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      <title>Co-Creation Labs by TanzQuelle</title>
      <link>https://padlet.com/TanzQuelle/c8foglrieara3fzo</link>
      <description>Erfahrungsbericht</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-08-07 07:05:31 UTC</pubDate>
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         <title>Co-Creation Labs</title>
         <author>TanzQuelle</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Initiative TanzQuelle fördert Selbstbewusstsein und Zusammenhalt Münchner Tanzschaffender. Ein wichtiger Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Erforschung gemeinschaftlicher und demokratischer Schaffungsprozesse. Für die <strong>TanzQuelle Co-Creation Labs</strong> kommen drei Gruppen Tanzschaffender zusammen, um Formen der Selbstorganisation und kollaborative Arbeitsweisen innerhalb künstlerischer Praxis zu erforschen.&nbsp;<br><br></div><div>Dabei wird die Frage gestellt, wie sich Tanzschaffende auf Augenhöhe begegnen können. Wie verändert sich die Rolle von Choreograf*innen, wenn die Autor*innenschaft bei der gesamten Gruppe liegt? Was bedeutet es, gemeinsam Verantwortung für einen künstlerischen Prozess zu tragen und unterschiedlichen Fähigkeiten und Ästhetiken Raum zu geben?<br><br></div><div>Den Mitgliedern von TanzQuelle standen Stephan Herwig, Bea Carolina Remark und Katja Wachter als Mentor*innen zur Seite, um sich in drei Gruppen dieser Aufgabe zu stellen. Im Verlauf jeweils einer Recherchewoche erarbeiteten sie choreografisches Material, das sich die Gruppen in der ersten Juliwoche gegenseitig im HochX Theater und Live Art präsentierten. In einer offenen Diskussionsrunde reflektierten sie währenddessen und im Anschluss die in kollaborativen Prozessen enthaltenen Chancen und Widerstände.&nbsp;<br><br></div><div><em>Ein Projekt von TanzQuelle in Kooperation mit HochX Theater und Live Art. Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.&nbsp;<br></em><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-07 07:13:36 UTC</pubDate>
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         <title>01.06.2021 Mentor: Stephan Herwig</title>
         <author>TanzQuelle</author>
         <link>https://padlet.com/TanzQuelle/c8foglrieara3fzo/wish/1671575394</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Gruppe 1 // Mentor: Stephan Herwig</strong></div><div>Tanz: Aurora Bonetti, Lukas Brandl, Erica D’Amico, Deepa Hegde, Anima Henn, Marie Höhne, Christiane Kuck, Laura Manz</div><div>Lab // 24.05. – 30.05.2021 | je 10:30 bis 16:30 Uhr | Probenraum HochX in der Auenstraße</div><div>Präsentation // 1. Juni 2021 | 19 - 21 Uhr | HochX Theater</div><div>Videomitschnitt der Präsentation: <a href="https://vimeo.com/568354001">https://vimeo.com/568354001</a>&nbsp;<br><br><strong>ERFAHRUNGSBERICHT LAB 1 - STEPHAN HERWIG&nbsp;<br></strong><br></div><div>Die Woche war für mich eine gute Gelegenheit, junge Tänzer*innen aus München&nbsp; kennenzulernen und mit ihnen konzentriert, aber ohne Produktionszwang zu arbeiten.&nbsp;<br><br></div><div>Ich konnte ihnen einen direkten Einblick in meine Art der Arbeit und meine Zusammenarbeit mit Tänzer*innen geben, was eine gänzlich andere Erfahrung beinhaltet als „nur“ ein Training oder ein kurzer Workshop. Durch die sechs Stunden über sechs Tage war es möglich tiefer in die Materie einzutauchen und die Teilnehmer*innen mit Aufgaben und Fragen zu konfrontieren, die als konstante Parameter in meiner Arbeit auftauchen.<br><br></div><div>Wir diskutierten auch über Arbeitsbedingungen in der Tanzszene; welche Rolle wir als Tänzer*innen und Choreograf*innen einnehmen, wie wir diese definieren und welche Problematiken mit ihnen entstehen.&nbsp;<br><br></div><div>// Stephan Herwig produziert seit 2006 konstant eigene Choreographien in München. Seine Arbeiten wurden präsentiert in Århus, Bremen, Hannover, Luxemburg, Regensburg, São Paulo, Turin und München. 2018 erhielt er den Förderpreis Tanz der Stadt München für herausragende künstlerische Leistungen und erhält seit 2019 eine dreijährige Optionsförderung. | <a href="http://www.stephanherwig.net/">www.stephanherwig.net<br></a><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-07 07:18:35 UTC</pubDate>
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         <title>02.06.2021 Mentorin: Katja Wachter</title>
         <author>TanzQuelle</author>
         <link>https://padlet.com/TanzQuelle/c8foglrieara3fzo/wish/1671575871</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Gruppe 2 // Mentorin: Katja Wachter</strong></div><div>Tanz: Alina Belyagina, Eléonore Bovet, Erica D’Amico, Wiebke Dobers, Sophie Gisbertz, Kathrin Knöpfle,&nbsp; Jana Kutschma, Alexandra Paal, Emmanuelle Rizzo</div><div>Lab // 26.04. – 02.05.2021 | je 14:00 bis 20:00 Uhr | Probenraum HochX in der Auenstraße</div><div>Präsentation // 02. Juni 2021 | 19 - 21 Uhr | HochX Theater</div><div>Videomitschnitt der Präsentation: <a href="https://vimeo.com/568355946">https://vimeo.com/568355946</a><br><br><strong>ERFAHRUNGSBERICHT LAB 2 – KATJA WACHTER<br></strong><br></div><div>Die Zusammenarbeit mit neun Tänzerinnen gestaltete sich als 1-wöchiges „Lab“ in leicht wechselnder Besetzung (da nicht immer alle anwesend sein konnten). Zunächst gab ich verschiedene Aufgaben oder Improvisationsstrukturen vor, die von den Tänzerinnen teils in der gesamten Gruppe, teils auch in kleineren Gruppen ausprobiert wurden.<br><br></div><div>Durch die Aufteilung in halbierte Gruppen-die Performer und die Zuschauenden- gab es die Möglichkeit, den Blick von außen demokratisch zu teilen und anschließendes Feedback sowohl aus der Innen- wie auch Außensicht zu geben.<br><br></div><div>Ein weiteres demokratisches Werkzeug war die Weiterentwicklung von Aufgabenstellung, so konnte jede innerhalb der Feedbackrunden Veränderungsvorschläge einbringen. Auch die letztendliche Präsentation der Ergebnisse (Reihenfolge und Besetzung der einzelnen Teilstücke) wurde in der Gruppe diskutiert und entschieden.<br><br></div><div>Insgesamt kann man sagen, dass der Arbeitsprozess sicher nicht ganz ohne Hierarchie stattfand, dass es aber einen Anteil an wirklich demokratischen Elementen gab, die ein Miteinander auf Augenhöhe ermöglichten und für beide Seiten (meine und die der Tänzerinnen) eine bereichernde Erfahrung war.<br><br></div><div>// Katja Wachter studierte Tanz an der London Contemporary Dance School, und gründete kurz darauf&nbsp; ihre Kompanie "Selfish Shellfish" 1995 in München. Seitdem entstanden jährlich mehrere Abendfüller und Kurzchoreographien, sowohl für ihre eigenes Ensemble, wie auch für andere, nationale und internationale Kompanien. Seit einigen Jahren arbeitet sie zunehmend im Bereich des Sprechtheaters: Sie unterrichtet an der Theaterakademie August Everding, kooperiert mit Regisseur*innen und Schauspieler*innen, inszeniert eigene Stücke und ist auch als Autorin für das Theater tätig. Die von ihr regelmäßig initiierten Improvisationsreihen bringen Tänzer*innen, Musiker*innen und Schauspieler*innen auf der Bühne zusammen. | <a href="http://www.katjawachter.de">www.katjawachter.de</a>&nbsp;<br><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-07 07:20:03 UTC</pubDate>
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         <title>03.06.2021 Mentorin: Bea Carolina Remark</title>
         <author>TanzQuelle</author>
         <link>https://padlet.com/TanzQuelle/c8foglrieara3fzo/wish/1671576285</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Gruppe 3 // Mentorin: Bea Carolina Remark</strong></div><div>Tanz: Kristina Bösl, Eléonore Bovet, Sonja Golubkowa,&nbsp; Deepa Hegde, Kathrin Knöpfle, Jana Kutschma, Katie May, Deepika Panchamukhi, Emmanuelle Rizzo</div><div>Lab // 10.05. – 14.05.2021 | je 10:30 bis 16:30 Uhr | CircusHub am Ostbahnhof</div><div>Präsentation// 03. Juni 2021 | 19 - 21 Uhr | HochX Theater</div><div>Videomitschnitt der Präsentation: <a href="https://vimeo.com/568356985">https://vimeo.com/568356985</a> <br><br><strong>ERFAHRUNGSBERICHT LAB 3– BEA CAROLINA REMARK&nbsp;<br></strong><br></div><div><strong>Nothing but me&nbsp; - Eine Auseinandersetzung mit uns selbst in Bezug zu Identitäten, Tanz, Körperlichkeit<br></strong><br></div><div>Wir sind es gewohnt, unsere eigenen Vorstellungen und Bilder über uns selbst und andere zu dem Maßstab zu erheben, an dem wir den Wert einer Zugehörigkeit zu einer Gesellschaft messen und uns vergleichen. Stellen wir uns vor, die Welt, wie wir sie kennen geht unter und wir müssen uns ganz neu (er)finden.&nbsp; Was bedeutet das für unsere eigene Lebensrealität? Welche Rolle wollen wir in unserem Leben spielen und wann sind wir wirklich glücklich? Mit diesen und anderen Fragestellungen haben wir uns (8 Frauen) beschäftigt und sind damit in den Tanz und die Bewegung gegangen. &nbsp;<br><br></div><div>Mir als Mentorin war es wichtig, dass jede Frau bzw. Tänzerin sich jeden Tag aufs Neue mit sich selbst und dem Thema von Identität, Freiheit, Zugehörigkeit auseinandersetzen darf und wir es gemeinsam in der Gruppe teilen können. Ohne Zwang und Druck. Die ersten zwei Tage haben wir uns ganz intensiv mit unserer inneren Bewegung auseinandergesetzt, haben diskutiert, haben uns Fragen gestellt und alles in Bewegung umgesetzt. Diese Hinwendung zu uns selbst in Bezug zur Gruppe und das Teilen miteinander hat erstmal einen sicheren Raum geschaffen und hat uns als Menschen, die sich vorher nicht kannten, nähergebracht.&nbsp;<br><br></div><div>Jede Tänzerin brachte ihr ganz eigenes Bewegungsmaterial und ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Identität zum Ausdruck und in die Gruppe und jeden Tag sind wir daran gewachsen. Dieses Vertrauen und die Hingabe hat ein Klima von Offenheit geschaffen. Wichtig war mir, dass die Tänzerinnen ihr ganz eigenes in die Welt-Gehen, was in dieser Woche zum Vorschein gekommen ist, in den Alltag transferieren können. &nbsp;<br><br></div><div>Tanz und Bewegung sind Möglichkeiten sich mit der eigenen inneren Freiheit auseinanderzusetzen und zu verbinden. Das schafft Raum nicht nur im Körper, sondern auch im Kopf.&nbsp; Wir sind in die eigene Welt von Realität und Fiktion, Schein oder sein eingetaucht und haben immer einen Alltagsbezug hergestellt.&nbsp;<br><br></div><div>In strukturgebenden Bewegungs- und Tanzeinheiten haben wir ausprobiert, improvisiert, erforscht, alleine, zu zweit, mit dem Raum und der ganzen Gruppe.&nbsp;<br><br></div><div>Auch konnten die Tänzerinnen mir als körperbehinderter Tanzschaffender alle Fragen stellen, die sie gerne wissen wollten und auch Bewegungen aus meinem Körper - der ja ein anderes Bewegungsmaterial mitbringt - ausprobieren. So wie wir alle unser ganz eigenes Bewegungsmaterial ausgetauscht und dadurch erweitert haben. &nbsp;<br><br></div><div>Dann ab Mitte der Woche versuchten wir das gemeinsam erarbeitete Bewegungsmaterial in eine gemeinsam strukturierte Improvisation zu bringen, um diese dann zum Abschluss des Labs zu präsentieren. Wir haben dann immer wieder ausprobiert und verworfen. Die Improvisation zum Abschluss, war nicht einstudiert, sondern aus dem Moment heraus erarbeitet, was sehr viel Tief hatte.&nbsp;<br><br></div><div>Durch die gemeinsame Verantwortung, die in der ganzen Gruppe lag und die Zeit, die wir für das Erforschen hatten, konnte sich der Prozess immer wieder wandeln und weiterentwickeln. Das war auch für mich als Mentorin sehr schön, da ich die Anregungen und Ideen der Tänzerinnen sehr inspirierend fand und wir uns gegenseitig bereichert und ergänzt haben.<br><br></div><div>Wenn wir unterschiedlichen Diskursen über Fähigkeiten, Zugehörigkeit, Ästhetiken Raum geben, dann entsteht etwas Gemeinsames, von dem wir alle lernen können. Durch diesen Begegnungsraum und die Auseinandersetzung mit einem Thema und der Umsetzung in Bewegung können wir unseren eigenen Erlebnishorizont erweitern. Wir haben auch mit Grenzen und Widerständen gearbeitet und die Gemeinschaft in der Gruppe hat uns getragen.&nbsp;<br><br></div><div>Ich selbst bin sehr glücklich und erfüllt aus dieser Woche heraus, da ich sehr viel davon mitgenommen habe, was die jungen Tänzerinnen mit mir geteilt haben.&nbsp;<br><br></div><div>&nbsp;Bei allen Schaffensprozessen in meiner künstlerischen Arbeit ist mir weniger wichtig, was als Ergebnis zum Schluss auf der Bühne steht, sondern, welche Veränderungen hat es in uns hinterlassen und wie wir diese in unseren ganzen eigenen Weg integrieren können.<br><br></div><div>Es ist letztendlich nicht wichtig, wer Choreograf*in ist, wer Tänzer*in ist, entscheidend ist, wie wir unterschiedlichste Potenziale zusammenbringen und dadurch ein Ganzes entsteht. So können wir die Welt größer machen, Machtverhältnisse ausgleichen und ein Miteinander fördern.&nbsp;<br><br></div><div>Denn jeder Mensch bringt etwas ganz Eigenes mit in diese Welt.&nbsp;<br><br></div><div><br></div><div><br><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-07 07:21:20 UTC</pubDate>
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         <title>Co-Creation Lab_Gespräche</title>
         <author>TanzQuelle</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Öffentliche Präsentation der Erkenntnisse und Gespräche</strong></div><div>30. Juni 2021 | 19 – 21 Uhr | <a href="https://us02web.zoom.us/j/86796246587?pwd=MmJNc1BhYnYzeVdVbzFXM1R2QzNKUT09">Zoom</a></div><div>Videomitschnitt der Gespräche im Anschluss an die Präsentationen: <a href="https://vimeo.com/showcase/8610941/video/561678929">https://vimeo.com/showcase/8610941/video/561678929</a>&nbsp;</div><div><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-07 07:25:07 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>TanzQuelle</author>
         <link>https://padlet.com/TanzQuelle/c8foglrieara3fzo/wish/1671578221</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>IDEE UND UMSETZUNG DER CO-CREATION LABS 2021<br></strong><br></div><div>Schon bei der Gründung der Münchner Initiative TanzQuelle war das demokratische künstlerische Schaffen unabhängig von Hierarchien ein Bedürfnis der Tänzer*innen innerhalb der Szene dieser Stadt. In den ersten Jahren bewegte sich diese Praxis in gemeinsamen Improvisationen und künstlerischer Recherche innerhalb der stetig fluktuierenden Gruppe. Durch die Kooperation mit dem HochX Theater entstand Anfang 2021 die Möglichkeit, diese Idee konkreter anzugehen. So wurden die Co-Creation Labs entwickelt.<br><br></div><div>Ziel der Labs war es, in drei Gruppen einen demokratischen Prozess zu erforschen, der allen Beteiligten Mitspracherecht und Entscheidungsmöglichkeiten bietet. Den Tänzer*innen sollten diese Labs die Chance bieten, sich frei vom Erfüllungsdruck aktiv einzubringen und so die eigene künstlerische Stimme innerhalb eines Prozesses als wertvoll wahrzunehmen.&nbsp;<br><br></div><div>Um den einzelnen Labs trotz der künstlerischen Offenheit eine Struktur zu geben, entschieden sich die Initiator*innen David Russo, Laura Manz und Martina Missel dafür, jeder Gruppe ein*e Mentor*in zur Seite zu stellen. Die drei Mentor*innen Bea Carolina Remark, Katja Wachter und Stephan Herwig leiteten jeweils sieben bis zehn Münchner Tänzer*innen in der Frage nach deren gemeinsamen künstlerischen Ausdruck als Gruppe.<br><br></div><div>Dieser Prozess bildete auch für die Mentor*innen eine Herausforderung, wie sie die Tänzer*innen anleiten können, ohne jedoch ihre eigene künstlerische Idee durchzusetzen. Dabei wählten alle drei einen sehr unterschiedlichen Ansatz, den sie jeweils selbst in kurzen Texten beschreiben.&nbsp;<br><br></div><div>Jede Gruppe probte eine Woche lang im Studio und präsentierte anschließend die entstandenen Ergebnisse im HochX vor einer kleinen Auswahl von Fachpublikum. Anschließend kamen wir mit den Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen ins Gespräch über die gemeinsame Arbeit und das so entstandene Ergebnis.<br><br></div><div>Schon in den Gesprächen wurde klar, dass durch den fehlenden Erfüllungsdruck einer künstlerischen Leitung bei den Tanzenden eine positive Veränderung wahrzunehmen war. Das gemeinsame Kreieren erzeugte zudem ein starkes Gruppengefühl und oszillierte immer wieder zwischen dem Vertreten eigener Impulse und der Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse aller Anwesenden.<br><br></div><div><br></div><div>Ursprünglich war geplant, alle drei Gruppen zu einem gemeinsamen Gespräch über die Co-Creation Labs einzuladen. So wollten wir die Unterschiedlichkeit der Ansätze und deren Wirksamkeit konkreter diskutieren. Dies war jedoch aufgrund der anhaltenden Pandemielage nicht möglich. Daher wurde dieses Gespräch in den digitalen Raum verlegt und findet am 30. Juni 2021 um 19 Uhr auf Zoom statt.<br><br></div><div>Für die Zukunft plant TanzQuelle weitere Labs durchzuführen und die Erforschung dieser Methode auszubauen. So werden Gruppen ganz ohne Mentor*innen gebildet und Gruppen die von einem Mentoring-Kollektiv geleitet werden. Zudem ist eine Gruppe geplant, die von einem oder mehreren Kindern geleitet wird.<br><br></div><div><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-07 07:27:17 UTC</pubDate>
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         <title>ÜBER TANZQUELLE</title>
         <author>TanzQuelle</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong><br></strong><br></div><div>TanzQuelle ist eine Münchner Initiative, die Synergien für die lokale Tanzszene entstehen lässt. Sie bietet eine Anlaufstelle für Tanzende der Stadt, um deren Potentiale und Talente erkennbar zu machen und zu fördern. So schafft TanzQuelle einen Raum für gemeinsame Recherchen, intensiven Austausch und künstlerische Entwicklung. Der daraus entstandene kreative Pool zeigt die Vielfalt der Tanzenden und deren breites Spektrum auf. TanzQuelle vereint Tänzer*innen verschiedenster Altersgruppen und Hintergründe mit Studierenden, Tanzpädagog*innen und Artist*innen aus dem neuen Zirkus. Gemeinsam werden bevorstehende Performances vorbereitet, verschiedene Ansätze und Tools ausprobiert, Arbeitstechniken kennengelernt, Kenntnisse und Fertigkeiten vertieft und im verbalen Austausch Analyse und Reflektion verfeinert.<br><br></div><div>Durch diesen offenen Austausch gelingt es TanzQuelle den Teilnehmenden Halt und Erfahrung, sowie Hilfe zur Selbsthilfe und Zugehörigkeit zurückzugeben. Zusätzlich bildet TanzQuelle eine Schnittstelle zwischen Tanzenden und kulturellen Initiativen, auch über die klassischen Bühnen hinaus. So entstehen Kooperationen, die den Tanz in München an den unterschiedlichsten Orten auf den Stadtplan setzen.&nbsp;<br><br></div><div>Initiiert wurde TanzQuelle von dem dringenden Bedürfnis der Münchner Tanzszene nach Austausch und Zugehörigkeit. Umgesetzt und koordiniert wird die Initiative von David N. Russo Laura Manz und Martina Missel.|&nbsp; <a href="http://www.tanz-quelle.de">www.tanz-quelle.de</a>&nbsp;<br><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-07 07:29:18 UTC</pubDate>
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         <title>ÜBER DAS HOCHX THEATER UND LIVE ART</title>
         <author>TanzQuelle</author>
         <link>https://padlet.com/TanzQuelle/c8foglrieara3fzo/wish/1671579078</link>
         <description><![CDATA[<div><strong><br></strong><br></div><div>Das HochX ist eine Spielstätte für Theater und Live Art im Münchner Stadtteil Au, die nach umfangreichen Renovierungsmaßnahmen im Herbst 2016 wiedereröffnet wurde. Gezeigt werden Arbeiten aus den Bereichen Theater, Tanz, Musik, Performance und Medienkunst. Darüber hinaus gibt es Gastspiele der nationalen und internationalen Szene, u.a. im Rahmen verschiedener Festivals der Landeshauptstadt München wie etwa DANCE, SPIELART oder RODEO.&nbsp;<br><br></div><div>Das HochX ist eine Infrastruktureinrichtung der Landeshauptstadt München und versteht sich als Raum zur Erprobung und Entwicklung neuer Ästhetiken und Arbeitsweisen in den zeitgenössischen darstellenden Künsten. Zu unseren Zielen gehört die Professionalisierung freien Arbeitens, die Vernetzung der Künstlerinnen und Künstler über geographische und disziplinäre Grenzen hinweg und die Vermittlung ästhetischer Prozesse an ein breites Publikum. | <a href="http://www.theater-hochx.de">www.theater-hochx.de</a>&nbsp;<br><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-07 07:30:15 UTC</pubDate>
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         <title>leben</title>
         <author>TanzQuelle</author>
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         <description><![CDATA[<div><br></div><div><br></div><div>gegangen</div><div>einen schritt&nbsp;</div><div>mehrere schritte</div><div>jahre</div><div><br></div><div>mein herz</div><div>schlägt&nbsp;</div><div>den rhythmus&nbsp;</div><div>meines</div><div>lebens</div><div><br></div><div>klopft&nbsp;</div><div>und &nbsp;</div><div>ich&nbsp; atme</div><div><br></div><div>hier&nbsp;</div><div>bin ich</div><div>geliebtes leben</div><div><br></div><div>ausgeatmet&nbsp;</div><div>in die welt</div><div><br></div><div>leben</div><div>immer&nbsp;</div><div>und</div><div>jeden tag</div><div>neu</div><div><br></div><div>sucht &nbsp;</div><div>mich und</div><div>hält mich</div><div>lebendig</div><div><br></div><div>und</div><div>ich gehe</div><div><br></div><div><br></div><div>(bea carolina remark)<br><br></div><div><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-07 07:35:38 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>TanzQuelle</author>
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         <pubDate>2021-08-07 07:52:08 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>TanzQuelle</author>
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         <author>TanzQuelle</author>
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