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      <title>Yoga und Salutogenese by Anna Osterkamp und Erika Bleile</title>
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      <pubDate>2022-12-05 08:25:46 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>annaosterkamp060680</author>
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         <description><![CDATA[<div>Genauso wie bei der Salutogenese anhand des Modells von Aaron Antonovsky geht es im Grunde beim Yoga auch vor allem um den grundlegende Aspekt, der im Fokus steht: die Gesundheit. Wie entsteht sie/wie kann man sie erhalten? Wie wird sie gefördert? Wie wird sie stabilisiert?</div><div><br></div><div>Die westliche Welt ist, wie bereits erwähnt, im Bezug auf den Gesundheits-Zustand eines Menschen eher defizitorientiert, das heißt, es wird sich eher auf die Krankheit und das Kranksein fokussiert. In anderen Kulturen, wie beispielsweise Indien, der Geburtsstätte des Yoga, wird der Gesundheits-Zustand der Menschen anders gesehen. Hier richtet sich der Blick auf die Gesundheit, welche anders erlebt und wahrgenommen wird (so auch im Salutogenese-Modell). Es wird sich damit beschäftigt, wie man gesund wird und sie streben einen ausgeglichenen Lebensrhythmus an, um möglichst lange gesund zu bleiben.</div><div><br></div><div>Das Yoga bietet durch seine Vielfältigkeit die perfekte Vorsorge und Therapie im Bereich der Gesundheit. Denn so wie im Salutogenese-Modell, in welchem auf die verschiedenen Widerstandsressourcen eingegangen wird (u.a. Physis und Psyche), stellt das Yoga auch eine Verbindung zwischen Körper und Geist dar und hat somit eine positive Auswirkung auf den Menschen, da auch im Yoga klar erkannt wurde (genauso wie in der Salutogenese), dass ein komplexes Zusammenspiel zwischen Physis und Psyche für die Gesundheit eine wesentliche Rolle spielt. Es versucht, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen und zu verbinden. Dies kann aus dem Begriff „Yoga“ abgeleitet werden, welcher übersetzt unter anderem auch „mit sich selbst/ mit anderen Menschen verbinden“ bedeutet.</div><div><br></div><div>Das Praktizieren des Yoga gilt als eine erfolgreiche Bewältigungsstrategie. Es ist erwiesen, bereits auch auf wissenschaftlicher Ebene, dass das Praktizieren des Yoga zu einer körperlichen und emotionalen Zufriedenheit führt aufgrund der Verbundenheit zwischen Geist und Körper; es steigert das Wohlbefinden und stärkt dadurch sowohl die Widerstandsressourcen, als auch das Kohärenzgefühl.&nbsp;</div><div><br></div><div>Es wurde bereits in Untersuchungen festgestellt, dass Yoga und das psychische Wohlbefinden stark miteinander korrelieren. Die Gesundheit und das Wohlbefinden betreffen somit nicht nur physische Bedingungen, sondern beinhalten auch Gedanken, Gefühle, das Umfeld, Beziehungen, Familie, Beruf. Um gesund zu werden und zu bleiben, muss der Körper ganzheitlich betrachtet werden und nicht nur auf physischer Ebene, da auch die Stabilität der Physis von mehreren anderen Faktoren, wie zum Beispiel der Psyche, der Lebensumstände usw., abhängt:</div><div><br></div><div>„<em>Die Yoga-Lehre besagt, das harmonische Zusammenspiel der körperlichen, seelischen und geistigen Energien bedeutet Gesundheit; Disharmonie dagegen Krankheit.“</em></div><div>( Waessa, Kyrein 2012, S. 7)</div><div><br></div><div>Im Yoga wird die Einheit von Körper, Atmen und Geist in den Mittelpunkt gestellt und zeigt somit einen ganzheitlichen Weg. Jeder dieser Bereiche steht ausgeglichen in einem ausgewogenen Verhältnis zu dem jeweils anderen (Erstreben eines Gleichgewichts). Durch die Durchführung von Asanas in der Praxis wird der Körper zum Mittelpunkt des Vorgangs und hat das Ziel, den Kreislauf der Lebensenergie in Schwung zu halten und alle Hindernisse zu beseitigen. Durch die Übungen verbessern sich die Ausdauer, die Kraft und Flexibilität, auf der Gefühlsebene empfinden die Praktizierenden ein Gefühl von Wohlbefinden, Ausgeglichenheit und Gesundheit.</div><div><br></div><div>Im Bezug auf Stress/Stressoren ist Yoga eine wirksame Bewältigungsstrategie. Stressoren sind stets allgegenwärtig und lassen sich nicht komplett vermeiden. Das Yoga bietet eine Möglichkeit, mit den nicht auszubleibenden Stressoren sinnvoll umzugehen bzw. diese erfolgreich bewältigen zu können. Yoga ist insofern in Stresssituationen hilfreich, weil die Frage nach dem Ursprung des Stresses meist ein Teil der Praxis darstellt. Daraus folgend kann die Bewertung und das Empfinden der Situation positiv verändert werden. Es geht hier also nicht alleine nur um die Behandlung „sichtbarer“ Symptome (meist physisch wie z.B. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen), die durch Stress entstehen, sondern auch um die psychische Einstellung, Gewohnheiten und Bewertungen, durch die diese entstanden sind.&nbsp;</div><div>Das Yoga hilft, festgefahrene Denkmuster, Haltungen und Überzeugungen zu hinterfragen und gegebenenfalls bei Bedarf zu verändern. Dadurch kann sich die gesamte Lebensweise komplett verändern und sich in einen positiven Gesundheitsbereich entwickeln.</div><div><br></div><div>So wie auch im Salutogenese-Modell von Antonovsky akzeptiert das Yoga Stressoren als allgegenwärtig und betrachtet sie nicht als negativ, sondern sieht diese als Möglichkeit zur Entwicklungsförderung des Menschen . Es geht nicht darum, alle Stressoren „abzuschaffen“, sondern darum, die Einstellung zu diesen zu verändern und mit den vorhandenen Stressoren positiv sinnvoll umzugehen und diese zu bewältigen, um letztlich daran in seiner Persönlichkeit zu wachsen und seine Widerstandsressourcen zu stärken.&nbsp;</div><div><br></div><div>Dies wiederum bedeutet auch, dass sich aufgrund der Bewältigung und der Sicht auf die Stressoren die gesamte Einstellung/Haltung ändert, welche letztlich auch das Kohärenzgefühl beeinflusst.&nbsp;</div><div><br></div><div><em>„Der gewaltfreie und hinterfragende Umgang mit dem Körper, dem Atem und er Gedankenwelt verhilft den meisten Yogis zu neuen Verhaltensweisen im Alltag, zu sozialer Kompetenz und einer neuen Lebensphilosophie.“</em></div><div><br>(„Yoga und die subjektive Gesundheit“; Masterthese; Selina Moira Wieser, B. Ed, S.43)</div><div><br><br></div><div><br><br></div><div><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-01-21 11:33:38 UTC</pubDate>
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         <title>Quellen:</title>
         <author>annaosterkamp06061980</author>
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         <description><![CDATA[<div>&nbsp;„Yoga und die subjektive Gesundheit“; Masterthese; Selina Moira Wieser, B. Ed, S.43<br><br>Waessa, Kyrein 2012, S. 7<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-01-21 11:35:14 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>annaosterkamp060680</author>
         <link>https://padlet.com/annaosterkamp06061980/e9eycc208bmkndgx/wish/2451819529</link>
         <description><![CDATA[<div>Ist Yoga ein Sport? Eine Lehre? Oder die Harmonie von Körper und Geist? Die richtige Antwort lautet: ja. Ja zu allem, denn Yoga verbindet die Bewegung des Körpers und die Betrachtung des Inneren in einer etwa 5000 Jahre alten Philosophie, die im Laufe der Zeit von Indien in die gesamte Welt getragen wurde.</div><div>Das Wort Yoga heißt übersetzt aus dem Sanskrit vereinigen. Gemeint ist damit die Vereinigung von verschiedenen Ebenen des Körpers, des Geistes und der Seele. Schon die Reise zu einem Selbst, also Selbsterkenntnis, ist eine Form von Yoga. Ganz wesentlich geht es beim Yoga darum, sich von der Last des Alltags zu befreien. Damit sind Rückenschmerzen durch zu langes Sitzen am Schreibtisch, aber auch die innere Unruhe durch zu viel Stress gemeint. Yoga bietet meditative Techniken, deren Fokus auf geistiger Konzentration liegt und körperliche Übungen, die unsere Kraft und Beweglichkeit verbessern. Yoga ist dabei nicht nur eine indische Philosophie, sondern auch ein praktischer Weg - und ein Versprechen: Indem wir das Jahrtausende alte Wissen anwenden, können wir unsere wahre Existenz jenseits aller Schichten des Egos erkennen und in die Freiheit und die Realität Erwachen.&nbsp;</div><div><br><br></div><div><strong>3 unterschiedliche Wege des Yogas: Karma Yoga</strong>, der Weg der Tat ist Geschicklichkeit im Handeln, <strong>Jnana Yoga</strong>, das Streben nach Erlösung durch erkennen der letzten Wahrheit (Nichtwissen), <strong>Bhakti Yoga</strong>, der Weg der Hingabe (Liebe, Verehrung)&nbsp;</div><div><br><br></div><div><strong>Hauptbestandteile von Yoga: </strong>Körperübungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama), Konzentration und Sammlung (Meditation), Entspannung und Regeneration</div><div><br><br></div><div><strong>Was ist das Ziel von Yoga?&nbsp;</strong></div><div>Das Ziel jedes praktizierenden Yogis bleibt aber das Gleiche und lautet: Samadhi, Moksha oder Kaivalya.&nbsp;</div><div>Auf Deutsch: Erleuchtung, Freiheit, Erwachen, Selbstrealisation, Selbstfindung, Unabhängigkeit und Ausgeglichenheit.</div><div>Um das Ziel des Yoga zu erreichen, spielt bei vielen Yogawegen in Indien nur die Beschäftigung mit dem Geist eine Rolle.</div><div>Anders ist es außerhalb von Indien. Dort versteht man unter Yoga häufig die Körperübungen des „Hatha-Yoga“ (Asanas). Mithilfe dieser Asanas lernen wir unseren Körper und Atem zu kontrollieren sowie unseren Geist zu fokussieren.&nbsp;</div><div>Yoga ist praktisch für alles gut, was unseren Körper und unseren Geist betrifft. Die regelmäßigen Yogaübungen, auch Asanas genannt, haben viele positive Auswirkungen. Man ist entspannter, beweglicher und ausgeglichener. Man stärkt das Herz-Kreislauf-System und den Rücken, kann bestimmte Stellen seines Körpers definieren, findet durch Meditation zur Ruhe und lernt dabei auch, durch gezieltes Atmen die körpereigenen Signale besser zu deuten.&nbsp;</div><div><br><br></div><div><strong>Die Geschichte des Yoga&nbsp;</strong></div><div>Die ersten Yogis werden vor etwa 3.500 Jahren in den Veden (indischen Quelltexten) erwähnt, also etwa 1.500 Jahre, bevor unsere Zeitrechnung beginnt. Die Rede ist dabei von heiligen Männern, die meditieren und Atemübungen machen. Es gibt aber auch deutlich ältere Darstellungen von Menschen in Yogahaltungen, sodass die Vermutung nahe liegt, dass Yoga schon früher in den Hochkulturen des Indus-Tals geübt wurde. So manche Forschende sehen Anhaltspunkte dafür, dass Yoga schon vor 5.000 Jahren in Indien praktiziert wurde. Ob Yoga also 1.500 vor Christus von den Indo-Ariern nach Indien „importiert” wurde oder aber schon vorher in Indien existierte: Die Entwicklung der Übungspraxis und der Philosophie passierte mit Sicherheit in Indien. Falls wir moderne Yogis uns nicht zufällig für Archäologie interessieren, ist für uns vor allem ein Aspekt wichtig – dass die Menschen schon immer das Bedürfnis nach einem klaren Geist und innerer Ruhe hatten.</div><div><br><br></div><div><strong>Wer hat Yoga erfunden?&nbsp;</strong></div><div>Die indische Mythologie kennt mehrere Varianten der Erzählung von der Geburt des Yoga. Die eine Geschichte ist die um Hiranyagarbha, den <strong>goldenen Embryo</strong>. Eine zweite Geschichte ist die des indischen Meisters Dattatreya. Die dritte ist die von Shiva.&nbsp;</div><div><br><br></div><div><strong>Legende von Shiva</strong></div><div>In der Welt des Yoga ist Shiva erster Sprecher und Lehrer des Yoga. Nachdem er als erster den yogischen Weg vollendet hatte, gab er die Lehren zuerst an seine Frau Parvati weiter. Zum Wohle der Menschheit entschied er sich letztlich, den Weg des Yoga zu zeigen und sie zur Realisation ihres Selbst zu führen. Und an diesem Punkt beginnt auch die Lehre vom Yoga. Von dort aus wurde sie weitergetragen, verändert, verfeinert und entwickelte sich in verschiedene Zweige. Das Original-Yoga von Shiva wurde als Pashupata-Yoga bekannt. Dabei ging es um die Kenntnis vom Selbst und die Beherrschung der animalischen Triebe.</div><div><br><br></div><div>Seit Jahrtausenden gibt es in der indischen Tradition lebhafte Debatten zwischen des Vedismus/ Hinduismus und den Anhängern der asketischen Richtung. Der vedische Weg hat seinen Ursprung in der altvedischen Religion - Gott, Ritual und Kostenwesen sind die herausragenden Merkmale dieses Weges.&nbsp;</div><div>Der asketische Weg verweigert die Vormachtstellung der vedischen Texte und lehnt Gott, Ritual und Priesterschaft ab. Hauptmerkmale dieses Weges sind Entsorgung und Monastizismus. Mit der Zeit entstanden verschiedene Systeme des Yoga, die nicht rein asketisch oder ausschließlich vedisch waren. Im 16. Jahrhundert lassen sich mindestens acht Systeme unterscheiden. Jedes dieser Yoga-Systeme und -Stile hat Schulen mit ganz spezifischen Techniken entwickelt, meist mit einem Gründer-Guru an der Spitze. So handelt es sich zum Beispiel bei ™ (Transzendentaler Meditation) um Yoga auf der Grundlage von Mantren, ISKCON (Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein) ist eine Schule des Yoga, die auf Bhakti basiert. Heute gehören die meisten Yoga-Schulen weltweit zum Hatha-Yoga-System und integrieren freizügig Elemente der meisten anderen Systeme.&nbsp;</div><div><br><br></div><div><strong>Wie hat sich Yoga in Indien entwickelt?</strong></div><div>Üblicherweise wird seit Shivas Zeiten das Wissen vom Yoga-Guru zum Schüler in einer acht bis zwölf Jahre dauernden Lehrzeit weitergegeben. Der Guru hatte seinem Schüler sein gesamtes Wissen weitergegeben und übermittelte ihm seinen persönlichen heiligen Vers, sein Mantra. Der Schüler bedankte sich beim Guru entsprechend seiner Möglichkeiten. Neben der Guru-Schüler-Lehrweise gab es aber auch andere Methoden der Wissensweitergabe (z.B. über Gesang oder das Lernen in einem Ashram), von denen sich viele zu eigenen Traditionen entwickelt haben.&nbsp;</div><div><br><br></div><div><strong>Neuzeit:&nbsp;</strong></div><div>Tirumalai Krishnamacharya (1888-1989) passte die Praxis an das neue Zeitalter an. Er selbst wurde in einer achtjährigen Lehrzeit von einem Guru in die Geheimnisse des Hatha-Yoga eingeweiht. Er gilt als einer der Väter des modernen Yoga. Finanziert vom Maharaja von Mysore, lehrte er an dessen Akademie, propagierte unermüdlich körperliches Yoga auf Reisen durch das ganze Land und eröffnete 1933 eine Yogaschule in einem Palast. Mit seinem therapeutischen Ansatz passte er Yoga für jeden Übenden individuell an. Durch nicht-indische Einflüsse wie Gymnastik und Kampftechniken fanden die bekannten Lehrer des Hatha Yoga zwischen 1860 - 1930 neue Ausdrucksformen der Körperübungen. An diesem Punkt möchten wir noch zwei wichtige Persönlichkeiten und Motivatoren des modernen Hatha-Yoga vorstellen, die zur gleichen Zeit lebten. Shri Yogendra (1897-1989) und Swami Kuvalayananda (1883-1966). Außerhalb Indiens sind ihre Schulen aber weniger bekannt und so wird ihrem Werk im Westen wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Im Institut von Swami Kuvalayananda in Lonavla wurden die Auswirkungen des Hatha-Yoga wissenschaftlich untersucht. Daraus entwickelte sich der therapeutische Yoga-Ansatz, den auch Krishnamacharya an diesem Institut kennenlernte.&nbsp;</div><div><br><br></div><div><strong>&gt;&gt; Yoga ist eine Praxis und Disziplin, die sich auf die Gesundheit des Körpers, des Verstandes und der Seele bezieht. &lt;&lt;</strong></div><div><br><br></div><div><strong>Wie hat sich Yoga im Westen entwickelt?&nbsp;</strong></div><div>Yogameister wie B. K. S. Iyengar und viele Meisterschüler von Swami Sivananda, gaben im Laufe ihres Lebens Tausende Demonstrationen vor westlichem Publikum. Sie öffneten Yoga für alle, unabhängig von Kaste, Religion, Geschlecht und persönlicher Vergangenheit. Früher wäre es beispielsweise undenkbar gewesen, Yoga an Kriminelle weiterzugeben. Swami Sivananda tat genau das und öffnete das Yoga-System einer ganz neuen Schülerschaft. Im Westen kam körperbetontes Yoga gut an, weil man sich mit den Übungen einen angespannten Geist beschäftigen und beruhigen konnte. In den letzten Jahrzehnten wurden, vorwiegend in den USA, viele neue Hatha-Yoga-Stile entwickelt.</div><div>Hierzu zählen insbesondere das &gt;&gt;Vinyasa Flow Yoga&lt;&lt; mit immer neuen Sequenzen und Varianten, die ineinanderfließen, Ansura Yoga, Bikram bzw. Hit Yoga usw. Sie haben zum Höhenflug des heutigen Yoga beigetragen, denn sie stellen Anpassungsleistungen an die Bedürfnisse des modernen Menschen in der westlichen Welt dar.&nbsp;</div><div><br><br></div><div><strong>Für wen ist Yoga geeignet?&nbsp;</strong></div><div>Yoga ist für jeden geeignet. Du musst dafür nicht sportlich oder gelenkig sein, auch das Alter spielt keine Rolle. Jeder kann jederzeit mit der Praxis des Yoga beginnen. Es ist auch nicht wichtig, eine bestimmte Position möglichst perfekt einnehmen zu können, denn jeder Körper ist anders, jeder Körper ist einzigartig. Die Yogastellungen passen sich dem Einzelnen an, nicht umgekehrt. Die Positionen werden ganz langsam eingenommen und man spürt dabei immer wieder in sich hinein, was jetzt im Augenblick des Übens machbar und angenehm ist. Der Sport wirkt wohltuend für Körper, Geist und Seele. Zentrales Ziel von Yoga ist ein besseres Körpergefühl durch mehr Flexibilität, Ausdauer und Kraft. Außerdem soll Yoga die geistige Harmonie, Ausgeglichenheit und Selbstliebe durch den Fokus aufs Wesentliche fördern. Es gibt keine Voraussetzungen, um Yoga zu praktizieren. Wichtig ist nur, dass du dich auf die Situation einlässt und beobachtest, wie du dich dabei fühlst. Das wesentlichste Element im Yoga ist der Atem. Er hilft dir, dich auf die Übungen zu konzentrieren und tiefer in Dehnungen zu kommen. Außerdem signalisiert dein Atem dir, wenn es deinem Körper zu viel ist.</div><div><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-01-21 11:43:34 UTC</pubDate>
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         <author>annaosterkamp060680</author>
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         <title>Quelle </title>
         <author>annaosterkamp06061980</author>
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         <description><![CDATA[<div>"Zu den Quellen des Yoga" von Otto Stricker und Isabell Lütkehaus, Irisiana Verlag, 1. Auflage 2015</div>]]></description>
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         <title>Quellen</title>
         <author>erikableile97</author>
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         <description><![CDATA[<div><a href="https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/yoga/was-ist-yoga-1057016">https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/yoga/was-ist-yoga-1057016</a></div><div><a href="https://utopia.de/ratgeber/yoga-fuer-anfaengerinnen-diese-tipps-erleichtern-dir-den-start/">https://utopia.de/ratgeber/yoga-fuer-anfaengerinnen-diese-tipps-erleichtern-dir-den-start/</a></div><div><a href="https://www.yoga-kurs.com/ueber-yoga/fuer-wen-ist-yoga-geeignet/">https://www.yoga-kurs.com/ueber-yoga/fuer-wen-ist-yoga-geeignet/</a></div><div><br><br></div>]]></description>
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