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      <title>&quot;I belong!&quot; Photo Voice Ausstellung by Rasmus Hasenjäger</title>
      <link>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice</link>
      <description>Hallo und willkommen! Danke für dein Interesse an unserer Ausstellung. Diese Seite ist im Zuge des Projekts „I belong!“ entstanden und beschäftigt sich mit Forderungen und Bedarfen von Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen an der FH Münster, die wir im Zuge dieses Projektes ermittelt haben.</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-03-03 10:23:39 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2024-05-18 07:41:42 UTC</lastBuildDate>
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      <item>
         <title></title>
         <author>rasmushasenjaeger</author>
         <link>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903209425</link>
         <description><![CDATA[<p>Das Projekt „I belong!“ ist ein Projekt, welches das Zugehörigkeitsgefühl am Fachbereich Sozialwesen untersuchen und fördern soll.</p><p><br></p><p>&nbsp;</p><blockquote><p><strong>Was ist Zugehörigkeit?</strong></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p>Zugehörigkeit ist ein subjektives Gefühl&nbsp;Teil einer&nbsp;Gruppe, einer Organisation eines Ortes zu sein.&nbsp;Es&nbsp;wird oft als ein&nbsp;positives Gefühl&nbsp;der&nbsp;Verbundenheit erlebt. Zugehörigkeitsgefühl ist&nbsp;für viele Menschen&nbsp;ein Grundbedürfnis dessen Befriedigung angestrebt wird.</p><p>&nbsp;</p><p>In der wissenschaftlichen Sozialforschung wurde herausgefunden, dass Zugehörigkeit als Variable einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden, die Leistung und Gesundheit von Menschen hat.</p></blockquote><p>&nbsp;</p><p><br></p><p>In diesem Zuge hat das Projekt eine Befragung der Studierenden durchgeführt, sowie sich der Methode „Photo Voice“ bedient um Erkenntnisse über den Ist-Zustand, sowie die Bedarfe der Studierenden zu erlangen.</p><p><br></p><p>&nbsp;</p><blockquote><p><strong>Was ist Photo Voice?</strong></p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p>Photo Voice ist eine community-based partizipative Datenerhebungsmethode, welche sich Methoden der Fotoanalyse, Gruppendiskussion und Narration bedient um Probleme herauszuarbeiten, welche dann an entsprechende Stellen kommuniziert werden sollen.</p><p><br>Mehr Informationen: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://photovoice-berlin.de/">https://photovoice-berlin.de/</a></p></blockquote><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Im kommenden Verlauf unseres Projekts ist eine Befragung der Mitarbeitenden geplant, sowie weitere Maßnahmen und Projekte, u.a. in Zusammenarbeit mit Studierenden im Kontext eines Praxis- und Theorieprojekts.<br>Das Ziel der Projekte soll es sein, das Zugehörigkeitsgefühl zu stärken und die spezifischen ermittelten Bedarfe an entsprechende Stellen zu kommunizieren.</p><p><br>Ansprechpartner sind Professor Agostino Mazziotta (er/ihm) und Rasmus Hasenjäger (er/ihm).</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p>Weitere Informationen findest du hier: (Link folgt)</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-03 10:32:39 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903209425</guid>
      </item>
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         <title></title>
         <author>rasmushasenjaeger</author>
         <link>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903210073</link>
         <description><![CDATA[<p><strong><mark>Gut, und jetzt?</mark></strong></p><p><br></p><p>Hier findest du nun also die ersten Ergebnisse und Forderungen, die wir mit unseren Methoden herausgefunden haben.</p><p>Unterteilt sind diese in 5 Überthemen:</p><p><br></p><ul><li><p>Vereinbarkeit</p></li><li><p>Kommunikation</p></li><li><p>Uni ist mehr als Lernen</p></li><li><p>Orte und Räume</p></li><li><p>Vielfalt</p></li></ul><p>&nbsp;</p><p><mark>Nun geht es uns darum Feedback einzuholen – und zwar von dir! <br>Wie siehst du das Ganze? <br>Wie stehst du zu unseren Forderungen, Daten und Narrativen? <br>Lass es uns wissen!<br>Du kannst vollkommen anonym kommentieren und reagieren.</mark></p><p>&nbsp;</p><p>Partizipation und Teilhabe sind uns sehr wichtig. Unser Wunsch ist es möglichst heterogenes Feedback von den Menschen am Fachbereich einzuholen, um ein möglichst ganzheitliches Bild zu bekommen. <br>Mit dem Feedback gehen wir in eine neue Runde der Analyse, bis wir unsere endgültigen Ergebnisse dann beim Fachbereichsrat und beim Runden Tisch der Diversität präsentieren.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-03 10:34:04 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903210073</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Kommunikation</title>
         <author>rasmushasenjaeger</author>
         <link>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903211367</link>
         <description><![CDATA[<p><br/></p><p>Knapp 40% der befragten Studierenden haben das Gefühl Kritik äußern zu können, ohne mit negativen Konsequenzen rechnen zu müssen und ca. 30% haben das Gefühl, dass ihre Meinung gehört wird. Die Mehrheit der befragten Studierenden fühlen sich wohl sich in Seminaren und Vorlesungen zu beteiligen und haben ein Netz an Sozialkontakten innerhalb des Studiums. Sie haben Ansprechpartner*innen und haben das Gefühl, dass ihre Bedürfnisse wahrgenommen und respektiert werden.</p><p><br>Neben der Mehrheit gibt es innerhalb der Befragung ein breites Mittelfeld und einige nicht zu vernachlässigende Erkenntnisse:</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>17,6% </strong>geben an, dass ihre geäußerte Kritik nicht umgesetzt wird. Nur 14,1% geben das Gegenteil an.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>11,6% </strong>haben das Gefühl, dass ihre Meinung unwichtig ist und nicht bei Entscheidungsprozessen gehört wird. Weitere 18,5% empfinden, dass ihre Meinung eher nicht gehört wird, als dass sie gehört wird.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>10,9%</strong> befürchten mit negativen Konsequenzen rechnen zu müssen, wenn sie Kritik äußern. Weitere 15% befürchten eher mit negativen Konsequenzen rechnen zu müssen. Addiert ist das ein Viertel der Befragten.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>31% </strong>ist es schwer gefallen in der Studieneingangsphase Lehrende kennenzulernen, während es nur 9,4% leichtgefallen ist.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>31,7%</strong> sind mit der Organisation des Studiums eher unzufrieden als zufrieden.</p><p>&nbsp;</p><p>Diese Zahlen finden konkrete Ausformulierungen auch in der Kommentarsektion:</p><p>Obwohl der überwiegende Teil der quantitativen Befragung zufrieden mit den digitalen Tools zu Studienverwaltung und Lehre zufrieden waren, äußerten sich viele in den Kommentaren eher negativ dazu, ebenso bezüglich des Umgangs mit Kritik.</p><p>Insgesamt kommentierten ca. 20% der Befragten zum Themenkomplex „Kommunikation“, wobei der überwiegende Großteil der Kommentare negative oder gemischte Kritik äußerte.</p><p><br>Die Themenpunkte der Kommentare und die Ergebnisse des Photo Voice Workshops ergeben zusammen folgende Bedarfe und Themen: <br><br></p><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Allgemeine und spezielle Verständlichkeit Studium und Studienorganisation und Mangel von Information und/oder Anleitung</p><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Äußerungen von Ängsten oder nicht ernst genommen zu werden, entsprechende Lehrende oder Angestellte des Fachbereichs anzusprechen, aufgrund von negativen Erfahrungen</p><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unübersichtlichkeit und Komplikationen bezüglich der Seminar- und Modulwahlen, sowie Prüfungsanmeldungen</p><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fehlende Informationen und allgemeine Kritik bezüglich der Praktika</p><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unterschiedliche Leistungsanforderungen innerhalb der Seminare und Vorlesungen</p><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unübersichtlichkeit der digitalen Tools, sowie Sicherheitsbedenken</p><p>&nbsp;</p><p>Aus den gemeinsamen Ergebnissen ergibt sich folgende Schlussfolgerung:<br>Es scheint Individuums abhängig zu sein, wie gut Leute mit den Kommunikationsstrukturen des Fachbereichs und der FH im Allgemeinen zurechtkommen.</p><p>Jedoch haben nicht alle Studierenden haben die gleichen Anforderungen und/oder Ressourcen an und für Kommunikationsvermittlung.</p><p>Generell scheint es eine Gruppe von Menschen zu geben, für die die Kommunikationsstrukturen eine hohe Belastung darstellen, welche nicht ignoriert werden darf.</p><p>Insbesondere die Ängste bedenkenlos Kritik zu äußern zu können sollten Alarmglocken ringen lassen.<br><br></p><p><strong><mark>Forderungen:</mark></strong></p><p>&nbsp;</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bessere Anleitung und Unterstützung bei der Bereitstellung von Informationen (insbesondere bezüglich der Praktika)</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eine Atmosphäre der angstfreien Kommunikation, in der offenes Feedback und Kritik Gehör finden</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eine übersichtlichere Gestaltung der Seminar- und Modulwahlen und Prüfungsanmeldungen</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eine Verbesserung der Übersichtlichkeit und Sicherheit der digitalen Tools zu Lehre und Studienverwaltung</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Leichte Sprache und übersichtliche Strukturierung der Inhalte</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Einheitlichere Leistungsanforderungen innerhalb der Seminare und Vorlesungen</p><p><br><br></p><p>&nbsp;</p><p><strong><mark>O-Töne:</mark></strong></p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Ich habe noch keinen richtigen Überblick und finde myFH-Portal sowie Ilias teils unübersichtlich.“</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Ich empfinde die Lernanforderungen bzw. Prüfungsleistungen in unterschiedlichen Seminaren oftmals als unausgewogen.“</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Angebote sind mir teils nicht bekannt, obwohl ich eigentlich alle Emails lese.“</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Kritik von den Studierenden an Vorlesungen oder Seminaren werden selten von Dozierenden angenommen und umgesetzt.“</p><p><strong>&nbsp;</strong></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-03 10:36:30 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903211367</guid>
      </item>
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         <title>Uni ist mehr als Lernen</title>
         <author>rasmushasenjaeger</author>
         <link>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903211536</link>
         <description><![CDATA[<p><br/></p><p>Vor allem aus den Ergebnissen des Photovoice Workshop ergab sich ein Blick auf das Leben der Studierenden an der Fachhochschule, welches sich nicht auf das reine Besuchen von Seminaren und Vorlesungen beschränkt. Zum Studieren gehört noch viel mehr dazu.</p><p>&nbsp;</p><p>Auch aus der Umfrage ergaben sich interessante Zahlen bezüglich sozialer Beziehungen im Studienalltag:</p><p>&nbsp;</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong> 34,7 % </strong>wünschen sich mehr Kontakt zu ihren Kommiliton*innen, weitere 34,2% wünschen sich eher mehr Kontakt. Zusammen sind das fast 70% der Befragten.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>19,8 % </strong>wünschen sich mehr Kontakt zu Mitarbeitenden des Fachbereichs, weitere 51,1% wünschen sich eher mehr Kontakt. Zusammen sind das über 70% der Befragten.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong> Ca. 70%</strong> ist es am Anfang des Studiums eher schwer oder schwer gefallen Lehrende kennenzulernen.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>28,6% </strong>haben nicht genügend Rückzugs- und Ruheorte, weitere 31,3% stimmen dem eher zu. Das ist mehr als die Hälfte der Befragten.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong>&nbsp;&nbsp; 20,3% </strong>haben kaum oder keine Zeit und/oder Energie für Freizeitaktivitäten neben dem Studium.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 17,1% fühlen sich nicht, oder eher nicht wohl in den Räumlichkeiten des Fachbereichs.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>27,2% </strong>haben nicht, oder eher nicht genügend Begegnungsräume am Fachbereich.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Bedarfe und Themen:</p><p>- Uni ist nicht nur ein Ort zum Lernen</p><p>- Mehr Begegnungsmöglichkeiten (auch zwischen Studierenden und Mitarbeitenden)</p><p>- Sensibilität für besondere Bedarfe und andere Kulturen und Lebensstile (Stichwort „Feiertage“)</p><p>- Wohlfühlen</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p>Viele Faktoren haben einen Einfluss auf Zugehörigkeitsempfinden. Dazu zählt unter anderem der physische Raum, sowie soziale Interaktionen.</p><p>Echtes Zugehörigkeitsgefühl von Studierenden mit ihrer Institution kann sich dementsprechend nur entwickeln, wenn das Studium mehr ist als nur Lehre und Lernen.</p><p>&nbsp;</p><p>Außerschulische Aktivitäten bieten den Studierenden die Möglichkeit Führungsqualitäten, Teamarbeit und organisatorische Fähigkeiten zu entwickeln, die über das reine akademische Lernen hinausgehen und zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung beitragen.<br>Im Bildungsleitbild der FH ist Persönlichkeitsentwicklung, als einer von drei Punkten verankert.<br>Solche Aktivitäten ermöglichen es außerdem neue Kontakte zu knüpfen und Menschen mit verschiedenen Hintergründen zusammenzubringen, was zu einer vielfältigen und inklusiven Gemeinschaft, mehr Wohlbefinden und allgemein besserer Gesundheit führt.<br>Es ermöglicht außerdem Beziehungen zu potenziellen zukünftigen Kolleg*innen oder sogar Arbeitgebern aufzubauen.<br>Zudem sind Begegnungsräume und Angebote, sowie ein lebendiges Gemeinschaftsgefühl nicht nur profitabel für bereits Studierende, sondern machen die Hochschule auch attraktiver für potenzielle zukünftige Studierende.</p><p>&nbsp;</p><p>Daher muss es ein Anliegen der Fachhochschule sein den Studienalltag der Studierenden holistisch zu betrachten und in alle Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong><mark>Forderungen:</mark></strong></p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Studierende nicht nur als Lernende sehen</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mehr Raum für Begegnung, Partizipation, Spiel und Spaß</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Für alle (Kulturübergreifend, Statusgruppenübergreifend)</p><p><br><br></p><p><strong><mark>O-Töne:</mark></strong></p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; "Ich komm in die Uni nur für Seminare, Lernen kann ich eigentlich besser zuhause und sonst gibt’s da ja auch nicht viel."</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; "Es spielt für mich kaum eine Rolle, ob ich online oder in Präsenz dabei bin.“</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; "Die Dozierenden geben mir das Gefühl nur fürs Lernen hier zu sein, ich seh da auch wenig Rücksichtnahme auf meine Situation außerhalb meiner Rolle als Student."</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Ich musste aus privaten Gründen mein Studium verlängern und hab den Anschluss an mein Semester verloren. Jetzt fühl ich mich weder in den Räumen noch unter den Leuten wohl und meide eigentlich jeglichen Kontakt. Das ist schade, weil ich eigentlich gerne wieder Leute kennenlernen wollen würde, ich weiß nur nicht wie und wann.“</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-03 10:37:00 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903211536</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Orte und Räumlichkeiten</title>
         <author>rasmushasenjaeger</author>
         <link>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903211677</link>
         <description><![CDATA[<p><br/></p><p>Die Mehrheit der befragten Studierenden fühlen sich sicher (über 80%!) und 46,6% fühlen sich wohl und knapp 60% geben an genügend Begegnungsorte zu haben. Das sind sehr eindeutige positive Erkenntnisse in diesen Kategorien.</p><p>Schauen wir dagegen in andere Bereiche kommt die Umfrage zu folgenden Ergebnissen:</p><p>&nbsp;</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong> 17%</strong> gaben an, dass es nicht genügend Orte zum selbstständigen Arbeiten gibt und weitere 27,9% stimmten diesem eher zu.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>28,6%</strong> haben nicht genügend Rückzugs- und Ruheorte, weitere 31,3% stimmen dem eher zu. Das ist mehr als die Hälfte der Befragten.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>27,1%</strong> bevorzugen das Arbeiten von zuhause aus.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>5,6% </strong>gaben außerdem an, keinen barrierefreien Zugang zu für sie relevanten Räumlichkeiten zu haben</p><p>&nbsp;</p><p>Kritikpunkte an der Einrichtung und Atmosphäre der Räume:</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unbequemlichkeit und das Fehlen einer Wohlfühlatmosphäre</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Probleme mit Parkmöglichkeiten</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schwer zu öffnende Türen</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lärm im Resonanzraum</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unübersichtlichkeit und unbekannte Räume</p><p><br/></p><p>Die strategischen Ziele der Diversitätsstrategie der FH Münster (Fassung 2022) lauten folgendermaßen: <br>„Wir bieten unseren Studierenden möglichst gleiche Chancen auf einen Studienabschluss.</p><p>Wir berücksichtigen individuelle Bedürfnisse der Studierenden.</p><p>Wir fördern Verantwortungsbewusstsein für Vielfalt.“<br>Wenn die Fachhochschule, diese Ziele ernst nimmt, muss darüber nachgedacht werden, was fehlende Rückzugsmöglichkeiten insbesondere (aber nicht nur) für die Chancengleichheit von Studierenden bedeutet, die bspw.</p><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; kein gutes Lernklima zuhause haben</p><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; eher introvertiert sind</p><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; neurodivergent sind</p><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; psychisch- oder physisch beeinträchtigt sind</p><p>-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; usw.</p><p>&nbsp;</p><p>Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse der Umfrage die Bedeutung eines angemessenen Raumdesigns für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Studierenden. Es ist wichtig, dass Bildungseinrichtungen diese Bedürfnisse ernst nehmen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um eine positive Lernumgebung zu schaffen, sowie die eigenen Ziele zur Chancengleichheit ernst zu nehmen.</p><p><br/></p><p>&nbsp;</p><p><strong><mark>Forderungen:</mark></strong></p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schaffung von Begegnungs- und Ruheräumen</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schaffung einer eigenen Mensa am Fachbereich</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; An die Bedürfnisse von einer barrierefreien Wohlfühlatmosphäre angepasste Einrichtung</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong><mark>O-Töne:</mark></strong></p><p>&nbsp;</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; "Ich komme nicht an die Tassen, weil sie zu weit oben stehen."</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; "Wir schaffen es zwischen den Vorlesungen nicht zur Mensa, aufgrund der Entfernung."</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Ich schließ mich ab und zu im Klo ein, weil ich einfach überstimuliert bin und eine Pause brauche.“</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-03 10:37:15 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903211677</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Vielfalt</title>
         <author>rasmushasenjaeger</author>
         <link>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903211797</link>
         <description><![CDATA[<p><br/></p><p>Ergebnisse aus Befragung und Photo Voice Workshop legen nahe, dass das Thema Vielfalt und ein sensibler Umgang mit entsprechenden besonderen Bedarfen eine große Rolle im Leben der Studierenden spielen.</p><p>Die Befragung der Studierenden spiegelte auch eine große Heterogenität in Hinblick auf soziodemografische Merkmale wider:<br><br></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>50%</strong> sind Studienpionier*innen.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Über 30%</strong> sind Pendler*innen.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong> Fast 25%</strong> gehören einer sexuellen Minderheit an.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Über 20% </strong>sind neurodivergent.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Über 16%</strong> haben eine Behinderung oder chronische Erkrankung.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Über 70%</strong> sind erwerbstätig neben dem Studium.</p><p>&nbsp;</p><p>Bei der Befragung der Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen durch das Projekt „I belong!“ stellte sich heraus, dass die meisten der Befragten mit ihrem Studium am Fachbereich zufrieden sind und sich zugehörig fühlen. Der Großteil der Befragten fühlt sich akzeptiert und ist in soziale Netze eingebunden.</p><p>Dennoch gibt es auch an dieser Stelle Hinweise auf Bereiche, an denen man genauer hinschauen sollte:<br><br></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Über 40%</strong> empfinden, dass die Leute am Fachbereich ihnen nicht, oder eher nicht ähneln.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Fast 20% </strong>fühlen sich wie, oder eher wie ein*e Außenseiter*in am Fachbereich.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Über 20% </strong>fühlen sich dem Fachbereich nicht, oder eher nicht zugehörig.</p><p>&nbsp;</p><p>Aus den Kommentaren und Photovoice Narrativen entsteht das Bild einer Belastung von Individuen bestimmter Gruppen, welche sich im Gesamtbild der Befragung widerspiegelt. Diese Belastungen beziehen sich auf ein Gesamterleben des Studiums mit all seinen Facetten und bilden eine Schnittmenge mit allen weiteren Themen (Kommunikation, Orte und Räume, Uni ist mehr als nur Lernen, Vereinbarkeit Studium) (siehe auch O-Töne).</p><p>&nbsp;</p><p>Die FH Münster begreift sich selbst als einen „weltoffenen und toleranten Ort“ an dem Wert auf ein Arbeits- und Studienumfeld gelegt wird, welches „Chancengleichheit fördert, Vorurteile und Diskriminierung abbaut und in dem die Wertschätzung aller […] sichergestellt wird.“ Dabei sollen „Lernorientierung und Kompetenzentwicklung mit dem Antidiskriminierungsansatz verbunden werden, um alle Diversitätsdimensionen angemessen zu berücksichtigen.“ und verfolgt in ihrer Diversitätsstrategie folgende strategischen Ziele: <br>„Wir bieten unseren Studierenden möglichst gleiche Chancen auf einen Studienabschluss.“</p><p>„Wir berücksichtigen individuelle Bedürfnisse der Studierenden.“</p><p>&nbsp;</p><p>Daraus ergeben sich folgende Bedarfe und Themen:</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wie inklusiv sind wir wirklich?</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Leben wir Inklusion, oder Integration, oder Separation?</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sensibilität für besondere Bedarfe und andere Lebensstile</p><p>&nbsp;</p><p><strong><mark>Forderungen:</mark></strong></p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nach den Werten, für die man steht, auch zu handeln.</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Inklusion ernstnehmen (die Anpassung des Systems, statt der Anpassung des Individuums).</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Anliegen von Minderheiten müssen sichtbarer gemacht werden, ohne dass diese sich (öffentlich) outen müssen.</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rücksicht in (Lehr)Veranstaltungen und deren Gestaltung.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong><mark>O-Töne:</mark></strong></p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Schon wieder ein Diagramm in der Vorlesung, dass ich wegen meiner Farbenblindheit nicht lesen kann.“</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Warum haben wir nur binäre Toiletten?“</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Ich habe ADHS - mich über längere Zeit zu konzentrieren fällt mir schwer.“</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Für Menschen die, die ersten sind in der Familie die studieren, ist es echt schwer sich zurechtzufinden und das System Studium zu verstehen.“</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Ich bekomme vor jeder Vorstellungsrunde Bauchschmerzen, weil ich mich outen muss.“</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Meine Lebensrealität findet sich nirgendwo in der FH wieder.“</p><p>&nbsp;</p><p><br/></p><p><em>Idee:</em><br>Innerhalb des Photovoice Workshops entwickelte sich die Konzeptidee eines Arbeitskreises, der zur Entlastung von Lehrenden und Studierenden bestimmte Inklusionsaufgaben übernehmen könnte. Dieser stände insbesondere Mitarbeitenden des Fachbereichs zur Verfügung, welche sich mit Fragen und Anliegen zu besonderen Bedarfen ihrer Studierenden an ihn wenden können.</p><p>Was haltet ihr davon?</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-03 10:37:24 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903211797</guid>
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      <item>
         <title>Vereinbarkeit</title>
         <author>rasmushasenjaeger</author>
         <link>https://padlet.com/rasmushasenjaeger/FH_MS_PhotoVoice/wish/2903211944</link>
         <description><![CDATA[<p><br/></p><p>Bei einer Befragung der Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen durch das Projekt „I belong!“ ergaben sich unter Anderem folgende Erkenntnisse zum Thema Vereinbarkeit von Studium und anderen Lebensbereichen:</p><p>&nbsp;</p><p>Die Mehrheit der befragten Studierenden fühlt sich wohl mit ihrem Studium am Fachbereich und beantworteten die meisten Fragen weder ins positive noch ins negative Extrem, was zu einem breiten Mittelfeld führte.</p><p>Beispielsweise haben ca. die Hälfte der Befragten das Gefühl genügend Zeit für zwischenmenschliche Beziehungen neben dem Studium zu haben, ebenso viele gaben an, sich nicht schlecht zu fühlen, wenn sie an Dinge denken, die mit ihrem Studium zusammenhängen und für 30,4% stellt das Studium keine hohe Belastung dar.</p><p>&nbsp;</p><p>Jedoch:</p><p>&nbsp;</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>16,9% </strong>der Studierenden empfinden das Studium als hohe Belastung, 30,4% als eher hohe Belastung.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong> 20,3% </strong>haben kaum oder keine Zeit und/oder Energie für Freizeitaktivitäten.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>12,8%</strong> fühlen sich schlecht, wenn sie an Dinge denken, die mit ihrem Studium zusammenhängen und weitere 15,5% fühlen sich eher schlecht. Zusammen ergibt das über ein Viertel der Befragten.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong>&nbsp; 27,1% </strong>bevorzugen das Arbeiten von zuhause aus.</p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>43,1%</strong> der Befragten empfinden eine hohe finanzielle Belastung durch das Praxissemester.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass viele Studierende durch das Studium psychisch, sowie finanziell belastet sind. Zusätzlich geben viele Studierende an, dass sie wenig Zeit für Freizeitaktivitäten haben, welche einen wichtigen Ausgleich schaffen. Chronischer Stress kann zu vielen gesundheitsschädlichen Symptomen, wie z.B. Erschöpfung, Angstzuständen und Depressionen führen, was die Fähigkeit zur Bewältigung von Aufgaben im Studium noch weiter beeinträchtigen kann.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong><mark>Forderungen:</mark></strong></p><p><br/></p><p><strong>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verständnis und Rücksichtnahme von Lehrenden und Mitarbeitenden des Fachbereichs für die individuelle Belastung der Studierenden</strong></p><p><br/></p><p><strong>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Elternunabhängiges Bafög und Finanzierungsmöglichkeiten für Zweitstudien</strong></p><p><br/></p><p><strong>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Anpassung der Regelstudienzeit an die tatsächliche Dauer des Studiums</strong></p><p><br/></p><p><strong>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bezahlte und besser bezahlte Pflichtpraktika</strong></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><mark>O-Töne:</mark></p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich mein Studium weiter finanzieren kann, besonders im Praxissemester. Ich muss mir entweder privat oder von der Bank Geld leihen. Das ist schon sehr belastend, weil die Lebenserhaltungskosten für ein halbes Jahr nicht gerade eine kleine Summe ist.“</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; "Ich schaffe es oft nicht zur Vorlesung, weil ich meine Tochter vom Kindergarten abholen muss."</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Wenn man pendelt, ist es halt schwer Kontakte zu knüpfen.“</p><p><br/></p><p>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Ich bin ja nicht nur Studentin! Ich bin auch die Partnerin von jemand chronisch Krankem, aber eben auch Freundin und Tochter und Kollegin und in tausend anderen Rollen…“</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-03 10:37:46 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>rasmushasenjaeger</author>
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         <description><![CDATA[<p>Orte und Räume</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-06 07:43:58 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>rasmushasenjaeger</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <description><![CDATA[<p>Vereinbarkeit</p>]]></description>
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         <author>rasmushasenjaeger</author>
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         <description><![CDATA[<p>Vielfalt</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-06 07:46:35 UTC</pubDate>
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         <author>rasmushasenjaeger</author>
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         <description><![CDATA[<p>Kommunikation</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-03-06 07:47:09 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>kaghamiri2</author>
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         <description><![CDATA[<p>Zunächst einmal: Das Vorhaben eröffnet Partizipationsmöglichkeiten. Das ist gut. Ich muss allerdings sagen, dass ich diese „Forderungen“ nicht so ganz verstehe. An wen richten sie sich? Wer erhebt sie? Wie wurde die Umfrage in Forderungen umgesetzt? Wo kann man darüber diskutieren? Wie und wie viele wurden überhaupt befragt? Ich arbeite seit mehreren Jahren an der FH Münster und ich möchte meinen persönlichen Eindruck von Inkusionsbestrebungen der Kolleg:innen beitragen: Ich erlebe es so, dass Forderungen von Studierendenseite z.T. sehr dezidiert und manchmal auch übergriffig formuliert werden (z.B. in Mails, die von mir eine Art Dienstleistung abfragen, deren Erbringung in einem Studium eigentlich für Studierende dazu gehört. Ich soll Literaturlisten für Bachelorarbeiten liefern, obwohl die Studierenden nicht mal bei mir schreiben; ich werde mit „Hallo“ angeschrieben; ich soll über Räume Auskunft geben, obwohl ich dafür ebenso in das FH Portal schauen müsste; ich soll meine Lehre den Zugplänen anpassen usw. Bei meinem eigenen Universitätsstudium hätte ich mich - im Übrigen als Erstakademiker:in - nicht getraut, die Profs als Auskunftsportal zu nutzen. Sie hätten auch nicht geantwortet. So viel zu „Kontakt“). Manchmal fühlt es sich als Professor:in so an: Ich soll stets für alle das Passende liefern. Aber in sorgfältig vorbereitete Seminare kommen die Studierenden dann nicht. Es ist so leicht, mich da sitzen zu lassen. Ich soll gern auf die Arbeitszeiten, die Familien, die Sorgen der Studierenden Rücksicht nehmen. Aber ich selbst stehe dann vor einem Drittel der Angemeldeten und muss damit irgendwie klar kommen?</p><p>Die Forderung „Auch nach Werten, die man vertritt, handeln“ trifft wohl auf die meisten Menschen zu. Werte sind handlungsleitend. Ich finde es wichtig Menschen zu unterstützen, Rechte einzufordern und diese wahrzunehmen. Aber ich möchte einen demokratischen Aushandlungsprozess darüber führen, wie das Ergebnis sein könnte, damit alle Anliegen zur Sprache kommen können! An den Beschränkungen des eigenen Lebens zu leiden, ist schmerzhaft. Gegen die Beschränkungen etwas zu unternehmen, ist Selbstermächtigung. Aber Dienstleistungsforderungen an eine andere Gruppe zu formulieren - so nach dem Motto: Mach, dass ich mich besser fühle, weil ich moralisch im Recht bin - hilft nicht und trägt letztlich nur zu Polarisierung bei (vielleicht mal Stefan Mau „Triggerpunkte“ lesen?). In meiner Wahrnehmung nehmen wir sehr viel Rücksicht auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Studierenden. Wir stellen Folien als pptx vorab zur Verfügung, damit lesebeeinträchtigte Studierende sie sich größer am PC anschauen können, wir verlängern Abgabefristen bei persönlichen Belastungen, wir bieten inklusive Prüfungsformate mit Mehrarbeit für uns an; wir bieten zusätzliche Sprechstunden an, wenn Studierende etwas nicht verstanden haben, wir erarbeiten Material, geben Hinweise, fassen Prüfungsanforderungen dezidiert zusammen. Wir fragen ständig nach, ob es etwas anzumerken gibt, wir reagieren auf Kritik, wir bieten Aussprachen an, wir zeigen uns selbst in unseren eigenen Persönlichkeiten, wir organisieren mit viel Aufwand Ankommwochen und und und. Und wenn ich dann lese: Unterlagen in „einfacher Sprache“?? Sorry! Trotz allem ist es ein Studium und Weltaneignung ist anstrengend und tut manchmal weh. Herausforderungen gehören zu Aneignungsprozessen dazu. Man kann nicht nur von anderen etwas fordern, man kann selbst tätig werden.</p><p>In einer solchen Aktion Anliegen und die Situation von Studierenden bezüglich des Erlebens von Zugehörigkeit zu erheben, kann wichtige Aspekte zu Tage fördern. Derartig intransparent „Forderungen“ daraus abzuleiten, empfinde ich aber z.T. als anmaßend, auch wenn ich das grundsätzliche Anliegen gut finde. Ich würde mir wünschen, dass Studierende ihre Forderungen auch an sich selbst richten. Ich würde mir Uni als gemeinsames Projekt vorstellen wollen, nicht als Dienstleister. Daher finde ich die Idee einer Inklusionsgruppe auch gut. Vielleicht aber mal als selbstermächtigende Aktion, nicht gleich als SHK Stellen?</p><p>Ich wollte nicht unhöflich sein, musste meinem Unmut über die Art der Darstellung von „Forderungen“ aber mal Luft machen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-04-30 11:54:02 UTC</pubDate>
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