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      <title>Soziale Beziehungen - Mobbing by Emilie Weiß</title>
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      <description>Lesen Sie das Ihnen zugeordnete Fallbeispiel zur Systematischen Mobbing-Intervention. Ordnen Sie die passenden Fallstricke den entsprechenden Textstellen zu.</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-06-13 18:49:28 UTC</pubDate>
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         <title>Fallbeispiel 2</title>
         <author>emiweiss15</author>
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         <description><![CDATA[<div>Sabahat geht in die 9. Klasse. Sie zieht sich gerne flott an, doch ihr „Style“ führt oft zu Stress mit ihrer Familie und ihren Klassenkameraden. Häufig muss Sabahat sich böse Kommentare anhören. Zudem ist es unter den gleichaltrigen Mitschülerinnen in Mode, gewagte Bilder von sich anzufertigen, ohne, dass ihr Gesicht dabei erkennbar ist. Auch Sabahat hat solche Bilder angefertigt und auf ihren anonymen Instagram-Account hochgeladen. Mohammat spricht sie in der Schule auf ihre Bilder an. Sie habe es wohl nötig, solche Bilder zu versenden. Sabahat vermutet, dass die Bilder nun im Umlauf sind, und bekommt Panik, dass ihre Familie sie sieht. Sie wendet sich an die Schulsozialarbeiterin. Nachdem Sabahat ihr den Fall geschildert hat, sichert diese ihr Verschwiegenheit zu. In der Erstversorgung fragt sie das Mädchen, was ihr Bedürfnis ist. „Ich will auf keinen Fall, dass meine Familie die Bilder sieht. Das wäre furchtbar!“. Die Schulsozialarbeiterin versucht, Sabahat zu stabilisieren. Sie rät ihr, als erstes den Instagram-Account zu löschen. Anschließend solle sie mit den drei Jungs einzeln sprechen, um zu erreichen, dass sie die Bilder auf ihren Handys löschen und nicht weitergeben. Sie bietet ihr an, bei diesen Dreiecksgesprächen als Vermittlerin dabei zu sein. Reden müsse sie aber selbst. Die Gespräche mit den Jungs finden noch am selben Tag statt. Einer der Jungs gesteht, einen Screenshot von den Bildern gemacht und Mohammat gezeigt zu haben. Dabei habe er auch seine Vermutung geäußert, dass es sich um Sabahat handelt. Die Sozialarbeiterin rät nun, dem Jungen mit einer Anzeige wegen Verleumdung zu drohen. So bekomme er Angst und würde nichts mehr tun, was Sabahat schaden könnte. Sabahat appelliert an das Mitgefühl der Jungs und bittet sie, nicht weiter über die Bilder zu sprechen. Sabahat verlangt von jedem, dass sie auf deren Bilderordner schauen darf. Der Junge, der den Screenshot gemacht hat, löscht vor ihren Augen die Bilder. An diesem Punkt greift Frau Ahrendt in das Gespräch ein. Sie will, dass auch die Jungs im Hinblick auf ihre prosozialen Kompetenzen gestärkt aus dem Konflikt hervorgehen. Würden die Jungs öffentlich behaupten, dass es sich auf den Bildern um Sabahat handelt, so macht sie ihnen klar, würden sie Sabahat damit schaden. Die Schulsozialarbeiterin macht außerdem dem Jungen, der den Screenshot angefertigt hat, darauf aufmerksam, dass er rechtlich das Bild nicht in Besitz nehmen, geschweige denn jemand anderem hätte zeigen dürfen.</div><div>Das nächste Gespräch soll zwischen Sabahat und Mohammat stattfinden. In diesem Gespräch soll das Mädchen Mohammat vor Augen führen, was ihr Bruder ihr wohl antun würde, wenn er von den Bildern erführe. Sie will mit diesem Perspektivenwechsel sein Mitgefühl hervorrufen. Sabahat führt das Gespräch mit großem Selbstbewusstsein. Tatsächlich erreicht sie bei Mohammat den gewünschten Perspektivenwechsel und erzeugt sein Mitgefühl. In diesem Gespräch offenbart sie nicht, dass sie tatsächlich auf den Fotos zu sehen ist, sondern bleibt im Konjunktiv. Mohammat verspricht schließlich, dass er dem Bruder seine Vermutung nicht „stecken“ wird. Damit ist der Mobbing-Fall für die Sozialarbeiterin beseitigt und abgeschlossen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 11:54:42 UTC</pubDate>
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         <title>Fallbeispiel  1</title>
         <author>emiweiss15</author>
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         <description><![CDATA[<div>Axel (8 Jahre) lebt mit seiner Familie am Rande einer kleinen Stadt. Er ist kleiner und kräftiger gebaut als die anderen aus seiner Klasse und trägt eine Brille. Da seine Eltern wenig verdienen, besitzt er keine Markenklamotten wie die Meisten seiner Mitschüler. Zudem sind sie meist etwas dreckig und haben manchmal auch ein paar kleine Löcher hier und da. Von seinen Klassenkameraden (vor allem von den Zwillingen Tom und Felix) wird er deshalb des Öfteren in der Schule gehänselt, jedoch nur dann wenn keine Lehrkräfte in der Nähe sind. Trotz der Hänseleien in der Schule will er zu Hause bei seiner Familie immer sehr glücklich wirken, damit sich seine Eltern keine zusätzlichen Sorgen neben ihren machen müssen. Im Inneren jedoch ist er immer sehr traurig und gekränkt. Eines Tages kommt Axel mit einer Wunde am Knie nach Hause. Als seine Mutter ihn fragte wie es denn dazu kam, brach der kleine Junge in Tränen aus und berichtete ihr alles über die Geschehnisse mit den Zwillingen. Am Abend, nachdem Axel schon schlief, riefen seine Eltern bei den Eltern von Tom und Felix an und berichtete ihnen alles wutentbrannt. Diese nahmen jedoch ihre Kinder in Schutz und sagten, dass das alles nicht passieren würde, wenn Axel nicht in den alten Klamotten rumlaufen würde. Daraufhin beendeten diese das Gespräch und legten auf.&nbsp;<br>Am nächsten Tag kam es erneut zu einem Vorfall im leeren Klassenraum, jedoch wurden die Zwillinge diesmal gewalttätig, indem sie ihn traten. Sie beschimpften ihn und sagten, dass er das verdient hätte da er sie zu Hause verpetzt hätte. Daraufhin kam die Klassenlehrerin Frau Müller ins Zimmer. Als sie Axel sah, eilte sie sofort zur Hilfe und drohte den Zwillingen mit einem Gespräch mit der Schulleitung. Die darauffolgende Unterrichtsstunde begann Frau Müller mit einem Sitzkreis und forderte zunächst einmal Axel auf, von den Geschehnissen zu erzählen. Danach lässt sie alle anderen Mitschüler*innen erklären, was Tom und Felix falsch gemacht haben. Diese müssen sich daraufhin bei Axel vor der ganzen Klasse entschuldigen und dürfen im Anschluss nicht bei dem geplanten Unterrichtsspiel mitmachen.<br>Der Rest der Woche verblieb ohne Hänseleien und Axel war wieder glücklich. Nach dem Wochenende jedoch lauerten die Zwillinge ihm nach der Schule in einer ruhigen Ecke auf, traten ihn diesmal nicht nur, sondern schlugen ihn auch. Als er dann zu Hause verspätet mit blauen Flecken ankam, brach er wieder bei seinen Eltern in Tränen aus und flehte sie an, die Schule wechseln zu dürfen, da er das nicht mehr aushält. Noch am Abend verständigen diese die Klassenlehrerin über den Vorfall und befreien Axel für die restliche Woche vom Unterricht. Am nächsten Tag kontaktieren seine Eltern außerdem noch die Schulleitung und vereinbaren mit ihr einen Schulwechsel für Axel.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 11:55:20 UTC</pubDate>
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         <title>Fallstricke:</title>
         <author>emiweiss15</author>
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         <description><![CDATA[<div>Mehrfachzuweisungen sind möglich</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 12:04:27 UTC</pubDate>
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         <title>NUR Einzelgespräche mit dem Opfer beenden kein Mobbing</title>
         <author>emiweiss15</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 12:06:13 UTC</pubDate>
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         <title>Interventionen von Eltern können zu einer Verschlimmerung führen.</title>
         <author>emiweiss15</author>
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         <description><![CDATA[<div>Eltern wollen meist nicht untätig sein und nehmen Kontakt mit Tätern oder deren Eltern auf.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 12:08:28 UTC</pubDate>
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         <title>Tätern gleich mit Strafe drohen</title>
         <author>emiweiss15</author>
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         <pubDate>2022-06-14 12:19:24 UTC</pubDate>
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         <title>Fehlende Kontrolle nach der Intervention</title>
         <author>emiweiss15</author>
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         <description><![CDATA[<div>Nach Mobbing-Intervention besteht hohe Rückfallgefahr, deshalb muss eine regelmäßige Kontrolle über mind. 6 Monate durchgeführt werden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 12:20:17 UTC</pubDate>
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         <title>Schuldzuweisungen an Opfer können als Gewaltlegitimation verstanden werden</title>
         <author>emiweiss15</author>
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         <description><![CDATA[<div>Wenn Opfer sich manchmal seltsam verhalten und Erwachsene dies auch vor Kindern äußern, können manche Mitschüler die Aussagen für Schikanen gerechtfertigt sehen</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 12:21:24 UTC</pubDate>
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         <title>Das Opfer zur Gegenwehr auffordern</title>
         <author>emiweiss15</author>
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         <pubDate>2022-06-14 12:22:31 UTC</pubDate>
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         <title>Die Klasse auffordern, das Problem selbst zu lösen</title>
         <author>emiweiss15</author>
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         <pubDate>2022-06-14 12:23:18 UTC</pubDate>
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         <title>Mit der Klasse das Problem &quot;diskutieren&quot;</title>
         <author>emiweiss15</author>
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         <pubDate>2022-06-14 12:24:16 UTC</pubDate>
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         <title>Kurzinformationen, die nur auf Aufklärung und Wissensvermittlung setzen</title>
         <author>emiweiss15</author>
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         <description><![CDATA[<div>Kurzinformationen reichen nicht für das Entstehen von Mitgefühl bei den Tätern und anderen Mitschülern.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 12:25:39 UTC</pubDate>
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