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      <title>WorkBikeBalance24 by </title>
      <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24</link>
      <description>Schnuddl ist wieder on Tour - und der Alk - und die Meli</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-04-26 07:29:05 UTC</pubDate>
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         <title>Start und Ende - Maintal, 24. Mai und 26.Jui</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3006775903</link>
         <description><![CDATA[<div>Work Bike Balance 2024<br>#01 Freitag Nachmittag, Start der 24er WorkBikeBalance mit einem leckeren Kaffee im Stammlokal. Die Jungs maulen natürlich gleich, weil der erste Stopp schon nach 200 Metern stattfindet. Von einigen Regenschauern begleitet fahre ich ins Franken-Land zu meinen Eltern. Entspannte 250km bringen mich somit zu einem leckeren Hefeweizen ins elterliche Wohnzimmer. Das Gefühl ist schon nach den ersten Metern unbeschreiblich schön, einfach am Moped sitzen, den Wind um die Nase wehen lassen und sich über die Straßen treiben lassen. Außerdem ist die Fahrt heute eine Regenbogentour.<br><br><br>
</div>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-24 20:30:05 UTC</pubDate>
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         <title>Winkelhaid, 24. Mai</title>
         <author>schnuddlontour</author>
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         <description><![CDATA[<div>Hier geht's zum Tourvideo:<br>https://www.relive.cc/view/vdvmJEgrKxO<br><br>Und hier sind die Bilder des Tages:<br>https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJpBnxbumZvi1zFo3A<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-24 20:31:42 UTC</pubDate>
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         <title>Hochzeit 👰🏻🤵🏻💍25. Mai</title>
         <author>schnuddlontour</author>
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         <description><![CDATA[<div>Work Bike Balance 2024<br><br>#02 Töchterchen wird getraut, ich schlage mir den Bauch voll und genieße den Tag ohne die Quälgeister. Das Moped bleibt stehen, im Kleidchen ist's im Auto vom Papa bequemer. Bei den Gesprächen am Vorabend mit meiner Mutter habe ich wieder viel über mich gelernt, hat sie mir doch mit einem Leuchten in den Augen erzählt, wie sie früher mit meinem Papa alleine im Wald, irgendwo in Alaska, saß und die Einsamkeit und Stille der Weite und der Nacht genossen hatte.&nbsp;<br><br>Der Apfel fällt scheinbar tatsächlich nicht sehr weit vom Stamm😊</div>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-25 18:58:24 UTC</pubDate>
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         <title>Muschenried, 26. Mai</title>
         <author>schnuddlontour</author>
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         <description><![CDATA[<div>#03 Mit einem typisch fränkischen Essen, nämlich saure Bratwürste, endet mein Aufenthalt bei meinen Eltern. Ich packe mein Wäldchen, während mein Bruder einige Detailaufnahmen meiner Ausrüstung macht. Eine kurze aber achöne Tour bringt mich in den Oberpfälzer Wald nach Muschenried zu Freunden. Philo und Dieter warten schon auf mich, haben scheinbar auch an die Quälgeister gedacht, ziehen ihre Sportster aus der Garage und führen mich nach Cham in einen wunderschönen Biergarten am Flüsschen Regen. Leider zieht Schnuddl beim Knobeln hast kürzere Hölzchen, so säuft nur Alk Philos Aperol aus. Ich haue mir einen leckeren Burger rein und wir fahren noch eine tolle Runde über Waldmünchen nach Hause, um dort am Lagerfeuer den Tag mit alten und neuen Geschichten ausklingen zu lassen. Dieter ist auch ein Freund des rauchigen Whiskys, den er dummerweise im Regal des Zimmers meines Nachtlagers deponiert. Also sitze ich jetzt hier auf der Matratze, schreibe diese Zeilen und genieße noch ein Glas des flüssigen Goldes.&nbsp;<br><br>Das Fahrvideo gibt's hier:<br>https://www.relive.cc/view/v26MjkoB53q<br><br>Die Bilder des Tages sind hier:<br><br>https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJtX8kWLB_aqPHEw4w<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-26 21:44:24 UTC</pubDate>
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         <title>Cham, 26. Mai</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3007767954</link>
         <description><![CDATA[<div>Schöne Runde nach Cham in den Biergarten am Flüsschen Regen</div>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-26 21:53:30 UTC</pubDate>
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         <title>Burghausen, 27. Mai</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3010538407</link>
         <description><![CDATA[<div>#04 nach einem schönen.Lagrefeuer, einer guten Nacht und leckerem Frühstück&nbsp; verabschiede ich mich von meinen lieben Gastgebern. Die müssen nämlich früher weg als ich, so kann ich in aller Ruhe meine Sachen packen. Aber bevor ich das Moped aufpacke, ziehe ich es erst mal aus der Garage, lässt es sich unbepackt doch einfacher auf dem Kiesplatz umdrehen und in Fahrtrichtung bringen. Mit einem mulmigen Gefühl ziehe ich die Haustüre zu, was jetzt noch drin ist, bleibt auch drin... Mein heutiges Ziel ist die Stadt mit der längsten Burg der Welt. Direkt will ich aber nicht fahren, so biege ich erst mal in Richtung großer Arber ab und fahre eine ordentliche Ecke rein. Das Wetter passt ja, den Regen hat nämlich Astrid abgefangen, die aus Aschaffenburg anfährt. Ich treffe mich erst mal in Burghausen mit Ines, die habe ich vor ziemlich genau drei Jahren irgendwo in Schweden getroffen. Ich bekomme eine kleine Stadt- und Burgführung, nachher treffe ich dann am Campingplatz auf Astrid. Dann geht es los zur Zeltauf- und Abbauchallenge. Kaum habe ich den letzten Hering eingeschlagen, kommt auch schon der Opa von Campingplatz und erzählt uns vom großen Regen, der später noch kommen und andauern wird. Also zieh ich die Heringe wieder raus und pack mein Zelt auch gleich wieder ein. Jetzt ist wieder alles verpackt und es sieht aus, als ob hier nie eines gestanden hätte. Wir stehen aber nicht ohne Unterkunft da, dürfen wir doch heute Nacht im alten Zollhaus unsere Matratzen am Boden ausrollen. Ines war so lieb, solange auf uns zu warten und nimmt uns mit in die Stadt. Wir bekommen noch einige Infos, aber vor allem einen Laden gezeigt, der gekühltes Bier verkauft. Ich revanchiere mich, in dem ich in der Kneipe nebenan gleich eine Runde Bier schmeiße. Die haben leckeres, malziges Dunkelbier. Ines verabschiedet sich, Astrid und ich schleppen uns noch zur Burg hoch, mag ich doch mit meinem, erst kürzlich erworbenen, Wissen glänzen. Ein Bänckchen am Wegesrand lädt beim Abstieg zum verweilen ein und wir gönnen uns schon gleich eines vom eben gekauften Bier. Zurück am Camping, sind wir von der Wanderung durstig, trinken unser letztes Bier auch gleich aus und kommen ins Grübeln, ob wir nicht vielleicht mehr hätten kaufen sollen. Und da radelt auch schon unsere Rettung heran. Der Campingplatzbesitzer ist so nett, dass ich mich traue zu fragen, ob er uns wohl ein Bier verkaufen würde, einen Laden hat der nämlich nicht. Da schon die ersten Tropfen fallen, sitzen wir jetzt im alten Zollhaus, machen ordentlich Brotzeit und genießen den Panoramablick aus dem Fenster. Allerdings bahnt sich jetzt schon an, dass wir wohl die Whiskyflasche, mangels Bier, auch noch aufmachen werden...<br><br>T<br>ourvideo gibt's hier: https://www.relive.cc/view/vWqBmk9QmQ6<br><br>Und denn Lik zum Album hier: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJwbegVAUxlmOM7rzg</div>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-28 18:21:44 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Cave del Predil, 28. Mai</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3010541185</link>
         <description><![CDATA[<div>#05 bevor ich meine Augen aufschlage, höre ich schon die Sonne prasseln. Wir bleiben noch eine ganze Weile liegen und krabbeln dann aus den Schlafsäcken. Wasser zum spülen meiner Tasse lasse ich gleich aus der Dachrinne reinlaufen. Während ich planlos durch die Gegend tappe, kocht Astrid schon das Kaffeewasser. Irgendwann haben wir dann tatsächlich alles gepackt und laden unser Moped auf. Der Chef bringt mir aber vorher noch das Gästebuch, ich zaubere ein paar nette Zeilen aus der Feder und klebe noch den Schnuddlaufkleber auf die Seite. Beim Bezahlen des Campingplatzes erfahren wir, dass uns der nette Kerl das Bier gestern Abend ausgegeben hat. Wir wechseln noch eine Reihe netter Worte und dann kann auch schon unsere Regenschlacht beginnen. Es werden gut 280km, vorwiegend im Regen, teils echt heftig. Da die Temperaturen teilweise bis auf sechs Grad gefallen sind, verzichten wir auf die Nockalmstraße und versuchen lieber noch ein Stück südlicher zu kommen. Das Glück ist uns dann tatsächlich auch noch hold, wir werden die letzten sechs Kilometer von der Sonne gestreichelt. Ziemlich durch den Wind, entschließen wir uns in Cave del Predil, in der italienischen Provinz Udine ein Zimmer zu nehmen. Zum Glück ist gleich nebenan ein Laden. Während ich hier sitze und meinen Bericht von gestern nachhole, zaubert uns Astrid leckere Pasta. Wir entscheiden uns heute für eine Soße aus dem Glas, die Astrid aber mit frischem Zucchini, einer ordentlichen Portion Knoblauch und gedünsten Zwiebeln echt gut veredelt. Frischen Paprika gibt's als Salat auch noch dazu. Mit Rotwein spülen wir das ganze dann runter, nach Bier ist uns heute irgendwie nicht. Die Whiskyflasche werden wir wohl auch nicht mehr anfassen. Von Schnuddl und Alk höre ich heute keinen Ton, die haben sich gestern scheinbar auch ordentlich am Whisky bedient und flätzen sich schon im Bettchen. Unsere Unterkunft liegt heute direkt gegenüber des Bergbaumuseums, im Ort wurde nämlich bis 1990 Bergbau betrieben.&nbsp;<br><br>T<br>ourvideo gibt's hier: https://www.relive.cc/view/v36AGk2L4Zv<br><br>Und die Bilder sind da: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJwpqZ2Dv21rH3opAw&nbsp;&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-28 18:25:17 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Rovinj, 29. bis 30. Mai</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3012134377</link>
         <description><![CDATA[<div>#06 Astrid macht heute morgen das Fenster auf und ich höre es schon wieder plätschern, aber heute ist es das Murmeln des Flüsschens neben unserer Unterkunft und kein Regen. Wir satteln nach einem Kaffee unsere Mopeds und sausen am Raiblsee vorbei hinauf zum Predilpass nach Slowenien. Den Abzweig zum Mangart können wir uns sparen, der ist eh' gesperrt. Kurz vor Bovec treffen wir wieder auf unsere angedachte Route und genießen die malerische Fahrt entlang des Flusses Soča. Wie ein türkisfarbenes Band windet sich der Wasserlauf durch das Tal. Ich bin hin- und hergerissen, ob ich anhalten und ein geiles Foto schieße, oder die ganzen Lastwagen hinter mir lasse, die ich mühsam überholt habe. Naja, man kann das Tal ja auch googeln, oder im besten Fall selbst hinfahren und staunen. Ich selbst habe die Bilder fest in meinem Erinnerungsspeicher eingegraben. Ein Stück vor der Kroatischen Grenze erhasche ich noch einen tollen Blick auf den Golf von Triest und die zugehörige Stadt. In Buzet hat dann Astrid noch die geniale Idee eine Runde über die hoch oben gelegene Altstadt zu drehen. Irgendwie überleben wir das Spektakel auf dem steilen, speckigem Kopfsteinpflaster ohne Verluste. Eine Baustelle wird uns nachher noch auf einen kurzen Umweg bringen, auch nicht schlecht, dort findet sich gleich eine Tanke und die sind in Kroatien spärlicher als in Slowenien verteilt. Wir schlängeln uns noch ein bisschen durch die Gegend und stoßen oberhalb des Limski Fjords wieder auf unseren Track. Jetzt haben wir nur noch einen Katzensprung zu dem Ziel, das der Grund dafür ist, warum wir in Kroatien sind. In Rovinj angekommen fahren wir an der Uferpromenade entlang und genießen einen tollen Blick auf die Altstatt. Praktischerweise ist der Campingplatz nur ein paar Meter von unserem Fotospot entfernt. Dort treffen wir ein, als ob wir blutige Anfänger wären, ohne Bier, der Laden am Camping hat natürlich schon geschlossen, weil nur vormittags geöffnet, also zu der Zeit, wo der passionierte Säufer noch schläft. Wir bauen also unsere Zelte trocken auf und beschließen was Essen zu gehen und morgen zu kochen, ich habe schließlich beim herfahren einen Grill gesehen, auf dem sich ein Lamm gedreht hat. Vorher genehmigen wir uns aber an der Strandbar noch ein Bierchen. Eine Stimme aus dem Backoffice, Astrids Denise, weißt uns darauf hin, dass morgen Feiertag ist. Nachfrage im Supermarkt beatätigt die Befürchtung, alles geschlossen. Macht nix, wir ändern einfach die Reihenfolge, kochen heute selbst und vergehen uns morgen an dem Lamm. Jetzt sitzen wir noch unten am Meer, genießen den Rest Rotwein von gestern, mit einem fantastischen Blick auf Rovinj und laben uns danach nochmal an einem gekühltem Bier. Die Astrid, der alte Fuchs, hat nämlich herausgefunden, dass es am Camping einen Kühlschrank mit Schließfächern gibt, dort lagert jetzt der Rest unseres Bieres und was man sonst noch so kühlen kann. Die kleinen Racker sind heute erstaunlich ruhig, ich möchte gar nicht wißen, was die schon wieder aushecken...<br><br>Das Fahrvideo, ohne die ersten 20km gibt's hier: https://www.relive.cc/view/vXOdX7gEJ4O<br><br>Und zum Album geht's hier: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJx5RwQzYB9tObMOUw<br><br>#07 nachdem sich einer unserer Zeltnachbarn heute Nacht noch die Seele aus dem Leib gekotzt hatte, heißt es für uns erst mal ausschlafen, Moped bleibt heute stehen. Ich nutze die Gunst der Stunde und starte den Tag mit Wäsche waschen. Als alles hängt macht sich Astrid bereits zum Strand auf, und ist so lieb, mir vorher noch frisches Brot von der Campingplatzbäckereifliale vorbeizubringen. Ich laufe noch zum Campingplatzeinkaufsladen rüber und habe Glück, der hat trotz Feiertag bis Nachmittag geöffnet. Ich erstehe Bier und Wein, diesmal Weißwein, wir haben ja ein Kühlfach. Eine Karotte und ein Kartoffelchen finden ebenfalls den Weg in meinen Einkaufskorb. Ich hätte nämlich gestern zum Kartoffelsalat eigentlich etwas Fleischbrühe gebraucht. Da Frau ja erfinderisch ist, hatte ich vor dem Grillen den Knochen meines Kottletts ausgelöst und mit den Kartoffeln mit gekocht. So hatte ich gestern nicht nur Brühe für den Salat, sondern nachher auch noch eine gute Grundlage um eine gerieben Kartoffelsuppe zum Mittag zu kochen. Da es am Campingplatz Unmengen von Rosmarin gibt, wird die Suppe wohl mediterran angehaucht sein. Aber erst einmal Frühstück. Ein bisschen Honig habe ich noch dabei, Trapistenkäse habe ich gestern erstanden, Salami und Rauchfleisch finden sich auch noch im Fundus. Außerdem habe ich eben noch Eier gekauft, da wandert jetzt eines in mein Kaffeewasser und darf solange mitkochen bis es weich ist. Irgendwann gegen Nachmittag entscheide ich, das Tarp aufzubauen, soll ja heute Nacht noch ziemlich regnen. Währenddessen macht sich Astrid schon mal vorsichtig Richtung Altstadt auf. Sie wollte eigentlich die Touristenbahn nehmen, hat sie sch doch gestern an jedem Fuß eine Blase gelaufen. Wir sehen die Bahn noch vorbeifahren, also geht sie schon mal langsam los, ich verzurre das Tarp noch, haue die letzten Heringe ein und folge. Vorauaschauend hänge ich meine Blechtasse an die Fototasche, die werde ich nämlich nachher noch brauchen. Die Altstadt von Rovinj mit den unzähligen kleine Gässchen ist wunderschön, Fotos mache ich keine, weil ich von den hunderten von Menschen darin total überfordert bin. Es ist stress pur für mich. Astrid hat aber vorgesorgt und Rotwein dabei, so lassen wir uns auf einer Treppe nieder und wollen ein Tässchen genießen. Zunächst bleibt es beim wollen, wir bekommen die Flasche nicht auf, der Drehverschluss dreht leer durch und der Sicherungsring geht nicht ab. In die aufkommende Panik mischt sich ein netter junger Mann, der uns anbietet, die Buddl zu öfnnen, leider ebenfalls erfolglos, kleinlaut zieht er von dannen. Erneut eilt Hilfe herbei, ebenfalls erfolglos, aber der Kerl arbeitet in der Pizzeria nebenan, nimmt unsere Flasche mit rein und säbelt den Sicherungsring mit einem Messer ab, wir sind gerettet. Ich verschwinde noch kurz in der Eisdiele und lege ein Vermögen für zwei wirklich leckere Kugeln Eis hin. Wieder unten am Hafen angekommen, steht schon der Touristenzug abfahrbereit und wir hüpfen grad noch so rein. Vor uns Mutter mit Tochter uns Sohn, die Tochter babbelt ununterbrochen dahin, aber ihr Bruder wird dann zum Held des Tages, mit einem knappen "Halt doch mal die Fresse" bringt er das Schwesterchen zum schweigen. Beim Aussteigen vor dem Campingplatz fällt unser Blick wieder auf das sich drehende Getier über der Glut und wir drehen direkt ab um uns ein Abendmahl kredenzen zu lassen. Das Getier braucht noch eine Weile, solange wollen wir nicht warten und suchen uns was aus der Karte aus. Das Fassbier, das wir bestellen kommt komischerweise in der Flasche daher, auch schon egal, rein damit. Jetzt sitzen wir am Camping unter dem Tarp, die Weinflasche muss ja auch noch leer werden, und warten auf den versprochenen Regen. Die kleinen sind immer noch erstaunlich ruhig, ich glaube da braut sich was Erhebliches zusammen.&nbsp;<br><br>Ein paar Fotos vom Tag 7 gibt's hier: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJ0AOpc6wk082xCJxg<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-29 21:02:48 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Punta Povile, 31. Mai bis 02. juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3014547884</link>
         <description><![CDATA[<div>#08 nach einer regenreichen Nacht, deren ersten Teil.wir unter meinem Tarp verbracht haben, scheint heute morgen die Sonne ich werfe schon mal den Kocher an, damit es heißes Wasser für den Kaffee und natürlich die weichgekochten Eier gibt. Ein Stück altbackenes Brot, von gestern habe ich noch, das schmeckt auch wirklich schon altbacken. Aber ein bisschen Butter, Trapistenkäse und obenauf leckerer Honig lassen es zu einer Köstlichkeit werden. Irgendwann habe ich so ziemlich alles aus meinem Zelt drumrum drapiert, es sieht aus wie ein Schlachtfeld. Da ich immer etwas länger brauche, geht Astrid schon mal den Campingplatz bezahlen und ich bekomme das Unvorstellbare hin, ich habe alles eingepackt. Jetzt das Zeug noch am Moped verzurren, Röckchen gegen Mopedklamotten tauschen und los geht's. Naja, es ist auch schon wieder kurz nach elf. Wir drehen noch eine Runde über den Camping uns sind auch schon gleich auf der Straße aus der Stadt raus. Durch grüne Gegenden schlängeln wir uns über die Halbinsel Richtung Opatja. Unterwegs fläzt sich noch eine ziemlich große Schlange auf der Fahrbahn. Da die noch prall und nicht platt ist, sowie schön in der Sonne glänzt, handelt es sich wohl um ein lebendes Exemplar. An der Küstenlinie entlang fahren ist echt schön - aber ätzend.&nbsp; Man ist halt nie allein und staut so vor sich hin. In Opatija biegen wir dann einfach links ab und fahren aufs Geradewohl weiter. Wir hauen noch eine dermaßen Schleife rein, dass wir Rijeka ganz weit oberhalb, weiträumig umfahren. Wir finden ein tolles kleines Sträschen, das sich durch die Berge windet und nehmen kurz bevor wir wieder auf unsere geplante Route treffen noch einen ordentlichen Regenguss mit. Unter einer Bushaltestelle, wird noch ein Müsliriegel gefüttert und überlegt, bis wohin wir fahren wollen. Ein kleiner Camping in Povile wird es werden. Sonnenschein begleitet uns die Küstenstraße entlang, in den Bergen hängen die Gewitter. Kurz vorm Ziel halten wir noch an und fallen in den örtlichen Supermarkt ein, gefuttert und getrunken will ja auch noch werden. Mi4 läuft ein Stück Pancetta über den Weg, ich erinnere mich, dass ich noch frische Eier im Gepäck habe, fehlen eigentlich nur noch die Spaghetti und ich werde nachher Carbonara zaubern. Gurkensalat mit viel Kümmmel wird es dazu geben. Astrid läuft beim Anblick der feurigen Btratwürstchen in der Metzgereiauslage das Wasser im Mund zusammen, schnell ist klar, dass es mal wieder getrennte Küche gibt. Astrid nutzt den Skotti Grill und ich verbrenne Treibstoff im Benzinkocher. Zwischen Pinien stehen wir mit tollem Blick aufs Meer und die Berge mit unseren Zelten in der Gegend. Beim Fotografieren komme ich noch mit ganz netten Reisenden aus dem Ostallgäu ins Gespräch, ich verteile noch einige Schnuddlaufkleber, dann muss ich auch schon los, die zwei Kleinen nörgeln schon, weil die Spaghetti noch verpackt sind. Das ist aber auch kein Wunder, weil wir es Grad noch so geschafft haben das Zelt aufzubauen, bevor der Wolkenbruch los ging. Alles rein ins Zelt und der Dinge harren, die da kommen. Das war dann die Besitzerin des Campings, die hat unsere Ausweise eingesammelt und bereitet schon mal die Rechnung vor. Da kann sie sich aber Zeit lassen, wir bleiben mindestens zwei Nächte. Als der Regen vorbei war konnte ich auch nicht gleich kochen, wollte ich doch noch mein Tarp aufspannen. Dabei hat dann Astrid noch einen Tarpaufbaukurs genossen und ebenfalls Einen wahren Palast aufgebaut, ich habe dabei schon mal die Rolle des Bauarbeiterdenkmals eingenommen. Aber jetzt ist gekocht und alles verspeist und ich habe Zeit ein paar Zeilen zu schreiben.<br>&nbsp;&nbsp;<br><br>fahrvideomhane ich auch noch: https://www.relive.cc/view/v36AGoeLXGv<br><br>Bilder sind da: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJ0fSdEDHuB2F3HwzQ<br><br>#09 heute Nacht sind einige schwere Gewitter übunr uns hinweggezogen, wir sind in unseren Zelten trockengeblieben und vorher wieder lange draußen unter dem Tarp gesessen. Astrid möchte heute einen auf Wasserratte machen, da es in der Sonne beim Frühstück doch ziemlich heiß ist. Noch weiß sie nicht, dass das Wasser kälter als Gedacht ist. Ich entscheide mich für eine kurze Runde ins Hinterland, suche mir ein kleines Sträßchen aus, das mich über winzige Sträßchen von der Küste weg in die Berge bringt. Auf mehr als 1000 Meter werde ich heute noch, von fast Meereshöhe aus, hochkommen. Die Strecke ist wunderbar, kaum Verkehr, tolle Ausblicke und eine Herde Pferde kreuzt meinen Weg. Das Langohr, das kurz vorm Vorderrad über die Straße hoppelt, schafft es dann doch noch, Hasenbraten gibt es heute Abend also nicht. Ich lande auf der gut ausgebauten D23, die sich neben der Autobahn in schönen Kurven Richtung Zagreb schlängelt. Dort bleibe ich für gut 40km. Kurz vor Oštarije gibt es eine kleine Schrecksekunde. Erst denke ich, mir ist ein Pinienzapfen oder sowas auf den Helm gefallen. Schnell realisiere ich, dass mein Visier irgendwie lose ist. Ich halte an und schaue mir das Dilemma an. Die Schraube, die das Teil festhält, hat sich über den Acker gemacht. Da freue ich mich doch, dass ich Zuhause dran gedacht hatte Panzerband einzupacken. Die Freude währt nur kurz, liegt es ja mit meinem restlichen Gerümpel am Campingplatz. Aber zum Glück stehe ich direkt am Parkplatz eines Supermarktes, die haben soviel davon, dass sie es sogar verkaufen. Gut dass mein Helm über eine Sonnenblende verfügt. So bekomme ich das Zeug so hingefriemelt, dass es fest ist, ich aber das Visier noch aufklappen kann. Ein kurzes Stück später biege ich links auf einen Traum für Motorradfahrer ab. Mehr als sechzig Kilometer Schlangenlinien liegen vor mir, nur unterbrochen durch drei winzige Ortschaften, da reiht sich teilweise Kurve an Kurve. Auf der ganzen Strecke kommen mir nicht mal fünf Autos entgegen, erst ganz zum Schluss sehe ich eines vor mir. Aufpassen muss man aber dennoch, hier liegen teilweise ziemlich viele Steine, auch große, sowie Äste auf der Straße. Dass in den Kurven auch viel Split rumliegt ist hier irgendwie normal, da gewöhnt man sich dran. Kurz vorm Camping halte ich an, es braucht Bier und etwas zu Essen. Ich denke mir noch, rufst mal die Astrid an, damit die nicht noch extra los muss, ich kann ja für beide einkaufen. Kaum ziehe ich den mobilen, sprechenden Knochen aus der Tasche, sehe ich schon ihre Nachricht, sie hatte den gleichen Gedanken. Sepien und Kartoffeln habe ich erstanden. Die Sepien mariniere ich erst mal in Zitrone, Knoblauch und Öl, bevor ich sie auf meine Metallspieße, die im im gut sortierten Fundus meiner Motorradküche natürlich dabei habe, stecke. Heute konnte ich auch wieder einen Teil meines Mopedgartens bepflanzen, hatte ich ja beim Einkaufen noch Wurzelsalat mitgenommen. Eine Teil davon wird es nachher gleich zum Essen geben. Hier wächst überall Büschweise Rosmarin, so ist es natürlich naheliegend, dass aus den Kartoffelchen Rosmarinkartoffeln werden, ich habe extra kleine gekauft. Unser Essen ist köstlich, gut, dass die Astrid den Skottti Grill dabei hat. Da wir zum Fisch natürlich Weißwein getrunken haben, schnappen wir uns den Rest der Buddl und setzen uns noch ans Ufer und bewundern den Sonnenuntergang, der leider zum Schluss hinter den Wolken stattfindet.<br>&nbsp;<br>Fahrvideo gibt's hier https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJ1UooZmtttG2CEsFA<br><br>Und die Fotos.von Tag 9 sind da: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJ1UooZmtttG2CEsFA<br><br>#10 es braucht nicht viele Worte, der Campingplatz ist schön, so beschließen wir, einfach noch eine Nacht zu bleiben, die Motorräder bleiben haute beide stehen. Astrid wird nachher noch berichten, dass das Wasser heute wärmer ist als gestern. Der näheste Supermarkt, der Sonntags geöffnet hat ist knapp drei Kilometer weg, schließt aber schon um 14 Uhr, also laufen wir nicht zu spät los und genießen den Weg, teilweie an der Küste entlang, um unsere Einkäufe zu erledigen. Irgendwie haben wir uns Fischsuppe gewünscht, mangels passendem Fisch, müßen halt wieder Sepien herhalten, aber die kann man ja auch als Suppe essen. Ein bisschen Zeugs für die Suppe nehmen wir noch mit, natürlich auch Weißwein, da gehört ja was davon in die Suppe rein. Ein Bier haben wir natürlich auch noch gekauft und werden da nicht enttäuscht. Schon als wir es in den Korb gelegt hatten waren wir uns nicht sicher, ob das gut sein wird. Jetzt wissen wir es, es ist nicht gut, es ist nicht mal ein Foto wert. Ein bisschen Wäsche wasche ich auch noch und Astrid macht den Skotti sauber, damit er wieder eingepackt werden kann. Ich döse noch ein bisschen im Zelt und höre plötzlich Tropfen am Dach. Wäsche ist noch nicht ganz trocken, Wetter App hat mal wieder gelogen und ein starkes Gewitter zieht über uns hinweg, ich bekomme die Wäsche gerade mal so ins Zelt, bevor es schüttet. Der Regen lässt nach, und ich fange schon mal an, das Zeugs für die Suppe zu schnippseln. Jetzt ziehe ich mich dann aber doch noch mal ins Zelt zurück, der Regen kommt nämlich jetzt quer und starker Sturm macht sich breit. Mein Zelt macht das prima mit, Astrids auch, aber bei ihr zieht ein Sturzbach unter dem Zeit durch. So zieht die ihr Zelt nochmal an eine andere Stelle um, während ich unser Süppchen koche, das schon fantastisch duftet. Dummerweise habe ich mein Stühlchen im Regen stehen lassen, so löffel ich meine Suppe halt im Zelt, während Astrid auf ihrem trockenen Stuhl davor sitzt und auf mich herabblicken kann.<br><br>Die wenigen Bilder von heute gibt's hier: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJ1YA4cKNH_RRUEzig<br>&nbsp;
</div>]]></description>
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         <pubDate>2024-05-31 16:01:40 UTC</pubDate>
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         <title>Rédics, 3. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3017509242</link>
         <description><![CDATA[<p>#11 man glaubt es kaum, wir bauen unsere Zelte im trockenen ab und fahren im trockenen los. Rund um uns ziehen dunkle Gewitterwolken, Donnergrollen begleitet unsere Abfahrt. Vor lauter Freude, dass wir trocken loskommen, vergesse ich die Aufzeichnung zu starten, das Video beginnt erst 20km später. Über richtig kleine Sträßchen schrauben wir uns ins Hinterland, Richtung Norden. Ein gutes Stück ist es, als ob wir durch einen grünen Tunnel fahren. Dann kommen wir durch kleine Ortschaften, die aussehen, als ob sie auf einer Miniatureisenbahn stehen, ich fühle mich surreal, als ob ich Teil einer erschaffenen Komposition wäre. Wir fahren immer wieder auf richtig nassen Straßen rum, haben aber noch keinen Tropfen abbekommen. Das ändert sich dann ein Stück vor der Slowenischen Grenze, es regnet, ist aber nicht so schlimm wie befürchtet. Kurz nach der Grenze halten wir an eine Tankstelle und tränken unsere Eselchen. Astrid zieht sich noch etwas wärmer an und der unausweichliche Moment kommt. Wir müssen uns noch mal ganz fest drücken, weil mein allerbester Reisebuddy, den man sich überhaupt vorstellen kann, in 18 Kilometern links abbiegen wird und die Heimat ansteuert, während ich noch acht Wochen vor mir habe und mich Richtung Ungarn halte. Es wird wieder trockener, die Straßen, die ich fahre, sind teilweise trotzdem richtig nass, aber außer einigen wenigen Tropfen am Visier merke ich nichts mehr vom Regen. Ich möchte noch ein Stück vorankommen und mache kaum Bilder, obwohl die Landschaft in Slowenien traumhaft schön ist. Ich finde immer wieder kleine kurvige Abschnitte, die mir ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Einzig die Fahrt durch die Talsohle nach Ptuj ist ziemlich langweilig, der Anblick der Altstadt ist jedoch zauberhaft, schließlich ist es auch die älteste Stadt des ehemaligen Herzogtums Steiermark. Danach befinde ich mich aber auch schon wieder auf kleinen Sträßchen. Kurz vor der Ungarischen Grenze baut sich vor mir wieder eine riesige Gewitterzelle auf. Die Ausläufer der Winde sind heftig und ich beschließe, mal schnell bei Booking nach einer festen Unterkunft zu suchen. Sieben Kilometer weiter fahre ich schon in den Hof einer kleinen Pension mit einer total netten Gastgeberin. Ich darf mein Moped in der Garage abstellen und dann beginnt auch schon der Regen. Als der Regen nachlässt mache ich mich noch schnell in den einzigen Laden im Ort, der deswegen geöffnet hat, weil er einen kleinen Pub beherbergt. Ich wollte noch etwas Brot und ein Bier. Das ganze gestaltet sich etwas schwierig, weil nicht klar ist, ob die Kartenzahlung akzeptieren und ich auch keine Forint habe. Es dauert nicht lange, meine Gastgeberin kehrt zurück, sie hat jetzt einige Euro und ich einige Forint. Leider hat der Laden dann heute doch zu,weil der Pub geschlossen ist. Am Weg dahin hatte ich aber schon noch einen kleinen weiteren Pub gesehen. Der hat offen, ich muss ja irgendwie meine Forint loswerden und Fassbier ist auch mal wieder lecker. Pech für Schnuddl und Alk, die wollen nicht mit, weil sie dachten, das ich das Bier mit heim schleppe. Brot muss nicht zwangsläufig sein, Tomate, Salat, kroatische Wildschweinsalami, Pancetta und Trockenfleisch habe ich ja noch. Garnieren kann ich das ganze noch mit einem Pfirsich. Ich werde die Nacht also überleben. Ich laufe den kurzen Weg zurück zur Unterkunft und erlebe eine Überraschung. Judit, so glaube ich mich zu erinnern, meine Gastgeberin hat Suppe gekocht und ich werde zu einem Teller des köstlichen Eintopfs geladen. Wir sitzen noch lange gemeinsam an Tisch und tauschen Geschichten, die das Leben so schreibt, aus. Herr Róbert Kovács gesellt sich noch zu uns, knabbert und schabbert genüsslich an meinen Fingern rum. Róbert ist nämlich der süße Welpe des Hauses. Es ist noch nicht wirklich spät, aber aufgrund der guten Geschichten mit meiner Gastgeberin, möchte ich den Abend auch damit beenden und werde morgen früh schreiben.</p><p><br/></p><p>Das verkürzte Fahrvideo ist hier: https://www.relive.cc/view/vYvE2wkxYGO</p><p><br/></p><p>Ein paar Bilder sind da: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJ4gWLzmT8zSZGtBBA</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-04 06:43:04 UTC</pubDate>
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         <title>Eger, 4. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3018324791</link>
         <description><![CDATA[<div>#12 mir graut, wenn ich an die elend lange, gerade Strecke, die wir vor etwa vierzig Jahren von Sopron aus zum Plattensee gefahren sind, denke. Liegt doch mein erstes Zwischenziele heute ebenfalls Plattensee. Die Straße mit der Nummer 75 überrascht mich mehr als positiv. Es ist eine sehr abwechslungsreiche, kurzweilige Fahrt teiles Gerade, teils durch sanfte Hügel schwingend, viel im Wald, der nach dem Regen heute Nacht, besonders frisch duftet. Ich komme durch wenige Ortschaften und es ist kaum Verkehr. Am Plattensee ist das Treiben schon geschäftiger, meine Route führt mich aber schon bald davon weg und es ist wieder richtig schön. Ich muss mal aufs Navi gucken, ob ich nicht in Frankreich bin, aber er sind keine Lavendelfeler, die ihre Farbe in die Landschaft streuen, es ist eine Gründüngerpflanze, die aber Nichtsdestotrotz wunderschôn anzusehen sind. Kurz vor Veszprem wird der Verkehr wieder dichter und ich halte mich auf die E66. Die ist zweispurig ausgebaut und man darf 110 fahren. Es zieht sich trotzdem bis Budapest, durch die Stadt komme ich aber ziemlich flott. Es dauert aber auch noch eine Weile, bis ich aus dem Speckgürtel raus bin, ich gönne mir noch einen Regenschauer und erblicke, im Sonnenschein, etwa 50km hinter Budapest, das Ziel meiner Begierde. Es ist der westliche Karpatenbogen, der sich vorwiegend in der Slowakei breit gemacht hat. Zum Glück hat der aber auch noch an die Ungarn und Polen gedacht und dort seine Ausläufer hinterlassen. Ein paar Kilometer werde ich noch fahren, jetzt kommt nämlich gleich das Dessert des Tages. Kurz hinter Pásztó will ich nämlich noch ein paar Serpentinen genießen. Es ist der Hammer, in nullkommanix, katapultiert es mich von 150 auf über 900m hoch. Es ist ein unheimlich schönes Gefühl, leider nähert sich mit jeder Kurve auch schon mein Campingplatz, der dann geschlossen ist. Also erst mal am nächsten Supermarkt anhalten, es ist ja schon spät und ich will nicht wieder ohne Futter dastehen. Eine kleine Runde durch den Laden bestätigt mein Vorhaben, es wird nachher Rouladen geben. So, auf geht's zum nächsten Campingplatz. Der liegt malerisch unter einer Burg, ein Traum, ein Traum in abschüssig und Schlamm. Ich möchte ja eigentlich Zelten und nicht nur schöne Fotos knipsen. So geht es dann nochmal etwa 20km weiter, bis ich in Eger lande. Zum Glück hatte ich Eger schon vorher am Schirm und mir aufgrund der geografischen Lage, statt Bier den guten Egri Bikaver, das Erlauer Stierblut gekauft. Rotwein mag ich ja eh. Problem bei der ganzen Sache, durch die Verzögerung wurde ich Bierdurstig und keufe mir dann an der Tanke in Eger, doch noch eine Büchse des Gebräus. Irgendwie ist ein Stiefelbier auch besser als ein Stiefelwein. Meine Roulade wird fantastisch und erregt so manchen Neid am Campingplatz, habe ich doch aufgrund des unsicheren Wetters meine Kochstelle unter dem Vordach zu den Sanitärräumen aufgebaut, so dass es regen Durchgangsverkehr in meiner Küche gibt. Ich stehe noch lange draußen vor meinen Zelt, es ist schon wir nach Mitternacht und eine milde, sternenklare Nacht. Die Welt um mich ist eingeschlafen und ich genieße das Gefühl alleine hier zu sein, also fast Schnuddl und Alk sind ja auch noch da.<br><br>Fahrvideo ist hier:&nbsp; https://www.relive.cc/view/vMv8GP3J9Pq<br><br><br>Und die Fotos da: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJ4v_JHHolj54UOP8w<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-04 22:52:14 UTC</pubDate>
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         <title>Cisna, Poland, 5. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3019574988</link>
         <description><![CDATA[<div>#13 was dem Säufer recht ist, kann dem Mopedfahrer nur billig sein. Man soll mit dem weitermachen, mit dem man aufgehört hat. Ich gönne mir also eine kurze Anfahrt in den Bükk Nationalpark und schon geht es wieder auf Grinsekurven in die Höhe. Am Observatorium mache ich kurz halt. Der Ort wurde von der International Dark-Sky Association besonders ausgezeichnet, weil es hier praktisch keine Lichtverschmutzung gibt uns man dort einen gigantischen Blick in den Nachthimmel genießen kann. Es geht weiter mit den Kurven, irgendwann so eng, dass ich froh bin, dass niemand entgegen kommt. Bis Miskolc geht es so weiter. Danach nehme ich wieder eine größere, flache Strecke in Angriff und vergesse dabei, dass ich ja noch einen Shapingpoint in den Bergen setzen wollte. Nachdem ich meine letzten Forint verwertet habe, die kleinen bekommen heute Lángos, Stelle ich irgendwann fest, dass ich ja noch in der Tiiefebene bin, zum umdrehen bin ich zu stolz, also schippere ich unterhalb der Tokajer Weinberge weiter. Zum Glück habe ich den Tankrucksack zu, dann muss ich mir das genörgel nicht anhören, weil ich keinen Tokajer Wein kaufe. OK, mir tropft auch der Sabber aus dem Helm raus, aber ich bleibe stark. In der Slowakei Stelle ich fest, das sich das Tokajer Weingebiet bis dahin zieht und man auch in der Slowakei Tokajer keltert. Trotzdem, dass ich unterhalb der Berge entlang fahre genieße ich die Fahrt. Es hat auch Vorteile, ich fahre an so einem fahrenden Tandler vorbei und erstehe gleich eine kleine hölzerne Schöpfkelle, die fehlt mir nämlcih bisher noch. Als ich mich Polen nähere, fahre ich durch ein Tal, das zweisprachig ist, naja, die Ukrainie ist ja nicht weit. Aber irgendwann muss es auch mal ein Ende haben, plötzlich taucht nämlich vor mir ein dreisprachiges Ortsschild auf... In Medzilaborce drängt sich noch eine prunkvolle orthodoxe Kirche vor die Linse. Kurz darauf bin ich auch schon in Polen. Dort wo ich hin wollte, hatte ich schon vor drei Jahren Probleme, weil der Ort in Google Maps überhaupt nicht stimmt. Letztes mal konnte ich mir dann auf der Webseite des Bieszczadzka Przystań Motocykowa weiterhelfen. Das Ding heißt jetzt aber anders, so finde ich es halt nicht gleich, Habe keine Lust zum suchen und fahre einen anderen kleinen Camping an. Ein top Treffer. Cooler Typ mit kleinem Museum, sehr schöner, ruhiger Platz und Lebensmittelladen fußläufig erreichbar. Außerdem kriege ich bestimmt gleich meinen Helm repariert. Das habe ich mir extra für Polen aufgehoben. Zum einen kann ich mich da vernünftig mitteilen, zum anderen habe ich noch keinen Polen getroffen, der irgendwas nicht reparieren kann. Es dauert nicht lange, und wir werden in Schraubensammelsurium fündig. Im zweiten Anlauf finden wir auch noch die passende Unterlegscheibe - Bingo. Ich klebe zur Sicherheit beidseitig noch ein Tape über die Schrauben, damit da keine mehr stiften geht. Das Abendessen ist heute relativ einfach, habe Ich doch gestern noch den Rest der Brühe meiner Roulade aufgehoben, so zaubere ich mit etwas Gemüse und Nudeln ein leckeres Süppchen.<br><br>Streckenvideo ist da: https://www.relive.cc/view/v1vjdG1dnJ6<br><br>Und Bildchen gibt's dort: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJ5e0gz9FfP4WBnjQg<br><br><br>&nbsp;

</div>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-05 20:48:52 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Macoszyn Mały, 6. und 7. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3021597571</link>
         <description><![CDATA[<p>#14/15 gut, dass ich so trödle. Da fährt nämlich direkt am Campingplatz heute morgen eine Dampfeisenbahn vorbei. Bis ich merke, was los ist, und bis ich die Kamera finde, ist der Zug natürlich schon weg. Kurz vor Abfahrt, als ich endlich meinen Krempel verstaut hatte, kam die aber auch schon wieder mit Getöse zurück. Diesmal wusste ich um was es geht und war shneller. Ich sollte meine Ziele vielleicht etwas sorgsammer auswählen, denke ich mir, als ich Abends kurz vor Chełm stehe und nach einem Campingplatz Google. Der Weg aus den Bieszczady, der im ersten Teil wieder ein träumchen war, war eh' schon wieder weiter, als ich vorhatte. Jetzt stehe ich dumm da und stelle fest, dass ich entweder wieder ein Stück zurück fahre, oder nochmal gut 40km dran hänge. Ich entschließe mich für letzteres und lande in Polens wildem Osten. "Dziki Wschód" nennt sich der hammergeile Campingplatz, den ich ansteuere und weiß sofort, dass ich mein System nicht ändern werde, solche Plätze findet man eben nur so mal nebenbei. Agnieszka und Krzysztof waren selbst schon auf unzähligen Plätzen, und was macht man, wenn es den perfekten Platz nicht gibt? Genau, man baut sich selbst einen Campingplatz. Dort leben die beiden jetzt in ihr Mobilheim, haben sich einen kleinen Traum erschaffen und können nebenbei noch Gäste empfangen. Während ich mein Essen koche und vertilge, bereitet Krzysiek schon mal die Feuerschale vor und rollt seinen selbstgemachten Alkoholvorrat an. Zwei verschiedene Sorten, darf ich kosten, ich werde nachher noch mehrmals beide Vergleichen. Inzwischen sind nämlich Gattin und Schwägerin auch bei mir eingetroffen, wir sitzen gemeinsam am Tisch und ich poliere mein Polnisch auf. Die Runde ist extrem schön und kurzweilig, Würste und. Feuerspieße haben die auch dabei. Obwohl schon satt, sitze ich ebenfalls mit am Feuer und halte meine Wurst in die Flammen. Es ist schon spät, als ich nach einem wunderbaren Abend in den Schlafsack krieche und beschließe morgen mein Moped stehen zu lassen und ein Frühstück am campingplatzeigenen Teich zu genießen. Leider regnet es nachts und ich bleibe morgens noch etwas liegen und lese.</p><p><br/></p><p>Heute am Tag 15 widme ich mich mal wieder ausgiebig der Körperpflege, gebe Milch zum Kaffee und Joghurt in Auftrag, da Krzysztof eh zum Laden fährt. Gegen Nachmittag wird es wieder sonniger und ich flätze in der Hängematte. Da ich nicht daran gedacht habe, dass Milch zum Kaffee in Polen ja normale Milch ist, habe ich jetzt noch ganz schön viel rumstehen. Ich werde mich wohl auch gleich mal zum Laden aufmachen und sehen, welche Zutaten ich erwerben kann, um was leckeres zu zaubern, eine Idee habe ich schon. Schluddl und Alk hängen schon die ganze Zeit am Teich ab. Ich glaube, ich muss die mal eincremen, bevor ihr Fell verblasst. Eier, Bier und Rosinen erstehe ich im örtlichen Laden, das Bier brauche ich zwar zum kochen, aber nicht im Essen. Ein bisschen Zucker brauche ich noch, den klaue ich am Camping. Wenn alles klappt, gibt es nachher aus meinen alten Brötchen einen Semmelschmarrn. Vorher bekomme ich noch ein Stück Kuchen vorbeigebracht, das ich gerne noch verspeise. Irgendwann dazwischen gehe ich auf Fotosafari, der Campingplatz ist ein Kleinod dafür, überall sind kleine Sachen versteckt, am meisten faszinieren mich die unzähligen kleinen roten Ameisen. Solange meine Backzutaten noch ziehen, gönne ich mir schon mal ein regionales helles Bier. Bin gespannt, ob da das Dunkle, das ich noch habe mithalten kann. Echt cool soeben habe ich den Kocher angezündet und es beginnt zu regnen. Dann warte ich halt noch ein Momentchen, da zieht irgendwo in der Ferne ein Gewitter vorbei, schlimm ist es nicht, ich mag aber nicht, wenn es mir in den Topf regnet. Mein Semmelschmarrn wird echt lecker, meine Gastgeber samt Nachbarn müssen auch dran glauben, jeden schmeckt er, ich sitze noch eine Weile mit Aga und Krzysiek zusammen und wir haben wieder tolle Gespräche. Es sind wieder zwei Personen, die einen ganz besonderen Platz in meinem Erinnerungsspeicher bekommen werden.</p><p><br/></p><p>Video gibt es nur vom 6 Juni un das ist hir: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vE6JY3JB8xO">https://www.relive.cc/view/vE6JY3JB8xO</a></p><p><br/></p><p>Die Blier für die beiden Tage sind im geminsamn Album, und zwar hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJ9hDhhoL97ClW79nw">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhJ9hDhhoL97ClW79nw</a></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-07 21:41:58 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Krynki, 8. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3021985483</link>
         <description><![CDATA[<p>#16 ich habe gestern Abend noch meinen Semmelschmarrn an meine Gastgeber verteilt, kam dort auch gut an. Heute morgen bekomme ich noch einen Kaffe und leckeren Kuchen. Besonders freue ich mich über das selbstgemachte Abschiedsgeschenk, Griebenschmalz. Da werde ich heute Abend gar nicht groß Kochen, ich Haue mir nur ein paar Eier in die Pfanne und besorge mir noch Brot für das Schmalz. Aga und Krzysiek haben mich noch mit Sehenswürdigkeiten für heute Versorgt. Es geht heute immer Nähe der Ukrainischen, bzw. Später der Balarussichen Grenz Richtung Norden. Die Fahrt ist abwechslungsreich, teils aber ziemlich lange gerade Stücke dabei, so kann ich schon mal für Finnland üben. Große Teile der Gegend erinnern mich an die Lausitz. Mein erstes Ziel war das Kasztelik Korona Podlasia, eine kleine Burg, die jemand für sich über zwanzig Jahre lang alleine gebaut hat. Das nächste Ziel liegt gleich neben an, ein orthodoxes Kloster in Garbarka mit unzähligen Kreuzen davor. jetzt fahre ich entlang des letzten Tiefebenen-Urwalds Europas, dem Białowieża Nationalpark. Dort leben noch freilaufende Bisons, gesehen habe ich aber keines, doch zumindest auf den Schildern wird vor den Żubry gewarnt. Mit Skit Swiętych Antoniego wartet schon ein weiteres, in der Einöde gelegenes Kloster auf mich. Es lohnt sich, sich über den sandigen Feldweg dahin zu quälen. Dort treffe ich auf einen alten Mönch, der begeistert ist, weil ich ein bisschen polnisch spreche und mir gerne einiges Zeigt und erklärt. Am Parkplatz plaudere ich noch mit einem Pärchen aus Białystok, die auch mit dem Moped da sind. Kurz vor meinem Ziel besuche ich in Kruszyniany noch eine alte, hölzerne Moschee. Kurz vor meinem Ziel in Krynki heißt es nochmal aufpassen, damit ich mich nicht verzähle, ich muß die achte! Ausfahrt aus dem Kreisverkehr ausfahren. Der Supermarkt gleich danach ist geschlossen, also umdrehen und das ganze nochmal, ich brauche ja noch Brot für mein Schmalz. Der Campingplatz ist einfacher als einfach, liegt aber wunderschön in einem gepflegten Garten am Stadtrand. Klopapier wäre noch cool, gibt es mittlerweile fast auf jedem Platz in Polen, aber halt nicht hier. Macht nix, habe ich eh' immer dabei. Nachdem die beiden Jungs heute nicht maulen, scheint das Schmalz gut zu sein. Das dunkle Bier, welches ich noch von gestern dabei habe, kommt nicht an das gestrige Helle ran. Ansonsten ist es hier ein bisschen wie daheim, die Mobilfunkversorgung ist total mies, da wird es den Bericht und die Bilder wohl erst morgen online geben.</p><p><br/></p><p>Aufzeichnung ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/v26Mj1AoV3q">https://www.relive.cc/view/v26Mj1AoV3q</a></p><p><br/></p><p>Bilder sind da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKAO6SShlGOuZJa24g">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKAO6SShlGOuZJa24g</a></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-08 19:51:35 UTC</pubDate>
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         <title>Balbieriškis, 9. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3022398634</link>
         <description><![CDATA[<p>#17 ich war gestern schon zeitig im Schlafsack und stehe deshalb heute etwas später auf. Klamotten sind verpackt, Zelt ist leer geräumt, es fängt an zu regnen. Was nicht nass werden soll, wandert inclusive mir wieder ins Zelt. Ich nutze die Zeit, um schon mal meine Mopedhose anzuziehen und meine Route nach Balbieriškis (macht nix, ich kann es auch nicht aussprechen) zusammenzuklicken. Der Ort liegt in Litauen und beherbergt die Adresse eines Bunk-a-Bikers. Zelt bekomme ich aber trocken eingepackt. Erst mal überlege ich noch, weil die nächste Tankstelle auf meiner Route kommt in 25 Kilometern, Moped sagt es kann noch 30, ich denke, da gehen bestimmt auch 40, dann siegt doch die Vernunft und ich fahre halt die eineinhalb Kilometer zurück an die örtliche Tanke. Ich finde eine achöne kleine Waldstraße, die mir hilft, Augustów weiträumig zu umfahren, die Gegend ist hier sehr achön und deshalb auch sehr touristisch geprägt. Da ich heute morgen keine Lust auf Frühstück hatte, ziehe ich mir noch ein Kotlet Schabowy inclusive Zestaw Surówki rein. Die lustige Limonade, die ich dazu nehme, entpuppt sich bei näherem hinschmecken als Biermixgetränk mit viereinhalb Prozent Alkohol, also nix zum Moped fahren, die kleinen zischen es dankend weg. In Litauen versuche ich dann so schnell wie möglich von der großen Straße wegzukommen. Durch überwiegend Felder steuere ich mein Ziel an. Danas, mein Bunk-a-Biker Gastgeber bietet mir an, entweder Zelt aufzubauen oder die Couch im Gästezimmer zu nehmen. Ich entscheide mich für letzteres und lade mein Moped ab. Das meiste kommt in die Garage, ich brauche nur die Tasche mit den Klamotten und Schlafsack. Danas' Frau Rasa hat schon leckeres Essen für mich zubereitet. Das Zeug schmeckt mega gut und erinnert mich so ein bisschen an polnische Klopsy w sosie własnym. Die ersten tollen Gespräche sind auch schon geführt, die beiden Hunde haben mich ebenfalls begrüßt und später wird mir Danas noch schöne, kurvige Strecken für morgen zeigen. Aber erst fahren wir noch nach Alytus, ein Bierchen trinken. Ein kleiner Spaziergang ist auch noch drin und bei der Rückfahrt, fahren wir ganz kitschig in den Sonnenuntergang. Ich habe noch einen Rest Whisky, den teile ich mit Danas und kontaktiere noch einen Finnen, den Danas vorher gefragt hat, ob ich eventuell bei ihm übernachten darf, falls ich dort vorbeikomme. Antwort ist auch schon da, ich darf bei ihm pennen und gehe jetzt auch gleich pennen, heute mal im Bettchen, da schnarchen die Jungs auch schon friedlich vor sich hin.</p><p><br/></p><p>Tourvideo gibt auch: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vYvE27D25GO">https://www.relive.cc/view/vYvE27D25GO</a></p><p><br/></p><p>Fotoalbum ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKA2B4If7mNi60ae5g">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKA2B4If7mNi60ae5g</a></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-09 20:39:50 UTC</pubDate>
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         <title>Krāslava, 10. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3023552520</link>
         <description><![CDATA[<p>#18 wenn man kein Zelt abbauen muss und der Kaffee aus der Maschine kommt, ist man un einiges früher dran. Schon kurz nach neun sitze ich am Moped und verabschiede mich von der Hälfte meiner Bunk-a-Biker Gastgeber, von Rasa. Bunk-a-Biker hat einmal mehr wundervolle Menschen ans Tageslicht gebracht. Danas fährt mit mir heute bis ins knapp hundert Kilometer entfernte Trakai. Dort trennen sich dann auch unsere Wege. Ich mache. Ich einem Stop am wunderschönen Wasserschloss. Dass ist so schön, dass es Unmengen an Touristen anzieht, ich schenke mir deshalb den Gang in das Schloss und genieße den Blick von außen. Für mich wurde heute eine sehr schöne Tour zusammengestellt. Gerade strecken bleiben Inder Ebene nicht aus, diese wechseln sich aber immer wieder mit schön geschwungenen Abschnitten ab. Die Höhenanzeige am Navi schlägt kaum nach oben oder unten aus. Hier im Osten Litauens gibt es vorwiegend Gegend. Schier Endlose Wälder wechseln sich mit teilwese Heideähnlicher Landschaft ab. Es ist einfach eine Wohltat für die Seele, so durch die Landschaft zu schweben. Unzählige Seen ziehen abendfalls an mir vorbei. Mein Track ging bis Zarasai. Pünktlich zur Ankunft beginnt es zu regen. Ich entschließe mich noch, über die Grenze zu hüpfen und nehme die große Straße nach Daugavpils, werde dort meine Einkäufe machen, und nach dem Regen entspannt einen Campingplatz suchen. Es gibt eine Fischtheke im Laden, so nehme ich ein paar Garnelen mit und werde irgendwas asiatisches mit Eierreis basteln. Es regnet noch immer, ich finde trotzdem einen Campingplatz und hänge noch mal 40km hinten dran. Mein Zelt baue ich im leichten Regen auf, die meisten Klamotten liegen erst mal unter dem riesigen Pavillon, die die Besitzer inklusive dem neuen Haus erst vor einigen Tagen fertiggestellt haben. Das mit dem Pavillon ist natürlich geil, weil, es regnet noch immer, so mache ich den zu meiner Küche und koche was ganz passables. Passend zu meinem Asiatischen Gericht, bringt mir die Besitzerin heißes Wasser mit einem Zweig frischer Pfefferminze und noch einige lettische Süßigkeiten dazu. Der Tee ist echt köstlich, mein Essen auch. Ich bin eben am schreiben meines Tagebuchs, da gesellt sich die Besitzerin noch zu mir. Wir plaudern nett und sie bietet mir noch an, meine Wäsche zu waschen. Das freut mich natürlich, ich gehe gleich mal los und wechsle mein verschwitzten Shirt, das kann auch gleich mit in die Wäsche.</p><p><br/></p><p>Aufzeichnung ist da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vDqgrNkdPG6">https://www.relive.cc/view/vDqgrNkdPG6</a></p><p><br/></p><p>Bilder sind da: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKBK9qppodN0gsboKg</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-10 19:29:25 UTC</pubDate>
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         <title>Hedo talu, 11. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3024884907</link>
         <description><![CDATA[<p>#19 strahlender Sonnenschein begrüßt mich am morgen. Gestern hatte mir die nette Dame am Camping noch den Weg hinunter zum Fluss Daugava gezeigt. Das was ich nachts noch gesehen hatte, war vielversprechend, also heute morgen noch mal die Kamera schnappen und die Stufen runter zum Fluss. Ein kleiner Traum tut sich vor mir auf. Saftiges Grün in der Flussaue, die Geräusche der Umgebung beschränken sich auf das Singen im Wald und das Murmeln des Flusses. Ich könnte hier stundenlang stehen und den Libellen zusehen, wie sie fangen spielen. Aber ich will ja weiter, heute möchte ich nämlich beim Nikolaus übernachten. Lettland besteht ebenfalls überwiegend aus Gegend. Wald und Felder wechseln sich ab, viele Seen ziehen an mir vorbei, es herrscht kaum Verkehr und die Ortschaften sind auch rar gesäht. Ich schummle mich überwiegend auf Asphaltstraßen durch das beschauliche Land, die Nebenstraßen sind überwiegend Schotter, schön zu fahren, brauchen aber mehr Zeit und ich will ja beim Nikolaus übernachten. Kurz vor der Grenze zu Estland gebe ich dem Navi das ok, auch Schotter zu nehmen, es dauert nicht lange und ich fahre über die kleinen Sträßchen. Ganz kurz vor der Grenze komme ich an einem total schönen freien Camping-Spot vorbei. Es gibt eine Donation Box und viel Sehenswertes. Kurz überlege ich, aber nein, ich will ja beim Nikolaus übernachten.  In Estland angekommen, lege ich, bei noch immer bestem Wetter, eine Extrarunde hin und umrunde den Suur Munamägi, das ist Estlands höchster Berg. Hier in der Ecke gibt es viele sehr kurvige, enge Straßen, es mutet leicht Alpin an, ein guter Teil der Straßen ist geteert und somit ein kleines Kurvenparadies. Als ich einmal um den Suur Munamägi rum bin, mache ich halt und erklimme todesmutig den Gipfel. Von 258 Metern aus, geht es weitere 60 Meter bis auf 318 Meter hoch. Leider hat man keinen Ausblick, weil lauter Wald um einen rum ist, der Turm war geschlossen, wäre aber mit 7 Euro, nur mal so zum runterglotzen auch ziemlich teuer. Ich kaufe mir lieber ein Eis und mache mich wieder runter zum Moped. Ich sollte langsam weiter, muss ich doch noch einkaufen, tanken und außerdem will ich doch noch beim Nikolaus übernachten. Ich nehme noch ein schönes Schottersträßchen mit, und lande endlich beim Nikolaus, der gar nicht da ist. Ich baue schon mal mein Zelt auf, und dann kommt er endlich, Kaj Nicolaus, der Eigentümer des Nichts im Nirgendwo mit einer tollen Outdoorküche. Ich mache jetzt schon zum dritten mal an diesem schönen Platz im Nirgendwo halt. Hier gibt es eigentlich nichts, außer einer unendlichen Ruhe. Die Rede ist vom Campingplatz Hedo Talu. Ich habe schon den ganzen Tag schmacht nach Kartoffeln, deshalb habe ich mir ein paar Matjes besorgt, die gibt es gleich dazu. In der Zwischenzeit buche ich noch gleich für morgen Abend die Nachtfähre bei Eckerö Cargo von Muuga nach Vouosaari. So spare ich mir eine Übernachtung, kann ein paar Stunden auf der Fähre pennen und bin dann am Donnerstag zeitig in Finnland. Kaj gibt mit noch etwas Werkzeug, damit ich die abgeschnittenen Zweige, die hier auf der Seite liegen noch etwas zerkleinern kann, ich werden nämlich nach dem Essen noch ein Feuerchen schüren. Mein Feuerzeug habe ich vor einer Woche irgendwo in Polen in einer Küche am Gasherd liegen gelassen, den Umgang mit dem Feuerstahl habe ich aber noch nicht verlernt, und so dauert es auch gar nicht lange, bis die ersten Flammen empor züngeln. </p><p><br/></p><p>Tour-Video: https://www.relive.cc/view/vKv2nL3NKov</p><p><br/></p><p>Fotos: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKFno77Xtlb8Ex1zXw</p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-11 19:09:54 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Muuga, 12. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3026132642</link>
         <description><![CDATA[<p>#20 nach einem ausgieben, aber schönem Landregen heute Nacht wecken mich Sonnenstrahlen. Die können mich aber mal, ich drehe mich noch mal rum und genieße die Wärme im Schlafsack meine Fähre geht nämlich erst spät Abends, so kann ich es ganz ruhig angehen lassen. Bis ich dann gefrühstückt habe, endlich alles verpackt ist und ich loskomme, ist es schon halb eins. Es ist trotz der lockeren Bewölkung ziemlich frisch. Ich habe mir einen schönen Mix an Asphalt- und Schotterstraßen ausgesucht, die obligatorischen langweiligen Stücke sind auch dabei, die lassen sich halt nicht umfahren. Ein paar mal schramme ich ganz schön dicht am Platzregen vorbei. Die teilweise richtig nassen Straßen und schmierigen Schotterabschnitte, die ich teilweise durchfahre, legen Zeugnis davon ab. Ein gutes Stück vor Tallinn fahre ich noch mal ein sehr langes, richtig tolles Stück durch Wald und Flur, teils ganz neu asphaltiert, teils Schotter und schön kurvig. Da bekomme.ich dann auch noch einen Ausläufer eines Rgenspots mit. Die Graupel merkt man ganz schön durch die Klamotten. Bei Tallinn suche ich noch via Google Maps ziemlich lange nach einem passenden Restaurant, ich will schon gegessen haben, bevor ich auf die Fähre fahre. Natürlich übersehe ich mal wieder eine Abzweigung und lande dann doch endlich vor dem Restaurant, das vor kurzem abgebrannt ist. Naja, jetzt sitze ich neben einem Supermarkt im Dönerladen, passt auch. Ein paar Kleinigkeiten möchte ich auch noch einkaufen, zumindest brauche ich noch eine Büchse Bier für den Dampfer. Das trifft sich gut, dass ich genau jetzt beim Einkaufen bin, es schüttet nämlich draußen. Wobei, so schlecht wäre es vielleicht nicht, ich sehe aus wie Sau, die nassen Schotterstraßen haben meine Beine ganz schön eingesaut. Jetzt jänge ich hier am Fährhafen rum, der Check-in ist noch nicht geöffnet. Die Zeit nutze ich, um den Trinkschlauch meines Trinkrucksackes mit der Bürste zu reinigen. Schon wieder was erledigt, nur das austrinken des Bieres muss noch warten. Wie kitschig ist dass denn, kaum bin ich durch den Check-in, fahre ich über eine Brücke und sehe erst mal gar nichts mehr, ich fahre nämlich direkt in den Sonnenuntergang </p><p><br/></p><p>Video der Aufzeichnung ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vZqN1Ggop36">https://www.relive.cc/view/vZqN1Ggop36</a></p><p><br/></p><p>Fotos sind da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKFw4De49if5tz8Csw">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKFw4De49if5tz8Csw</a></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-12 19:04:41 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Luumäki, 13.  und 14. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3027414941</link>
         <description><![CDATA[<p>#21 die Nacht am Schiff war abgeben, die Überfahrt ruhig. Dunkel wird es jetzt nicht mehr, die Sonne geht zwar noch unter, bleibt aber nur knapp unterm Horizont, du dass sich Abend- und Morgendämmerung die Hand geben. Ich rolle schon gegen halb sechs von der Fähre und es ist kalt. 10 Grad sind es nur und es regnet ganz leicht. In Porvoo mache ich für einen Fotostopp am Fluss halt und zieht mit noch ein Jäkchen unter. Die Cafés haben um die Zeit leider alle noch zu. Kurz vorm Ortsausgang nehme ich auf den Augenwinkeln war, das vor einer Tankstelle zwei Typen mit kurzen Hosen, T-Shirt und was noch wichtiger ist, einen Kaffee sitzen. Ich drehe direkt zum, tränke mein Eselchen und holt mit einen warmen Kaffee. Damit der nicht so alleine im Bauch rumgluckert, gehe ich noch ein süßes Teilchen dazu. Angestrengt von der kurzen Nacht, und den erfolglosen Versuchen die Whiskyflasche zu knacken, schlummern die kleinen noch im Tankrucksack und ich muss nicht teilen. Da kann ich nämlich noch nicht wissen, dass ich heute noch mehr süßes bekommen werde. In der Zwischenzeit versorgt mich Jouko, mein heutiger Bunk-a-Biker Gastgeber, an den ich weitergereicht wurde, mit Tourinformationen. Die Museumsstraße zwischen Hamina und Virojoki soll kurvig und eng sein. Gesagt, getan, biege ich in Hamina ab, natürlich falsch, aber das Navi regelt das schon. Kurvig und eng ist es tatsächlich, aber auch verdammt sandig. Ich fahre jetzt irgendwie durch den Wald, sehr schön, aber halt nicht wie erwartet. Einzige Kilometer später spuckt mich der Wald wieder aus, das erste Stück der Museumsstraße ist schon vorbei, den Rest genieße ich jetzt. Es ist der Traum eines jeden Motorradfahrers. Der weitere Weg bis Taavetti ist ebenfalls sensationell. Da halte ich schnell an einem Museumspanzer für ein Foto an, es geht gleich weiter weil Jouko in Taavetti auf mich wartet. Wir sehen uns die alte Festung an und treffen uns danach mit Joukos Frau im Restaurant zum Essen. Es gibt eine köstliche, lokale Spezialität - karelischen Eintopf und zum Nachtisch Kaffee und ein süßes Teilchen. Wir fahren zu beiden nach Hause, vorbei an der örtlichen Kirche im nirgendwo, da wurde der Dorfkern nämlich dann doch nicht dort errichtet, wo die Kirche steht, sondern dort wo sich Eisenbahn und Straße kreuzen. Ich richte mich auf der Couch in der Garage häuslich ein und teste die gleich mit einem Mittagsschlaf. Jetzt gibt es auch schon Kaffee, und ein süßes Teilchen. Ich gehe mit Joukos Frau und den Hunden noch spazieren, begleitet von etwa einer Billion Moskitos. Zum Abendessen gibt es noch Käsebrote und ein süßes Teilchen. Wir führen wieder tolle Gespräche und stellen fest, gemeinsame Bekannte zu haben. Irgendwenn muss ich dann aber auch mal ins Bettchen und schauen was die kleinen treiben</p><p><br/></p><p>Video gibt's da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vPOpDG2QeRO">https://www.relive.cc/view/vPOpDG2QeRO</a></p><p><br/></p><p>Und Blder sind da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKIlpDW-AbfW6etNLg">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKIlpDW-AbfW6etNLg</a></p><p><br/></p><p>Und es geht noch weiter:</p><p><br/></p><p>#22 der Tag ist eigentlich ziemlich schnell erzählt, das Moped wird heute nicht bewegt. Ich gammle noch in meinem kuscheligen Schlafsack, da ereilt mich eine WhatsApp Nachricht, Frühstück ist fertig. Mein Vorhaben, nach dem Frühstück zu duschen, verschiebe ich noch etwas, gehe ich doch zunächst noch mit Jouko und den Hunden in den Wald. Vorher übernehme ich noch eine tragende Rolle bei der Rhabarberernte. Ich halte die Stangen, damit die Hunde sie nicht zum apportieren nehmen, heute Nachmittag wird es nämlich noch frisch gebackenen Rhabarberkuchen mit Vanilleeis geben. Irgendwann ist es Zeit zum Mittagessen, es gibt leckeren, überbackenen Nudelauflauf und ich muss mich zurückhalten, nicht dass ich morgen die Mopedhose nicht mehr zubekomme. Nach dem Essen machen wir einen kleinen Ausflug nach Kotkaniemi. Dort steht das ehemalige Haus von P. E. Svinhufvud. Der Mann war Präsident von Finnland und hat maßgeblich zur Unabhängigkeit Finnlandds von Russland beigetragen. Wir besuchen das Museum und machen uns danach wieder auf den Weg zum Rhabarberkuchen, der verdammt lecker ist. Das Abendessen fällt klein aus, ich bin noch immer vollgefressen, kann es mir aber nicht versagen, eine der köstlichen karelischen Piroggen, eine Spezialität der Gegend hier, zu vertilgen. Jouko klickt mir noch eine schöne Route zusammen, die mich über zwei Tage verteilt zu meinem nächsten Ziel bringen wird. Mit Jouko habe mal wieder einen faszinierenden Menschen getroffen. Er hat in relativ jungen Jahren auf einer Reise in Deutschland einen Schlaganfall erlitten und sich danach hart ins Leben zurück gekämpft. Die Prognose, das er aufgrund des Verlustes seines Orientierungssinns nie wieder Motorradfahren kann, straft er heute mit großen Motorradreisen Lügen. Google Maps und Navis machen es möglich. Wir haben uns die beiden Tagen sehr viele Geschichten erzählt, da wird sich so einiges ganz tief in meinem Erinnerungsspeicher festsetzen. Jetzt, während ich in der komfortablen Garage auf der Couch, in meinem Schlafsack liege, schreibe ich diese Zeilen und bin ein weiteres mal unendlich dankbar, das ich die Möglichkeit habe, solche Menschen kennenzulernen und vielleicht ebenfalls ein kleiner Teil deren Erinnerungen werden darf.</p><p><br/></p><p><br/></p><p>Ein paar Bilder gibt's auch: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKIzclOR_Eh5qRRtyA">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKIzclOR_Eh5qRRtyA</a></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-13 20:35:29 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Savonranta, 15 Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3028843307</link>
         <description><![CDATA[<p>#23 ein Stück Rhabarberkuchen kann ich mir zum Frühstück noch sichern, dann ist mein Aufenthalt bei wundervollen Menschen schon wieder vorbei. Bis Lappeenranta fahre ich noch mit Jouko gemeinsam. Dort machen wir kurz halt, ich nehme noch einen Kaffee zu mir und fahre alleine weiter Richtung Imatra. Ein Stückchen hinter der Stadt Imatra beginnt wieder mal ein Traum. Hier kann man ewig über wellige, sanft geschwungene Straßen Gondeln und sieht fast niemanden. Man ist immer irgendwo in der Nähe eines Sees. So wird sich heute ein großteil meiner Fahrt gestalten. Überwiegend fahre ich auf Asphalt, stückweise auf schönen Schotterwegen. In Savonranta, einem mystischen Dorf am Rande des Kolovesi Nationalparks, bin ich froh, dass Google nicht alles weiß. Die behaupten nämlich, dass der Campingplatz geschlossen ist. Das wäre blöd, der nächste ist richtig weit weg. Aber zum Glück ist geöffnet und ich baue mein Zelt am Ufer des was auch immer Sees auf. Ich freue mich heute schon aufs kochen, das kam doch die letzten Tage etwas zu kurz. Die Ernüchterung trifft mich dann im Supermarkt, eigentlich müsste ich es ja wissen. Man ist dort nicht unbedingt auf alleinkochende Motorradfahrerinnen eingestellt. Die Portionen passen eher auf eine altfinnische Großfamilie, denn auf mich. Egal, mit etwas Fantasie finde ich irgendwas. Am Ende ist es saulecker, Schnuddl nennt es das finnische Gröstl. Regionsgemäß könnte man es auch karelisches Gröstl nennen. Da man mir beim Einchecken am Camping schon gesagt hat, dass heute Karaoke Abend ist, habe ich vorsichtshalber ein Bier mehr gekauft und mit Alkohol gekocht, wobei ich peinlich darauf geachtet habe, dass im Essen kein Alkohol gelandet ist. Jetzt sitze ich vor meinem Zelt, die Musik ist relativ weit weg und schon fast eine angenehm kitschige Untermalung, während ich diese Zeilen schreibe</p><p><br/></p><p>Tourvideo gibt es auch: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/v36AGJdDLGv">https://www.relive.cc/view/v36AGJdDLGv</a></p><p><br/></p><p>Und natürlich noch ein paar Bildchen: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKJLhVwz6WYh2DgLBQ">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKJLhVwz6WYh2DgLBQ</a></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-15 18:51:00 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Lieksa, 16 &amp; 17. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3029150137</link>
         <description><![CDATA[<p>#24 Nordkarelien zeigt sich heute von seiner besten Seite. Ich fahre wieder durch elend lange Wälder, vorbei an unzähligen Seen. Das Wetter ist wieder top. Mangel habe ich das Gefühl, dass der Himmel hier etwas blauer und die Wolken etwas flauschiger sind. Lieksa ist mein Ziel, dort habe ich mich für ca. 14 Uhr bei Merri und Erkki angekündigt. Die beiden hatte ich vor zwei Jahren am örtlichen Campingplatz getroffen. Wir hatten einen tollen Abend am Lagerfeuer und in deren Hütte, am nächsten Tag hatten die beiden, vor meiner Abfahrt, schon Frühstück für mich bereitet. An wen dahin könnte ich am Ahveninen Punanen House vorbei, Freiluftausstellung, Theater und sonstiges gibt es dort. Da ich unerwarteter Weise heute früher los kam, bin ich zeitig dran, und beschließe, noch eine Runde über Schotterstraßen durch die Wälder zu nehmen. 75 Kilometer werden es somit zusätzlich, die ich total genieße, weil ich dort so gut wie niemand sehe. Auf der ganzen Schleife können nur vier Fahrzeuge entgegen, drei davon erst auf den letzten Kilometern. Bei Merri erwartet mich neben einem Gästezimmer auch eine Nordkarelische Spezialität. Es ist eine Art gefülltes Brot. Das ganze wird heiß aus dem Ofen gegessen, ein träumchen. Wir drehen noch eine kleine Sightseeing Runde durch und um Lieksa und landen am Hafen, wo wir uns ein Eis gönnen. Sauna ist auch noch angesagt, danach gibt es eine weitere Köstlichkeit. Was aussieht wie eine Geburtstagstorte, entpuppt sich als ein deftiger finnischer Butterbrotkuchen. Da Alk heute schon bei der Kaffeepause eskaliert ist, bleiben die beiden beim Essen im Zimmer</p><p><br></p><p><br></p><p>Aufzeichnung der Tour gibt's hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vrqDpZNQrwq">https://www.relive.cc/view/vrqDpZNQrwq</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Bilder gibt's auch: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKJmsQNbVjC5xUcJAA">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKJmsQNbVjC5xUcJAA</a></p><p><br></p><p><br></p><p>#25 rechtzeitig zum Frühstück wälze ich mich aus dem kuscheligen Bettchen. Heute sind zwei Ausflüge angesagt, das Moped bleibt in der Garage. Aber zuerst fahre ich mit Merri einkaufen. Es braucht ein paar Lebensmittel. Bevor wir zum ersten Ausflug aufbrechen, hole ich doch noch mal schnell mein Moped aus der Garage, der Journalist der Lokalzeitung möchte ein Bild machen, er schreibt nämlich einen kleinen Bericht über meine Reise. Danach könnten wir eigentlich aufbrechen, es dauert aber noch einen Augenblick, Merri zaubert nämlich wieder mal ein verdammt leckeres Essen aus dem Backofen. Erkki fährt danach noch kurz zu sich nach Hause, wir kommen nach, Erkki zeigt mir seine beiden Corvettes, wir kosten seinen Whisky und fahren dann endlich zu unserem ersten Ausflug los. Kultur ist angesagt. Wir landen an der Städte des Wirkens der Holzbildhauerin, Eva Ryykännen. Sowohl die von ihr eigens errichtete Kirche in Paateri, als auch das Wohnhaus sind von Grund auf ein einziges Kunstwerk. Im Atelier finden sich noch nicht vollendete Stücke. Wir fahren wieder nach Hause, futtern noch frische Erdbeeren mit Sahne und begeben uns danach auf unseren zweiten Trip des Tages. Ruunaa ist unser Ziel. Wir fahren etwa 30km durch Wälder und landen am Oberlauf des Lieksa Flusses, der aus Russland herüberplätschert. Wir machen einen kleinen Spaziergang am Ufer über toll angelegte Holzstege und bewundern Kajakfahrer, die sich an einer stehenden Welle messen. Es wird mal wieder Zeit zum Essen, das haben wir natürlich dabei. Also ab, zum nächsten Feuerplatz, Feuerchen angemacht und Kaffeewasser aufgesetzt. Die Würstchen halten wir mit Spießen ins Feuer. Der Platz an dem wir sind ist einfach wunderbar, es gibt hier wieder vorwiegend Gegend zu sehen. Ich bin wieder einmal dankbar, für die netten Menschen, die mein Leben bereichern. Außerdem liebe ich dir Kommunikation mit Merri. Sie hat lange im Russland gelebt und studiert. Sie spricht mit mir in einem Potpourri aus Englisch und Russisch, in das sich teilweise deutsche Wörter einschleichen. Interessanterweise verstehe ich tatsächlich fast alles, den Rest übersetzt Erkki für mich ins Englische.</p><p><br></p><p>Fotos von heute sind da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKNA1lXSsbTs8ywTjQ">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKNA1lXSsbTs8ywTjQ</a></p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-16 16:11:54 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Suomussalmi, 18 Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3032060170</link>
         <description><![CDATA[<p>#26 Regen ist angesagt, dass macht es dann auch bei der Abfahrt. Ist aber eher Nieselregen, oder auch Tränen des Himmels, weil ich wieder einmal wunderbare Menschen verlasse. Kurz hinter Lieksa ist es aber auch schon vorbei mit dem Regen. Ich stehe schon an der Tanke, sehe aber dass ich nich locker bis Nurmes komme, also Moped wieder anlassen und weiter. Kurz hinter Nurmes verlasse ich die Hauptstraße und fahre richtig schön einsam auf Schotterwegen durch den Wald. Später komme ich wieder auf größere Straßen und sehe die ersten Rentiere auf dieser Reise. Es regnet um mich herum immer wieder, ich selbst bleibe aber trocken. In Suamossalmi ereilt mich dann ein Déjà-vu. Hier bin ich vor zwei Jahren schon mal gestrandet, weil alle Campingplätze in der Gegend geschlossen waren, oder es gab die einfach nicht mehr. Ich fahre den, den ich letztes Mal übersehen hatte an, den gibt es aber auch nicht mehr. Ich erinnere mich, das mir damals an einem gesagt wurde, dass er aktuell geschlossen wäre. Den Fahre ich an, Bingo der hat offen. Weniger Bingo war, dass es dann auch schon gleich anfängt zu schütten. Dummerweise wird es erst Irgendwann in der Nacht wieder aufhôren. So freue ich mich, dass ich endlich mal meinen Südwewster zum Einsatz bringen kann, das ist angenehmer als mit Helm ein Zelt aufzubauen. So richtig Lust habe ich bei dem Sauwetter nicht, zu kochen, aber die Entscheidung wird mir schnell abgenommen. Im Supermarkt lacht mich ein Laib Roggenbrot an, Butter habe ich noch und die geräucherten Sardinen sind eh' im Angebot. Zurück am Campingplatz, sitzen unterm Vordach der Rezeption zwei Bayern. Zu meinem Entzücken ziehen die ein Party-Fass fränkischer Bier aus dem Kofferraum. Einige Tässchen sind auch für mich drin. Es ist schon fast Mitternacht, als drei nette Finnen in der Grillhütte ein Feuerchen anmachen. Irgendwie muss ich auch noch das Bier, das ich selbst gekauft habe wegbringen, also gessele ich mich kurzerhand dazu zu ND wir haben noch schöne Gespräche. Wie Jungs halt so sind, haben die noch einen regional typischen Brandy dabei. Die haben zwar keine Gläser, aber da Alkohol desinfiziert, probiere ich den, wie die Jungs, auch gleich aus der Flasche.  </p><p><br/></p><p>Video ist da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vQvx5AX81BO">https://www.relive.cc/view/vQvx5AX81BO</a></p><p><br/></p><p>Bilder gibt's hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKRdirvojx2T-Jp30g">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKRdirvojx2T-Jp30g</a></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-19 07:00:57 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Kemijärvi, 19. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3032528446</link>
         <description><![CDATA[<p>Kemijärvi. Um der E63 zu entgehen nehme ich wieder kleine Straßen. Bis jetzt bin ich noch immer der Meinung, das finnische Straßensystem durchschaut zu haben. Straßen mit dreistelligen Nummern sind also geteert, denke ich. Gleich werde ich aber eines besseren belehrt. Die Überlandstraße ist eine Sandstraße und weil ziemlich nass, auch ziemlich schmierig. Das geht etwa 30 Klometer so, dann wird es besser. Immerhin scheinen die Rentiere die Straße zu mögen, ich sehe heute Unmengen davon. Irgendwo auf der Waldstraße überquere ich auch den Polarkreis, Schild und Visitor Center hat man sich aber hier mitten im bewaldeten Nichts gespart. Am Campingplatz zaubere ich einen leckeren Eintopf, der Bequemlichkeit geschuldet koche ich in der gut ausgestatteten Küche des Campingplatzes. Da die Sonne scheint, die wird ab jetzt auch nicht mehr untergehen, wasche ich auch gleich noch ein bisschen Wäsche. Ich hatte heute eh' Glück mit dem Wetter, bin ich doch über viele sehr Nasse Strecken gefahren. Einmal war ein Stück Straße komplett überflutet, ich selbst habe aber mal wieder keinen Tropfen abbekommen. Jetzt sitze ich noch in der Sonne vor dem Zelt, während ich diese Zeilen schreibe, bin aber dick eingemummelt, da der Wind Eisig ist.</p><p><br/></p><p>Streckenaufzeichnung ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vQvx5AKk3BO">https://www.relive.cc/view/vQvx5AKk3BO</a></p><p><br/></p><p>Und Bilchen sind da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKRe__yfqVjqijmg-A">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKRe__yfqVjqijmg-A</a></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-19 18:08:32 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Ukonjärvi, 20. &amp; 21. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3033718203</link>
         <description><![CDATA[<p>#28 also gut, die Sache mit 24 Stunden Sonne, war eher symbolisch gemeint. Heute morgen regnet es. Mal stärker, mal ist es nur ein leichter Sprühregen. Ich setze mich erst mal in die Campingplatzküche, koche Kaffee und futtere Honig- und Marmeladenbrot. Jetzt hört es fast zu regnen auf, die Sonne lässt sich hinter den Wolken erahnen, Zeit zum Zeltabbau. Ich ziehe gerade die erste Stange aus dem Zelt, da fängt es auch schon an zu schütten. Egal, ob ich das Zelt jetzt nass oder ganz nass einpacke ist nun auch schon wurst. Aber immerhin, der Regen soll nach Nordosten abziehen. Meine Fahrtrichtung ist Nordosten. Da ich schon kurz hinter dem Örtchen in Waldstraßen abbiegen werde, zähle ich darauf, das ich langsamer als der Regen sein werde. Meine Rechnung geht auf. Während ich genüsslich die Sandstraße, die heute weniger schmierig, als die gestrige ist, entlang fahre, hört der Regen auf, es gibt blaue Flecken am Himmel und ich genieße zusätzlich zur Stille und der sowieso schönen Landschaft noch ein fantastisches Wolkenbild. Es lässt sich mit der Kamera gar nicht wirklich einfangen. Irgendwann muss ich aber mal tanken und deshalb aus dem Wald raus. Bei Sodankylä treffe ich auf die E75, dort fülle ich mein Eselchen wieder mit Sprit auf. Ich will nach Ivalo. Eine echte, auch lohnenswerte, Alternative zur E75 gibt es nicht. Die Strecke erinnert ein bisschen an das Alpenvorland und man kommt zügig voran, weil große Teile mit 100 befahren werden dürfen und man kaum durch Ortschaften kommt. 140 km sind es bis Ivalo. Schon nach kurzer Zeit hole ich die Regenfront wieder ein. Es ist hier Saukalt und regnet teilweise ziemlich heftig.  Der Campingplatz, den ich ansteuern will, liegt kurz hinter Ivalo am südlichen Ausläufer des Inari Sees, am Ukonjärvi. Hier war ich vor zwei Jahren schon mal, daher weiß ich dass es auch ganz schöne, erschwingliche Zimmer dort gibt. In Ivalo hat es gerade mal 10 Grad, etwas vorher auf der kleinen Passhöhe habe ich richtig gefroren, so muss ich heute nicht unbedingt ins Zelt. Da ich den Platz damals schon für zwei Nächte genossen habe, entschließe ich mich das Zimmer ebenfalls für zwei Nächte zu nehmen und morgen einen faulen Tag einzulegen. Bevor ich aber zum Camping fahre, mache ich noch am Supermarkt halt. Ich erinnere mich, dass das damals einer der wenigen Märkte war, der das sauteuere, aber verdammt leckere Rentier-Trockenfleisch hatte. Ich werde fündig und schlage zu. Nachdem ich mein Zimmer in Beschlag genommen habe, mummel ich mich für eine Stunde, zum auftauen, in meinen Schlafsack. Mittlerweile ist es etwas wärmer geworden, ich packe meine Kochutensilien und mache mich zur Grillhütte am Campingplatz auf. Ruckzuck habe ich ein Feuer entfacht, meine sauer-scharfe Fleischklöschensuppe mit Reis wird heute nämlich am Feuer gekocht. Jetzt sitze ich noch mit einem Bierchen und einem Schluck Feuerwasser vor dem Feuer, lasse mir den Rücken wärmen, schreibe diese Zeilen und hoffe, dass die Bewölkung noch etwas lockerer wird, dann kann ich vielleicht noch die Mitternachtssonne über dem See geniesen </p><p><br/></p><p><br/></p><p>Touraufzeichnung ist da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/veqz1jZ5L76">https://www.relive.cc/view/veqz1jZ5L76</a></p><p><br/></p><p>Die wenigen Bilder sind da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKR-HvKdRkJFuj2jzQ">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKR-HvKdRkJFuj2jzQ</a></p><p><br/></p><p>#29 nachts hat die Bewölkung noch ziemlich aufgerissen, so konnte die Mitternachtssonne über dem See genießen. Heute morgen penne ich ziemlich lange, ich hab' ja nix vor. Ein ausgiebiges Frühstück wird es und viel zu lesen. Die Wolkendecke ist wieder ziemlich dicht. Kurz vor Mittag, schleppe ich mich mal die paar Meter zum Moped. Ich fahre nach Ivalo rein, heute habe ich Zeit, alle drei Supermärkte abzuklappern. Im zweiten Laden werde ich fündig, ich bekomme tatsächlich mal ein einzelnes Kottletts. Fenchel und Champignons gibt es auch einzeln, so ist mein Abendessen gesichert. Im Vorbeigehen sehe ich noch griechisches Joghurt im Angebot, da ich noch Knoblauch habe, wird auch das mitgenommen. Ein paar Süßigkeiten brauche ich auch noch und mein Moped bekommt neuen Sprit. Den habe ich für mich auch noch eingekauft, interessanterweise ist das billigste Bier, soweit man hier überhaupt von billig sprechen kann, das, welches ich am liebsten mag. Mein Zelt, welches vor meinem Zimmer auf der Veranda liegt, ist mittlerweile ebenfalls trocken und wird gleich verpackt. Zurück im Zimmer, mache ich erst mal noch ein Nickerchen, ich will ja schließlich ordentlich faulenzen. Ausgiebige Körperpflege ist auch mal wieder dran, da habe ich ebenfalls richtig viel Zeit für. Noch ein kurzes Nickerchen und etwas lesen, dann mache ich mich schon ans Gemüseschnipseln. Da ich heute wieder am Feuer koche, will ich nicht so viel mit in die Grillhûtte schleppen und bereite alles vor. Zum ersten Mal, habe ich tatsächlich nix vergessen, als ich an der Grillhütte stehe. Ruckzuck brennt das Feuerchen, ich stelle schon mal das Gemüse auf den Rost, als es fast fertig ist haue ich noch das Kottlett mit drauf. Es ist mal wieder auf den Punkt geworden das Fleisch ist saftig, das Gemüse hat noch den richtigen Biss und das Joghurt mit dem Knoblauch schmeckt fantastisch. Das Bierchen zum runterspülen hätte ich gar nicht gebraucht, ich trinke es trotzdem. Entgegen meiner Befürchtung ist zum heutigen Midsommartag am Camping nix los. In Schweden wird das wohl anders sein. Mit nix los meine ich auch wirklich nix los, es ist so kalt, dass selbst die Moskitos ausbleiben. Ich sitze, wie gestern auch schon, mit Schnuddl und Alk, alleine vor dem Feuer, genieße die Stille, lausche dem Züngeln der Flammen und genieße das ganze bei einem Schlückchen Whisky.  </p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-20 18:40:24 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Lakselv, 22. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3035097961</link>
         <description><![CDATA[<p>#30 Karasjok ist heute mein erstes Zwischenziel, dort entscheide ich, wie es weitergeht. Erst mal fahre ich entlang des Inari Sees eine, trotz der großen Straße, sehr schöne Strecke, in das Örtchen mit gleichem Namen. Dort biege einmal zu früh ab, drehe um und nehme dann die richtige Strecke. Ich will über Angeli fahren. Kurz nach Inari biege ich deshalb ab und erfreue mich erst mal 20 Kilometer schön geschwungener Straße. Ab jetzt geht es ähnlich weiter, aber für die nächsten 30 Kilometer, bis Angeli, auf einer schön zu fahrenden Sandstraße. In Angeli treffe ich auf den Inari Fluss, der hier die Grenze zu Norwegen bildet. etwa 60 Kilometer werde ich parallel zum Fluss, die Grenze entlang fahren, bevor ich wieder auf die Hauptstrecke komme. Hier hat man sackweise Schlaglöcher verteilt, was aber der landschaftlichen Schönheit keinen Abbruch tut. In Karasjok gibt es erst mal Sprit fürs Eselchen und Kaffee für mich. Da die Kleinen im Tankrucksack sind, genieße ich noch ein süßes Teilchen dazu. Geplant hatte ich ursprünglich über Kautokeino Richtung Karsuando weiter zu fahren. Da das Wetter aber morgen ziemlich gut sein soll, heute ist es sehr kalt, windig und übewiegend wolkig, entschließe ich mich mal bis Lakselv hochzufahren und suche da einen Campingplatz. Hier ist die Gegend schon bedeutend rauher, die Vegetation ist auch kleiner und spärlicher als weiter südlich. Ich liebe dieses unwirtliche sehr. Jetzt steht mein Zelt am Ufer des Porsangerfjords und ich muss noch einkaufen. Bier habe ich noch aus Finnland dabei, das reicht für heute, eigentlich brauche ich nur noch Spinat zu meinen Spiegeleiern, die es nachher geben wird. Rechtzeitig vor verlassen des Ladens fällt mir ein, dass heute Samstag ist und es nur bis 18 Uhr Alkohol zu kaufen gibt. Das bedeutet aber auch, dass morgen Sonntag ist, und es überhaupt keinen Alkohol zu kaufen gibt, also packe ich doch noch Bier ein. Gekocht wird heute in der der Küche des Campingplatzes. In der Zwischenzeit stehen am Parkplatz des Campings noch vier Messerschmidt Kabinenroller rum, die Bewölkung ist schon wesentlich lockerer geworden, die blauen Stellen werden immer mehr und immer wieder kitzelt die Sonne meine Nase. Ich stehe hier vor meinem Zelt, glotze auf den See und höre den Möwen zu.</p><p><br/></p><p>Aufzeichnung ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vPv4V8wXg36">https://www.relive.cc/view/vPv4V8wXg36</a></p><p><br/></p><p>Bilder da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKUsN_CiIzcFxhirbA">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKUsN_CiIzcFxhirbA</a></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-22 17:06:14 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Nordkapp, 23. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3035535071</link>
         <description><![CDATA[<p>Der nördlichste Punkt meiner Reise. Den Bericht dazu gibt es am nächsten Pin</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-23 19:30:28 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Alta, 23. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3035537343</link>
         <description><![CDATA[<p>#31 schon vor 9 Uhr bin ich heute auf der Straße, das Wetter ist brilliant. Etwa 120km werde ich jetzt immer entlang des Porsangerfjords durch eine unglaublich schöne Landschaft fahren. Je weiter nördlich ich komme, desto kärger wird sie. Den Birken am Wegesrand kann ich ins Auge sehen, die werden kaum gößer als ich, teilweise wachsen sie strauchartig, verästeln sich schon kurz über dem Boden. Ich kann gar nicht so oft stehen bleiben, wie ich fotografieren möchte. Das meiste bleibt also nur meinem Erinnerungsspeicher vorbehalten. Es ist hier oben, trotz der Sonne, ziemlich frisch. Bevor es in den Norkapp-Tunnel geht, ziehe ich mir noch was drunter. Beim letzten Mal wäre ich in dem sieben Kilometer langem Tunnel fast erfroren. Außerdem ist es nachher oben am Fell zum Kap rüber nochmal ein Stück kälter. Die Landschaft und meine Gefühle dort oben, lassen sich mit Worten schwer beschreiben. Teilweise habe ich ganz schön Schräglage, allerdings nicht von den Kurven, sondern vom Seitenwind. Kurz vorm Kap, fährt man noch mal durch eine Senke, dort treibt der Wind Wolken mit einer ungeheuren Geschwindigkeit und Dichte vorbei, so dass man teilweise kaum das Vorderrad sieht. Am Kap selbst ist es abendfalls extrem windig, aber praktisch Wolkenlos und ich finde jemand, der ein Foto von mit macht. Jetzt habe ich genau zwei Möglichkeiten, um vom Kap weiterzukommen. Entweder fahre ich entlang des schönen Porsangerfjords knapp 130 km zurück bis Olderfjord, oder ich nehme in Honningsvåg die Hurtigruten und schippere damit ein Stück der Küste entlang. Klingt verlockend, ist es aber nicht, Abfahrtszeit in Honningsvåg ist sechs Uhr morgens. Der Weg bis Olderfjord zurück ist genauso schön wie heute morgen. Dort tanke ich dann, heute schon zum zweiten Mal bei den Halsabschneidern. Die wissen, dass Sie die einzige Tanke vor Honningsvåg sind, und dort der Sprit nochmal teurer ist. Ab dort fahre ich Richtung Alta. Vor zwei Jahren bin ich bis Hammerfest gefahren und von dort mit den Hurtigruten weiter, weil bei Alta eine Brücke eingestürzt war und die Umleitung über Finnland ging. diesmal habe ich aber genau das vor. Die Landschaft bis Alta ist ebenfalls wunderschôn. Kurz vorher mache ich an einem Camping Stop. Alles was ich brauche, habe ich dabei, auf Salat verzichte ich, ich habe keine Lust deswegen 15 km einfache Strecke zum nächsten Laden zu fahren. Es gibt Spaghetti mit Rentiersalami. Elchsalami habe ich wegen dem Alk nicht kaufen wollen. </p><p><br/></p><p>Aufzeichnung gibt's natürlich auch: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/v1vjdKE2VJ6">https://www.relive.cc/view/v1vjdKE2VJ6</a></p><p><br/></p><p>Und Bilder sind da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKV6ytla68H_p0l3hg">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKV6ytla68H_p0l3hg</a></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-23 19:39:06 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Karesuando, 24. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3036667697</link>
         <description><![CDATA[<p>#32 wenn Regentropfen an mein Zeltdach klopfen, heißt es sich nochmal rumdrehen und weiterdösen. SMHI, die schwedische Wetterapp die im Norden ziemlich gut ist, sagt dass es gegen zehn aufhören soll. Dem war dann auch so, und ich bekomme mein Zelt trocken eingepackt. Karesuando in Schweden ist mein Ziel. Dafür muss ich aber erst mal ein ganzes Stück weiter nach Süden, um dann in einem Bogen wieder hoch zufahren. Ich bin schon gespannt, was mir die E45 so zu bieten hat, sehr viel erwarte ich nicht. In einem Bogen umfahre ich Alta und lande dann auf der großen Straße, die sich ziemlich gerade hier breit macht. landschaftlich sehr schön, steigt sie leicht an, macht eine Kurve, wird steiler und schmaler. In schönen Schwüngen führt mich die Straße nun englang des Alta Flusses in die Höhe. Mit Getöse zwängt sich der Fluss durch das enge, tief eingeschnittene Bett. Weiter oben plätschert der Fluss sanft dahin, um gleich darauf wieder von Stromschnellen gespeist zu werden. Noch weiter oben nimmt der Fluss seeartige Ausmaße an. Anschließend geht es elendig weit durch eine Traumlandschaft. Links und rechts der Straße findet sich eine heideartige Steppe, umgeben von unzähligen dieser kleinen, verkrüppelten Birken. Vor mir der Blick auf das Asphaltband und in der Ferne ein bombastisches Wolkenbild. Irgendwann, in Finnland, haben sie wieder unzählige dieser Findlinge zwischen die Birken gestreut. Vorher, noch in Norwegen, mache ich halt an einem Kaffee. Schnuddl und Alk waren die letzten Tage relativ artig und dürfen deshalb mit rein. Kurz darauf gesellt sich Sven Olsen zu mir, er ist mit einer Himalayan am TET Richtung Nordkap unterwegs. Wir unterhalten uns nett, ich abonniere seinen YouTube Kanal und er bekommt einen Schnuddlaufkleber. Während ich Kaffe getrunken habe, scheint es einige Kilometer weiter einen Wolkenbruch gegeben zu haben. Ich freue mich, nur die nassen Straßen davon abzubekommen. Kurz drauf, komme ich selbst in den Genuss so eines Wolkenbruchs und nahmme danach gleich noch einen weiteren mit, weil einmal ist keinmal. Zweimal stoppe ich unterwegs für ein paar Einkäufe, dann erreiche ich auch schon Karesuvando. Ich fahre über die Brücke des Grenzflusses und bin auch schon in Schweden in Karesuando. Dort nehme ich mir am örtlichen Camping ein Hüttchen und inspiziere aus einem Impuls heraus, noch vorm abladen, die Küche. Das hat wohl so sein sollen, da sitzt nämlich ein nettes Pärchen aus Stockholm. Die beiden haben irgendeine ganz dicke Wurst gebraten und Kartoffelgemüse dazu gemacht. Gut dass die Wurst so dick ist, die haben es nämlich nicht geschafft. Es duftet einfach köstlich, so dass ich die Frage, ob ich denn was essen mag, gar nicht verneinen kann. Es schmeckt so lecker, wie es riecht. Dumm nur, dass ich mir vorher noch ein Steak gekauft habe. Das muss auch noch weg. Aus der Rohkost, aus der ich mit Kartoffeln eine Gemüsebeilage zaubern wollte, wird dann halt einfach nur ein Rohkostsalat zum Steak. Hier hat sich alles nach drinnen verkrochen, die Moskitos sind heutw eine echte Plage. Einzig ich sitze mit einem Bierchen auf der Veranda, während ich diese Zeilen schreibe, habe ich doch den guten Mückenschreck von Thermacell dabei. Das Teil ist echt genial. Einmal angemacht, haben sich nach knapp 15 Minuten die Biester verzogen und man hat etwa vier Stunden seine Ruhe. Die gibt's in verschiedenen Ausführungen, ich habe den Backpacker, der passt auf jede Schraubgaskartusche und braucht auch echt wenig Gas.</p><p><br/></p><p>Touraufzeichnung ist da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vRO7eDrQDKq">https://www.relive.cc/view/vRO7eDrQDKq</a></p><p><br/></p><p>Und die Bilder gibt es da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKYhjumSAjJeKBxNZA">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKYhjumSAjJeKBxNZA</a></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-24 20:14:58 UTC</pubDate>
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         <title>Trollvika, 25. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3037723790</link>
         <description><![CDATA[<p>#33 bei leichten Nieselregen packe ich heute meinen Eselchen, zur Abfahrt ist es trocken, laut Wetterapp könnte es aber eine Wasserschlacht werden. Es geht wieder über den Fluss nach Finnland, immer entlang des Grenzflusses bis Kilpisjärvi. Die Landschaft ist wieder genauso schön wie gestern Nachmittag, nur das die Straße noch etwas gerader ist. Ich gewinne ständig an Höhe, als ich mich der norwegischen Grenze nähere. Kurz vor der Grenze verändert sich die Umgebung dramatisch. Es steigen steile Felswände auf, in der Ferne tauchen teils schneebedeckte Berge auf. Alles wirkt hier plötzlich schon fast hochalpin. Damit die Straße besser in die Landschaft passt, hat man hier eine ganze Menge an Kurven eingebaut. Auf denen sause ich über 500 Höhenmeter ins Tal. Dort treffe ich auf die E6, die sich vom Svinesund in Süden, bis nach Finsness in Nord-Osten einer durch Norwegen schlängelt. Sie ist mit mehr als 3000 Kilometern die längste durchgehende Straßenverbindung in Skandinavien. Immer entlang an steilen Bergmassiven, folge ich der Straße ein gutes Stück. Irgend wann tausche ich die breite und geschäftige Straße durch einen engen, unebenen Flickenteppich, ich biege nämlich auf den Tamokveien ab und genieße die einsame Bergwelt. Entgegen aller Prognosen bin ich noch immer trocken. Dich da habe ich mich zu früh gefreut, gut 30 Kilometer vor dem Ziel, fängt es zu schütten an. Natürlich fahre ich dann am Ziel gleich zweimal an der Abzweigung vorbei. Treffe dabei noch kurz meine Gastgeber, die nur kurz mitteilen, das sie noch einkaufen fahren, die Garage ist offen. So stelle ich mein Moped in die Garage. Während ich ablade begrüßt mich Roy Vidar, den habe ich vor zwei Jahren auf den Vesterålen kennen gelernt, der ist ebenfalls hier zu Gast. Meine Gastgeber, Jannike und Björn Todo, sind Bunk-a-Biker, bei ihnen war ich schon vor zwei Jahren. Die beiden servieren uns leckere Fleischklöschen mit Kartoffeln und Möhren. Ich steuere Bier bei, später gibt es noch Rhabarberkuchen mit Eiscreme. Ein Abend voller netter Gespräche geht mal wieder viel zu schnell zu Ende. Als ich im Bett liege und diese Zeilen tippe, ist es schon wieder kurz nach Mitternacht.</p><p><br/></p><p>Aufzeichnung ist da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vMv8G83dYPq">https://www.relive.cc/view/vMv8G83dYPq</a></p><p><br/></p><p>Bilder sind da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKY31WDuUPqU7nlF6w">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKY31WDuUPqU7nlF6w</a></p><p><br/></p><p>#34 ich lade es heute morgen ruhig angehen. Jannike ist gerade dabei zur Arbeit zu fahren, Björn und Roy sind in der Garage, als ich beschließe aufzustehen. Ich schaue mal, was die so treiben und stehe jetzt in Mopedstiefeln und Nachthemd in der kühlen Morgenluft und schiebe mein Moped aus der Garage. Die zwei wollen Roy's Bike waschen, der nittleidige Blick auf mein Moped erweicht mein Herz, so lasse den beiden mein Eselchen halt mit waschen. Nach einen Frühstück schwinge ich mich aufs Nord und fahre auf die Insel Senja. Tungeneset ist mein Ziel. Eigentlich ein sehr schöner Ort, aber der Anlass ist eher traurig. Ich möchte Per Arve Gedenken, den ich vor zwei Jahren auf meiner Reise kennen und schätzen lernen durfte. Leider kann Per Arve an diesen Ort ums leben, als ihn eine Welle erfasste. Da mittlerweile der eine Tunnel wieder befahrbar ist, kann ich diesmal eine Rundtour machen und stecke schon gleich im Tunnel fest, weil zwei LKWs entgegen kommen und nun ein ganzer Sack voll Wohnmobilen und Autos wieder rückwärts aus den Tunnel raus müssen. Chaos pur. Gut dass die Decke im Tunnel gewölbt ist, so können die Laster nicht bis an dem Rand fahren und ich passe mit dem Eselchen durch. Die Landschaft ist einfach atemberaubend, das Wetter passt auch. Am Heimweg finde ich, nach langem suchen, noch Blätterteig. Wir wollen heute grillen. Draußen, an der Feuerstelle, stehen Herr Lortefall und Frau Krøkelura, zwei riesige Trolle, aus dem ehemaligen Trolldorf auf Senja. Björn kümmert sich um die Walfisch Steaks und ich bastel noch in der Küche leckeren Nachtisch. Mit der frisch gemachten Rhabarbermarmelade des Hauses backe ich leckere Blâtterteig-Stangen. Wir reden noch viel und gut, nebenher vertilgen wir noch eine Seite von Björns irre leckerem, selbstgemachten Trockenfisch. Vermutlich stinke ich jetzt aus dem Mund, wie eine Katze mit Mundgeruch, nach einer Büchse Tunfisch.</p><p><br/></p><p>Aufzeichnung gibt es nicht, ich habe vergessen den Startknopf zu drücken</p><p><br/></p><p>Aber Bilder gibt es da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKZjdTqjQNBH1aS3zg">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKZjdTqjQNBH1aS3zg</a></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-25 16:24:37 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Andøya, 27.  bis 29. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3039941769</link>
         <description><![CDATA[<p>#35 bei bestem Wetter, bin ich schon früh auf, will ich mich doch noch von Jannike verabschieden, die muss schließlich in die Arbeit. Außerdem will Roy ebenfalls früh los, auch den möchte ich noch persönlich verabschieden. Hätte ich nicht noch so lange mit Björn Todo geplaudert, wäre ich schon vor 9 Uhr losgekommen. So wird es halt knapp danach, macht aber nix, das Babbeln war wichtiger. Ich nehme zunächst eine Nebenstrecke Richtung Harstad. So kann ich die E6 vermeiden. Wetter und Landschaft sind ein Traum. Die Landschaft ist wie aus einem verzauberten Märchen und ich mit meinem Keinhorn-Eselchen als Elfe, oder so ähnlich, mittendrin. Ich fahre über architektonisch interessante Brücken, unterquere das Meer 114 Meter unter dem Meeresspiegel und nehme zwei Fähren. Auf die erste Fähre warte ich eine gute halbe Stunde, die zweite fährt grad ein, als ich ankomme. Je näher ich meinem Ziel, Antøya komme, desto unwirklicher wird die Landschaft. Kurz nach dem ich, über die Brücke, auf die Insel komme, bin ich auch schon am Ziel. Ich besuche Svenn Oluf und Aina. Die beiden haben sich vor zwei Jahren, fast eine Woche lang, rührend um mich gekümmert, als ich mich an der Schulter verletzt hatte. Als ich ankomme, kommt Svenn Oluf direkt vom Fischzug zurück und hat einen Steinbeißer und Seelachs an Bord. Frischer kann der Fisch gar nicht sein, den es gleich zu essen geben wird. Wie zu erwarten, ist der Fisch köstlich. Als absolute Krönung gibt es danach noch Moltebeeren mit Sahne. Svenn Olufs Haus liegt direkt am Meer, gegenüber der Insel Grytøya. Wenn man aus dem Fenster guckt, hat man fast das Gefühl in ein besonders schönes Landachaftsgemälde zu gucken.</p><p><br></p><p><br></p><p>Aufzeichnung gibt es auch wieder: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vevW3rG1nyv">https://www.relive.cc/view/vevW3rG1nyv</a></p><p><br></p><p>Und Bilder sind da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKclKm379IaAw99tUA">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKclKm379IaAw99tUA</a></p><p><br></p><p><br></p><p>#36 es war schon nach drei heute Nacht, aber wir haben so schön geplaudert, dass die Zeit wie im Fluge vergangen ist. Heute morgen ist wieder traumhaftes Wetter und ich sitze mit einer Tasse Kaffee auf der Veranda und genieße den traumhaften Ausblick auf die Berge und über das Meer. Im Schatten ist es aber trotzdem kühl. Fasziniert verfolge ich eine Eule, die hier ständig ihre Kreise zieht. Das Moped bleibt heute wieder stehen, wir fahren nachher noch mit dem Auto nach Bleik, um in Ainas Haus nach dem Rechten zu sehen, außerdem Wollen wir noch etwas für heute Abend einkaufen. Alexandra begleitet uns, sie ist die Tochter eines Freundes von Sven Oluf und ist mit Ihrem Mann Tobias und den beiden Kindern ebenfalls hier. Die beiden haben noch Rentierfleisch dabei, im Supermarkt komplettieren wir das Sortiment und werfen später alles auf den Grill. Da Sven Oluf natürlich eben falls einen Backofen hat, er hat uns heute morgen schon köstliches Brot gebacken, übernehme ich wieder den Nachtisch. Die Blätterteigstangen gibt es diesmal mit Hiffenmark, das ist die fränkische Bezeichnung für Hagebuttenmarmelade. Ich finde die besser gelungen, als die letzten, da das Hiffenmark beim Backen schöner karamellisiert. Wir setzen uns wieder ans Feuer, diesmal aber nicht so lange und lassen den Abend ausklingen.</p><p><br></p><p>Bilder gibt es auch wieder ein paar:</p><p><br></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKdARR6G81KMBaM1mw">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKdARR6G81KMBaM1mw</a></p><p><br></p><p>#37 ein Blick in die Wetterapp zeigt mir, dass ich heute besser nochmal hier bleibe. In den Lofoten und südlichen Westerålen wird es heute extrem Nass zugehen. Aus dem Alter bin ich raus, dass ich mir das mutwillig geben muss. Die Wettergrenze müsste so ziemlich genau da sein, wo ich mich im Augenblick befinde. Svenn Oluf und Aina sind heute bei Svenns Mutter zum 80sten eingeladen, ich muss mir also was zum Essen überlegen. Gut dass Alex und Tobi mit den Kindern auch noch hier sind, dann rentiert es sich Gulasch zu kochen, eine kleine Menge Fleisch bekomme ich eh nicht. So beschließe ich nach Andenes zu fahren und ein paar Sachen einzukaufen. Vorher schieße ich allerdings noch ein paar Bilder von der Eule. Meinen ersten Fotostopp mache ich am lokalen Supermarkt, beim Coop, am Coop A Cabana Beach. Alex möchte Spätzle zum Gulasch machen, so kaufe ich auch noch Mehl. Das stecke ich zusammen mit dem Bier, morgen ist nämlich Sonntag, da bekomme ich ja wieder keines, in einen Packsack, packe noch die anderen Sachen dazu und verzurre das ganze am Gepäckträger. Den Heimweg nehme ich über Bleik und fahre kurz vor Nordmela über eine Schotterstraße wieder an die Ostküste der Insel. Linkerhand habe ich Sonne, rechter Hand, sehr nahe den Regen. Ich komme trocken an, packe mein Zeug ab und stelle fest, dass eine Büchse Bier das gehopse nicht überlebt hat. So habe ich jetzt statt des Spätzlemehls einen Bierteig im Packsack kleben. Alex hat noch etwas Mehl im Womo, bei Svenn Oluf finden wir auch noch was, könnte also doch noch was mit den Spätzle werden. Ich koche derweil schon mal das Gulasch. Alex rührt den Spätzleteig an, und wir finden beide die angekündigte Spätzle-, Kartoffel- oder Wasauchimmerpresse nicht. Also kontaktiere ich nochmal das Internet und übe mich im Spätzleschaben. Klappt irgendwie besser als erwartet und unser Essen wird wieder lecker. Mittlerweile ist es draußen ziemlich windig geworden und die Wolkendecke wird wieder lockerer.</p><p><br></p><p><br></p><p>Keine Aufzeichnung, aber Bilder: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKdZG-nL82niCp1TOQ">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKdZG-nL82niCp1TOQ</a></p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-27 15:56:06 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Stokmarknes, 30. Juni</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3041686209</link>
         <description><![CDATA[<p>#38 ein ohrenbetäubender Knall lässt mich aus dem Schlaf schrecken, es dauert einen Moment bis ich die Orientierung finde. Das Zimmer sieht irgendwie anders aus. An der Decke, an den Wänden, überall finden sich Reste meines Gulasches. Die Idee, es für heute in der Trinkflasche aufzubewahren, war wohl nix. Das Zeug hat angefangen zu gären und den massiven Schraubverschluss meiner Edlestahlflasche abgespregt. Die nächste Stunde verbringe ich damit, das Chaos wieder halbwegs zu beseitigen. Da bekommt der Begriff Gulaschkanone gleich eine andere Bedeutung. Ich lege mich wieder hin und penne erst mal aus. Svenn Oluf bäckt frische Scones zum Frühstück und bis ich los komme, ist es schon nach zwölf. Das ist aber in Ordnung, soll doch heute mit fortschreitender Tageszeit, auch das Wetter schöner werden und dass ich in die Dunkelheit komme, ist ja nicht zu befürchten. Es war goldrichtig, noch einen Tag zu warten. Es fällt mir auch heute nicht leicht abzureisen, hatte ich doch mit Aina und Svenn Oluf wieder ganz liebe Gastgeber. Ich fahre heute eine ausgiebige Runde über die südlichen Versterålen und komme aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Heute ist so ein Tag, da könnte man sich tot-fotografieren. Surreale, ja bizarre Landschaften ziehen an mir vorüber. Hinter jeder Kuppe, hinter jeder Kurve, verbirgt sich ein neues Kleinod, das entdeckt werden will. Für mich sind die Vesterålen die lohnenste Inselgruppe im Norden. Die Schönheit ist unbeschreiblich, und die Inseln sind nicht so überlaufen, wie die Lofoten. In Stokmarknes dinde ich einen schönen, günstigen Campingplatz aber leider keinen Supermarkt in der nähe, der Sonntags offen hätte. Macht aber nix, Bier habe ich und zum Essen gibt es dann halt Spaghetti Aglio e Olio e Peperoncini. Sowas habe ich eigentlich immer parat. Vitamine gibt es in Form einer Paprikaschote, die von gestern noch übrig ist. Wie ich morgen weiterfahre, bin ich mir noch nicht schlüssig, da schlafe ich noch eine Nacht drüber.</p><p><br/></p><p><br/></p><p>Fahrtaufzeichnung hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vYvE2zQpYGO">https://www.relive.cc/view/vYvE2zQpYGO</a></p><p><br/></p><p>Und ein umfangreiches Tagesalbum gibt's da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKpd19wGlmJAPbALDQ">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKpd19wGlmJAPbALDQ</a></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-06-30 21:51:46 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Rognan, 01. Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3042619655</link>
         <description><![CDATA[<p>#39 nach einer kühlen Nacht, geht es mit Sonnenschein weiter. Ich bin schon früh auf der Straße und erwische die Fähre nach Fiskebø, obwohl ich da erst noch knapp 20 Kilometer hinfahren muss. Eigentlich wollte ich von dort aus nach Solvær und mit einer weiteren Fähre nach Skutvik rüber und mich via Ulvsvåg auf der E6 Richtung Schweden halten. Da ist aber eine Fähre kaputt, und die sowieso schon immer überfüllte Fähre fährt nur einmal täglich. Also nehme ich dann halt die E10 erstal wieder Richtung Norden und von dort dann mit der Fähre nach Bognes. Die Fahrt bis zum Fährableger nach Bognes ist klasse. Die Straße lässt sich gut fahren, obwohl einige Tunnels dabei sind. Landschaftlich ist es wieder ein Leckerbissen. Die Fähre um elf erreiche ich nicht, aber die um zwölf lässt mir noch genügend Zeit um für Fotos anzuhalten. Scheinbar sind die Abfahrtszeiten aber nur unverbindliche Zeitempfehlungen. Als ich kurz vor halb zwölf am Anleger ankomme, winkt man mich gleich durch, bevor ich absteigen kann, ist auch schon die Klappe hinter mir geschlossen und es geht los. Es wird eine Stunde dauern, bis wir in Bognes sein werden. So gönne ich mir Kaffee und Hotdog. für sowas bin ich nicht geschaffen, kaum habe ich Ketchup und noch etwas undefinierbares über die Wurst gekleckert, rollt die mir auch schon aus dem Brötchen und verteilt das Zeug am Tablett. Danach geht es abenso sensationell auf der E6 weiter. Ein weltstarkes Panorama, das sich ständig neu aufbaut begleitet mich. Auch hier gibt es wieder einiges an Tunnelen. Der Beste davon ist der Kobbskartunnel. Den kann man nämlich über eine alte Passtraße elegant umfahren. Das haut zwar nochmal einen ganzen Sack voll Kilometer auf den Zähler, es ist aber sowohl wegen der Strecke, als auch dem Panorama empfehlenswert. Irgendwie will mir heute kein Campingplatz so richtig gefallen, es ist auch noch nicht spät, so fahre ich immer weiter. Irgendwann lande ich auf dem Blodveien und erinnere mich, dass ich dort beim letzten Mal auch schon lang gefahren bin. Die Straße endet in Rognan und passenderweise gibt es dort auch einen Campingplatz, der mir gefällt. So steht mein Zelt heute am Ufer des Saltdalsfjorden, an dessen Ende zum Meer hin, der Saltstraumen, die weltweit stärkste Gezeitenströmung, zu finden ist. Zum Abschluss sitze ich noch mit ein paar Mopedfahrern aus dem Hunsrück bei einem Bier zusammen.</p><p><br/></p><p>Aufzeichnung ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/v8qV3k8z23v">https://www.relive.cc/view/v8qV3k8z23v</a></p><p><br/></p><p>Und die Bilder sind da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKsgp2kYaYyd67fDNw">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKsgp2kYaYyd67fDNw</a></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-01 21:44:20 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Slagnäs, 02. Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3043525539</link>
         <description><![CDATA[<p>#40 entgegen der Prognose hat es heute Nacht und morgens nicht geregnet. Da freue ich mich doch, dass der Regen sich Richtung Schweden abgemacht hat. Ähm Moment mal, will ich nicht gleich nach dem Frühstück nach Schweden fahren? Egal, jetzt wird erst mal gefrühstückt und außerdem bräuchten meine Mopedklamotten eh' mal eine Wäsche. Für Frühstück und Zeltabbau bin ich mit Abfahrt um halb zehn extrem früh dran. Die E6 ist ab Rognan ziemlich langweilig und breit. Sie verläuft entlang des Flusses Luonosjähkå und erinnert ein bisschen wie eine Fahrt durchs Inntal. Nach etwa 30 Kilometer ändert sich das aber. Die Straße steigt an, wird enger und bekommt leichte Schwünge. Kurz hinter Storjord verlasse ich die E6 und fahre auf die Strecke in Richtung Skellefteå in Schweden. Das Wetter ist trocken, es zeigen sich immer mehr blaue Stellen am Himmel. Als ich die Grenze überquere befinde ich mich mittlerweile auf über 600 Metern Höhe, 740 sollen es noch werden. Da oben zieht es ganz schön und ich bekomme mächtig kalte Pfoten. Weitere 30 Kilometer, hinter der Grenze verlasse ich die Polarregion wieder, ich überquere den Polarkreis in Südlicher Richtung. Mittlerweile wird es wieder trübe am Himmel und kurz darauf hat mich der Dauerregen im Griff. Die letzten 60 Kilometer bis zum Systembolaget regnet es immer heftiger, ich muss mir den Whisky hart verdienen. Schnuddl und Alk sind ganz aus dem Häuschen, als ich mit der erhofften Beute zurück komme. In der örtlichen Tanke gönne ich mir einen warmen Kaffe und ein süßes Teilchen. Das Regenradar verheißt nichts gutes, so mache ich in der Zwischenzeit ein Hüttchen im 60 Kilometer entfernten Slagnäs klar. die Wahl fällt mir nicht nur wegen dem Wetter einfach, liegt die Hütte doch preislich kaum höher als der Platz für ein Zelt. Jetzt noch ein paar Dinge einkaufen und zum Campingplatz fahren. Bis dahin regnet es munter weiter, das Hüttchen ist einfach, aber gut ausgestattet, so dass ich zum köcheln gar nicht raus muss. Bei dem Sauwetter gibt es genau das richtige, nämlich warmen Eintopf. Während der Eintopf so vor sich hinsimmert, haue ich mich für ein halbes Stündchen aufs Ohr. Das Essen ist ein richtiger Genuss. Mittlerweile hat der Regen aufgehört und es zeigen sich immer mehr helle Stellen am Himmel.</p><p><br/></p><p>Die Aufzeichnun gibt's hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/v26Mj3o4K3q">https://www.relive.cc/view/v26Mj3o4K3q</a></p><p><br/></p><p>Und ein paar Bilder sind dort: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKtgoS8n0W2erVB1mw">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKtgoS8n0W2erVB1mw</a></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-02 17:28:56 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Nyheim Camping, 03. Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3044544418</link>
         <description><![CDATA[<p>#41 weißblauer Himmel, so mag ich das. Ich komme wieder sehr früh los und halte mich erst mal Richtung Sorsele. Dort verlasse ich die große Straße und da ist es dann auch schon wieder - diese große Weite in den unendlichen Wäldern. Ewig fahre ich ganz alleine durch die Gegend. Es ist ziemlich kalt und die Wolken werden immer dunkler. Irgendwann lande ich dann auf der E12, dem Blåvägen, dem blauen Weg. Der verläuft von Rußland nach Norwegen. Die Straße werde ich dann aber am Ajauerforsen verlassen und dafür eine kleine Nebenstrecke nehmen. Denkste - an der Abzweigung steht ein Schild, dass der Damm bis Ende Juli gesperrt ist, mit dem freundlichen Hinweis - Such dir halt einen anderen Weg. Naja, bleibe ich halt auf der E12, was vielleicht gar nicht so schlecht ist, dort kommt nämlich wieder eine Tanke in Tärnaby. Kurz bevor ich die E12 dann aber wndgültig verlasse, kommt eine Baustelle, mit dem Hinweis, dass es teilweise zu langen Wartezeiten kommt, sowie dem Hinweis - Such dir halt einen anderen Weg. Das mache ich dann auch, fahre ein Stück zurück und umfahre das ganze. ich bin jetzt schon fast wieder in Norwegen, vor mir wird das Wetter schöner, der Himmel blauer. Trocken bin ich aber noch immer geblieben. Ich fahre vom Fjäll ins Fjell, die Grenze liegt wieder über 600 Meter hoch. Kurz hinter der Grenze mache ich halt. In der Sonne wärme ich mich auf und futtere eine Zimtschnecke. Auf einer schönen Route lasse ich mich ins Tal hinabtreiben und ändere in Hattfjelltal meine Route. Ich halte mich dorthin, wo es nicht regnet und werde kurz darauf ziemlich nass. Ein gutes Stück, bevor die straße in die E6 mündet, biege ich links auf die Fv273. Das ist der Villmarksveien. Der ist eine klasse Alternative zur E6 und führt längs unter dem Børgefjell entlang. Eng, kurvig, geil. Bei Leiren will das Navi auf der Straße bleiben, ich biege auf die Fv274 ab, noch enger, noch kurviger, noch geiler. Später führen die Straßen dann wieder zusammen um ein gutes Stück weiter in die E6 zu münden. Mittlerweile bin ich aüßerlich ziemlich nass. Auf der E6 bleibe ich jetzt wieder für gut 30 Kilometer und suche mir einen Campingplatz. Hier sind die Straßen wieder trocken und es soll heute auch nicht mehr regnen. Bevor ich den Platz ansteuere fahre ich noch zum Einkaufen, Crevetten sind es, die ich heute finde. Reis habe ich noch, Eier kaufe ich auch gleich, so gibt es die Crevetten nachher mit Eierreis. Ein netter Nordhessischen Mopedfahrer kocht mir noch einen Kaffee und kommt aus dem Staunen nicht mehr raus, als ich meine Küche auspacke. Er ist eher so der Büchsenfuttertyp. Die Mücken sind wieder extrem, meine Abwehr mit dem Thermacelldingens funktioniert aber perfekt, so kann ich in Ruhe draußen kochen und genießen. Jetzt sitze ich hier am Flussufer in der Sonne, während ich diese Zeilen schreibe. Die wird aber später noch kurz Untergehen, ich bin ja schon wieder südlich des Polarkreises. Saukalt ist es aber dennoch.  </p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-03 18:47:29 UTC</pubDate>
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         <title>Steinkjer, 04. Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3045592808</link>
         <description><![CDATA[<p>#42 ziemlich kalt war es heute nacht, da bleibe ich doch noch ein bisschen im Schlafsack liegen. Draußen ist es auch nicht so sonnig, wie erhofft, so werde ich gleich im Servicehaus Kaffe kochen und dort frühstücken. Aber wenigstens ist es trocken, genau solange, bis ich anfange das Zelt abzubauen. So wird es halt doch nicht ganz trocken eingepackt. Wenige Kilometer nach meinem Start, verlasse ich die E6 schon wieder und biege nach kurzer Wegstrecke auf die 773, den Steinfjellvägen ab. Es geht direkt ziemlich in die Höhe und ich bin in kurzer Zeit am Fjell oben. Der Tunnel auf der Strecke ist einspurig, mit Ausweichstellen im Tunnel. Das Panorama ist irre, die Strecke achön kurvig. Bei Gjersvika halte ich mich rechts auf die kleinere Fv363, bei der man dann Irgendwann den Asphalt weggelassen hat. Die Strecke ist immer noch ein Träumchen. Irgendwann trifft sie auf die Fv364 und wird wieder zu Asphalt. Wenn man nur auf Asphalt steht, hätte man bis hierher auch schon weiter unten auf diese Straße fahren können. Ich denke aber, dass meine Wahl die Lohnenswertere ist. In Tunnsjø Senter wollte ich eigentlich drei Kilometer gerade aus fahren, dann führt die Strecke für knapp acht Kilometer über Schwedisches Gebiet. Ich habe aber Zeit und das Wetter sieht in Schweden gut aus, so biege ich schon knapp vorher links ab und halte mich immer entlang eines Sees bis nach Gäddede und werde auf der anderen Seite wieder hoch fahren, um auf meine eigentliche Route zu kommen. Auch hier hat man überwiegend auf Teer verzichtet. In Gäddede sehe ich einen ICA Supermarkt und mache das, was hier viele Norweger machen. Ich decke mich mit Bier ein und werde ein bißchen was über die Grenze schmuggeln. Eine Tüte mit diesen leckeren sußigkeiten zum selbst zusammenstellen nehme ich auch noch mit. Etwa 60 Kilometer später, komme ich wieder auf meine eigentliche Strecke und der Traum geht weiter. Da tut es auch keinen Abbruch, dass es leicht anfängt zu regnen. Irgendwann lande ich dann bei Sandvika auf der 73, die aus Schweden herüber kommt und hier oben den Lifjellveien bildet. Die Straße ist breiter und nicht mehr so kurvig, wie vorher, aber ebenfalls ein landschaftlicher Leckerbissen. Sie schlängelt sich über knapp 70.Kilometer ins Tal hinunter, bevor sie wieder auf die E6 trifft. Ich biege auf die E6 ein, und es beginnt in dem Moment zu schütten, so dass es nicht wirklich lustig ist. 16 Kilometer geht das so, dann verlasse ich die E6 und es hört auf zu regnen. Eigentlich möchte ich jetzt einen Campingplatz anfahren, aber ich mag dem Wind noch etwas Gelegenheit geben, mich abzutrocknen und fahre dann einfach bis Steinkjer weiter. Dort wird mein Eselchen getränkt und ich fahre auf den örtlichen Campingplatz. Ein einfacher, aber ruhiger Stadtcampingplatz. Dort erlebe ich dann eine Überraschung. Die ganzen 42 Tage, die ich bisher unterwegs bin, habe ich keine alleinreisende Motorradfahrerin gesehen. Hier sind gleich zwei davon. Der Supermarkt ist fußläufig erreichbar, zu meinem Erstaunen, gibt es frische grüne Bohnen. Die werden gleich eingepackt, passend dazu finde ich auch noch ein Steak. Nach dem Essen babbeln wir drei noch ein bisschen und ziehen uns dann in unsere Schlafsäcke zurück, wobei ich natürlich wieder die Letzte bin. Ich bleibe erst mal nur neben dem Schlafsack, weil ich noch vor dem Zelt sitze und diese Zeilen schreibe. Allerdings wird es jetzt doch schon wieder ziemlich kühl.</p><p><br/></p><p><br/></p><p>Aufzeichnung da lang: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vZqN1Jj9g36">https://www.relive.cc/view/vZqN1Jj9g36</a></p><p><br/></p><p>Album hier lag : <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKwfEm7NERBDcWzGBw">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKwfEm7NERBDcWzGBw</a></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-04 21:28:46 UTC</pubDate>
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         <title>Midtkil, 05. Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3046507035</link>
         <description><![CDATA[<p>#43 auch ich kann noch was von Mopedreisefrauen lernen. Wenn man nicht sicher ist, ob es in Kürze regnen könnte, dann kann man ja das Zelt gleich abbauen und danach frühstücken. Gesagt getan, Zeit ist trocken eingepackt, es regnet nicht, es wird sogar heller, weil der auffrischende Wind die Wolken vertreibt. Dummerweise hat der Camping zwar ein kleine Küche, aber keinen Platz zum Sitzen drin und außen zieht es wie Hechtsuppe. Gut, suche ich halt unterwegs ein lauschiges Plätzchen zum Frühstücken. Erst mal ein Stück fahren und dann, ja dann, dann regnet es. Irgendwann vergesse ich, das ich frühstücken wollte und fahre halt so weiter. Das fahren macht unheimlich Spaß, egal ob es gerade regnet oder nicht. Östlich von Steinkjer, Richtung süden runter, zieht sich ein Netz von kleinen sehr kurvigen Straßen durch die Gegend, die meisten davon sind asphaltiert, aber auch die ohne Asphalt-machen Spaß ohne Ende. Das hier ist eine geniale Spielwiese für Mopedfahrer. Ich habe in meiner Route ein paar Elemente aus kurviger.de eingebaut, das ist ziemlich für die Füße hier im Norden, so drehe ich halt zweimal um. Ein Highlight heute ist die Fahrt über den Tomtvassvegen. Ein schöner Schotterpass über das Fjell, eine private Mautstraße, die für Motorräder kostenlos ist. Ziemlich frühzeitig bin ich heute ein am Campingplatz. Der geschäftstüchtige Besitzer, ködert mich damit, das ein Hüttchen nur 100 Kronen mehr als der Campingplatz kostet. Das ist ein Argument, die Hütte nehme ich. Außerdem bezahle ich gleich noch den Stellplatz für ein Auto mit Dachzelt. Ich bekomme nämlich später noch Besuch Kaffee gibt es dann doch noch, nämlich in der Sonne vor meinem Hüttchen. Dabei stelle ich fest, dass mein EierWhiskybecher auch als Keffeelot gute Dienste leistet. Mittlerweile ist meim Besuch da und die Temperatur wieder im Keller. Das Bikinioberteil habe ich gegen den Wollpullover getauscht. Ich glaube, so bin ich auch vorzeigbarer. Töchterchen Lea und Schwiegersohn Tobi Urlauben auch in Norwegen. Wir gehen nachher noch lecker essen und verbringen dann den Abend im Hüttchen bei mir.</p><p><br/></p><p>Trackrecordig ist da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/v1Ow5ZZBMEq">https://www.relive.cc/view/v1Ow5ZZBMEq</a></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Album des Tages ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKw6AiqYwLbtOX5H9g">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhKw6AiqYwLbtOX5H9g</a></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-05 22:34:56 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Bispgården, 06. Und 07. Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3046790356</link>
         <description><![CDATA[<p>#44 Frühstück gibt's für mich heute im Hüttchen, die Junioren liegen noch im Dachzelt, die frühstücken nachher an überdachten Picknicktisch. Unsere Wege trennen sich wieder, Lea und Tobi bleiben in Norwegen, ich fahre nach Ostern, nach Schweden. Die Strecke ist anspruchslos, aber landschaftlich schön. Bilder mache ich irgendwie nicht, wahrscheinlich, weil ich da schon ein paar Mal lang gefahren bin. Das Wetter ist durchwachsen, aber trocken. Gleich hinter der Grenze mache ich an einem Einkaufszentrum halt, weil ich ein paar Dinge einkaufen will. Der Parkplatz ist ganz schön voll, fast ausschließlich Autos mit norwegischen Kennzeichen. Die Preise unterscheiden sich doch stark zu denen in Norwegen. Da wundert es nicht, das es im Einkaufszentrum auch einen Systembolaget zum Einkauf von Spirituosen gibt. Für mich geht es weiter bis Östersund, auf der E14, etwas über 200km. Dort decke ich mich im riesigen Stora Coop mit dem Rest ein, was ich so brauche. Der Laden ist so gut sortiert, dass ich hier zu meiner Überraschung sogar Rentier-Trockenfleisch bekomme. Dass es Möhren dort auch einzeln gibt, wusste ich schon. Ich habe noch ein ganzes Stück vor mir und ärgere mich etwas, weil ich beim Einkaufen wieder ewig getrödelt habe. Auf der 78 geht es richtung Bispgården weiter. Ich freue mich, dass ich beim Einkaufen wieder ewig getrödelt habe, die nassen Straßen zeigen mir, dass ich sonst ziemlich nass geworden wäre. Bisher habe ich nur ein paar Spritzer abgekriegt. Die letzten 70 Kilometer haue ich noch einen Haken rein und weiche auf kleinere Straßen aus. Einmal verpasse ich eine Abzweigung und damit ein schönes Stück auf Schotterstraßen durch den Wald. Macht aber nix, zeitmäßig tut mir das nämlich gut. Schon zum dritten Mal, biege ich jetzt auf den "Ställplats" bei Monique ein. Marion und Manfred, die ich vor drei Jahren hier an Platz kennen gelernt habe, sind wieder mit ihren Oldtimer Wohnmobil unterwegs und stehen am Platz. Ich freue mich die alle wieder zu sehen und bekomme gleich einen kleinen Schreck. Monique hat ein tolles neues Servicehaus gebaut, leider ist es noch nicht ganz fertig, so gibt es noch keine Dusche und kein Klo. So werde ich mich wohl wieder auf den Weg machen. Das aber wiederum mag Monique so gar nicht und bietet mir an, bei ihr im Haus, Toilette und Dusche zu nutzen, die Wohnmobilisten haben sowas ja an Board. Also baue ich mein Zelt auf und stelle es so hin, dass ich mein geoßes Tarp in den Bäumem befestigen kann, so dass es ein Stück weit über mein Zelt reicht. Morgen soll es nämlich ziemlich viel Regen geben, den möchte ich hier aussitzen. Da es schon Abends ein bisschen tröpfelt, nutze ich es gleich dafür, darunter mein Fischchen zu braten. Und weil ich in Östersund frischen Spinat gekauft habe, gibt es den gleich zum Fisch dazu. Es ist mittlerweile fast elf, bis ich mit dem Essen fertig bin, so werde ich mich auch schon gleich in den Schlafsack mummeln.</p><p><br/></p><p><br/></p><p>Fahrvideo ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vdORjYQJ9rO">https://www.relive.cc/view/vdORjYQJ9rO</a></p><p><br/></p><p>Minialbum ist da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK0BoDSL17rB1w5UcA">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK0BoDSL17rB1w5UcA</a></p><p><br/></p><p>#45 nachts regnet es gar nicht so viel, aber in der früh dann immer wieder, auch mal heftiger. Ich nutze eine Regenpause, damit ich nicht nass werde und gehe zum duschen. Danach gammle ich noch ein bisschen im Schlafsack vor mich hin. Irgendwann krabbel ich dann aus der Penntüte raus und koche mir Kaffee. Eier habe ich auch noch, da wandert gleich eines mit in den Pott. Inzwischen hat es aufgehört zu regnen, ich hänge ein bisschen vor den Zelt ab, aber nicht zu lange, es regnet schon wieder. So geht es weiter, Aprilwetter halt. Ich lese, schreibe meinen gestrigen Bericht, döse und bringe irgendwann meine Wäsche zu Monique, damit sie in die Waschmaschine kommt. Nein, nicht Monique, die Wäsche... Ich lese, schreibe meinen gestrigen Bericht weiter, döse und hänge irgendwann meine Wäsche bei Monique im Flur zum trocknen auf. Bei den Sauwetter mag ich auch nicht einkaufen fahren. Ein paar Blätter Spinat liegen noch rum, etwas von griechischen Joghurt habe ich noch und von der Sahne zum kochen und fürn Kaffee ist auch noch was da. Spaghetti sollten auch noch für eine Portion reichen, da lässt sich was basteln. Aber erst lese ich noch, schreibe schon mal am heutigen Bericht und döse. Wir wollen heute Abend noch ein bisschen bei Moniques Grillhütte beisammensitzen. Da sollte ich dann doch etwas früher köcheln als gestern. Lecker ist es wieder, was ich da hinbekomme. Wir wollen uns um halb neun treffen, da habe ich ja noch ein bisschen Zeit zum lesen, meinen Bericht weiterzuschreiben und zu dösen.</p><p><br/></p><p>Fotoalbum in Mini-Ausgabe ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK0EZQKzmvmWsDOynA">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK0EZQKzmvmWsDOynA</a></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-06 18:06:15 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Los, 08. Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3048714098</link>
         <description><![CDATA[<p>#46 gestern saßen wir noch lange an Lagerfeuer, so habe ich heute morgen keine Eile. Das Frühstück genieße ich in der Sonne. Bis ich meinen Krempel verstaut und mich von allen verabschiedet habe, ist es zwölf. Aber meine Tour wird heute nicht sooo lang werden, damit passt das dann schon. Gleich nach dem Start komme ich an einer historischen Tankstelle vorbei. Dort gibt es natürlich kein Benzin, aber schöne Bilder. Da in meinem Tank auch noch gut Sprit drin ist, tanke ich erst in Sörbygden, dachte ich. Die Tanke ist nämlich grad kaputt, so werden es noch weitere gute 70 Kilometer, bis ich mein Eselchen tränken kann. Ein Blick auf die Karte zeigt mir, das der Supermarkt nebenan, der letzte große, vor meinem Ziel in 130 Kilometer Entfernung sein wird. Da kommen nur noch zwei Tempo-Märkte und die sind in der Regel nur mit dem nötigsten bestückt. Also erledige ich gleich noch meine Einkäufe. Bis dahin hatte ich wieder eine schöne Strecke, teils mit, teils ohne Asphalt. Ich fahre wieder lange, einsam durch Wälder, bewundere Seen und genieße die Fahrt. Ein paar Mal regnet es mich leicht an. Ich fahre über Los, beziehungsweise bis Los. Dort liegt nämlich der Campingplatz, den ich mir ausgesucht habe. Mein Zelt baue ich oberhalb des Sees, direkt neben den Servicehaus auf. So habe ich einen kurzen Weg zur Küche und muss meinen Kocher nicht auspacken. Mein Stiefelbier genieße ich am Picknicktisch, dort sitzt schon ein alter Biker, der ist aber mit den Wohnwagen hier. Wir kommen ins Gespräch und bis ich mich versehe, sitze ich vor einem Glas richtig gutem Rum. Da ich noch kochen will und man bekanntlich auf einen Bein schlecht steht, gibt es noch ein zweites Glas. So koche ich heute mal wieder mit Alkohol. Während die Kartoffeln für den Kartoffelsalat köcheln, zerbrösel ich schon mal zwei Scheiben Knäckebrot. Ich will nämlich panierte Schnitzel machen, habe aber keine Semmelbrösel. Mehl hatte ich gekauft. Das Resultat lässt sich sehen, kann man öfter so machen. Zum Abschluss des Abends, revanchiere ich mich bei dem netten Biker noch mit einem Gläschen Whisky, das wir in seinem Wohnwagen bei netten Gesprächen, genüsslich schlürfen.</p><p><br/></p><p>Track Video ist da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vYvrQkZ1Wxq">https://www.relive.cc/view/vYvrQkZ1Wxq</a></p><p><br/></p><p>Bilder gibt's dort: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK00m222oXkdqg49ow">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK00m222oXkdqg49ow</a></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-09 06:44:18 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Nås Camping Dalarnas, 09. und 10. Juli.</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3049181264</link>
         <description><![CDATA[<p>#47 die Sonne scheint, so mag ich das. Zum Kaffe gibt es ein süßes Teilchen, das habe ich nämlich gestern gekauft. Obwohl ich schon früh auf den Beinen war, wird es wieder fast elf, bis ich loskomme. Eine kurze Tour ins Dalarnas Län ist angesagt. Ich mag die Gegend dort, weil sie schön hügelig ist. Die Fahrt ist wieder wunderschön einsam, bis ich nach Rättvik komme. Ich wünsche mir eine Fliegenklatsche herbei, um die ganzen Leute zu vertreiben. Bis Leksand geht es dann auf der Straße auch ziemlich geschäftig zu. Dort zweige ich auf eine kleinere Straße ab und danach auf eine unbefestigte und die Welt ist wieder im Lot. Den Nås Camping fahre ich mittlerweile schon zum dritten Mal an. Es ist ein sehr schöner Platz und hat mit Nicole und John ganz liebe Eigentümer. Ich bin gerne hier, obwohl soweit im Süden die Campingplätze schon mehr gefüllt sind als im. Norden. Der Platz liegt trumhaft schön am Ufer des Västerdalälven. Eingekauft habe ich schon in Leksand, da es hier nur einen kleinen Laden gibt. Da muss ich aber noch mal hin, weil ich noch ein paar Kleinigkeiten brauche und außerdem Bier für morgen. Ich werde wahrscheinlich zwei Nächte hier bleiben, weil es morgen stundenlang regnen soll. Da ist es dann praktisch, wenn die Versorgung gewährleistet ist. Das Tarp habe ich vorsichtshalber auch schon mal aufgespannt. Es leistet mir auch heute schon gute Dienste, gegen den Tau. Ein Entenbrüstchen habe ich beim Einkauf ergattert. Das gibt es gleich glasiert auf Gemüsereis. Diesmal habe ich ein kleines Gitter dabei, so dass mein Entchen zugedeckt in der Pfanne noch weitergaren kann, ohne dass es unten verbrennt. Das ganze funktioniert tatsächlich wie gedacht und mein Essen ist wieder unglaublich lecker.</p><p><br></p><p>Aufzeichnung ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vAOZw3RAno6">https://www.relive.cc/view/vAOZw3RAno6</a></p><p><br></p><p>Und das Album findet sich da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK1kN-3iEVErPknd3Q">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK1kN-3iEVErPknd3Q</a></p><p><br></p><p>#48 ich schlafe heute gründlich aus, ich will ja schließlich noch eine weitere Nacht hier bleiben. Es regnet immer mal wieder leicht auf mein Zelt. Da holt mich die Stimme von Nicole, der Besitzerin des Campings aus meinen Gedanken. Sie fragt, ob ich nicht im Hüttchen, neben meinem Zelt, einziehen möchte. Der Wetterbericht sagt schließlich nichts Gutes vorher. Das ist die einzige Hütte, die noch frei ist. Ich denke kurz nach, gleich darauf ist mein Zelt abgebaut und alles in der Hütte verstaut. Das Frühstück wird dann gleichzeitig mein Mittagessen. Ich nehme noch Kontakt mit einem Bunk-a-Biker auf und mache mir Gedanken über die weitere Route. Mittlerweile regnet es draußen schon richtig heftig. Ich gammle noch etwas vor mich hin, lese ein bisschen und experimentiere. Mein Experiment ist von Erfolg gekrönt, ich bringe mal ein Pfannanbrot hin, das ich für ganz gut befinde. Das kann durchaus mal für eine Art Döner oder ähnliches herhalten. Das Beste daran, mein KaffeelotEierWhiskybecher bekommt eine weitere Funktion. Fünf Becher Mehl und zwei Becher heißes Wasser geben die perfekte Teigmischung für zwei Fladen Pfannenbrot. Salz und Öl kommen nach Gefühl dazu. Schnuddl und Alk kuscheln derweil im Schkafsack. Gestern habe ich noch eingelegte Heringe gekauft, da gebe ich noch ein paar Zwiebeln dazu, das kann jetzt noch etwas ziehen, dann gibt es, mit Kartoffeln, heute nur ein einfaches, aber leckeres Essen. inzwischen hat sich ein Teil des Campingplatzes in einen See verwandelt, draußen schütet es immer noch wie aus Eimern und ich bin Nicole dankbar, dass sie heute morgen an mich gedacht hat. Mich beglückwünsche ich für die Weitsicht, gestern genügend Bier eingekauft zu haben, so muss ich bei dem Sauwetter nicht zum Laden laufen.</p><p><br></p><p>Ein paar Bilder habe ich hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK1y-DQXXhms5OCg4w">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK1y-DQXXhms5OCg4w</a></p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-09 20:00:25 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Rena, 11. Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3051278569</link>
         <description><![CDATA[<p>#49 es ist nicht so schön, wie angekündigt, aber trocken. Ich halte mich nordwestlich. Ab Venjan finde ich ein ewig langes Stück durch die Wälder bis nach Rörbäcksnäs. Dort, gleich um die Ecke, ist der Scandinavian Mountain Airport, der erste mit einem virtuellen Tower. Ich will aber nicht fliegen und fahre bei Gränsbo nach Norwegen. Bei Innbygda biege ich zum Trysilfjellet ab. Auch hier geht es wieder einsam durch die Wälder. Mein Eselchen hatte scheinbar vom Regen gestern nicht genug und möchte ein Fußbad nehmen. Irgendwie war ich wohl für den tiefen Schotter in der Kurve ein bisschen zu schnell und versenke mein Moped im Bach neben der Straße. Da freue ich mich doch mal, dass man in der Einsamkeit nicht immer ganz allein ist, schon bevor ich mein Gepäck abgeladen habe, hällt das erste Auto an, gleich drauf noch ein weiteres. Mit vereinten Kräften hieven wir das Eselchen wieder auf die Straße. Es dauert nicht mal zehn Minuten und ich kann schon wieder aufladen und anschließend weiterfahren. Der Rest verläuft unspektakulär, ich lande in Rena am Campingplatz, der unterhalb der Skisprunganlage Renabakkene, mit ihren fünf Schanzen, liegt. Moped aufheben macht hungrig, so mache ich noch einen Spaziergang ins Örtchen und kaufe ein paar Sachen zum kochen ein. Schnuddl und Alk helfen tatkräftig mit. Mein Doppel Cheeseburger muss ohne Brötchen auskommen, dafür habe ich aber noch einen Fladen meines gestrigen Backexperiments übrig, so gibt es zum Burger einen leckeren Salat Wrap dazu.  </p><p><br/></p><p>Aufzeichnung da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vZqNErEkzG6">https://www.relive.cc/view/vZqNErEkzG6</a></p><p><br/></p><p>Album hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK4QOfq1zAd0O5kB3g">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK4QOfq1zAd0O5kB3g</a></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-11 20:46:57 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Randsverk 12. Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3052245457</link>
         <description><![CDATA[<p>#50 Frühstück mit Blick auf den See, ist es dann doch nicht geworden. Es sieht nach Regen aus, ich schaue, dass ich mein Zeugs verpackt bekomme und mache mich weg. Gut 40 Kilometer bleibe ich auf der großen Straße Nummer 3. Ich könnte auch die kleinere Straße auf der anderen Seite des Flusses nehmen, die ist auch nicht kurviger, führt aber durch mehrere Ortschaften. Bei Messelt biege ich dann auf das erste Ziel meiner Begierde ab. Es ist der Birkebeinervegen. Eine Mautstraße, die sich fast 50 Kilometer über das Fjell schlängelt. Ziemlich schnell bringt mich die Straße in die Höhe, bis fast auf 1100 Meter. Frisch ist es dort oben, das geht aber ob der Faszination für die Landschaft und das Panorama total unter. Es ist einfach traumhaft schön. Kurz nach Ende der Strecke, lande ich auf einem Kurvenband aus Asphalt, das sich bis Lillehammer hinunterstürzt. Ich erhasche einen tollen Blick auf die Stadt und den See Mjøsa. Kurz hinter Lillehammer quere ich die E6, nehme aber kleinere Straßen bis Vinstra, eine gute Wahl, denn zwischen Skei und Gålå verläuft der Per Peer Gyntvegen, das zweite Ziel meiner Begierde. Ebenfalls eine Mautstraße, die wieder bis auf über 1000 Meter ins Fjell führt. Das Panorama dort oben ist Atemberaubend. War das Fjell am Birkebeinervegen sehr sanft, zeigt es sich hier wild zerklüftet. Hinter Gålå schraubt sich die Straße ebenfalls auf kurzer Distanz ins Tal. Ab Vinstra fahre ich dann doch für etwa 20 Kilometer auf die E6 um bei Soja abzubiegen und den gleichnamigen Fluss bis Heidal entlang zu fahren. Hinter Heidal führt die Strecke wieder in die Höhe, bei Randsverk mache ich einen Stopp. Hier ist ein Coop, der praktischerweise einen Campingplatz dabei hat. Der Camping hat eine gut ausgestattete Panoramaküche, mal sehen, was ich nachher im Coop leckeres einkaufe. Der Coop ist irgendwie ein Notfall-Coop, so dass man nicht behaupten kann, man müsse verhungern oder verdursten. Die Dosenfutterfraktion wäre glücklich, ich nicht. Wenigstens gibt es kaltes Bier und ich koche aus meinem Fundus.</p><p><br/></p><p>Strecke gibt's da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vPOp1BxPgE6">https://www.relive.cc/view/vPOp1BxPgE6</a></p><p><br/></p><p>Bildr sind hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK5IKdOAYtJeNOfUng">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK5IKdOAYtJeNOfUng</a></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-12 20:04:54 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Øvre Eidfjord, 13. Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3052582348</link>
         <description><![CDATA[<p>#51 Ein Frühstück im Sonnenschein lässt meinen Tag gut beginnen. Eigentlich wollte ich heute den Tindevejen fahren. Tobi hat mir letztens aber erzählt dass die Hulderstigen auch sehr schön sind. Ich will zum Eidfjord, da ist die Strecke über Hulderstigen wesentlich kürzer, außerdem bin ich den Tindevejen schon zweimal gefahren. Auf der Karte sehe ich, dass ich den Slettefjellvegen und den Aurlandsvejen auch noch mitnehmen kann. Jetzt ist die Strecke nicht mehr kürzer, aber egal. Ich komme auch gar nicht so spät los. Der Weg vorbei am Hulderstigen ist wunderbar. Danach zweige Richtung Slettefjellvegen ab, eine Mautstraße, die traumhaft über das Fjell führt. Ich entscheide mich, danach nicht direkt auf die E16, sondern noch kilometerlang auf der anderen Seite des Sees eine Schotterstraße entlang zu fahren. Bei Oye lande ich dann aber auf der E16, die sich schön, bis kurz vor Lærdal, durch die Gegend windet. Die 21 Kilometer Tunnel tausche ich dort gegen atemberaubend schöne 43 Kilometer über das Aurlandsfjell. Mit Worten lässt sich die Schönheit dort oben gar nicht beschreiben. Die bekannte Aussichtsplattform Stegastein mit Blick auf den Sognefjord überlasse ich den tausenden von Touristen und genieße die Aussicht auf der Fahrt über die Serpentinen ins Tal. In Aurland kaufe ich noch Fisch ein. Das ist mein Auftrag für heute, da ich mich nachher noch mit Christine und Jochen treffen will. Praktischerweise haben sich für heute Abend auch Lea und Tobi angekündigt, so dass es ein erweitertes Familientreffem geben wird. Von jetzt an, bleibe ich bis kurz vorm Hardangerfjord auf der E16. Eine schönen Abweichler von der Hauptstrecke lege ich beim Skjervsfossen ein. Eine mega schöne Strecke, die nach einer Serpentine direkt auf den Wasserfall zuführt. Ein Ducati Fahrer ohne Gepäck ist vor mir ebenfalls auf die Straße abgebogen und zieht mächtig am Gashebel. Leider kann er nur geradeaus schnell fahren, so wie er die Kurven anfährt, wird das nie was werden. Ich fahre dann an ihm vorbei, weil ich es nicht mit ansehen kann und laufe auf zwei Goldwingfahrer auf. Es ist eine Freude, hinter den beiden herzufahren, so eine tolle Linie fahren die zwei. Ich bleibe hinten dran, und genieße es, hinterher zu gondeln, bis ich am Campingplatz ankomme. Der Besitzer sitzt im Garten und strickt Socken. Ich geselle mich zu den auf mich wartenden, baue mein Zelt auf und wir bereiten auch schon das Zeug zum Grillen vor. Wir sitzen noch lange draußen und babbeln, bevor in wir in die Kojen steigen. Um ein Haar hätte uns beim Selbstauslöserbild, der Fotograf noch alle in den Fluss geschubst, als er, beim Versuch sich zu uns zu gesellen, gestrauchelt ist.</p><p><br/></p><p>Streckenaufzeichnung ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vQvxQgjAjBO">https://www.relive.cc/view/vQvxQgjAjBO</a></p><p><br/></p><p>Bilder sind da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK8liadYLHAI02A_2Q">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK8liadYLHAI02A_2Q</a></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-13 20:27:18 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Geilo, 14. Jui</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3052907982</link>
         <description><![CDATA[<p>#52 trotz der angenehmen Temperaturen sieht es nach Regen aus. Ich baue mein Zelt vorm Frühstück ab. Gute Entscheidung, kaum sitzen wir beim Frühstück, fängt es an zu regnen. Christine und Jochen haben aber eine Markise am Van, die wird herausgekurbelt und nach kurzem Tischerücken sitzen wir im trockenen. Wir fahren alle in unterschiedliche Richtungen. Ich habe mir die dümmste Richtung ausgesucht, ich fahre ins Regengebiet. Ich habe das aber heute morgen in Zelt schon gecheckt und mich für einen  Kurztrip entschieden. Die passende Bunk-a-Biker Übernachtung habe ich auch schon organisiert. Es ist nur ein kurzes Stück über die Hardangervidda bis nach Geilo zu Kristin. Da es mittlerweile relativ warm ist, packe ich den Fleecepullover ein und bereite es Kürze Zeit später, weil es oben an Fjell mächtig windet, regnet und einfach kalt ist. Die gut 80 Kilometer fühlen sich länger an. Einmal werden die Wolken soweit Licht, das ich einen kurzen Blick auf den Gletscher erhaschen kann. Kristin ist noch unterwegs, ich überlege mir, wo ich in der Zwischenzeit die Zeit überbrücke. Beim Tanken sehe ich, das sie geschrieben hat, dass sie schon Zuhause ist, also nix wie hin. Ich packe das wichtigste vom Eselchen und bringe es ins Haus. Bei schönem Wetter wäre der Ausblick auf Berge und Stadt von hier aus super. Später holt Kristin noch Pizza für uns, da der Lieferdienst gar kein Lieferdienst ist. Wir trinken Bierchen dazu, wechseln dann auf die Couch und babbeln angeregt. Scheinbar ticken wir an manchen Stellen ganz ähnlich. Irgendwann wird es aber Zeit ins Bett zu gehen, ich muss ja schließlich noch diese Zeilen schreiben. Bilder gibt es heute wegen des Wetters kaum. </p><p><br/></p><p><br/></p><p>Aufzeichnung ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vWqBZozAZQq">https://www.relive.cc/view/vWqBZozAZQq</a></p><p><br/></p><p>Und die paar Bilder sind hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK8nL3xznPI0PvfREw">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK8nL3xznPI0PvfREw</a></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-14 21:19:18 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Fredriksten festning, 15. Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3053874494</link>
         <description><![CDATA[<p>#53 wenn ich so aus dem Fenster gucke, sieht das Wetter schon mal besser aus, als gestern. Nach dem Frühstück belade ich mein Eselchen und erneut muss ich einen ganz lieben Menschen verlassen, den ich kennenlernen durfte. Kristin hat sich auf alle Fälle einen Logenplatz in meinem Erinnerungsspeicher gesichert, es war wieder eine wundervolle Bunk-a-Biker Erfahrung. Mich zieht es Richtung Schweden, da ich gestern Nacht noch für Donnerstag Abend die Fähre von Göteborg nach Kiel gebucht habe. Ich will nämlich noch ein paar Tage am Claim rumgammeln. Ich fahre auf die Straße Nummer 40 um über das Dagali Fjell zu kommen. Da ist es mir dann aber doch zu geschäftig, so biege ich ein Stück vor Dagali links, Richtung Tunhovdvegen ab. Eine gute Wahl, eng und kurvig, fahre ich überwiegend alleine durch die Wälder entlang des Tunhovdfjords, der ja eigentlich gar kein Fjord, sondern ein See ist. Bei Rødbeeg stürze ich mich über sagenhafte Kehren flott in die Tiefe und lande wieder auf der 40. Der Folge ich ein Stück, fahre teilweielse auf der anderen Seeseite parallel, viel Einsamer und kurviger als auf der 40, und schlage ein gutes Tück vor Kongsberg, da würde mich nämlich das Navi durchlotsen, einen Haken rein, der Kongsberg in einer sensationell schönen Schleife umgeht. Anschließend fahre ich lange am Ufer des Eikern entlang. War es oben in den Bergen zwar kalt, aber teilweise sonnig, duscht es jetzt mächtig. Ich lande ein riesiges Stück südlich von Oslo in Horten. Dort sind die Straßen teilweise so überflutet, dass es mir einmal von der Bugwelle den Fuß von der Fußraste zieht. Hier kann ich nämlich den Oslofjord innerhalb von 30 Minuten mit der Fähre überqueren und muss somit nicht durch den Moloch Oslo fahren. Das Glück ist mir Hold, keine fünf Minuten, nachdem ich am Anleger bin, stehe ich schon auf der Fähre. Und ich stehe im Sonnenschein. Auf der anderen Seite in Moss sieht das Wetter noch schöner aus. Jetzt geht es aufwärts, leider nicht lange und ich fahre wieder im prasselnden Regen Richtung Schweden. irgendwann, werde auch ich mal die Schnauze voll haben und lasse mir schon mal am Navi, statt Supermärkten, Unterkünfte anzeigen. Etwa 15.Kilometer vor meinem geplanten Ziel, hört der Regen schlagartig auf, bis ich ankomme, hat mich der Fahrtwind schon fast wieder trocken gepustet. So entscheide ich mich dann kurzerhamd doch, wie geplant, mein Zelt aufzuschlagen. Der Campingplatz liegt inmitten der gigantischen, historischen Festung Fredriksten in Halden, kurz vor der Grenze zu Schweden. Leider haben die keine Campingküche, mein Tarp mag ich nicht aufbauen, rechne aber noch mit ein paar kleinen Schauern. So entschließe ich mich schweren Herzens, nicht zu kochen und im Bistro des Campingplatzes einen Løvbiffteller zu bestellen. Schnuddl und Alk waren nicht so begeistert und ich spanne nächstes Mal doch lieber wieder mein Tarp auf. Essbar war das Gericht aber schon. Es regnet tatsächlich noch ein paar mal ganz leicht. Ich laufe derweil in den Ort, weil ich noch etwas Obst mag und gehe am Heimweg noch eine Runde über die beeindruckende Festung. Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich vor meinem Zelt und genieße den lauen Abend und natürlich ein Bierchen dazu.</p><p>Fahrvideo ist da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vevYpMxR9yq">https://www.relive.cc/view/vevYpMxR9yq</a></p><p><br/></p><p>Und Bilder sind hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK9OaxITrz2wpx57FQ">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhK9OaxITrz2wpx57FQ</a></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-15 20:14:06 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Fjärås, 16. und 17 Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3055553391</link>
         <description><![CDATA[<p>#54 gestern Abend habe ich mich noch gefreut, als es nochmal geregnet hat, weil ich in meinem Zelt gut in der Apside sitzen kann. Leider habe ich darüber vergessen, dass meine Schuhe noch vor dem Zelt standen. Es fühlt sich an, als ob ich durch ein Hochmoor wate, als ich heute morgen in die Stiefel schlüpfe. Nach der Abfahrt ignoriere ich gleich mal mein Navi und fahre ein Stück nach Osten, weil ich, im Gegensatz zu meinem Navi, weiß ich, dass die Strecke zwischen Rörviken und Ed in der schwedischen Nossemark ein Traum ist. Auf 30 Kilometer liegt dort ein Asphaltband, das sich in der genau richtigen Portion an Kurven und Wellen durch die Landschaft windet. Schon die Fahrt dahin ist sensationell schön. Ich weiche nachher noch ein paarmal von der Hauptrute ab und finde ebensolche geile Sträßchen, teilweise auch ohne Asphalt. Es werden relativ wenige Bilder, weil ich den Flow kaum unterbrechen mag. Außerdem passt es nicht immer zum Anhalten. Schon in Norwegen war die Landschaft heute bedeutend schwedischer als die Tage davor. Seen, Wälder und kleine Straßen prägen das Bild. Ich möchte mal kurz anhalten, fahre jedoch an gefühlt dreiundfünffzigtausendsiebenhundertachtundzwanzig Parkplätzen ohne Bänke vorbei. Irgend wann biege ich dann einfach mal links ab und stehe unvermittelt am Parkplatz der Museumseisenbahn bei Anten. Ich lege ein Päuschen ein und mache ein paar Fotos. Fast sitze ich schon wieder am Moped, da fährt auch der Zug mit der Dampflok ein. Den hätte ich fast nicht mehr gesehen, hätte ich vorher nicht noch auf die Toilette gemusst. Hier ein kleiner Dank an meine Verdauung. Jetzt geht es, teilweise wieder auf kleinen kurvigen Straßen, weiter bis nach Sätila. Ab hier ist es nur ein Katzensprung zu Frank, der mir via Facebook einen Schlafplatz angeboten hat. Susanne, seine Freundin empfängt mich herzlich, da Frank noch arbeiten muss und erst spät heimkommen wird. Ich Freunde mich schon mal mit dem Hund des Hause an, der mich scheinbar adoptiert hat.</p><p><br/></p><p><br/></p><p>Fahrtaufzeichnung gibt es hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/v8qk42VMeKv">https://www.relive.cc/view/v8qk42VMeKv</a></p><p><br/></p><p>Und die Bilderind da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhLABDkd8qML3E_0rvQ">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhLABDkd8qML3E_0rvQ</a></p><p><br/></p><p>#55 ausschlafen ist angesagt, schließlich habe ich heute frei. Nach dem Frühstück fahren Susanne und Frank los, Ersatzteile für Susannes Moped zu holen. Ich nutze die Zeit und springe unter die Dusche. Außerdem muss ich ja meinen Tagebuch-Eintrag für gestern noch fertigstellen. Plane habe ich für heute keine. Ganz in der Nähe des Hauses befindet sich der 65 Meter hohe Ramhultafallet am nördlichen Ende des Sees Lygnern. Es ist mir aber zu weit zum Laufen und afus Moped mag ich mich nicht setzen. Da nehme ich Susannes Vorschlag, ihr Auto zu benutzen gerne an und fahre die paar Kilometer zum Parkplatz damit. Die Lästereien, von Schnuddl und Alk, ignoriere ich gekonnt. Ich besuche zu erst den oberen Teil des imposanten Falles. Die ersten Fotos mache ich mit den Handy, jetzt ziehe ich aber doch noch die Kamera raus. Da habe ich gestern noch Bilder übertragen. Hätte ich sie wieder ausgeschaltet, wäre jetzt der Akku nicht leer und ich hatte sie nicht umsonst den Berg hochgeschleppt. So bleibt es bei den Handyfotos, von denen ich gleich unterhalb noch ein paar machen werden. Zurück bei meinen beiden Gastgebern, sitze ich jetzt mit Susanne auf der Kante des Kofferraums von Franks Auto. Wir trinken Bier, während wir, den ein oder anderen Kommentar auf den Lippen, Frank zugucken, wie er an Susannes Moped rumschraubt. Irgend wie konmen mir da Statler und Waldorf, sowie ein Balkon in den Sinn. Zum Abendessen wird gegrillt, anschließend haben Susanne  und ich auch unseren Einsatz. Susanne sitzt am Moped, während ich hinten am Gepäckträger nach unten drücke, damit Frank das Vorderrad tauschen kann. Unseren Sieg über das Moped feiern wir jetzt bei einem Gläschen Sekt. Nun hören wir noch laute Musik aus alten Zeiten und ich werde diese Zeilen wohl erst morgen schreiben. </p><p><br/></p><p>Ein paar Bilder habe ich auch gemacht: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhLAfiJU23ps-vM9PEg">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhLAfiJU23ps-vM9PEg</a></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-17 08:08:35 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Göteborg, 18 Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3057280603</link>
         <description><![CDATA[<p>#56 heute wird auch nicht viel passieren. Ich verräume schon einmal ein paar meiner Sachen und lege die Dinge beiseite, die ich nachher mit in die Kabine, auf der Fähre, nehmen will. Frank ist in der Garage und baut noch was am Seitenständer bei Susannes Moped um und baut den halben Scheinwerfer aus, um die servicefreundlich, versteckt zugängliche Scheinwerferlampe zu wechseln. Irgend wann ist er damit fertig und ich fahre mein Eselchen in die Garage, weil mir Frank netterweise die Kette nachspannt. Ich spiele noch ein bisschen mit dem Hündchen, das mir versehentlicherweise den halben Arm abbeißt. Während meine zwei Gastgeber zum Einkaufen fahren, mache ich mir eine Brotzeit und desinfizieren mal meinen Arm noch ein bisschen. Auf ein Pflaster verzichte ich, so schlimm ist es nicht. Irgendwann muss ich mich von den beiden schweren Herzens wieder verabschieden. Das sind auch zwei Menschen, die ich definitiv nochmal wiedersehen will. Unterwegs halte ich noch am Supermarkt, nehme Bier für die Fähre mit und auch was zum Essen. Kaum bin ich am Fährterminal, Rolle ich auch schon auf die Fähre. Mein Eselchen wird verzurrt und als ich das erledigt habe, nehme ich meine Kabine im Beschlag. Ich mache mich auch schon mal schlau, wo der Laden an Bord ist. Der hat schon offen, aber die Alkoholabteilung öffnet erst eine Stunde nach Abfahrt, dann sind wir scheinbar in internationalen Gewässern. Also gibt's erst mal Abendessen in der Kabine. Jetzt gehe ich noch mal in die Whiskyabteilung runter, den Rest meines Reise-Whiskys habe ich ja Frank und Susanne vermacht. Ein leckerer AN OA von Ardbeg, ein feines Destillat mit dem faszinierenden Nachgeschmack einer Moorleiche nenne ich gleich mein Eigen. Schnuddl und Alk sind kaum zu halten, ich auch nicht, so wird in der Kabine sofort der erste Schluck des schottischen Feuerwassers genossen. Viel wird es heute nicht mehr zu tun geben, wenn alles klappt, bin ich morgen früh kurz nach neun in Kiel. </p><p><br/></p><p>Die kurze Fahrtaufzeichnung ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vdvm1jwy7Nv">https://www.relive.cc/view/vdvm1jwy7Nv</a></p><p><br/></p><p>und ein paar Bilder gibt's da: https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhLAnu-Jfqi5O3ikXSw</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-19 06:27:50 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Claim 70 - Hornburg, 19. bis 25. Juli</title>
         <author>schnuddlontour</author>
         <link>https://padlet.com/schnuddlontour/WBB24/wish/3057554521</link>
         <description><![CDATA[<p>#57 nach einer ruhigen Überfahrt bin ich jetzt, vierzehneinhalb Stunden und 440 Kilometer später, in Kiel. Ich fahre ein gutes Stück, finde eine Tanke und etwas später einen Picknickplatz. Dort packe ich meine Kochutensilien aus. Nein, ich will nichts kochen, habe aber schmacht nach einem Pizzabort oder sowas ähnlichem. Deshalb habe ich gestern in Schweden noch frische Hefe mitgenommen. Kurzum, ich will einfach was backen. So rühre ich einen Hefeteig zusammen. Meine Mehlmenge habe ich in Milliliter umgerechnet, dann versucht das Verhältnis Mehl zu Wasser in etwa mit meiner Blechtasse hinzubekommen. Bin schon gespannt, ob es was wird, der Teig hat jetzt am Moped Zeit zu gehen. Da es ziemlich warm und noch ein ganzes Stück bis zum Claim ist, das ist nämlich mein heutiges Ziel, habe ich die Hefe sparsam dosiert. Da ich weiterkommen will, gibt es wenige Bilder. In Gifhorn mache ich ein schönes Bild einer alten Windmühle und versorge mich mit Lammfleisch. Auch darauf habe ich schmacht und will später noch den Grill anwerfen. Kurz vor Ende fahre ich noch eine Ecke in den Elm rein und genieße die wunderschönen Kurven durch das Reitlingstal um anschließend noch einen Blick auf den Harz, der vor mir liegt zu werfen. Der ist heute nur im Dunst zu sehen, dafür nehme ich aber auch noch die paar feine Kurven über die Asse mit. Heute, sind es genau acht Wochen, dass ich mein Zuhause in Maintal verlassen habe. 12606 Fahrtkilometer später erreiche ich meinen Lieblingsort, meinen Kraftort, mein Tinyhaus im nördlichen Harzvorland, in Hornburg. Am Padlet fehlt jetzt nur noch eine Verbindung, nämlich die vom Tinyhaus zum Startpunkt. Das wird irgendwann Ende nächate Woche passieren. Mein Teig hat sich im übrigen prächtig gemacht und mein Brot ist richtig gut. Ich beende meine WorkBikeBalance 2024 am Tinyhaus und gönne mir noch ein paar faule Tage. Rückblickend war es wieder einmal eine fantastische Reise mit vielen Eindrücken, Menschen, die sich tief in meinen Erinnerungsspeicher gegraben haben, ein erneutes treffen mit Menschen, die sich schon früher einen Ehrenplatz in meinem Erinnerungsspeicher gesichtert haben. Ich habe neue Erfahrungen gemacht und bin wieder einmal tief dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, eine solche Reise zu unternehmen. Jetzt beginnt wieder die Zeit des sortierens meiner Eindrücke, dem nacherleben des erlebten, die Freude auf liebe Menschen, die ich vor meiner Reise zurückgelassen habe und Zeit, um um einen ganz lieben Freund zu trauern, der mich während meiner Reise verlassen musste. </p><p><br></p><p>Die Aufzeichnung ist hier: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.relive.cc/view/vKv2gMQx54O">https://www.relive.cc/view/vKv2gMQx54O</a></p><p><br></p><p><br></p><p>Und ein paar Bilder gibt's da: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhLBKA8LtEDp1zRWj3w">https://1drv.ms/a/s!AkLR97B9-3ONhLBKA8LtEDp1zRWj3w</a></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-07-19 16:43:52 UTC</pubDate>
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