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      <title>Rassismus und Internationale Freiwiligendineste by Hannah Horschig</title>
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      <description>Kritische Betrachtung von internationalen Freiwilligendiensten in Bezug auf Rassismus in Form eines Interviews</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-06-11 07:42:19 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>hannahhorschig</author>
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         <description><![CDATA[<div>Wie nachhaltig sind Freiwilligendienste wie Kulturweit, Weltwärts ect.?</div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-19 12:28:07 UTC</pubDate>
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         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Die meisten Freiwilligen sind nur zwischen 6 Wochen und einem Jahr in ihrem Projekt. Da stellt sich natürlich die Frage, inwiefern da nachhaltig gehandelt wird, wenn ständig neue Freiwillige kommen und gehen. Auch verfügen die meisten Volunteers nicht über eine ausreichende Qualifizierung, um beispielsweise in einer Schule zu unterrichten. "Wenn es wie beim Geschäftsmodell des „Voluntourism“ zum Selbstzweck wird, dass immer mehr Freiwillige beschäftigt werden, widerspricht das dem Nachhaltigkeitsprinzip. Stattdessen muss Hilfe zur Selbsthilfe das Ziel sein. Das bedeutet, gemeinsam mit Einheimischen Lösungen zu suchen, die immer weniger Freiwillige erfordern, bis Einheimische das Projekt irgendwann allein tragen." (Bettina Wolff, 2017)<br>Zusätzlich dazu reisen viele Freiwillige nach Südamerika, Afrika oder Asien - und nutzen natürlich Flugzeuge. Auch um nach oder während ihres Projektes rumzureisen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-19 12:36:37 UTC</pubDate>
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         <author>hannahhorschig</author>
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         <description><![CDATA[<div>Welche Bedeutung haben Geschlecht und Sexualität?</div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-19 12:44:29 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Freiwillige werden mit spezifischen Geschlechtervorstellungen und Rollenanforderungen konfrontiert, leben aber eurozentrische Wertvorstellungen von Gender, Sexualitäten, Identitäten und Begehrensformen. Die eigenen normativen Vorstellungen von z.B. Homosexualität werden oft nicht reflektiert, &nbsp;sondern als ‚freier‘ und ‚höher entwickelt dargestellt. Sexuelle Erfahrungen im Projektland schließen somit historisch an koloniale „Entdeckungs-“, „Abenteuer-“ oder „Forschungsreisen“ an und (re)produzieren damit exotisierende sowie sexistische Bilder. Außerdem werden Beobachtungen nicht mit strukturellen Verhältnissen in Zusammenhang gebracht werden.&nbsp;</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-19 13:05:44 UTC</pubDate>
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         <author>hannahhorschig</author>
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         <description><![CDATA[<div>Wie werden die Erfahrungen der Freiwilligen nach außen getragen?</div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-19 13:17:10 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>In Zeiten von Social Media können die Erfahrungen des Freiwilligendienstes über Blogs, Instagram oder Facebook mit Allen geteilt werden. Dabei werden aber oft nur die schönen Seiten eines Landes/einer Kultur gezeigt. Außerdem sind Beiträge meist unqualifiziert, emotional aufgeladen und werden unreflektiert als Abenteuer verkauft. Zusätzlich dazu werden auf Bildern beispielsweise Kinder gezeigt, deren Privatsphäre damit verletzt wird. Über 500 "kulturweit" - Blogs, die bis zu 80.000 Mal innerhalbt eines Monats gelesen werden, berichten über das Leben im Ausland und über die "fremnde" Kultur. Die koloniale Struktur, FÜR die Menschen aus dem Globalen Süden zu sprechen und diese nicht selbst zu Wort kommen zu lassen, bleibt damit bestehen.&nbsp;</div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-19 13:43:46 UTC</pubDate>
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         <author>hannahhorschig</author>
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         <description><![CDATA[<div>Welche Fragen ergeben sich für die Zukunft?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-19 13:50:16 UTC</pubDate>
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         <author></author>
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         <description><![CDATA[<ol><li>Wie können internationale Freiwilligendienste nachhaltiger gestaltet werden?</li><li>Wie können rassistische, sexistische und heteronormative Strukturen unterbrochen werden?</li></ol><div><br></div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-19 13:50:35 UTC</pubDate>
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         <author>hannahhorschig</author>
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         <description><![CDATA[<div>Wie werden internationale Freiwilligendienste finanziert und was möchte Deutschland damit erreichen?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-19 13:52:50 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div>Das "Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" fördert mit dem Programm "weltwärts" Freiwillige, ebenso das Programm "kulturweit" des Auswärtigen Amtes. Insbesondere wird damit eine Interessenpolitik vertreten, die deutsche Werte fördern soll, um sich globale Marktanteile zu sichern und deutsch als wettbewerbsfähige Sprache durchzusetzen.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-19 14:00:36 UTC</pubDate>
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         <author>Unbekannt0111</author>
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         <description><![CDATA[<div>Warum hast Du dich für ein Freiwilligendienst im Ausland entschieden?&nbsp;</div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-19 15:39:22 UTC</pubDate>
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         <author>Unbekannt0111</author>
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         <description><![CDATA[<div>&nbsp;</div><div>Naja, ich wusste nach meinem Abi nicht so richtig was ich machen soll und wollte immer schon mal weg von zu Hause, was Neues sehen, in andere Länder reisen. Dann habe ich im Internet recherchiert und bin auf das Programm „weltwärts“ gestoßen. Irgendwie habe ich mich auch damit wohler gefühlt, über einen Träger zu verreisen, der mich bei der Organisation unterstützt hat, der Versicherungen übernimmt, mir monatlich etwas Taschengeld überweist und sogar beide Flüge bezahlt. Hinzu gefiel mir der Gedanke, im Rahmen eines entwicklungspolitischen Freiwilligendienst, soziale Arbeit zu leisten, Menschen zu helfen und die Welt ein wenig zu verbessern. So wurde jedenfalls das FSJ umworben. Zuletzt kommt noch, dass sich ein internationales FSJ sehr gut im Lebenslauf macht. Es ist danach einfacher einen Job zu finden. Sogar mein NC vom Abi wird durch das FSJ noch weiter verbessert und ich hatte dadurch eine größere Auswahl bei meiner Studienwahl. Etwas seltsam ist es schon, dass die Mobilitätserfahrung eines FSJ im Ausland mehr anerkannt wird, als die von jungen erwachsenen Geflüchteten.&nbsp;</div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-19 17:24:31 UTC</pubDate>
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         <author>Unbekannt0111</author>
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         <description><![CDATA[<div>Wie wurdest du auf den Aufenthalt in deinem Gastland vorbereitet?&nbsp;</div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-19 17:25:06 UTC</pubDate>
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         <author>Unbekannt0111</author>
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         <description><![CDATA[<div>&nbsp;</div><div>&nbsp;Bevor wir Freiwilligen in unsere Gastländer entsendet wurden, mussten wir an zwei Vorbereitungsseminaren teilnehmen. Sinn davon war, alles Organisatorische zu besprechen, aber auch die Sensibilisierung für Stereotypen, Vorurteile, Privilegien, Rassismus und Kolonialismus haben ihren Platz gefunden. Sinn der Sache ist es, die Freiwilligen so gut wie möglich auf die „fremde“ Kultur vorzubereiten. Hierbei wird davon ausgegangen, dass das Zusammentreffen der "eigenen" und der "anderen" Kultur zwangsweise zu Konflikten führen muss. Kultur wir hierbei als ein festes abgeschlossenes Gebilde verstanden. Eine Kultur wird als nationale abgeschlossene Einheit betrachtet. Das Sprechen über die „eigene“ und die „fremde“ Kultur und dem Zuschreiben von Eigenschaften führt zu klarer Differenzierung mündet in einem rassistischen Othering. (BMZ, S.25)&nbsp;</div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-19 17:25:33 UTC</pubDate>
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         <author>Unbekannt0111</author>
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         <description><![CDATA[<div>&nbsp;</div><div>Wer war alles in deiner FSJ – Gruppe dabei? Darf jede Person ein FSJ machen?&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-19 17:26:18 UTC</pubDate>
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         <author>Unbekannt0111</author>
         <link>https://padlet.com/hannahhorschig/7ud8wvvfs7arlmba/wish/1615600575</link>
         <description><![CDATA[<div>&nbsp;</div><div>&nbsp;Leider muss man sagen, dass sich die deutschen Freiwilligen als eine sehr homogene Gruppe beschreiben lassen: Die meisten Freiwilligen sind weiß, sind gerade mit einem sehr gutem Abitur aus der Schule entlassen worden und haben sich bereits vor dem FSJ sozial engagiert. Meistens handelt es sich um junge Erwachsene aus dem akademischen Milieu aus Großstätten, fast drei Viertel davon weiblich. Auf der einen Seite stehen die angebotenen Projekte für das Bekämpfen von Armut und Ungleichheit, auf der anderen Seite wird Ungleichheit allein schon bei der Auswahl der Freiwilligen reproduziert. Eigenlich ist es nichts anderes als eine Eliteförderung</div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-19 17:27:00 UTC</pubDate>
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         <author>Unbekannt0111</author>
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         <description><![CDATA[<div>&nbsp;</div><div>Warst du für dein Projekt oder deine Arbeit qualifiziert?&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-19 17:39:32 UTC</pubDate>
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         <author>Unbekannt0111</author>
         <link>https://padlet.com/hannahhorschig/7ud8wvvfs7arlmba/wish/1615607060</link>
         <description><![CDATA[<div>&nbsp;</div><div>Nein. Wenn ich genauer darüber nachdenke, war meine einzige Qualifikation, dass ich aus Deutschland komme und dort mein Abitur gemacht habe. Weder hatte ich fachliche Kenntnisse über das was ich mache, noch konnte ich die in meinem Gastland gesprochen Sprache. Mir wurde allein aufgrund meines Status als Freiwilliger Kompetenz zugeschrieben und durfte vor gleichaltrigen unterrichten. Incomer – Freiwillen werden in Deutschland in keinster Form derartige Positionen anvertraut.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-19 17:39:59 UTC</pubDate>
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         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Was hast du in deinem Projekt gemacht?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-20 08:21:08 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>pollokkathrin</author>
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         <description><![CDATA[<div>In der Organisation gab es zum einen viele Einsatzstellen in deutschen Schulen oder Kindergärten. Damit werden deutsche Projekte und Vernetzungen international produziert und verstärkt. Es gibt auch Einsatzstellen in sogenannten Archen, wo Menschen mit und ohne Behinderung leben. Dort hilft man dann entweder bei Projekten in der Werkstatt oder zu Hause im Alltag der Menschen. In außereuropäischen Stellen, kümmern sich die Freiwilligen um die Freizeitbetreuung von Jugendlichen, engagieren sich als Küchenhilfe oder Fußballtrainer*innen und geben Englisch-Nachhilfe. Hier stellt sich die Frage, inwieweit die Freiwilligen wirklich auf Augenhöhe mit den Menschen im Gastland sind. Ist es in Ordnung als Europäer*in oder als der/die Deutsche gleichaltrige zu unterstützen, ihnen in gewisser Weise westliche Werte vorzuleben, und sie sogar zu lehren und zu unterrichten?&nbsp;</div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-20 08:35:02 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>pollokkathrin</author>
         <link>https://padlet.com/hannahhorschig/7ud8wvvfs7arlmba/wish/1616001903</link>
         <description><![CDATA[<div>Mit welchen Privilegien bist du ins Ausland gegangen? Warst du dir dessen bewusst?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-20 08:35:59 UTC</pubDate>
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         <author>pollokkathrin</author>
         <link>https://padlet.com/hannahhorschig/7ud8wvvfs7arlmba/wish/1616011209</link>
         <description><![CDATA[<div>Um ehrlich zu sein, war es mir am Anfang nicht ganz so stark bewusst wie priviligiert man als weiße, deutsche Person wirklich ist. Klar wurde einem vor Augen geführt, dass es kulturelle Unterschiede und andere Lebensweisen gibt, jedoch wollte man das am Anfang vielleicht gar nicht wirklich wahr haben, dass anderen Menschen aufgrund von Geldproblemen etc Möglichkeiten ausbleiben, die einem selber völlig normal vorkommen. Zum Besipiel war es eher untypisch, dass die Menschen im Gastland auf dem selben Wohlstandsgrad waren als man selbst, Urlaub zu machen oder zu reisen war meist unvorstellbar.&nbsp; Als Freiwillige, hatte man feste Arbeitszeiten, am Wochenende frei und man war durch die Organisationen im Rücken finanziell und versicherungstechnisch abgesichert. Verschiedenste Arten von Technik, wie Handys oder Kameras können sich viele Menschen im Gastland nicht leisten, was ihnen Tag für Tag vor Augen führt, dass Deutschland oder auch Europa ein wohlhabenender und lebendswerterer Ort ist. Machtverhältnisse und Ungleicheiten werden verstärkt und das Gefühl von "ich bin was besseres und etwas besonderes" als die Bewohner_Innen des Gastlandes, wird bestärkt. Diese Ungleichheit kann auch schwer beglichen werden, da man als Freiwillige/r sich immer zurückziehen kann, wenn etwas nicht gut läuft oder die Situation brenzlich wird. Im Ernstfall, kann das "Abenteuer" verlassen werden.&nbsp;</div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-20 08:51:40 UTC</pubDate>
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         <author>pollokkathrin</author>
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         <description><![CDATA[<div>Was hast du aus deinem Auslandsaufenthalt mitgenommen?</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-06-20 08:52:42 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>pollokkathrin</author>
         <link>https://padlet.com/hannahhorschig/7ud8wvvfs7arlmba/wish/1616020962</link>
         <description><![CDATA[<div>Zunächst einmal hat man sehr viel über sich selbst, den Menschen im Gastland und über das Leben gelernt. Zwischenmenschliche Erfahrungen im Ausland ermöglichen einem einen Einblick in andere Lebenswelten und Mentalitäten. Durch Zusammenarbeit an verschiedenen Projekten werden Beziehungen und Kontakte weltweit geknüpft. Die temporale Migrationserfahrung kann zwar nicht mit geflüchteten Menschen verglichen werden, jedoch ermöglicht der Auslandsaufenthalt einen Einblick in internationale, strukturelle Unterschiede und Herausforderungen. Aber auch Machtverhältnisse und Hierarchiestrukturen kommen ans Licht, die ein kritisches Denken und ein Bewusstsein für den (auch seinen eigenen) Rassismus fördern. Oftmals wurden durch fremdschämende Situationen einem die eigenen Privilegien aufgezeigt, mit denen man lebt und mit denen man anderen Menschen begegnet. Das eigene Verhalten und das Verhalten der "Anderen" wird häufig auf Stereotypen des Herkunftlandes heruntergebrochen, die durch die Sicht einer weißen, europäischen Person ins Innland oder generell weitergetragen werden. Das diese Senibilisierugn auf einem staatlich geförderten kolonial-rassistischen Programm basiert, finde ich dabei ziemlich grotesk.&nbsp;</div>]]></description>
         <pubDate>2021-06-20 09:09:27 UTC</pubDate>
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