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      <title>Traditionslinien der LINKEN by </title>
      <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks</link>
      <description>Arbeitsgruppe 2</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-02-11 10:24:21 UTC</pubDate>
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         <title>Aufgabenstellung</title>
         <author>martinneise</author>
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         <description><![CDATA[<ol><li>Sortiert die Programmzitate des Parteiprogramms und ordnet die Fotos den Zitaten zu. Die Reihenfolge ergibt sich nicht immer chronologisch, sondern richtet sich nach dem Programmtext. Nutzt in diesem ersten Schritt die Erklärungen der Bilder nur, wenn Ihr mit ihnen nichts anfangen könnt.</li><li>Überlegt, welche historischen Lehren für DIE LINKE heute wichtig sind. (max. 3 benennen)</li><li>Welche Fragen habt Ihr? (Nutzt zur Klärung von Fragen auch die Erläuterungen der Bilder.) Notiert Verständnisfragen, die Ihr nicht in der AG klären könnt.&nbsp;</li><li>Bestimmt, wer im Plenum präsentiert (max. 5 Minuten).</li></ol><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:00:45 UTC</pubDate>
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         <title>Nachkriegsordnung</title>
         <author>martinneise</author>
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         <description><![CDATA[<div>„Die Barbarei und der verbrecherische Krieg der deutschen Faschisten zerstörten weite Teile Europas. … Nach dem Krieg wurden unter dem Einfluss der Siegermächte in Westeuropa bürgerliche Demokratien mit kapitalistischer Wirtschaftsordnung und in Mittel- und Osteuropa Staaten mit sozialistischem Anspruch aufgebaut.“</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:01:55 UTC</pubDate>
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         <title>Schwur von Buchenwald und Asylrecht</title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2052864814</link>
         <description><![CDATA[<div>„»Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus« - der Schwur von Buchenwald hatte in den 50er Jahren nicht nur in Ostdeutschland, sondern auch in Westdeutschland eine große Ausstrahlung … Die Erfahrungen der vom deutschen Faschismus Verfolgten prägten das ursprüngliche Asylrecht im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, das heute bis zur Unkenntlichkeit durchlöchert ist und das DIE LINKE wiederherstellen will.“</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:04:14 UTC</pubDate>
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         <title>Restaurierung des Kapitalismus im Westen</title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2052866079</link>
         <description><![CDATA[<div>„In Westdeutschland blieben, wie in anderen Ländern Westeuropas, sozialistische Neuordnungsbestrebungen nach dem Krieg erfolglos. Der beginnende Kalte Krieg diktierte die politische Entwicklung. … 1956 wurde die KPD verboten. … Die Entnazifizierung in der Gesellschaft blieb hingegen weitgehend aus. Die SPD war während der "Adenauer-Ära" in der Opposition. Ab 1959 gab sie Zug um Zug ihre Vorstellungen einer über den Kapitalismus hinausweisenden Neuordnung von Wirtschaft und Gesellschaft auf.“</div><div>„In Westdeutschland blieben, wie in anderen Ländern Westeuropas, sozialistische Neuordnungsbestrebungen nach dem Krieg erfolglos. Der beginnende Kalte Krieg diktierte die politische Entwicklung. … 1956 wurde die KPD verboten. … Die Entnazifizierung in der Gesellschaft blieb hingegen weitgehend aus. Die SPD war während der "Adenauer-Ära" in der Opposition. Ab 1959 gab sie Zug um Zug ihre Vorstellungen einer über den Kapitalismus hinausweisenden Neuordnung von Wirtschaft und Gesellschaft auf.“</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:05:08 UTC</pubDate>
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         <title>Erfahrung „Wirtschaftswunder“</title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2052875517</link>
         <description><![CDATA[<div>„Zu den Erfahrungen der Menschen in der Bundesrepublik gehörte zunehmender gesellschaftlicher Wohlstand, an dem alle gesellschaftlichen Schichten teilhatten, sowie eine parlamentarische Demokratie. … Seit den 60er Jahren entwickelte sich eine gesellschaftskritische außerparlamentarische Opposition. …“</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:11:20 UTC</pubDate>
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         <title>Sozialpartnerschaft</title>
         <author>martinneise</author>
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         <description><![CDATA[<div>„Die Gewerkschaften setzten in harten Auseinandersetzungen Lohnsteigerungen, Arbeitszeitverkürzungen und verbesserte sozialstaatliche Leistungen durch. Mehr Demokratie sollte in Wirtschaft und Gesellschaft möglich sein. Die Erfahrungen dieser Kämpfe zeigen allerdings auch, dass in einer kapitalistischen Gesellschaft die Demokratie an den Werkstoren und an den Büro- und Ladentüren endet.“</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:12:07 UTC</pubDate>
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         <title>Zweite Frauenbewegung</title>
         <author>martinneise</author>
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         <description><![CDATA[<div>„Eine neue Frauenbewegung bildete sich, um gegen patriarchale, Frauen unterdrückende und benachteiligende Strukturen im Öffentlichen wie im Privaten zu kämpfen. … Die Erfahrungen dieser Kämpfe zeigen jedoch, dass in der patriarchalen Gesellschaft die Gleichstellung an der Haustür endet und Frauenbefreiung nur durch Aufhebung der ungleichen geschlechtlichen Arbeitsteilung erreicht werden kann.“</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:12:43 UTC</pubDate>
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         <title>Umweltbewegung</title>
         <author>martinneise</author>
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         <description><![CDATA[<div>„Die Umweltbewegung entstand und setzte sich für eine naturverträgliche Produktions- und Lebensweise und gegen die Nutzung der Atomkraft ein. Internationalistische Gruppen unterstützten Befreiungsbewegungen in Afrika, Lateinamerika und Asien und stritten für eine solidarische Entwicklungszusammenarbeit.“</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:14:19 UTC</pubDate>
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         <title>Friedensbewegung</title>
         <author>martinneise</author>
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         <description><![CDATA[<div>„Die Friedensbewegung forderte Abrüstung und vor allem die Beseitigung von Massenvernichtungswaffen. Sie unterstützte und prägte die Entspannungspolitik, der es in den 70er und 80er Jahren gelang, die gefährliche Blockkonfrontation der Nachkriegszeit aufzuweichen und so zu entschärfen. … blieb … die Erfüllung der Ansprüche der Demokratiebewegung auf halber Strecke stehen.“</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:14:42 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2052892759</link>
         <description><![CDATA[<div>1945 schien in Deutschland alles möglich. Das Land lag am Boden, nicht nur die Städte waren durch den Krieg zerstört.&nbsp; Auch in&nbsp; den Köpfen der Menschen zerbrachen Überzeugungen und Glaubenssätze. Die Zahl der NSDAP-Mitglieder lag 1945 bei 7,5 Millionen, nun war innerhalb kürzester Zeit der Nationalsozialismus desavouiert. Die Frage stand im Raum, wie es mit diesem Land, nach den gewaltigen Verbrechen der Deutschen, weitergehen sollte.&nbsp;<br>Darüber entschieden natürlich nicht nur die Deutschen – sondern vor allem die Siegermächte, die Deutschland vom Faschismus befreit hatten.&nbsp;<br>Deutschland war in vier Besatzungszonen aufgeteilt: Eine sowjetische auf dem&nbsp;Gebiet der späteren DDR, eine britische in Nord- und Westdeutschland (damit&nbsp;die Amerikaner einen Hafen nutzen konnten, wurde Bremen der&nbsp;amerikanischen Besatzungszone zugeschlagen), eine amerikanische im Süden&nbsp;und eine französische im Südwesten des Landes. Die Hauptstadt Berlin wurde&nbsp;ebenfalls in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Das gleiche geschah auch in&nbsp;Österreich und dessen Hauptstadt Wien. Hier zogen die Alliierten allerdings&nbsp;<br>1955 komplett ab, nachdem Österreich seine Neutralität erklärt hatte.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:21:46 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2052893275</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:22:07 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2052912921</link>
         <description><![CDATA[<div>Angesichts der Verbrechen des Faschismus und des Zweiten Weltkrieges wurde&nbsp;in der Nachkriegszeit ein Recht auf Asyl geschaffen, das erstmals 1948 in der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen festgeschrieben wurde. In&nbsp;Deutschland wurde das politische Asylrecht 1949 im Grundgesetz für die&nbsp;Bundesrepublik Deutschland festgeschrieben, und zwar ohne Einschränkung.&nbsp;<br>Artikel 16 (2) lautete: &nbsp;<br>Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden. Politisch Verfolgte&nbsp;genießen Asylrecht.&nbsp;<br>1993 wurde im Ergebnis des Asylkompromisses Artikel 16a eingeführt, der in&nbsp;Satz 1 den Ursprungssatz „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“ enthielt.&nbsp;Dieses Recht wurde in den nachfolgenden 4 Absätzen des Artikels 16a&nbsp;<br>eingeschränkt. Stichworte: Einführung der Drittstaatenregelung, Benennung&nbsp;„Sicherer Herkunftsländer“, Abschiebungsgebot.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:34:47 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2052913786</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:35:22 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2052923030</link>
         <description><![CDATA[<div>Das „Wirtschaftswunder“ der alten Bundesrepublik fußte auf mehreren Säulen&nbsp;(eine&nbsp; weitere&nbsp; war&nbsp; z.B.&nbsp; die&nbsp; Entschuldungskonferenz&nbsp; in&nbsp; London&nbsp; 1953).&nbsp;Die&nbsp;wichtigste&nbsp; Säule&nbsp; war&nbsp; der&nbsp; Marshallplan,&nbsp; mit&nbsp; dem&nbsp; Gelder&nbsp; aus&nbsp; den&nbsp; Vereinigten&nbsp;Staaten&nbsp; in die&nbsp; Bundesrepublik (und&nbsp; 15&nbsp; weitere&nbsp; Länder&nbsp; Westeuropas) flossen.&nbsp;Dies&nbsp; war&nbsp; ein&nbsp; wichtiger&nbsp; Impuls&nbsp; zur&nbsp; Modernisierung&nbsp;der&nbsp; Industrie. Insgesamt&nbsp;erhielt die Bundesrepublik Deutschland finanzielle Hilfen im Wert von 1,4 Mrd.&nbsp;US-Dollar, nach dem heutigen Wert ca. 100 Mrd. US-Dollar. Der Marshall-Plan&nbsp;<br>verfolgte drei grundlegende Ziele:&nbsp;<br>-&nbsp; Hilfe für die notleidende Bevölkerung Europas (humanistisches Ziel)&nbsp;<br>-&nbsp; Eindämmung&nbsp;der&nbsp;Sowjetunion&nbsp;und des Kommunismus&nbsp; (Containment-Politik) (politisches Ziel)&nbsp;<br>-&nbsp; Schaffung eines Absatzmarktes für die US-amerikanische Überproduktion&nbsp;(ökonomisches Ziel)&nbsp;<br>Der Marshallplan war ein entscheidender Faktor für den „Nachkriegsboom“.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:41:50 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2052928592</link>
         <description><![CDATA[<div>„Weder in West noch in Ost konnte es eine bloße Neuauflage der Weimarer&nbsp;Republik geben. Die Fortführung vorhandener staatlicher und gesellschaftlicher&nbsp;Strukturen verbot sich von selbst.&nbsp;Diese gemeinsame Ausgangssituation blieb&nbsp;trotz unterschiedlicher Schlussfolgerungen und sich zuspitzender Konfrontation&nbsp;Ansatz für einen Konsens zwischen beiden deutschen Nachkriegsstaaten, der in&nbsp;das von beiden Seiten bekräftigte Leitmotiv mündete, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen dürfe. Wenn nach dem Verbindenden für ein&nbsp;gemeinsames historisches Selbstverständnis der heutigen Bundesrepublik&nbsp;gefragt wird, sollte unbedingt an die deutsche Friedenspflicht angeknüpft&nbsp;<br>werden. Die Besinnung auf den antifaschistischen und friedenspolitischen&nbsp;Gründungskonsens sollte ein gemeinsames Element unseres&nbsp;Selbstverständnisses bleiben. […]&nbsp;<br>Und doch wurden unterschiedliche Lehren aus der Geschichte gezogen. Dies&nbsp;lässt sich besonders gut am Beispiel der Entnazifizierung aufzeigen. Zwar waren&nbsp;sich die Alliierten darin einig, dass NS-Funktionäre zu Verantwortung gezogen&nbsp;werden müssen, über ein gemeinsames Vorgehen bei der Entnazifizierung&nbsp;konnten sich die Siegermächte jedoch nicht verständigen. So gab es große&nbsp;Unterschiede zwischen der sogenannten SBZ (sowjetisch besetzte Zone) und&nbsp;den westlichen Besatzungszonen: In der SBZ fand ein umfangreicher&nbsp;Elitenaustausch statt, wodurch bisher benachteiligten gesellschaftlichen&nbsp;Schichten politische und soziale Teilhabechancen ermöglicht wurden. Die&nbsp;Enteignung des NS-Besitzes und die Bodenreform waren nicht nur Ausdruck&nbsp;eines radikalen Bruchs mit der alten Gesellschaft, sondern wurden Teil eines&nbsp;radikalen Umbaus hin zu einer neuen Gesellschaft. In den westlichen&nbsp;Besatzungszonen wurden die meisten NSDAP-Mitglieder bereits nach kurzer&nbsp;<br>Zeit wieder entlassen. Hohe ehem. NS-Funktionäre fanden sich in hohen&nbsp;politischen, wirtschaftlichen und Verwaltungsfunktionen wieder. Obwohl zum&nbsp;Teil demokratisch legitimiert (wie in Hessen), blieben die alten&nbsp;<br>Besitzverhältnisse unangetastet.“&nbsp;<br>(Thesenpapier der Historischen Kommission der PDS vom März 1999 „Die&nbsp;<br>Doppelbiographie der Bundesrepublik …“)&nbsp;</div>]]></description>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:45:53 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2052933105</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:48:51 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
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         <description><![CDATA[<div>Der Zeitraum vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Ölkrise 1973 wird in der&nbsp;wissenschaftlichen&nbsp; Literatur als das „Goldene Zeitalter“ bezeichnet. Es war&nbsp;eine Zeit ständigen Wachstums und einer spürbaren Verbesserung der&nbsp;Lebensumstände auch der sogenannten „kleinen Leute“.&nbsp; Ideologisch wurde&nbsp;von den Konservativen der Begriff der „Sozialen Marktwirtschaft“ (marxistisch&nbsp;„Klassenkompromiss des Fordismus“) für diese Zeit geprägt. Fortschritte wie&nbsp;<br>die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und die 40 Stunden-Woche wurden hart&nbsp;erkämpft. Auch an dieser Stelle besteht eine wechselseitige Beziehung als Folge&nbsp;der Systemkonkurrenz: Die in der DDR bestehenden sozialen Rechte waren&nbsp;Maßstab für die BRD, ihrerseits den ökonomisch am schwächsten Gestellten&nbsp;eine würdige Existenz zu ermöglichen, wodurch die soziale Reglementierung&nbsp;des Kapitalismus in Form einer sozialen Marktwirtschaft zu einem erheblichen&nbsp;Teil bedingt wurde. Die DDR wiederum wurde veranlasst, ihre Produktion von&nbsp;<br>Konsumgütern am „Schaufenster“ BRD messen zulassen. So orientierten sich&nbsp;viele „Ost-Produkte“ am Vorbild westlicher Konsumgüter.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:54:46 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 10:54:56 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
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         <description><![CDATA[<div>Bereits Ende der 1950er Jahre setzte in der BRD ein politischer und kultureller&nbsp;Erneuerungsprozess&nbsp; ein,&nbsp; der&nbsp; die&nbsp; sog.&nbsp; 68er-Bewegung&nbsp; hervorbrachte.&nbsp; Die&nbsp;Ursachen&nbsp; sind&nbsp; vielfältig:&nbsp; Der&nbsp; Bruch&nbsp; mit&nbsp; den&nbsp; überalterten&nbsp; Gesellschafts-&nbsp; und&nbsp;Moralvorstellungen und die fehlende Aufarbeitung des NS, Protest gegen den&nbsp;Vietnam-Krieg und die zunehmende Militarisierung im Zuge des Wettrüstens,&nbsp;fehlende oder unzureichende Rechte für Frauen und die Notstandsgesetze (Mai&nbsp;1968), die den Staatsorganen Eingriffsmöglichkeiten in Grundrechte erlaubten.&nbsp;<br>Retrospektiv betrachtet, gingen von den 1968ern Veränderungen aus, die&nbsp;unsere heutige Gesellschaft maßgeblich geprägt haben. Im Mittelpunkt&nbsp;<br>standen dabei:&nbsp;<br>-&nbsp; die sog. zweite Frauenbewegung&nbsp;<br>-&nbsp; die Umweltbewegung&nbsp;<br>-&nbsp; die Friedensbewegung&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 11:09:01 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
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         <pubDate>2022-02-17 11:09:16 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
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         <description><![CDATA[<div>Eine der ältesten westdeutschen Umweltinitiativen war die Bürgeraktion Umweltschutz Zentrales Oberrheingebiet (BUZO), 1971 aus dem Widerstand gegen die Expansionspläne der Erdölraffinerien in Karlsruhe-Knielingen von Hans-Helmut Wüstenhagen gegründet, dem späteren Vorsitzenden des „Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz“ (BBU).<br>In Tübingen gründete sich unmittelbar nach dem am 26. November 1970 gehaltenen Vortrag „Überleben im Atomzeitalter“ von Professor Harald Stumpf vom Institut für Theoretische Physik das Komitee für Umweltschutz, neben&nbsp;<br>dem sich kurz darauf der von Hartmut Gründler gegründete Bund für Umweltschutz etablierte.<br>Bedeutsam für die anwachsende zweite Umweltbewegung waren auch die aus&nbsp;21 Gruppierungen bestehenden Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen. Sie&nbsp;formierten sich 1972 in der Auseinandersetzung gegen ein Bleichemiewerk&nbsp;beim elsässischen Marckolsheim, waren im gewaltlosen Kampf gegen das&nbsp;Kernkraftwerk Wyhl am südbadischen Kaiserstuhl letztlich siegreich und&nbsp;gelten als die erste größere Basis des später 600 Bürgerinitiativen umfassenden&nbsp;BBU. In den 1970er und 1980er Jahren war die Anti-Atomkraft-Bewegung in&nbsp;der öffentlichen Wahrnehmung ein wesentlicher Teil der Umweltbewegung. &nbsp;<br>Die Umweltbewegung war entscheidend für die Entstehung der Partei Die&nbsp;Grünen und deren Einzug in den Bundestag 1983.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 11:13:56 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 11:14:18 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2052976823</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Angst vor einem Atomkrieg führt Anfang der 80er Jahre in vielen westlichen&nbsp;Staaten zur Entstehung einer Friedensbewegung. Ihre Anhänger sind der&nbsp;Meinung, dass der Rüstungswettlauf der Supermächte jedes vernünftige Maß&nbsp;überschritten habe. Sie fordern von den Regierungen Friedenssicherung durch&nbsp;Rüstungskontrolle und Abrüstung. &nbsp;<br>In der Bundesrepublik knüpft die Friedensbewegung an die Kampagnen gegen&nbsp;die Wiederaufrüstung in den 1950er Jahren und die Ostermarsch-Bewegung in&nbsp;den 1960er Jahren an. Sie wird im Wesentlichen von den Grünen, kirchlichen&nbsp;und gewerkschaftlichen Gruppen sowie Teilen der Sozialdemokratischen Partei&nbsp;Deutschlands (SPD) getragen. Vertreter dieser Gruppen veröffentlichen im&nbsp;<br>November 1980 den "Krefelder Appell", in dem die Bundesregierung&nbsp;aufgefordert wird, ihre Zustimmung zur Stationierung neuer amerikanischer&nbsp;Mittelstreckenraketen zurückzuziehen. Besondere Wirkung in der&nbsp;Öffentlichkeit erreicht die Friedensbewegung mit den bundesweit organisierten&nbsp;Demonstrationen im Bonner Hofgarten Anfang der 1980er Jahre, an denen&nbsp;insgesamt mehrere 100.000 Menschen teilnehmen.&nbsp;<br>Im Oktober 1983, vor der Entscheidung des Bundestages über die&nbsp;Durchführung des NATO-Doppelbeschlusses, veranstalten die Gruppen der&nbsp;Friedensbewegung eine Aktionswoche mit Friedenscamps, Sitzblockaden und&nbsp;<br>Menschenketten. Dennoch stimmt die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten&nbsp;für den Nachrüstungsbeschluss. Vergeblich blockieren Mitglieder der&nbsp;Friedensbewegung - darunter viele Prominente - monatelang das US-amerikanische Raketenlager Mutlangen in Württemberg, um die Stationierung&nbsp;der Atomraketen zu verhindern.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 11:18:57 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2052976989</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-02-17 11:19:05 UTC</pubDate>
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         <title>Offene Fragen:</title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2055160481</link>
         <description><![CDATA[<div>- wie lückenhaft kann sowas sein/wo nimmt man Ein-/Ausschlüsse vor? (z.B. wilde Streiks, Internationalismus)<br>- wie können wir unsere geteilten Geschichten Ost/West so miteinander teilen, dass auf beiden seiten ein besseres Verständnis füreinander entsteht?<br>- Wie adaptieren bei unterschiedlichen Gruppengrößen/Gruppenzusammensetzungen? (wie sehr in die tiefe gehen, wie spielerischer gestalten? --&gt; methode mit mehr zitaten und diskurs unter TN besser?)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-18 12:37:57 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Historische Lehren für DIE LINKE:</title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2055161100</link>
         <description><![CDATA[<div>- wir wenden uns gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit/gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit<br>- Mit der kapitalistischen Produktionsweise/der herrschenden Klasse ist kein Frieden zu machen<br>- Wir sind da stark, wo wir als Partner:in an der Seite von Bewegungen stehen; aber Gewerkschaften stützen trotzdem den Kapitalismus und das Patriarchat ist auch noch nicht weg.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-18 12:38:28 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Als Hilfestellung</title>
         <author>martinneise</author>
         <link>https://padlet.com/martinneise/Bookmarks/wish/2055343364</link>
         <description><![CDATA[<div>das Grundsatzprogramm der LINKEN:<br>https://www.die-linke.de/fileadmin/download/grundsatzdokumente/programm_formate/programm_der_partei_die_linke_erfurt2011_druckfassung2020.pdf</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-02-18 14:33:46 UTC</pubDate>
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