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      <title>Das indigene Volk Nordamerikas- Darstellung im Film durch die Sioux und Dokumentation der interkulturellen Konflikte by David Hersonskij</title>
      <link>https://padlet.com/davidhersonskiij/85his0rngqkfbam8</link>
      <description>David Hersonskij, Martin Ramborger</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-01-17 11:55:29 UTC</pubDate>
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         <title>Historischer Hintergrund </title>
         <author>davidhersonskiij</author>
         <link>https://padlet.com/davidhersonskiij/85his0rngqkfbam8/wish/2851784621</link>
         <description><![CDATA[<p><br></p><ul><li><p>Um 1500  lebten ungefähr 5-7 Millionen Indianer verteilt über 600-700 Stammesgruppen mit bis zu 300 bis 400 einzelne Sprachen. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Die frühsten Begegnungen zwischen Europäern und Indigenen im  fanden ungefähr im 11. Jahrhundert statt.</p></li><li><p>Im späten  16. Jahrhundert kamen bis zu 20.000 Seeleute pro Jahr im Territorium der Indigenen an. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Die europäischen Eroberer beschrieben die Indianer als nackte, tanzende, Wilde mit Bemalungen.</p></li><li><p>Anfängliche Angst der Indianer vor den weißen Menschen schlug laut ihren Aussagen mit der Zeit in Bewunderung dieser „weißen Götter“ um. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Aus Indianersicht kamen komische  Männer mit Fell im Gesicht (Indianer trugen keine Bärte) auf schwimmenden Inseln an mit himmelsfarbenen Augen. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Durch diverse technische Errungenschaften  werden diese „weißen Götter“ als besonders mächtig angesehen. Teilweise wurden sie aber auch bemitleidet, da  ihnen anscheinend überlebenswichtige Jagdfähigkeiten fehlen. (Bungert, 1855)</p></li><li><p> Generell hing allerdings das Bild der Indianer von den eigenen Interessen ab: Entweder sind sie „edle Wilde“ oder „brutale Schlächter“. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Die häufige Dämonisierung von Indianern rechtfertigt Gebietsaneignung zur Christianisierung oder Fortschritt/Nutzung natürlicher Ressourcen. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Die Formen des Kontakts waren relativ unterschiedlich, aber können in folgende unterteilt werden: </p><p>-Siedlungen</p><p>-Missionierungen</p><p>-Übertragung von Krankheiten</p><p>-Kulturaustausch</p><p>(Bungert, 1855)</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-17 12:06:38 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Kulturelle Identität </title>
         <author>davidhersonskiij</author>
         <link>https://padlet.com/davidhersonskiij/85his0rngqkfbam8/wish/2851785391</link>
         <description><![CDATA[<ul><li><p>Indianische Gruppen hatten keine starke politische Führung. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Ihre Existenz war sehr naturverbunden und sie lebten hauptsächlich von Subsistenzwirtschaft:</p></li></ul><p> -Fischfang, </p><p> -Jagd, </p><p> -Landwirtschaft, </p><p> -Sammeln von Pflanzen, Beeren, Nüssen, Pilzen, Samen  und Knollen</p><p>   (Bungert, 1855)</p><p><br></p><ul><li><p>Dabei wurde die Jagdbeute maximal genutzt: Häute wurden zu Kleidung und Behausung verarbeitet, während Knochen für Werkzeuge, Nadeln und Waffen verwendet wurden. Sehnen für Bänder, Geweihe für Projektile und Hufe/Hörner für den Gewinn von Klebstoff. (Bungert, 1855)</p><p><br></p></li><li><p>Durch einen Überfluss an Nahrung konnte ihr Leben teilweise exklusiv durch Jagd, Fischfang und Sammeln gesichert werden. (Bungert, 1855)</p></li></ul><p>&nbsp;</p><ul><li><p>In Fragen des Glaubens waren Indianerreligionen polytheistisch ausgelegt und waren von Natur aus keine Erlösungsreligionen und erhoben keinen exklusiver Wahrheitsanspruch. Sie verzierten ihre Häuser mit Wappen und Totems. Die Götter die sie verehrten nahmen oft eine Tiergestalt an. (Bungert, 1855)</p><p><br></p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-17 12:07:24 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>davidhersonskiij</author>
         <link>https://padlet.com/davidhersonskiij/85his0rngqkfbam8/wish/2851787039</link>
         <description><![CDATA[<ol><li><p><strong>Verlust von Land und Ressourcen:</strong> Die Vertreibung führte zu erheblichem Landverlust für die indigenen Völker. Dies hatte nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen, sondern beeinflusst auch ihre kulturelle Identität, die stark mit dem Land verbunden ist.</p></li><li><p><strong>Kulturelle Unterdrückung und Assimilation:</strong> Die Politik der kulturellen Assimilation im 19. und 20. Jahrhundert zwang viele indigene Kinder in Internate, wo ihre kulturelle Identität unterdrückt wurde. Dies hat zu einem Verlust von Sprache, Traditionen und Bräuchen geführt ( UN A/RES/48/133 18 February 1994).</p></li><li><p><strong>Soziale Probleme:</strong> Indigene Gemeinschaften stehen oft vor sozialen Herausforderungen, einschließlich Armut, Arbeitslosigkeit und Wohnungslosigkeit. Dies ist häufig das Ergebnis von historischen Ungerechtigkeiten und strukturellen Diskriminierungen (Eckert, 2018). </p></li><li><p><strong>Juristische Auseinandersetzungen:</strong> Indigene Völker kämpfen weiterhin um ihre Rechte und den Schutz ihrer Gebiete. Viele rechtliche Auseinandersetzungen drehen sich um Landrechte, Wasserrechte und den Schutz kultureller Stätten (Eckert, 2018).</p></li></ol>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-17 12:09:07 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>davidhersonskiij</author>
         <link>https://padlet.com/davidhersonskiij/85his0rngqkfbam8/wish/2851790708</link>
         <description><![CDATA[<p><em>Erscheinungsjahr:</em> 1990</p><p><br></p><ul><li><p><strong>Setting:</strong> Amerikanischer Bürgerkrieg, 1860er Jahre</p></li><li><p><strong>Protagonist:</strong> John J. Dunbar, Soldat der Union Army</p></li><li><p><strong>Handlungsverlauf:</strong> Dunbar versetzt sich in den Westen und freundet sich mit den Sioux-Indianern an </p></li></ul><p><br></p><ul><li><p><strong>Kulturelle Darstellung:</strong> .</p><ol><li><p><strong>Respektvolle Porträtierung:</strong> Der Film wird oft für seine respektvolle Darstellung der Sioux-Indianer gelobt. Anstatt stereotype Klischees zu bedienen, zeigt er ihre Kultur mit Würde und Authentizität.</p></li><li><p><strong>Eintauchen in die Traditionen:</strong> "Der mit dem Wolf tanzt" nimmt sich Zeit, um verschiedene Aspekte der Sioux-Kultur zu erkunden. Dazu gehören Rituale, Bräuche, spirituelle Praktiken und die soziale Struktur der Gemeinschaft.</p></li><li><p><strong>Sprache:</strong> Der Film verwendet die Sioux-Sprache, Lakota, in mehreren Szenen. Dies unterstreicht die Bemühungen, die Authentizität der Darstellung zu wahren und die kulturelle Vielfalt der Sioux hervorzuheben.</p></li><li><p><strong>Alltagsleben:</strong> Der Film zeigt das alltägliche Leben der Sioux-Indianer, ihre Jagd- und Überlebensfähigkeiten, ihre Gemeinschaftsstrukturen und ihre Beziehung zur Natur.</p></li><li><p><strong>Zwischenmenschliche Beziehungen:</strong> "Der mit dem Wolf tanzt" betont die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb der Sioux-Gemeinschaft. Die Bindungen zwischen Familienmitgliedern, die Rolle der Ältesten und die Bedeutung der Gemeinschaft werden deutlich dargestellt.</p></li><li><p><strong>Konflikte und Koexistenz:</strong> Der Film thematisiert auch die Herausforderungen und Konflikte, denen die Sioux-Indianer durch die Ankunft von Siedlern und der US-Armee gegenüberstanden. Er stellt die Indianer nicht nur als Opfer dar, sondern betont auch ihre Widerstandsfähigkeit und den Versuch der Koexistenz.</p></li></ol><p><br></p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-17 12:12:50 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Literaturverzeichnis </title>
         <author>davidhersonskiij</author>
         <link>https://padlet.com/davidhersonskiij/85his0rngqkfbam8/wish/2851864134</link>
         <description><![CDATA[<p>Bungert, Heike (1855): Die Indianer: Geschichte der indigenen Nationen in den USA</p><p>Originalausgabe. - München: C.H. Beck, [2020]</p><p><br></p><p>Eckert, Till (2018): Wie leben indigene Völker heute – und was kann man von ihnen lernen? <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="http://Zeit.de">Zeit.de</a></p><p><br></p><p>UN Department of Economic and Social Affairs Indigenous Peoples, A/RES/48/133, 18 February 1994.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-17 13:20:46 UTC</pubDate>
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         <title>Konfliktlösung im Stamm</title>
         <author>davidhersonskiij</author>
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         <description><![CDATA[<p>-Gemeinschaftliches Beisammensein</p><p>-Die Rolle des Ältesten</p><p>- soziale Struktur </p><p>-Konfliktlösung und Herangehensweise</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-17 14:19:58 UTC</pubDate>
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         <title>Kaffee- Szene</title>
         <author>davidhersonskiij</author>
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         <description><![CDATA[<p>-Annährung der "westlichen" Kultur mit den Indianderstamm</p><p>-Begegnung auf Augenhöhe und Respekt</p><p>- Ältester wird gesondert behandelt </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-17 15:58:07 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Forschungsfrage: Ist die dokumentierte Kultur einstimmig mit dem Film? Was für kulturelle Eigenschaften lassen sich beobachten? </title>
         <author>davidhersonskiij</author>
         <link>https://padlet.com/davidhersonskiij/85his0rngqkfbam8/wish/2854581763</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-01-19 11:19:13 UTC</pubDate>
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         <title>Historischer Hintergrund</title>
         <author>martinramborger</author>
         <link>https://padlet.com/davidhersonskiij/85his0rngqkfbam8/wish/2855948139</link>
         <description><![CDATA[<p><br/></p><ul><li><p>Im 16. Jahrhundert gab es viele systematischere Erkundungen durch Spanier, welche auf der Suche nach Gold. Perlen, Arbeitskräfte, Sklaven oder sogar ewiges Leben (Jungbrunnen) waren. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Dabei manchmal kam es zu Angriffen von Indigenen. Dafür rächten sich die Spanier brutal mit Massenexekutionen, Verstümmelungen, Versklavung und Niederbrennen von indigenen Heimstätten. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Frankreich dagegen war hauptsächlich am Handeln interessiert, speziell der Pelzhandel. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Viele indigene Gruppen zogen durch den Handel in die Nähe von euroamerikanischen Siedlungen. </p><p>Sie boten zum Handeln seltene Waren wie  Bisonhäute, Biber-, Waschbären-, Fuchs-, Otter-, und Bärenfelle an.(Bungert, 1855)</p></li><li><p>Indigene bekommen dafür spezielle Ware wie Gewehre oder Tabak und Import anderer Waren. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Konflikte brachen zwischen verschiedenen Gruppen aus über Jagdgebiete und Handel mit Franzosen oder Engländern. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Es kam ebenfalls vor, dass Pelzhändler in hochranginge indigene Familien heirateten, um einen besseren Zugang zu hochwertigen Pelzen zu erhalten. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Euroamerikaner und Indianer nahmen Aspekte und Praktiken der jeweils anderen Kultur zum Überleben auf. (Bungert, 1855) &nbsp;</p></li><li><p>Diese Kulturaneignungen sind der sogenannte „Middle Ground“.  Dieser hielt aber nur an, bis die Indigenen nicht mehr in der Überzahl waren und die Kommunikationsbedingungen diktieren konnten. (Bungert, 1855)</p></li><li><p>Folglich gab es Versuche, die Indianer an eine europäische Lebensweise zwanghaft anzunähern, was im Laufe der Zeit zum Identitätsverlust führte. (Bungert, 1855)</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-21 13:23:32 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Darstellung der Pawnee Indianer</title>
         <author>davidhersonskiij</author>
         <link>https://padlet.com/davidhersonskiij/85his0rngqkfbam8/wish/2864350201</link>
         <description><![CDATA[<p>-Barbarisches Verhalten durch Exekution und Häutung</p><p>-Indianer Stamm hatte selten Konflikte mit den "weißen" und nicht in diesem Ausmaß</p><p>-Konflikte mit anderen Stämmen</p><p>-Falsche Darstellung</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-28 19:58:28 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>davidhersonskiij</author>
         <link>https://padlet.com/davidhersonskiij/85his0rngqkfbam8/wish/2865272369</link>
         <description><![CDATA[<p>-Machtgier und Interessenkonflikte:</p><p>Auslöser für Mord, Verdrängung und Ausgrenzung</p><p>-Bis heute verzerrtes Bild des indigenen Volkes</p><p>-Trotz Erstbesiedlung kein Gefühl von Heimat</p><p>-Kultur wird nicht gerne gesehen </p><p>-Viel von westlichem Denken beeinflusst</p><p>-Film versucht auszubalancieren</p><p>-Menschliche Konfliktnatur ideal dargestellt </p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-01-29 13:59:25 UTC</pubDate>
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