschen in Berggebieten anzubauen? Da bin ich sehr gespannt!</p><p><br/></p><p>Bei der Diversifizierung der Landwirtschaft kommen mir folgende Kernpunkte in den Sinn:</p><ul><li><p>Vielfältige Produktionsformen: z. B. Mischkulturen, Agroforstsysteme, Permakultur oder Biolandbau.</p></li><li><p>Betriebsdiversifikation: Ein Hof macht nicht nur Ackerbau, sondern bietet z. B. auch Direktvermarktung, Agrotourismus oder Verarbeitung an.</p></li></ul><p>Ich bin gespannt, ob es noch weitere Formen der Diversifizierung gibt und bin zudem neugierig, warum diese zu fordern ist. Auch interessiert mich, wie sehr diese gezielt durch Subventionen gefördert wird...</p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/4418ca3e62be45d9477fb264abedd76b/Durchblick.jpg" />
         <pubDate>2025-03-28 08:31:30 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3386423680</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Future of Livestock</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3386510518</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>machen 15% der gesamten THG aus...</p></li><li><p>verbraucht 1/3 des Süsswasser (?!)</p></li><li><p>macht 70% der Landwirtschaftlichen Landnutzung aus (okay das isch insane!)</p></li><li><p>Fleischkonsum ist bei uns in der Schweiz in 40 Jahren ca. um 20% zurückgegangen...</p></li></ul><p><br/></p><ul><li><p><mark>Szenario 1 </mark>(efficient meat) reduziert zwar die Umweltbelastungen, da effizienter "produziert" wird, löst aber das ausbeuterische/ ethische Problem rein gar nicht.... Dabei würde auf Poulet und Schweinefleisch gesetzt und nicht mehr auf Rindfleisch.</p></li><li><p><mark>Szenario 2</mark> (alternative meat) würde den hohen Proteinbedarf durch laborgezüchtetes Fleisch oder Insektenprotein substituieren. Hierbei frage ich mich, wie hoch dieser technologische Aufwand sein wird und deren Ernergieverbrauch. Achtung: Kraftfutter statt Rauhfutter (wie soll das effizient sein)</p></li><li><p><mark>Szenario 3</mark> (less meat) schlägt die Nutztierhaltung da vor, wo es Sinn macht, sprich standortangepasst ist. Es sind kleinere, lokalere Landwirtschaftssysteme, die angewendet werden. Tierfutter werden aus Abfallprodukten genutzt. Raufutter statt Kraftfutter -&gt; feed no food!</p></li><li><p><mark>Szenario 4</mark> (plant based = no meat) ist das wohl sinnvollste und erstrebenswerteste Szenario von allen. Kampagnen für ökologische Nachhaltigkeit und Tierschutz gewinnen weltweit an Bedeutung. <strong>Achtung: Sehr anspruchsvolle Umsetzung, da es komplettes Umdenken bedarf! </strong>Aber: es ist auch das Szenario, das am meisten mit der "planetary health diet" übereinstimmt.</p></li></ul><p><br/></p><ul><li><p>In der Wissenschaft wird der Aspekt der Effizienz am allermeisten betrachtet. Dies obwohl das Potential vielerorts schon erschöpft ist!</p><p>-&gt; Feed-no-food ist der genau gegensätzliche Pfad davon.</p><p><br/></p></li></ul><p>Key Messages:</p><ul><li><p>Es sind verschiedene Pfade möglich, zum erreich fürs Ziel, aber wir müssen aufmerksam auf die möglichen Rebound-Effects und die Zielkonflikten schauen!</p></li></ul>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/666aaee868bf3b3281614b9f406943f7/Bildschirmfoto_2025_03_28_um_09_31_55.png" />
         <pubDate>2025-03-28 10:01:34 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3386510518</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Pflanzenbau für menschliche Ernährung im Berggebiet - Fabienne</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3386544025</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Strukturwandel in Berggebieten: </strong></p><ul><li><p>Rückgang der kleinen Dörfer in den Bergen, Menschen ziehen in die Stadt.</p></li><li><p>auch weniger Tierzahl je Betrieb</p></li></ul><p><br/></p><p><strong>Welche Herausforderungen gibt es für den Pflanzenbau in Berggebieten?</strong></p><ul><li><p>Klimatische Unsicherheiten (Spätfröste, Extremwetter)</p></li><li><p>Strukturelle Probleme (kleine Betriebsgrössen, wenig Verarbeitungsinfrastruktur)</p></li><li><p>Bürokratische Hürden und wenig gezielte Förderungen</p></li><li><p>Wissensverlust durch Technologisierung und Strukturwandel</p></li><li><p>Hoher Arbeitsaufwand und geringe wirtschaftliche Anreize</p></li></ul><p><br/></p><p><strong>Was sind die Potenziale?</strong></p><ul><li><p>Diversifizierung: neue Kulturen, Verarbeitungswege und Betriebsformen</p></li><li><p>Direktvermarktung &amp; Nischenprodukte</p></li><li><p>Retroinnovation: Wiederentdeckung alten Wissens</p></li><li><p>Kooperation &amp; Netzwerke (z. B. Gran Alpin, Regiokorn)</p></li><li><p>Regionale Kreisläufe und gesellschaftliche Wertschätzung für Bergprodukte</p></li></ul><p><br/></p><p><strong>Was braucht es?</strong></p><ul><li><p>Bildung, Beratung &amp; Wissenstransfer stärken</p></li><li><p>Anpassung der Förderpolitik an die Bedürfnisse des Bergpflanzenbaus</p></li><li><p>Technologische Entwicklung für standortspezifische Herausforderungen (z. B. Geräte für steiles Gelände)</p></li><li><p>Imagekampagnen für den Pflanzenbau im Berggebiet</p></li></ul>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/c258576345a5565781aa49290f080568/Bildschirmfoto_2025_03_28_um_11_02_11.png" />
         <pubDate>2025-03-28 10:34:40 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3386544025</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Diversifizierung für ein nachhaltiges Schweizer Landwirtschafts- und Ernährungssystem - Roman</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3386642054</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>"Future Foods"</strong> war ein Projekt, von WWF aufgetragen, das 30 Kulturen vorschlägt, die für die CH-Landwirtschaft der Zukunft geeignet sind. Dabei fokussierte man sich v.a. auf Kulturen, welche zu Hauptmahlzeiten gezählt werden, also kein Obst z.B. Bewirken sollte es, dass auf Produktions- sowie auf Konsumseite ein Wandel hin zu mehr pflanzlichen Produkten entsteht.</p><p><br/></p><p><strong>Standortanalyse von Spezialkulturen und Spezialitäten im</strong></p><p><strong>Ackerbau für den Kt. Luzern: </strong>Am Beispiel von Soja wurde die Klimaeignung über die Jahre untersucht und es zeigt sich deutlich, dass die Eignung für den Anbau stark zugenommen hat bzw. noch weiter zunehmen wird. Zusammen mit den Boden- und Topographie Faktoren wurde dann eine Gesamteignung abgeschätzt.</p><p><br/></p><p><strong>Standortanalyse Rebbau in den Kantonen LU, AG, BE, ZG: </strong>Auch hier sieht man anhand von GIS-Material, dass der Huglin-Index (Wärmeindex der im Weinbau esentiell ist) enorm steigt in der Zukunft. Erkenntnis daraus ist, dass die gängigen Rebsorten wie Pinot Noir (optimaler Index ist 1500-1800) hier gar nicht mehr angebaut werden können und dafür mit anderen Sorten ausgetauscht werden müssen. Hierbei frage ich mich, was das wirtschaftlich bedeuten wird... Fällt dann nicht ein ortspezifisches Merkmal dieser Sorten weg, mit dem man sich vorhin zur Konkurrenz aus dem Ausland abheben konnte?</p><p><br/></p><p><strong>«SPOC Sustainable Protein and Oil Crops»</strong>: Abschätzung des Potenzials von Proteinkulturen und Ölsaaten, zur</p><p>Transformation und zur Nachhaltigkeit des Schweizer</p><p>Ernährungssystems beizutragen. -&gt; dient auch als Orientierung für CH-Agrarpolitik</p><p><br/></p><p><strong>Projekt DIZH AgroPionier</strong>: Hier möchte man den Austausch in der Praxis fördern, Vernetzung stärken. Im Fokus dabei -&gt; Nischenkulturen. Es wurde auch eine App dafür entwickelt, die so funktioniert, dass man seine Nischenkulturen da erfassen kann oder allfällige Herausforderungen teilen kann, auf die wiederum andere Landwirt:innen eingehen können. Es scheint mir sehr sinnvoll zu sein so etwas zu haben, da ich mir vorstellen kann, wenn man neu in dieses Thema einsteigt, es hilfreich ist, Erfahrungen von anderen zu sehen.</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/ded622b7df27397d00e87f0f61714e7f/Bildschirmfoto_2025_03_28_um_11_35_39.png" />
         <pubDate>2025-03-28 12:10:34 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3386642054</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3386642867</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/43723d877a594e05664e2f17fc9f8b0e/th_50.jpeg" />
         <pubDate>2025-03-28 12:11:23 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3386642867</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Sri Lanka</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3394167585</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>Im Vorfeld der Vorlesung habe ich herausgefunden, dass 80% der Gesamtproduktion von kleinbäuerlicher Landwirtschaft stammt, sprich weniger als 2 Hektaren Fläche pro Betrieb. Das finde ich eine sehr erfreuliche Zahl, da ich mir vorstelle, je kleiner die Betriebe, desto extensiver. Dennoch scheint die biologische Landwirtschaft in Sri Lanka gescheitert zu sein, wie es im Vorfeld der Präsentation heisst.</p></li><li><p>7.4% Beitrag der Landwirtschaft zum Bruttoinlandindex </p></li><li><p>40% der Gesamtfläche machen "Plantation crops" aus (z.B. Tee oder Baumwolle)</p></li><li><p>Laut Mesham verzeichnete Sri Lanka enorm viele gesundheitliche Probleme, die auf chemische Dünger zurückzuführen waren, deshalb gab es im Jahr 2021 ein Importverbot von allen chemischen Düngern.</p></li><li><p>Aber verständlicherweise war die Umstellung so abrupt, ohne Alternativen für Dünger zu haben, dass die Erträge total einbrachen. </p><p>-&gt; Die Reisproduktion sank z.B um 37%!</p><p>-&gt; Dasselbe bei Tee-Produktion: Erträge waren so schlecht, wie nie über 23 Jahre.</p></li><li><p>Danach gab es riesige Proteste seitens der Bauern und Bäuerinnen.</p></li><li><p>Ende des Jahres 2021 wurde dieses Importverbot dann wieder aufgehoben aufgrund des Drucks, der seitens des Volkes kam. Der Präsident Sri Lankas gestand seine Fehler ein...</p></li><li><p>Warum also ist die biologische Landwirtschaft in Sri Lanka gescheitert?</p><p>-&gt; no transition programs</p><p>-&gt; niemand war vorbereitet</p><p>-&gt; mangelnde Infrastruktur und Fachwissen</p></li><li><p>Was braucht es für die Umstellung?</p><p>-&gt; es braucht eine graduale Umstellung (10-15 Jahre, so wie es bei Annahme unserer beiden Pestizidinitativen angedacht war)</p></li></ul><p><br/></p><p>Was ist heute mit der biologischen Landwirtschaft in Sri Lanka?</p><p>-&gt; Interesse seitens Landwirt:innen komplett verloren gegangen, sie haben kein Vertrauen mehr darin, nachdem was passiert ist.</p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/5e05dafc8aaf1d3da7a553fc32d47cb1/OIP_ztYKzciftR4EHCNVCqkSQgHaE8.jpeg" />
         <pubDate>2025-04-03 08:44:10 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3394167585</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Indien </title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3394168116</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>Hauptproduktion: Reis, Weizen, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse, Milch</p></li></ul><ul><li><p>Einer der größten Produzenten und Exporteure von Reis, Weizen, Obst und Gemüse + Wachsende Exporte von Baumwolle und Textilien</p></li></ul><p><br/></p><p>Zur Präsentation:</p><ul><li><p>Reis deckt 20% der gesamten Welternährung ab!</p></li><li><p>52% des gesamten Reis stammt aus Indien, der grosse Rest aus China</p></li><li><p>60% der hungernden Menschen sind von Reis als Grundnahrungsmittel abhängig</p></li><li><p>1.5% machen Reisfelder bei den gesamten THG aus!</p></li><li><p>Und innerhalb allen "crops" macht Reis fast die Hälfte der Treibhausgasemissionen aus...</p><p>-&gt; Bereits jetzt ist es sehr erstaunlich für mich WIE gross die Auswirkung auf die Umwelt ist für Reis, das war mir gar nicht bewusst.</p></li><li><p>Für die Landwirt:innen besteht ein grosses Risiko an Erkrankung, da so viele Pestizide (sogar Antibiotika) ausgebracht wird.</p></li><li><p>Eine Möglichkeit den immensen Einsatz von Pestiziden in Indien zu bremsen: </p><p>-&gt; sog. "Nudges" also Anreize für Landwirt:innen, weniger zu nutzen, indem z.B die verschiedenen Pestizide in nur sehr kleinen Dosen abgeboten werde und es nicht grosser kognitiver Anstrengung für den Einsatz bedarf.</p><p>-&gt; informative Hilfsposter für Landwirt:innen wo sie sich über den Einsatz von Pestiziden selbsständig bilden können.</p></li><li><p>Ich empfinde die Herangehensweise von Mahin und seinem Forschungsteam als sehr vorbildlich, da sie den Landwirt:innen quasi nicht etwas aufzwingen, was sie gar nicht wollen oder nicht verstehen (vgl. mit dem abrupten Verbot von chem. Düngern in Sri Lanka), sondern ihnen durch demokratische Methoden, ihnen den rationalen Einsatz von Agrochemikalien näher bringen, was im Endeffekt auch einen positiven Einfluss auf ihre eigene Gesundheit haben wird. Sie vergessen dabei auch nicht all die Landwirt:innen, welche nicht lesen und schreiben können und entwicklen Methoden, dass auch diese Menschen den Gebrauch von den Pestiziden einfach verstehen und im Masse anwenden.</p></li></ul><p><br/></p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/610911d43ca9038a6d00190b91d062d3/Flag_of_India_svg.png" />
         <pubDate>2025-04-03 08:44:37 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3394168116</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Kenia</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3394231101</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>Hauptproduktion: Mais, Weizen, Hirse, Bohnen, Gemüse, Tee, Kaffee und Blumen für den Export</p></li><li><p>Mehrheitlich Kleinbauern mit 0,2 bis 3 Hektaren Land, die hauptsächlich für den Eigenbedarf produzieren aber auch Grossfarmen für Exportprodukte wie Tee und Kaffee</p></li><li><p>Mais eines der Hauptnahrungsmittel sowie Bohnen und Gemüse </p></li></ul><p><br/></p><p>Zur Präsentation:</p><ul><li><p>26% des BIP durch Landwirtschaft</p></li><li><p>über 90% der Landwirt:innen baut u.a. Mais an!</p></li><li><p>Kenia drohen durch die Klimakrise Ernteverluste bei den Kulturen Mais, Reis, Weizen bis zu <mark>20 % bis 2050</mark></p></li></ul><p><br/></p><p>Massnahmen gegen Klimaerwärmung und häufigeren Dürrenperioden:</p><p>- Agroforstwirtschaft zur Bodenverbesserung<br>- Integration von Leguminosen in Fruchtfolgen<br>- Biochar zur Kohlenstoffbindung &amp; Nährstoffeffizienz</p><p><br/></p><ul><li><p>Solomon hat sich in seiner Präsentation primär auf die Methode mit <mark>Biochar </mark>bezogen. Dieser....:</p><p><mark>-&gt;Erhöht Erträge (z. B. Maiserträge bis zu 6x höher als ohne Behandlung)</mark></p><p>-&gt;Verbessert Bodeneigenschaften</p><p>-&gt;Langfristige Wirkung: Effekte blieben mindestens zwei Saisons nach der Anwendung erhalten</p><p>-&gt; ABER: In hohen Dosen reduzierte Biochar leicht die Aktivität von Regenwürmern</p><p>-&gt; Wenn man die Hälfte der üblicherweise genutzten Menge an Dünger benutzt in Kombination mit Biochar kann man ungefähr denselben Ertrag erreichen, wie wenn man eine volle Dosis an Dünger ausbringt ohne Biochar.  -&gt; dies ist nicht nur umweltschonender, sondern für den Bauern auch günstiger, da anorganischer Dünger teurer ist als die organische Biokohle.</p></li></ul><p><br/></p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/0894c1c62f5f5aada8b7378720b00db7/Flag_of_Kenya_svg.png" />
         <pubDate>2025-04-03 09:35:55 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3394231101</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Brasilien</title>
         <author>rupplukas7</author>
         <link>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3394234991</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>Hauptsächliche Produktion: Soja, Mais, Zuckerrohr, Kaffee, Orangen, Rindfleisch</p></li><li><p>Grosse Agrarunternehmen dominieren den Exportsektor, während kleine und mittelgrosse Betriebe zur Diversifizierung der Produktion beitragen</p></li><li><p>Führender Exporteur von Soja, Kaffee, Zucker und Orangensaft</p></li></ul><p><br/></p><p><mark>Politische Ausgangslage: </mark></p><p>Mit dem Amtsantritt Lula im Januar 2023 änderte sich die Umweltpolitik Brasiliens deutlich. Lula setzte sich das Ziel, die illegale Abholzung bis 2030 zu stoppen, und leitete mehrere Massnahmen ein:​</p><ul><li><p><strong><mark>Wiederherstellung des Amazonas-Fonds</mark></strong><mark>:</mark> Dieser Fonds, der während Bolsonaros Amtszeit eingefroren war, wurde reaktiviert, um finanzielle Mittel für den Schutz des Regenwaldes bereitzustellen. ​</p></li><li><p><strong><mark>Stärkung von Umweltbehörden</mark></strong><mark>:</mark> Die personelle und finanzielle Ausstattung von Umweltbehörden wurde verbessert, um die Überwachung und Durchsetzung von Umweltgesetzen zu gewährleisten. ​</p></li><li><p><strong><mark>Einrichtung neuer Naturschutzgebiete</mark></strong>: Zusätzliche Schutzgebiete wurden ausgewiesen, um die Biodiversität zu erhalten und illegale Aktivitäten einzudämmen. ​</p></li></ul><p>Dies führte zu einem signifikanten Rückgang der Abholzung:​</p><ul><li><p>Zwischen August 2023 und Juli 2024 wurden etwa 6.288 Quadratkilometer Regenwald zerstört, was einem <mark>Rückgang von 30,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. ​</mark></p><p><br/></p></li></ul><p>Über die Präsentation von Joao:</p><ul><li><p>50% der Fläche Brasiliens macht der Amazonas Regenwald aus</p></li><li><p>wichtigster Importeur von Soja etc. aus Brasilien ist China</p></li><li><p>75% der weltweiten Orangensaft-Produktion stammt aus Brasilien!</p></li><li><p>Der weitaus grösste Emissionsverursacher ist der Faktor der Regenwaldabholzung... ca. 50% dert Emissionen</p></li><li><p>Im Amazonas erlaubter Rodungsanteil auf Landwirtschaftlichen Flächen -&gt; 20%</p></li><li><p>Im Cerrado Gebiet sind es gar bis zu 60%, welche man legal roden darf!</p><p>-&gt; Aber Joao wies mehrmals daraufhin, dass man den Anteil an illegal gerodeten Flächen nicht vergessen darf, die nur schwierig nachzuverfolgen sind...</p></li><li><p><mark>60% der brasilianischen Fläche ist naturgeschützt und nur 30% wird für die Landwirtschaftliche Produktion genutzt.</mark></p></li><li><p>Es ist ganz klar, dass die Treiber für die Regenwaldabholzung westliche Akteure sind, welche das Soja oder das Rindfleisch abkaufen</p></li></ul><p><br/></p><p>Welche Massnahmen gab es?</p><ul><li><p><mark>Zero-Deforestation-Abkommen -&gt; </mark>Das Zero-Deforestation-Abkommen wurde 2009 von den vier grössten brasilianischen Schlachtbetrieben eingeführt, um Käufe von Farmen mit nachgewiesener Entwaldung auszuschliessen. Dies führte dazu, dass sich die Registrierung der Farmen im ländlichen Umweltregister CAR stark erhöhte (von 2% auf 96% zwischen 2009 und 2013). <mark>Die Massnahme erzielte signifikante Erfolge, indem der Anteil beliefernder Betriebe mit aktueller Entwaldung von 39% auf 4% reduziert wurde.</mark> Allerdings wurde auch deutlich gemacht, dass Schlupflöcher und unzureichende Kontrollen weiterhin Probleme darstellen, insbesondere bei indirekt belieferten Farmen, die illegalen Rodungen oder nicht registrierten Betrieben erlauben, trotzdem am Markt teilzunehmen.</p></li><li><p><mark>"Amazon Soy Moratorium" (ASM) -&gt; </mark>Das Amazon Soy Moratorium (ASM), eingeführt im Jahr 2006, <mark>stellt eine freiwillige Verpflichtung von Soja-Händlern dar, keine Soja aus neu gerodeten Flächen im Amazonas zu beziehen.</mark> Die ASM-Überwachung erfolgt durch Kooperation von privaten und öffentlichen Institutionen, was zu einer deutlichen Verringerung der Abholzung im Amazonas führte, ohne diese in andere Regionen zu verlagern (Leakage-Effekt). <mark>Die Initiative beweist, dass freiwillige privatwirtschaftliche Vereinbarungen effektiv zur Erreichung von Naturschutzzielen beitragen können, wenn sie durch ergänzende politische Massnahmen flankiert werden.</mark></p><p>-&gt; Insgesamt hat die Präsentation gezeigt, dass Initiativen wie diese essentiell sind, jedoch stetiger Verbesserung bedürfen</p></li></ul><p><br/></p><p>Fragestellung: Wie kann man die Abholzung des Regenwaldes verhindern?</p><ul><li><p>Man braucht eine individuelle Rückverfolgbarkeit!</p></li><li><p>Es braucht auch juristische Herangehensweisen für Nachhaltigkeit, statt bloss nur spezifische Wertschöpfungsketten nachzuverfolgen....</p></li><li><p>Kritisch hingegen war Joao bei der neuen EU-Gesetzeslage, dass kein Rindfleisch oder Soja mehr in die EU importiert werden darf, welches auf abgeholztem Land produziert wurde. Er geht davon aus, dass sich der Markt dann einfach verschieben würde in andere Länder oder in Brasilien selber konsumiert werden würden.</p></li><li><p>Joao sprach gegen den Schluss auch noch die Zahlungen für Ökosystemleistungen an, welche eine effektive Massnahme darstellen könnten, um bessere Anreize zu schaffen, den Regenwald zu konservieren. </p></li></ul><p>-&gt; Dazu habe ich eine Metastudie gefunden, die besagt, dass der durchschnittliche Wert dieser Ökosystemleistungen auf etwa <strong>411 USD pro Hektar und Jahr</strong> geschätzt werden. Für das gesamte Amazonas-Gebiet würde das bedeuten 226 Milliarden US-Dollar pro Jahr 🤯</p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0268425">https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0268425</a></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/3432337025/ff3c3d2efb606aff60331a0975c9d7e9/th_51.jpeg" />
         <pubDate>2025-04-03 09:39:19 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rupplukas7/iydhzp0okte5ouiw/wish/3394234991</guid>
      </item>
   </channel>
</rss>
