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      <title>Langlebigkeit by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale5</link>
      <description>Wie soll die Bank vorgehen?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-01-13 19:21:21 UTC</pubDate>
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         <title>Was raten Sie der Bank?</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale5/wish/1991084011</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Sparkasse in Los Santos möchte ein neues Finanzprodukt erstellen. Gegen eine Einmalzahlung erhalten die Kunden ab dem Alter von 65 Jahren eine monatliche Leibrente bis zum Lebensende. „In unserem Interesse wäre es jetzt natürlich“, instruiert der Sparkassendirektor seine Mitarbeitenden im Vertrieb, „wenn wir dieses Produkt vor allem solchen Kunden empfehlen, deren Lebensspanne begrenzt ist. Wenn alle 100 Jahre alt werden, zahlen wir drauf.“ – „Dazu bräuchten wir aber eine Gesundheitsprüfung“, meint eine Mitarbeiterin. „Blutdruck- und Cholesterinwerte sagen schon einiges über die Lebensdauer aus“. – Der Direktor winkt ab: „Das sollten wir nicht machen, das bringt uns nur in Verruf. Aber vielleicht helfen uns psychologische Beobachtungen im Beratungsgespräch“.<br><br>Leiten Sie daraus Empfehlungen für das Projekt der Sparkasse ab.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-13 19:21:21 UTC</pubDate>
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         <title>L. Macan Schönleben</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale5/wish/1991084012</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich stimme euch vollkommen zu, dass das Projekt ziemlich makaber ist. Julias Idee zu einem Projekt, dass sich eher auf die Förderung von Gesundheit bezieht finde ich wirklich gut! Ich kann mir gut vorstellen, dass auch das psychologische Beobachten die Bank schnell in Verruf bringen kann, weil aus der Lebensdauer von Menschen Profit schlagen zu wollen ist nun wirklich nicht angemessen. <br>Deswegen würde ich mich anschließen der Bank zu raten, ein „Wir bleiben gesund“-Projekt aufzubauen. Es hat sich gezeigt, dass genetische Determinanten nur für 25% der Variation in der Lebensdauer verantwortlich sind, also 75% abhängig von modifizierbaren Faktoren sind. So reduzieren Faktoren, wie Rauchen oder Fettleibigkeit, bei Männern beispielsweise die Wahrscheinlichkeit einer sehr langen Lebensspanne (90Jahre +) und Faktoren, wie sportliche Betätigung, verbessern sie (Yates et al., 2008). Deswegen finde ich Julias Idee mit der Förderung von sportlichen Aktivitäten wirklich gut. Insgesamt ist es sicherlich nicht schlecht, wenn sich die Bank Gedanken darüber macht, was für Faktoren die Lebensdauer beeinflussen und wie man diese feststellen kann. Aber sie sollten sich eher auf Präventionen konzentrieren und überlegen wie man daraus Profit schlagen kann. <br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-13 19:21:21 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale5/wish/1993474606</link>
         <description><![CDATA[<div>Generell wäre es möglich anhand einer Beobachtung während eines Beratungsgesprächs Informationen zur Persönlichkeit der Person abzuleiten und damit Vorhersagen über das mögliche Todesalter zu machen.<br><br></div><div>Es sollte jedoch beachtet werden, dass bei einer solchen Beobachtung immer eine gewisse Fehlerhaftigkeit vorhanden ist und diese bei der Planung des neuen Projektes berücksichtigt werden sollte. Zudem sollte beachtet werden, dass dazu ein Kriterienkatalog notwendig wäre, um eine einigermaßen gleiche Beurteilung der Person sicherzustellen.<br><br></div><div>Die Bank könnte während eines Beratungsgesprächs etwas über die sog. „Big-Five“ der Person herausfinden und so eine Einschätzung vornehmen, ob die Person lange lebt oder nicht.<br><br></div><div>Die Person müsste für eine geringere Lebensdauer folgende Persönlichkeitsmerkmale aufweisen:<br><br></div><div>-geringere Gewissenhaftigkeitswerte, welche sich darin äußert, dass Personen weniger sportlich aktiv sind, weniger auf Ihre Ernährung achten und allgemein ein ungesünderer Lebensstil vorhanden ist<br><br></div><div>- geringere Werte für die Offenheit von Gefühlen und Offenheit von Handlungen, welche sich darin äußert, dass Personen eher zurückhalten sind<br><br></div><div>- geringere Extraversion, welche sich in geringerer körperlicher Aktivität und Bewegung zeigt<br><br></div><div>- hohe Neurozitismuswerte, welche sich in geringerer emotionaler Stabilität äußern<br><br></div><div>Jedoch sollte beachtet werden, dass die dargestellten Faktoren auch modifizierbar sind und ggf. sich in eine andere Richtung entwickeln könnten. Des Weiteren bin ich der Auffassung, dass auch die psychologischen Beobachtungen die getätigt werden, die Bank sehr schnell in Verruf bringen könnten.&nbsp;<br><br>Deshalb würde ich der Bank empfehlen, dieses Projekt nicht umzusetzen, sondern sich ein anderes Projekt auszudenken, welches die kunden längerfristig bei der Bank hält anstatt sie zu vertreiben. Das könnten projekte sien, bei denen die prävention und nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund stehen. (Cindy)</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-15 12:01:00 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>melinapopp</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale5/wish/1998620316</link>
         <description><![CDATA[<div>Gesundheitsdaten zu erfassen ist für eine Bank in der Tat ungewöhnlich und schwierig umzusetzen (wobei hier anzumerken ist, dass Yates et al. keine Effekte des Cholesterinlevels auf Langlebigkeit fanden). Auch in die Privatsphäre der Kunden einzudringen, indem nach Scheidung der Eltern, schädigenden biologischen oder Verhaltensfaktoren wie Rauchen oder Diabetes gefragt wird, ist keine gute Idee und könnte die Bank schnell in Verruf bringen.<br><br></div><div>Neben Persönlichkeitsmerkmale zur Vorhersage der Langlebigkeit (hier verweise ich auf die Ausführung von Cindy, um Doppelungen zu vermeiden) können auch der sozioökonomische Status sowie die Intelligenz gute Prädiktoren für ein längeres Leben sein. Die Intelligenz zu prüfen wäre hier ähnlich wie die Gesundheitsprüfung eher ungünstig, man könnte die Intelligenz eventuell aus dem Bildungsweg herleiten, den Kunden bei der Bank abgeben und damit eine vorsichtige Vorhersage des Lebensalters wagen. Eventuell sind hier noch geschlechtsspezifische Unterschiede mit einzubeziehen.<br><br></div><div>Aber vor allem soziale Faktoren in Zusammenhang mit Persönlichkeitsmerkmalen haben Konsequenzen für die Gesundheit und somit auch für die Langlebigkeit. Chapman (2011, siehe Wiki) führt drei zentralen Hypothesen diesbezüglich auf: die indirekte Selektionshypothese, das kompensatorisch-kumulative Modell, und die selektive Vulnerabilitätshypothese. Mein ergänzender Vorschlag zu psychologischen Beobachtungen wäre deshalb, dass die Bank anhand Kundenangaben und plaudernden Beratungsgesprächen einige Aspekte des sozioökonomischen Status der betreffenden Personen herausfindet. Zusammen mit den Persönlichkeitsmerkmalen lässt sich die Langlebigkeit vorhersagen. Ein geschlechtsspezifischer Unterschied<br><br></div><div>Allerdings muss ich hier deutlich sagen, dass ich die Ansicht der Bank nicht teile, dass das das Projekt damit steht und fällt, ob sie die Langlebigkeit der Kunden anhand verschiedener Faktoren einschätzen können. Wenn ihrer Vorhersage nach eine Person sehr lange lebt, darf diese dann etwa nicht das neu entwickelte Finanzprodukt nutzen? Das finde ich schwierig.&nbsp;<br><br></div><div>Eine weitere Möglichkeit, das Projekt anders anzugehen, ist meiner Meinung nach Betrachtung der Zahlen, also Kundezahl, Geldbeträge, Altersmittelwerte. Einige Fragen, die sich die Bank dazu stellen könnte, habe ich hier aufgelistet:&nbsp;<br><br></div><div>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Wie hoch ist das Alter, in dem die Menschen am häufigsten sterben?</div><div>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Ist es möglich, den Beginn der Leibrente auf ein höheres Alter zu setzen?</div><div>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Wie viele Kunden könnte man ungefähr für das neue Finanzprojekt begeistern?</div><div>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Wie viele Kunden müssten bei dem Finanzprojekt einsteigen, damit das Projekt Geld abwirft?</div><div>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Wie hoch müsste die Einmalzahlung sein?</div><div>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Wie viel dürfte die Bank maximal an Leibrente pro Person zahlen, damit es sich für die Bank selbst auch lohnt?</div><div>…<br><br></div><div>Ich hoffe, ich konnte nochmals eine andere Sichtweise bieten, obwohl ich dem Thema Banken und Finanzprojekte nicht viel abgewinnen kann. Meiner Meinung nach sollte die Bank eine andere Richtung einschlagen als mit dem früheren Tod eines Kunden Profit zu machen!</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-18 17:56:52 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/lale5/wish/1999742314</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich teile die Ansicht von Cindy und Melli dem Projekt abzuraten.&nbsp;<br>Den Vorschlag des Bankdirektors das Produkt lediglich Kunden anzubieten, deren Lebensspanne begrenzt ist halte ich für moralisch sehr verwerflich.&nbsp;<br><br>Außerdem halte ich es für schwierig, allein aus Beobachtungen im Beratungsgespräch die komplette Persönlichkeit erörtern zu können. Hierfür bräuchten Psychologen und Psychologinnen deutlich mehr Zeit. Ich kbin mir nicht sicher, ob Kunden oder Kundinnen dafür bereit wären (besonders, wenn sie erfahren, wofür diese Testungen gemacht werden).&nbsp;<br><br>Die Lebensspanne der Menschen wird tendenziell immer länger. Somit ist es meiner Meinung nach nicht sinnvoll, darauf zu setzen, dass Menschen früher sterben. Man sollte mit einem Projekt eher darauf abzielen, die Menschen so lange wie möglich bei sich zu halten, denn so kann auch länger mit ihnen verdient werden. Man müsste also von einem anderen Ansatz ausgehen, um ein Projekt zu entwickeln, was sich für beide Seiten lohnt. (Elena Secci) <br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-01-19 07:26:44 UTC</pubDate>
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