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      <title>Die Marquise von O..../ Das Haus in der Dorotheenstraße by </title>
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      <description>Max Wilkens &amp; Amber Ramirez Donnerstag</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2020-11-27 10:59:50 UTC</pubDate>
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         <title>Allgemeine Fakten:</title>
         <author>amrd</author>
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         <description><![CDATA[<div>Hartmut Lange (1937)<br>- Veröffentlichung 2013<br>- Novelle<br>- Epoche der Romantik<br>- Figuren:<br>Gottfried Klausen (London)<br> Xenia Klausen (Haus in der      Dorotheenstraße Berlin)</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-11-27 11:02:59 UTC</pubDate>
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         <title>Allgemeine Fakten:</title>
         <author>amrd</author>
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         <description><![CDATA[<div>Heinrich von Kleinst (1777-1811)<br>- Veröffentlichung 1808<br>- Novelle<br>- enthält einzelne Elemente aus der Epoche der Klassik und Romantik <br>- Figuren:<br>Marquise von O.... /Julietta<br>Graf F /russischer Obristlieutenant<br>Kommandant /Oberst von G. /Lorenzo (Vater der Marquise)<br>Oberistin (Mutter der Marquise)<br>Forstmeister von G. (Bruder der Marquise)</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-11-27 11:03:37 UTC</pubDate>
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         <title>Überblick Handlung </title>
         <author>maxwilkens</author>
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         <description><![CDATA[<div>-In einer Zeitungsannonce versucht die Marquise von O..., eine junge Witwe, den Vater ihres ungeborenen Kindes zu ermitteln, da sie ohne ihr Wissen schwanger geworden ist (Auftakt der Novelle)<br>-Nach Tod ihres Mannes kehrt Marquise in ihr Elternhaus zurück, kümmert sich um Eltern und eigenen Kindern<br>-russische Soldaten erobern die Stadt, die Marquise wird beinahe von Soldaten vergewaltigt, als vermeintlicher Retter Graf F... (russischer Offizier) kommt<br>-Familie der Marquise und sie selbst sind Graphen zutiefst dankbar<br>-Erst nach Wochen lässt sich Graf F... blicken und verwundert Familie der Marquise wegen des Willens einer schnellen Hochzeit zwischen ihm und Marquise<br>-Familie der Marquise bittet um Bedenkzeit<br>-Marquise befindet sich in Aufruhr wegen Symptomen einer Schwangerschaft<br> -&gt;Arzt und Hebamme bestätigen Verdacht<br>-Marquise wird aus Elternhaus verstoßen, zieht sich auf Landgut zurück<br>-Marquise beschließt, Kindsvater durch Zeitungsannonce zu ermitteln<br>-Als Graf F... Landgut besucht, weist Marquise Heiratsantrag ab<br> -&gt;Graf erfährt von Annonce und antwortet dieser anonym<br>-Vater vermutet List der Tochter (Zeitungsannonce), Mutter zweifelt an Schuld ihrer Tochter<br> -&gt;Mutter stellt Marquise auf die Probe, darauf folgt Versöhnung dieser, später auch mit Vater<br>-Marquise ist über Graphen als Gesuchten am Dritten geschockt<br> -&gt;weigert sich erst der versprochenen Heirat, stimmt dann zu<br>-Erst nach einem Jahr folgt zweite Hochzeit und ein gemeinsames Leben mit weiteren Kindern</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-11-27 14:58:46 UTC</pubDate>
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         <title>Überblick Handlung</title>
         <author>amrd</author>
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         <description><![CDATA[<div>1.Kapitel<br>-Ehe von Gottfried und Xenia Klausen in einer Villa in der Dorotheenstraße (Berlin)<br>-Gottfrieds Annehmen des Angebots, für die Tageszeitung, bei der er arbeitet, die Korrespondenten-Vertretung in London zu übernehmen -&gt; Plan, dass Xenia nachkommt<br>2. Kapitel<br>-nach 6 Wochen entstehen bei Gottfried Zweifel an der Entscheidung, nach London gegangen zu sein (wegen andauernder Fernbeziehung und des schlechtem Wetters)<br>-verspürt gleichzeitig große Freude an journalistischen Arbeit <br>-Abneigung gegen besuchtes Theaterstücks ,,The Tragedy of Othello'' wegen Unglaubwürdigkeit der Tat Othellos seine geliebte Frau zu töten, ohne Untreue Verdacht genügend hinterfragt zuhaben <br>-kein telefonisches erreichen Xenias trotz Absprache<br>3. Kapitel<br>-Warten am Flughafen auf Xenia, welche ihn in London besuchen wollte, dann aber nicht kommt<br>-Anruf bei Xenia -&gt; Verstörung wegen Männerstimme in der Leitung <br>-Gottfried ist am Boden,doch dann nimmt er die Schuld auf sich<br>-wirft sich vor Xenia zu sehr zum Kommen gedrängt zu haben<br>4. Kapitel<br>-Plan, zu Xenia zu fliegen - aber Ausfall des Fluges wegen Vullkanausbruch in Island<br>-Anruf bei Xenia -&gt; wieder Männerstimme, zudem weibliches Lachen, das Gottfried Xenia zuschreibt<br>5. Kapitel<br>-kein Versuch Gottfrieds die Situation aufzuklären<br>-Vorstellung, Xenia habe eine Affäre mit jedem Mann dem die stimme gehört<br>-hat Zweifel an der Ehe insgesamt<br>-erneuter Othello-Besuch -&gt; frühzeitiges Gehen, um Tötung nicht nochmals sehen zu müssen<br>6. Kapitel<br>-Präsenz des Othellos Zitats ,,Put out the light'' in Gottfrieds Kopf <br>-&gt; führt zu Verschlechterung seiner Arbeit<br>-bittet Chefredakteur, London verlassen zu dürfen<br>-Auftauchen eines Mannes (vermutlich Gottfried) in der Villa in der Dorotheenstraße<br>-sein Ruf ,,Put out the light'' und Ausgehen des Lichtes im Haus<br>-&gt; Andeutung der Ermordung Xenias</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-11-27 22:35:06 UTC</pubDate>
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         <title>Merkmale/Definition Novelle</title>
         <author>maxwilkens</author>
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         <description><![CDATA[<div>-Erzählung als episches Genre mit einem geschlossenen Aufbau<br> -&gt;damit wenig Hintergrundinformationen zu einzelnen Begebenheiten, Charakteren und Schauplätzen<br><br>-Entwicklung eines zentralen Konflikts in Konfrontation von Ungewöhnlichem mit dem Herkömmlichen<br><br>-I.d.R.: Schicksal nimmt auf einem Höhe- und Wendepunkt einen jähen Umschlag<br><br>-Meist lineare Entwicklung<br><br></div><div>-Verhältnismäßig kurzer Prosatext<br><br></div><div>-Zeit und Ort nicht chronologisch<br><br></div><div>-Häufig beschränkte Anzahl an Personen (vor allem Protagonisten)<br><br></div><div>-Zentrales Element ist immer eine „unerhörte Begebenheit“ (Goethe, 1827) <br> -&gt;„Skandal“ / „außergewöhnliches Ereignis“<br><br></div><div>-Erzählte Begebenheit ist unerhört, neuartig und außergewöhnlich, aber glaubhaft in der wirklichen Welt<br><br></div><div>-Hat meist ein Wendepunkt, der alles ändert: Schicksalseinbruch im Leben der Protagonisten („Krisenerzählung“)<br><br></div><div>-Häufige Verwendung von Symbolen und Metaphern<br><br></div><div>-Novelle endet oft mit einem Ergebnis<br><br></div><div>-Nicht alle Merkmale müssen auf eine Novelle zutreffen </div>]]></description>
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         <pubDate>2020-12-15 16:06:27 UTC</pubDate>
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         <title>Bezüge zu beiden Novellen </title>
         <author>amrd</author>
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         <pubDate>2020-12-17 22:54:16 UTC</pubDate>
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         <title>Personen</title>
         <author>maxwilkens</author>
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         <pubDate>2021-02-01 11:11:46 UTC</pubDate>
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         <title>Aufbau</title>
         <author>maxwilkens</author>
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         <pubDate>2021-02-01 11:12:36 UTC</pubDate>
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         <title>Übersicht Handlungsstruktur</title>
         <author>maxwilkens</author>
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         <pubDate>2021-02-04 09:58:26 UTC</pubDate>
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         <title>Xenia Klausen - Eine Frau am Beginn des Neuanfangs?</title>
         <author>maxwilkens</author>
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         <description><![CDATA[<div>- Der Erzähler bietet kaum Informationen über Klausens langjährige Ehefrau. Ihr wesentliches Merkmal ist die Abwesenheit: Während des London-Aufenthaltes von Gottfried bleibt sie in Deutschland; trotz einer Zusage fliegt sie nicht zu ihm, bei Anrufen antwortet an ihrer Stelle ein unbekannter Mann, während lediglich im Hintergrund ihr Flüstern und Lachen zu hören sind.</div><div><br>- Geht man davon aus, dass das ungewöhnliche Verhalten von Xenia nicht nur einer Wahnvorstellung ihres Mannes entspringt, so scheint sie mit einem anderen Mann glücklich zu sein und die Beziehung zu ihrem Ehemann bewusst abzubrechen.<br><br>- Der Erzähler legt am Ende die Vorstellung nahe, dass Xenia von ihrem Mann umgebracht wird, doch gibt es für diese Annahme keine verlässlichen Indizien.<br><br>- Der seltene Vorname Xenia stammt aus dem Altgriechischen (xénos=fremd) und bedeutet übersetzt sowohl <strong>„</strong>die Gastgeberin<strong>“</strong> als auch <strong>„</strong>die Fremde<strong>“</strong>. Aus diesem Grund stellt der Name Xenias zugleich eine Charakterisierung ihrer Persönlichkeit dar: Die zweite Protagonistin der Novelle bleibt für den Leser nicht nur aufgrund der spärlichen Informationen, die er über sie erhält, unzugänglich und fremdartig. Sie scheint ihrem Mann fremd zu sein und schließlich geht sie auch fremd.<br><br><br>=&gt; Xenia bleibt eine fremde und ferne Gestalt, die zwar mit ihrem langjährigen Ehemann Gottfried Klausen zunächst noch in einer engen Beziehung zu stehen scheint, sich aber mit Beginn der Handlung systematisch aus dem gemeinsamen Eheleben zurückzieht.<br>Bei einer Distanz von über 1000 Kilometern, die zwischen London und Berlin besteht, bricht die Verbindung zwischen den beiden mehr und mehr ab.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-04 14:28:44 UTC</pubDate>
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         <title>Othello</title>
         <author>maxwilkens</author>
         <link>https://padlet.com/amrd/9okthu7o17tq22tw/wish/1164211099</link>
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         <pubDate>2021-02-04 15:16:38 UTC</pubDate>
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         <title>Gottfried Klausen- Nathanael</title>
         <author>amrd</author>
         <link>https://padlet.com/amrd/9okthu7o17tq22tw/wish/1167512909</link>
         <description><![CDATA[<div>Betrachtet man die Persönlichkeit der beiden Charaktere fällt auf, dass beide grundsätzlich verschieden sind. Gottfried Klausen hat eine eher weniger emotionale Einstellung und handelt bzw. denkt dem entsprechend auch nicht emotional, was dadurch deutlich wird, dass er sich beispielsweise das Nichtannehmen seines Anrufes der Frau dadurch versucht zu erklären,<br>dass ,,sie die Angewohnheit hatte, ihr Handy in der Handtasche liegenzulassen“ (Z. 69) oder auch als er sich das erste Mal einbildet eine Männerstimme zuhören, dies sich versucht damit zu erklären, dass ,,eine falsche Verbindung zustande gekommen war“ (Z. 128), denn statt sich von seinen Gefühlen leiten zu lassen und beispielsweise wütend oder traurig zu werden, versucht er neutral zu bleiben. Auch wenn er dadurch versucht sich der Konfrontation zu entziehen, denkt er trotzdem eher sachlich und versucht sich die Zustände mit möglichen Gründen zu erklären, was in der ganzen Novelle der Fall ist. Die Tatsache, dass er seinen Beruf ,,sehr ernst“ (Z. 22) nimmt und seine Berichte immer ,,klar und nachvollziehbar sein“ (Z.22) mussten und er deshalb ,,gründlich“ (Z. 24 recherchiert und einen ,,überaus präzisen Stil“ (Z. 25) besitzt, verdeutlicht hinsichtlich seines Charakters, dass er eine eher sachliche und präzise Denkweise besitzt, sehr verantwortungsvoll ist und ihm sein Beruf sehr wichtig ist. Nathanael hingegen besitzt viel Fantasie und ist eine eher träumerische Figur, die weniger sachlich denkt, da dieser sich eher von seinen Emotionen und seiner Fantasie leiten lässt. Dies wird beispielsweise dadurch deutlich, als Clara sagt, dass er seine Fantasie von dem Sandmann ,,lebhaft“ (Z. 213) beschreibt oder Nathanael vom auktorialen Erzähler dem Personenkreis zugeordnet wird, der ,,das Leben in klarer Tiefe auffasst“ (Z. 397 f.) und Nathanael sich außerdem ,,in Wissenschaft und Kunst kräftig und heiter bewegt[.]“ (Z.399). Ferner betreibt er ,,mystische Schwärmerei im höchsten Grade“ (Z. 417) und auch durch seine Wahnvorstellung bildet er sich ein die Brillen von Coppola seien Augen. Des Weiteren hat er viele ,,Gedichte, Fantasien, Visionen, Romane,<br>Erzählungen“ (Z. 716) verfasst, wobei hier auch wieder ein fantasievoller und träumerischer Charakter vorausgesetzt ist.<br>Eine Gemeinsamkeit der Charaktere Nathanael und Gottfried Clausen ist, dass sie beide an Wahnvorstellungen leiden. Dabei ist jedoch deren Entstehung sowie der Umgang der Charaktere mit diesen zu unterscheiden. Die Wahnvorstellungen Nathanaels basieren bereits auf einem Geschehnis in seiner Kindheit bzw. einem Trauma in der Kindheit und treten nicht nur in dieser, sondern auch im Erwachsenenalter vermehrt auf.<br>Die Wahnvorstellungen Gottfried Klausens entstehen im Gegensatz zu Nathanael nicht durch ein traumatisierendes Ereignis, sondern im Laufe der Handlung schleichend, da er die Untreue seiner Ehefrau Xenia vermutet, weil er unterbewusst die Handlung des Theaterstücks „The Tragedy of Othello, the Moor of Venice“ (Z. 61) auf seine Lebenssituation überträgt. Dieser unbewusste Gedanke wird dadurch verstärkt, dass seine Ehefrau seine Anrufe nicht entgegennimmt und später nicht nach London kommt, obwohl sie<br><br>verabredet waren. In diesen Gedanken, seine Ehefrau betrüge ihn, steigert er sich immer weiter hinein, da ihm bestimmte Worte aus dem Stück nicht mehr aus dem Kopf gehen, nämlich die Aufforderung ,,‘Put out the light!‘“ (ebd.). Des Weiteren glaubt er bei dem Versuch seine Frau zu erreichen ,,eine Männerstimme“ (Z. 178) zu hören, wobei nicht klar ist, ob dies nur auf seiner Vorstellung beruht, da er dies sich einerseits aufgrund des Theaterstücks und des fehlenden Kontaktes zu seiner Frau sich einbilden könnte, aber andererseits dies auch der Realität entsprechen könnte und er aufgrund dieser Tatsache dann beginnt die Aufforderung des Theaterstückes ernst zu nehmen. Der Kontaktverlust mit seiner Frau, welche eine Ursache für seinen Wahnsinn ist, wird dabei deutlich wenn Xenia sogar ,,über das Festnetz“ (Z. 71) nicht zu erreichen ist und diese auch nicht am Flughafen erscheint und Klausen ,, nach zwanzig Minuten [...] immer noch da“ (Z. 114 f.) steht. Bei beiden Charakteren geht durch die Wahnvorstellung in gewisser Weise deren Bezug zur Wirklichkeit verloren, da sie an Dinge glauben, die nicht wirklich existieren bzw. ist bei Gottfried Klausen nicht klar, ob seine Frau ihn nun wirklich betrügt oder nicht, jedoch steigert Klausen sich, unabhängig davon ob der Betrug stattfindet, in diesen Gedanken rein und beginnt das Theaterstück auf sein Leben zu übertragen, sodass die Aufforderung ,,‘Put out the light‘“ (Z. 254) ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Des Weiteren gehen Nathanael und Gottfried unterschiedlich mit ihren Wahnvorstellungen um. Gottfried versucht zuerst sich davon zurückzuhalten, den Wahnvorstellungen zu verfallen, indem er versucht sich dagegen zu wehren, das Theaterstück in Verbindung zu seinem Leben zu setzen. Dies ist deutlich daran zu erkennen, dass er das Theaterstück beim zweiten Mal frühzeitig verlässt, da es ihm „geschmacklos“ (Z. 215) vorkommt. Außerdem versucht er immer wieder Erklärungen dafür zu finden, weshalb seine Frau nicht ans Telefon geht, die in erster Linie nicht auf einen Betrug hinauslaufen, um so nicht der Wahnvorstellung zu verfallen sondern vernünftige Gründe dafür zu finden.<br>Nathanael dahingehen projiziert seine Wahnvorstellungen des Sandmanns später auf Coppola, einen Wetterglashändler. Dieser weckt in ihm wieder seine Kindheitsängste und den Gedanken, den Tod seines Vaters rächen zu wollen (vgl. Z. 206 f.). Lediglich der Gedanke an Coppelius, bzw. an den Sandmann oder das Symbol der Augen reicht aus, damit Nathanael seinen Wahnvorstellungen wieder verfällt. Er kann sich nicht gegen jene wehren, da sein Trauma bereits in seiner Persönlichkeit integriert ist. Er kann seine Illusion von der Realität nicht mehr unterscheiden, da ihm der Unterschied nicht mehr bewusst ist, sondern für ihn seine „Wahnwelt“ die Realität ist.<br>Ein weiterer Vergleichsaspekt sind die Folgen der Wahnvorstellungen. Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass sowohl Klausen als auch Nathanael aufgrund ihres Wahnsinns versuchen ihre Frau bzw. Freundin umzubringen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass es einige Gemeinsamkeiten zwischen den Figuren Gottfried Klausen und Nathanael gibt, auch wenn beide einen grundsätzlich verschiedenen Charakter besitzen, Klausen besitzt eine eher<br><br>sachliche und weniger emotionale Denkensart und Nathanael ist eine eher fantasievolle, träumerische und emotionale Figur, und beide Novellen in verschiedenen Jahrhunderten entstanden sind. Eine wichtige Gemeinsamkeit ist vor allem die Wahnvorstellung der beiden Figuren, wobei hier auch ein Unterschied in Entstehung der Wahnvorstellung und dem Umgang damit vorliegt. Gottfried Klausens Wahnvorstellung kommt schleichend und eher unterbewusst, wobei Gottfried Klausen sein Leben auf das Theaterstück überträgt und sich in den Gedanken, seine Frau betrüge ihn hineinsteigert und die Aufforderung nicht mehr aus seinem Kopf verschwindet, auch wenn er zunächst versucht nicht seinem Wahn zu verfallen. Trotzdem bringt er zum Schluss seine Frau um. Bei Nathanael aber ist es so, dass ein traumatisches Erlebnis die Ursache für seinen Wahn ist und er trotz Ermahnungen von Clara und Siegmund seinem Wahn verfallen ist und Realität und Illusion nicht unterscheiden kann. Auch er versucht Clara umzubringen, wobei er scheitert und schließlich Selbstmord begeht. Eine weitere wichtige Parallele ist der Betrug, da beide sich betrogen fühlen und zwar Klausen von Xenia, da kein Kontakt stattfindet und er ihre Untreue vermutet und Nathanael von Olimpia, da diese eine Puppe ist. Eine andere wichtige Parallele ist die Naturkatastrophe als Auslöser für eine entscheidende Veränderung, sodass diese Veränderung negative Konsequenzen mit sich zieht und letztendlich die Wahnvorstellungen verstärkt. Bei Klausen ist diese Naturkatastrophe der Vulkanausbruch in Island und bei Nathanael der Brand in seiner Wohnung in G. .Bei Gottfried Klausen ist das Leitmotiv der Wahnvorstellung vor allem das Theaterstück und bei Nathanael das Augenmotiv des Sandmanns.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-02-05 10:01:44 UTC</pubDate>
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         <author>amrd</author>
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         <author>amrd</author>
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         <author>amrd</author>
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         <title></title>
         <author>amrd</author>
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         <title></title>
         <author>amrd</author>
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         <title></title>
         <author>amrd</author>
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         <title>Video Inhalt Marquise von O...</title>
         <author>maxwilkens</author>
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         <title></title>
         <author>maxwilkens</author>
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         <title>Hauptpersonen</title>
         <author>amrd</author>
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         <title>Personen Konstellation </title>
         <author>amrd</author>
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         <title></title>
         <author>amrd</author>
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         <title></title>
         <author>amrd</author>
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         <title>Hintergründe </title>
         <author>amrd</author>
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         <description><![CDATA[<div>- Alle Entscheidungen über die Familie obliegen dem Vater, nicht der Mutter oder den Kindern</div><div><br></div><div>- Patriarchale Hausgewalt: Pflicht gegenüber den Kindern, sie zu guten Christen und arbeitsamen Menschen zu erziehen</div><div> -&gt; christliche Familie war gehalten, ihre Kinder taufen zu lassen und sie zu Gottesfurcht, Gebet und Katholizismus anzuleiten</div><div><br></div><div>- Kinder waren zu Gehorsam und Respekt gegenüber den Eltern verpflichtet</div><div> -&gt; im Falle des Ungehorsams konnten sie gezüchtigt und sogar öffentlich bestraft werden</div><div><br></div><div>- Vater des Familienoberhauptes konnte allein über die Zukunft der Kinder entscheiden </div><div> -&gt; Heirat der Tochter wurde bspw. hauptsächlich unter dem Gesichtspunkt der Versorgung betrachtet. Damit liegt vor allem eine Konvenienzehe (nach Rang, Stand, Vermögen etc.) vor, als eine Neigungsheirat, auch bei den männlichen Bewerbern </div><div> -&gt; keine romantische Liebe</div><div><br></div><div>- Etablierung einer strengen Ehe- und Familienordnung</div><div> -&gt;  frühmoderne Staat wollte die patriarchalische Hausherrngewalt stärken und eine Absicherung der politischen Ordnung für die unteren Schichten</div><div><br></div><div><br></div><div><br></div><div>Wirkung und Intention Kleists Novelle aus historischer Sicht</div><div><br></div><div>- Kleist führt mit seiner Novelle die Doppelmoral der bürgerlichen Gesellschaft sowie die Brüchigkeit des Familienidylls vor Augen</div><div> -&gt; reflektiert kritisch die vorherrschenden gesellschaftlichen Strukturen</div><div><br></div><div>- Bricht Tabus, indem Umstände der Schwangerschaft der verwitweten Marquise im Zentrum der Handlung stehen</div><div> -&gt; Novelle wurde daher bei Erstveröffentlichung 1808 oft als Provokation aufgefasst, auch als Skandal, da Vergewaltigung nicht als öffentlichkeitstauglich akzeptiert wurde</div><div><br></div><div>- Im Verlauf des späten 19. Jahrhunderts gewann diese Novelle immer mehr Anerkennung</div>]]></description>
         <pubDate>2021-03-18 09:49:59 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>amrd</author>
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         <title>Romantik</title>
         <author>amrd</author>
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         <title>Klassik</title>
         <author>amrd</author>
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         <title></title>
         <author>amrd</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Vergewaltigung wird durch einen Gedankenstrich gekennzeichnet: „Hier – traf er, da bald darauf ihre erschrockenen Frauen erschienen, Anstalten, einen Arzt zu rufen“ (S.7, Z.8ff.). Dieser folgenreiche Vorfall wird hier ausgespart. Der Bindestrich deutet das Unerhörte in der Novelle an. Der Graf F..., der zuvor als edler Ritter erschien, nutzt die Bewusstlosigkeit der Marquise aus und lässt sich von seinen Trieben leiten.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-18 10:16:37 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>amrd</author>
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         <title>Schwanensymbol- indirektes Schuldgeständnis des Grafen</title>
         <author>amrd</author>
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         <title>Besonderheiten der Erzählweise</title>
         <author>amrd</author>
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      <item>
         <title>Rolle der Figuren in Konstellation </title>
         <author>amrd</author>
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         <title>Vergleich des Falles zur heutigen Zeit</title>
         <author>amrd</author>
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         <description><![CDATA[<div>Wir hatten einen Text bekommen, indem ein Fall beschrieben wurde bei dem ein Arzt mehrfach seine Patientinnen, die unter Narkose standen, sprich nicht bei Bewusstsein waren, vergewaltigte und diese Vergewaltigungen auch noch filmte.</div>]]></description>
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         <title></title>
         <author>amrd</author>
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         <title>Implizierte Gesellschaftskritik </title>
         <author>amrd</author>
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         <title>Funktion der Körpersprache</title>
         <author>amrd</author>
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         <title></title>
         <author>maxwilkens</author>
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         <description><![CDATA[<div>Nach ersten Anzeichen der Schwangerschaft der Marquise offenbart der Graf F…, dass die Marquise in seiner Vorstellung immer „an seinem Bette gesessen hätte“ (S.20, Z. 9f.). Dabei habe sie ihn im Fiebertraum oft an einen Schwan erinnert, den er als Kind „einst mit Kot beworfen, worauf dieser still untergetaucht, und rein aus der Flut wieder emporgekommen sei“ (S.20, Z.14ff.).<br><br></div><div>Der Schwan beschreibt ein zentrales Symbol, denn der Schwan symbolisiert Reinheit und Unschuld. Seine Schuld zeigt der Graf F…, indem er den Schwan mit der Marquise in Verbindung setzt, da er die Reinheit und Unschuld der Marquise verunreinigt hat. Er bereut seine Tat sehr, was durch die Aussage deutlich wird, „dass er sie außerordentlich liebe“ und dabei „blutrot im Gesicht“ auftritt (vgl. S.20, Z.21f.).</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-18 13:11:21 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Auffälligkeit Gestaltung Anfang  der Novelle</title>
         <author>maxwilkens</author>
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         <description><![CDATA[<div>Bereits zu Beginn erfolgt ein unvermittelter Einstig in die Handlung: nüchtern und sachlich wird berichtet, dass die Marquise von O…, eine tugendhafte Witwe „von vortrefflichem Ruf“ (S. 5, Z. 2f.), eine Zeitungsannonce aufgegeben hatte, mit deren Hilfe sie den Vater ihres ungeborenen Kindes sucht, da sie ohne ihr Wissen schwanger geworden ist. Sie sei aus „Familienrücksichten [] entschlossen“, ihn zu ehelichen (S. 5, Z. 4ff.).<br><br></div><ul><li>Zeitungsannonce konfrontiert Leser gleich zu Beginn mit außergewöhnlichem, aufsehenerregendem Ereignis, da Marquise auf unkonventionellem Wege versucht, Erklärung für ihren Zustand zu finden (gesellschaftliche Affront)</li><li>Aufbau Spannung, da der Leser sich fragen muss, wie es zu diesen Umständen gekommen ist</li><li>„eine sich ereignete unerhörte Begebenheit“ (Goethe, Kennzeichen Novelle)</li></ul><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-18 14:51:22 UTC</pubDate>
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         <title>Die Marquise von O... - eine starke Frauenfigur?</title>
         <author>amrd</author>
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         <description><![CDATA[<div>- Die Marquise von O…, die den Vornamen Julietta trägt, ist verwitwet, lebt seit dem Tod ihres Mannes mit ihren beiden Töchtern, zwei wohlerzogenen Kindern, in Italien bei ihren Eltern, dem Obristen (Herrn von G…, Kommandant einer Zitadelle), und Frau von G…</div><div>- Die Familie gehört dem niederen Adel an, Marquise orientiert sich in ihrem Verhalten stark an den Moralvorstellungen des Bürgertums<br> -&gt; sie beschäftigt sich mit „Kunst, Lektüre, mit Erziehung, und ihrer Eltern Pflege“ (vgl. S. 5, Z. 19ff.), ordnet sich der Familie unter.</div><div>- Lebt zunächst ein Leben in Abhängigkeit von den Eltern, ist zunächst darauf bedacht, gesellschaftliche Rolle der Frau vorbildhaft zu erfüllen</div><div>- „eine Dame von vortrefflichem Ruf“ (vgl. S. 5, Z. 2f.), bis Krieg ihr Leben radikal verändert</div><div>- Marquise fügt sich erst ihr zugedachtes Rollenbild: statt z.B. eine eigene Meinung bei der Nachfrage des Grafen einer Heirat zu äußern, entgegnet ihr Vater, sie habe sich dazu entschlossen, nach dem Tod ihres Gemahls, in keine zweite Vermählung einzugehen (vgl. S. 13, Z. 30ff.)<br> -&gt; Marquise lässt vermuten, dass sie eigentlich einer Hochzeit offen gegenübersteht, weil sie bei Gesprächen über eine mögliche Hochzeit stets errötet und sie ihn als „Engel des Himmels“ verehrt</div><div>- Als ihre Schwangerschaft nach der Vermutung vom Arzt und der Hebamme bestätigt wurde, ist sie mit der Situation überfordert und fällt in Ohnmacht <br> -&gt; sie hat das Gefühl, „dass sie wahnsinnig werden würde“ (vgl. S. 29, Z. 26), da mit der Schwangerschaft ihr Ruf ins Wanken gerät</div><div>- Als ihre befürchteten Konsequenzen eintreten, wird sie aus dem Elternhaus verstoßen (vgl. S. 30, Z. 22ff.). Sie erhebt sich jedoch aus der Rolle der sittsam-fügsamen Tochter und widersetzt sich dem Befehl ihres Vaters, ihre Kinder nehmen zu wollen (vgl. S. 31, Z. 28ff.)<br> -&gt; charakterliche Entwicklung, trifft erstmals eigene Entscheidungen, wird zur selbstbestimmten Frau (Emanzipation)</div><div>- Zeitungsannonce zeigt, dass sie sich doch nicht ganz von gesellschaftlichen Konventionen befreien kann, denn sie sieht mit der Vermählung mit dem Kindsvater die einzige Möglichkeit, ihren Kindern ein Leben ohne Schande zu ermöglichen <br> -&gt;Wiederherstellung der Lebensumstände, Versöhnung mit Eltern</div><div>- Nach Bekanntwerden des Vaters, der Graf F…, fügt sie sich wieder den Entscheidungen ihrer Eltern, heiratet den Grafen, erst aber mit Unbehagen. Später akzeptiert sie die Situation zunehmend, sie bekommen weitere Kinder.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-18 23:48:23 UTC</pubDate>
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         <title>Emanzipierte Frau?</title>
         <author>amrd</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-03-18 23:53:52 UTC</pubDate>
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         <title>Graf F. - Engel oder Teufel?</title>
         <author>amrd</author>
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         <pubDate>2021-03-18 23:55:23 UTC</pubDate>
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         <title>Graf F. - Ein Mann mit gespaltener Persönlichkeit</title>
         <author>amrd</author>
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         <pubDate>2021-03-19 00:04:51 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>amrd</author>
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         <pubDate>2021-03-19 00:10:06 UTC</pubDate>
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         <title>Gesellschaftliche Hintergründe</title>
         <author>amrd</author>
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         <description><![CDATA[<div>- Alle Entscheidungen über die Familie obliegen dem Vater, nicht der Mutter oder den Kindern</div><div><br></div><div>- Patriarchale Hausgewalt: Pflicht gegenüber den Kindern, sie zu guten Christen und arbeitsamen Menschen zu erziehen</div><div> -&gt; christliche Familie war gehalten, ihre Kinder taufen zu lassen und sie zu Gottesfurcht, Gebet und Katholizismus anzuleiten</div><div><br></div><div>- Kinder waren zu Gehorsam und Respekt gegenüber den Eltern verpflichtet</div><div> -&gt; im Falle des Ungehorsams konnten sie gezüchtigt und sogar öffentlich bestraft werden</div><div><br></div><div>- Vater des Familienoberhauptes konnte allein über die Zukunft der Kinder entscheiden </div><div> -&gt; Heirat der Tochter wurde bspw. hauptsächlich unter dem Gesichtspunkt der Versorgung betrachtet. Damit liegt vor allem eine Konvenienzehe (nach Rang, Stand, Vermögen etc.) vor, als eine Neigungsheirat, auch bei den männlichen Bewerbern </div><div> -&gt; keine romantische Liebe</div><div><br></div><div>- Etablierung einer strengen Ehe- und Familienordnung</div><div> -&gt;  frühmoderne Staat wollte die patriarchalische Hausherrngewalt stärken und eine Absicherung der politischen Ordnung für die unteren Schichten</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-19 01:13:22 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>maxwilkens</author>
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         <description><![CDATA[<div>Wirkung und Intention Kleists Novelle aus historischer Sicht</div><div><br></div><div>- Kleist führt mit seiner Novelle die Doppelmoral der bürgerlichen Gesellschaft sowie die Brüchigkeit des Familienidylls vor Augen</div><div> -&gt; reflektiert kritisch die vorherrschenden gesellschaftlichen Strukturen</div><div><br></div><div>- Bricht Tabus, indem Umstände der Schwangerschaft der verwitweten Marquise im Zentrum der Handlung stehen</div><div> -&gt; Novelle wurde daher bei Erstveröffentlichung 1808 oft als Provokation aufgefasst, auch als Skandal, da Vergewaltigung nicht als öffentlichkeitstauglich akzeptiert wurde</div><div><br></div><div>- Im Verlauf des späten 19. Jahrhunderts gewann diese Novelle immer mehr Anerkennung</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-19 06:21:26 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>maxwilkens</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-03-20 14:09:42 UTC</pubDate>
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