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      <title>Bücherregal by Alexandra Komaromy</title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2025-02-11 11:42:32 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>alexandrakomaromy</author>
         <link>https://padlet.com/alexandrakomaromy/f3sw2mtacbkcqxud/wish/3324024960</link>
         <description><![CDATA[<p>Nachdem meine letzte Ausbildung fast 20 Jahre zurückliegt, habe ich mich anhand des Textes „Die Rolle von Ethik (in) der Sozialen Arbeit“ von Iris Kohlfürst (2024) nochmals mit den Grundsätzen von Ethik auseinandergesetzt:</p><p>Ethik stellt eine zentrale Grundlage der Sozialen Arbeit, sowohl als Profession als auch als wissenschaftliche Disziplin dar. Ethik kann dabei, als die Wissenschaft moralischen Handelns definiert werden. Dabei konstituiert sich Moral aus den "als richtig und wichtig anerkannten Normen und Werten von Einzelpersonen oder einer Gemeinschaft" und ist somit auch immer kulturell verortet. Sie dient als Richtwert für ein gelingendes Zusammenleben. Ethik umfasst verschiedene Bereiche:</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Normative Ethik</strong> beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen handeln sollten. Sie entwickelt moralische Prinzipien und Regeln, um gutes und richtiges Handeln zu bestimmen.</p><ul><li><p><strong>Deskriptive Ethik</strong> beschreibt und analysiert die vorherrschenden moralischen Vorstellungen und Verhaltensweisen in verschiedenen Gesellschaften und Kulturen.</p></li><li><p><strong>Metaethik</strong> reflektiert über die Grundlagen der Moral und untersucht die Bedeutung moralischer Begriffe wie „gut“ oder „gerecht“. Sie fragt, ob moralische Werte objektiv existieren oder ob sie nur subjektive Konstruktionen sind.</p></li></ul><p>In der Sozialen Arbeit ist Ethik essenziell, da Fachkräfte über Handlungsmacht verfügen und oft in das Leben anderer eingreifen. <strong>Ethische Kompetenz</strong> sollte deshalb bestimmt sein von <em>Offenheit, moralischer Sensibilität und Urteilsfähigkeit</em>, sowie von der <em>praktischen Umsetzung moralischer Prinzipien</em>. Ethik dient sowohl der Reflexion beruflichen Handelns als auch der Orientierung an grundlegenden Werten. Damit einher geht auch die Notwendigkeit der Selbstreflexion, im Sinne der Entwicklung eines Bewusstseins dafür, welche Werte und Normen einen persönlich leiten und wie sie das professionelle Handeln beeinflussen. Das <strong>ethische Selbstverständnis</strong> der Sozialen Arbeit setzt sich dabei aus <em>„Gerechtigkeit, Anerkennung, Verantwortung und Care </em>als ethische Prämissen und Reflexionskategorien für die Profession Sozialer Arbeit“ zusammen und beschreibt „das Schema der Werte- und Prinzipienorientierung durch<em> Autonomie, Wohlwollen, Nicht-Schaden, Solidarität, Gerechtigkeit und Effektivität.“ </em>Die Soziale Arbeit kann als <strong>Menschenrechtsprofession</strong> gefasst werden. Dabei stellen die Menschenrechte den Bezugsrahmen für die Handlungen und Legitimationen der Sozialen Arbeit dar und können zeitgleich als Analyseinstrument der Lebensbedingungen von Adressat*innen dienen.</p><p>&nbsp;</p><p>Aus wissenschaftlicher Perspektive habe ich mich dem Thema Ethik bisher noch nicht angenähert, wobei sie in meiner professionellen Tätigkeit mit Adressat*innen meine ständige Begleiterin ist, wie zum Beispiel in Fragen der Gleichbehandlung, Achtung der Autonomie und der Aufgabe Strukturen kritisch zu hinterfragen, marginalisierte Gruppen zu stärken und Diskriminierungen aktiv entgegenzuwirken. Zur Reflexion meiner persönlichen Normen und Werte, die mich leiten, kann ich sagen, dass ich in meiner Kindheit mit einem ausgeprägten moralischen Kompass ausgestattet wurde. Das äußert sich unter anderem in einem sehr manifestierten Gerechtigkeitssinn, der für meine Tätigkeit einerseits eine Ressource darstellt, zeitgleich aber auch die Gefahr birgt, dass ich mich schnell auf der Seite der „Schwächeren“ positioniere, für deren Rechte „kämpfe“ und dadurch mein Blick und Handeln auf die und mit der Situation eingeschränkt werden kann.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-11 11:47:01 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>alexandrakomaromy</author>
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         <description><![CDATA[<p>Ihren Feminismus hat Shila Behjat durch unzählige Erfahrungen erlernt und sie kämpft für eine Welt, in der Männer nicht länger das Maß aller Dinge sind. Nun ist sie Mutter zweier Söhne – die im Alltag so manches Rollenmuster ins Wanken bringen. Persönlich und ungemein berührend erzählt Behjat anhand ganz alltäglicher Situationen, wie das Leben mit zwei heranwachsenden Jungs ihre feministische Haltung verändert hat – und verortet ihre Erfahrungen und Gedanken in den Debatten unserer Zeit. Auf diese Weise stellt sie sich lange vernachlässigten Fragen der Gleichberechtigung, die nicht nur Eltern, sondern die Gesellschaft als Ganze angehen. Ein konstruktives, selbstkritisches und sehr bewegendes Debüt, das zeigt: Es ist Zeit für ein Streitgespräch – mit uns selbst!</p><p><br/></p><p>Mich als alleinerziehende "Feministen-Mutti" von zwei wunderbaren Jungs beschäftigt das Thema sehr. Obwohl ich denke, dass ich meinen Kindern als Vorbild- durch mein Handeln und auch durch Aufklärung- Gleichberechtigung- und Wertigkeit vorlebe und dadurch versuche in der nächsten Generation bestehende Machtverhältnisse und Rollenbilder abzubauen, so erlebe ich wie stark die Wirkmechanismen des Patriarchats immer noch ihre Kräfte entfalten. Rollenbilder und Stereotypien werden in unserer Gesellschaft immer noch direkt und indirekt stark, bewusst und unbewusst, reproduziert, z.B. durch soziale Medien, sodass es für eine Annäherung an die Gleichstellung wohl noch viel Reflexion und Sensibilisierung benötigen wird. Daraus ergibt sich auch in unserem familiären System ein Spannungsfeld. In der Bearbeitung benötigt es viel Fingerspitzengefühl, um die Identitätsentwicklung meiner Kinder in einem Gleichgewicht zu gestalten.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-11 11:53:34 UTC</pubDate>
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         <author>alexandrakomaromy</author>
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         <pubDate>2025-02-11 11:54:14 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>alexandrakomaromy</author>
         <link>https://padlet.com/alexandrakomaromy/f3sw2mtacbkcqxud/wish/3327792987</link>
         <description><![CDATA[<p>Nachdem meine letzte Ausbildung fast 20 Jahre zurückliegt, habe ich mich anhand des Textes „Die Rolle von Ethik (in) der Sozialen Arbeit“ von Iris Kohlfürst (2024) nochmals mit den Grundsätzen von Ethik auseinandergesetzt:</p><p>Ethik stellt eine zentrale Grundlage der Sozialen Arbeit, sowohl als Profession als auch als wissenschaftliche Disziplin dar. Ethik kann dabei, als die Wissenschaft moralischen Handelns definiert werden. Dabei konstituiert sich Moral aus den "als richtig und wichtig anerkannten Normen und Werten von Einzelpersonen oder einer Gemeinschaft" und ist somit auch immer kulturell verortet. Sie dient als Richtwert für ein gelingendes Zusammenleben. Ethik umfasst verschiedene Bereiche:</p><p><br></p><p>·        <strong>Normative Ethik</strong> beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen handeln sollten. Sie entwickelt moralische Prinzipien und Regeln, um gutes und richtiges Handeln zu bestimmen.</p><ul><li><p><strong>Deskriptive Ethik</strong> beschreibt und analysiert die vorherrschenden moralischen Vorstellungen und Verhaltensweisen in verschiedenen Gesellschaften und Kulturen.</p></li><li><p><strong>Metaethik</strong> reflektiert über die Grundlagen der Moral und untersucht die Bedeutung moralischer Begriffe wie „gut“ oder „gerecht“. Sie fragt, ob moralische Werte objektiv existieren oder ob sie nur subjektive Konstruktionen sind.</p></li></ul><p>In der Sozialen Arbeit ist Ethik essenziell, da Fachkräfte über Handlungsmacht verfügen und oft in das Leben anderer eingreifen. <strong>Ethische Kompetenz</strong> sollte deshalb bestimmt sein von <em>Offenheit, moralischer Sensibilität und Urteilsfähigkeit</em>, sowie von der <em>praktischen Umsetzung moralischer Prinzipien</em>. Ethik dient sowohl der Reflexion beruflichen Handelns als auch der Orientierung an grundlegenden Werten. Damit einher geht auch die Notwendigkeit der Selbstreflexion, im Sinne der Entwicklung eines Bewusstseins dafür, welche Werte und Normen einen persönlich leiten und wie sie das professionelle Handeln beeinflussen. Das <strong>ethische Selbstverständnis</strong> der Sozialen Arbeit setzt sich dabei aus <em>„Gerechtigkeit, Anerkennung, Verantwortung und Care </em>als ethische Prämissen und Reflexionskategorien für die Profession Sozialer Arbeit“ zusammen und beschreibt „das Schema der Werte- und Prinzipienorientierung durch<em> Autonomie, Wohlwollen, Nicht-Schaden, Solidarität, Gerechtigkeit und Effektivität.“ </em>Die Soziale Arbeit kann als <strong>Menschenrechtsprofession</strong> gefasst werden. Dabei stellen die Menschenrechte den Bezugsrahmen für die Handlungen und Legitimationen der Sozialen Arbeit dar und können zeitgleich als Analyseinstrument der Lebensbedingungen von Adressat*innen dienen.</p><p> </p><p>Aus wissenschaftlicher Perspektive habe ich mich dem Thema Ethik bisher noch nicht angenähert, wobei sie in meiner professionellen Tätigkeit mit Adressat*innen meine ständige Begleiterin ist, wie zum Beispiel in Fragen der Gleichbehandlung, Achtung der Autonomie und der Aufgabe Strukturen kritisch zu hinterfragen, marginalisierte Gruppen zu stärken und Diskriminierungen aktiv entgegenzuwirken. Zur Reflexion meiner persönlichen Normen und Werte, die mich leiten, kann ich sagen, dass ich in meiner Kindheit mit einem ausgeprägten moralischen Kompass ausgestattet wurde. Das äußert sich unter anderem in einem sehr manifestierten Gerechtigkeitssinn, der für meine Tätigkeit einerseits eine Ressource darstellt, zeitgleich aber auch die Gefahr birgt, dass ich mich schnell auf der Seite der „Schwächeren“ positioniere, für deren Rechte „kämpfe“ und dadurch mein Blick und Handeln auf die und mit der Situation eingeschränkt werden kann.</p>]]></description>
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