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      <title>Bauliche Aufwertung und Gentrifizierung in der Lorraine by Georg Bill, PH Bern</title>
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      <description>Eine Spurensuche</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2018-09-28 15:29:21 UTC</pubDate>
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         <title>Eine kurze Geschichte des Lorrainequartiers</title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/287009796</link>
         <description><![CDATA[<div>Der Bau der "Roten Brücke" und die damit einhergehende Erweiterung der Stadt in Richtung Norden in den 1850er Jahren markiert die Geburtsstunde des Lorrainequartiers. Zu Beginn dieser Entwicklung siedelten sich vor allem Handwerker, Bierbrauer, Wirte und Fuhrhalter - also ein Arbeitermilieu - im neuen Quartier an. Entsprechend war auch die entstehende Bausubstanz ärmlich. Die Lorraine galt als Quartier der armen Leute (VLL 2008: 8). Dank seiner Nähe zum Stadtzentrum und dem Umstand zum Trotz, dass der gesamte Eisenbahnverkehr der Linie Bern - Olten mitten durch das Quartier führte, wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der vorderen Lorraine grössere und bequemere Häuser gebaut, welche ein entsprechendes Klientel anzogen (Hebeisen 1952: 19 &amp; 21, VLL 2008: 8). Interessanterweise war die Region der heutigen vorderen westlichen Lorraine (Lorrainestrasse, Nordweg, Schulweg, Seelandweg) bis dahin unbebaut geblieben (Hebeisen 1952: 21).</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-09-28 15:31:24 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/293395763</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Abbildungen 1 &amp; 2:</strong> Das Lorrainequartier zweigeteilt durch die Eisenbahnlinie der Centralbahn. Erst nach Inbetriebnahme der neuen Eisenbahnbrücke 1941 wurden die beiden Quartierteile “zusammengeführt“. Der Strassenname “Dammweg“ erinnert heute noch an den einstigen Damm, den die Eisenbahntrasse bildete. <br>Aufnahmestandorte: 1. Beim Cafe Du Nord, Ecke Lorrainestrasse &amp; Nordring. 2. Ecke Breitenrainstrasse &amp; Nordring, beim Bahnübergang Schulweg.<br>Bildquellen: VLL 2008: 28 &amp; 36. </div>]]></description>
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         <pubDate>2018-10-16 15:06:16 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/293396945</link>
         <description><![CDATA[<div>Während die besseren Häuser der vorderen Lorraine allesamt aus Jurakalk, Sandstein und später Beton gebaut wurden, waren die ärmlichen Gebäude sogenannte “Rieghäuschen“. Dabei wurd ein hölzernes Sparrenfachwerk-Gerüst mit Backsteinen gefüllt, danach entweder mit Kalkputz verputzt oder mit Rundschindeln bedeckt (Siehe Abb. 3). Noch heute finden sich solche Häuser in der Lorraine, obwohl Hebeisen bereits 1952 (19) schrieb: „Solche Häuser stehen in der Lorraine noch viele. Sie befinden sich (trotz Wohlhabenheit der Besitzer, die aber nicht hier wohnen) teils in bedenklich verwahrlostem Zustand. Die Häuser und die Besitzer warten auf die Lorraine-Erneuerung“. <br><strong>Abbildung 3 &amp; 4:</strong> Rieghäuser an der Jurastrasse in der hintere Lorraine. Links ist das Sparrenfachwerk mit Rundschindeln verkleidet, rechts wurde das Grundgerüst bei der Rennovation wieder betont. Eigene Bilder, G.Bill, 5.2019.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-10-16 15:07:55 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Das Lorrainequartier verändert sich. Ein Beispiel: aus dem Handwerkerstübli wird das Okra.</title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/293398409</link>
         <description><![CDATA[<div>Eingangs Lorraine, in der Lorrainestrasse 9, befindet sich heute das indische Restaurant Okra. Bis 2010 war an gleicher Stelle das Handwerkerstübli (siehe Abb. 4 &amp; 5). Dass mit dem Konzeptwechsel auch ein anderes Milieu als zuvor angesprochen wird, versteht sich von selbst. Diese Veränderung ist nicht per se schlecht, kann aber als Indikator dafür gesehen werden, dass ein soziales Milieu von einem anderen abgelöst wird. </div>]]></description>
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         <pubDate>2018-10-16 15:09:52 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/293399056</link>
         <description><![CDATA[<div>Früher: das Handwerkerstübli bot bis 2010 währschafte Kost.<br> <br>Abbildung 5, oben: Das Handwerkerstübli 2007, Bild: Judith Schönenberger.<br>Abbildung 6, unten: Die Gartenterasse des Handwerkerstübli, ca. 2009. </div>]]></description>
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         <pubDate>2018-10-16 15:10:48 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Aufwertung und Gentrifizierung kartieren. Eine Anleitung</title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/293399722</link>
         <description><![CDATA[<div>Die theoretischen Grundlagen zu den städtischen Veränderungsprozessen der Aufwertung und Gentrifizierung wurden im Unterricht behandelt. Nun geht es darum, diese Veränderungsprozesse im konkreten Fall des Lorrainequartiers zu dokumentieren und später zu analysieren. Die Leitfragen, welche geklärt werden sollen, lauten:<br><br></div><ul><li>Welche Spuren von (baulicher-) Aufwertung sind zu erkennen, und welchem sozialen Milieu können diese Spuren am ehesten zugeordnet werden.</li><li>Welche weiteren Hinweise für die verschiedenen Milieus lassen sich finden?</li><li>Wie homogen/inhomogen ist das Lorrainequartier in Bezug auf die beiden ersten Fragen?</li></ul><div><br></div><ol><li>In welchem Mass (und allenfalls wo) findet in der Lorraine ein   Gentrifizierungsprozess statt?</li><li>Wie ist dieser Prozess zu beurteilen?</li></ol>]]></description>
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         <pubDate>2018-10-16 15:11:39 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/293403199</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Vorgehen:</strong></div><div>Wichtig: im Prozess der Datenerfassung, dh. der Kartierung sollten die erhobenen Daten möglichst nicht gewertet werden. Als Forschende versucht ihr, aus möglichst neutraler Perspektive die Spuren zu erfassen. Lest die folgenden Anweisungen sorgfältig durch.</div><ol><li>Installiert das Collector App aus dem Play Store/App Store. Startet die App und schaltet die GPS-Ortung auf eurem Handy ein.</li><li>Logt euch ein, die Lehrperson gibt euch die Anmeldedaten.</li><li>In der Gruppe erhaltet Ihr von der Lehrperson einen Teil des Quartiers zugeteilt,* für welchen ihr zuständig seid. Geht zu eurem Teil und verschafft euch einen Überblick.</li><li>Gemeinsam wurden Beispiele für Spuren gesammelt, welche die verschiedenen sozialen Milieus hindeuten. Solche Elemente gilt es nun zu kartieren. </li></ol><div>Geht mit offenen Augen durch euren Abschnitt. Achtet auf Details, schaut auch nach oben und nach unten. </div><div>Wenn ihr etwas gefunden habt, besprecht euch mit euren Gruppenmitgliedern. Erfasst anschliessend die gefundene Spur gemäss Anleitung. <strong>Aus Respekt und auch aus rechtlichen Gründen ist es verboten, Menschen zu fotografieren. Sind diese im Hintergrund, resp. “ins Bild gelaufen“, so ist das kein Problem.<br><br></strong><em>* Auf die Quartierseinteilung könnt ihr auch per Handy zugreifen:<br></em><a href="https://s.geo.admin.ch/7fe49b2243"><em>https://s.geo.admin.ch/7fe49b2243</em></a></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-10-16 15:16:13 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Anleitung zur Datenerfassung. Die App-Bedienung auf dem Iphone weicht leicht ab.</title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/293405881</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2018-10-16 15:19:28 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/293407292</link>
         <description><![CDATA[<div>Sucht auch Gespräche mit PassantInnen. Mögliche Fragen, welche ihr diesen stellen könnt:</div><div><br></div><ul><li>Wie lange leben Sie schon im Quartier? </li><li>Wie hat sich das Quartier aus ihrer Sicht in dieser Zeit verändert? </li><li>Wie finden Sie diese Veränderungen? </li><li>Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Quartiers? </li><li>Was verstehen Sie unter dem Begriff der Gentrifizierung?</li></ul><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-10-16 15:21:05 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title></title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/293411536</link>
         <description><![CDATA[<h1><strong><em>Literaturverzeichnis</em></strong></h1><div><em>Blumer, Daniel/ Tschannen, Pia (1999): "Wer hat das Sagen im Quartier?": Einflussmöglichkeiten von Akteurgruppen auf die Entwicklung zweier Quartiere der Stadt Bern (Breitenrain und Lorraine), Uni Bern, Institut für Soziologie. <br></em><br></div><div><em>Falco, Daniel di (2007): Der Kampf um die richtige Ordnung, Der kleine Bund, 24.2.2007, Bern. <br></em><br></div><div><em>Hebeisen, Adolf 1952: Die Lorraine in Bern: Ursprung, Werden und ihr heutiges Sein. Verlag Paul Haupt, Bern.<br></em><br></div><div><em>Mullis, Daniel (2009): Gentrification und Neoliberalisierung: Die Berner Stadtplanung im Fokus. Eine kritische Analyse der Stadtplanungsdokumente am Beispiel des Lorrainequartiers, Bern: Forschungsberichte des Geographischen Instituts der Universität Bern.<br></em><br></div><div><em>Ott, Bernhard (2008): Quartier in Bewegung, Der Bund, 12.12.2008, Bern.<br></em><br></div><div><em>Stadt Bern (2007): Gesamtplanung Lorraine, Präsidialdirektion, Stadtplanungsamt der Stadt Bern. <br></em><br></div><div><em>Stienen, Angela/ Blumer, Daniel (2006): Problemquartiere? Die Logik sozialräumlicher Segregation, In: Stienen, Angela (Hrsg.): Integrationsmaschine Stadt?: interkulturelle Beziehungsdynamiken am Beispiel von Bern, Bern, Haupt Verlag, S. 83-211.<br></em><br></div><div><em>Schwendener, Pascal (2008): Rote Karte für Sexsalons, Der Bund, 18.12.2008, Bern.<br></em><br></div><div><em>Verein für ein lebendiges Lorrainequartier  VLL (Hrsg.) 2008: Hommage an ein Berner Stadtquartier. Läbigi Lorraine, Verein für eine lebendiges Lorrainequartier, Vertrieb: Buchhandlung Sinwel, Bern.<br></em><br></div><div><em>Zimmermann, Brönimann, Spycher (2017): Einführende Exkursion Regionalgeographie. Schwerpunkt: Sozialer Ein-und Ausschluss in der Stadt-und Quartierentwicklung. Exkursionsunterlagen. Geographisches Institut der Universität Bern. </em><a href="http://www.hd.unibe.ch/unibe/portal/center_generell/title_fak_ueberg/zuw/c_hdi/content/e73061/e349976/e386097/e565629/e574222/files574225/HandoutStadt-Bern-Exkursion2017.pdf"><em>http://www.hd.unibe.ch/unibe/portal/center_generell/title_fak_ueberg/zuw/c_hdi/content/e73061/e349976/e386097/e565629/e574222/files574225/HandoutStadt-Bern-Exkursion2017.pdf</em></a><em>. Letzter Zugriff: 01.03.2019.<br></em><br></div><h1><strong><em>Abbildungsverzeichnis</em></strong></h1><div><em>Abbildungen 1 &amp; 2: Verein für ein lebendiges Lorrainequartier (VLL) 2008: Hommage an ein Berner Stadtquartier. S. 28 &amp; 36. Die Bildrechte der Originalbilder liegen beim Lorraine-Breitenrain-Leist.<br></em><br></div><div><em>Abbildung 3 &amp; 4: Rieghäuser an der Jurastrasse in der hintere Lorraine. Links ist das Sparrenfachwerk mit Rundschindeln verkleidet, rechts wurde das Grundgerüst bei der Rennovation wieder betont. Eigene Bilder, G.Bill, 5.2019.<br></em><br></div><div><em>Abbildung 5: Das Handwerkerstübli 2007, Bild: Judith Schönenberger, die Fotografin. <br></em><br></div><div><em>Abbildung 6: Die Gartenterasse des Handwerkerstübli, ca. 2009. </em><a href="https://www.lunchgate.ch/restaurant/handwerkerstubli/"><em>https://www.lunchgate.ch/restaurant/handwerkerstubli/</em></a><em>, letzter Zugriff: 5.10.2018.<br></em><br></div><div><em>Abbildung 7: Anleitung zur Datenerfassung. Die App-Bedienung auf dem Iphone weicht leicht ab. Eigene Abbildung von G. Bill, 4.2018.</em></div><div><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-10-16 15:26:44 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/325303959</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Die neuere Quartiergeschichte</strong></div><div>Nach dem Aufschwung und der regen Bautätigkeit ging es bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder abwärts. Viele Geschäfte gingen Konkurs oder zogen weg und auch die Bautätigkeit kam zum Erliegen. Viele der wohlhabenden BewohnerInnen wanderten ab, wodurch die Mietzinse sanken und sich so immer mehr eher ärmere Menschen im Quartier niederliessen. Mit ausgelöst hatte diese Entwicklung der erweiterte städtische Brückenbau und die damit verbundene Erschliessung weiterer Quartiere in unmittelbarer Zentrumsnähe (VLL 2008: 10). Den Zustand des Quartiers in den 70er-Jahren portraitiert <a href="https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/0f1c7427-65b7-4ebf-a9ff-c595d08ba1df">diese Reportage</a> wunderbar. (…) Aus heutiger Sicht kam die Einleitung des neuerlichen sozialen Aufstiegs mit der Berner 80er-Bewegung. Der Q(uartier)-Hof und die Brasserie Lorraine waren zu Magneten der Berner Autonomenbewegung geworden. Immer mehr junge Menschen aus der alternativen Szene siedelten sich im Quartier an (Blumer/Tschannen 1999: 43).<br><br></div><div>(…) Während der 1990er-Jahre hielt der Zustrom jüngerer mittelständischer Menschen an. In der Folge etablierten sich im Quartier diverse neue Bars, Restaurants, Läden und Kunstateliers. Dies führte nicht nur zu einem demographischen Wandel, sondern veränderte auch die bauliche Struktur: Immer mehr Strassenzüge wurden für die zuziehende Mittelschicht saniert, welche sich vom „urban-multikulturellen Flair“, das von der alternativen Szene mit etabliert worden war, angezogen fühlten (Falco 2007). Diese Sanierungsarbeiten erfolgten meist nur kleinräumig und unkoordiniert, was vor allem eine Folge der historisch gewachsenen kleinräumigen Besitz- und Überbauungsstrukturen war. Es ist gerade diese Vielfalt der Bebauung, welche die Lorraine für viele nebst des „Lifestyles“ attraktiv macht (Stadt Bern 2007b: 16). Dennoch haftete der Lorraine bis zum Ende der 1990er der schlechte Ruf des „Ghettos“ an. Dafür verantwortlich war in erster Linie der vergleichsweise hohe AusänderInnen-Anteil, die zuziehenden AktivistInnen, der gesamthaft tiefe soziale Status des Quartiers (Stienen/Blumer 2006: 91) sowie das ebenfalls ansässige Sex-Gewerbe, das noch heute im Quartier präsent ist (Schwendener 2008). (…) Heute [2009] zeigt sich, dass die Lorraine ihr negatives Image abschütteln konnte, das alternative Flair aber bis anhin behalten hat. (…) Das Quartier steht heute vor einer neuen Herausforderung, denn der Wandel vom „Arbeiterquartier zum Trendviertel“ (Ott 2008c) hinterlässt langsam, aber sicher seine Spuren und zieht immer mehr Menschen an, was dazu führte, dass der Druck auf den Wohnraum qualitativ wie quantitativ deutlich zugenommen hat.<br><br></div><div><em>Ganzer Abschnitt aus: Mullis, Daniel 2009: Gentrification und Neoliberalisierung. Die Berner Stadtplanung im Fokus, S. 32-34.</em></div>]]></description>
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         <pubDate>2019-01-29 10:07:01 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/325309565</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Auftrag:</strong></div><ol><li>Erstellt eine Aufstellung der sozialen Gruppen, welche im neueren Entwicklungsprozess des Lorrainequartiers involviert sind/waren. Wie lassen sich diese ins theoretische Modell der Gentrifizierung einordnen?</li><li>Wie manifestieren sich diese sozialen Gruppen im städtischen Raum? Notiert Beispiele von Spuren, die ihr erwartet.</li></ol>]]></description>
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         <pubDate>2019-01-29 10:26:24 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>georgbill</author>
         <link>https://padlet.com/georgbill/gentri/wish/325770295</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Auftrag:</strong></div><div>Studiert die Informationen (oben) und diskutiert:</div><ol><li>Welche Elemente/Spuren das Handwerkerstübli als “Raum für Alteingesessene“ markieren.</li><li>Ob das neue Restaurant Okra als Symptom der Gentrifizierung des Quartiers gesehen werden kann und warum/ warum nicht.</li></ol>]]></description>
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         <pubDate>2019-01-30 10:29:31 UTC</pubDate>
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