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      <title>Anselm Kiefer by Ajša Crnić</title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-12-05 17:50:15 UTC</pubDate>
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         <title>Im Algemeinen</title>
         <author>ajsacrnic</author>
         <link>https://padlet.com/DSD_prvidio/AnselmKiefer/wish/2409545172</link>
         <description><![CDATA[<div>Anselm Karl Albert Kiefer ist ein deutscher und seit 2018 auch österreichischer Maler und Bildhauer. Er zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Künstlern nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine Werke wurden auf den bedeutendsten internationalen Kunstausstellungen – documenta 6, 7 und 8, Biennale von Venedig (Deutscher Pavillon 1980); – und in vielen Museen Europas, Japans und der Vereinigten Staaten von Amerika ausgestellt. Er wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-12-05 17:54:00 UTC</pubDate>
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         <title>Leben</title>
         <author>ajsacrnic</author>
         <link>https://padlet.com/DSD_prvidio/AnselmKiefer/wish/2409555206</link>
         <description><![CDATA[<div>Anselm Kiefer wurde kurz vor Kriegsende als Sohn des Wehrmachtsoffiziers und Kunstpädagogen Albert Kiefer und seiner Frau Cilly im Luftschutzkeller eines Krankenhauses in Donaueschingen geboren. 1951 zog die Familie ins badische Ottersdorf. Im nahegelegenen Rastatt besuchte er das Gymnasium. Als Kunstpädagoge förderte sein Vater, Albert Kiefer, die frühen bildnerischen Versuche des Sohnes und machte ihn mit bildnerischen Techniken vertraut, wie Linolschnitte, Tonarbeiten, Sandmalereien, Wachskreide- und Mosaiktechniken.<br><br>1963 gewann er den „Jean-Walter-Preis“ der Europäischen Organisation für Reisestudienstipendien, der Vorgängerorganisation der heutigen ZIS Stiftung für Studienreisen in Salem. Kiefer entschied sich, auf den Spuren von Vincent van Gogh durch Holland, Belgien und Frankreich zu gehen. Auf der Reise führte er ein Reisetagebuch mit vielen Skizzen.<br><br>1965 begann er in Freiburg im Breisgau das Studium der Rechtswissenschaften und Romanistik, das er nicht abschloss. Bereits in dieser Zeit widmete er sich zugleich der Bildenden Kunst und studierte von 1966 bis 1968 Malerei in Freiburg bei Peter Dreher und danach als Schüler von Horst Antes in Karlsruhe.<br><br>Seine Abschlussarbeit 1969 in Karlsruhe war eine fotografische Dokumentation einer Performance, die Kiefer Besetzungen nannte.<br><br>Kiefer arbeitete zunächst künstlerisch im Odenwald, wo er 1971 ein ehemaliges Schulhaus in Hornbach als Atelier bezogen hatte.<br><br>Seine Karriere begann er mit einem Skandal, als er im Rahmen einer fotografisch dokumentierten Performance an verschiedenen Stätten Europas den Hitlergruß ausführte. Seine weitere Arbeit war stark geprägt von Themen aus der deutschen Geschichte und Kultur, von der Hermannsschlacht bis zum Nationalsozialismus, kulminierend im Holocaust und der Zerstörung der jüdischen Kultur in Deutschland. Kiefer gilt als ein Erneuerer der Historienmalerei und großer Illustrator geschichtlicher Katastrophen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-12-05 18:00:50 UTC</pubDate>
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         <title>Werke</title>
         <author>ajsacrnic</author>
         <link>https://padlet.com/DSD_prvidio/AnselmKiefer/wish/2409557114</link>
         <description><![CDATA[<div>Formal ist Kiefers Werk monumental und figurativ („Ohne einen Gegenstand würde ich sowieso kein Bild machen“). Seine bevorzugte Farbe ist Grau, die „Farbe des Zweifels“. Inhaltlich zeugen die Arbeiten von einer „Weiterführung der Historienmalerei“ und einer „intensiven Auseinandersetzung mit Kulturbeständen“. Amerikanische Kunstkritiker verorten ihn in der Tradition der romantischen Landschaftsmalerei Caspar David Friedrichs.<br><br>Skeptisch beurteilt Kiefer den „klassischen Arbeitsprozess des Malers, mit Idee, Skizzenbuch, Ausführung“, den es bei ihm nicht gebe; „denn dafür müsste ich von einem angestrebten Ergebnis ausgehen, und das interessiert mich nicht“. „Ich sehe meine Bilder wie Ruinen, oder wie Bausteine, die man zusammensetzen kann. Sie sind Material, mit dem man etwas bauen kann, aber sie sind nichts Vollendetes. Sie sind näher am Nichts als an der Vollendung.“ Nur selten werden in seinen Arbeiten menschliche Personen dargestellt, wenn dann als „Ikonen, kulturgeschichtlich verankerte Symbole für Menschen“ oder als Selbstdarstellungen. Wiederkehrende Themen und Sujets sind überlieferte Mythen, Bücher und Bibliotheken. Einem Interviewer stimmte er zu, dass sich sein Schaffen „im Wechselspiel von Mythologie und Ratio“ ereigne. Er sei ein „Künstler der Unterwelt“ („I am an artist of the underworld“), lautet eine seiner jüngeren Selbstcharakterisierungen. Armin Zweite versteht Kiefers Malerei als Interpretation der Welt, nicht als Vergegenwärtigung subjektiver Wahrnehmung, sondern als Weltdeutung, „Aneignung des Unbegreiflichen“.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-12-05 18:02:17 UTC</pubDate>
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         <title>Video:</title>
         <author>ajsacrnic</author>
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         <description><![CDATA[<div><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-12-05 18:02:52 UTC</pubDate>
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