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      <title>Behinderung als sozial- und kulturwissenschaftliche Kategorie (Dienstag) by </title>
      <link>https://padlet.com/juliatierbach/grqypobu0yiwjidn</link>
      <description>Dederich (2009)</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-10-24 15:10:13 UTC</pubDate>
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         <title></title>
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         <description><![CDATA[<div>Zentrale Probleme (S. 17-19)&nbsp;<br><br>-negative Konnotation vieler Begriffe, die mit Behinderung im Zusammenhang stehen&nbsp;<br>-Dilemma des Behinderungsbegriffs; markiert einen Personenkreis als „behindert“ oder „nicht behindert“&nbsp;<br>-Menschenbilder umstritten, sowie anthropologische Menschenbilder (‚Was‘ ist der Mensch?) Probleme des Begriffs bzw. Einwände&nbsp;<br>-Stigmatisierung: Zuschreibung von Behinderung führt zu Stigmatisierung -Essenzialismus: Behinderung als biologisches Wesensmerkmal&nbsp;<br>-Defiziarität: Feststellung individueller Defizite (Negativmerkmale)&nbsp;<br>-fehlende Trennschärfe: fehlende Genauigkeit des Begriffs, sehr weit gefasst -Individualisierung: gesellschaftliches Problem wird zu individuellem Problem (Passungsverhältnis Individuum und Umwelt)&nbsp;<br>-Determinismus: Gefahr der Vereinheitlichung von Individuen (sich erfüllende Prophezeiung)&nbsp;<br>→Auf Einwände wird durch verschiedene Strategien reagiert</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-01 20:47:35 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>1.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;In einer Interaktionssituation muss bei einem Individuum ein außergewöhnliches Merkmal mit Stimulusqualität vorhanden sein, was die Aufmerksamkeit anderer Individuen auf sich zieht und Spontanreaktionen auslöst</div><div>2.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Merkmal muss andersartig sein und als Abweichung von sozialen Erwartungen wahrgenommen werden (Bewertung kann negativ, ambivalent oder positiv ausfallen)</div><div>3.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Es kann nur dann von Behinderung gesprochen werden, wenn die Andersartigkeit in einem gegebenen kulturellen Kontext als unerwünschte Abweichung von einer Norm oder Erwartung wahrgenommen und negativ bewertet wird<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 10:17:02 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div><br>- Kritik an der  Fokussierung das die Biologische Schädigung als Ausgangspunkt für Behinderung gilt&nbsp;<br>- Schwerpunkte sollten die drei Ebenen des Biologischen, Psychischen und Sozialen sein, und diese miteinander verbunden werden<br>- Übergang des Biologischen und Psychischen durch gegenseitige Wechselbeziehungen&nbsp;<br>- Soziale Bedingungen ausschlaggebend wie sich ein Individuum entwickelt<br>- Behinderungsmerkmale treten erst auf&nbsp; wenn diese in Bezug gesetzt werden mit Gesellschaftlichen Vorstellungen -Merkmalsausprägung entspricht nicht den Normvorstellungen und ist mehr Sozialer Gegenstand- Gesellschaftliches Phänomen und nichts Natürlich&nbsp;<br>-Gesellschaftliche Tätigkeit als Vermittlungspunkt&nbsp; zwischen Individuum und Gesellschaft- Tätigkeit wird hierbei Gesellschaftlich bestimmt<br>- Aufgrund von Merkmalsausprägungen oft Unfähigkeit diese Tätigkeiten auszuführen, alternative Tätigkeiten werden&nbsp; klassifiziert als "Arbeit minderer Güte"<br>- Konsequenz oft schlechtere Lebenslage<br>- Individuum verbunden im sozialen durch Vermittlungsprozesse, diese schaffen eine Gesellschaftliche Umwelt&nbsp;<br>- Vermittlungsprozesse dabei auf Biologischer, Psychischer und Sozialer Ebene&nbsp;<br>- Durch Störung dieser entsteht unweigerlich eine Isolation aus der Gesellschaft&nbsp;<br>- Behinderung wird als Verstoss gegen gesellschaftliche Normalität gesehen, und mündet in einem Gesellschaftlichen Ausschluss<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 10:46:11 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<ul><li>Die materialistische Behindertenpädagogik distanziert sich von der Sonderpädagogik → Eine allgemeine Behindertenpädagogik&nbsp;</li><li>Ziel: Realisierung und Schaffung von der Entwicklungsfähigkeit ALLER&nbsp;</li><li>Gesellschaftstheoretisches Verständnis von Behinderung&nbsp;</li><li>Die drei Ebenen des Biologischen, Psychischen und Sozialem sind von großer Bedeutung </li><li>Kritik am Kausalitätsmodell (Ursache der Behinderung ist die körperliche Schädigung)</li><li>Die Verbindungen zwischen Körper, Psyche und Sozialem herausarbeiten&nbsp;</li><li>Wie beeinflusst/bedingt sich das Biologische und das Psychische und wie entwickelt sich dies in der gesellschaftlichen Realität</li><li>„Schädigungen oder Defekte“ werden vom Sozialen bzw. der Gesellschaft her gedacht (anders als im medizinischen Modell).</li><li>Soziale Bedingungen sind ausschlaggebend dafür, wie sich ein Individuum entwickelt und wie es seine Möglichkeiten ausbildet</li><li>Behinderung wird erst dadurch sichtbar und existent, wenn sie im Bezug gesetzt wird zu gesellschaftlichen Minimalvorstellungen über individuelle und soziale Fähigkeiten</li><li>Entspricht etwas nicht den Vorstellungen, wird die Behinderung existent → Behinderung als sozialer Gegenstand&nbsp;</li><li>„gesellschaftliche Produktion“ und „Arbeit“ → in der materialistischen Theorie → „Tätigkeit“ <br>→ Durch die Tätigkeit wird der Mensch zum Menschen&nbsp;(diese darf ihm nicht verwehrt werden)</li><li>die kapitalistische Gesellschaft macht Menschen mit einer Behinderung zu „Arbeitskräften minderer Güte“= ...Menschen, die nicht im geforderten Maß am gesellschaftlichen Arbeits- und Produktionsprozessen teilnehmen können</li><li>Zusammenhang zwischen Behinderung und Lebenslage: ungleich verteiltes Kapital führt zu sozialer Ungleichheit und sozialer Benachteiligung&nbsp;</li><li>Isolation: Durch die Isolation entfällt die Möglichkeit des Vermittlungsprozesses zwischen dem sich entwickelnden Individuums und seiner sozialen und gesellschaftlichen Umwelt, die aber notwendig für die Entwicklung ist. Dadurch wird auch die Aneignung des kulturellen Erbes einer Gesellschaft gestört. → Durch die <strong>Tätigkeit </strong>setzt sich der Mensch mit der Welt und mit sich selbst auseinander</li><li>Behinderung mündet in gesellschaftlichen Ausschluss&nbsp;</li><li>Dialektik: Allgemeine ↔ Besondere, Individuelle ↔ Gesellschaftliche&nbsp;</li><li>Ideale bestimmen die daraus entstehenden Konzepte: Körperideale → körperlichen Defekt, Bildungsideal → Bildungsunfähigkeit</li><li>!! Eine allgemeine Pädagogik ohne Ausschluss !!&nbsp;-&gt; Jeder Mensch in seinem So-Sein im Spektrum der Menschheit repräsentiert das Allgemein-Menschliche !</li></ul><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-02 12:05:44 UTC</pubDate>
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         <title>Wie kommt es überhaupt dazu, dass etwas als abwertend und andersartig wahrgenommen wird? </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>-&gt; Aufrechterhaltung einer (unbewussten Ordnung)&nbsp;<br><br>- gesellschaftliche Normvorstellungen implizieren die Unterscheidung von "normal &amp; anormal" / "vertraut &amp; fremd"&nbsp;<br>- durch Ordnungsstiftung Möglichkeit der Abweichung gegeben<br>&nbsp; &nbsp;--&gt; Ordnung schafft das Gegenteil selbst (Unordnung/ Abweichung)&nbsp;<br><br>- 3 Konstruktionsprinzipien von Ordnungen&nbsp;<br>&nbsp; &nbsp;-&gt; Prinzip der Harmonie<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;--&gt; Individuen bestimmen das Ganze/ die Gesellschaft<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;--&gt; fremd: Individuen, die sich dem ganzheitlichen Ordnungsgefüge widersetzen<br>&nbsp; -&gt; Hierarchien (Prinzip von Über- &amp; Unterordnungen)<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;--&gt; politische Normen mit gesellschaftlichen und rechtlichen Normen&nbsp;<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;--&gt; fremd: Individuen, die sich dem Machtgefüge widersetzen&nbsp;<br>&nbsp; -&gt; Leitdifferenz zwischen Früherem und Späterem&nbsp;<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;--&gt; Entwicklung auf ein Ziel hin<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;--&gt; fremd: Individuen, die vorgesehene Entwicklungsschritte nicht absolvieren&nbsp;<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;wollen oder können<br><br>- Fremdheit = gefährdend, verletzend, verunsichernd<br>&nbsp; -&gt; Folge: Ausgrenzung&nbsp;<br>- Behinderung = Fremdheit&nbsp;<br>&nbsp; -&gt; vielfältige Deutungsmuster, aber besonders die Ästhetik spielt dabei eine&nbsp;<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; wesentliche Rolle (Behinderung = Missgestalt, Hässlichkeit oder Deformation)&nbsp;<br><br>- 3 unterschiedliche Formen von Fremdartigkeit&nbsp;<br>&nbsp; -&gt; Kind&nbsp;<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;--&gt; gegenüber dem Erwachsenen in einer früheren Stufe der Entwicklung&nbsp;<br>&nbsp; -&gt; Wilder<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;--&gt; gegenüber dem Zivilisierten auf einer primitiveren Stufe&nbsp;<br>&nbsp; -&gt; Irrer oder Narr<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;--&gt; verkörpert "abartige" Zustände (Anomalien)<br>&nbsp; =&gt; Kinder und Primitive = Vorformen der Vernunft; Kranke = Fehlformen der Vernunft<br><br>- gesellschaftliches Ziel: Ordnung wiederherstellen <br><br><br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-03 13:49:10 UTC</pubDate>
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         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Behinderung als Konstruktion (Gruppe 9)</strong></div><ul><li>1990 einbringen konstruktivistischer Elemente in den Diskurs</li><li>Keine sozialwissenschaftliche Theorie im eigentlichen Sinne-&gt; Grundlage biologische Theorien von Maturant und Valera (1987), verbunden mit SoWi-Ansätzen, eingeschmolzen in Pädagogischen Rahmen</li><li>Behinderung ist eine Beobachtungskategorie</li><li>Behinderung entsteht in einem Prozess der Deutung von Wirklichkeit -&gt; Konsens über die Deutung führt zu Wirklichkeitskonstruktion derer die einen Konsens fassen (systemintern konstruiert)&nbsp;</li><li>Beobachter erstellen ihre Konstruktion über die Schädigung, die Schädigung wird aber nicht als unabänderliche Tatsache aufgefasst</li><li>Behinderung soll entpathologisiert werden (das Stigma der Krankheit soll abgelegt werden, nicht mehr schädigungsorientiert)</li><li>Behinderung ≠ beobachtungsunabhängiger Sachverhalt</li><li>Sprache wirkt sich auf die Wirklichkeit aus</li><li>Konstruktion erschafft die Möglichkeit der Herausbildung eines nicht-defizitären Menschenbildes&nbsp;</li></ul><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 09:07:52 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Bei meiner Reflektion zu geistiger Behinderung helfen mir die verschiedenen Themenfelder&nbsp; in Dederichs Text. Viele zentrale Probleme für Menschen mit Behinderung treten bei Menschen ohne jegliche Beeinträchtigung nie in den Mittelpunkt. Probleme mit Begrifflichkeiten oder Hindernisse im Leben geistig behinderter Menschen müssen zwingend einer Untersuchung unterzogen werden. Ebenfalls geholfen hat das Kapitel über die Ordnung innerhalb der Gesellschaft. Dass Abweichung (Unordnung) erst durch ein gesellschaftliches Verständnis einer Ordnung entstehen konnte, war mir euch. Erst dadurch, das  ein Phänotyp oder eine Verhaltensweise als andersartig vom "Normalfall" angesehen wird, kann es zu Exklusion oder anderen Arten von Problemen für Menschen mit geistigen Behinderungen kommen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 11:27:32 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Als kritisch erachte ich die Lösung der Problemstellungen für Menschen mit Behinderung. Jede Art und Weise von Abweichung oder Andersartigkeit, ob "positiv oder negativ" wird von der Gesellschaft kritisch betrachtet. Und dies alleine nur, weil es nicht dem entspricht, was als gewohnt empfunden wird. Es&nbsp; muss also eine Ordnung innerhalb der Gesellschaft akzeptiert werden, die Menschen mit (geistiger) Behinderung einschließt. Doch wie ist dies möglich? Solang diese Menschen in der Minderheit sind und sie daher als andersartig angesehen werden, ist es ein klarer Widerspruch zu dem gesellschaftlichen Ziel der Inklusion</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-04 11:35:49 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Mir helfen bei der Reflexion die verschiedensten Ansätze und Denkweisen die wir in dem Seminar besprechen. Vor allem da diese in den meisten Fällen Ansätze sind über die ich noch nie nachgedacht habe, welche aber sehr spannend sind.                                                                   </title>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 10:56:11 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Geistige Behinderung ist viel mehr als nur ein Begriff. Er stellt ein kompliziertes Wechselverhältnis von Individuum und Gesellschaft dar. eine weitere Erkenntnis für mich war das geistige Behinderung ein gesellschaftliches Phänomen und nichts natürliches ist.</title>
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         <pubDate>2021-11-05 11:01:45 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Ich denke es ist schwierig für einen Menschen einen anderen nicht automatisch in eine Schublade zu stecken und alles was anders an dieser Person ist zu akzeptieren. Es liegt in der Natur des Menschen (es ist ein Instinkt) &quot;Dinge&quot; zu kategorisieren und erstmal alles fremde abzuweisen. Daher fällt es den Menschen schwer alle zu integrieren und nicht Teile auszuschließen. Darin liegt die Schwierigkeit diesen Instinkt zu überwinden.</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 11:13:11 UTC</pubDate>
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         <title></title>
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         <description><![CDATA[<div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Machtanalytik (Foucault): Wissen = Wahrheitsanspruch -&gt; Machtwirkung -&gt; Hervorbringung seiner Gegenstände<br><br></div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; aufgegriffen von Disability studies: Behinderung/Schädigung sind soziale Phänomene, die von „kulturellen Ideen und diskursiven Praktiken“ durchzogen und so hervorgebracht werden<br><br></div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Behinderung: Differenzkategorie, vorwiegend an körperlichen Merkmalen festgemacht -&gt; Menschen mit anderen körperlichen und Merkmalen werden aufgrund ihrer Differenz von der gegebenen Normalität als „behindert“ bezeichnet<br><br></div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Themen Disability studies: 1. Produktion von kulturellen Wissen über Körper, 2. Entstehung von Normalität und Abweichung, 3. Differenzierung von Individuen aufgrund körperlicher Merkmale, 4. Ausgestaltung gesellschaftlicher Ein- und Ausschließungspraktiken, 5. Formung von Identitäten, 6. Ausprägung und Wirkungsweise von Körperbildern und Subjektvorstellungen<br><br></div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Herausstechendes Merkmal gegenüber sozialwissenschaftlichen Modellen: Fokussierung auf den Körper (sozialwissenschaftliche Modelle blenden Körper aus und überlassen ihn Medizin und Naturwissenschaften)<br><br></div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Schädigung: Objektive, transhistorische und transkulturelle Entität (Dasein im Unterschied zum Wesen) -&gt; entstanden durch moderne Macht im Sinne der Machtanalytik nach Foucault<br><br></div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Macht eng verbunden mit Subjekt und Wissen, Diskurs + Wissen = wirklichkeitserzeugende Macht hinsichtlich soziale, kulturelle und körperliche/anatomische Welt = richtet sich im Subjekt und seinem Körper ein. Mittel: Sprache, kulturelle Praktiken<br><br></div><div>-       &nbsp;Machteffekte, individuelle Körperlichkeit und Subjekt nicht mehr eindeutig trennbar: Körper als Gegenstand von Wissen + Ziel von Machtpraktiken, die mit Herrschaftstechniken auf ihn einwirken &amp; einnisten<br><br></div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Medizin beherrscht Diskurs über Schädigungen des Körpers durch Klassifikation körperlicher Dysfunktionen/Anomalien; Wiederholung von Diagnosen festigt Verständnis von Schädigung/Behinderung als „spezielle Gattung des menschlichen Körpers“<br><br></div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Foucault: Sehen, Wissen und Handeln ergeben Macht und produzieren Dinge so, wie sie sind<br><br></div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Behinderung: Machteffekt = Das kulturell und gesellschaftlich bedingte wird naturgegeben dargestellt<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 15:10:47 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Mir hilft es, mithilfe des Text von Herrn Dederich verschiedene Sichtweisen auf&nbsp;"geistige Behinderung" zu entwickeln und somit den Begriff und den Umgang damit in der Gesellschaft kritischer zu reflektieren. Dies schärft außerdem meine eigene Vorstellung von "geistiger Behinderung" und lässt diese differenzierter und wissenschaftlicher werden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 15:14:23 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Ich finde es kritisch, dass im Text stärker thematisiert wird, wie man auf "geistige Behinderung" als gesellschaftliches Thema zu schauen hat bzw. wie drauf geschaut wird, als wie man diese Sichtweise im Allgemeinen überwindet. Meiner Meinung nach sollte die Gesellschaft sich nämlich dahin entwickeln, dass die Unterscheidung zwischen "(geistiger) Behinderung" und Menschen ohne Behinderung im Sinne eines "normalen Menschen" nicht mehr vollzogen wird. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 15:20:27 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/grqypobu0yiwjidn/wish/1870231200</link>
         <description><![CDATA[<div>Mir ist bewusst geworden, wie vielseitig die Sichtweisen auf "geistige Behinderung" sind und dass es auch in dem Lager, "geistige Behinderung" als soziale Konstruktion zu sehen, verschiedene Sichtweisen gibt, die sich teilweise stärker voneinander unterscheiden, als ich es erwartet habe. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-05 15:22:33 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Ich kann mich den oberen Punkten nur anschließen, da ich die es auch als unfassbar schwierig sehe, das Denken/das Wahrnehmen der Menschen so zu verändern, dass keine Klassifizierungen statt finden. Denn dies passiert überall, nicht nur in dem Bereich der &quot;Behinderung&quot;. Manchmal merke ich beim Lesen dieser Texte, dass ich manche Punkte/Aussagen etc. als zu extrem, zu zugespitzt wahrnehme und dann sehr ins Nachdenken komme, wie ich das sehe. Dabei Stoße ich aber immer wieder an Grenzen meines Wissens. Ich weiß einfach noch zu wenig darüber, wie &quot;die Lage ist&quot;/wie die Realität aussieht, um wirklich eine Meinung zu bilden, die ich dann vertrete.  </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-06 11:09:09 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Welch große Bedeutung die Gesellschaft, das Soziale, unsere Kultur in der Betrachtung einer &quot;geistigen Behinderung&quot; hat. Somit ist jeder Mensch (das &quot;Du&quot;) wichtig, um die Sichtweise einer &quot;Behinderung&quot; zu ändern. </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/juliatierbach/grqypobu0yiwjidn/wish/1871463866</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-06 12:05:45 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>(Gruppe 8)</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<ul><li>Behinderung, als auf Unterscheidung, Beobachtung und Kommunikation beruhende Konstruktion</li></ul><div><br></div><ul><li><strong>Theorie des Beobachters:</strong> objektive Erkenntnis/ allgemeine Wirklichkeit/ sicheres Wissen existiert NICHT, weil dies auf subjektiver Wahrnehmung beruht</li></ul><div>--&gt; Erkenntnis beruht auf sprachlichen Konstruktionen</div><div>--&gt; Behinderung aus Beobachtersicht = Schädigung, Schädigung = Ausgangsbedingung aber keine unabhängige Tatsache&nbsp;</div><div><br></div><ul><li>Wirklichkeit wird nicht abgebildet und repräsentiert, sondern systemintern konstruiert&nbsp;</li></ul><div><br></div><ul><li>Sprache formt Wirklichkeit, Kennzeichnet/ Markiert und Kommuniziert Unterschiede&nbsp;</li></ul><div><br></div><ul><li>Behinderung = entwicklungslogischer Prozess abhängig von Kontextvariablen - Entwicklungspfade = Antwort auf Randbedingungen --&gt; Entpathologisierung von Behinderung&nbsp;</li></ul><div><br></div><div><strong>Autopoiesis-Konzept:&nbsp;</strong></div><ul><li>Nachweis der Autonomie des Individuums und normative Begründung des Menschenwertes</li><li>Mensch als Wesen im Zusammenleben mit Anderen bringt seine eigene Erfahrung- und Lebenswirklichkeit hervor<ul><li>nicht nach objektiven Maßstäben, sonder durch das Prinzip der Passung (--&gt; Ansatzpunkt: Ausgangsbedingungen des Individuums, auch körperlich-biologische Schädigungen)</li><li>Schädigungen bedingen nicht kausal die Entwicklung, sind aber zentrales Element bei kognitive und psychosozialer Individualitätsformierung&nbsp;</li></ul></li></ul><div><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-07 15:50:18 UTC</pubDate>
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         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Gruppe 7:<br>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; Etablierte sich seit den 1980er/90er Jahren</div><div>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; Theorie des Beobachters</div><div>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; Systeme (Organismen, psychische Systeme, soziale Systeme) seien selbstreferenziell</div><div>o &nbsp; Unterscheidung in Interaktionen, Organisationen &amp; Gesellschaft<br>·&nbsp; &nbsp; &nbsp; 2 Aspekte:</div><div>o &nbsp; Erster Aspekt: <em>Behinderung, strukturelle Kopplung und Kommunikation</em></div><div>o &nbsp; Behinderung keine Individualeigenschaft, sondern eine Relation</div><div>o &nbsp; Relation entsteht durch Kommunikation, schlägt sich in Systemdifferenzierung nieder</div><div>o &nbsp; Verhaltensauffälligkeiten als Symptom für gestörte Passung zwischen Individuum und Umwelt; werden nicht als „krank“/ „behindert“ gesehen, sondern auf Entstehungs- und Bedingungskontext betrachtet</div><div>o &nbsp; Behinderung als beobachtbares Resultat sprachlicher Organisation; eines interaktiven Prozesses, bei dem die strukturelle Kopplung nicht oder nicht in dem erwarteten Maß gelingt</div><div>o &nbsp; Zweiter Aspekt: <em>Behinderung und Systemdifferenzierung</em></div><div>o &nbsp; Verselbständigung von Organisationsformen der speziellen Förderung behinderter Menschen</div><div>o &nbsp; Dient sich selbst zur Systemerhaltung und Systemstabilisierung</div><div>o &nbsp; Behinderung und Sonderpädagogik als mögliche Folge des Schulsystems</div><div>o &nbsp; Entwicklung funktioneller Ausdifferenzierung&nbsp;</div><div>o &nbsp; Begriff „Behinderung“ als Subsystem, parallel als Begriff für personenbezogene Merkmale&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-08 16:18:37 UTC</pubDate>
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         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Behinderung ist eine dauerhafte und sichtbare Abweichung im körperlichen, geistigen oder seelischen Bereich, der ein negativer Wert zugeschrieben wird.&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Dauerhaftigkeit unterscheidet Behinderung von Krankheit&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Sichtbarkeit ist das Wissen anderer Menschen um die Abweichung&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Unerwünschte Abweichung und negative soziale Reaktion darauf = Behinderung&nbsp;</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Ursache für die Negativbewertung: Orientierung am „Gesunden und Vollhandlungsfähigen“<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-09 07:52:52 UTC</pubDate>
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         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Geistige Behinderung ist komplexer als man meint. Die Texte haben viele verschiedene Perspektiven hervorgebracht.&nbsp;<br>Als Hauptaspekt muss man allerdings festhalten, dass man die geistige Behinderung nur im Vergleich zur Gesellschaft als diese bezeichnen kann, da sie sich gegenseitig bedingen und sie ein aus ihr entstandenes Phänomen ist.&nbsp;<br>Hierbei kommt es auch zur Gefahr der Vereinheitlichung von Individuen (Determinismus).</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-09 08:17:44 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Texte und auch die in den Sitzungen besprochenen Sichtweisen haben mir geholfen mein Verständnis von geistiger Behinderung zu reflektieren und zu ergänzen. Des Weiteren haben mir die Darstellung von zentralen Problemen geholfen, diese im Hinterkopf zu behalten um somit viele Definitionen und Ansichten zunächst immer kritisch zu hinterfragen. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-09 08:21:52 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Ich kann den Anderen nur zustimmen. Ich finde es auch äußerst schwierig zu sagen, dass man ganz von sogenannten Stereotypen wegkommt. Diese existieren nunmal in einer Gesellschaft und sind größtenteils auch unbewusst in uns verankert. Auch wenn es oft nicht böse gemeint ist, klassifizieren wir Menschen nach Erfahrungen oder auch Vorurteilen. Was wahrscheinlich auch daran liegt, da wir von klein auf in der Gesellschaft und Kultur aufwachsen und die Normen und Werte in der Erziehung verinnerlichen.&nbsp;<br>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-09 08:31:08 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>- Weiterentwicklung der Devianztheorie&nbsp;<br>- Feststellung von Behinderung auch an soziale Interaktion gekoppelt, als sozialer Prozess (keine festgelegte Eigenschaft)<br>- fokussiert Durchsetzungs- und Machtprozesse in der Interaktion und Situationsdefinition&nbsp;<br>- beachtet auch subjektive Seite der Dynamik&nbsp;<br>- Kritik: materielle und ökonomische Bedingungen für Behinderung unberücksichtigt &nbsp;<br><br>Nach Cloerkes (1997) und Goffman (1967):<br>- Unterscheidung zwischen strukturellen und devianztheoretischen Ansatz&nbsp;<br>- Grundlage beider Ansätze ist rollentheoretisch fundiert&nbsp;<br>- Strukturansatz: objektive und funktionale Perspektive<br>- devianztheoretischer Ansatz: Interaktionsprozesse und soziale Reaktionen &nbsp;<br>- Funktion von Stigmata:&nbsp;<br>&nbsp; &gt; individuell: Orientierungs- und Entlastungsfunktion&nbsp;<br>&nbsp; &gt;gesellschaftlich: Systemstabilisierung, Verstärkung von Normkonformität der Nicht-Stigmatisierten, Herrschaftsfunktion<br>- Folgen: Diskriminierung, Kontaktverlust, Isolation, Ausgliederung, Erschwernisse der Interaktion, Umdefinierung der Person<br>- Kritik: Normvorstellungen und Verdinglichung von Behinderung &nbsp;<br>&nbsp;&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-10 11:51:03 UTC</pubDate>
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         <title>Gruppe 6</title>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-13 18:46:33 UTC</pubDate>
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         <title>Der Begriff der Behinderung ist sehr vielfältig belegt. Über die Zeit sind verschiedene Interpretationen (so würde ich es eher bezeichnen, weniger als Definition) entstanden, die teils den Zeitgeist verkörpern und/oder aus verschiedenen Blickwinkeln entstanden sind. Die Interpretationen sind immer zeit- und kontextabhängig zu sehen, daher fiel mir auch eine eigene Zuordnung schwer.</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-14 13:53:26 UTC</pubDate>
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         <title>Meiner eigenen Betrachtung zum Begriff der Behinderung hat die Kenntnis über weitere Interpretationen nicht wirklich geändert. Aber mir ist etwas bewusster geworden, wie unterschiedlich meine Mitmenschen dieses Themenfeld sehen können.</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-11-14 13:56:49 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>- Fehlende Pädagogische Aussagekraft<br>- Behinderungsbegriff trägt zu sozialer und institutioneller Segregation bei<br>- Möglicher Missbrauch des Begriffs für berufspolitische Zwecke<br>- </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-14 17:36:11 UTC</pubDate>
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