<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
   <channel>
      <title>Wie kann man eine ungleiche Freundschaft erklären? by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre1</link>
      <description>Wovon reden die Sprecher eigentlich?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-11-25 19:47:54 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2026-02-21 12:49:44 UTC</lastBuildDate>
      <webMaster>hello@padlet.com</webMaster>
      <image>
         <url></url>
      </image>
      <item>
         <title>Fragestellung</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre1/wish/1913166863</link>
         <description><![CDATA[<div>Der alte, aber steinreiche Methusalix hat eine junge attraktive Freundin. Die Leute aus dem Dorf tuscheln deshalb schon lange. „Die hat sicher einen Vaterkomplex aus ihrer Kindheit“, ereifert sich Sigmundix. „Ich denke eher, ihr Instinkt bevorzugt die Gene für Langlebigkeit zum Vorteil der eigenen Nachkommen“, entgegnet Scharlsdarwinix. „Papperlapapp, sie will nur sein Geld, dafür bekommt er von ihrer Schönheit was ab“, behauptet Utilitarix.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Identifizieren Sie in der Literatur die wissenschaftlichen Positionen der drei Sprecher (das Wiki reicht dafür wohl nicht aus) und legen Sie dar, welcher Position Sie im geschilderten Fall am ehesten zustimmen.</div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2021-11-25 19:50:44 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/fre1/wish/1913166863</guid>
      </item>
      <item>
         <title> Meinung zu den Aussagen </title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre1/wish/1915355180</link>
         <description><![CDATA[<div>Die Aussage von Sigmundix: „Die hat sicher einen Vaterkomplex aus ihrer Kindheit“, kann dem Prinzip der Prädisposition zugeordnet werden. Nach dieser können Beziehungen in der Kindheit einen Einfluss auf das Denken und Handeln eines Menschen im Erwachsenenalter haben. Die Attachement Theory besagt, dass die Art, wie jemand in vergangenen Beziehungen, besonders solche in der Kindheit, behandelt wurde, stark das Denken, Fühlen und Verhalten und damit auch Beziehungen in der Gegenwart beeinflusst (Bowlby, 1973, zitiert nach Finkel et al., 2017).<br>Das Statement von Scharlsdarwinix: „Ich denke eher, ihr Instinkt bevorzugt die Gene für Langlebigkeit zum Vorteil der eigenen Nachkommen“ würde ich auch dem Prinzip der Prädisposition zuordnen. Da laut diesem die Persönlichkeit einer Person bestimmt, ob wir diese sympathisch finden. Im Sinne des Fundamental Principle of Liking (FPL) mögen wir Personen, denen wir positive Persönlichkeitseigenschaften zuschreiben. In diesem Fall könnten die Gene für Langlebigkeit, welche Methusalix zugeschrieben werden, als positive Eigenschaft gelten. Weiterhin behauptet Utilitarix: „Papperlapapp, sie will nur sein Geld, dafür bekommt er von ihrer Schönheit was ab“.&nbsp;<br>Diese Aussage würde ich dem Prinzip der Instrumentality zuordnen, da Wünsche und Bedürfnisse eine Rolle spielen. Sie hat den Wunsch nach Geld und er nach einer schönen Begleitung. Beide helfen sich gegenseitig dabei ihre Ziele zu erreichen.&nbsp;<br>Im Allgemeinen finde ich es schwer dem Grund, warum die beiden eine Beziehung führen, nur eine der Kernprinzipien zuzuordnen. Vielmehr könnte es ein Zusammenspiel aus allen oben genannten Prinzipien sein.<br>Yasmin Eichhorn&nbsp;</div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2021-11-27 11:37:47 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/fre1/wish/1915355180</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Wie kann eine ungleiche Partnerschaft erklärt werden?</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre1/wish/1918434099</link>
         <description><![CDATA[<div>In der hier vorliegenden Situation besteht eine Beziehung zwischen einem älteren Mann und einer deutlich jüngeren Frau. Warum Beziehungen mit größeren Altersabständen zusammenkommen (und auch passen) kann durch drei Kernprinzipien (Prädispositionsprinzip, Instrumentalitätsprinzip und Normenprinzip) der Beziehungsprozesse beschrieben werden. Das Prädispositionsprinzip beschreibt das funktionieren von Beziehungen durch Persönlichkeitseigenschaften (Sigmundix). Menschen bringen immer bestimmte Persönlichkeitseigenschaften in eine Beziehung mit. An den jeweiligen Persönlichkeitseigenschaften hängen gemachte (frühkindliche-) Erfahrungen, Umwelteinflüsse und andere Individuen (Vaterkomplex), die dann die jeweiligen Eigenschaften formen. In einer Partnerschaft können sich unterschiedliche oder ähnliche Persönlichkeitseigenschaften ergänzen. Beim Instrumentalitätsprinzip (Scharlsdarwinix) bringen Menschen bestimmte Bedürfnisse und Ziele in die Beziehung mit ein. Die daraus resultierende Dynamik in der Beziehung sorgt für das Erreichen von Zielen und Erfüllen von Bedürfnissen (lange Partnerschaft und langes Leben der Nachkommen). Das Normenprinzip (Utilitarix) befasst sich mit Standards, die in eine Beziehung mit eingebracht werden, um ein größeres Beziehungswohl zu gewährleisten. Die Übereinstimmung mit den Idealen (Standards) und den Merkmalen eines Partners, ist dann irrelevant, wenn Teilaspekte des Ideals schon gegeben sind. Ihm ist das Aussehen seiner Partnerin besonders wichtig und ihr ist die finanzielle Absicherung besonders wichtig.&nbsp;<br><br></div><div>Ella Dorothea Hansen<br><br></div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2021-11-29 16:54:04 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/fre1/wish/1918434099</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Kleine Ergänzung </title>
         <author>kimbergmann</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre1/wish/1920409806</link>
         <description><![CDATA[<div>Erstmal kann ich mich nur den Aussagen von Yasmin und Ella anschließen. Ich hätte die Aussagen von Sigmundix, Scharlsdarwinix und Utilitarix auch den Prädispositionen und dem Instrumentalitätsprinzip zugeordnet.&nbsp;<br>Als ich versucht habe mich in die Situation hineinzuversetzen, kam mir noch eine kleine Ergänzung in den Sinn. Ich würde gerne anmerken, dass dieses Dorfgetuschel auch ein belastender Faktor für die Beziehung von Methusalix und seiner Freundin sein könnte. Wenn alle aus dem Dorf sich über deren Beziehung austauschen, dann kann sich das auch negativ in Form von Stress auf die Beziehung auswirken. Studien von Karney und Neff (2015) haben gezeigt, dass Stress sich negativ auf die Beziehung auswirken kann. In der Studie wurden Stressoren wie Arbeitslosigkeit und Umweltkatastrophen genannt, aber ich denke trotzdem, dass das Dorfgetuschel eine Art Stressfaktor darstellen kann. Dieser Stressfaktor kann dann sehr belastend für die Beziehung sein und eventuell auch bis zur Trennung führen. </div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2021-11-30 13:54:03 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/fre1/wish/1920409806</guid>
      </item>
   </channel>
</rss>
