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      <title>Freibad Mählersbeck by Heiko Schnickmann</title>
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         <title>Gründung</title>
         <author>heikoschnickmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>Das im Volksmund "Mä" genannte Bad wurde 1906 von Fritz und Helene Schmitz erbaut und 1970 von der Familie an die Stadt verkauft.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-05-26 18:19:54 UTC</pubDate>
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         <title>Bild des ehemaligen Bades</title>
         <author>heikoschnickmann</author>
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         <pubDate>2025-05-26 18:21:42 UTC</pubDate>
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         <title>Fritz und Helene Schmitz</title>
         <author>heikoschnickmann</author>
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         <description><![CDATA[<ol><li><p>Freiwilliger Verkauf, Montag, den 27. Juli 1914, nachmittags, 5 Uhr, soll eine fast neue 5088 breite Drehmaschine mit doppelter Reinigung und Entgranner bei Friedrich Schmitz-Mählersbeck bei Hottenstein, drei Minuten vom Bahnhof Bracken, öffentlich, meistbietend, versteigert werden.</p></li><li><p>13. Juli 1918: Morgen nachmittag spielt die Theatergesellschaft "Germania" im Saale des Wirts Friedrich Schmitz zu Mählersbeck. Der Reinertrag ist für die Kriegsfürsorge des Amterfeld Langes bestimmt. </p></li><li><p> Barmen, 5. Aug. 1924: Der kommunistische Stadtverordnete Hack war am Sonntag hier an der Rathausbrücke verhaftet worden. Die sozialdemokratische „Freie Presse" entwirft von Hack folgendes niedliche Bild: „Wie uns mitgeteilt wird, hat er schon sehr Erfolg versprechende Wandlungen durchgemacht. So hat er während des Kapp-Putsches 1920 als Zugführer bei seinem <strong>heutigen Parteigenossen und Stadtverordnetenkollegen Schmitz in der Mählersbeck</strong> <strong>Haussuchung nach Waffen</strong> gehalten. Heute gebärdet er sich als „Revolutionär“. </p></li><li><p>Ludendorff in Barmen (30.8. 1924)</p><p>Wie wir erfahren, ist der Massenschlächter Ludendorff zur Teilnahme an dem nationalistischen Rummel, der heute und morgen in Barmen stattfinden soll, bereits am Donnerstag hier eingetroffen.</p><p>Die Barmer Arbeiterschaft wird durch einen gewaltigen Aufmarsch zur Fahnenweihe des Roten Frontkämpferbundes zeigen, daß die imperialistischen Weltkriegsstrategen im Wuppertal keine Lorbeeren ernten werden. </p><p><strong>Nachmittags 3 Uhr findet im Baderestaurant Mählersbeck die Fahnenweihe statt, an der die Arbeiterschaft des gesamten Gebietes teilnehmen wird. </strong>Arbeiter, heraus zur roten Fahnenweihe! Nachtrag: 1. Sept. Wenn man den Finger gibt... <strong>Am Sonntag hielt der kommunistische „Rote Kampfbund“ in der Mählersbeck eine genehmigte Versammlung ab und-versuchte im Anschluß daran, einen Umzug zu unternehmen, zu dem aber keine polizeiliche Genehmigung erteilt worden war.</strong> Ein Kommando der Schutzpolizei trat in der Westkotter Straße dem Zuge entgegen, löste ihn auf und beschlagnahmte die mitgeführten roten Fahnen.</p></li><li><p>„Der echteste Kommunismus“.</p><p>In der Zeitungsnummer 185 veröffentlichten wir unter obiger Ueberschrift eine uns von auswärts zugegangene Notiz, die sich mit dem angeblichen Verhalten eines in Barmen wohnenden Bademeisters mit Namen Schmitz beschäftigte. Der Betreffende ersucht uns um Aufnahme des folgenden:</p><p>1. Unwahr ist, daß der Bademeister des Schwimmbades Mählersbeck einige Arbeiterkinder, die, nachdem sie die Umzäunung unterwühlt hatten, in das Bad eingedrungen waren, zwang, in den Teich zu springen, um sie dann mit einem Hunde wieder heraus und auf die Straße zu hetzen.— Wahr ist, daß zahlreiche Augenzeugen unterschriftlich bestätigten, daß sich der Bademeister beim Hinausweisen der Kinder, die bereits am Tage vorher auf ähnliche Weise in das Bad einzudringen versucht hatten, sich keinerlei Uebergriffe zuschulden kommen ließ.</p><p>2. Unwahr ist, daß die Kinder von dem Hunde des Bademeisters mehrfach gebissen wurden.— Wahr ist, daß der Bademeister den Hund an der Leine führte und daß die Eltern der betreffenden Kinder unterschriftlich bestätigten, daß keines der Kinder gebissen worden ist.</p><p>3. Unwahr ist es, daß Unterzeichneter als Besitzer des Bades, der„Kinderhetze" mit den„Händen in der Hosentasche“ zugesehen hat, ohne einzuschreiten.— Wahr ist, daß Unterzeichneter zurzeit des Vorfalles überhaupt nicht in der Badeanstalt war, sondern erst später von einer Stadtverordnetensitzung zurückkehrte, an der er teilgenommen hat.</p><p>Hoffentlich wird der Berichterstatter sich hierzu noch äußern.</p></li><li><p>Der Inhaber sei ursprünglich Kommunist gewesen, erinnert sich Richter, mit der erfolgreichen Gastronomie aber zum Millionär geworden&nbsp;– „darüber haben wir am Ende gemeinsam herzlich gelacht“, erzählt er.</p></li><li><p>Eine Art von Humor, die vor allem Hermann, der sonntags nämlich als „Rausschmeißer“ beim Tanztee fungierte, auf den Plan rief. Die Quittung „Lokalverbot“. „Wir schlichen dann zum Hinterausgang, wo Leni, die Schwester des Mählersbeck-Eigentümers, Frank Schmitz, saß. ,Wat habt ihr wieder gemacht?‘ wurden wir gefragt und dann, sagte sie ‚Komm, setzt euch da hin und benehmt euch anständig.‘“</p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p></li></ol><p><a rel="nofollow" class="vls-button start" href="https://zeitpunkt.nrw/search?vlsearch_sortBy=dc.date&amp;bool1=and&amp;truncate=on&amp;vlFulltext=M%C3%A4hlersbeck&amp;bool2=and&amp;index2=bib.originPlace&amp;bool3=and&amp;query=vl.fulltext%3DM%C3%A4hlersbeck+and+vl.domain%3D%28zdiginrw%29+sortBy+dc.date&amp;index3=dc.date&amp;operation=searchRetrieve&amp;index1=dc.title&amp;bool4=and&amp;index4=dc.date-to"><br></a></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-05-26 18:24:40 UTC</pubDate>
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         <title>Freie Schwimmer</title>
         <author>heikoschnickmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>In den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts entstand in der Arbeiterschaft der berechtigte Wunsch, sich von den überwiegend nationalistisch und militärisch eingestellten bürgerlichen Kultur- und Sportvereinen unabhängig zu machen, in denen sie vielfach sowieso nur ungern gesehen war und oftmals auf Grund ihrer freiheitlichen und sozialistischen Einstellung ausgeschlossen wurde. So erfolgten im damaligen Reichsgebiet zahlreiche Neugründungen von Arbeitervereinen, in denen Arbeiter und ihre Angehörigen keiner Minderachtung mehr ausgesetzt, sondern in jeder Beziehung vollwertig und gleichberechtigt waren und in denen besonders auch die bürgerlich hurrapatriotische Einstellung und Propaganda keinen Platz mehr hatte. National erfolgte 1893 am 21. und 22. Mai in Gera die Gründung des Arbeiter-Turner-Bundes und im November des Jahres 1897 die Gründung des Arbeiter-Schwimmer-Bundes in Berlin.<br><br>Hatten die bürgerlichen Turn- und Sportvereine Gut-Heil als Gruß und das FFFF-Zeichen (Frisch-Fromm-Fröhlich-Frei), so schufen sich die Arbeitersportler das Frei Heil als Gruß und das FFST-Symbol (Froh-Frei-Stark-Treu), welches von fast allen Arbeitersportvereinen übernommen wurde.<br><br>Der Arbeitersport wollte durch die besondere Pflege des volkstümlichen Breitensports möglichst die gesamte Bevölkerung erfassen. Sein Motto war: "Dem Volke gilt`s, wenn wir zu spielen scheinen".<br><br>Die ersten Anzeichen für einen Zusammenschluß von Arbeitern in unserer Stadt zu einer Schwimmgemeinschaft zeigten sich schon Anfang des Jahres 1906 im damaligen Elberfeld, als Arbeiterfamilien in aufgelockerter Form zusammen schwimmen gingen. Diese Arbeiter waren die Vorstreiter unserer großen Schwimmgemeinschaft - hier seien stellvertretend Peter Blömecke, Willibald Schmidt, Alfred Bartholomai, Karl Hogard genannt. Die Bindungen wurden fester und so wurde Ende des Jahres 1906 in Elberfeld der "Arbeiter-Schwimm-Verein Elberfeld" gegründet.<br><br>Um ebenfalls den Schwimmsport in einer Gemeinschaft ausüben zu können, erfolgte im Jahre 1907 die Gründung des "Arbeiter-Schwimm-Vereins Barmen", und zwar am 15. Juni dieses Jahres in der Gaststätte "Fellermann", wo 17 Personen an der Gründungssitzung beteiligt waren. Die Geburtsstunde unseres Vereins. Zum ersten Vorsitzenden wurde Johannes Wilbert gewählt.<br><br>Der Grund zum Aufbau eines Schwimmvereins mag darin gelegen haben, den Schwimmsport überhaupt ausführen zu können, was bei dem damals geltenden unsozialen "Standesdünkel" für den Arbeiter nicht immer ohne Schwierigkeiten war, weil gleichgesinnte Menschen - nicht nur dem Schwimmsport gegenüber - in einer Gemeinschaft mit dem Anderen sprechen und diskutieren konnten und mit dem Gedanken, daß Einigkeit stark macht.<br></p><p>Nach zähen Verhandlungen gelang es dem Vorsitzenden J. Wilbert 1909 Sonntag morgens in Oberbarmen eine Übungsstunde zu bekommen. Neben der Hallenstunde waren die Übungsstätten im Bad Bendahl und Bad Mählersbeck die Grundlage einer guten Entwicklung.<br><br>Auch auf dem sportlichen Sektor konnten bald erste Erfolge geerntet werden. So fand erstmalig 1909 im Bad Mählersbeck eine Schwimmveranstaltung statt und 1912 trat die Frauenabteilung mit einem Kunstreigen in der Öffentlichkeit auf, wofür es viel Beifall gab. Außerdem fand am 28. Juni 1914 das erste Kreis-Arbeiter-Schwimmfest im Bad Bendahl statt.</p><p><br/></p><p>Die Gemeinschaft wurde auch außerhalb des Schwimmens zusammengehalten und so wurden Wanderungen -die Bever-/Möhnetalsperre oder Krähwinklerbrücke seien nur kurz erwähnt- unternommen, die immer großen Anklang fanden. Der Stammsitz des ASV Barmen war in dieser Zeit hauptsächlich das Freibad Mählersbeck.</p><p><br/></p><p>Der Arbeiter-Schwimm-Verein Elberfeld konnte im Jahre 1931 auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Die gut organisierte und bestens beschickte Sportveranstaltung wurde vom Rundfunk übertragen.<br><br>Ein Jahr später, und zwar am 7. August 1932, feierte der Barmer Verein sein "25-jähriges", das neben den starken westdeutschen Mannschaften auch den Arbeiter-Schwimm-Verein Wien am Start in der "Mählersbeck" sah.<br><br>Die große Freundschaft und Kameradschaft, die zwischen den beiden Vereinen FS Barmen und ASV Elberfeld bestand, führte dann 1932 zur Gründung einer technischen Wettkampfgemeinschaft unter dem Namen "Freie Schwimmer Wuppertal".</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-05-26 18:27:09 UTC</pubDate>
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         <title>Höfe in der Mählers nach Zeitungen</title>
         <author>heikoschnickmann</author>
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         <description><![CDATA[<ol><li><p>26.Sept. 1820: Der, dem Wittwer Peter Pathe zu Haarhausen und dessen minderjährigen Kindern gemeinschaftlich zugehörige, im sogenannten Repkotten bei der Mählersbecke, Bauerschaft Nechstebreck, belegene und nach Abzug der Lasten zu 2245 Rthlr. 1a ggr. 7 pf. Preuß. Courant gewürdigte Kotten wird auf den Antrag des Erstern und mit Genehmigung des Vormundes der Letztern an ordentlicher Gerichtsstelle freiwillig verkauft. Der Termin hierzu ist, nach dem Vorschlage der Extrahenten, auf den 28sten October a. c. Vormittags 10 Uhr bestimmt. (aus: köngl.-westphl.-märk. Intelligenzblatt) Anmerkung: Der Verkauf zog sich bis Mai. 1821)</p></li><li><p>Peter Pathe hat am 11. Juli 1849 Möbel und Riemengetau verkauft (Anzeige in der Barmer Zeitung vom 11. u. 12. 7. 1849)</p></li><li><p>21. Jan. 1821: Auf den Antrag eines eingetragenen Gläubigers wird das dem Bauersmanne Johann Peter Mähler zugehörige, in der sogenannten Mählersbeck, Nechstebrecker Bauerschaft belegene, und nach Abzug der Lasten zu 8971 Rthlr. 9 ggr. 3 pf. Preuß. Courant gewürdigte Gut in Terminis den 16ten März, den 10ten Mai und 21sten Juli a. c., jedesmal Vormittags 10 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle hierselbst feil geboten (ebd.) Anmerkung: Der Verkauf zog sich min. bis Juni 1822)</p></li></ol>]]></description>
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         <pubDate>2025-05-26 18:48:12 UTC</pubDate>
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         <title>Gefährliches Nächstebreck</title>
         <author>heikoschnickmann</author>
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         <description><![CDATA[<ol><li><p>Barmen, 12. Okt 1907: Ein Ackerer aus Nächstebräck wurde morgens auf dem Wege Beckacker-Mählersbeck in schwerverletztem Zustande aufgefunden. Der Mann, der u. a. mehrere Rippenbrüche erlitten hatte, gab an, er sei in einer Wirtschaft geschlagen und dann hinausgeworfen worden.</p></li><li><p>12.11.1910: siehe Bild</p></li><li><p>Langerfeld, 28. September 1912. Letztlich wurde des Nachts der Riemendreher Ewald B. aus Mählers Beek an einer dunkel gelegenen Stelle des Beulerwegs von dem Zuschläger Ludwig K. aus Nächstebreck, der sich in Begleitung seines Bruders Anton befand, überfallen und durch einen Messerstich in der linken Armmuskel erheblich verletzt. Dem B. gelang es, trotz des großen Blutverlustes, sich bis zum Hause eines in der Schwarzbach wohnenden Arztes zu schleppen, wo er von einem vorübergehenden Passanten bewusstlos auf der Haustreppe liegen aufgefunden wurde. Ein Arzt legte dem Schwerverletzten einen Verband an und überwies dem städtische Krankenhaus in Barmen. B. hatte eine 15 cm lange, 2 bis 3 cm tiefe und teilweise bis 4 cm breite Schnittwunde erhalten. Durch Übersendung einer anonymen Karte wurde die Polizei auf die Spur des Täters gebracht. K., der bereits wegen gleicher Delikte vorbestraft und als eine jähzornige Person bekannt ist, wurde dem Amtsgericht Schwellen zugeführt. Die Feststellung haben ergeben, dass der Bruder des Raufbolts an der Stecherei nicht beteiligt war.</p></li><li><p>Langerfeld, 12. Juni 1914. In einem am dem Wege Tente Mählersbeck gelegenen Walde errichtete ein Fabrikant ein Häuschen, auf das in den letzten Tagen zwei scharfe Schüsse abgegeben wurden. Die Kugeln durchbohrten einen Fensterladen und gingen glatt durch die Scheibe. Eine Kugel sitzt in einem Dachbalken, die zweite in der Hinterwand des Gebäudes. Der Polizei wurde Anzeige erstattet.</p></li><li><p>Barmen, 11. März 1919: Barmen, 11. März. In der Mählersbeck wurde durch Regierungstruppen ein Waffenlager aufgehoben. Der „Tägl. Anzeiger“ erhält darüber folgenden Bericht: Das Waffenlager in der Mählersbeck diente dem Arbeiterrat Barmen als Depot, das nicht nur zur Bewaffnung einer Sicherheitswehr diente, sondern auch zweifelhafter Elemente, die als Spartakisten bezeichnet werden müssen. So wurde s. Zt. bei der Besetzung des Bahnhofs Barmen-Rittershausen sowie des Hauptbahnhofs zweifelsfrei festgestellt, daß die dort benutzten Waffen, auch die Maschinengewehre aus Mählersbeck entnommen und dorthin auch wieder zurückgebracht wurden. Als sich infolge einer Besprechung am 21. Februar der Arbeiterrat Barmen damit einverstanden erklärt hat, daß die Sicherheitswehr alle 10 Tage um 50 Mann verringert werden sollte, setzte ein systematisches Fortschaffen von Waffen ein. So wurden z. B. in der ganzen Nacht vom 25. zum 26. Februar Waffen mit Lastautomobilen abgefahren, die so voll beladen waren, daß die Autos zeitweise sieden blieben. Der zuständigen Polizei wurde dauernd ein Einblick in den Bestand des Waffenlagers verwehrt. Da Mählersbeck schon seit langem als dauernde Bedrohung für das Wuppertal bekannt war, ist es zu verstehen, daß endlich dort Klärung geschafft werden mußte. Die Anmaßung der Sicherheitswehr ging soweit, daß der öffentliche Weg durch die Mählersbeck dauernd durch acht Doppelposten besetzt und zeitweise sogar für Zivispersonen gesperrt war. Da der Arbeiterrat an dem fraglichen Tag von dem Eintreffen der Regierungstruppen scheinbar Nachricht bekommen hatte, erschienen seine Vertreter gegen 10.30 vorm. an Ort und Stelle, um kurz darauf wieder fortzufahren. Von diesem Zeitpunkt ab bis etwa gegen 2 Uhr nachm., dem Zeitpunkt des Eintreffens der Truppen, wurden nicht nur Gewehre, sondern auch größere Mengen von Munition durch zahlreiche Leute über den Berg nach Wichlinghausen fortgeschafft. In dem Saale der Wirtschaft von Mählersbeck wurden daher nur verhältnismäßig wenig Waffen und Munition vorgefunden, dafür aber eine eingerichtete Waffenmeisterei, die unter dem Verschluß eines dort anwesenden Waffenmeisters stand. Trotz eingehender Untersuchung durch die Truppen wurden die Waffen nicht restlos erfaßt, da am nächsten Nachmittage gegen 5 Uhr 2 kleine Automobile, die leer zur Mählersbeck fuhren, mit Gewehren beladen von dort zurückkehrten.</p></li><li><p>Nächstebreck, 8. Juni.(Eine Schlägerei) fand vor einigen Tagen in der Mählersbeck statt. Der Hilfsarbeiter K. aus Barmen war mit dem Sohne des Fabrikanten W. in Wortwechsel geraten, in dessen Verlauf K. dem W. mit einem Stockmesser eine erhebliche Stichwunde im Beine beibrachte.</p><p><br/></p><p><br/></p></li></ol>]]></description>
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         <pubDate>2025-05-26 18:48:35 UTC</pubDate>
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         <title>Wettbewerbe</title>
         <author>heikoschnickmann</author>
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         <description><![CDATA[<ol><li><p>8. Juli 1913: </p><p>Der Kölner Schwimmverein von 1897, Mitglied der deutschen Schwimmerschaft, hatte am letzten Sonntag je eine Mannschaft zum GAU-Schwimmfest des GAU S4 in Remscheid und zum Schau- und Wettschwimmen des Barmer Schwimmvereins im Schwimmbad Mählersbeek entsandt. Während die erste Mannschaft, die mit Ersatz für Kühnel antreten musste, in Remscheid die Hauptstaffette überlegen gewinnen konnte, gelang es der zweiten Mannschaft in Barmen, die erste Mannschaft des Elberfeldener Schwimmclubs mit fünf Sekunden zu schlagen, wobei sie allein die sehr hohe Pflichtzeit erreichte. Außerdem gewann der Kölner Schwimmverein noch in Remscheid den Vereinsfünfkampf und durch Karl Weiler das Hauptspringen, während in Barmen Josef Schnitz vor Roleff Elberfeld im Hauptschwimmen Sieger blieb.</p></li><li><p>Am 28. Juni 1914 fährt die Wasserballmannschaft des Schwimmvereins Poseidon 1905 aus Köln zum Wasserfest des Barmer Schwimmvereins Schwimmbad Mählersbeck, um dort gegen eine noch auszulosende Mannschaft ein Wettspiel auszutragen.</p></li></ol>]]></description>
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         <pubDate>2025-05-26 19:11:27 UTC</pubDate>
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         <title>Tod im Schwimmbad</title>
         <author>heikoschnickmann</author>
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         <description><![CDATA[<ol><li><p>Langerfeld, 27. Juni 1912. Der Anstreicher Karl Hahn aus Barmen ist infolge eines Herzschlages im Schwimmbad Mählersbeck gestorben.</p></li><li><p>12. August 1918:  Beim Baden ertrunken. Vor einigen Tagen ist in der Badeanstalt Mählersbeck ein im Klingelholl wohnender 15jähriger Knabe ertrunken.</p></li></ol>]]></description>
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         <pubDate>2025-05-26 19:26:45 UTC</pubDate>
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         <title>Jugendherberge</title>
         <author>heikoschnickmann</author>
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         <description><![CDATA[<p>Gennebreck. -[Jugendherberge Ecksteinsloh.] Die neuerrichtete Jugendherberge ist eröffnet und hat vorläufig 10 Betten für Jungen und 14 Betten für Mädchen. Kochgelegenheit, Tagesraum, Spielplatz sind vorhanden, Freibad Mählersbeck nahe dabei. 14. Juli 1921</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-05-26 19:40:34 UTC</pubDate>
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         <title>Werbung von 1933</title>
         <author>heikoschnickmann</author>
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         <title>Temperatur</title>
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         <title>Modernisierung 1953</title>
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         <title>Adressbuch 1903</title>
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         <title>Z</title>
         <author>heikoschnickmann</author>
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         <pubDate>2026-05-28 13:41:36 UTC</pubDate>
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