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      <title>Punks und Skinheads in der DDR by </title>
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      <description>Jugendkulturen und Musik als Opposition</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-03-24 15:50:48 UTC</pubDate>
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         <title>Punks</title>
         <author>timegal</author>
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         <description><![CDATA[<div>-Berlin und Leipzig als Zentren, verbreiten sich aber in ganz Ost-Deutschland<br>-unangepasste Äußerungen, provokatives Verhalten und ungewöhnliches Aussehen wie z.B. Hundehalsbänder und Rasierklingen an der Kleidung als Ausdruck der Kritik am System --&gt; Abgrenzung; man will bloß nicht dazu gehören<br>-durch auffälliges Verhalten wird der Staat von Anfang an aufmerksam und beobachtet die Punk-Bewegung<br>-Staat begann mit Repressionsmaßnahmen und sah die Ursache für die Bewegung im "dekadenten, kapitalistischen Ausland"<br><br>-Punkbands hatten Namen wie z.B. Müllstation, Zorn, Wutanfall, Die Skeptiker oder Fluchtweg und brachten damit ihre Einstellung gegnüber dem Staat bereits im Namen zum Ausdruck; Songtexte wie "Ich habe die Geschichte nicht gemacht / Und bin doch abgegrenzt und scharf bewacht / Sie sprechen vom Arbeiter- und Bauernstaat / Und vernichten ihre eigene Saat / (…) / Ich weiß nicht, hätte Marx geweint oder gelacht, / Könnte er sehen, / was ihr mit uns macht / Wir sind neugeboren in Trauer / Wir sind die Fehlgeburt der Mauer" unterstreichen das ganze<br>-die Auftritte von Bands konnten anfangs nur im privaten stattfinden, außerdem bot die Kirche der Jugendbewegung geschütze Räume für Konzerte etc.&nbsp;<br>-es kursierten qualitativ minderwertige, illegale Mitschnitte westlicher Radiostationen in der gesamten DDR und z.B. Großeltern die in den Weste reisen durften wurden beauftragt Schallplatten zu kaufen<br><br>-durch ihr auffälliges Aussehen wurden Punks leicht erkannt und vielfach festgenommen und verhöhrt, die Volkspolizei ging mit Schikane und Gewalt gegen Punks vor<br>-Punks wurden teilweise in den Westen "abgeschoben" und eingeschleuste Mitarbeiter der Stasi in die Szene sollten für Unruhe sorgen<br>-trotz aller Gegenwehr schaffte es die Punkszene immer wieder größer zu werden und sich nicht unterkriegen zu lassen; laut offiziellen Angaben gab es nie mehr als 1000 Punks in der DDR, es ist aber nicht klar inwieweit diese Angaben als wahr angesehen werden können</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-24 15:51:45 UTC</pubDate>
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         <title>Skinheads</title>
         <author>timegal</author>
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         <description><![CDATA[<div>-rechtsradikale Ansichen und damit klar gegen das System der DDR<br>-normale Arbeitskleidung, nicht annährend so auffällig wie Punks<br>-Behörden stuften Skinheads als "arbeitswillig" ein<br>-Über das sozialistische Ausland (vor allem die Tschechoslowakei und Ungarn) und Westkontakte gelangten die ostdeutschen Skinheads an begehrte Szeneartikel wie Harrington-Jacken oder Schuhe der Marke DocMartens, welche in der DDR gar nicht oder nur zu überteuerten Schwarzmarktpreisen zu haben waren&nbsp;<br>-es gab keine homogene große Gruppe sondern viele Kleingruppen mit unterschiedlichen Wertevorstellungen<br>-Mitte der 80er waren viele Skinheads frühere Punks<br><br>-Versuche Musikbeands zu gründen wurden durch harte Repressionsmaßnahmen oft zerschlagen, trotzdem gab es vereinzelt rechte Musik und Bands, diese waren aber noch unauffälliger als z.B. Punkbands<br><br>-Beeinflusst durch die rechtsextreme Stigmatisierung der Skinheadszene in den verfügbaren Westmedien bildeten die Skinheads im Osten in der öffentlichen Wahrnehmung den rechten Gegenpol zur als linksextrem eingestuften Punkbewegung&nbsp;<br>-Die Zahl von Skinheads wurde intern 1988 auf 800 in der gesamten DDR geschätzt<br><br>-die Bevölkerung bekam bis zum Angriff auf die Zionskirche 1987 nur wenig von dieser Bewegung mit, viele lebten in der Illusion, dass es keine Rechten in der DDR gäbe<br>-Die Skinhead Szene wurde ebenfalls von inoffiziellen Mitarbeitern der Stasi unterwandert um die Szene intern zu manipulieren und so klein wie möglich zu halten --&gt; die Bevölkerung sollte nicht mitbekommen, dass es (vermeintliche) Faschisten im Staat gibt</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-24 15:52:00 UTC</pubDate>
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         <title>Gemeinsamkeiten</title>
         <author>timegal</author>
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         <description><![CDATA[<div>-Beginn: 1980er Jahre<br>-ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsbewusstsein&nbsp;<br>-negatives Weltbild<br>-negative Einstellung gegenüber der Zukunft --&gt; Aussichtslosigkeit<br>-eigener Kleidungsstil<br>-beide nutzen Musik als Ausdruck ihrer Weltanschauungen<br>-beide werden vom Staat als negativ angesehen<br>-beide vom Staat als negativ-dekadente Jugendliche eingestuft<br>-beide westliche Bewegungen als Vorbilder</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-24 15:52:15 UTC</pubDate>
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         <title>Konflikte</title>
         <author>timegal</author>
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         <description><![CDATA[<div>-Punks wurden von "normalen" systemtreuen Bürgern angefeindet und teilweise auf offener Straße angegriffen<br>-auch wenn Punks und Skinheads beide gegen das System waren unterschieden sich ihre politischen Ansichten und so kam es zwischen Konflikten zwischen ihnen<br><br>bestes Beispiel dafür: 1987 überfallen 30 alkoholisierte Skinheads ein Punk-Konzert in der Zionskirche. Erst skandieren sie fachistische PArolen, dann greifen sie die Konzertbesucher körperlich an. Die Polizei war anwesend, griff aber nicht ein. Man hatte kein Problem damit wenn sich die Gruppen die einem nicht passen gegenseitig bekämpfen auch wenn man damit Verletzte in Kauf nimmt.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-03-24 16:03:27 UTC</pubDate>
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