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      <title>Krankheitsbewältigung by Ernst Hany</title>
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      <description>Wie soll man mit Tante Tina umgehen?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-12-14 20:21:40 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>ernst_hany</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-12-14 20:21:40 UTC</pubDate>
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         <title>Das Problem</title>
         <author>ernst_hany</author>
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         <description><![CDATA[<div>Tante Tina hat eine Brustkrebsdiagnose erhalten. Sie scheint sich darüber keine Gedanken zu machen, bezeichnet ihren Arzt als unfähig und glaubt schlichtweg der Diagnose nicht. Stattdessen liest sie auf Facebook Erfahrungsberichte über Fehldiagnosen. Ihre Nichte Sophia befürchtet, dass ihre Tante völlig zusammenbrechen würde, wenn sie sich der Diagnose ehrlich stellen würde.  <br><br>Geben Sie Sophia einen Rat, wie sie mit ihrer Tante umgehen sollte.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-14 20:21:40 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Krankheitsbewältigung läuft in der Regel in verschiedenen Stufen ab. Beispielsweise postulieren Kübler-Ross (1969) dabei als erste Stufe die "Verleugnung", welche sich deutlich bei der Tante zu abzeichnet. Es findet dabei ein Prozess statt, welcher darauf hinaus läuft, dass die letzte Stufe der Akzeptanz erreicht wird. Dabei ist zu berücksichtige, dass im Zusammenhang mit der Bewältigung der seelischen Aspekte einer körperlichen Krankheit unter Anderem die personale Ressource einen wichtigen Aspekt darstellt. Dieser Aspekt enthält ebenfalls die Komponente der Gesundheitsbezogenen Kontrollüberzeugung und spezifischer Kompetenzerwartungen. Es ist Sophia zu raten ihre Tante dahingehend zu unterstützen und zu überzeugen, dass sie gegenüber den ÄrztInnen ein kooperatives Verhalten zeigt, da dies einen positiven Verlauf der Krankheit begünstigen kann. Soziale Unterstützung, welche Sophia ihrer Tante bieten kann, kann dabei das Defizit der personalen Ressource ausgleichen und der Tante beim Durchlaufen der verschiedenen Stufen helfen.&nbsp;(Jenny)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-16 18:24:24 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Ich finde Jennys Idee, dass wir uns in der Phase der Verleugnung befinden angesichts der Situation passend und würde diesem auch zustimmen. Man könnte äquivalent dazu sagen, dass wir uns gemäß Hagger et al. (2017) in der Dimension der „aviodance“ (Vermeidung) befinden. Jedoch würde ich Sophia zusätzlich zu Jennys Ideen noch einen anderen Ratschlag geben.<br><br></div><div>Angesichts der falsch-positiven diagnostizierten Brustkrebsfälle würde ich Sophia raten Ihre Tante dazu zu bewegen, sich eine zweite Meinung bei einem Arzt zu holen und diesen Besuch mit einem intensiven Aufklärungsgespräch über die Diagnose und die daraus entstehenden Folgen zu verbinden. Durch diese Zweitdiagnose könnte ihre Tante Sicherheit gewinnen und beginnen sich mit ihrer Krankheit auseinanderzusetzen oder eben auch nicht. Jedenfalls bietet diese Zweitdiagnose eine bessere Informationsquelle als Erfahrungsberichte auf Facebook, da ärztliches Fachpersonal doch über mehr Fachwissen verfügt und Fehldiagnosen besser erklären kann als Laien auf Facebook. Zusätzlich wird die Bewusstheit von Sophias Tante gestärkt mögliche Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Des Weiteren vertraut Sophias Tante den Ärzten nicht wirklich und eine erneute Diagnose und ein intensives Aufklärungsgespräch könnte die externale Kontrollüberzeugung erhöhen, welche sich positiv auf den Bewältigungsprozess auswirken kann. Dadurch könnte Compliance entstehen, welche den positiven Krankheitsverlauf begünstigt.<br><br></div><div>Durch diesen Prozess könnte Sophias Tante Tina die nächste Dimension erreichen und ihre Krankheit kognitiv neubewerten, wodurch die emotionale Krankheitpräsentation verändert und eine Coping-Strategie zur Bewältigung der Krankheit entwickelt werden kann.<br><br>Generell sollte man jedoch noch erwähnen, dass Sophia nicht für Ihre Tante verantwortlich ist und dies ihr vielleicht auch noch einmal explizit sagen. Natürlich kann Sophia Ihre Unterstützung anbieten, den Prozess begleiten und Tina versuchen zu helfen. Aber erst einmla muss Tina fürs sich selbst eine Lösung finden und Sophia ist nicht dafür verantwortlich wenn dies nicht so schnell klappen sollte und sollte sich da auf keienn Fall Vorwürfe machen!<br>(Cindy Römer)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-17 09:49:30 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>HeleneSchmidt3</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krabew5/wish/1954917154</link>
         <description><![CDATA[<div>Es ist wichtig, möglichst schnell eine Behandlung einzuleiten, da es sonst zu einer starken Ausbreitung des Krebs` kommen kann und der Krankheitsverlauf schwerer wird. Möglicherweise würden diese Bedenken Tante Tina dazu bewegen zu einem zweiten Arzt zu gehen, wie Cindy bereits vorgeschlagen hat. Zudem könnte Sophia sich überlegen, wie sie ihre Tante unterstützen kann, damit diese, bei einer zweiten Blutkrebsdiagnose bei einem anderen Arzt, nicht zusammenbricht, wie Sophia es gerade befürchtet. Sie könnte ihre Tante beispielsweise begleiten und versuchen, positive Gedanken in ihr zu wecken (fighting spirit, Dean und Surtees, 1989).</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-18 16:32:07 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>melinapopp</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krabew5/wish/1957305147</link>
         <description><![CDATA[<div>Bei Tante Tina fällt mir als erstes die Phase der Verleugnung ein, wie es Jenny und Cindy schon ausgeführt haben. Wool und Goldberg (1986) sehen hier adaptive Aspekte, da eine aktive Lebensführung aufrechterhalten wird. Trotzdem ist die verzögerte Behandlung eine Gefahr. Die hier schon beschriebenen Vorschläge, dass Sophia ihrer Tante zu einer Zweitmeinung eines anderen Arztes/einer anderen Ärztin raten sollte, finde ich sinnvoll. Erfahrungsberichte auf sozialen Medien sind selten eine gute Quelle und ärztliche Diagnose sind definitiv vertrauensvoller in der Hinsicht. Dies sollte Sophia versuchen, ihrer Tante klarzumachen, indem sie vielleicht andere Erfahrungsberichte von krebskranken Personen zeigt, die anfangs ebenfalls die Diagnose verleugnet haben, sich mit der Krankheit jetzt aber gut zurechtfinden. Dies ist schon ein erster Schritt gegen einen „völligen Zusammenbruch“, den Sophia befürchtet.&nbsp;<br><br></div><div>Geht man von den Reaktionen auf eine Krebsdiagnose aus, die Morris et al. (1977) untersuchten, schließt sich dem Leugnen der Diagnose der Kampfgeist an. Ist Tante Tina in dieser Phase angekommen, kann Sophia hier auch unterstützend sein, indem sie ihre Tante zu Terminen begleitet (wie auch Helene es vorschlägt).</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-20 16:30:18 UTC</pubDate>
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