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      <title>Wirtschaft 2 by Lena</title>
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      <description>Mit Tapferkeit erstellt</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2020-10-22 14:07:32 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2025-04-24 10:30:17 UTC</lastBuildDate>
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      <item>
         <title>Folgen des Imperialismus(nikita)</title>
         <author>Lelefroh</author>
         <link>https://padlet.com/Lelefroh/Bookmarks/wish/1835832359</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Folgen des Imperialismus sind vor allem an den kolonialisierten Gebieten zu sehen. Dabei brachte der Imperialismus demographische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Veränderungen mit sich. Dies bedeutete jedoch nicht, dass die Lebenssituation der einheimischen Bevölkerung damit verbessert wurde. Noch bis heute sind in den ehemalige Kolonien die Folgen des Imperialismus zu spüren.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-22 08:58:17 UTC</pubDate>
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         <title>Wirtschaftliche Veränderungen (nikita)</title>
         <author>Lelefroh</author>
         <link>https://padlet.com/Lelefroh/Bookmarks/wish/1835832731</link>
         <description><![CDATA[<div>Die europäischen Kolonialmächte etablierten in ihren Kolonien den Kapitalismus als Wirtschaftssystem. Durch Handelsbeziehungen mit ihren Kolonialherrschern wurden die Kolonien für den Weltmarkt geöffnet. Oft verhinderte die herrschende Imperialmacht die Entwicklung einer eigenständigen Industrie in den Kolonien, damit diese nicht zum Konkurrenten der eigenen Industrie werden konnte.<br>Zudem wurde die Landwirtschaft auf gewinnbringende Exportprodukte verlagert. Die einheimische Bevölkerung konnte so nicht mehr ihre eigenen Lebensmittel erzeugen, wodurch sie noch abhängiger von der Kolonialmacht wurden.<br>Ein Beispiel für die landwirtschaftliche Verlagerung auf Exportgüter ist der Kongo-Freistaat, der unter der Herrschaft des belgischen Königs stand. Den Einheimischen wurde das Jagen verboten und sie mussten als Zwangsarbeiter auf Kautschukplantagen arbeiten. Ihnen blieb keine andere Wahl als der Schreckensherrschaft der belgischen Kolonialherren Folge zu leisten.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-22 08:58:34 UTC</pubDate>
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         <title>Folgen für die einheimische Bevölkerung (nikita)</title>
         <author>Lelefroh</author>
         <link>https://padlet.com/Lelefroh/Bookmarks/wish/1835834642</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Herrschaft der europäischen Imperialmächte war in allen Kolonien gezeichnet durch Gewalt, Rassismus und Willkür. Nahmen die einheimischen Volksgruppen die Fremdherrschaft der Kolonialmächte nicht freiwillig an, wurden sie gewaltsam unterworfen.<br>Oft wurden die Kolonien mit der Idee des Sozialdarwinismus begründet. Demnach galt die einheimische Bevölkerung den Europäern als unterlegen. Die europäischen Großmächte sahen es als ihre Pflicht an, die indigenen Völker zu zivilisieren und zu missionieren, wobei die bereits vorhandenen komplexen Kulturen und Traditionen der Stämme und Völker missachtet wurden. Oft wurde die Missionierung und Zivilisierung der Völker jedoch nur als Vorwand genommen, um die eigenen imperialistischen Ziele zu verfolgen und um persönlichen Gewinn aus einer Kolonialisierung zu erlangen.<br>Für die Kolonialmächte waren die Kolonien willkommene Rohstoffquellen. Sie beuteten das kolonialisierte Land nach Bodenschätzen wie Diamanten oder Edelmetallen aus oder nutzten die Kolonien zum Anbau von gefragten Exportgütern wie zum Beispiel Kautschuk oder Tee.<br>Jedoch wurde nicht nur das Land der Kolonie ausgebeutet. Die Bevölkerung wurde unterdrückt, misshandelt und oft zur Sklavenarbeit gezwungen (siehe: Belgische Kolonien).&nbsp; Die Kolonialherren schreckten nicht davor zurück, ihre Herrschaft mit Gewalt zu sichern. Brutale Strafen, Hinrichtungen und Vergewaltigungen gehörten zum Alltag der kolonialisierten Bevölkerung.<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-22 08:59:59 UTC</pubDate>
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         <title>Kinderarbeit (von Kaya)</title>
         <author>Lelefroh</author>
         <link>https://padlet.com/Lelefroh/Bookmarks/wish/1872610733</link>
         <description><![CDATA[<div>Kinder waren <strong>damals:<br><br></strong>-&gt; Kranken- und Altersversicherung, Zukunftssicherung für die ärmeren Familien<br><br></div><div>-&gt; für Industrie und Gewerbe:</div><div>&nbsp; &nbsp;- billige gefügige Arbeitskräfte</div><div>&nbsp; &nbsp;- kleine Körper und kleine Finger geeignet für eng stehende Maschinenteile oder niedrige Gruben etc., beispielsweise eingesetzt für Raddrehen an Maschinen, an Spinnmaschinen, beim Töpfern, Kleiderrupfen, im Bergbau als Grubenpferdeführer oder für Arbeiten im Liegen, Kohlenschlepper, Wartungsarbeiten in Textilfabriken<br><br></div><div>Später (Mitte 19. Jh.) Regulierung der Kinderarbeit in Form von Einschränkung der Arbeitszeit, des Alters etc., weil:</div><div>- Konkurrenz beschwert sich wegen Kinderarbeit und daher günstiger und konkurrenzfähiger als sie selbst</div><div>- Begrenzung der Kinderarbeit wegen eventueller späterer physischer und/oder psychischer Untauglichkeit als Soldaten<br><br></div><div>Überreste heute:</div><div>In ärmeren Ländern immer noch Kinderarbeit vorhanden. 260 Mio. Kinder zwischen 5 und 12 Jahren weltweit arbeiten für das Überleben der Familie, z. B. in:<br>- Afrika: im Kaffeeanbau (Kamerun 60% der Kaffeearbeiter sind Kinder; Tansania), in Bergminen (Burkina Faso), auf Kakaoplantagen (Elfenbeinküste)<br>- Südamerika: im Kaffeeanbau (Guatemala 30% der Erntearbeiter sind Kinder; Honduras Einsatz von Kindern v.a. während Pflanz- und Erntezeit)<br>- Asien: auf Baumwollfeldern und Textilfabriken (Indien)</div><div><br></div><div>Gründe für die Kinderarbeit früher unterscheiden sich kaum von den Gründen für Kinderarbeit heute:</div><div>- billige Herstellung von Waren aufgrund billiger schutzloser Arbeitskräfte</div><div>- „moderne Sklaverei“ (in der Textilbranche produzieren Kinder der Dritten Welt für Kunden in den reichen Ländern)</div><div>- viele Kinder immer noch Alters- und Krankenversicherung für arme Familien</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 12:05:07 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Quellen:</title>
         <author>mrniko2006</author>
         <link>https://padlet.com/Lelefroh/Bookmarks/wish/1873076556</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Nikita</strong>: <br><br><a href="https://www.studysmarter.de/schule/geschichte/folgen-des-imperialismus/">https://www.studysmarter.de/schule/geschichte/folgen-&nbsp; &nbsp; &nbsp;des-imperialismus/</a><br><br><a href="https://geschichte-wissen.de/blog/themenuebersicht-1begriffsdefinitionen-zum-thema-2die-epoche-des-europaeischen-imperialismus-3die/">https://geschichte-wissen.de/blog/themenuebersicht-1begriffsdefinitionen-zum-thema-2die-epoche-des-europaeischen-imperialismus-3die/</a><br><br><a href="https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2021%2F26%2Fkolonialgeschichte-voelkermord-deutsch-suedwestafrika-kaiserreich-herero-nama">https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2F2021%2F26%2Fkolonialgeschichte-voelkermord-deutsch-suedwestafrika-kaiserreich-herero-nama</a><br><br><strong>Lena</strong>:<br><br>http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/11711<br><br>Aus dem Buch<br><br><strong>Kaya</strong>:<br><br><a href="https://www.wknet.ch/gs-3---1404-kinderarbeit.html">https://www.wknet.ch/gs-3---1404-kinderarbeit.html</a><br><br></div><div><a href="https://www.bpb.de/apuz/146095/zur-geschichte-der-kinderarbeit?p=2">https://www.bpb.de/apuz/146095/zur-geschichte-der-kinderarbeit?p=2</a><br><br></div><div><a href="https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/kinderarbeit-fragen-und-antworten/166982">https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/kinderarbeit-fragen-und-antworten/166982</a><br><br>https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Wirtschaftspolitik_und_r%C3%BCstungspolitische_Priorit%C3%A4ten<br><br>Horizonte Geschichte 9 Realschule (von westermann)<br><br></div><div><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 17:05:15 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author>mrniko2006</author>
         <link>https://padlet.com/Lelefroh/Bookmarks/wish/1873082227</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 17:09:32 UTC</pubDate>
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         <title>Wirtschaftspolitik (von Kaya)</title>
         <author>kayalewig</author>
         <link>https://padlet.com/Lelefroh/Bookmarks/wish/1873360462</link>
         <description><![CDATA[<div>- Imperialismus/Kolonialismus: Vergrößerung des Herrschaftsgebietes und Zugang zu günstigen Rohstoffen. Ausbeutung der Kolonien u.a. in Afrika<br><br></div><div>- Einführung der progressiven Einkommenssteuer, bei der höhere Einkommen stärker belastet werden.<br><br></div><div>- Reduzierung des Protektionismus (weniger Zölle, weniger Einfuhrverbote, usw.): Förderung der Industrie und exportorientierten Firmen, aber Verärgerung über die ausländische Konkurrenz bei Landwirten und Großgrundbesitzern wegen steigender Agrarimporte aus den USA (landwirtschaftliche Produkte, wie Getreide, usw.).<br><br></div><div>- Aufrüstungspolitik: Steigende Investitionen in Rüstung (Militär) und damit Unterstützung der Rüstungsindustrie (Stahl, Schiffe, Panzer, sonstige Fahrzeuge, Waffen, …) .</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 20:58:45 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Wirtschaftliche Entwicklung (von Lena)</title>
         <author>Lelefroh</author>
         <link>https://padlet.com/Lelefroh/Bookmarks/wish/1874183359</link>
         <description><![CDATA[<div>Zwischen 1850 und 1913-&gt; „erste Globalisierung“&nbsp;<br>Ähnliche wirtschaftliche Verzahnung 1991 bis heute<br><br>Der immer stärkere wirtschaftliche Austausch behinderte jedoch keinesfalls die Entwicklung des Nationalismus, der sich in einem frenetischen Wettlauf um Einflusssphären und Kolonien ausdrückte. Dieser Wettlauf wurde wiederum durch wirtschaftliche Gründe gerechtfertigt.<br><br>Der immer stärkere wirtschaftliche Austausch behinderte jedoch keinesfalls die Entwicklung des Nationalismus, der sich in einem frenetischen Wettlauf um Einflusssphären und Kolonien ausdrückte. Dieser Wettlauf wurde wiederum durch wirtschaftliche Gründe gerechtfertigt.<br><br>http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/11711</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-08 05:29:11 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Kinderarbeit (von Lena)</title>
         <author>Lelefroh</author>
         <link>https://padlet.com/Lelefroh/Bookmarks/wish/1874208902</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-08 05:46:33 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Spektakuläres Wirtschafswachstum (von Lena)</title>
         <author>Lelefroh</author>
         <link>https://padlet.com/Lelefroh/Bookmarks/wish/1881095481</link>
         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Tatsächlich kann man in dieser Periode ein noch nie dagewesenes Wirtschaftswachstum als Folge der Industrialisierung feststellen, vor allem in Europa. Das BIP der europäischen Länder verdreifachte sich. Die europäischen Börsen und Unternehmen bestimmten die wirtschaftliche Entwicklung, auch wenn die USA und Japan Anfang des 20. Jahrhunderts in den Kreis der großen Industriemächte eintraten. Großbritannien, Frankreich und Deutschland beherrschten den Welthandel. Fast drei Viertel aller weltweit verschifften Produkte stammten aus oder landeten in ihnen.</div><div><br></div><div>Die Lebensbedingungen verbesserten sich schlagartig. Landwirtschaft und Medizin machten enorme Fortschritte, und die Europäer/innen gewöhnten sich daran, mit den Annehmlichkeiten des technischen Fortschritts zu leben. 1910 hatten 80% der Bevölkerung in den europäischen Großstädten elektrisches Licht, man benutzte neue Transportmittel (Eisenbahn, Automobil, Dampfschiffe), die die Distanzen drastisch verkürzten.</div><div><br></div><div>Die europäischen Völker glaubten an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, der zu einer nie dagewesenen Steigerung des Lebensstandards und zu einer kompletten Änderung der Lebens-und Arbeitsbedingungen geführt hatte.</div><div><br></div><div>Ebenso schnell entwickelte sich der internationale Handel. Laut Schätzungen steigerte sich der Wert des Welthandels zwischen 1790 und 1913 um das Fünfzigfache. Die wirtschaftliche Verzahnung mit der Welt hatte große Vorteile: Zucker, Tabak oder Kakao&nbsp; - Waren, die noch Jahrzehnte zuvor nur einer Handvoll Aristokraten zur Verfügung standen - waren plötzlich auch für ‚normale’ Bürger/innen erschwinglich. Aber auch die gegenseitige Abhängigkeit stieg: Ohne den Austausch von Waren und Kapital konnten die wirtschaftlichen Systeme nicht aufrechterhalten werden.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-10 12:25:37 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Angst vor deutscher Wirtschaftsmacht (von Lena)</title>
         <author>Lelefroh</author>
         <link>https://padlet.com/Lelefroh/Bookmarks/wish/1881099691</link>
         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Das Beunruhigende an dieser Forderung und an der damit verbundenen wilhelminischen ‚Weltpolitik’ war somit weniger ihr Inhalt als die Tatsache, dass sie aus einem Land kamen, das den übrigen europäischen Mächten eine gewisse Angst einflößte. Das Deutsche Reich stieg in der Zeit bis 1913 zur größten Industriemacht und zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht Europas auf. Mit seinen knapp 65 Mio. Einwohnern (1910) und einem dynamischen Bevölkerungswachstum erschien es den anderen europäischen Mächten zudem als ‚demographischer Riese’, besonders in Bezug auf Frankreich, das 1911 nur 41,5 Mio. Einwohner zählte und dessen Bevölkerung nicht so schnell wuchs wie die anderer europäischer Staaten.</div><div><br></div><div>Die Produktionskosten in der stark wachsenden Industrie waren niedriger als in Großbritannien oder Frankreich. Deutschland konnte demzufolge die ausländischen Märkte mit einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis erobern. Der ‚deutsche Handelsreisende’, der vor nichts zurückschreckte, um seine Produkte zu verkaufen, wurde zu einem beliebten Objekt britischer Karikaturist/innen. Man warf Deutschland vor, bewusst die Verkaufspreise seiner Produkte niedrig zu halten, um die ausländische Konkurrenz auszuschalten.</div><div><br></div><div>Deutschland kämpfte zudem seit der Reichsgründung mit einem ‚Geburtsfehler’: der Annexion Elsaβ-Lothringens und der dadurch hervorgerufenen Feindschaft Frankreichs. Diese Region gehörte zu den rohstoffreichsten in Europa und war in der Logik der weitgehenden wirtschaftlichen Autarkie, die sich, wie schon erläutert, analog zu der des Freihandels entwickelte, unentbehrlich.</div><div><br></div><div>Als Deutschland dann auch nach Kolonien strebte, versuchte man es außenpolitisch zu isolieren um seine Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Expansion zu beschränken, ohne jedoch zunächst ernsthaft an einen Krieg zu denken.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-10 12:28:03 UTC</pubDate>
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