<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
   <channel>
      <title>Der Mensch als religiöses Wesen by Carmen Raillard</title>
      <link>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c</link>
      <description>ein Padlet </description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2020-03-31 19:26:12 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2024-09-01 02:50:16 UTC</lastBuildDate>
      <webMaster>hello@padlet.com</webMaster>
      <image>
         <url></url>
      </image>
      <item>
         <title>Gottesbeweise - ein Argument für Gott</title>
         <author>craillard</author>
         <link>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/606044658</link>
         <description><![CDATA[<div>Während den letzten Jahrhunderten haben Philosophen und religiöse Institutionen durch Argumente versucht die Existenz Gottes zu beweisen. Diese sogenannten Gottesbeweise unterstreichen den menschlichen Drang Gott durch Logik und Fakten zu determinieren. Zwei dieser Beweise sind das teleologisches Argument und das kosmologische Argument. Beide basieren ihr Argument auf der Idee, dass Gott als Urheber des Universums zu beschreiben ist wobei das teleologische Argument dies durch eine Analogie erreicht und das kosmologische Argument die Idee eines Kausalnexus in ihrer Argumentation implementiert. </div><div><br></div><div>Das kosmologische Argument behauptet, dass Gott als Urheber der Universums zu deuten ist und belegt dies mit der Idee das alles aus einer vorherigen Ursache entstanden ist. Da es nicht unendlich viele Ursachen geben kann muss aber etwas Ursache von sich selbst sein. Diese ur-Ursache nennen wir, gemäß dem kosmologischen Argument, Gott. Das teleologische Argument dagegen, nutzt eine Analogie von Gott, der intelligent Designer des Universums, zu einem Uhrmacher, der Schaffer eines Uhres. Hier ist besonders wichtig, dass menschliche Kreationen analog zu die Kreationen Gottes sein sollen. Befürworter dieses Arguments unterstreichen daher, dass menschliche Kreationen sowie die von Gott einen Platz in der Welt sowie einen Zweck haben, und deswegen geschaffen wurden. Hierdurch ist auch eine Menschenähnlichkeit von Gott zu belegen da er, wie Menschen auch, die Fähigkeit zu kreieren hat.</div><div><br></div><div>Beide Argumente haben ähnliche Stärken. Sie etablieren Gott als etwas bestimmtes, nämlich Urheber des Universums, und teilen ihm daher eine klare Aufgabe zu die einerseits klar als “göttlich” zu deuten ist und die auch eine wichtige Frage beantwortet: wodurch ist das Universum entstanden? Die Konklusionen von beiden Argumenten basieren auf logische Zusammenhänge gekoppelt mit betrachtbare Fakten wie “wir verstehen, dass ein Uhrmacher eine Uhr kreiert hat” und “wir wissen, dass eine Sache ein Resultat einer vorherigen Ursache ist”. Das alles hilft diese Argumente verständlich und daher auch populär zu machen. Jedoch gibt es bei beiden sämtliche Gegenargumente.</div><div><br></div><div>Da das teleologische Argument auf einer Analogie basiert ist, muss durch ein Gegenargument gezeigt werden, dass diese Analogie unpassend ist um das gesamte Argument zu entkräften. Einerseits ist klar, dass die Teile unserer natürlichen Welt nicht in der gleichen Weise zusammen funktionieren wie die Teile einer Uhr da es sämtliche Teile gibt deren Zweck nicht verständlich ist wie der blinde Fleck des Auges. Hier kommt die Erwiderung, dass wir nicht zwingend alle Komponente eines Gegenstandes verstehen müssen um zu wissen, dass es kreiert wurde. Ein Auto, zum Beispiel, besteht aus vielen einzelnen Teilen dessen Zweck viele nicht unbedingt verstehen. Jedoch ist schon verständlich, dass das Auto kreiert wurde. Außerdem behaupten Befürworter des teleologischen Arguments, dass etwas das scheinbar kein Zweck hat trotzdem ein Zweck hat, nur das wir ihn nicht verstehen können. Jedoch ist diese Behauptung selber problematisch da so durch der Zweck von Sachen nicht mehr wichtig wird obwohl sie eigentlich Kern der Argumentation ist. Außerdem stellt dies die Zuteilung von Zweck generell in Frage: sind wir Menschen nicht eigentlich diejenigen die willkürlich Sachen Zweck zuteilen? Und wenn Gott alle Sachen mit einem Zweck schafft, tut er dies auch für schlechte Sachen wie Naturkatastrophen? Wenn ja würde dies nicht die Güte Gottes widersprechen die in vielen Religionen wichtig erscheint? Die Analogie stimmt außerdem nicht da Menschen Sachen aus vorher gegebenen Materialien kreieren wobei Gott aus dem Nichts schöpft.</div><div><br></div><div>Dem kosmologische Argument werden auch mehrere Einwürfe unterstellt. Ein Einwurf ist, dass sich das Argument selbst widerlegt da es keine Ursache für Gott gibt obwohl das Argument sich genau darauf basiert, dass alles Konsequenz einer vorherigen Ursache ist. Warum ist Gott also eine Ausnahme dieser Annahme? Es ist nicht einmal klar warum es überhaupt ein solcher “Anfangspunkt” geben muss. Wenn schon ist es auch plausible, dass dieser Kausalnexus kein Anfangspunkt hat da es ja auch kein erkennbarer klarer Endpunkt gibt - etwas das keine Ursache einer anderen Sache ist.</div><div><br></div><div>Beide Argumente minimieren sich außerdem auf Beweise die Gott als Urheber des Universum darstellen und beweisen nicht, dass Gott zwingend allgütig oder allwissend ist. Sie beweisen auch nicht, dass er dem Gott einer bestimmten Religion genau entspricht. Auch wenn Gott als Instanz der Schöpfung zu deuten ist, sind ihm durch diese Argumente weitere Eigenschaften nicht zuzuteilen. (Außer vielleicht Menschenähnlichkeit durch das teleologische Argument obwohl dies auch durch Gegenargumente umstritten sein kann)</div><div><br></div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2020-06-02 03:22:42 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/606044658</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Karl Marx - eine kritische Perspektive</title>
         <author>craillard</author>
         <link>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/606048506</link>
         <description><![CDATA[<div>Das Zitat “die Religion ist das Opium des Volkes” vom deutschen Philosoph Karl Marx stellt die Frage ob Religion für die Gesellschaft etwas positives oder negatives ist. Einerseits kann das Zitat sehr direkt interpretiert werden. Der Vergleich von der Droge Opium mit der Religion ist machbar durch die Idee, dass beide einen Ausweg aus einer Welt mit vielen unbeantwortbaren Fragen bieten. Opium durch ihre chemische Effekte die Schmerzsignale im Gehirn verhindern und den Nutzer betäuben und Religion durch ihre “einfache” Erklärungen die nicht hinterfragt werden sollen. Außerdem kann man eine Parallele der Abhängigkeit auch erkennen. Wie beim Opium sind manche religiöse Menschen von der Religion abhängig um ihnen ein Sinn im Leben zu geben oder ihnen eine Gemeinschaft zu bieten ohne die ihr Leben viel einsamer und generell schlechter wäre. Eine weitere Ähnlichkeit ist, dass beide finanzielle Unterstützung erfordern. Die meisten religiöse Institutionen werden von ihren Mitgliedern finanziell Unterstützt. Jedoch ist dieser Vergleich ziemlich unpassend da kritisches Denken eine potentielle “Immunität” gegen Religion sein kann, etwas was es für die Effekte der Opium nicht gibt. Außerdem führt die potentielle Abhängigkeit der Religion nicht zu ähnlichen körperlichen und gesundheitlichen Konsequenzen wie die von Drogen und kann tatsächlich auch positive Konsequenzen bewirken wie z.B. die Zugehörigkeit einer Gesellschaft.<br><br>Jedoch ist diese direkte Interpretation nicht der Kern der Aussage von Marx. Der Kontext des Zitates zeigt, dass Marx eigentlich mit diesem Zitat ausdrücken möchte, dass Religion repressiv ist. Opium betäubt den Nutzer und schwächt deren Sinneswahrnehmungen. So ist der Nutzer beeinträchtigt und kann nicht positive und bedeutsame Dinge machen. Für Marx ist hier die Ähnlichkeit. Er sieht Religion als eine Ablenkung von den eigentlichen Problemen der Gesellschaft. Die Illusion der Religion verhindert positive Entwicklungen der Gesellschaft da sie Menschen unterstellt, dass eine oppressive Welt nicht nur natürlich sondern göttlich ist und so geschaffen wurde. Um dies zu überprüfen muss  untersucht werden ob Religion wirklich repressiv ist und Fortschritt verhindert. <br><br>Ein Argument das die Idee der repressiven Religion unterstützt ist, dass es ein Zusammenhang zwischen Macht, vor allem politische Macht, und Religion gibt. Vor allem historisch gesehen haben politische Führer ihre Macht durch Religion legitimiert. Ein Beispiel hierfür ist die Macht Herrschaft der Könige in Zeiten des Feudalismus. Könige wie Louis XIV haben ihre Machtpositionen durch Gott gerechtfertigt. Außerdem haben sie auch Krieg durch Gott gerechtfertigt. Diese religiöse Rechtfertigung hat gesichert, dass Bauern weiterhin unterdrückt und ausgebeutet wurden und war somit repressiv. <br><br>Dagegen sollen die positiven Aspekte der Religion nicht vernachlässigt werden denn Religion kann in manchen Situationen auch subversive sein. Dies passiert normalerweise wenn sich eine religiöse Gemeinschaft organisiert und soziale Veränderungen realisiert. Ein Beispiel hierfür ist Martin Luther King Jr. der seine Organisation mit Hilfe seiner Kirche aufgebaut hat oder wie die traditionelle Religion Voodoo geholfen hat Haitianer während der Revolution gegen Frankreich und der Sklaverei zu vereinigen. Die Vereinigung die Religion ermöglicht ist also ein Mittel womit gesellschaftlicher Fortschritt ermöglicht wird.<br><br>Aber Religion ist oft eng mit Tradition verknüpft und fordert daher oft die Beibehaltung traditioneller Normen. Obwohl manche Traditionen Kultur und Gemeinschaft stärken verhindern sie auch oft Fortschritt. Beispiele hierfür sind die Unterdrückung der Frau und deren Sexualität und die Ausgrenzung und Bestrafung von Homosexuellen von der christlichen Kirche. Hier sorgt die religiöse Institution dafür, dass positive Gesellschaftliche Entwicklungen nicht stattfinden können. <br><br>Schlussendlich muss ich Marx großteils zustimmen. Religion hat viele repressive Elemente die es der Gesellschaft schwieriger machen sich von Oppression zu befreien und sich positiv zu entwickeln. Jedoch finde ich es wichtig die Macht einer religiösen Gemeinschaft selber kritisch zu bewerten. Diese Macht kann nämlich für positive sowie negative Zwecke genutzt werden. Eines ist klar: die immense Macht der Religion ist nicht zu unterschätzen.<br><br></div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/26294107/acc9a42b5b83066e59c269371f8312d8/21dc_military_superJumbo.jpg" />
         <pubDate>2020-06-02 03:27:53 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/606048506</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Gottesbilder</title>
         <author>craillard</author>
         <link>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607089282</link>
         <description><![CDATA[<div>verschiedene Attribute Gottes werden in Kollagen (die ich gemacht habe) dargestellt. (inspiriert von Gottesprädikate)</div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2020-06-02 15:12:26 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607089282</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>craillard</author>
         <link>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607133969</link>
         <description><![CDATA[<div>Allmächtig/mächtig</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/26294107/8a8cdba3590e189f4ac2f56fdf379e4a/133fb0dc4414b50fe01c2fbdff13d39a.PNG" />
         <pubDate>2020-06-02 15:33:40 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607133969</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>craillard</author>
         <link>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607140395</link>
         <description><![CDATA[<div>Einzigartig</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/26294107/09c7e3242731f10e5ffc1ac5e9f475b3/The_Sky_is_the_Limit_Painting_Clouds_with_Gabriel_Lehman_2.JPG" />
         <pubDate>2020-06-02 15:36:43 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607140395</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>craillard</author>
         <link>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607142577</link>
         <description><![CDATA[<div>Ewig</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/26294107/4600c0493369c02309a090f1af5cd428/dali_clocks.JPG" />
         <pubDate>2020-06-02 15:37:50 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607142577</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>craillard</author>
         <link>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607146944</link>
         <description><![CDATA[<div>Allwissend</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/26294107/f78cd207bf697d827b27d3f9bba724d1/gott.jpg" />
         <pubDate>2020-06-02 15:39:48 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607146944</guid>
      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>craillard</author>
         <link>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607150119</link>
         <description><![CDATA[<div>Gütig</div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/26294107/a608c3d64a1b2ddc57028c92bdc48dbe/gott__1_.jpg" />
         <pubDate>2020-06-02 15:41:19 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607150119</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Religionskritik</title>
         <author>craillard</author>
         <link>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607268509</link>
         <description><![CDATA[<div>Hier eine Karikatur (von mir) die von Hans Jonas "Der Gottesbegriff nach Auschwitz" inspiriert wurde. In seinem Text argumentiert Jonas, dass es kein Gott geben kann der die Attribute absolute Güte, absolute Macht und Verstehbarkeit gleichzeitig besitzt da diese sich widersprechen. <br><br>Hier wird sein Argument verbildlicht. Die drei Gestalten die alle Gott darstellen verhalten sich so verschieden, dass sie voneinander separiert sind. Links ist ein allmächtiger Gott, in der Mitte ein allgütiger und rechts ein verstehbarer Gott. Der Text “three-faced god” deutet auf die Redewendung “two-faced” und stellt dar, dass auch nicht Gott ehrlich diese drei Attribute gleichzeitig besitzen kann und, dass man sich nicht aus idealisierten Attribute den perfekte Gott beschreiben kann. Er muss auch logisch sein. </div>]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/26294107/6ebcc96f10ae33d2db1c21a2b0afe21c/3god.pdf" />
         <pubDate>2020-06-02 16:38:53 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607268509</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Quellen</title>
         <author>craillard</author>
         <link>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607306948</link>
         <description><![CDATA[<div>Bildquelle: <a href="https://www.nytimes.com/2017/11/20/world/asia/airstrikes-taliban-opium.html">https://www.nytimes.com/2017/11/20/world/asia/airstrikes-taliban-opium.html</a><br><br>Textquelle: <a href="https://library.brown.edu/haitihistory/5.html">https://library.brown.edu/haitihistory/5.html</a></div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2020-06-02 16:58:54 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607306948</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Vielen Dank!</title>
         <author>craillard</author>
         <link>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607308766</link>
         <description><![CDATA[<div>Fragen oder Bemerkungen?<br><br>craillard@gissv.org</div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2020-06-02 16:59:55 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/craillard/ay4wlazlry6c/wish/607308766</guid>
      </item>
   </channel>
</rss>
