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      <title>Gewalt by kübra er</title>
      <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88</link>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2019-09-06 13:05:36 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2020-06-12 10:15:41 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Kurz-Doku: Erfahrungen mit häuslicher Gewalt</title>
         <author>kuebra_erb</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/426804214</link>
         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Die Betroffene, Frau Ursula, lebte sechs Jahrelang mit ihrem Partner zusammen, welcher sie anfangs psychisch und später körperlich misshandelt hat. Ursula erzählt, dass das erste Jahr mit ihrem ehemaligen Partner wundervoll sei und sie sich liebten. Die Gewaltausübungen begonnen nach der Geburt ihres Sohnes. Es fing an mit Beleidigungen und Demütigungen: „Deine Beine sind zu Fett.“; „Du kannst nicht kochen“. Diese entwickelten sich zu stärkeren und verletzenderen Ausdrücken bis hin zu häufigeres Schubsen. Nach einer gewissen Zeit erlitt die Betroffene mehrere Schläge, die meist am Gesicht angewendet wurden. Dies nahm einen weiteren schlechten Verlauf, indem das Opfer mit versuchten Vergewaltigungen misshandelt und Zuhause eingesperrt wurde. Trotz alldem hat sich Ursula dazu geweigert, aufgrund ihrer Verletzungen, zum Arzt zugehen, falls sie überhaupt die Erlaubnis hatte das Haus zu verlassen. </div><div>Außerdem bekam der vierjährige Sohn viel mit, welche zu einem verstörten Verhalten bei ihm führte. Schließlich bemerkte eine Kindergartenerzieherin die schweren Wunden an Ursulas Gesicht. Die Erzieherin brachte sie und ihren Sohn anschließend zu einem Frauenhaus, was die Rettung für Ursula war, trotz Mangel an Geld und Besitztümer, denn dort konnte sich die Betroffene wieder stabilisieren und vorerst in Sicherheit leben. </div><div>Aufgrund fehlender Beweise war es nicht möglich Ursulas Ex-Partner zu verurteilen. Zusätzlich wurde ihr das Sorgerecht ihres Sohnes abgenommen, da sie psychisch Instabil sei.</div><div>Die meisten Frauen suchen den Fehler bei sich selber und versuchen diese Alltagsrealität zu verdrängen. Auch wenn die Situation Aushilfslos zu sein scheint, bleiben die meisten Opfer bei ihren Partnern und schweigen, einerseits aus Angst und Scham, dass die Situation sich verschlechtert, sobald etwas an die Öffentlichkeit gerät. Andererseits in der Hoffnung, dass das Verhältnis sich nach einer Zeit verbessern wird.</div><div><br>Von Kübra Erboga   (zuletzt abgerufen am: 17.01.2020)</div>]]></description>
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         <pubDate>2019-12-26 14:25:51 UTC</pubDate>
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         <title>Psychische Gewalt in Bezug auf Erziehung </title>
         <author>annamariaseeburg</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/429120158</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Psychische Gewalt ist die häufigste Form von Gewalt an Minderjährigen. In vielen Haushalten müssen Kinder dies täglich erleben, indem sie sowohl bewusst, als auch unbewusst zugefügt wird. So kann auch schon ein Satz wie: „Kapierst du das eigentlich nie?“, als Lächerlichmachen verstanden werden, was unter psychische Gewalt fällt. Somit kann man auch sagen, dass Gewalt unterschiedlich aufgefasst wird, was der eine noch als harmlos oder Spaß auffasst, nehmen andere schon als Verletzung wahr.¹</div><div>Psychische Gewalt oder auch „Schwarze Pädagogik“ genannt, reicht zurück bis in die Nazi-Zeit und wirkt bis heute nach. Diese Form von Erziehung wurde davon geprägt, dass der Wille des Kindes, durch emotionale Kälte kontinuierlich gebrochen wird. Dies kann durch Drohungen, Kränkungen, unbegründete Bestrafungen, Ausgrenzung, Desinteresse und emotionale Zurückweisung geschehen. Sie hinterlässt, im Gegensatz zu körperlicher Gewalt keine sichtbaren Spuren, jedoch finden sich Veränderungen im Ver-halten der Kinder wieder. Entweder das Kind wird still und zieht sich zurück, wird depressiv und hat wenig soziale Kontakte oder das Kind wird aggressiv.²</div><div>Häufig wird behauptet, dass diese Art der Gewalt Narben im Gehirn hinterlässt, was nicht bildlich zu verstehen ist. US-amerikanische Forscher fanden heraus, dass sich das Erbgut von rumänischen Waisenkindern veränderte: Hierbei wurden DNA-Tests an Kindern zwischen sechs und zehn Jahren durchgeführt. Dabei kam heraus, dass die Telomere, die Enden der Chromosomen, deutlich verkürzt waren und je mehr Zeit die Kinder im Heim verbrachten, desto kürzer waren sie. Da die Telomerlänge als Hinweis für das Altern gilt, ist die Lebenserwartung dieser Kinder dementsprechend kürzer. Aber auch an der Universität Münster wurden Untersuchen, mithilfe von Magnetresonanz-Tomografie, an Individuen, welche unter mangelnder Zuwendung litten, gemacht. Es wurde beobachtet, dass wichtige Gehirnstrukturen, welche zum Beispiel für das Lernen und das Gedächtnis zuständig sind, verkleinert waren. In den Stirnlappen, die für die Regelungen von Emotionen zuständig sind, wurden ähnliche Beobachtungen gemacht.³</div><div>Fatal sind auch die Spätwirkungen von psychischer Gewalt, da sie oft Auswirkungen auf den Charakter des Menschen hat. Emotionaler Missbrauch im Kindesalter erzeugt eine Bindungsunsicherheit. Dies entsteht durch Mangel an Urvertrauen und kann sogar zu einer Bindungsstörung führen. Durch diese Unsicherheit geht auch das Vertrauen in die eigenen Gefühle verloren und es äußert sich ein schwieriges Sozialverhalten. Dadurch können zukünftige Paarbeziehungen schneller und häufiger scheitern. Außerdem wird die Bindungsunsicherheit automatisch an die Kinder weitergegeben und ein Teufelskreis entsteht.²</div><div>Unter solchen Umständen wird sich ein Kind nicht ideal entwickeln können. Weitere Folgen sind somit verlangsamte oder mangelnde Entwicklungen im motorischen, sprachlichen, kognitiven und sozialen Bereich. Dies zeigt auch das Beispiel des rumänischen Kinderheims. Manche Kinder im Alter von drei Jahren können dort weder laufen noch sprechen.²<br><br>¹ : <a href="https://www.fritzundfraenzi.ch/erziehung/elternbildung/verbale-gewalt-wenn-worter-die-kinderseele-verletzen?page=all">https://www.fritzundfraenzi.ch/erziehung/elternbildung/verbale-gewalt-wenn-worter-die-kinderseele-verletzen?page=all</a> (zuletzt abgerufen am: 21.12.2019)</div><div>²: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EG04vU2h7Rw">https://www.youtube.com/watch?v=EG04vU2h7Rw</a> (zuletzt abgerufen am: 21.12.2019)</div><div><a href="https://www.sos-kinderdorf.de/portal/paedagogik/fachthemen/paedagogische-begleitung/umgang-mit-psychisch-belasteten-kindern-und-jugendlichen/fallbeispiel">https://www.sos-kinderdorf.de/portal/paedagogik/fachthemen/paedagogische-begleitung/umgang-mit-psychisch-belasteten-kindern-und-jugendlichen/fallbeispiel</a> (zuletzt abgerufen am: 21.12.2019) </div><div>³:<a href="https://www.fr.de/wissen/gewalt-hinterlaesst-tiefe-narben-gehirn-11358231.html">https://www.fr.de/wissen/gewalt-hinterlaesst-tiefe-narben-gehirn-11358231.html </a>(zuletzt abgerufen am: 21.12.2019)<br>Von Anna-Maria Seeburg</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-08 18:55:44 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Psychische Gewalt in Hinblick auf ein Fallbeispiel ¹</title>
         <author>annamariaseeburg</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/429125118</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Bei dem Fall Linus handelt es sich um einen Jungen, der seit seinem dritten Lebensjahr bei seinem Vater lebte, bei dem er Misshandlung und Vernachlässigung erfuhr. Laut seines Kinderarztes und seines Kindergartens war er extrem unterernährt und dehydriert. Aus diesem Grund kam er in Kinderdorf. Linus bekam schon früh das Gefühl alleine und verlassen zu sein, denn alle seine Stiefgeschwister durften weiterhin bei den Eltern leben. Außerdem folgten oft nach alltäglichen Anforderungen Ausdrücke, wie: „Ich bring' mich noch um“, oder „Ich geh nie wieder in die Schule“. Hieran kann man sehen, dass schon in diesem jungen Alter massive Veränderungen im kindlichen Verhalten vorliegen. Somit wies er bei täglichen Herausforderungen, die er offensichtlich als Druck empfand, aggressives Verhalten auf. Oft brauchte Linus im Kinderdorf eine Eins-zu-Eins Behandlung und konnte dies nicht mit anderen Kindern tun. Das zeigt ein schlechtes soziales Verhalten, was auch eine Folge von psychischer Gewalt ist. </div><div>Im Alter von neun bis zwölf wurde der Junge insgesamt dreimal in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie aufgenommen, da er ein starkes aggressives und selbstverletzendes Verhalten zeigte. Ein Grund für den Aufenthalt in der Psychiatrie war ein Suizidversuch. Innerhalb der Behandlung verweigerte er sich immens und reagierte extrem cholerisch. Damit zeigt sich, dass er durch die emotionale Zurückweisung und den Missbrauch der Eltern, gewaltig leidet und dadurch ein in sich gekehrtes Verhalten entwickelt hat. Durch die vielen negativen Erfahrungen, wie zum Beispiel mangelhaftes Urvertrauen und zu viel Ur-misstrauen, hat Linus nun Angst sich von anderen helfen zu lassen und kann sich nur schwer bis gar nicht an neue Menschen binden. Dies ist auch ein Grund dafür, dass er im Kinderdorf meist nur eine Eins-zu-Eins Behandlung akzeptierte. </div><div>Während seines Aufenthaltes im Kinderdorf, musste Linus weiterhin mit Rückschlägen kämpfen. Er er-fuhr, wie vorher schon einmal genannt, Desinteresse und Ausgrenzung von seiner Mutter. Doch auch zum Beispiel mit 14 Jahren, musste Linus mit Zurückweisung der Mutter umgehen, denn sie sagte die Teilnahme an der Konfirmation des Jungen ab. Mithilfe der Fachkräfte in dem Kinderdorf konnte Linus beruhigt werden und er war der Auffassung, dass er sich nicht sein gesamtes Leben von „ihr kaputt machen lässt“. </div><div>Linus ist nun auf dem Weg in ein selbstständiges Leben und hat, in Bezug auf Kontakt mit seiner Mutter, sie damit konfrontiert, dass sie ihn stark vernachlässigt hat. An diesem Ergebnis sieht man, dass Linus Verletzungen angefangen haben zu heilen und er gelernt hat, mit seiner Vergangenheit umzugehen. Wahrscheinlich hätte er diese Entwicklung ohne Hilfe gar nicht vollzogen. </div><div>Anhand dieses Beispiels erkennt man, was für schwerwiegende Folgen Gewalt haben<strong> kann</strong>. Vor allem im jungen Alter sind solche Erfahrungen maßlos drastisch für die kindliche Entwicklung. ¹<br><br>¹ : <a href="https://www.sos-kinderdorf.de/portal/paedagogik/fachthemen/paedagogische-begleitung/umgang-mit-psychisch-belasteten-kindern-und-jugendlichen/fallbeispiel">https://www.sos-kinderdorf.de/portal/paedagogik/fachthemen/paedagogische-begleitung/umgang-mit-psychisch-belasteten-kindern-und-jugendlichen/fallbeispiel</a> (zuletzt abgerufen am: 04.01.2020)<br>Von Anna-Maria Seeburg</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-08 19:02:03 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Was ist Rituelle Gewalt? </title>
         <author>thaike_steitz</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/429154478</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Unter ritueller Gewalt versteht man gezielte, planvolle Anwendung von Gewalt, welche den Tätern einen Nutzen erbringen soll. Die Täter rechtfertigen ihre Handlungen mit der von ihnen vertretenen Ideologie und agieren immer in Gruppen. Beispielsweise ist sie in einigen religiösen Gruppen vorzufinden, wie im Satanismus, in denen sie gebraucht wird um ihre Opfer, oder Anhänger steuerbar werden zu lassen. Diese Systematische Gewalt betrifft viele Kinder die in diese Verhältnisse hineingeboren werden. Betroffene wachsen oft mit diesen gezielten psychischen und körperlichen Misshandlungen auf, um sie auf kommerzielle Ausbeutung abrichten zu können. Beispielsweise werden des öfteren Verbindungen zu Organisierter Kriminalität (Pädokriminalität, Gewalt-Pornografie, Zwangsprostitution, Drogenkriminalität, Menschenhandel und Menschenschmuggel usw.) nachgewiesen. Um möglichst viel Gewinn mit ihren Opfern zu erzielen, müssen diese gefügig gemacht werden.<sup> 1</sup><br>Die Folgen begleiten die Geschädigten oft ein Leben lang, da sie bereits in ihrer frühen Kindheit in einem schädlichen Umfeld aufwachsen und somit ihre Entwicklung stark negativ beeinflusst wird. Die Gewalt die im Kindesalter erfahren wird, wird von den Betroffenen nach einiger Zeit als Normalität empfunden, da sie nie etwas anderes erlernt haben.<sup>2</sup><br><br>Bei Ritueller Gewalt handelt es sich um extreme, fast ausschließlich sexualisierte Gewalt, die oftmals mit Folter gleichzusetzen ist. Das Muster der rituellen Gewalt ist grundsätzlich dasselbe: Opfer werden von der Tätergruppe getrimmt die Misshandlungen unter allen Umständen vor ihrem äusseren Umfeld zu verbergen. Diesen Effekt erhalten die Täter durch massive manipulation und Drohungen. Die Täter empfinden ihre Taten nicht als falsch, da sie im Rahmen einer Ideologie handeln. Es besteht auch eine große Wahrscheinlichkeit das die Täter selbst mit ähnlichen Missbräuchen, in einem ähnlichen Umfeld aufgewachsen sind. Dadurch wird deutlich das rituelle Gewalt vorallem aus einer weitreichenden Struktur besteht. Die Täter verfolgen das Ziel maximale Macht über ihre Opfer zu haben und sie von religiösen, spirituellen oder weltanschaulich-religiösen Glaubensvorstellungen zu überzeugen. Sobald man in so eine Struktur gerät, wird es schwer dort hinauszufinden. Ausstiegswillige werden bedroht, erpresst, oder als letzte möglichkeit ermordet damit nichts der Straftaten der Gruppe an die Öffentlichkeit geraten.<sup>3</sup><br><br><br><sup>1</sup>: https://www.infoportal-rg.de/rechte-seitenspalte/definitionen/<br> <sup>2</sup>:https://beauftragter-missbrauch.de/praevention/was-ist-sexueller-missbrauch/organisierte-sexualisierte-und-rituelle-gewalt<br><sup>3</sup> :https://dornrose.de/spezielle-themen/rituelle-gewalt-was-ist-das/<br> <br>Von Thaike Steitz</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-08 19:39:42 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Was sind die Folgen von Ritueller Gewalt?</title>
         <author>thaike_steitz</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/429157682</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Dissoziative Identitätsstörung</strong><br>Durch den langen Prozess der Misshandlungen werden die Leidtragenden traumatisiert, was dissoziative Identitätsstörungen auslösen kann. Bei der dissoziativen Identitätsstörung bilden sich mehrere Persönlichkeiten in einem Individuum.<br> Bei extremen Fällen dieser Krankheit kommt es dazu das der Erkrankte zeitweise wie von einer anderen Person übernommen scheint. Diese Art der Dissoziativen Persönlichkeitsstörung nennt man "Besessenheitsform". Während solch einer Phase ist es für Außenstehende offensichtlich das es sich hierbei um eine andere Identität des Betroffenen handelt. Oft ändert sich die Stimme und Gestik der Person.<br>Bei einer milderen Form dieser Störung ist es für andere weniger offensichtlich das jemand daran leidet. Bei dieser nicht mit Besessenheit zusammenhängenden Form fühlt die Person wie sich ihre Selbstwahrnehmung verändert. Dabei kann es dazu kommen das sie sich wie ein Beobachter des eigenen Handelns fühlt. Es kommt ihnen also nicht so vor als wären sie es selber die die Aktionen ausführen.<br>  <br> 90% der davon Betroffenen haben im Kindesalter traumatische Erlebnisse erlitten, wie zum Beispiel schweren Missbrauch, Vernachlässigung oder Verlust. Die menschliche Psyche sieht die Dissoziation als einen Schutzmechanismus. Indem sie die Persönlichkeit der Opfer in mehrere Teile spaltet, werden auch die belastenden Erlebnisse indirekt darauf aufgeteilt. Dadurch versucht das Gehirn die Opfer vor Überforderung zu schützen.  Dabei kann es auch sein das bestimmte Erlebnisse einfach aus dem Gedächtnis der Gestörten ausgeblendet werden. Durch diese Erinnerungslücken kann es schwierig werden für Leidtragende ihre Misshandlung zu identifizieren und sie der rituellen Gewalt zuzuordnen.Oft werden sie sich erst im Erwachsenenalter darüber bewusst was ihnen angetan wurde.<sup>1<br><br></sup>Die dissoziative Identitätsstörung kann durch Therapien behandelt werden. Um Erfolge zu erzielen wird vorallem an den auslösenden Situationen gearbeitet, um die Dissoziation zu überwinden. Für den Patienten ist es von großer Bedeutung das er im Laufe der Therapie alle verdrängten Erinnerungen wahrnehmen kann und lernt mit ihnen umzugehen. So hat er eine realistische chance eine Persönlichkeit zu bilden welche nicht aus mehreren Teilen besteht.<sup>2<br><br></sup><strong>Gesellschaftliche Probleme</strong><sup><br></sup>Wenn Opfer später erkennen das ihnen Unrecht getan wurde ist es schwer für sie angemessene Hilfe in Anspruch zu nehmen, da der rituelle Teil der Misshandlung in Gerichtsprozessen oder von der Gesellschaft nicht erfasst wird. Somit wird der Kern des Problemes oft nicht gelöst. Natürlich bekommen die unmittelbaren Täter daraufhin ihre Strafe, jedoch bedarf es mehr als das um die kriminellen Machenschaften der Gruppen zu beenden. Um rituelle Gewalt zu minimieren ist es nötig die Komplette Organisation mit all ihren Strukturen zur Rechenschaft zu ziehen. Falls dies nicht geschieht, und auch nur wenige Menschen der Tätergruppe auf freiem Fuß verbleiben, ist es überaus einfach für sie sich neue Opfer zu suchen um ihre Gruppe erneut zu vergrößern.<sup> <br><br><br></sup><br><sup>1</sup>:https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/psychische-gesundheitsst%C3%B6rungen/dissoziative-st%C3%B6rungen/dissoziative-identit%C3%A4tsst%C3%B6rung<br><sup>2</sup>:https://www.klinik-waldschloesschen.de/behandlung/stoerungsbilder/dissoziative-stoerungen/<br><br>Von Thaike Steitz</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-08 19:44:26 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Wirken sich Videospiele mit gewaltsamen Inhalt auf das Verhalten von Minderjährigen aus?</title>
         <author>annamariaseeburg</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/429202531</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Viele Videospiele mit gewaltsamen Inhalt, wie „Call of Duty“ sind meist erst ab 18 Jahren zu erwerben. Jedoch gelangen viele Minderjährige an diese. Nun stellt sich die Frage, ob und inwiefern sich diese Spiele sich auf die Kinder und Jugendlichen auswirken können.</div><div><br><br></div><div>Der Jugendschutz behauptet: „Filme und elektronische Spiele können die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen oder sogar gefährden.“ Denn das Jugendschutzgesetz sieht vor allem z.B. unsittliche oder zu Gewalt und Verbrechen tendierende Medien (wie Medien, die Morde detailliert darstellen), als jugendgefährdend an.¹</div><div>Man erkennt also, dass Medien, wie „Call of Duty“, vollkommen in die Kategorie jugendgefährdend reinpasst, denn dieses Videospiel beinhaltet das Töten von anderen. Wenn die Auflösung des sogenannten „Ballerspiels“ noch (super)realistisch ist und man in der „Ego-Perspektive“, also aus der Sicht des Tötenden spielen kann, könnte man behaupten, dass diese Art von Spielen nur Schlechtes für das Verhalten von Minderjährigen bedeutet.</div><div>Zudem kann die soziale Interaktion der Spieler berücksichtigt werden. Oft wird nebenbei auf anderen Plattformen telefoniert oder geschrieben, um den Spieler zu weiteren Gewalttaten anzustiften oder zu beleidigen. Dies steigt die Aggressivität und gleichzeitig äußert sich durch Demütigung und Beleidigun-gen Frustration.²</div><div>Ein weiterer Punkt der für eine Veränderung des Verhaltens spricht ist, dass statt Anregung von Empathie den Mitspielern bei Leid oder Verletzungen zu helfen, taktisches Verhalten gefordert wird.²</div><div>Auch der Kriminologe Christian Pfeiffer hat sich zu diesem Thema geäußert. Seiner Einschätzung nach seien viele Videospiele sogar mit einer zu geringen Altersbeschränkung gekennzeichnet oder sollen sogar vom Markt genommen werden. Pfeiffer führt seit zwei Jahren (Stand 2007) eine Studie aus Berlin, die Minderjährige bis zu deren 16. Lebensjahr begleitet, um herauszufinden, inwiefern Medienkonsum bei Kindern zu negativen Folgen führt. Dabei wurde beobachtet, dass Kinder mit Bildschirmgeräten im Zimmer häufig übergewichtiger sind und schlechtere Zensuren haben, als die, die über keine dergleichen Geräte im eigenen Zimmer verfügten. Außerdem,so behauptet Pfeiffer, haben gewalttätige Spiele negative Auswirkungen auf die Konzentration. Dies testete er in einem Experiment, in dem eine Gruppe aus Erwachsenen vor einem Tischtennisspiel Gewaltspiele spielte und weitere kurz vor dem Tischtennis spielen, leichte Mathematikaufgaben lösten.³</div><div><br><br></div><div>Anhand dieser Aussagen werden folgende Veränderungen von Kindern durch gewaltsame Spiele beschrieben: Eine höhere Aggressivität, Frustration durch Demütigung, der Verlust von Empathie und Konzentration und Fettleibigkeit. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass diese Auswirkungen nicht zwangsläufig auftreten müssen.<br><br>¹ : <a href="https://www.jugendschutz-aktiv.de/informationen-fuer-gewerbetreibende-und-veranstalter/die-vorschriften-im-">https://www.jugendschutz-aktiv.de/informationen-fuer-gewerbetreibende-und-veranstalter/die-vorschriften-im-</a><a href="https://www.jugendschutz-aktiv.de/informationen-fuer-gewerbetreibende-und-veranstalter/die-vorschriften-im-einzelnen/filme-und-videospiele.html"> einzelnen/filme-und-videospiele.html</a> (zuletzt abgerufen am: 08.01.2020)</div><div>²: <a href="https://www.schau-hin.info/grundlagen/ballerspiele-egoshooter-und-killergames">https://www.schau-hin.info/grundlagen/ballerspiele-egoshooter-und-killergames</a> (zuletzt abgerufen am: 08.01.2020)</div><div>³: <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/computerspiele-wenn-kinder-moerder-spielen-1490149.html">https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/computerspiele-wenn-kinder-moerder-spielen-1490149.html</a> (zuletzt abgerufen am: 08.01.2020)<br>Von Anna-Maria Seeburg</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-08 21:07:26 UTC</pubDate>
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         <title>Sexualgewalt</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/429623986</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Als Sexualgewalt oder sexuelle Gewalt bezeichnet man jede Form körperlicher Beeinträchtigung einer anderen Person in sexueller Hinsicht oder Androhung dieser. Es gibt eine große Bandbreite von sexueller Gewalt, welche verbale Sexualgewalt beinhaltet bis hin zu "zufälligen" Berührungen und Vergewaltigung. Hier geht es im Besonderen um sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen.<br>80 - 90% der Täter sind männlich, nur 10- 20 % weiblich.  Sie tauchen in allen sozialen Schichten auf. Ein Drittel der Fälle sexueller Gewalt werden sogar von Kindern oder Jugendlichen ausgeübt.  <br>Die meisten Täter sind den Opfern bekannte Personen, oft sogar Familienmitglieder. Sie nutzen das zwischen Opfer und Täter bestehende Vertrauensverhältnis aus. Oft reden Täter den Opfern ein dass es sich bei ihren Taten nicht um Missbrauch handelt, leugnen die Taten oder verharmlosen sie. Wenn der Täter aus der eigenen Familie stammt wird der Missbrauch von anderen Familienmitgliedern oftmals ignoriert ,verschwiegen oder geleugnet um den Familienruf nicht zu gefährden. In vielen Fällen wollen andere Familienmitglieder die Wahrheit auch nicht erkennen und verharmlosen der verdrängen Hinweise auf Missbrauch. <br>Auch in Bildungs-, Sport-, und Freizeiteinrichtungen ist sexueller Missbrauch Minderjähriger nicht unüblich. Hier nutzen die Täter ihre höhere, autoritäre Stellung aus. Sie haben eine Mentor-Funktion und bauen Vertrauen zu ihren Opfern sowohl auch zu deren Eltern auf. Die meisten Täter in solchen Autoritätsrollen wie Lehrer, Trainer oder andere Aufsichtspersonen machen sich in ihrem Kollegium beliebt indem sie unangenehme Aufgaben freiwillig übernehmen oder ähnliches. Dadurch werden sie glaubwürdig und niemand würde ihnen sexuelle Gewalt gegenüber ihren Schützlingen zutrauen. Sie suchen sich als Opfer meist unsichere Kinder oder Jugendliche, die sich nach Nähe und Zärtlichkeit sehnen da sie diese von Zuhause nicht bekommen. <br>Die häufigsten Motive für sexuellen Missbrauch sind der Wunsch Macht auszuüben, das Gefühl der Überlegenheit und Pädophilie.<br>Bei den Opfern lösen die Taten oft schwere Traumata aus. Sie können den Missbrauch nicht ohne Langzeitfolgen wie Berührungsängste, Vertrauensprobleme oder Bindungsängste verarbeiten.<br>Es gibt einige Symptome im Verhalten eines Kindes oder Jugendlichen, die auf Missbrauch hinweisen, eindeutig sind diese jedoch nie. Zu diesen Symptomen gehören übersteigerte Ängstlichkeit oder Aggressivität, Leistungsabfall, Rückzug oder Abschattung und sexualisiertes Verhalten. Auch psychosomatische Symptome wie Schlafstörungen, Kopf- und Bauchschmerzen oder Hauterkrankungen können aus sexuellem Missbrauch hervorgehen. Spätfolgen sind häufig Selbstverletzung, übermäßiger Konsum von Rauschmitteln bis hin zu Sucht oder extreme Abmagerung oder Zunahme. Die Opfer wollen ihren Körper verändern damit er sie nicht ständig an die Taten erinnert. Viele Opfer von Sexualgewalt fühlen sich selbst verantwortlich für das was ihnen zugestoßen ist und leiden unter Schuldgefühlen. Sie trauen sich nicht sich anderen Personen anzuvertrauen oder schämen sich.<br><br>https://beauftragter-missbrauch.de/praevention/was-ist-sexueller-missbrauch/definition-von-sexuellem-missbrauch <br>(zuletzt aufgerufen am 17.01.2020) <br><br>von Julia Proksch</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-09 18:10:18 UTC</pubDate>
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         <title>Wer übt rituelle Gewalt aus?</title>
         <author>thaike_steitz</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/429690421</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Tätergruppen sind in Form einer Hierarchie strukturiert, an dessen Spitze meist Männer stehen. Die Macht innerhalb der Gruppe ist so aufgeteilt, das jene die am Ende der Hierarchie stehen wenig über die Ziele und Absichten der Gruppe erfahren. Die Strukturen gehen oft über viele Generationen hinweg und vermitteln den jungen Anhängern immer eine bestimmte Ideologie. Diese Ideologie kann von Religiösen Motivationen geprägt sein, aber auch durch andere Weltansichten.<sup>1</sup><br>Das Ziel der Täter ist es den Willen der Opfer zu brechen, um sie so gehorsam wie möglich werden zu lassen. Es kommt in in vielen Fällen dazu das das Leid der Opfer von den Verbrechern vermarktet wird. Beispielsweise verkaufen sie Videoaufnahmen der Taten, oder bringen die Opfer dazu ihren Körper an Fremde zu verkaufen.<br><br><strong>Satanisten:</strong><br>In satanistischen Kulten wird rituelle Gewalt oft eingesetzt. Nicki* zum Beispiel, wurde in solch einen sadistsichen Kult hineingeboren. Ihre Familie war laut ihr von bedeutender Rolle für die Gruppe. Sie und ihre Geschwister wurden bereits als Kinder von ihrer Mutter dem Kult ausgesetzt. Sie beschreibt wie sie Teil eines Rituals war indem sie mit Blut beschmiert wurde und danach einer Gruppenvergewaltigung zum Opfer fiel. Die Satanisten gaben ihr und den anderen Opfern oft Drogen damit sie die Misshandlungen einfacher über sich ergehen lassen. Die Täter setzten Nicki immer wieder starken Manipulationen aus. Sie versprachen ihr eine besser Rangordnung in der Hierarchie oder dergleichen wenn sie die bevostehenden Misshandlungen durchhält. <br>Heute lebt Nicki fern ab von der Sekte. Mit den Folgen muss sie allerdings noch heute leben. Sie ist nicht mehr in der Lage vollzeit zu arbeiten und mental noch immer schwer belastet.<sup>2<br><br></sup><strong>Colonia Dignidad:</strong><sup><br></sup>Ein weiteres Beispiel eines Falles ist die Sekte Colonia dignidad.Sie befindet sich in Chile, wurde aber von Deutschen gegründet.<br>Hier handelt es sich um eine christliche sektensiedlung, die ca. 300 Quadratmeter umfasst. Der Anführer der Sekte war Paul Schäfer, ein evangelischer Jugendpfleger. Er folterte, vergewaltigte und tötete seine Opfer. Dabei schaffte er es immer das die Opfer sich selbst die Schuld daran geben das sie misshandelt werden. Durch immense Manipulation, dachten sie ihre miserable Lage sei eine Strafe Gottes. Der Emotionale Horror führt dazu das die Opfer ihren Willen verlieren und nur existieren mit dem Ziel den Erwartungen des Anführers zu entsprechen um möglichst wenig Strafen zu erhalten.<br> Georg Laube wurde als kleines Kind von seinen Eltern in die Sekte gebracht. Da der Anführer Eltern und Kinder strikt trennte war es für Georg unmöglich eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Schäfer wollte „entwurzelte Menschen“ kreieren. Er trennte auch Frauen und Männer voneinander, Liebesbeziehungen wurden bestraft. All dies tat er im jeden Schritt seiner Opfer kontrollieren zu können. Georg dachte immer wieder daran zu fliehen, jedoch hatte er zu viel angst was im geschehen würde falls er es nicht schafft. Wurde jemand bei einem Fluchtversuch ertappt, wurde er von Hunden gehetzt und gefangen, danach Von Schäfer bestraft.<strong><br></strong>Heute ist Schäfer tot, und an dem Ort wo früher die Siedlung war steht ein Hotel Es erinnert nur wenig an die grausigen Erlebnisse von denen Georg Laube erzählt. Er wohnt mittlerweile im Süden Chiles, weit weg von der Sekte.<sup>3</sup><br><br><br>*Name zum Schutz der Opfer geändert<br><br><sup>1</sup>:https://dornrose.de/spezielle-themen/rituelle-gewalt-was-ist-das/<br><sup>2</sup>:https://www.youtube.com/watch?v=JXAWeQw5fYs<br><sup>3</sup>:https://www.spiegel.de/geschichte/colonia-dignidad-in-chile-das-grauenvolle-regime-der-sekte-a-1076894.html<br><br>Von Thaike Steitz</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-09 19:47:04 UTC</pubDate>
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         <title>Häusliche Gewalt</title>
         <author>kuebra_erb</author>
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         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Häusliche Gewalt beschreibt physische, sexuelle und psychische Gewalt zwischen Personen in einer Gemeinschaft. Bei dieser Form von Gewalt sind fast ausschließlich nur Frauen betroffen. Außerdem ist häusliche Gewalt kein einmaliges Ereignis, sondern eine länger andauernde Handlung.</div><div>Diese Personen leben in einer Partnerschaft, Familie oder in einer Gemeinschaft mit anderen Personen zusammen. Meistens handelt es sich um eine Beziehung, die noch besteht oder in naher Zukunft aufgelöst werden kann. Die Gewalttaten können dabei auch außerhalb der Wohnung liegen, z.B. Straße, Geschäft und Arbeitsstelle, trotzdem bleibt die Wohnung stets der Hauptort.</div><div>Die Gewaltausübungen besitzen verschiedene Erscheinungsformen, welche meistens mit verbaler Gewalt beginnt wie z.B. Beleidigungen, Demütigungen, Einschüchterungen und gefährlichen Bedrohungen. Darauf können sexuelle Misshandlungen sowie Freiheitsberaubung als auch Vergewaltigungen folgen. Im schlimmsten Fall ereignen sich anschließend versuchte oder vollendete Morde.</div><div>Häuslicher Gewalt kann in allen Einkommensschichten, Altersgruppen und Religionen auftreten.</div><div>Die andauernden Machtverhältnisse zwischen Täter und Opfer sind die Ursachen von Häuslicher Gewalt. Der Täter möchte Kontrolle über das Opfer erlangen und seinen Machtanspruch oder seinen Willen durchsetzen. Dies wird häufig durch Eifersucht oder dem Verlangen nach dem Besitz der Partnerin ausgelöst, in der die Überlegenheit des Täters bewiesen wird.¹<br><br>¹:<a href="https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/haeusliche-gewalt/">https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/haeusliche-gewalt/</a><br><a href="https://www.frauenrechte.de/unsere-arbeit/themen/haeusliche-und-sexualisierte-gewalt/146-was-ist-haeusliche-gewalt/403-ursachen-haeuslicher-gewalt">https://www.frauenrechte.de/unsere-arbeit/themen/haeusliche-und-sexualisierte-gewalt/146-was-ist-haeusliche-gewalt/403-ursachen-haeuslicher-gewalt</a> (zuletzt abgerufen am: 17.01.2020)<br><br>Von Kübra Erboga</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-09 22:45:23 UTC</pubDate>
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         <title>Auswirkungen auf Betroffene</title>
         <author>kuebra_erb</author>
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         <description><![CDATA[<div><br>Häusliche Gewalt trägt gravierende Folgen mit sich, sowohl psychische als auch physische.</div><div>Zu den soziale Folgen zählen Trennung/Scheidung ebenfalls Wohnungswechsel und auch Arbeitsplatzverlust. Die meisten Frauen sind danach auf eine Therapie angewiesen. Zusätzlich haben die Betroffenen eine stärkere gesundheitliche Belastung  (Alkohol,  Drogen,  Medikamente, Tabakkonsum).</div><div>Viele leiden auch von chronischen körperlichen Schäden wie z.B. schlecht Verwachsene Knochenbrüche, Hirnschädigungen durch Kopfschläge, innere Organe könnten beschädigt werden,die dann zu Herz- und Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen und Verdauungsproblemen führen können. Generell ist der herabgesetzte Immunstatus, höher anfällig für Krankheiten. Weitere mögliche physische Folgen sind unter anderem Narben oder Entstellungen am Körper und Gesicht, gekrümmte Finger und verminderte Seh- oder Hörfähigkeit.</div><div>Die psychischen Auswirkungen von häuslicher Gewalt sind unter anderem Depressionen, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen verbunden mit Alpträumen. Dadurch wird zunehmend das Selbstbewusstsein zerstört. Viele fühlen sich in einem permanenten Alarmzustand, der zu einem Burn-Out führen kann. Sogar normale Alltagshandlungen sind schwierig zu bewältigen wie z.B. die Organisation des Haushalts, Versorgung der Kinder und die eigene Pflege.²<br><br>²: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=X9ow3kT7g_U">https://www.youtube.com/watch?v=X9ow3kT7g_U</a></div><div><a href="https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/haeusliche-gewalt-folgen-haeuslicher-gewalt.html">https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/haeusliche-gewalt-folgen-haeuslicher-gewalt.html</a></div><div><a href="https://www.re-empowerment.de/gewalt/auswirkungen/folgen-haeuslicher-gewalt/">https://www.re-empowerment.de/gewalt/auswirkungen/folgen-haeuslicher-gewalt/</a><br> (zuletzt abgerufen am: 17.01.2020)<br><br>Von Kübra Erboga</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-09 22:47:17 UTC</pubDate>
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         <title>Statistik zu Partnergewalt des BKM</title>
         <author>kuebra_erb</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/429768947</link>
         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Opfer von Partnergewalt sind zu über 81 Prozent Frauen, d.h. Ungefähr jede 4. Frau ist von häuslicher Gewalt betroffen. Fast die Hälfte von ihnen hat in einem gemeinsamen Haushalt mit dem Tatverdächtigen gelebt. Demnach wurden 2018 insgesamt 140.755 Menschen Opfer von Partnergewalt. Ungefähr 114.393 Opfer waren weiblich. Die Statistik zeigt folgende versuchte oder vollendete Taten gegen Frauen:</div><div><br></div><ul><li>Vorsätzliche, einfache Körperverletzung: 68.500 Fälle</li><li>Gefährliche Körperverletzung: rund 12.100 Fälle</li><li>Bedrohung, Stalking, Nötigung: 28.700 Fälle</li><li>Freiheitsberaubung: 1612 Fälle</li><li>Mord und Totschlag: 324 Fälle</li><li> → Die Mehrheit der Taten werden nach Beziehungsende begangen (37%).Danach erfolgen Gewalttaten innerhalb der Ehe (33%) und schließlich Straftaten in unehelichen Partnerschaften (30%)³</li></ul><div><br>³: <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article159678307/In-deutschen-Beziehungen-wird-immer-mehr-gepruegelt.html">https://www.welt.de/politik/deutschland/article159678307/In-deutschen-Beziehungen-wird-immer-mehr-gepruegelt.html</a>  (zuletzt abgerufen am: 17.01.2020)<br><br>Von Kübra Erboga</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-09 22:48:51 UTC</pubDate>
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         <title>Definition von Gewalt</title>
         <author>kuebra_erb</author>
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         <description><![CDATA[<div><br><br></div><div>Gewalt bedeutet etwas mit physischem oder psychischen Zwang durchzusetzen. In solchen Situationen ist die Person, welche den Zwang ausübt der Täter und die Person, die unter Zwang gestellt wird, das Opfer. Anhand dieser Definition ist zu erkennen, dass Gewalt nicht nur auf den physischen Bereich beschränkt ist, sondern auch psychisch sein kann.<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-10 14:05:27 UTC</pubDate>
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         <title>Sexueller Missbrauch durch eigene Geschwister</title>
         <author>kuebra_erb</author>
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         <description><![CDATA[<div><br>In vielen Fällen missbrauchen Kinder oder Jugendliche oft über Jahre hinweg ihre Geschwister sexuell. Sexualisierte Gewalt durch Geschwister kann nur im Kontext des Familiensystems verstanden werden, wobei neben individuellen Risikofaktoren der übergriffigen Kinder und Jugendlichen vorwiegend familiäre Probleme als Ursachen für die sexualisierte Gewalt gelten wie eine patriarchalische Rollenverteilung, psychische und/oder emotionale Abwesenheit und Unerreichbarkeit der Eltern, elterliche Bevorzugung eines Kindes, hohe Geschwisteranzahl, sexuell stimulierendes Familienmilieu, Opfererfahrungen der Geschwister und eine multigenerationale Weitergabe von Misshandlungs- und Missbrauchsmustern. Sexualgewalt innerhalb der Familie wird oft verschwiegen und ignoriert. Um solche Fälle aufzuarbeiten wird eine Therapie für sowohl Opfer als auch Täter benötigt, denn in den meisten dieser Fälle sind nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter traumatisiert. Dadurch kommt es häufig vor dass Opfer fast übergangslos zu Tätern werden können, da sie sich rächen wollen für das was ihnen geschehen ist. <br><br>https://www.violetta-hannover.de/sites/default/files/veroeffentlichungen/Geschwister_f%C3%BCr%20Homepage.pdf<br> (zuletzt aufgerufen am 17.01.2020)<br><br> von Julia Proksch</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-10 14:11:58 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Rituelle Gewalt erkennen und dagegen vorgehen</title>
         <author>kuebra_erb</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/429981765</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Symptome:</strong><br>Um diese Art von Missbrauch zu identifizieren muss man auf folgende Anzeichen achten. Opfer sind oft in sich gekehrt und fürchten sich davor alleine in der Dunkelheit zu sein. Zudem leiden sie meist auch an unruhigem Schlaf oder Alpträumen.<br> Durch die lange  Misshandlung sind viele Opfer Ärzten abgeneigt, da sie sich unwohl mit dem Gedanken fühlen das andere ihren Körper anfassen.<br> Ein weiteres Merkmal an dem man erkennen kann das es sich um rituelle Misshandlung handelt ist auch, das die Menschen oft ein verzerrtes Weltbild haben und generell verwirrt wirken. Das liegt daran das sie in ihrem Umfeld eine Ideologie gelehrt bekommen haben welche nicht den Allgemeinen Ansichten entspricht.<sup>1</sup><br><strong><br>Täterverfolgung und Opferschutz:<br></strong>Da die Opfer meistens Details ihrer Misshandlung verdrängen und vergessen, kann es schwer werden rituelle Gewalt vollständig nachzuweisen. Beispielsweise vergessen viele Betroffene an welchen Orten sie missbraucht wurden oder wie ihre Täter aussahen. Es ist also notwendig das diese Erinnerungen zugänglich für das Gehirn werden. Das kann mit einer Therapie bezweckt werden.<strong> <br></strong>Dann ist es wichtig zur Polizei zu gehen und eine Anzeige zu stellen.<br>Um die Opfer vor Drohungen der Gewalttäter zu schützen ist es möglich ihre Namen ändern zu lassen.<sup>2</sup><br><br><br><sup>1</sup>:https://pandorasshowcase.wordpress.com/2012/12/02/checkliste-folgeerscheinungen-bei-uberlebenden-von-sexualisierter-gewalt/<br><sup>2</sup>:https://dissoziation-und-trauma.de/pdf/tbl-rituelle-gewalt.pdf<br><br>Von Thaike Steitz</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-10 14:20:14 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Häufigkeit von sexuellem Missbrauch </title>
         <author>kuebra_erb</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/429992849</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Im Jahr 2017 liegen die offiziell bekannten Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern in Deutschland bei 11.547 Fällen. Seit 2010 ist die Zahl dieser Fälle nahezu gleich geblieben. Jedoch werden nur ein kleiner Teil der Fälle angezeigt und somit ist die Dunkelziffer deutlich höher. Nachforschungen haben ergeben dass jeder siebte bis achte Erwachsene in Deutschland in seiner Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalterfahrungen gemacht hat. Bei diesen Untersuchungen wurden jedoch keine Kinder miteinbezogen. <br><br>https://beauftragter-missbrauch.de/praevention/was-ist-sexueller-missbrauch/zur-haeufigkeit-von-sexuellem-missbrauch<br>(zuletzt aufgerufen am 17.01.2020) <br><br>von Julia Proksch </div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-10 14:35:07 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Kinder und Häusliche Gewalt</title>
         <author>kuebra_erb</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/430008114</link>
         <description><![CDATA[<div><br></div><div>Die Familie ist ein Ort der Sicherheit, Liebe und Geborgenheit, in der die Mutter und der Vater das Vorbild für das Kind sind, um sich später sicher in die Gesellschaft einfinden zu können. Sobald diese Beziehungen gewalttätiges Verhalten entwickeln, wird das Kind dadurch negativ beeinflusst.</div><div>In einer Studie stellte man fest, dass bei 10 000 befragten Frauen, die bereits in ihrem Leben Gewalterlebnisse erfahren haben, davon 57% Kinder diese miterlebt haben, 21% mit verwickelt waren und 10% sogar angegriffen wurden.</div><div>Das Miterleben von Häuslicher Gewalt zwischen den Eltern kann zu schwerwiegende Auswirkungen und Schädigungen auf das Kind führen. Darunter fallen Schlafstörungen, Schulschwierigkeiten, Entwicklungsverzögerungen, Aggressivität und Ängstlichkeit. Ebenfalls beeinflusst dies das Verhalten und kann dadurch emotionale und kognitive Langzeit-Probleme verursachen. Dabei empfindet das Kind Gefühle wie Angst, Mitleid, Erstarrung und nimmt die Gewaltakte als Belastung oder Verunsicherung auf. Oft müssen diese Kinder nicht altersgerechte Aufgaben übernehmen und können ihre eigenen Bedürfnisse nicht erfüllen, um die Mutter und ggf. Geschwister zu unterstützen. Dies wird auch Rollenumkehrung zwischen Eltern und Kind genannt, in der das Kind „parentifiziert“ wird.</div><div>Des Weiteren wurde erforscht, dass Kinder, die Misshandlungen erfahren haben, das Verhalten übernehmen. Dies führt dazu, dass die Jugendlichen oder Kinder Gewalt als Möglichkeit betrachten und als Problemlöser verwenden können. Außerdem ist das Risiko hoch ,dass die betroffenen Kinder später in einer Partnerschaft wiederholt Gewalt anwenden werden. Jedoch hängen diese von der Intensität, die Anzahl der Gewalttaten und dem Entwicklungsstand des Kindes ab. </div><div>In den meisten Fällen schweigen Kinder, aufgrund Angst vor Konsequenzen, da die Folgen nicht absehbar sind. Außerdem empfinden diese Gefühle von Ohnmacht, Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit. Weitere Auffälligkeiten bei Kindern, vorallem bei Mädchen, die in einer Atmosphäre mit Gewalt aufwachsen, haben unter anderem Angst zu sprechen und richten ihre Aggressionen gegen sich selber, welche häufig zu Selbstverletzung führt. Bei Jungen hingegen, zeigt sich oft ein dominantes und aggressives Verhalten in Verbindung mit Gewalt, da sie diese Gewalt als Normalität betrachten, welche sie von ihren Eltern vorgelebt bekamen.  </div><div>Um das Verhalten zu bessern sollte man dem Kind Zuwendung und Vertraulichkeit sichern. Als Außenstehender kann man dem Kind helfen, indem man es anspricht und ggf. professionelle Hilfe anbietet wie z.B. mit Fachberatung bei Jugendämtern, Erzieher bei Frauenhäuser oder spezielle Traumazentren für Kinder und Jugendliche.<sup>5</sup></div><div><br><br></div><div><sup>5</sup>:<a href="https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/frauen_gleichstellung/wer_schlagt_muss_gehen/folgen-von-hauslicher-gewalt-fur-die-kinder-13682.html">https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/frauen_gleichstellung/wer_schlagt_muss_gehen/folgen-von-hauslicher-gewalt-fur-die-kinder-13682.html</a></div><div><a href="https://www.grin.com/document/202162">https://www.grin.com/document/202162</a>  (zuletzt abgerufen am: 17.01.2020)</div><div><br>Von Kübra Erboga</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-10 14:57:17 UTC</pubDate>
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         <title>Gewaltzyklus</title>
         <author>kuebra_erb</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/430247947</link>
         <description><![CDATA[<div><br></div><div>1.Phase – Spannungsaufbau</div><div>In der ersten Phase beginnt es mit Beleidigungen, Drohungen und Abwertungen, in der es auch zu leichten gewalttätigen Handlungen kommen kann. Die Betroffenen wenden sich komplett ihrem Partner zu und versuchen ihn zu besänftigen, um eine Eskalation zu vermeiden. </div><div><br></div><div>2.Phase – Misshandlung</div><div>In dieser Phase kann es in jedem Moment zu Gewalthandlungen ausarten, durch Kränkung im Alltag des Partners oder Beziehungsstreitigkeiten. Sobald der erste Schlag erfolgt, ist der Gewaltausbruch des Täters nicht zu stoppen, da dieser sich in einem starken Ohnmachtsgefühl befindet.</div><div>Meistens sind die Opfer gezwungen die Gewaltausübungen zu ertragen, da sie entweder nicht die Möglichkeit haben zu flüchten oder nicht in der Lage sind sich zu wehren. Es ist nicht einzuschätzen wie lange es andauert, welche die Betroffenen in Todesangst versetzt oder sogar dadurch in einen Schockzustand geraten. Außerdem entstehen somit psychische Probleme.</div><div><br></div><div>3.Phase – Reue</div><div>In dieser Phase sieht der Täter seine Gewalttaten ein und schenkt dem Opfer Zuwendung. Der Gewalt-ausübende verspricht das Verhältnis zwischen der Beziehung wiedergutzumachen, um das Vertrauen des Opfers zu gewinnen, damit diese sich nicht trennt und ggf. eine Strafanzeige zurücknimmt. Dadurch erlangt das Opfer wieder Hoffnung auf Versöhnung. </div><div><br></div><div>4.Phase – Abschieben der Verantwortung</div><div>In der letzten Phase sucht der Täter nach Gründen, worauf seine Taten zurückzuführen sind. Diese werden auf Äußere Einflüsse geschoben (z.B. höherer Alkoholkonsum, stressiger Tag), ebenfalls wird häufig die Schuld auf das Opfer übertragen. Dadurch werden sie in dem Glauben gelassen, an allem Schuld zu sein und sich falsch verhalten haben zu müssen. Dies führt dazu, dass der Täter keine Schuldgefühle empfindet und sich selbst im Recht betrachtet.</div><div><br></div><div>→ Die Folge daraus ist, dass die erste Phase wieder beginnt mit verbalen Ausdrücken gefolgt von den nächsten Phasen. Sofern dieser Kreislauf nicht gestoppt wird, bleibt die Gewaltbeziehung beständig und verschlimmert sich.<sup>4</sup><br><br><sup>4</sup>:<a href="http://geschlechtergerechtejugendhilfe.de/downloads/Workshop%203_Katja%20Kaiser.pdf">http://geschlechtergerechtejugendhilfe.de/downloads/Workshop%203_Katja%20Kaiser.pdf</a></div><div><a href="https://www.frauenhelfenfrauenmtkev.de/praevention-und-oeffentlichkeitsarbeit/informationen/kreislauf-der-gewalt.html">https://www.frauenhelfenfrauenmtkev.de/praevention-und-oeffentlichkeitsarbeit/informationen/kreislauf-der-gewalt.html</a> <br> (zuletzt abgerufen am: 17.01.2020)<br><br></div><div>Von Kübra Erboga</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-10 21:31:54 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>annamariaseeburg</author>
         <link>https://padlet.com/kuebra_erb/bnrlchic0l88/wish/431781820</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Gewalt ist (k)eine Lösung </strong></div><div><br>Gewalt in Streitsituationen zu verwenden gilt als unüberdacht und primitiv, aber tritt trotzdessen häufig auf. An diesem Punkt stellt sich die Frage, ob Gewalt eine Lösung sein kann oder nicht.</div><div>Zunächst muss jedoch erklärt werden, wie aggressives Verhalten entsteht. Wenn ein Mensch sich in einer Situation bedroht oder behindert fühlt, was durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann wie zum Beispiel durch Zwang, unnötige Belästigung(...), kann dieser gereizt reagieren. Jedoch kann aggressives Verhalten auch durch Frustration oder Selbstbehauptung ausgelöst werden. Man fühlt sich extrem angespannt oder übererregt fühlen, was zu einer Energiegeladenheit führt. Der Mensch fühlt sich, als würde er platzen, wenn er dieses Kraftempfinden nicht zur Wehr setzt. Verhinderung (Prävention) dieses Verhaltens ist nicht einfach. Das Individuum kann aber dieses Verhalten "abtrainieren", indem es entweder lernt, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen oder sich durch Aktivitäten abreagiert. ¹</div><div>Manche Menschen sind der Meinung, dass Gewalt eine Lösung sein kann. Zum Beispiel in einer bedrohenden Gewaltsituation, der sich der Betroffene gezwungen ist, sich zu wehren, um sich selbst vor Verletzungen zu schützen. Trotzdem ist es wichtig zu versuchen, mögliche Gewaltsituation zu verlassen, bevor diese eskaliert und sich aggressives Verhalten äußert. ²</div><div>„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, so heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland. Damit wird klar: Generell ist Gewalt keine Lösung, vor allem nicht in der Erziehung. Jedes Kind hat ein Recht darauf, gewaltfrei und zuvörderst körperlich gewaltfrei erzogen zu werden. Primär aus dem Grund, da es, in Hinblick auf die Entwicklung, verheerende Folgen hat. <br><br>¹ : <a href="https://www.frustfrei-lernen.de/biologie/aggressionsverhalten.html">https://www.frustfrei-lernen.de/biologie/aggressionsverhalten.html</a> (zuletzt abgerufen am: 15.01.2020)</div><div>²: <a href="https://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/gewalt/artikel.148262.php">https://www.berlin.de/polizei/aufgaben/praevention/gewalt/artikel.148262.php</a> (zuletzt abgerufen am: 15.01.2020)<br>Von Anna-Maria Seeburg</div><div><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-15 11:31:25 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Umfrage zum Thema Gewalt </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div><br>Im Rahmen unseres Pädagogikprojektkurses haben wir am Michael Ende Gymnasium eine Umfrage zum Thema Gewalt durchgeführt. Befragt wurden Schüler aus den Klassen 8 und 10. Die Fragen bezogen sich hauptsächlich auf die Ansicht der Schüler zur Verwendung und Verbreitung von Gewalt. In der achten Klasse sagen 22 von 25 Befragten aus dass sie nicht häufig mit Gewalt konfrontiert werden, in der zehnten Klasse sind 18 von 24 Befragten dieser Annahme. 18 von 25 Achtklässern finden das Gewalt nicht nützlich sein kann, in der zehnten Klasse teilen nur 5 von 24 diese Meinung. Die anderen 19 sind der Meinung dass Gewalt nützlich sein kann und begründen dies mit Selbstverteidigung, Erziehung und Terrorbekämpfung. In der 10ten Klasse gehen 19 der 24 Befragten davon au,  dass man Schuld an den Folgen hat wenn man jemanden zu Gewalt anstiftet, in der 8ten Klasse teilen alle 25 Befragten diese Ansicht. 14 Achtklässler geben an, bereits psychische oder physische Gewalt ausgeübt zu haben, sowie ebenfalls 14 Zehntklässler. In der zehnten Klasse finden 14 Schüler dass Gewalt in der Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat, in der achten Klasse 16. Genannte Beispiele sind Terrorismus und Rassismus sowie Homophobie. Insgesamt lässt sich festhalten dass die älteren Schüler mehr Erfahrungen mit Gewalt haben und verfügen auch über ein besseres Wissen zu Gewalt.<br><br>von Julia Proksch </div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-15 18:21:56 UTC</pubDate>
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         <title>Religiöse Gewalt</title>
         <author>annamariaseeburg</author>
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         <description><![CDATA[<div><br>Vor allem wenn man an Religion und Kirche denkt, meint man, dass dies ein sicherer Ort für die Entwicklung unserer Kinder ist. Doch auch und gerade in der Religion ist das Thema Gewalt präsent. Viele sind an dieser Stelle der Meinung, dass dort "nur" in der katholischen Kirche Gewalt oder präziser ausgedrückt -sexuelle Gewalt- passiert. Dies ist zwar das Hauptthema heutzutage, aber viele bedenken nicht, dass schon früher Gewalt in der Religion alltäglich.<br><br>Angefangen mit den Kreuzzügen bis hin zu heute mit Terroranschlägen in Paris, Brüssel, Nizza und so weiter. Dabei sprechen viele davon, im Namen Gottes zu handeln. Alles nur mit dem Endeffekt Menschen zu töten, um die eigene Religion ,,auszubreiten'', da die Anhänger anderer an ,,den falschen Gott glauben". Dabei sind sich gerade die drei Weltreligionen ziemlich ähnlich. Alle drei sind ächten Gewalt, außer sie fühlen sich bedroht. Wie kommt es dann zu solchen verheerenden Taten und Kriegen? <br>Viele biblischen Sätze sind schwer zu verstehen und zu interpretieren. Wenn diese von Politikern in kriegerischen Auseinandersetzungen missbraucht werden, kann es stark ausarten. Doch nicht nur zwischen verschiedener Religionen kommt es zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Auch innerhalb einer Religion passieren Kriege, wie zum Beispiel im Irak, wo sich Sunniten und Schiiten bekämpfen. Aber auch in Irland bekämpften sich eine lange Zeit lang Protestanten und Katholiken. Es gibt eine weitere Erklärung, warum manche religiöse Menschen einiger Länder anfälligig für Gewalt sind. Diese Leute empfinden sich als Opfer derer, denen Schlimmes widerfuhr, obwohl diese unschuldig sind. An diesem Punkt kommen wir zu der Erklärung zurück, dass sie ,,im Namen Gottes'' handeln und sich somit rächen. Somit wird die Religion, die eigentlich der Inbegriff für Schutz und Geborgenheit steht, ausgenutzt, um gewaltsame Taten zu vollbringen.  Jedoch muss bedacht werden, dass nicht jeder religiöse Mensch so denkt und handelt. Denn gläubige Menschen wissen normalerweise: ,,Gewalt ist Gotteslästerung".<sup> 1<br><br>1</sup> : https://www.zeit.de/2015/04/gewalt-religionen-toeten-verbot (zuletzt abgerufen am: 17.01.2020)<br>Von Anna-Maria Seeburg</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-17 13:46:42 UTC</pubDate>
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         <author>kuebra_erb</author>
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         <pubDate>2020-01-17 14:20:47 UTC</pubDate>
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         <author>kuebra_erb</author>
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