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      <title>Geschichte der Pflege by Helios BZ Fuhrich</title>
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      <description>Zeitleiste zum Bearbeiten von 21/24</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-04-14 08:14:28 UTC</pubDate>
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         <title>35000 v. Chr. Steinzeit</title>
         <author>DFuhrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Dämonen und Geister wurden als Ursache für Krankheiten verantwortlich gemacht. </div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-14 08:14:28 UTC</pubDate>
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         <title>Ägyptische Medizin (3000 bis 300v.Chr.)</title>
         <author>DFuhrich</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Krankheitsverständnis</strong>: <br>Götter bestimmen über Gesundheit und Krankheit.<br>Götter müssen durch magische Riten befriedigt werden.<br>Traumdeutungen ermöglichen die "Stimme der Götter" zu hören.<br><br><strong>Medizin </strong>in vielen Bereichen fortgeschritten:<br>- Gynäkologie<br>- Pädiatrie<br>- Medikamente<br>- Verbandstechniken (Mumien)<br>- Chirurgie<br>- Hygiene<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-14 08:14:28 UTC</pubDate>
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         <title>Indische und chinesische Medizin (ab ca. 2000v. Chr. )</title>
         <author>DFuhrich</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Indische Medizin:</strong><br>- beruht auf religiösen, magischen und wissenschaftlichen Vorstellungen<br>- in den heiligen Schriften, den Vedas, begründet<br>- Umgang mit Kranken durch die Lehren Buddhas beeinflusst (wie Gewaltlosigkeit, Duldsamkeit, Barmherzigkeit, Sittlichkeit)<br><br><br><strong>Chinesische Medizin: <br></strong>-&nbsp; beruht auf religiösen, magischen und wissenschaftlichen Vorstellungen&nbsp;<br>- Gesundheit ist das&nbsp; harmonische Gleichgewicht von Yin und Yang.<br>- Lehre von Konfuzius beeinflusst die Pflege von Kranken (wie Sittlichkeit, Loyalität, Nächstenliebe, Weisheit)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-14 08:14:28 UTC</pubDate>
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         <title>Griechische Medizin (1500 -300 v.Chr.)</title>
         <author>DFuhrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>- Glaube an Götter beeinflusst die Medizin (Gott <strong>Asklepios </strong>= Gott der Heilkunst)<br>- <strong>Gesundheit </strong>ist das ausgewogene Verhältnis zwischen Körper und sozialen Austausch.<br>- Dies zeigt sich in der <strong>Tempelmedizin</strong>, wo neben ärztlicher Versorgung, ebenfalls der Glaube an die Götter und Möglichkeiten zum Austausch und sportlichen Aktivitäten gegeben waren. <br>- Später wurde die Medizin mehr durch Wissenschaft beeinflusst. Die sogenannte <strong>Säftelehre </strong>beschreibt das Verhältnis von Körpersäften (Blut, gelbe Galle, schwarze Galle und Schleim). Besteht ein Ungeleichgewicht weist der Patient typische Verhaltensweisen aus:<br>- Blut (Sanguiniker): <br>- gelbe Galle (Choleriker):<br>- schwarze Galle (Melancholiker):<br>- Schleim (Phlegmatiker): <br><br><strong>Hippokrates von Kos </strong>(ca. 460-377v. Chr.): Vater der Medizin<br>- 60 wissenschaftliche Schriften<br>- jeder Patienten erhält eine <strong>Anamnese</strong><br>- entwickelte Diätetik, um Gleichgewicht der Säfte herzustellen<br><em><mark><br>Bis heute prägt die griechische Medizin, die unsere.&nbsp;</mark></em></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-14 08:14:28 UTC</pubDate>
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         <title>Römische Medizin (600v.Chr. - ca. 500 n.Chr.)</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2143619061</link>
         <description><![CDATA[<div>- anfangs geprägt von Magie, Religion und Erfahrungswissen<br>- durch <strong>Sklavenhandel </strong>wurde das Wissen der Griechen ins römische Reich getragen<br>- <strong>Galen von Pergamon </strong>(129-199n.Chr) : wissenschaftliche Erkenntnisse (Erste Beschreibung der Vorstellung vom Blutkreislauf, Nährstoffhaushalt)<br>- <strong>Gesundheitspflege </strong>durch hygienische Maßnahmen sehr groß (wie Kanalisation, Bäder, Aquädukt)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-14 08:14:28 UTC</pubDate>
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         <title>Klostermedizin (ab 5.Jahrhundert)</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2143619063</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>In den mittelalterlichen Klöstern schulten Mönche die Grundlagen der modernen Medizin.<br>Die Klostermedizin verbindet die Lehre von den Heilkräutern , den Arzneipflanzen, der Ernährungskunde&nbsp; und des christlichen Glaubens zu einer ganzheitlichen Medizin. <br>Im Allgemeinen kommt die Heilkunde in Zusammenhang mit der Klostermedizin durch medizinischen Schriften und dem Wissen über die Heilkraft von Kräutern.</strong><br><br>Das Kloster war geprägt von Caritas und Barmherzigkeit. Der dort geleistete Dienst war gleichzeitig auch ein Dienst an Gott. <br><br>Für Mönche war es eine Selbstverständlichkeit, kranke Menschen zu pflegen. Dabei hielten sie sich an die <strong>Tugenden (Gehorsam, sexuelle Enthaltsamkeit, persönliche Armut, Arbeit, Gebet)</strong><br><br>Misslang eine Operation, so musste der Arzt sein Amt abgeben. Dahin galten die guten Taten als eine positive Tat für das Leben nach dem Tod.&nbsp; <br><br><em>Der Leitspruch des Klosters lautete "Ora et labora" (Bete und Arbeite) und das Regula besagt: "Um die Kranken soll man vor allem und über alles besorgt sein. Man diene ihnen so wie man wirklich Christus dienen würde".</em><br><br>Beispiele für bekannte Hospitäler:<br>Heilig-Geist Hospital in Lübeck<br>Hótel-Dieu in Paris -<br>Heute sind diese Hospitäler eher als Pflegeheime anzusehen.<br><br><mark><br></mark><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-14 08:14:28 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Hildegard von Bingen (1098-1179)</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2143619064</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Hildegard von Bingen war eine Nonne aus Deutschland im Mittelalter.<br>Sie gründete ein Kloster und schrieb über Gott, die Natur und über die Menschen.<br>Heute sehen Kirchen in ihr eine&nbsp; besonders wichtige Frau in ihrer Geschichte.<br>Eines ihrer wichtigsten Grundsätze war das Zusammenspiel von Physis und Psyche. </strong><br><br>Sie lebte von <strong>1098 bis 1178/1179</strong> und war auch noch Dichterin und Universalgelehrte. <br>Geboren wurde sie auf dem Gut Bermersheim in Rheinhessen. Dort war sie das letzte von 10 Kindern einer adeligen Familie und war somit im Stande, Dinge zu sehen und wahrzunehmen, die nur für sie zugänglich waren.<br><br><em>Sie sagte: "Auch verfällt der Mensch oftmals durch den Zorn in schwere Krankheiten, weil, wenn die einander entgegengesetzt wirkenden Säfte der Galle und der schwarzen Galle wiederholt im Menschen in Aufruhe geraten, sie diesen bisweilen Krank machen"</em><br><br>Sie prägte mit ihren Schriften die antike Lehre der Diätik und Säfte und dem christlichen Glauben, Denken und Handeln und verfasste Ansichten über die Entstehung von Krankheiten, Körperlichkeit und Sexualität.&nbsp; <br><br>Des weiteren gründete sie ihr eigenes Kloster und lebte dort bis zu ihrem Tode.<br>Der Wille Gottes war immer die Voraussetzung für die Heilung, weil es ohne ihn diese nicht gäbe.<br>Sie war durch ihre Kenntnisse in der griechischen und lateinischen Sprache mächtig zu studieren.&nbsp; <br><br>Durch ihre Volkspredigten teilte sie ihr wissen mit vielen anderen Menschen. <br><strong>1160 - Mainz, Würzburg, Kitzingen, Ebrach, Bamberg<br>1161- Andernach, Köln, Boppard<br>1170- Maulbraun, Hirsau <br></strong><br>Wichtiger und noch heute anhaltender Spruch<br>-&gt; "<strong>Pflege das Leben, wo du es triffst"</strong> <br><br><mark><br></mark><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-14 08:14:28 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Pest (1348 - 1350 )</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2143619066</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Pest, auch bekannt als "<strong>Schwarzer Tod</strong>", wütete als Epidemie vor allem in Europa und raffte dabei mit 25 Millionen Menschen, fast ein Drittel des Kontinents dahin. <br><br>Das Volk war - was den Ursprung der Pest betrifft - gespalten. Die einen glaubten an eine Strafe Gottes, was Selbstgeißelung und Opfergaben zur Folge hatte. Die anderen suchten in Juden die Schuld, die als "Brunnenvergifter" in dieser Zeit stark verfolgt wurden.<br><br>Heute kennt man um den wahren Auslöser der Krankheit. Das Bakterium Yersina Pestis, das durch den <strong>Rattenfloh</strong> auf Menschen übertragen wurde. Nach Europa kam der Erreger vermutlich mit Handelsschiffen aus dem Orient. Aufgrund der <strong>mangelhaften Hygiene</strong> im Zusammenspiel mit explosionsartigem Bevölkerungsanstieg und boomendem Handel, konnte sich die Pest nahezu ungehindert ausbreiten. <br><br>Die Bevölkerung war <strong>machtlos</strong> gegen die Ausbreitung und versuchte sich mit Aderlass und Brechmitteln zu heilen. Sprühen von Essig und Rosenwasser, sowie das Verbrennen von Hölzern und Kräutern, sollten die Pest aufhalten. Das bekannteste Bild (siehe oben), an das man bei der Pest denkt, ist vermutlich die <strong>Pestmaske</strong>, unter der man ätherische Öle und Kräuter zum erweiterten Schutz trug.<br><br>Man schaffte außerdem Pest-Tote aus der Stadt und steckte <strong>Infizierte in Zwangsisolation</strong> außerhalb der Städte. Dort waren sie auf sich gestellt und hatten keinerlei Beistand von Freunden und Familie. Sogar Geistliche verweigerten ihre Hilfe und die Pflege der Kranken blieb auf der Strecke.<br><br>Heute gilt die Pest in Europa als ausgerottet. In Teilen Afrikas, Asiens und Südamerikas gibt es die Pest aber bis heute.<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-14 08:14:28 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Hexenverfolgung (14.Jhd.)</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2143619067</link>
         <description><![CDATA[<div>Im Spätmittelalter prägte die Hexenverfolgung die Entwicklung von Pflege und Medizin nachhaltig. Per Definition ist eine Hexe "ein sich auf Zäunen und und Hecken aufhaltendes dämonisches Wesen", das seine Zauberkräfte durch den <strong>Beischlaf mit dem Teufel</strong> erlangt. Hexen sollen verantwortlich sein für Krankheiten und Heilungen, Tod, Unwetter und Unfruchtbarkeit. <br><br>Hexen dienten vorwiegend dem Bauernvolk und waren der Kirche somit ein Dorn im Auge. Diese war auf dem Vormarsch und forderte mehr Macht, weshalb sie die Volksreligion bekämpften. Sie schafften einen <strong>akademisierten männlichen Arztstand</strong>, um die Frauen zu unterdrücken, die sie als Hexen identifizierten. Vor allem kluge und selbstbewusste Frauen, die guten Umgang mit Kräutern und Pflanzen hatten, sowie <strong>Hebammen</strong> gerieten ins Visier der Kirche. Außerdem ging man davon aus, dass man an Äußerlichkeiten wie roten Haaren, Muttermalen und geringem Körpergewicht Hexen ausmachen konnte. <br><br>Die Folgen der Hexenverbrennungen waren fatal. Nicht nur wurden über<strong> 1 Million Frauen Opfer</strong> von Folter und Verbrennung, auch die medizinischen und pflegerischen Entwicklungen wurden verändert. Durch die Unterdrückung von sogenannten "weisen Frauen" aus dem Heilberuf und den neuen männlichen Arztstand ging ein umfangreiches <strong>Wissen über Diagnostik, Therapie und Pflege verloren</strong>. Auch die Kräuterheilkunde geriet in den Hintergrund, da hauptsächlich Frauen auf diesem Gebiet kundig waren und nun Männer die Diagnosen und Therapien stellten. Des Weiteren wurden Medizin und Pflege dadurch vermehrt getrennt und die Medizin akademisiert.<br><br>Es entwickelten sich zudem unterschiedlichste <strong>Foltermethoden</strong>, um Hexen unter dem gemeinen Volk ausfinden machen zu können. Gelangte eine Frau in den Verdacht, Dienerinnen des Teufels zu sein, so gab es einige Gängige Methoden, dem auf den Grund zu gehen.<br><br><strong><em>Wasserprobe:</em></strong> Frauen wurden gefesselt ins Wasser geworfen. Man glaubte, Hexen seien sehr leicht und würden an der Oberfläche schwimmen. Schwamm die Frau an der Oberfläche, so war sie also eine Hexe. Ging sie unter, war sie unschuldig, aber dennoch tot.<br><br><strong><em>Wiegeprobe:</em></strong> Man schätzte das Gewicht einer Frau und wog sie hinterher. Wich das geschätzte Gewicht vom tatsächlichen ab, so war sie eine Hexe.<br><br><strong><em>Nadelprobe:</em></strong> Man stach mit einer Nadel in Male des Teufels (z.B. Warzen oder Muttermale). Floss kein Blut und wurde kein Schmerz gespürt, so war die Frau eine Hexe.<br><br><strong><em>Tränenprobe:</em></strong> Da Hexen als tränenlos galten, sollte beschuldigte Frau auf Knopfdruck weinen. Konnte sie keine Träne vergießen, so war sie schuldig. <br><br><br><br>&nbsp; &nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-14 08:14:28 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Elisabeth von Thüringen (1207-1231)</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154881872</link>
         <description><![CDATA[<div>Elisabeth von Thüringen wurde 1207 als <strong>Tochter des König Andreas II von Ungarn</strong> geboren und mit bereits vier Jahren mit dem elfjährigen Thüringer Landgrafsohn Hermann verlobt. Daraufhin wurde sie zu ihm auf die Wartburg zur Erziehung geschickt. Ihr Verlobter verstarb jedoch frühzeitig, woraufhin sie mit dem Landgraf Ludwig IV verheiratet wurde. Sie bekamen drei Kinder, woraufhin ihr Mann bei einem Kreuzzug ums Leben kam. <br><br>Mit ihren Kindern wurde sie <strong>von der Wartburg vertrieben</strong> und widmete sich in Folge dessen vermehrt der Pflege der Kranken. Elisabeth von Thüringen gründete als eine der ersten Fürstinnen ihrer Generation einige <strong>Spitäler</strong> und wurde als <strong>Ordenspatronin des Krankenpflegeordens "Elisabethen"</strong> bekannt. Nach ihrem Tod um 1231 wurde sie durch den Papst Gregor IX für ihre Taten heilig gesprochen.<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:15:56 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Rolle der Hebammen</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154883127</link>
         <description><![CDATA[<div>Hebammen nannte man landläufig auch "Bademome" oder "Bademuder". Sie waren geschätzte Mitglieder der Gesellschaft und wurden für Geburten in der <strong>Dienst der Pfarrer</strong> gerufen. Ihre Aufgaben entsprachen den eines heutigen <strong>Frauenarztes</strong>. Hebammen kümmerten sich um Geburten, Neugeborene und schwangere Frauen. Dabei lebten sie hauptsächlich von Spenden der Bürger, später von einem sehr geringem Lohn. Sie verfügten über ein umfangreiches Wissen auf ihrem Gebiet und auch in der Kräuterheilkunde. <br><br>Später wurden Hebammen jedoch als Hexen verfolgt, wodurch in den Jahren 1627 bis 1639 ein Großteil dieses Wissens verloren ging. Sie wurden stark unter Druck gesetzt, indem man ihnen vorwarf, Säuglinge zu rauben, Empfängnis zu verhindern und Fehlgeburten herbeizuführen. Außerdem sollten<strong> Hebammen dem Teufel dienen </strong>und ihm die Säuglinge opfern. <br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:19:45 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Paracelsus (1493-1541)</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154883475</link>
         <description><![CDATA[<div>Theoprastus Bombastus Philippus Aureolus von Hohenheim - oder eher bekannt als Paracelsus - war ein bekannter <strong>Arzt</strong> und <strong>Alchemist</strong>. Er griff die bis dato geltenden medizinischen Grundsätze an, also sprach sich gegen die Säftelehre aus.<br><br>Er stellte die These auf, Krankheiten entstehen durch körperfremden Substanzen und können durch chemische Substanzen bekämpft werden. Er deutete Erkrankungen nicht als Störung, sondern beleuchtete sie aus organischer, psychischer, theologischer, philosophischer und naturwissenschaftlicher Sicht. <br><br>Um seine These zu stützen experimentierte er mit verschiedenen chemischen Substanzen. Dabei griff er auch auf giftige Stoffe zurück, um Arzneien zu entwickeln. <br><br>Das führt auch zu seinem bekanntesten Ausspruch: <strong>"Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift sein!"<br><br></strong><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:20:51 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Mutterhaussystem 1652 </title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154884171</link>
         <description><![CDATA[<div>Durch den Ruf der Vinzentinerinnen kam es zu vielen Gründungen von Pflegeorden, deshalb wurde das Mutterhaussystem gegründet und 1655 vom Papst als Pflegeorden anerkannt. Schwestern wurden dort hingeschickt wo Hilfe benötigt wurde. Es gab einen Vertrag zwischen Mutterhaus und Schwestern, der besagt, dass Schwestern der Leitung und Anweisungen der Ärzte folge zu leisten haben und man die Schwestern austauschen kann. Im Gegenzug stellten die Spitäler eine Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:22:58 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Lohnwartsystem</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154884238</link>
         <description><![CDATA[<div>Klöster wurden während der Reformation aufgelöst und zu Armenhäusern, Gefängnissen und "Irrenhäusern" umfunktioniert. Mönche und Nonnen, die sich bislang um die Kranken kümmerten fehlten. Aus diesem Grund wurden Wärterinnen angestellt, die dann für einen Naturallohn sich um die Kranken kümmerten. Sie erhielten freie Kost und eine Unterkunft, welche oft nur ein Bett im Krankensaal war. Allerdings konnten viele Wärterinnen nicht lesen noch schreiben, da sie aus der unteren Bevölkerungsschicht kam. Daher galten sie als unzuverlässig und unehrlich.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:23:11 UTC</pubDate>
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         <title>Ordensangehörigkeit</title>
         <author>DFuhrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die katholische Kirche gründete Pflegeorden, um der Problematik des Lohnwartssystems entgegen zu wirken.&nbsp;<br>Vinzenz von Paul gründete einen Orden für Frauen und sorgte so für eine systematische Pflegeausbildung. Diese war auf die Arbeit im Krankenhaus zugeschnitten. Sie lernten zu pflegen, Ader lassen und Schröpfen, lesen, sowie schreiben und rechnen, als auch die ethischen Grundsätze der Krankenpflege. Man spricht also von einer fachlichen Ausbildung der Pflegenden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:23:33 UTC</pubDate>
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         <title>Aufgaben von Mediziner und Pflegende</title>
         <author>DFuhrich</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Aufgaben von Pflegenden</strong>:<br>- Betten aufbereiten<br>- Visiten begleiten<br>- Urinflaschen, Spucknäpfe ,Gegenstände und&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Krankenwäsche&nbsp; reinigen<br>- Medizin verabreichen&nbsp;<br>- Kataplasmen machen (Breiumschläge)<br>- Blutegel setzen<br>- Blasenpflaster auflegen<br>- Nahrung anreichen<br>- Kranke betten<br>- aus einem geistlichen Buch vorlesen<br><br>Aufgaben der Mediziner:<br>- Medizinische Versorgung&nbsp;<br>- Operationen<br>- Visite<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:24:00 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Krankheits- und Gesundheitsverständnis</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154884648</link>
         <description><![CDATA[<div>Zu Beginn der 18. Jahrhunderts wurde öffentliche Krankenpflege häufig durch Menschen der unteren und ungebildeten Schichten geleistet, gleichzeitig wurde aufgrund idealer Vorstellungen bürgerlichen Frauen mit einem gewissen Bildungsniveau der Zugang zum Pflegeberuf versperrt. der Mangel an fachlich geschultem Personal wurde immer deutlich.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:24:22 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Schwesternschaft des Roten Kreuzes</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154884907</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Schwesternschaft wurde aufgrund des ungelösten Problems der Verwundetenversorgung im 19. Jhd. gegründet.<br>Henry Dunant erlebte 1859 die Auswirkungen des Gemetzels in Solferino und ergriff daraufhin die Initiative und gründete die Schwesternschaft. Sie waren dafür verantwortlich das alle Verwundeten versorgt werden. 1864 schaffte es Henry, dass die europäische Regierung die neu geschaffene Genfer Konvention unterschrieben. Diese diente zur besseren Versorgung. Henry erkannte schon früh die Notwendigkeit einer Ausbildung in der Krankenpflege.&nbsp;<br>Die Schwesternschaft wurde in Frieden und zu Kriegszeiten eingesetzt.<br><br>Quelle: Rüller, Horst: Pflegende und Heilende in früheren Jahrhunderten. Die Schwesternschaft vom Rotem Kreuz. In: 3000 Jahre Pflege. Brake. Prodos. S. 39</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:25:16 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>&quot;Wilde Schwestern&quot; (freie Pflegenden)</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154885186</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Wilden Schwestern lebten in Häusern, in denen ihnen eine Oberin Unterkunft und Verpflegung verkaufte. Sie selbst titulierten sich als Schwestern. Die Bemühungen, nach außen einen Schwesternverband zu bilden, sollte zur gesellschaftlichen Anerkennung führen. Die Wilden Schwestern fühlten sich ohne jede Zugehörigkeit diskriminiert. Sie hatten keine soziale Absicherung, da sie zum Gesinde gezählt wurden und somit keine Bedeutung, sie waren nur für die Arbeit einer Magd oder eines Knechtes ausreichend. Der Anteil der wilden Schwestern erhöhte sich rasch, zwischen 1898 und 1909<br><br>Quelle: Rüller, Horst: Pflegende und Heilende in früheren Jahrhunderten. Wilde Schwestern. In: 3000 Jahre Pflege. Brake. Prodos. S. 44</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:26:07 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Kaiserswerther Diakonieverein</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154885600</link>
         <description><![CDATA[<div>1836 eröffnete Theodor Fliedner nach dem Vorbild bestehender katholischer Mutterhausorganisationen eine Pflegerinnenanstalt in Kaiserswerth bei Düsseldorf. Dort fand die erste Pflegeausbildung statt. Die Organisation lief wie folgt ab. Die Auszubildenden brauchten eine Verpflichtung um an der eingesetzten Stelle zu dienen. Dafür wurden sie auf Lebenszeit versorgt. Sie erhielten ein geringes Entgelt dies entsprach einem Taschengeld. Eine Diakonisse wurde man nach einer halbjährigen Probezeit. Danach wurde eine festgesetzte Dienstzeit vereinbart. Von den Mutterhäusern wurden Diakonissen entweder in die Hauskrankenpflege oder zur Pflege in ein Krankenhaus entsendet. Mit den jeweiligen Institutionen wurden dann die Geltungsverträge abgeschlossen. Die Diakonisse hatte folgende Aufgaben.<br>Wichtig war die Aufrechterhaltung der Ordnung von den Krankenzimmern und die Befolgung der Hausordnung. Sie können mit Erlaubnis des Arztes für die Genesung mit beitragen. Geschenke von den Patienten durften sie nicht annehmen und nach Möglichkeit sollte vermieden werden , dass Diakonissen die in der Männerpflege zu tun hatten nicht die Pflegeakte verrichten, denn dies würde das weibliche Schamgefühl verletzen. Man hatte auch bestimmte Merkmale an Auszubildenden. Im Vordergrund stand die Ausbildung für unverheirateter Frauen und die aus ländlichen Gebieten kamen.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:27:25 UTC</pubDate>
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         <title>Florence Nightingale (1820-1910)</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154885781</link>
         <description><![CDATA[<div>Am 12. Mai 1820 wurde Florence Nightingale in Florenz (Italien), während einer Europareise ihrer Eltern, geboren. Sie hat eine große Schwester und ist somit die jüngste Tochter einer wohlhabenden, britischen Familie. Gegen den Willen ihrer Eltern entschied sie sich 1845 ihrer Lebensaufgabe, "Schwester" aller Kranken und Leidenden zu sein. Die pflegerische Ausbildung machte Florence bei den "Barmherzigen Schwestern" in Paris und in der Diakonissenanstalt Kaiserswerth in Düsseldorf. Nightingale wurde von der Regierung dazu beauftragt, den verwundeten, britischen Soldaten in der Türkei bei dem Krimkrieg, zu betreuen. 1855 reiste sie zu den Hospitälern auf Krim. Dort suchte sie nachts die Patienten mit einer Taschenlampe in der Hand auf. So wurde Nightingale auch unter dem Namen "lady with the lamp" bekannt. Sie kam 1856 mit dem Krimfieber wieder zurück nach Großbritannien und bangte da auch mit ihrem Leben, wurde jedoch als Nationalheldin gefeiert. Trotz des körperlichen Zusammenbruchs und der zunehmender Hilfebedürftigkeit veröffentlichte sie ihr Standardwerk "Notes of Nursing", welches für weltweites aufsehen erregte.&nbsp; 1860 wurde in London an dem St. Thomas Hospital die Nightingale School of Nursing eröffnet. Dort wurde das Nightingale´sche Ausbildungsmodell umgesetzt. Ihr Ausbildungsmodell sah vor, dass Berufsanfänger von erfahrenem Pflegepersonal unterrichtet werden solle und nicht von Ärzten. Der Schwerpunkt des Ausbildungsmodells war die Beachtung der Hygiene. Nightingale hatte die Ansicht, dass die meisten Krankheiten durch Sauberkeit, richtige Lüftung und angemessene Ernährung geheilt werden können. In den 1870ern setzte Florence sich unermüdlich für höhere Ausbildungsstandards, in der Krankenpflege, ein und setzte ihre Vorstellungen des anerkannten Frauenberufs, ohne kirchlichen Einfluss, weiter um. 1910 bekam sie, kurz vor ihrem Tod, als erste Frau, den britischen Verdienstorden. Am 13. August 1910 verstarb Nightingale dann seelenruhig,während eines Mittagsschlafes.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:28:01 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Bedeutung für die Pflege</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154885952</link>
         <description><![CDATA[<div>Dank der Gründung des Deutschen Roten Kreuzes und daher auch der Schwesternschaft des rote Kreuzes gibt es diese Ausbildung überhaupt erst. Die wilden Schwestern waren dann die ersten, die diesen Beruf wirklich für Geld taten. Florence Nightingale sorgte dafür, dass der Krankenpflegeberuf anerkannt wird und sorgte auch dafür, dass die Hygiene mehr beachtet wird.&nbsp;Dank den Verbänden, bzw. den Personen ist die Ausbildung auch ein Stück mehr gewachsen. Darunter zählt auch, dass der Beruf anerkannt wird und nicht nur für "korrupte" Leute, welche keinen anderen Beruf gefunden hatten. Florence Nightingale sorgte dann nochmal dafür, dass es ein neues Ausbildungskonzept gibt, in welchem erfahrenes Pflegepersonal die Berufsanfänger unterrichtet und nicht Ärzte.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:28:30 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Ersten gesetzlichen Regelungen der Pflegeausbildung</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154886242</link>
         <description><![CDATA[<div>1906 verabschiedete der Deutsche Bundesrat eine Empfehlung zur Vereinheitlichung der Krankenpflegeausbildung. Der damalige Bundesstaat Preußen erließ daraufhin als erster im Jahre 1907 staatliche Prüfungsvorschriften. Weitere Bundesstaaten folgten in den nächsten Jahren. Die preußischen Vorschriften über die staatliche Prüfung von Krankenpflegepersonal sahen eine einjährige Ausbildung vor, die mindestens 200 Unterrichtsstunden beinhaltet. Die Inhalte der Ausbildung, die sich in Fächer wie Krankenwartung, Krankheitslehre, Krankenernährung, Säuglingspflege gliederten, waren am Ende der Ausbildung ein Teil der mündlichen Prüfung. Der zweite Teil der Prüfung umfasste den praktischen Teil. Agnes Karll forderte das die Ausbildungsdauer auf 3 Jahre aufgestockt wird, scheiterte jedoch. 1915 beklagte sich Charlotte Caemmer das eine Ausbildungsdauer von einem Jahr zu kurz sei. 1921 wurde dann die Ausbildungsdauer auf 2 Jahre aufgestockt. Die Auszubildenden mussten zur damaligen Zeit mindestens 21 Jahre alt sein, mit einer Religiösen Grundlage aufgewachsen und unverheiratet sein. Für die Schwestern galt das sie mit ihrem Beruf verheiratet sind, Beweis dafür war damals die Haube und wenn die Schwestern sich dafür entschlossen hatten zu heiraten, durften sie ihren Beruf nicht weiter verfolgen.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:29:17 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Missstände in der Krankenpflege (Anfang 20. Jahrhundert)</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154886399</link>
         <description><![CDATA[<div>&nbsp;Krankenpflege&nbsp; war fast ausschließlich&nbsp; in gläubigen Organisationen&nbsp; ( Kirchen, Ordensgemeinschaftenund Mutterhäuser .&nbsp;<br>&nbsp;-keine einheitliche&nbsp; Ausbildung &nbsp; , durch Laien geführt&nbsp;<br>Arbeitsbedingungen:<br>Geringe Wertschätzung und Anerkennung&nbsp; des Berufes.<br>Schwere körperliche Arbeit, Überanstrengung,&nbsp; lange Arbeitszeiten von 12-20 Stunden pro Tag ,kaum Pausen oder Erholungstage, ungenügende&nbsp; Bezahlung&nbsp; die kaum zum Leben oder zur Zukunftsversorgung reichte , schlechte Ernährung,ungesunde Arbeitskleidung&nbsp; , keine soziale Absicherung im Krankheitsfall .<br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:29:51 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Agnes Karll (1868-1927)</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2154886859</link>
         <description><![CDATA[<div>Agnes Karll war die Gründerin der B.O.K.D. ( Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands). Sie wurde 1868 in Embsen geboren. Ihren anfänglichen Wunsch, als Lehrerin zu arbeiten, gab sie mit 19 Jahren auf und beschloss, als Krankenpflegerin tätig zu werden. Ihre Ausbildung begann sie im „Clementinehaus" in Hannover. Später arbeitete sie bei privaten Krankenpflegen rund um Berlin. Ihre schlechten Erfahrungen ließen sie jedoch schnell ernüchtern. Krankenpfleger*innen im 19. Jahrhundert waren unzumutbaren Zuständen ausgesetzt. Daher beschloss sie, dass gegen die Missstände in der Krankenpflege etwas getan werden muss. Agnes Karll hat durch ihre Leistungen den Grundbaustein des modernen Pflegeberufes gelegt und ihn aus seiner Geschichtslosigkeit geführt. Sie hat die Lage der Pfleger*innen ihrer Zeit verbessert und den Anstoß zur Professionalisierung des Pflegeberufes gegeben. Zudem hat sie dafür gesorgt, dass das Vorurteil "Krankenpflege als Lohnarbeit sei nicht mit einem karitativen Gedanken vereinbar" entkräftet wurde. Daher gilt Agnes Karll als Reformerin der deutschen Krankenpflege.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-23 21:31:21 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Weitere Konzepte zur Pflegeausbildung</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2155149848</link>
         <description><![CDATA[<div><strong><mark>Konzept des Wartepersonals:</mark></strong></div><div>1904 wurde die Reichssektion "Gesundheitswesen im Verband der Gemeinde-&amp; Staatsarbeiter" gegründet. Diese vertrat die Interessen der Beschäftigten und beklagte insbesondere die desolanten Arbeitsbedingungen. Wärter*innen drängten nach staatlichen Ausbildungs-&amp; Prüfungsbedingungen, um den Status als ungelernte Pflegekraft zu überwinden.<br><br><strong><mark>Konzept der Mediziner:<br></mark></strong>Der Ärztebestand strebte auf eine direkte Verfügungsgewalt über beruflich Pflegende, die ihm im Rahmen der Mutterhauskrankenpflege verwehrt war. Um das ärztliche Weisungsrecht zu sichern, setzten sich auch Ärzte für die Aufwertung von Pflege als selbstständige Berufsarbeit außerhalb Mutterhausorganisationen ein. Es sollte eine staatlich geregelte Ausbildung &amp; Prüfung voraussetzen die bedeutsame Kenntnisse &amp; Fähigkeiten vermittelt.<br><br></div><div><strong><mark>Vorstellungen der Kirche:</mark></strong></div><div>Die geistlichen Vertreter standen dem ganzen skeptisch bis ablehnend gegenüber. Für sie war Krankenpflege, als geregelte Berufs-&amp; Lohnarbeit, nicht vereinbar mit ihren Verständnisses von Pflege. Die notwendigen sittlichen &amp; moralischen Voraussetzungen könnten für sie nicht in einer Prüfung gewürdigt werden.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-24 09:50:32 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Gewerkschaften und Berufsverbände</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2155150084</link>
         <description><![CDATA[<div><strong><mark>Gewerkschaften:</mark></strong></div><div>Sind Vereinigungen von Arbeitnehmern bzw. abhängig Beschäftigten zur Vertretung ihrer Interessen. Setzen sich durch Kommunikation mit Arbeitgebern &amp; deren Verbänden für beispielsweise&nbsp; bessere Arbeitsbedingungen oder höhere Löhne ein. Weitere Aufgabenbereiche sind unter anderem:<br>&gt; Rechtsschutz in Fragen des Arbeitsrechts<br>&gt; Information der Mitglieder durch Informationsschriften<br>&gt; öffentliche Vertretung <br><strong><mark><br>Berufsverbände:</mark></strong><br>Sind freiwillige Zusammenschlüsse von Angehörigen einer Berufsgruppe, die berufspolitische Interessen vertritt. Unter anderem gibt es Verbände für:<br>&gt; Altenpflege<br>&gt; Hebammen<br>&gt; Kinderkrankenpflege<br>&gt; Fachkrankenpflege<br>Sie haben beispielsweise folgende Aufgabenbereiche:<br>&gt; Sicherung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen&nbsp;<br>&gt; Beratung<br>&gt; Vertretung von Interessen&nbsp;<br>&gt; Fort-&amp; Weiterbildungen&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-24 09:51:05 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Gedankengut in der Zeit des Nationalsozialismus</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2155151193</link>
         <description><![CDATA[<div>&nbsp;Zur Zeit der NS Regierung wurde das Bild des Rassenhass stark in den Köpfen der Leute verankert.&nbsp;<br>&nbsp;So kahm es dann auch zu folgenden ethischen Katastrophen und der systematischen Vernichtung tausender Menschen.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-24 09:53:19 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Schwesternschaft als Machtinstrument</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2155151857</link>
         <description><![CDATA[<div>Die als vom Vaterstadt betitelten "Braunen Schwestern" wurden mit den Punkten Gruppenzusammenhalt, eine bestimmte Position haben und allgemeiner hierarchischer Macht.&nbsp;<br>&nbsp;Sie haben in Krankenhäusern und so genannten Heilanstalten gearbeitet und unter unmenschlichen Bedingungen die "Gepflegt".&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-24 09:54:44 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Euthanasie</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2155152632</link>
         <description><![CDATA[<div>Im allgemeinen hat man sich zur Zeit der NS Regierung die Euthanasie als "Schmerzfreien und schnellen Tod" schöngeredet. Allerdings war die Euthanasie nichts mehr als eine systematische Vernichtung von Menschen die der Vaterstadt als Lebensunwürdig sah.&nbsp;<br>&nbsp;Sie haben tausende körperlich und geistig behinderte Patienten einfach bei einer systemischen Massen Auslöschung hingerichtet. Den Angehörigen wurde dann zu einem späteren Zeitpunkt ein Brief, mit der Erklärung eines Schlaganfalls als Todes Sache, zugeschickt.&nbsp;<br>&nbsp;Die Bezeichnung für die systematische Ermordung - Aktion T4 und T3. T3 war dabei die Ausgrenzung und Entrechtung der Juden im Dritten Reich&nbsp;.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-24 09:56:11 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Widerstand der Pflegenden</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2155152919</link>
         <description><![CDATA[<div>&nbsp;Als die Pflegenden das System durchschaut haben, was die Regierung durchführte, fingen sie sich an zu wehren und haben teils die Patienten im Badezimmer eingesperrt um ihre Hinrichtung zu vermeiden.&nbsp;<br>Patienten wurden versteckt oder gegen ihren Willen für, ihr Leben festgehalten, eingesperrt und versteckt.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-24 09:56:45 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Auswirkungen bis heute</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2155153034</link>
         <description><![CDATA[<div>Man merkt die Auswirkungen bis heute. Keine Pflegekraft würde sich heute sagen das "Verhungern lassen" eine gute "Therapie" ist. Ebenfalls hat sich das Ethische denken verändert.&nbsp;<br>Ein schönes Beispiel dafür ist die Aktive Sterbehilfe. Wir haben in Deutschland durch das Thema Zwangssterilisation und Euthanasie ein verändertes denken.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-24 09:56:59 UTC</pubDate>
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         <title>Pflege in der Nachkriegszeit</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2155155466</link>
         <description><![CDATA[<div><em>Arbeitsalltag: </em><br><br>- lange Arbeitszeiten <br>- kaum Freizeit <br>- Verdienst war ausgesprochen gering <br>- Jeden Tag Teildienst <br>- Jede Woche einen freien Nachmittag <br>- Nur jeder zweite Sonntag war frei <br><br><em>Gedankengut: </em><br><br>„Pflege ist eine Berufung, kein Beruf“ damit war gemeint das die Pfleger ihren Beruf mit Herzblut machten und auch dafür gemacht sein mussten, weil es viele Regeln und hohe Ansprüche gab.<br><br>- Es galt als Selbstverständlich, dass sie eigene Bedürfnisse zurückstellten <br>- Um kostenfreie Unterkunft und Verpflegung zu haben verzichteten sie auf ein Privatleben <br>- trotz dem wenigen Lohn, gaben sie sich damit zufrieden <br><br><em>Stellung in der Gesellschaft:</em><br><br>- Ihnen sollte mit Ehre und Dank begegnet werden&nbsp;<br>- Sie galten für ihre Arbeitsweise als etwas besonderes&nbsp;<br>- Männer gab es kaum in dem Beruf&nbsp;<br>- dennoch hatten sie ein hohes Gesellschaftliches ansehen&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-24 10:01:48 UTC</pubDate>
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         <title>Pflegeausbildung BRD</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2155155626</link>
         <description><![CDATA[<div>Nachdem der Krieg vorbei war, musste in der damaligen amerikanischen Besatzungszone die Pflege neu organisiert werden. Dabei legten sie das Augenmerk auf die Gesundheit und das Verhüten von Krankheiten. Ab 1995 wurde dann das Pflegeversicherungsgesetz entwickelt. Die BRD legte damals das Augenmerk auf die Ambulanten Pflege, um sie zu erweitern. Ab 1957 wurde eine umfassende, dreijährige Ausbildung gewährleistet. Mutterhausverbände zeigten lange Jahre Widerstand gegen eine gesetzlich geregelte Ausbildung und der Verlängerung der Ausbildung. Sie sahen in der Pflege einen "Liebesdienst", das bedeutet, dass sie die Handlung die sie erbrachten aus Empathie gemacht haben.&nbsp; &nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-24 10:02:08 UTC</pubDate>
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         <title>Pflegeausbildung DDR</title>
         <author>DFuhrich</author>
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         <description><![CDATA[<div>In der DDR wurden in einer zweijährigen Ausbildung mittlere medizinische Fachkräfte ausgebildet, jedoch auch nur an öffentlichen und anerkannten Krankenpflegeschulen. Man musste einen Volksschulabschluss haben und durfte auch nicht politisch auffällig sein. 1963 war es möglich, ein fünfjähriges Hochschulstudium als "Diplomberufsschullehrer im Gesundheitswesen" abzuschließen. Ab 1974 gab es dann eine dreijährige Ausbildung zur Qualitätsverbesserung.  Ein Hochschulstudium für alle Lehrkräfte gab es dann ab dem Jahr 1982. In der DDR gab es keine Sonderausbildung zur Altenpflege. Es gab nur die allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege sowie die Kinderkrankenpflege. </div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-24 10:02:17 UTC</pubDate>
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         <title>Schwester Liliane Juchli</title>
         <author>DFuhrich</author>
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         <description><![CDATA[<ul><li>Klara Ida Juchli&nbsp;</li><li>Geboren am 19.10.1933 in Nussbaumen im Kanton Aargau (Schweiz)&nbsp;</li><li>Wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf&nbsp;</li><li>Sie und ihre Brüder mussten zum Lebensunterhalt der Familie beitragen&nbsp;</li><li>Alltag war praktisch und strukturiert&nbsp;</li><li>Fürsorge und Liebe gab es nur wenig&nbsp;</li><li>Schon als Kind den Drang anderen Menschen zu helfen&nbsp;</li><li>Nach 8 Schuljahren wurde Klara Ida Juchli in die französischsprachige Westschweiz geschickt&nbsp;</li><li>Sollte dort Fremdsprachen und Haushaltsführung erlernen</li><li>Fühlte sich nicht wohl und zog ein halbes Jahr später zu ihrer Tante&nbsp;</li><li>Dort arbeitete sie dann als Schwesternhelferin im städtischen Spital&nbsp;</li><li>1953 begann die Ausbildung zur Krankenschwester&nbsp;</li><li>1956 als beste Abgeschlossen&nbsp;</li><li>Ein Jahr nach dem Exam tritt sie mit 16 Mitabsolventinnen in den Orden des Kloster Ingebohl ein und nahm den Namen Schwester Liliane Juchli an</li><li>Es folgten die Jahre der Kanditatur, des Postulats und des Noviziats&nbsp;</li><li>Am Tag nach der Profess nahm Schwester Liliane Juchli ihre Arbeit am Regionalspital Walenstadt im Kanton St.Gallen auf&nbsp;</li><li>1961 zurück zum Spital Theodosianum in Zürich&nbsp;</li><li>Ein Jahr später wurde sie Unterrichtsschwester </li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-24 10:03:17 UTC</pubDate>
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         <title>Weitere Entwicklung der Pflegeausbildung bis 2000er</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2155157794</link>
         <description><![CDATA[<div>Altenpflege:<br><br>BRD:<br><br>Traditionell wurden die zupflegenden von der Familie versorgt/gepflegt. Um den gesteigerten Bedarf an Versorgungsmöglichkeiten für alte Menschen gerecht zu werden, wurden dann die Altenheime gebaut. In den 1950er Jahren gab es dann erste Angebote für Kurzlehrgänge. Seither gab es offiziell den Beruf. 1988/89 erfolgte dann die tarifliche Gleichstellung mit der Krankenpflege.<br><br>DDR:<br><br>In den Heimen besaßen ca. 40t. der Angestellten eine med. Fachausbildung.<br>Am 25.8.2003 wurde das erste bundeseinheitliche Altenpflegegesetz verabschiedet und zieht Veränderungen in der Ausbildung mit sich.<br><br>Kinderpflege:<br><br>1897 wurde die 1. Säuglingsschwester ausgebildet. Durch das Krankenpflegegesetz wurde die Berufsbezeichnung „Kinderkrankenschwester“ im Jahr 1057 gesetzlich geschützt.<br>1977 wurde dann die Ambulante Pflege eingeführt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-24 10:06:00 UTC</pubDate>
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         <title>30 jähriger Krieg (1618-1648)</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-05-03 18:25:35 UTC</pubDate>
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         <title>Charité</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Charité wird 1710 als Pestkrankenhaus gegründet, 1727 wird es als Militärkrankenhaus und Ausbildungsstätte genutzt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-05-03 18:31:09 UTC</pubDate>
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         <title>Erste Krankenwärter Schule</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Franz Anton Mai gründete 1783 die erste Krankenwärter Schule.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-05-03 18:34:12 UTC</pubDate>
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         <title>Wie ging es weiter mit der Pflege?</title>
         <author>DFuhrich</author>
         <link>https://padlet.com/DFuhrich/cm7wrevz33falrir/wish/2174616254</link>
         <description><![CDATA[<div>- ab 2004 wurden die Inhalte der Pflegeausbildung angepasst<br>- die beinhaltete den Gedanken, dass Pflege Gesundheit erhalten und zur Genesung beitragen soll<br>- Daraus entstand die Berufsbezeichnung: Gesundheits- und KrankenpflegerIn/ Gesundheits- und KinderkrankenpflegerIn<br>- es entstanden intergierte Ausbildungen<br>- mit der Generalistik, seid 2020 soll die Pflege in Deutschland international gleichgestellt sein<br>- Akademisierung wurde vorangetrieben (zahlreiche Studiengänge)<br>- Spezialisierung der Pflegekräfte: bspw. Breast Nurse, Palliativ Care, Communitynurse, ANP<br>- <strong>Ziel</strong>: Professionalisierung der Pflege, d.h. ein anerkannter, eigenständiger Beruf mit eigner Fachsprache und klaren Aufgabenbereichen<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-05-08 18:53:35 UTC</pubDate>
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