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      <title>Ricken: (Miss-)Verständnisse der Anerkennung by dilara t</title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2025-08-05 08:52:15 UTC</pubDate>
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         <title>Rickens Arbeitsdefinition von Gewalt</title>
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         <description><![CDATA[<p>"Gemeinhin wird das als</p><p>‚Gewalt‘ bezeichnet, was gegen den – ob erklärten oder als erklärt zu unter-</p><p>stellenden – Willen von Personen nicht bloß geschieht, sondern mehr oder</p><p>weniger absichtlich von anderen herbeigeführt und als Nötigung, Schädigung</p><p>bzw. gar Verletzung von den Betroffenen oder deren Beobachtern interpretiert</p><p>wird (Imbusch 2018)."</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-08-05 09:26:39 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>ilos2002</author>
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         <description><![CDATA[<p>Menschen sind sowohl eigenständig (zentrisch) als auch auf andere angewiesen (dezentrisch), mit ihnen verbunden. Diese Angewiesenheit macht uns verletzlich.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-08-05 09:32:07 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>ilos2002</author>
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         <description><![CDATA[<p>Gewalt entsteht oft daraus, dass Menschen ihre eigene Vulnerabilität  nicht anerkennen oder mit der Andersartigkeit anderer nicht umgehen können.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-08-05 09:35:49 UTC</pubDate>
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         <title>Das Versprechen der Anerkennung</title>
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         <description><![CDATA[<p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Honneth’s Theorie als Ausgangspunkt: Anerkennung als positive Wertschätzung und Bestätigung → Grundlage für Identität und Autonomie.</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-08-05 09:42:40 UTC</pubDate>
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         <title></title>
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         <description><![CDATA[<p>· &nbsp;<strong>Anerkennung heißt auch Zurückweisung</strong>: Wir brauchen Bestätigung von anderen, aber sie ist nur echt, wenn der andere auch unabhängig bleibt und uns nicht immer bestätigt (<strong>Jessica Benjamin</strong>).</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Paradoxie</strong>: Wir wollen Zustimmung, aber brauchen auch die Unabhängigkeit des Anderen, die uns manchmal verweigert, was wir wollen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-08-05 09:42:59 UTC</pubDate>
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         <title></title>
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         <description><![CDATA[<p>· &nbsp;<strong>Anerkennung verändert den Anderen</strong>: Wenn wir jemanden anerkennen, machen wir ihn automatisch zu etwas Bestimmtem – und übersehen dabei immer auch Teile von ihm (<strong>Bedorf / Butler</strong>).</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Paradoxie</strong>: Wir wollen den Anderen in seiner ganzen Besonderheit anerkennen, reduzieren ihn dabei aber immer auf eine festgelegte Rolle oder Identität.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-08-05 09:43:13 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<p>· &nbsp;<strong>Identität bleibt unvollständig</strong>: Egal wie viel Anerkennung wir bekommen, wir bleiben immer auf andere angewiesen und werden von ihnen geprägt (<strong>Ricken mit Bezug auf Benjamin/Butler</strong>).</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Paradoxie</strong>: Wir streben nach Unabhängigkeit und Ganzheit, können sie aber nie erreichen, weil wir immer auf andere angewiesen sind.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-08-05 09:43:24 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<p>· &nbsp;<strong>Das Versprechen ist zu groß</strong>: Anerkennung kann nie alles erfüllen, was wir uns davon erhoffen, ist aber trotzdem für unser Selbst unverzichtbar.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Paradoxie</strong>: Anerkennung verspricht Harmonie und Autonomie, kann das aber nie vollständig liefern, bleibt aber dennoch notwendig.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-08-05 09:43:51 UTC</pubDate>
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         <title>Gedanke 2</title>
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         <description><![CDATA[<p>-Heitmeyer wird kritisiert:  Anerkennung und Gewalt stehen in einem umgekehrten proportionalen Verhältnis. Anerkennungsdefizite können Gewaltbereitschaft erzeugen oder Gewaltbereitschaft gar nicht erst aufkommen lassen wenn es positiv gemacht wird.  </p><p>-&nbsp;Das wäre für Ricken zu einfach; nur weil man keine Anerkennung bekommt führt das nicht zu Gewalt &nbsp;(das erinnert an alte Gedanken, dass nur das "Gute" fehlt </p><p>-&nbsp;Das Deutungsmodell von Heitmeyer passt nur bei bestimmten Formen von Abwertung und Missachtung; Die die zum „Moderniesierungsopfer“ Narrativ passen; Menschen die vom gesellschaftlichen Wandel zum Beispiel abgehangen werden</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-08-05 09:50:56 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<p>Individualisierungsfalle: paradoxe Erhöhung des Versprechens der Individualität bei gleichzeitiger Aushöhlung der Bedingungen, unter denen sich diese verwirklichen kann.</p><p>&nbsp;</p><p>Unter diese Bedingungen zählt, dass man den Weg über den Anderen nimmt, über den anderen sich zu selbst verhält und damit eine gewisse Verletzlichkeit zulässt – Der Wunsch aber nach der Zunahme der Individualität befördert eine Zentrik, eine Abblendung des Andern.</p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-08-05 09:52:27 UTC</pubDate>
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         <title>Ein weiterführender Gedanke (S. 88)</title>
         <author>Friese_Unterricht</author>
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         <description><![CDATA[<p>Wenn jeder im Individualisierungsprozess eine zunehmend zentrische Haltung einnimmt, ist keine Anerkennung mehr möglich. Keiner erkennt den Anderen mehr an, wodruch keine Individualisierung stattfindet. Es ergibt sich keine dezentrische Haltung, da sich keine Haltung gegenüber Anderen ergibt. </p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-08-05 09:52:51 UTC</pubDate>
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