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      <title>Co-Writing-Space 2026 by Literaturhaus St. Jakobi</title>
      <link>https://padlet.com/literaturhaus/eukk1bui7fr58tre</link>
      <description>Dein Ort zum Schreiben</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2026-03-10 16:55:24 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2026-04-25 11:30:18 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Willkommen im digitalen Co-Writing-Space!</title>
         <author>literaturhaus</author>
         <link>https://padlet.com/literaturhaus/eukk1bui7fr58tre/wish/3844140654</link>
         <description><![CDATA[<p>Schön, dass du hier gelandet bist!</p><p><br></p><p><em>Aber was genau erwartet dich hier?</em></p><p><br></p><p>Das ist unser digitaler <strong>Co-Writing-Space</strong> – ein Ort, an dem du deine Texte mit anderen teilen kannst. Vom <strong>13.4. bis 24.4. </strong>findest du hier jeden <strong>Wochentag um 9:30 Uhr</strong> einen kleinen Schreibimpuls. Diese Impulse sind Teil unseres Co-Writing-Spaces im <strong>Literaturhaus St. Jakobi</strong> in Hildesheim und verknüpft mit unserem aktuellen Spielzeitprogramm zum Thema <strong>„Wachen“</strong>. </p><p><br></p><p>Schau gerne auch auf unserer Website <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="http://www.stjakobi.de">www.stjakobi.de</a> vorbei – dort findest du unsere Veranstaltungen und Workshops der nächsten Wochen.</p><p><br></p><p>Wenn du nicht allein am Schreibtisch bei dir zu Hause sitzen möchtest, kannst du dir über unsere <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://reservation.ticketleo.com/event/32113/co-writing-space-2025">Website</a> auch einen Schreibplatz in unserem Kirchenschiff reservieren. Dort kannst du in stiller Gesellschaft, mit einer Tasse Kaffee oder Tee, an deinen Texten arbeiten.</p><p><br></p><p>Wenn du dich von unseren Schreibimpulsen hast inspirieren lassen, dann freuen wir uns sehr, wenn du dein <strong>Geschriebenes </strong>über das <strong>Plus-Symbol</strong> (auch anonym) mit uns teilen magst — aber natürlich nur, wenn du dich damit wohlfühlst! 💛</p><p><br></p><p>Hinterlasse auch gerne ein <strong>Herzchen</strong> oder einen <strong>Kommentar</strong> bei den Beiträgen der anderen.</p><p><br></p><p>Wir freuen uns auf dich und die gemeinsame Schreibzeit! </p>]]></description>
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         <pubDate>2026-03-29 13:24:22 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Aussichten</title>
         <author>literaturhaus</author>
         <link>https://padlet.com/literaturhaus/eukk1bui7fr58tre/wish/3863048260</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zu deinem ersten Schreibimpuls!</strong></p><p><br/></p><p>In Kooperation mit dem Syndikat Gefährliche Liebschaften ist 2025 im Rahmen der Hildesheimer Landschaftslese das dreiteilige Hörspiel „Rosige Aussichten“ entstanden. </p><p><br/></p><p>Klicke auf <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://soundcloud.com/syndikat-gl/sets/rosige-aussichten">diesen Link</a> und suche dir eines der Hörspiele aus. Dann höre es und widme dich anschließend der dazugehörigen Schreibaufgabe.</p><p><br/></p><p><strong>1. Landschaftsbad</strong></p><p><br/></p><p><em>„Die Landschaft ist eigentlich wie eine Bühne!“</em> </p><p><br/></p><p>Visualisiere 3 Minuten lang, was auf der „Bühne“ vor deinen Augen passiert. Blicke aus verschiedenen Perspektiven auf deine Landschaft. Drehe und wende sie in Gedanken. Schreibe dann darüber. </p><p><br/></p><p><strong>2. Landschaftsgezeiten</strong></p><p><br/></p><p><em>Die Bäume erzählen einander von Jahren, Jahrhunderten, Wetter, Schafen und Besucher*innen.</em></p><p><br/></p><p>Schau dich in der „Landschaft“ um, in der du gerade sitzt. Picke dir zwei Gegenstände heraus und lass sie miteinander ins Gespräch kommen. Was ertragen die Regale, wie sicher stehen deine Stühle, was schnappen die Pflanzen auf? Was halten deine Bilderrahmen zusammen? Finden sie schön, was in ihnen gerahmt ist? </p><p><br/></p><p><strong>3. Landschaftsloops</strong></p><p><br/></p><p><em>„Du bist ja längst Teil von diesem ganzen Gewese.“ </em></p><p><br/></p><p>Schreibe dich selbst in die Mitte eines Blattes und schreibe drum herum, mit was du verbunden bist – spürbar, sichtbar, verborgen, heimlich, unabsichtlich, sehnsuchtsvoll, tragisch und traurig. Verbinde die Dinge mit dir und untereinander. Schreibe über das Netz, das dort entsteht. Überlege, ob es neben all den Verbindungen auch Punkte gibt, an denen dein Netz befestigt ist. Oder wünschst du dir, es wäre so? Dann schreib es hinein in dein Netz.</p><p><br/></p><p><br/></p><p><strong>Viel Spaß mit diesem Schreibimpuls!</strong></p><p><br/></p><p><sub>Schreibimpuls: Jonathan Overlach</sub></p><p><sub>Bild: Markus Behne</sub></p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-12 14:06:24 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Unsere Storchennest-Webcam</title>
         <author>literaturhaus</author>
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         <description><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr führen wir unsere Tradition fort: Per Beamer bringen wir den Livestream eines brütenden Storchenpaars an unsere Kirchenwände und wachen mit ihnen über den baldigen Nachwuchs. </p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-12 14:11:28 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Die Insel</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/literaturhaus/eukk1bui7fr58tre/wish/3864296345</link>
         <description><![CDATA[<p>Ich schaue mich um. Schönes Land, flach und weit. Darüber der Himmel, blau, mit wun­derbar wandelbaren Wolken. Ein Schauspiel ohne Eintrittskarte. Stundenlang kann ich die­sen Himmel betrachten, seinem Wechselspiel folgen mit den Augen und mit der Fantasie.</p><p>Ich träume mich auf eine Wolke. Sie hebt mich hoch, lässt mich wieder sinken, gibt mich langsam frei. Ich lande wieder auf der Erde, mit beiden Beinen auf dem grasigen Boden, doch mit dem Kopf und dem Herzen noch immer seltsam im Himmel. Im Himmel, der sich wandelt und den ich anschauen kann stundenlang, tagelang.</p><p>Wie viel Zeit ist vergangen, seit ich hier angekommen bin? Sind es Stunden, Tage, Wo­chen? Es könnten Jahre sein, so vertraut sind mir Land und Himmel. Als hätte ich nie etwas anderes getan als zu beobachten, eins zu werden mit den Wolken und dem Wind, der sie treibt.</p><p>Der Wind. Mein treuer Gefährte zu Wasser und an Land. Der die Wolken vertreibt im Herbst und den blauen Himmel erscheinen lässt. Der das Unwetter heraufziehen lässt, das mich durchnässt bis auf die Haut und mich doch seltsam glücklich zurücklässt. Der Wind, mal grausam kalt, dann wieder sanft und warm an einem Frühlingstag. Der die Wellen aufpeitscht, dass das Boot sich hebt und senkt. Der mit den Booten spielt wie eine unsichtbare Hand. Der Wind.</p><p>Undenkbar meine Insel ohne den Wind. Er peitscht über das Land, treibt den Sand, der mir in die Augen weht, dass sie brennen. Der Wind, mein treuer Gefährte. Ohne den Wind wäre meine Insel charakterlos, würde unter dem Himmel liegen wie schlafend. Wie eine schlafende Jungfrau. So aber ist sie ein rebellisches Mädchen, grün und blau gewandet und voll Sehnsucht nach dem Meer.</p><p>Erdmute Frederking</p><p>13.4.2026</p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-13 08:25:49 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Der Pilz und die Lampe</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Geboren um zu leuchten, aber nie die ganze Welt zu sehen. Ganz allgemein ist meine Sicht stark eingeschränkt. Seit ich meinen Platz eingenommen habe, in dem spiralförmigen Zylinder der Pilzlampe, kann ich zwar sehen, bin erwacht, aber nunmehr sind die Geräusche gedämpft. Ich werde wohl nie alle meine Sinne gleichzeitig auskosten können. Was ich zuvor noch klar vernahm, wird nun gefiltert vom Pilzkopf. Weiß ist der Lampenschirm von innen, strahlend weiß von mir erhellt. Wenn ich die Augen schließe, ist er dann immer noch weiß? Aus dem Augenwinkel sehe ich den schwarzen Pilzfuß und einen Holztisch. Manchmal schiebt sich neues in mein Sichtfeld, ein Blatt, ein Stift, der Teil eines vollen Wasserglases, in dem ich mich spiegeln kann, Bücher, Notizen... Sie sind Gäste, die sich kurzweilig in meinem Licht Sonnen, zu kurz um ihre Sprache sprechen zu lernen.</p><p>In unserem Licht meinst du wohl. <em>(Die Lampe beginnt zu flackern.) </em>Ohne mich wärst du ein Nichts, ein Gegenstand ohne Funktion, zerbrechlich und blass. Nur gemeinsam können wir strahlen.</p><p>Gemeinsam, du sagst es. Was bist du dann ohne mich? Ein lebloser Pilz? Metall im Raum. Aber ich muss zugeben, ich neide dir deine Aussicht. Das Oben kannst du sehen und das Unten und das Drumherum, hören ganz uneingeschränkt.</p><p>Nachts sind mir die Geräusche manchmal zu viel. Nachts wünschte ich, ich könnte dich anschalten und du würdest leuchten mir, Licht bringen ins Dunkel. Nachts kracht das Kirchengebälk, heult der Wind durch die Ritzen der alternden Fenster, peitscht Regen an die Buntglasfenster.</p><p>Vielleicht kann ich dir Licht bringen heut Nacht, wenn wir nur beide ganz fest daran glauben. Ich werde mich anstrengen.</p><p>Ja, lass uns heute Nacht zusammen leuchten. Dann kann ich dir auch erzählen, was ich tagsüber gesehen habe.</p><p>Weck mich auf, wenn die Menschen schlafen. Ich freue mich auf deine Worte.</p><p>Es ist gut, dass wir zwei Teile eines Ganzen sind. So sind wir nie allein.</p><p>Ich bin froh, dass ich deine Sprache gelernt habe.</p><p><em>(Die Lampe hört auf zu flackern.)</em></p><p><br></p><p><em>Monika Kumar </em></p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-13 09:11:55 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Unter dem Kirchendach</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Bunt. Bunt sind wir. Und wir machen es bunt. Bunt für alle, die diesen Raum betreten. Wir lassen das Licht herein, sodass sie sehen können. Licht ist bunt und wir machen die Farben sichtbar. Schon all die Jahre, Jahrzehnte, seit wir nach der furchtbaren Zerstörung wieder aufgebaut wurden, leuchten wir. Den Besuchern von Gottesdiensten, den Touristen und neuerdings den vielen Kreativmenschen, die unsere Halle bevölkern. Auch sie sind bunt. Ein buntes Völkchen. Und sie freuen sich an unserem Leuchten. Sie schauen zu uns auf, lassen sich von unseren Farben inspirieren, sie lassen die Augen schweifen und auf uns ruhen und genießen unsere lebendigen Formen und Farben.</p><p>Und du, liebe Orgel? Du hängst im Hintergrund. Im Dunklen. Nimmt dich überhaupt noch jemand wahr? Wie geht es dir damit, dass dich niemand mehr bespielt? Dass dich niemand mehr zum Klingen bringt? Ich stelle mir vor, dass du traurig bist. Von allen vergessen. Überflüssig. Aber immer noch da. Was macht man, wenn man noch da ist, aber niemand braucht einen?</p><p>Du schweigst. Hast du das Sprechen verlernt? Ich wünsche dir ganz doll, dass eines Tages jemand kommt, der deine Stimme wieder zum Klingen bringt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-13 13:14:19 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Karacho</title>
         <author>literaturhaus</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Na? Lust auf einen kleinen Schreibimpuls? Dann bist du hier genau richtig.</strong></p><p><br/></p><p>Am 10.6. kommt Susanne Schirdewahn ins Literaturhaus. In ihrem Roman „Karacho“ erlebt die Künstlerin Kira eine schmerzhafte Trennung. Irgendwann erkennt sie: Es ist höchste Zeit, neuen Mut zu fassen und das Leben ohne Zurückhaltung, mit Karacho, zuzulassen. </p><p><br/></p><p>Der heutige Schreibimpuls dreht sich um Geschwindigkeit: Schreibe drei Minuten, ohne den Stift abzusetzen, über eine Situation, in der dir etwas zu langsam ging.</p><p><br/></p><p><strong>Auf los geht's los!</strong></p><p><br/></p><p><sub>Schreibimpuls: Jonathan Overlach</sub></p><p><sub>Bild: Mio Bischof </sub></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-13 19:26:43 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Ohne Chance?</title>
         <author>info30930</author>
         <link>https://padlet.com/literaturhaus/eukk1bui7fr58tre/wish/3866574452</link>
         <description><![CDATA[<p>Zu langsam geht’s. Immerzu.</p><p>Will hinaus. Kann’s nicht lassen.</p><p>Dreh mich im Kreis. Wirble herum.</p><p>Gedanken jagen einander.</p><p>Wie in Gesetzen der Teilchenphysik.</p><p>Also muss der Ausstieg hier heraus noch schneller sein.</p><p>Einen Wimpernschlag. Mehr nicht.</p><p>Danach ist alles vergessen.</p><p>Im weißen Feld neu aufsetzen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-14 11:00:58 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Aufschlag</title>
         <author>info30930</author>
         <link>https://padlet.com/literaturhaus/eukk1bui7fr58tre/wish/3866600604</link>
         <description><![CDATA[<p>Sie hingen an ihren Lippen.</p><p>Sie brauchten eine Bestätigung.</p><p>Einen einzigen Liebesbeweis.</p><p>Dann würde alles gut werden.</p><p>Ihr Weg bis hierhin wäre geheilt.</p><p>Die Ereignisse bekämen Bezug zueinander.</p><p>Synchron plötzlich dann die Timeline aller.</p><p>Verstehen wäre nicht nötig - nur hinsehen.</p><p>Sie räkelte sich in eine angenehmere Position.</p><p>Räusperte sich, nahm noch einen Schluck, hielt inne, ließ das Wasser durch ihre Kehle rinnen.</p><p>Vermaß den gesamten Spannungsbogen.</p><p>Und sagte „Nein“.</p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-14 11:27:13 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Vielerlei Maß</title>
         <author>info30930</author>
         <link>https://padlet.com/literaturhaus/eukk1bui7fr58tre/wish/3866669171</link>
         <description><![CDATA[<p>Wenn du fällst, bist du schnell.</p><p>Kannst währenddessen aber immer noch denken.</p><p>„Nicht die Brille, nicht die Zähne!“ zum Beispiel, oder auch „Das war’s.“ oder so.</p><p>Und der Beginn, der Anlass, um ins Fallen zu geraten, war vielleicht ganz langsam.</p><p>Kann sein, du hast es kommen sehen.</p><p>In Zeitlupe - eine Teppichkante, der Bordstein, eine Fangfrage, der offene Schnürsenkel, deine Entscheidung.</p><p>Und doch war es diesmal unausweichlich.</p><p>Ein Schrecken fährt dir durch den Körper, der Atem stockt, du strauchelst, ruderst vielleicht noch mit den Händen, und ab geht’s.</p><p>Fallen macht verletzlich.</p><p>Einen Moment bist du so, wie du aufgekommen bist.</p><p>Sichtbar. Für alle.</p><p>Kleidung verrutscht, Schramme am Kopf, Brille zertreten, das Gesicht in der Gosse verloren, Schmerzen nicht kontrolliert.</p><p>Verdammte Hacke.</p><p>Eine Ewigkeit.</p><p>Jetzt schnell aufrichten, alles zusammen raffen und glatt streichen.</p><p>Und da rein grätschen die, die helfen wollen.</p><p>„Geht’s?“ „Jaja, nichts passiert.“</p><p>Und wollen dir unter die Arme greifen, da hast du’s am wenigsten gern.</p><p>Ach komm, wir lassen alles fallen und schmeißen uns ins Leben.</p><p>Hüpfen die Treppen rauf und runter.</p><p>Springen vom Dreier, tauchen tief ein.</p><p>Stürzen kopfüber in ein Abenteuer.</p><p>Und feiern die geglückten Landungen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-14 12:26:53 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Lebensversicherung</title>
         <author>literaturhaus</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Hallo und schön, dass du (wieder) da bist! Beib gleich hier und lass dich von unserem heutigen Schreibimpuls inspirieren:</strong></p><p><br/></p><p>Das literarische Debüt „Lebensversicherung“ von Kathrin Bach entwirft aus poetischen Details von Alltagsbeobachtungen und Gedankenschnipseln ein einprägsames Bild von Sehnsucht, Unsicherheiten und leiser Widerständigkeit. Dazu nutzt die Autorin das literarisch unkonventionelle Thema der Versicherung. Am 27.5. liest Kathrin Bach als „Hildesheimer Debüt“ im Literaturhaus. </p><p><br/></p><p>Mache eine Liste der Dinge, die für dein Leben eine Lebensversicherung sind und dir gegen die kleinen und großen Unsicherheiten helfen (zum Beispiel das Kuscheltier, auf dem du immer einschläfst, oder die Loratadin-Tablette gegen den Heuschnupfen …).</p><p><br/></p><p><strong>Viel Freude und komm gerne wieder vorbei!</strong></p><p><br/></p><p><sub>Schreibimpuls: Jonathan Overlach</sub></p><p><sub>Bild: Mio Bischof</sub></p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-14 15:14:54 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Melissas Tod</title>
         <author>literaturhaus</author>
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         <description><![CDATA[<p>Anbei ein Text von Barbara zum heutigen Schreibimpuls :)</p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-15 12:41:56 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Vermengung</title>
         <author>literaturhaus</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Hey! Hier findest du wieder einen Schreibimpuls. Für den Morgen, für Zwischendurch oder zum Zubettgehen.</strong></p><p><br/></p><p>Julia Weber und Heinz Helle sind ein Paar und zweifache Eltern. Beide haben auf sehr unterschiedliche Weise über das Elternsein geschrieben. Darüber sprechen sie am 1.7. in der Reihe „Gespräche über Männlichkeit“ mit Dr. Toni Tholen. </p><p><br/></p><p>Julia Weber widmet sich in ihrem Roman „Die Vermengung“ Fragen des Mutterwerdens und -seins sowie der Frage, wie es möglich sein kann, ein Gleichgewicht zwischen den eigenen Bedürfnissen, künstlerischem Schaffen und Fürsorgearbeit herzustellen. </p><p><br/></p><p>Überlege dir, in welchen Rollen du in deinem Alltag agierst: als Elternteil, als Student*in, als Kind deiner Eltern, als berufstätige Person, in einem Ehrenamt … </p><p><br/></p><p><em>Suche dir zwei dieser Rollen aus und lasse sie füreinander unterstützende und wohlwollende Worte finden.</em></p><p><br/></p><p><strong>Mega, dass du dich an die Aufgabe gewagt hast! Du kannst stolz auf dich sein!</strong></p><p><br/></p><p><sub>Schreibimpuls: Jonathan Overlach</sub></p><p><sub>Bild: Mio Bischof</sub></p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-16 07:09:55 UTC</pubDate>
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         <title>Betreff: Ihre Mail vom 10.4.</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Guten Tag,</p><p>&nbsp;</p><p>ich möchte mich versichern lassen gegen</p><p>die Angst, falsche Entscheidungen zu treffen</p><p>die Unsicherheit und</p><p>das Gefühl, jemanden enttäuscht zu haben.</p><p>Ich möchte eine Absicherung für</p><p>wenn ich früh aufwache, weil die Gedanken sich drehen</p><p>und einen Plan b-g, wenn ich nicht weiter weiß.</p><p>Ich zahle schlecht.</p><p>Fragen Sie Ihre Statistik:</p><p>Ich gehöre zur höchsten Risikogruppe.</p><p>Ich bin wohl ein Verlustgeschäft für Sie.</p><p>Ich hoffe, das schreckt Sie nicht ab.</p><p>Den Vertrag können Sie mir per Mail schicken oder per Post,</p><p>ich bin ja zuhause.</p><p>Ich versichere es Ihnen.</p><p>&nbsp;</p><p>Mit freundlichen Grüßen</p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-16 07:53:07 UTC</pubDate>
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         <title>Freischwimmen</title>
         <author>literaturhaus</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Freitag! Der Sprung ins Wochenende naht:</strong></p><p><br/></p><p>Auch die Lesereihe „Irgendwie 248 Sachen“ ist wieder mit einem innovativen und spaßigen Programm zu Gast. Am 7.7. beschließt das Event „Freischwimmen“ mit drei Texten die Spielzeit. </p><p><br>Stelle dir einen Sprungturm mit vier Sprungbrettern auf 1, 3, 5 und 10 Metern Höhe vor. Mache nun eine Liste: Was kostet dich derzeit in deinem Leben Überwindung? Ordne diese Dinge den vier Sprungbrettern zu – je höher, desto schwieriger die Herausforderung.</p><p><br/></p><p><em>Wähle anschließend einen dieser Punkte aus und schreibe darüber, wie ihr gemeinsam den Sprung ins kalte Wasser wagt.</em><br></p><p><br/></p><p><strong>Wir wünschen dir einen guten Start ins Wochenende! Vielleicht sehen wir uns ja zu einem unserer Workshops? </strong></p><p><br/></p><p><sub>Schreibimpuls &amp; Bild: Mio Bischof</sub></p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-17 06:12:36 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Heimat</title>
         <author>literaturhaus</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Willkommen zurück in der zweiten Wochen des Co-Writing-Spaces! Heute wieder mit einem neuen Schreibimpuls:</strong></p><p><br/></p><p>Hannah Lühmanns Roman „Heimat“, den sie am 10.6. im Literaturhaus vorstellt, erzählt von der Suche nach Heimat, von den trügerischen Versprechen der Tradwife-Bewegung und dem Sog, der von dieser ausgehen kann. </p><p><br/></p><p>Heimat ist ein vielschichtiger Begriff, daher nähert sich der heutige Impuls diesem behutsam an: </p><p><br/></p><p><em>Gestalte ein Akrostichon: Schreibe HEIMAT von oben nach unten auf ein Blatt und nutze jeden Buchstaben als Anfang für ein neues Wort. Fülle das Wort "Heimat" mit allem, was für dich dazugehört. Darunter eine Sache, die dich an (deiner) Heimat fasziniert, und eine Sache, die dich daran abstößt.</em></p><p><br/></p><p><sub>Schreibimpuls: Jonathan Overlach</sub></p><p><sub>Bild: Mio Bischof</sub></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-20 06:18:29 UTC</pubDate>
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         <title>Verbündete</title>
         <author>literaturhaus</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Und? Hast du dich die letzten Tage schon warm geschrieben oder fängst du gerade erst an? Egal wie: Heute gibt es wieder einen Schreibimpuls für dich:</strong></p><p><br></p><p>In ihrem Roman „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ erzählt Dita Zipfel von Linn und Eva, von Mutterschaft, von dem, was sie fordert, wie sie gelingen kann und wie man Verbündete findet. </p><p><br></p><p>Am 10.6. ist Dita Zipfel im Literaturhaus zu Gast und stellt ihren neuen Roman vor. </p><p>Denke an eine Person, die dir ein*e Verbündete*r ist. Was macht diese Person für dich aus? Was lernst du von ihr, und was gibt sie dir? Und was gibst du ihr zurück? </p><p><br></p><p><em>Schreibe über diese Verbindung.</em></p><p><br></p><p><strong>Denk gerne daran, deinen Text mit uns zu teilen!</strong></p><p><br></p><p><sub>Schreibimpuls: Jonathan Overlach</sub></p><p><sub>Bild: Meret Stühmer</sub></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-21 04:48:09 UTC</pubDate>
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         <title>Horizont</title>
         <author>literaturhaus</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Hallo und guten Morgen! Hier wartet wieder dein Schreibimpuls auf dich.</strong></p><p><br/></p><p>Kateryna Mishchenko ist Mitherausgeberin des Bandes „Geteilter Horizont. Die Zukunft der Ukraine“. Die Anthologie versammelt Texte, die von Krieg, Erschöpfung, Trauma und Widerstand erzählen. </p><p><br/></p><p>Am 12.5. hält sie die Hildesheimer Poetikvorlesung. Gemäß unserem Spielzeitmotto WACHEN denken wir im Literaturhaus darüber nach, welche Werte es gerade jetzt zu bewahren und zu verteidigen gilt.</p><p><br/></p><p>Daher nimm dir einen Moment Zeit und überlege, welche Werte deinen Horizont bilden, welche du für besonders wichtig hältst und welche du mit Menschen unbedingt teilen musst, damit ihr gut miteinander auskommt. </p><p><br/></p><p><em>Wähle einen dieser Werte aus und stelle ihn dir als (Fabel-)Wesen vor. Wie sieht dieses Wesen aus? Welche Fähigkeiten hat es? Wie zeigt sich darin dein Wert? Schreibe darüber! Wenn du möchtest, kannst du es auch gerne zeichnen.</em></p><p><br/></p><p><strong>Wir freuen uns auf deine Worte (und Zeichnungen)!</strong></p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-22 06:50:23 UTC</pubDate>
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         <title>Lieb sein</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>(Oder bockig)</p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-22 08:02:26 UTC</pubDate>
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         <title>Glitzer-Knuddel-Hirn-Amöbe</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p>Offenheit, Ehrlichkeit, Verständnis, Neugier, Emotionalität, Großzügigkeit, Interesse, Pluralismus, Begeisterungsfähigkeit</p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-22 12:49:29 UTC</pubDate>
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         <title>Wellen</title>
         <author>literaturhaus</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Mach es dir gemütlich; Wir haben noch einen vorletzten Schreibimpuls für dich.</strong></p><p><br/></p><p>Julia Weber und Heinz Helle sind ein Paar und zweifache Eltern. Beide haben auf sehr unterschiedliche Weise über das Elternsein geschrieben. Darüber sprechen sie am 1.7. in der Reihe „Gespräche über Männlichkeit“ mit Dr. Toni Tholen.</p><p><br/></p><p> In seinem Roman „Wellen“ erzählt Heinz Helle vom Auf und Ab des Vaterseins und davon, wie Überforderung, Selbstzweifel und zärtliche Augenblicke den Wunsch nach neuen Formen des Zusammenlebens in ihm auslösen. </p><p><br/></p><p>„Es geht darum, vor die Welle zu kommen“, sagen die Surfer. Erinnere dich an einen Moment in deinem Leben, in dem etwas wie eine Welle über dich hereingebrochen ist. </p><p><br/></p><p><em>Überlege auch, wann es dir einmal gelungen ist, vor eine Welle zu kommen. Was war der Unterschied, was hat geholfen? Schreibe darüber.</em></p><p><br/></p><p><sub>Schreibimpuls: Jonathan Overlach</sub></p><p><sub>Bild: Mio Bischof</sub></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-23 06:56:29 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Farben</title>
         <author>literaturhaus</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>So schnell geht’s 👀  Das hier ist bereits der letzte Schreibimpuls unseres Co-Writing-Spaces.</strong></p><p><br/></p><p>Das Bühnenbild im Literaturhaus ist sehr bunt: der Sprungturm weiß-gelb gestreift, der Wachturm blau, die Stühle hellorange, der Rettungsring knallrot. Viele Sommerfarben beieinander.</p><p><br/></p><p><em> Schau dich um und sammle die Farben, die dir ins Auge fallen. Wähle drei Farben aus und schreibe einen Text, in dem du sie zueinander in Beziehung setzt.</em></p><p><br/></p><p><strong>Wir danken all euren Worten (und Zeichnungen), den stillen Momenten in Gemeinsamkeit, den überwundenen und neu entstandenen Schreibblockaden, dem getrunkenen Kaffee und den zur Stärkung eingenommenen KitKats — und freuen uns auf einen nächsten Co-Writing-Space mit euch! 💛</strong></p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-24 06:50:25 UTC</pubDate>
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         <title>Farbspiel</title>
         <author>info30930</author>
         <link>https://padlet.com/literaturhaus/eukk1bui7fr58tre/wish/3883124191</link>
         <description><![CDATA[<p>Sagt das Himmelblau zum Sonnengelb „Hey, wir sind das perfekte Paar.“</p><p>„Stimmt.“ sagt das Sonnengelb „uns gemeinsam könnte es 24/7 geben, niemand würde unserer überdrüssig.“</p><p>„Wir versprechen Wärme und Lebendigkeit. Bringen Wachstum, Bewegung, kurze Ärmel, kurze Röcke, Eiscafés und Freibadgeschrei.“</p><p>„Und Innenstadtgetümmel, bessere Laune, Salatvariationen, selbstgemachte Marmeladen.“</p><p>„Leider auch Sandalen ohne Socken.“</p><p>„Und Vorfreude auf Urlaub, Radfahrer schwärmen.“</p><p>„Verwandeln uns in laue Nächte.“</p><p>„Steigen auf in Morgenröte und beginnen aufs neu.“</p><p>„Ja, wir sind wirklich perfekt, einzeln schon toll, gemeinsam unschlagbar.“</p><p>Kommt das Kleegrün und sagt „Ich misch euch mal auf“.</p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-24 11:26:48 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Dunkelbunt</title>
         <author>info30930</author>
         <link>https://padlet.com/literaturhaus/eukk1bui7fr58tre/wish/3883162325</link>
         <description><![CDATA[<p>Kennst du das? Du weißt, um dich herum geht’s bunt zu.</p><p>Rote Tulpen in Nachbars Vorgarten, du selbst trägst eine quietschblaue Weste, nach dem Regenguss strahlen die Blätter am Walnussbaum in ihrem frischesten Grün, die alte Dame die unter dir wohnt hat sich ihre Dauerwelle zartlila aufbrezeln lassen, ein Dackel zerrt seinen Menschen am Halsband in neon-pink hinter sich her.</p><p>Für dich ist es grau. Allenfalls dunkelbunt.</p><p>Du bist farbenblind.</p><p>Deine Rot-Grün-Schwäche erstreckt sich auf alle Farben. Auch die Farbpatronen in deinem inneren Auge sind längst geleert.</p><p>Übrig sind Grautöne: Aschgrau, Mausgrau, Anthrazit, Steingrau, Quarzgrau, Verkehrsgrau A und B, Silbergrau - die RAL-Tabelle gibt da viel her.</p><p>Und dann gibt’s einen Riss im Vorhang.</p><p>Ganz plötzlich.</p><p>Ganz unerwartet.</p><p>Ein kleines Blau lugt hervor.</p><p>Ein Stück vom Himmel oder vom Meer?</p><p>Oder von deiner quietschblauen Weste?</p><p>Es strahlt dich an das kleine Blau. Du kannst nicht anders, du grinst zurück.</p><p>Ihr strahlt zusammen und geht auf Tour. Du siehst die Tulpen und die Nachbarn, schaukelst im Regenbogen, streichst die Wände gelb. Nimmst die Palette der Farben wieder in Besitz.</p><p>Und irgendwo im Hinterkopf, in der Gehirnwindung, die so komisch verknotet nach unten geht, sitzt ein kleines Grau, das weiß genau: „wenn du alle zusammen mischst, kriegst du mich“.</p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-24 12:11:43 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Die Natur als Malkasten</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/literaturhaus/eukk1bui7fr58tre/wish/3883262125</link>
         <description><![CDATA[<p>Weiß zu blau und grau zu gelb.</p><p>Wird grün zu pink und lila zu gelb.</p><p>Frühling ist da.</p>]]></description>
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         <pubDate>2026-04-24 13:40:45 UTC</pubDate>
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