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      <title>Deuschland nach 1945 by Florian Maletzki</title>
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      <description>Unterschiede der WBZ und SBZ</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2020-01-28 13:17:42 UTC</pubDate>
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         <title> Denazifizierung</title>
         <author>florianmaletzki</author>
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         <description><![CDATA[<div>-Etwa<strong> 8,5 Millionen</strong> Deutsche waren Mitglieder der NSDAP <br>-Antifaschistische Komitees entstanden in ganz Deutschland während des Zusammenbruchs der NS-Herrschaft<br>- Die Antifa-Leute hinderten führende Nazis am Untertauchen, manchmal mussten sie ehemalige Parteigrößen auch vor der Lynchjustiz der Bevölkerung schützen.<br>-Die Antifa-Bewegung wurde im Frühsommer 1945 verboten, in der sowjetischen Zone ebenso wie in der amerikanischen.<br> <br><strong>Maßnahmen gegen Nationalsozialisten<br>-</strong>Der Alliierte Kontrollrat in Berlin erließ im Januar 1946 eine erste Entnazifizierungsdirektive<br>-Oktober 1946 wurden Richtlinien veröffentlicht, wie aktive Nationalsozialisten, Helfer und Nutznießer des NS-Regimes behandelt werden sollten<br>-Zur Durchführung der Potsdamer Grundsätze wurden  zur "Heranziehung zu Sühnemaßnahmen" fünf Gruppen gebildet:<br>1. <strong>Hauptschuldige</strong><br> 2.<strong> Belastete </strong><br><sup>-&gt;Aktivisten, Militaristen und Nutznießer</sup><br>3. <strong>Minderbelastete </strong><br><sup>-&gt;Bewährungsgruppe</sup><br> 4. <strong>Mitläufer</strong><br>5. <strong>Entlastete</strong> <br><sub>-&gt;Personen der vorstehenden Gruppen, welche vor einer Spruchkammer nachweisen können, dass sie nicht schuldig sind<br></sub>-Die Entnazifizierungsprozedur war durch die organisierung in der ABZ sehr moralisch und bürokratisch<br>-in der britischen Zone wurde die Säuberung weniger streng gehandhabt<br>-in der französischen Zone gab es regionale Unterschiede und diverse Kurswechsel der Besatzungsmacht<br>-sowjetischen Besatzungszone wurde die Entnazifizierung am konsequentesten durchgeführt und am schnellsten abgeschlossen<br>-&gt;"antifaschistisch-demokratischen Umwälzung"<br><sub>-Entfernung der ehemaligen NSDAP-Mitglieder aus allen wichtigen Stellungen<br></sub>-Ende Oktober 1946 standen in der sowjetischen Zone Richtlinien für die Bestrafung der Naziverbrecher und die Sühnemaßnahmen gegen die aktivistischen Nazis:<br><sub>1. Entlassung aus öffentlichen Verwaltungsämtern und Ausschluss von Tätigkeiten, die öffentliches Vertrauen erfordern<br> 2. zusätzliche Arbeits-, Sach- und Geldleistungen<br>3. Kürzung der Versorgungsbezüge und Einschränkung bei der allgemeinen Versorgung, solange Mangel besteht<br> 4. Nichtgewährung der politischen Rechte einschließlich des Rechts auf Mitgliedschaft in Gewerkschafts- oder anderen Berufsvertretungen und in den antifaschistisch-demokratischen Parteien<br></sub> -Rücksichtnahme auf Fachleute wie Techniker, Spezialisten und Experten, die für das Funktionieren bestimmter Einrichtungen oder für den Wiederaufbau unentbehrlich waren<br>-1946 waren in der sowjetischen Besatzungszone trotzdem insgesamt 390478 ehemalige NSDAP-Mitglieder entlassen worden<br><br><strong>Speziallager<br></strong>-in der sowjetischen wurden Besatzungszone Internierungslager eingerichtet<br>-in denen  ehemalige Nazis arretiert waren, um sie zur Rechenschaft ziehen zu können<br>-Sie dienten neben der Inhaftierung von Nazis auch für politische Gegner<br>-typisch waren schlechte Behandlung sowie die Willkür mit den Inhaftierten<br>- Etwa 50 000 Menschen waren Inhaftiert und 12 000 starben<br><strong>Kurswechsel<br></strong><strong><em>I</em></strong>m Frühjahr 1946 wurde für die Länder der US-Zone ein "Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus" verabschiedet<br>-suchte den Kompromiss zwischen dem Diskriminierungs- und Strafgedanken und der als notwendig empfundenen Rehabilitierung<br>-Idee der Rehabilitierung setzt sich in allen Zonen nachhaltig durch</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-29 11:12:09 UTC</pubDate>
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         <title>Bildung, Kuktur,Presse</title>
         <author>florianmaletzki</author>
         <link>https://padlet.com/florianmaletzki/8zu8e5izpmjq/wish/437609952</link>
         <description><![CDATA[<div>Beweggründe der Alliierten für die Wiederherstellung der kulturellen Szene:<br><sub>1. Propaganda für die eigene Kultur<br>2. Erziehung der Deutschen zur Demokratie<br>3. zur Friedensstiftung der deutschen Bevölkerung<br>4. auch zur Unterhaltung<br><br></sub> Juli 1945 wurde in Berlin der "Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands" gegründet<br><br><strong>Presse und Rundfunk<br></strong>-das wichtigste für die alliierten Demokratisierungsbemühungen waren die Massenmedien<br>-Das Gesetz Nr. 191 vom 24. November 1944 besagte ein Totalverbot aller öffentlichen Kommunikation und Medien<br>- lediglich alliierte Mitteilungsblätter gaben der deutschen Bevölkerung die notwendigsten Informationen für den Besatzungsalltag<br>-übernahme aller Rundfunkstationen durch die Alliierten <br>-ausgewählte und überprüfte deutsche Journalisten und Verleger durften ,unter Überwachung, deutsche Zeitungen machen und den Rundfunk erstmalig wieder eigenständig betreiben<br>-Mitte 1946 existierten bereits 35 neue Zeitungen in der amerikanischen Zone<br>-Ab Herbst 1945 erteilten die Franzosen insgesamt (bis 1949) in 33 Fällen die Erlaubnis zur Gründung einer Zeitung<br><br><strong>Presse in der SBZ<br></strong>Die SMAD vergab im Sommer 1945 die Lizenzen zur Herausgabe von Tageszeitungen an die Parteien und Massenorganisationen<br>-hierbei wurden jedoch die KPD sowie die SED gegenüber der SPD, CDU und LDP stark bevorzugt<br><br><strong>Öffentliche Radiosysteme<br></strong><br>-Rundfunk sollte weder durch staatlich noch private Interessenten dominiert werden <br> 1. Januar 1948 der "Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR)" in Hamburg und Köln<br>-In der <em>Ostzone</em> begann der Rundfunkbetrieb am 13. Mai 1945 mit den Sendungen "Hier spricht Berlin!"<br>-&gt;wurde später zum Berliner Rundfunk<br>-im Oktober 1945 folgte in Leipzig der "Mitteldeutsche Rundfunk"</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-29 15:33:09 UTC</pubDate>
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         <title>Wirtschaft</title>
         <author>florianmaletzki</author>
         <link>https://padlet.com/florianmaletzki/8zu8e5izpmjq/wish/437611616</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Demontagen und Reparationen<br><br>- </strong>In der sowjetischen Zone wurden Fabrikanlagen, Eisenbahngleise, Transporteinrichtungen demontiert und abtransportiert<strong><br></strong>- bis Ende 1946 betraf die Demontage über 1000 Betriebe <br>- 30 Prozent der Erzeugung gingen auf ein Reparationskonto<br>- ein Drittel stand dem Binnenmarkt zur Verfügung<br>- ein Drittel ging in den Export<br>-&gt; vor allem Maschinenbaus und Energieerzeugung<br>- Hinzurechnen sind Arbeitstunden deutscher Zwangsarbeiter in der SU und Frankreich<br>- USA brachte deutsche Wissenschaftler und technische Spezialisten nach Amerika<br>-&gt; deutlicher Profit in der amerikanischen Raketentechnik<br><br><strong>Hilfsprogramm für Europa<br></strong>- Juni 1947: Rede von amerikanischen Außenminister George C. Marshall über den "Marshall-Plan"<br>-<strong> Ziele:</strong> -&gt; durch Kredite die Volkswirtschaften Westeuropas zu eigener Güterproduktion zu befähigen<br>-&gt; Empfänger wurden gezwungen, ihre Volkswirtschaften aufeinander abzustimmen um Kriegsfolgen zu überwinden<br>-&gt; langfristige Sicherung von Absatzmärkten für die amerikanische Wirtschaft<br><strong>durch Marshall-Plan: </strong><br>-&gt; Rohstoffe konnten importiert werden<br>-&gt; erste Schritte einer Integration Westdeutschlands in das westliche Wirtschaftssystem.<br>-&gt; bezweckte die Abwehr kommunistischer Einflüsse auf die notleidene Bevölkerung Europas durch wirtschaftliche Immunisierung<br>- bis 1952 flossen insgesamt 3 Milliarden Dollar nach Westdeutschland<br>- Die Einladung an Deutschland zur Teilnahme am Marshall-Plan, bedeutete für die Westzonen die Chance zur wirtschaftlichen Erholung<br><br><strong><br>Umsetzung des Marshall-Plans<br></strong>- Bevor USA ihre Kassen öffnet, müssen sich Europäer gemeinsam darüber einigen, welcher Bedarf konkret besteht und welche Initiativen sie selbst ergreifen wollen<br>- Neuordnung der Währung als Voraussetzung der wirtschaftlichen Sanierung<br><br><strong>Währungsreform<br>- </strong>gedruckt waren die Geldzeichen in den USA, ab November 1947 wurden sie nach Deutschland transportiert. <br>- Vom 11. bis 15. Juni 1948 wurden sie dann militärisch bewacht<br>-Sowjetische Militäradministration, Briten und Franzosen sahen die Notwendigkeit und Dringlichkeit einer Währungsreform nicht<br><br><strong>Alleingang der Westmächte</strong> <br>- Sowjetische Besatzungsmacht  forderte eine deutsche Zentralbank und eine zentrale Finanzverwaltung für alle vier Zonen<br>- im Herbst 1947: Amerikaner begannen in New York und Washington das neue Geld zu drucken -&gt; zugunsten einer Währungsreform nur auf dem Territorium, das die drei Westmächte kontrollierten.<br>-  im März 1948: Westmächte beschließen unter Führung der USA, die sowjetische Besatzungszone nicht mehr in gemeinsame Währungsreformpläne einzubeziehen<br>- 1. März 1948: Errichtung der "Bank deutscher Länder" als Zentralbank für die drei Westzonen <br><br><strong>Vorbereitungen</strong> <br>- seit Oktober 1947: Beschäftigung eines Expertengremium in Bad Homburg mit Plänen zur Geldreform<br>- Konzepte der Militärregierungen wurden radikaler und vor allem konsequenter in der Liquidierung der Reichsschuld<br>- Überlegungen der Westmächte basierten auf dem Cohn-Goldsmith-Dodge-Plan, der 1946 ausgearbeitet wurde<br>- Zur Unterstützung der amerikanischen, britischen und französischen Sachverständigen wurden ab April 1948 auch deutsche Experten herangezogen<br><br><strong>Durchführung</strong> <br>- 18. Juni 1948: deutsche Öffentlichkeit erfährt die Einzelheiten der Reform<br>- Mit Verfall der Reichsmark am 20. Juni 1948 waren alle Schulden des Reiches erloschen<br>- Währungsreform begünstigte einseitig die Besitzer von Sachwerten und kam einer weitgehenden Enteignung der Geldwertbesitzer gleich<br><br><strong>Start in die Marktwirtschaft<br></strong>- Bison bekannte sich zur wettbewerbsorientierten Marktwirtschaft<br>- 1948 trat das "Gesetz über Leitsätze für die Bewirtschaftung und Preispolitik nach der Geldreform" zugleich mit der Währungsreform in Kraft und war eines der eigenartigsten Gesetze, die in der Ära des Bizonen-Parlaments verabschiedet wurden<br>- mit Hilfe des Leitsätzegesetzes ab 20. Juni 1948 die Preis-Rationierungsvorschriften in der Bizone aufgehoben<br>- für Grundnahrungsmittel und Mieten gab es noch überwachte Festpreise<br>- Die Schere zwischen Löhnen und Preisen ging nach der Währungsreform erst einmal weit auf, die Leidtragenden waren die Lohnabhängigen<br>- Die Marktwirtschaft, bei der sich Angebot und Nachfrage durch freie Preise gegenseitig regulieren, war mit dem Kaufkraftstoß zu plötzlich über die Bevölkerung hereingebrochen<br>- Presse verlangte den Abbruch des marktwirtschaftlichen Experiments und die Entfernung des allem Anschein nach unfähigen Politikers Erhard<br>- im Sommer und Herbst 1948 wurden zweimal Misstrauensanträge gegen ihn gestellt<br>- Gewerkschaften der britischen und amerikanischen Zone riefen im November 1948 zum Generalstreik gegen die Anarchie auf den Warenmärkte und gegen das weitere auseinander klaffen von Löhnen und Preisen" auf<br>- am 12. November 1948 und demonstrierten mit einer 24-stündigen Arbeitsniederlegung gegen die Marktwirtschaft<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-29 15:35:30 UTC</pubDate>
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         <title>Demokratisierung</title>
         <author>florianmaletzki</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Alliierten hielten die Herstellung eines demokratischen Systems übereinstimmend für ein grundlegendes Kriegsziel und einen wichtigen Besatzungszweck gegenüber Deutschland<br><br>-schnelles einwirken auf die deutschen Erwachsenen<br>-durch kulturelle Angebote, durch Unterhaltung und mit Hilfe von Informationen in einer neu gestalteten Medienlandschaft<br>-Filme aus alliierter Produktion  vor allem Wochenschauen dienten in den Kinos aller vier Besatzungszonen pädagogischen Absichten<br><br>Beweggründe der Alliierten für die Wiederherstellung der kulturellen Szene:<br><sub>1. Propaganda für die eigene Kultur<br>2. Erziehung der Deutschen zur Demokratie<br>3. zur Friedensstiftung der deutschen Bevölkerung<br>4. auch zur Unterhaltung<br><br></sub>In der Demokratisierungspolitik der Alliierten spielte auch die Belletristik eine wichtige Rolle<br>-&gt; Amerikanische Lyrik und Theaterstücke werden nach Deutschland importiert<br>- amerikanische Literatur wurde in deutsche übersetzt und die Lizenzen an deutsche Verlage verkauft</div>]]></description>
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         <pubDate>2020-01-29 15:39:07 UTC</pubDate>
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