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      <title>Krank werden im Beruf by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/krank2</link>
      <description>Was sollte Julius tun?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-12-08 19:00:41 UTC</pubDate>
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         <title>Problemstellung</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krank2/wish/1936617872</link>
         <description><![CDATA[<div>Julius ist in einer internationalen Rechtsanwaltskanzlei tätig und möchte gerne zum Mitinhaber aufsteigen – wenn da nur die ehrgeizige und erfolgreiche Kollegin Felicitas nicht wäre, die ihm oft eine Nasenlänge voraus ist. Julius arbeitet ohnehin schon Tag und Nacht und verteidigt seine Konzepte und Lösungen in den Teamberatungen auch ziemlich offensiv. Das Herzstolpern, das sich seit einigen Wochen zeigt, ignoriert er, genauso wie das immer häufiger auftretende Sodbrennen.<br><br>Analysieren Sie die Situation von Julius und erörtern Sie, wie er mit seiner beruflichen Situation umgehen sollte.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-08 19:00:41 UTC</pubDate>
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         <title>Kleiner Hinweis</title>
         <author>ernst_hany</author>
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         <description><![CDATA[<div>Neben den Ausführungen im Wiki könnte dieses Modell für Ihre Überlegungen nützlich sein. Es stammt von Matthews (2009, S. 320) und versucht am Beispiel von Herz-Kreislauf-Krankheiten deutlich zu machen, dass bei sogenannten "psychosomatischen" Störungen oft äußere psychische Belastungen und innere somatische Schwachstellen zusammenkommen.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-08 19:00:41 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krank2/wish/1945034491</link>
         <description><![CDATA[<div><br>Nach dem psychophysiologischen Modell beeinflussen Stress und seine fehlerhafte Bewältigung direkt und indirekt u. A. das Herz-Kreislauf-System. Darüber hinaus würde Julius in einer Erfassung von Typ-A und Typ-B Verhalten vermutlich als Typ-A Mann klassifiziert werden. Hierfür spricht sein hohes Arbeitsethos und auch seine sich andeutende Herz-Kreislauf-Erkrankung steht damit im Zusammenhang.&nbsp;<br><br></div><div><br>Weiter ist dem Modell von Matthews (2009) zu entnehmen, dass neben Genen auch die äußere Umwelt in Form von Stress bei der Arbeit auf die Gesundheit, hier genauer auf kardiovaskuläre Erkrankungen hat. Die zeigen neben direkten Wirkungen auch indirekte Wirkungen über der Persönlichkeit, das Coping und das Gesundheitsverhalten.&nbsp;<br><br></div><div><br>Julius sollte versuchen den Stress durch die Arbeit zu reduzieren und eine angemessenere Work-Life-Balance integrieren, um seine Gesundheit zu schützen.&nbsp;<br><br>Dunker</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-13 16:49:56 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krank2/wish/1945540942</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich möchte gerne zu Frau Dunker ergänzend folgende Analyseaspekte beitragen:<br>Typ A Männer (in welchem Julius eingeordnet werden kann, aufgrund seines&nbsp; intensiven Antriebs und Konkurrenzdenken) haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.<br>Zudem vertritt der mechanistische Forschungsansatz die Hypothese, dass übertriebene kardiovaskuläre und neuroendokrine Reaktionen auf Stress mit dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck verbunden sind. Außerdem weist die Forschung darauf hin, dass beispielsweise Arbeitsstress mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang steht.<br><br>Was ich gerne noch kritisch anmerken bzw. vielleicht auch zur Diskussion anregen möchte:<br>Das Persönlichkeitsmerkmal "Gewissenhaftigkeit" wird mit den Unterfacetten Fleiß, Ordnungssinn, Verantwortungsbewusstsein, usw. beschrieben und steht in Zusammenhang mit einem positivem Gesundheitszustand.<br>Nun nehme ich anhand der gegebenen Informationen an, dass Julius diese Merkmale in seiner Persönlichkeit verankert hat. Bedeutet das nun, dass sich diese bei Menschen, die eine hohe Gewissenhaftigkeit besitzen, auch negativ auswirken kann?<br><br>Bei der Frage, wie Julius mit seiner beruflichen Situation umgehen sollte, möchte ich mich gerne Frau Dunker anschließen. Was könnte er tun, um eine Work-Life-Balance zu erhalten?<br>Er könnte Maßnahmen ergreifen, um das Entstehen einer Krankheit vorzubeugen, wie zum Beispiel gesunde Ernährung, Bewegung oder Sport. Dies könnte sowohl beim "Kopf frei bekommen" als auch beim "Wut/Frustration rauslassen" helfen und beeinflusst zusätzlich positiv die Vorbeugung der Krankheit.<br><br>H.Fey<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-13 20:40:05 UTC</pubDate>
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         <title>Schlafmangel und Leistungsdruck</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krank2/wish/1947687610</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich schließe mich deiner Erklärung an. Zudem möchte ich an dieser Stelle die gesundheitlichen Auswirkung von Schlafmangel erwähnen. Julius könnte also ggf. an seinem Zeitmanagement arbeiten, um Aufgaben zu erledigen und Ideen zu entwickeln, aber trotzdem genügend Zeit für ausreichend Schlaf zu haben. Der Begriff Work-Life-Balance ist mit Sicherheit wichtig und richtig, jedoch ist die Trennung von Arbeit und Freizeit, von Belastung und Entspannung, von Produktion und Reproduktion in unserem Alltag immer weniger möglich. Möglicherweise wäre sogar ein Umdenken angemessen, welches Julius seine beruflichen Ziele überdenken und ihn aus dem neoliberalen Leistungsdenken ausbrechen ließe. <br><br>L. Gerlinger</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-14 18:02:04 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krank2/wish/1948882502</link>
         <description><![CDATA[<div>Gern möchte ich mich den Gedanken und Hinweisen meiner Kommilitoninnen anschließen.<br><br>Um auf die Diskussionsfrage von H. Fey einzugehen: Ich denke, dass hier das Zusammenspiel von Persönlichkeitsmerkmalen eine Rolle spielt. Julius wird ja nicht nur gewissenhaft sein. Aus der kurzen Beschreibung würde ich schließen, dass Julius auch als extrovertiert eingestuft werden kann, gekennzeichnet durch eine aktive, energische, dominante, enthusiastische, gesprächige und abenteuerlustige Lebensweise. Extraversion korreliert weniger stark mit einem besseren Gesundheitszustand als Gewissenhaftigkeit (Atherton et al., 2014); nach Heilmann et al. (2020) sind hohe Werte der Extraversion zwar mit Lebenszufriedenheit assoziiert, aber nicht mit einer besseren Gesundheit. Demnach würde ich nicht Gewissenhaftigkeit allein als "Auslöser" sehen.<br><br>P. Credo</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-15 08:24:24 UTC</pubDate>
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