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      <title>Format Leinwand - Pädagogische Begründungen für einen Zeichenunterricht im 18. Jahrhundert by Roland Karl Metzger</title>
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      <description>Seminarinhalte für die Gruppenarbeit</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-12-16 01:55:36 UTC</pubDate>
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         <title>Prunksaal</title>
         <author>baldrium</author>
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         <pubDate>2021-12-16 01:55:36 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>baldrium</author>
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         <description><![CDATA[<div><br><strong>Gruppenarbeit:<br></strong><br>Besprechen Sie den Text - <em>Der Zeichenunterricht der "höheren Stände" und erste pädagogische Begründungen für einen Zeichenunterricht aller Kinder</em> - in Ihrer Gruppe. <br><br>Diskutieren Sie in Ihrer Gruppe diesen Text und explizieren Sie die <strong>pädagogischen Begründungen für einen Zeichenunterricht aller Kinder:</strong>&nbsp;<br><br></div><ul><li>Welchen Stellenwert und welche Begründungen erhält die Nachahmung für den Zeichenunterricht vom 15. bis 18. Jahrhundert und im Besonderen bei Comenius und Rousseau?</li></ul><div><br></div><ul><li>Richten Sie Ihren Blick auf das Verständnis - das Bild - von Kindsein und Kindheit (im BESONDEREN bei Comenius, Rousseau und Baselow). Inwieweit unterscheidet sich die beschriebene Sicht auf Kinder von der der Werkstatt-Lehre und der künstlerischen Ausbildung an Akademien und welche Auswirkungen hat das für den Zeichenunterricht?</li></ul><div><br></div><ul><li>Wie verstehen (gemeint das&nbsp; Menschenbild) und wie erfolgt (bezogen auf das Erziehungsverständnis) das Zeichnenlernen bei Comenius, Rousseau und Basedow? Welches Erziehungsverständnis und welches Menschenbild liegt jeweils zugrunde? Gibt es Übereinstimmungen, Unterschiede und welche Forderungen und eventuell Fragen werden gestellt?</li></ul><div><br>Zur Vertiefung stehen Ihnen weitere Texte zu Comenius und Rousseau (und alle bereits ins Learnweb eingestellten Texte) zur Verfügung.</div><div><br>Halten Sie Ihr Gruppenergebnis schriftlich fest.&nbsp;</div>]]></description>
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         <title>Ergebnisse der Textarbeit als Grundlage für die Diskussion in der nächsten Seminarveranstaltung am 05.01.2022</title>
         <author>baldrium</author>
         <link>https://padlet.com/baldrium/7jqi6j6p5ebrgvlp/wish/1950778219</link>
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         <title>Waldgeflüster</title>
         <author>baldrium</author>
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         <title>Besprechungsraum</title>
         <author>baldrium</author>
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         <title></title>
         <author>baldrium</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>1</strong><br><strong>Welchen Stellenwert und welche Begründungen erhält die Nachahmung für den Zeichenunterricht vom 15. bis 18. Jahrhundert und im Besonderen bei Comenius und Rousseau?<br><br>2</strong><br><strong>Richten Sie Ihren Blick auf das Verständnis - das Bild - von Kindsein und Kindheit (im BESONDEREN bei Comenius, Rousseau und Baselow). Inwieweit unterscheidet sich die beschriebene Sicht auf Kinder von der der Werkstatt-Lehre und der künstlerischen Ausbildung an Akademien und welche Auswirkungen hat das für den Zeichenunterricht?<br><br>3</strong><br><strong>Wie verstehen (gemeint das Menschenbild) und wie erfolgt (bezogen auf das Erziehungsverständnis) das Zeichenlernen bei Comenius, Rousseau und Basedow? Welches Erziehungsverständnis und welches Menschenbild liegt jeweils zugrunde? Gibt es Übereinstimmungen, Unterschiede und welche Forderungen und eventuell Fragen werden gestellt?</strong></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-16 01:55:36 UTC</pubDate>
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         <title>Schloßcafé</title>
         <author>baldrium</author>
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         <pubDate>2021-12-16 01:55:36 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>baldrium</author>
         <link>https://padlet.com/baldrium/7jqi6j6p5ebrgvlp/wish/1950798743</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>1</strong><br><strong>Welchen Stellenwert und welche Begründungen erhält die Nachahmung für den Zeichenunterricht vom 15. bis 18. Jahrhundert und im Besonderen bei Comenius und Rousseau?<br><br>Stellenwert und Begründung...</strong></div><div><br></div><ul><li>Zeichenunterricht erst nur für den Adel, später auch für Dilettanten</li></ul><div><br></div><ul><li>&nbsp;Perspektive als notwendiges Geschick (räumliches Sehverständnis)</li></ul><div><br></div><ul><li>später Zeichnen und Portraitieren werden zur Selbstverständlichkeit</li></ul><div><br></div><ul><li>Nützlich auf Reisen: erholsamer Zeitvertreib -&gt; Zeichnen als Entspannung und Erfrischung</li></ul><div><br><strong><br>Nachahmung:&nbsp;</strong></div><div><br></div><ul><li>Reproduktionstechniken, wichtiges Mittel für Erinnerungs- und Anschauungshilfen</li></ul><div><br></div><ul><li>&nbsp; Kopien von bedeutender Kunst als Einnahmequelle</li></ul><div><br></div><ul><li>Künstler kopieren Künstler -&gt; Kritik die Kreativität geht verloren</li></ul><div><br></div><ul><li>Nachahmung als eine Art Selbstversuch</li></ul><div><br><strong><br>Comenius Nachahmung:</strong></div><div><br></div><ul><li>Er formuliert „elf Vorschriften“ formuliert. Es ging ihm um das praktische Tun und seine sich darauf beziehende Wirkung: Durch das Gestalten erhalten wir selbst Gestalt.</li></ul><div><br></div><ul><li>Er empfiehlt das erste Üben an bekannten Dingen, dann das erste herantasten von einfachen zu komplexen Dingen und Zeichenwerke.</li><li>Das zur Lehrende muss den SchülerInnen erst vorgemacht werden&nbsp;</li></ul><div><br></div><div><br>&nbsp;</div><ul><li>Üben –&gt; stark hervorgehoben&nbsp; ( elfte Vorschrift) &nbsp;</li></ul><div><br></div><div><br></div><div><strong>Rosseau Nachahmung:</strong></div><div><br></div><ul><li>Rosseau lehnte die Nachbildung ab. Das Kopieren sollte das Kopieren nach der Natur sein. Er will das Beobachten fördern. Man solle nicht bloss ein Bild abmalen.&nbsp;</li></ul><div><br></div><div><strong>2</strong><br><strong>Richten Sie Ihren Blick auf das Verständnis - das Bild - von Kindsein und Kindheit (im BESONDEREN bei Comenius, Rousseau und Basedow). Inwieweit unterscheidet sich die beschriebene Sicht auf Kinder von der der Werkstatt-Lehre und der künstlerischen Ausbildung an Akademien und welche Auswirkungen hat das für den Zeichenunterricht?<br><br>Rosseau:<br></strong><br></div><ul><li>Rosseaus Beschreibungen wie sich phsychologisch die sensu-motorischen Aktivitäten, Wahrnehmungsleistungen und kognitiven Prozesse zu einer zeichnerischen Umsetzung führen und wie diese unsere Körperwahrnehmung und unsere Perspektive schult. (Später wird dieses noch viel genauer von Jean Piaget und Bärbel Inhelder, 200Jahre später aufgegriffen)</li></ul><div><strong><br>Comenius:</strong></div><div><br></div><ul><li>Comenius sieht eine sehr strukturierte pädagogische Abfolge des Zeichenunterrichts</li></ul><div><br></div><ul><li>sollen die Kinder vom Kleinkindalter an, an die Möglichkeiten des Schreibens und Zeichnens zu ermöglichen.&nbsp;</li></ul><div><br></div><ul><li>geht es Comenius weniger um das perfekte nachgeahmte Bild, sondern um das Verständnis von der Feinmotorik und der differenzierten Wahrnehmung.</li></ul><div><br></div><ul><li>werden in der pädagogischen Ausbildung innerhalb der Kindheit klar Regeln laut Comenius vorgeben</li></ul><div><br></div><ul><li>Wobei er innerhalb der Ausbildung von einfachen Dingen zu komplexen Zeichnungen übergeht</li></ul><div><strong><br><br>3</strong><br><strong>Wie verstehen (gemeint das Menschenbild) und wie erfolgt (bezogen auf das Erziehungsverständnis) das Zeichenlernen bei Comenius, Rousseau und Basedow? Welches Erziehungsverständnis und welches Menschenbild liegt jeweils zugrunde? Gibt es Übereinstimmungen, Unterschiede und welche Forderungen und eventuell Fragen werden gestellt?<br><br>Das Menschenbild</strong> ist damals nicht von individuellen Bedürfnissen/Entwicklungen geprägt (Selbstverwirklichung). Es zählte einfach nur der Bürger, der gut in das Gemeinwohl passte und in der Gesellschaft integriert war.<strong><br><br>Rosseau:<br></strong><br></div><ul><li>Erziehung in einer neuen Sichtweise. Nicht auf Stände und Tradition, sondern am Kinde, an der Umwelt, Gefühle, Interessen…</li></ul><div><br></div><ul><li>Es geht um die Stadien der Lebenswege, welche er damit zur Geltung bringt. Bei der Erziehung muss man „dem Gang der Natur“ folgen</li></ul><div><br></div><ul><li>&nbsp;Zeichnen um das Auge zu schulen und die Feinmotorik zu verbessern</li></ul><div><br></div><ul><li>Ganz wichtig: Zeichnen wird hierbei nicht als eine handwerkliche Kunst und berufliche Fertigkeit gesehen, sondern als pädagogische sinnvolle Entwicklung</li></ul><div><br></div><ul><li>Erziehung erfolgt über ein praktische Ordnung der Erziehung: Hebamme, Amme, Kinderfrau oder Lehrer</li></ul><div><br></div><ul><li>Er kritisiert die öffentlichen Erziehungseinrichtungen. Die Kinder nur mit zwei Seelen zu erziehen. Die Kinder scheinen an andere zu denken, aber denken dabei nur an sich. -&gt;Konkurrenzdenken</li></ul><div><br></div><ul><li><strong>Frage:</strong> Er kritisiert die soziale Ordnung: Muss ein Kind den Beruf des Vaters erlernen? Vielleicht ist das aber nicht die Natur des Kindes</li></ul><div><br><strong>Comenius:</strong></div><div><br></div><ul><li>alle Kinder (nicht nur die KInder der Reichen und Vornehmen) sollen in öffentlichen Schulen Lesen, Schreiben, Messen, Rechnen, sowie grundlegende religiöse, sittliche, geographische, geschichtliche und politische Kenntnisse erlernen</li></ul><div><br></div><ul><li>Kinder sollen so früh wie möglich anfangen zu lernen (“Sein Gehirn….im Kindesalter noch ganz feucht und weich und zur Aufnahme aller Bilder, die ihm begegnen, fähig.”), sowie (“...weil das Leben ja nicht mit Lernen, sondern mt Handeln zugebracht werden soll”)</li></ul><div><br></div><ul><li>auserwählte Persönlichkeiten (Lehrer, Magister, Schulmeister,Professoren), die KInder an Schulen, Lehranstalten, Auditorien, Kollegien, Gymnasien, Universitäten ausbilden, da die Eltern keine Zeit oder nicht das Wissen verfügen</li></ul><div><br></div><ul><li>&nbsp; Der Mensch lässt sich nur zu Anfang formen. Er appelliert an eine frühe Erziehung, die dem Kind eine klare und genau Linie vorgibt.</li></ul><div><br></div><ul><li>Wer später ein Studium beginnen will, dem müssen frühzeitig die Sinne dafür geöffnet werden</li></ul><div><br></div><ul><li><strong>Frage:</strong> Er fragt sich, warum wir so lange für unsere Bildung zum Erwachsenen Menschen brauchen. Warum bedarf es so lange bis zur Mündigkeit. Er vergleicht mit der Tierwelt. Dort sind die Jungen nach 1-2 Jahren erwachsen.</li></ul><div><br></div><div><br><strong>Übereinstimmungen bei Rosseau und Comenius:</strong> - appellieren an eine frühe Erziehung<br><br><strong>Unterschiede:</strong> Rosseau setzt deutlich auf Natürlichkeit, während Comenius auf Zucht und Ordnung setzt<br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-16 02:09:38 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>baldrium</author>
         <link>https://padlet.com/baldrium/7jqi6j6p5ebrgvlp/wish/1950801493</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>1</strong><br><strong>Welchen Stellenwert und welche Begründungen erhält die Nachahmung für den Zeichenunterricht vom 15. bis 18. Jahrhundert und im Besonderen bei Comenius und Rousseau?<br><br>2</strong><br><strong>Richten Sie Ihren Blick auf das Verständnis - das Bild - von Kindsein und Kindheit (im BESONDEREN bei Comenius, Rousseau und Baselow). Inwieweit unterscheidet sich die beschriebene Sicht auf Kinder von der der Werkstatt-Lehre und der künstlerischen Ausbildung an Akademien und welche Auswirkungen hat das für den Zeichenunterricht?<br><br>3</strong><br><strong>Wie verstehen (gemeint das Menschenbild) und wie erfolgt (bezogen auf das Erziehungsverständnis) das Zeichenlernen bei Comenius, Rousseau und Basedow? Welches Erziehungsverständnis und welches Menschenbild liegt jeweils zugrunde? Gibt es Übereinstimmungen, Unterschiede und welche Forderungen und eventuell Fragen werden gestellt?<br><br>Comenius&nbsp;</strong></div><div><br></div><ul><li>Gibt Überlegungen zu einer Entwicklung eines pädagogisch begründeten Zeichenunterrichts.&nbsp;<br>&nbsp;Dieser umfasst die gesamte Kindheit und Jugend ( bis zum 24. Lebensjahr )&nbsp;<br><br></li><li>Jeder Mensch hat ein Recht auf Schulbildung, unabhängig von seiner sozialen Stellung und seinem Geschlecht.</li></ul><div><br></div><ul><li>„Jahre des Aufwachsens“<br>&nbsp;<ul><li>Aufgeteilt in vier Abschnitte von jeweils sechs Jahren&nbsp;</li></ul></li></ul><div><br></div><ul><li>Mutterschule (0-6)</li></ul><div><br></div><ul><li>hier stehen die äußerlichen Sinne im Mittelpunkt<br>&nbsp;<ul><li>Wahrnehmung und Unterscheidung der eigenen Umwelt werden gelernt 	</li></ul></li></ul><div><br></div><ul><li>auch in der Mütterschule kann das Kind spielerisch auf das Malen und Schreiben vorbereitet werden 		<ul><li>durch Malen von Kreisen, Linien, Kreuzen, Ringen - mit Kreide oder Kohle&nbsp;</li></ul></li></ul><div>	-&gt; frühzeitige Entwicklung der Handmotorik ( Kreide &nbsp; halten ) und des Verständnisses, was ein Kreis ist etc.</div><div>		</div><ul><li>Grundschule / Muttersprachenschule (6-12)</li></ul><div><br></div><ul><li>hier werden die inneren Sinne, das Vorstellungsvermögen und das Gedächtnis gefördert</li><li>ausführende Organe wie Hand und Zunge - zentrale Rolle&nbsp;</li></ul><div>	- dies wird durch das erlernen von Lesen, Schreiben, <em>Zeichnen</em>, Singen, Rechnen, Wägen, Messen und Auswendiglernen erlernt</div><div><br></div><ul><li>Lateinschule (12-18)</li><li>Universität (18-24)&nbsp;</li><li>in den beiden Abschnitten gibt es keine Hinweise auf das Zeichen, was daran liegen könnte, dass Comenius noch am „klassischen“ Curriculum gebunden war&nbsp;</li></ul><div><br></div><div>Kunst fordert :&nbsp;</div><ol><li>ein Muster/ eine Idee ( äußere Form die der Künstler betrachtet und nachahmt )&nbsp;</li><li>Einen Stoff, das die neue Form aufgeprägt werden soll&nbsp;</li><li>Werkzeuge - Hilfsmittel zur Ausführung&nbsp;</li></ol><div><br></div><div>Ausbildung in der Kunst erfordert :</div><ol><li>deren richtige Verwendung&nbsp;</li><li>kluge Anleitung&nbsp;</li><li>Häufiges Üben&nbsp;</li></ol><div><br></div><ul><li>Kinder sollten frühzeitig mit der Bildung beginnen, weil&nbsp;</li></ul><div>	„das Leben ja nicht mit Lernen, sondern mit Handeln zugebracht werden soll.“</div><div><br></div><ul><li>Gewiss ist, dass das Leben irgendwann zu Ende ist&nbsp;<ul><li>daher sollen wir frühzeitig anfangen zu lernen, damit man rechtzeitig bei den Handlungen des Lebens ankommt&nbsp;</li></ul></li><li>Als Kind ist man noch formbar und aufnahmefähig&nbsp;</li><li>Im Alter nimmt dies ab, so dass man an seinen eigenen Erfahrungen festhält und sich nicht so leicht beeinflussen lässt.&nbsp;</li></ul><div><br></div><ul><li>Bildung ist nie zu Ende, aber was in der Kindheit gelernt wird, bleibt fest verankert.&nbsp;</li></ul><div><br></div><ul><li>Kinder sollten schon früh streng und nach klaren Regeln erzogen werden, um rechtzeitig auf das Leben vorbereitet zu sein&nbsp;<ul><li>noch vor der Mutterschule/ bevor sich die äußeren Sinne zu entwickeln beginnen&nbsp;</li></ul></li></ul><div><br></div><div><strong><br>Rousseau:</strong></div><ul><li>auf Menschen selbst, innere Natur, individuelle Erlebnisfähigkeit, Erfahrungen und Gefühle bezogen (statt auf die Stände )</li><li>Die Bedienung seiner Stärken und Schwächen muss der Mensch erst erlernen</li><li>Kind wird von drei Lehrern (Natur, Mensch, Dinge) erzogen, die sich abstimmen müssen , damit die Erziehung gelingt<br>&nbsp;<ul><li>Dem Gang der Natur gefolgt gelangt das Kind zur Grundlage eines erfüllten Lebens: die Entwicklungen der Fähigkeiten und Kräfte werden von der Natur gelehrt, während die Menschen den Gebrauch dieser lehren&nbsp;</li></ul></li><li><br><ul><li>Der dritte Lehrer = die Dinge geben uns neben ihrer bloßen Anschauung die Erfahrung mit ihnen, wodurch sie uns erziehen</li></ul></li><li>&nbsp;</li><li>Zeichenunterricht trägt sinnvoll zur pädagogischen Entwicklung des Kindes bei, womit nicht ein bloßes Erlernen einer nützlichen Tätigkeit gemeint ist</li><li>Die Sinne müssen verknüpft werden, was Zeit kostet -&gt; Sinnesschulung</li><li>„Zeichnen nach der Natur“, bei dem diese der Lehrer sei und die wirklichen Gegenstände und ihre Erscheinungsform beobachtet werden</li><li>R. möchte Lernimpulse&nbsp; setzen, die das Kind&nbsp; zum kontinuierlichen Fortschritt bringen</li><li>Erzieher begleitet Kind und lässt sich auf dessen zeichnerische Artikulationsebene ein</li><li>Ziele werden nach Rosseaus Erziehungsverständnis durch die Ermutigung des Kindes in seiner Entwicklung sowie den festen Glauben an dessen Potenzial erreicht</li><li>R. Entwickelt ein Erziehungsverständnis, das zwei entgegengesetzte Formen beinhaltet, von der es die eine Form (die öffentliche) nicht mehr gibt<br><br><ul><li>Private Erziehungsform: den natürlichen Menschen kennen, Beobachten der Fortschritte</li><li>Praktisches Üben statt vorschreiben</li></ul></li><li>Für gute Erziehung nur von einer Person geführt werden</li><li>Lernen, mit Schicksalsschlägen umzugehen</li></ul><div><br><br><strong>Basedow&nbsp;</strong></div><div><br></div><ul><li>Schreibt dem Malen und Zeichnen bedeutsame Rolle zu, da dies jeder gut erzogene lernen soll&nbsp;</li></ul><div><br></div><ul><li>Bedarf einer Anweisung durch einen Lehrer&nbsp;</li></ul><div><br></div><ul><li>Den Lehrlingen die Lust und den Geschmack an Zeichnungen durch das Ansehen von Bildern geben&nbsp;</li></ul><div><br></div><ul><li>Übung soll zu Augenmaß und Festigkeit der Hand führen&nbsp;</li></ul><div><br></div><ul><li>Von leicht zu schwer&nbsp;</li></ul><div><br></div><ul><li>Muster geben&nbsp;</li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-16 02:11:31 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title></title>
         <author>baldrium</author>
         <link>https://padlet.com/baldrium/7jqi6j6p5ebrgvlp/wish/1950803045</link>
         <description><![CDATA[<div>von: Stefanie Schulteis, Melissa Git, Ann-Sophie Wylezol, Rokan Simo-Isso, Sarah Krey, Finja Freimann, Nina Korba, Christina Bellin<br><strong>1</strong><br><strong>Welchen Stellenwert und welche Begründungen erhält die Nachahmung für den Zeichenunterricht vom 15. bis 18. Jahrhundert und im Besonderen bei Comenius und Rousseau?<br><br></strong>- Nachahmung hat einen sehr hohen Stellenwert und gilt als Grundsatz für das Arbeiten in der Kunst (Comenius)</div><div>- Das Erlernen und Üben in der Kunst findet durch das Nachahmen von vollkommenden Beispielen, Vorbildern, Formen und Normen statt in Form von Skizzen Darstellungen und Musterarbeiten, da die Schüler*innen zu Beginn noch nicht eigenes erschaffen könnten (Vgl. Comenius S.144,147)</div><div>- Diese Nachahmung soll erleichtert und nahegebracht werden durch das Verwenden von bekannten Beispielen und die praktische Arbeit, auf Vorschriften soll verzichtet werden, da Beispiele und Praxis selbst die schwächsten Schüler*innen verstehen</div><div>- Nachahmung = Übung, welche durch häufiges Wiederholen dazu führt, dass der Schüler eigene und fremde Erfindungen und Arbeiten richtig einschätzen kann (Vgl. Comenius S. 149)<br>- Ordnet man den Kindern nur etwas an, so bleibt wenig haften (vgl. Comenius)</div><div>- Zeigt man ihnen wie man es macht, so ahmen es die Kinder nach (vgl. Comenius)</div><div>- ist eine Möglichkeit das Zeichnen recht schnell zu lernen (genügt für die Ausbildung eines Gentlements) (vgl. Legler 2011, S. 47)</div><div>- Aufgabe der Kunst sei es die Natur so abzubilden wie sie sein sollte. Dies gelinge am besten durch Nachahmung von Personen, die ihr Werk verstehen (vgl. Legler 2011, S. 48) ("perfektes Vorbild")</div><div>- sich ein künstlerisches Repertoire anzulegen, um eine erfolgreiche künstlerische Idee zu verwirklichen (vgl. Legler 2011, S. 49)</div><div>- Aneignung von gewissen Techniken etc., um diese auf eigener Art und Weise neu einzusetzen (vgl. Legler 2011, S. 49)</div><div>- Notwendigkeit der intensiven und individuellen Auseinandersetzung und Transformation der Werke der Meister (vgl. Legler 2011, S. 49)</div><div>- Nachahmungen, um eigener Erfindungen Fähig zu werden (vgl. Legler 2011, S.49)</div><div>- Einnahmequelle für weniger talentierte Künstler (vgl. Legler 2011, S.50)</div><div>- Ermöglichung der Auseinandersetzung mit einem Werk, um beispielsweise den Aufbau, das Material zu verstehen, aber auch, um sich kritisch mit dem Werk auseinandersetzen, um es zu&nbsp;</div><div>verstehen und kommentieren zu können (vgl. Legler 2011 s. 50)</div><div><br><br></div><div><strong>2</strong><br><strong>Richten Sie Ihren Blick auf das Verständnis - das Bild - von Kindsein und Kindheit (im BESONDEREN bei Comenius, Rousseau und Baselow). Inwieweit unterscheidet sich die beschriebene Sicht auf Kinder von der der Werkstatt-Lehre und der künstlerischen Ausbildung an Akademien und welche Auswirkungen hat das für den Zeichenunterricht?<br><br>Comenius</strong></div><div>- Kinder werden für nicht fähig gehalten, eigene Ideen und Meinungen haben zu können, diese sollen durch Nachahmung gebildet werden (Vgl. S.144) (Comenius)</div><div>-&gt; - Kinder sollen nachahmen, was sie sehen (vgl. Comenius S. 55)</div><div>-&gt; Dieser Schritt soll den Kindern den Zugang erleichtern (Objekte aus eigener Lebenswelt nachahmen)</div><div>- Der Unterricht soll genauso gestaltet werden wie eine Lehre in der Werksatt —&gt; Es soll viel gearbeitet werden (Vgl. Comenius S. 143-144)</div><div>- Kinder sollen wie in der Werkstatt/Akademie von jemand anderes lernen —&gt; Dabei sollen die Kinder gleich in die praktische Arbeit gehen, ohne je viel über das Handwerk gelernt zu haben und sollen sich langsam herantasten (Vgl. Comenius S.143,145)</div><div>==&gt; kein richtiges Kindsein, es gibt keine besonderen Lehrpläne geschweige denn pädagogisch wertvolle Ansätze für den Kunstunterricht in der Schule (jedoch immerhin professionelle Unterstützung beim Lernprozess) —&gt; Kinder sollen das machen, was ihnen gesagt wird und unter den Umständen arbeiten, unter denen es auch Erwachsene tun (vgl. Comenius)</div><div>-Kinder bringen andere Vorkenntnisse mit und benötigen deshalb einen anders konzipierten Unterricht. Es gibt verschiedene Phasen. 1. Mutterschule: die Kinder sollen nur ihre äußeren Sinne verwenden, um Gegenstände wahrzunehmen und sie unterscheiden zu können (erste 6 Jahre). Darauf folgt die zweite Phase, die Grund- und Muttersprachenschule, in der die Kinder ihre inneren Sinne mit einbringen sollen und ihr Vorstellungsvermögen und ihr Gedächtnis trainieren sollen. Der Unterricht übersteigt den reinen Zeichenunterricht, da außerdem lesen, schreiben etc. Dazugehört. Die Kinder setzen sich frei mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen auseinander und probieren viel aus. Diese Herangehensweise unterscheidet sich von der der Akademien, in der die Lehrlinge sich zu Beginn mit bestehenden Werken der Meister auseinandersetzen sollen (vgl. Legler 2011, S. 52f.)</div><div><strong>- </strong>Comenius sagt außerdem, dass eine kluge Anleitung sehr wichtig sei - in den Werkstätten geht es hauptsächlich um die eigene Auseinandersetzung mit bestehenden Werken. Synthese von Zeichenunterricht und Auseinandersetzung den Interpretation von fremden Werken. Lehrlinge sollen die Werke der Meister nachzeichnen, falls sie es nicht wollen, muss man sie dazu motivieren sich mit den Werken auseinander zu setzen (vgl. Legler 2011, s. 52f.)</div><div>-&gt; Methoden der traditionellen Akademien und Werkstätten treffen auf pädagogische Konzepte des Zeichenunterrichts speziell für Kinder (vgl. Legler 2011, s. 54)</div><div><br></div><div><strong>Rousseau</strong></div><div>- Der Zeichenunterricht dient nicht allein dem Zweck das Zeichnen zu beherrschen, sondern, weil es pädagogisch wertvoll für die Entwicklung des Kindes ist (vgl. Legler 2011, S. 55).</div><div>- Zeichenunterricht aus entwicklungs- und kognitionspsychologischen Gründen (vgl. Legler 2011, S. 56).</div><div>- Zeichnen muss immer Zeichnen „nach der Natur“ sein. R. lehnt die Nachahmung von zweidimensionalen Werken ab. Das Kind soll von den originalen Gegenständen abzeichnen, um ein Gefühl für die Größe und das Ausmaß zu erhalten (vgl. Legler 2011, S. 56).&nbsp;</div><div>- R. weiß, dass Kleinkinder Gegenstände nicht maßgetreu abbilden können. Er erkennt den Eigenwert ihrer Zeichnungen als kindliches Ausdrucksmittel aber nicht an. Für ihn iost es wichtig, dass sie die Gegenstände, die sie abzeichnen, kennen (vgl. Legler 2011, S.57).</div><div>--&gt;Kindheit ist für Rousseau generell eine schützenswerte Lebensphase (vgl. Kückens)</div><div>--&gt; Kindheit erfolgt dabei unter behüteter, fördernder Erziehung (vgl. Kückens)</div><div><br></div><div><strong>Basedow</strong></div><div>- Kinder sollen viele Bilder in Form von Gemälden, Kupferstichen, Bilder aus der Kamera sehen, erst danach in die Natur gehen und reale Gegenstände betrachten und dann beides miteinander vergleichen, auch schlechte Abbildungen, um die Motivation zu steigern (vgl. Legler 2011, S. 60f.).</div><div>- erst danach sollen sie Augenmaß und Fertigkeiten der Hand durch Übungen erlernen (vgl. Legler 2011, S. 61).</div><div>- „vom Leichtern zum Schwereren“ Nachahmung des Lehrers. Erst nur einfache Striche, dann irgendwann Figürliches (vgl. Legler 2011, S.61).&nbsp;</div><div>- Danach geht es darum ein Auge für die Perspektiven zu erlangen, indem die Zöglinge mehrere Gegenstände abbilden (vgl. Legler 2011, S. 61).&nbsp;</div><div>- Danach folgt das Zeichnen aus dem Kopf heraus (vgl. Legler 2011, S. 61).&nbsp;</div><div>- B. gibt Tipps für das einfache Kopieren (Abpausen durch durchsichtiges Papier) (vgl. Legler 2011, S. 61).</div><div><strong><br>3</strong><br><strong>Wie verstehen (gemeint das Menschenbild) und wie erfolgt (bezogen auf das Erziehungsverständnis) das Zeichenlernen bei Comenius, Rousseau und Basedow? Welches Erziehungsverständnis und welches Menschenbild liegt jeweils zugrunde? Gibt es Übereinstimmungen, Unterschiede und welche Forderungen und eventuell Fragen werden gestellt?<br><br>Comenius</strong></div><div>Menschenbild:&nbsp;<br>- In der Schule: Eine richtige Meinung und die Fähigkeit etwas zu bewerten entsteht durch das Nachahmen und Befolgen von Regeln, Normen und Vorbildern. Ein Mensch gilt erst dann als vollwertig und kann seine eigene freie Meinung bilden, wenn er ein Fach durch Nachahmung lange geübt hat (Comenius)</div><div>- Mensch wird in der Entwicklung mit einem Baum/Pflanze verglichen: Am Anfang leicht zu formen und bedarf der Pflege, später ist er nicht mehr formbar und das Angeeignete sitzt fest (vgl. Comenius)</div><div>- Bildung ist nötig, um ein vollständiger (vernünftiger) Mensch zu werden (vgl. Comenius)</div><div>- die Kinder brauchen die Grundlagen der Betrachtung, um im weiteren Leben selbst noch Sachen zu lernen und zu erforschen (vgl. Comenius)</div><div>- Kinder werden nach strengen Regeln und nach klaren Linien erzogen (vgl. Comenius S.47)</div><div><br></div><div>Erziehungsverständnis:&nbsp;<br>- In der Schule: Kinder sollen in die Fußstapfen der Lehrenden und Vorbilder treten, es wird sich nur mit vollkommenden und „perfekten“ Werken beschäftigt, welche dann nachgeahmt werden sollen —&gt; Das perfekte Nachahmen und Nachbilden von etwas gilt als Ziel in der Erziehung (Comenius)</div><div>- primär durch Eltern gepflegt, sekundär durch Schullehrer (vgl. Comenius)</div><div>- Kinder sollen früh erzogen werden, um rechtzeitig für das Leben bereit zu sein (vgl. Comenius)</div><div>- nur die Kinder sind bildsam, da sie noch "zart" (Vergleich zu einer jungen Pflanze) sind (vgl. Comenius)</div><div>- nur das in der frühen Jugend Gelernte sitzt fest (vgl. Comenius)</div><div>- Kinder sollen bereits früh Bildung spüren, da sie mit jungem Alter bereits sehr viel aufnehmen können. Außerdem weiß man nicht, wie lange man noch lebt, deswegen soll so schnell wie möglich viel Wissen erlernt werden (vgl. Comenius S. 45,46)</div><div>&nbsp;- alle Kinder sollen zur Schule gehen dürfen, dabei ist es egal welches Geschlecht das Kind hat oder aus welchen Familienverhältnissen es kommt (vgl. Comenius S. 60)</div><div>- Schulen sollten mit leichten Methoden und Freude übermittelt werden. Jedoch ist dies durch strenge Methoden, sowie Härte, Schlägen und Zwang erfolgt und zunächst wurde dies nur den Reichen Kindern ermöglicht, welches ein großer Kritikpunkt ist (vgl. Comenius S. 60 bis 63)</div><div><br></div><div><strong>Rosseau<br></strong>Menschenbild:&nbsp;<br>- weg vom Ständedenken. Der Mensch als fühlendes, wahrnehmendes Wesen, das individuelle Gedanken und Gefühle hat.<br><br>Erziehungsverständnis:&nbsp;<br>- Anerkennung der Kindheit als Lebensphase und dessen Ressourcen und Fähigkeiten. Erziehung soll dem "Gang der Natur" nachgehen und soll auf die physischen und psychischen Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet sein.</div><div>&nbsp;- der Mensch wird gut geboren, jedoch verdirbt er unter den Einfluss der Mitmenschen (vgl. Rosseau S.9)&nbsp;</div><div>&nbsp;- Er muss lernen, sich seiner Stärke zu bedienen und seine Bedürfnisse zu erkennen&nbsp; (vgl. Rousseau S.10)</div><div>&nbsp;- Natur entwickelt Fähigkeiten und Kräfte, der (Mit-)Mensch lehrt den Gebrauch dieser Fähigkeiten und die Dinge/Umwelt erziehen durch Erfahrungen den Menschen → nur die Erziehung durch den Menschen ist komplett beeinflussbar, weshalb Vollkommenheit kaum zu erreichen ist (vgl. Rosseau S.10f.)</div><div>&nbsp;- Der Mensch soll nur für sich alleine erzogen werden</div><div>→ beobachten der Neigungen, Fortschritte, um den natürlichen Menschen herauszubilden → dazu “Gegenwind” vermeiden (vgl. Rosseau S.14)--&gt; Kindheit: ohne gesellschaftliche Zwänge; “Freiheit zur Selbstentfaltung”, lernen durch Erfahrung (vgl. Kückens)<br>- Zeichenunterricht: gibt den Kindern die Möglichkeit sich zu entwickeln, dient nicht unbedingt der Beherrschung des Zeichnenkönnens (vgl. Legler 2011, S.55).</div><div>&nbsp;- Zeichenunterricht aus entwicklungs- und kognitionspsychologischen Gründen (vgl. Legler 2011, S. 56).</div><div>- Zeichenunterricht als Entwicklung. Bewusstmachung, dass Kinder nicht sofort Proportionen richtig einschätzen können und erst mit der Zeit ein Auge dafür entwickeln können (vgl. Legler 2011, S. 57).&nbsp;</div><div>- der Meister begreift sich als Lehrer/Erzieher. Er begibt sich auf die zeichnerische Artikulationsebene des Kindes. Er hat die Ausformungen und Entwicklungen studiert und kann Lernfortschritte erkennen und kann Lernimpulse einsetzen (vgl. Legler 2011, S. 58).</div><div>- Erziehung nicht als Strenge und Sanktionen, sondern als Ermutigung des Zöglings (vgl. Legler 2011, S. 57).<br><br>Natur als Lehrer:<br>· &nbsp; Mensch beeinflusst alles. Er will nichts so lassen wie die Natur es erschaffen hat (Vgl. Rousseau S.9 (1995): Emil oder Über die Erziehung)<br>· &nbsp; Mensch verbildet, wenn nach Geburt sich selbst überlassen (ebd.)<br>· &nbsp; Natur entwickelt unsere Fähigkeiten. Mensch/Erziehung lehrt uns damit umzugehen hat (Vgl. Rousseau S.10 (1995): Emil oder Über die Erziehung)<br>· &nbsp; Erziehung nur bis zu Gewissengrad Einfluss auf Menschen als Objekte der Natur (ebd.)<br><br>Mensch als Bürger:<br>· &nbsp; Gesellschaft (hier soziale Einrichtung) entzieht der Mensch seiner Natur (Vgl. Rousseau S.12 (1995): Emil oder Über die Erziehung)<br>· &nbsp; Man wird Glied des ganzen (ebd.)<br><br>Öffentliche Erziehung:<br>· &nbsp; Gibt es nicht mehr (Vgl. Rousseau S.13 (1995): Emil oder Über die Erziehung)<br><br>Private Erziehung:<br>· &nbsp; Natürlichen Menschen kennen, um Fortschritt zusehen (Vgl. Rousseau S.14 (1995): Emil oder Über die Erziehung)<br>· &nbsp; Um diesen Menschen zu sehen muss verhindert werden das was getan wird (ebd.)<br>· &nbsp; Mensch soll positives und negatives ertragen können (Vgl. Rousseau S.15 (1995): Emil oder Über die Erziehung)<br>· &nbsp; „[…] wahre Erziehung weniger vorschreibt als praktisch übt.“ (Vgl. Rousseau S.10 (1995): Emil oder Über die Erziehung)<br>· &nbsp; Kind soll nur eine führende Person haben (Vgl. Rousseau S.10 (1995): Emil oder Über die Erziehung)<br><br>Behütete Erziehung:<br>· &nbsp; Kind soll lernen mit Schicksalsschlägen umzugehen (Vgl. Rousseau S.15 (1995): Emil oder Über die Erziehung)</div><div><br></div><div>Übereinstimmung: Kindheit ist eine wichtige Phase, weshalb in dieser Phase bereits die Erziehung ansetzen muss.<br><br></div><div>Unterschiede: Comenius geht davon aus, dass der Mensch nach Vorstellung der Lehrenden erzogen wird, während Rousseau appelliert, den zu Erziehenden nur dabei zu unterstützen, seine individuellen Stärken zu entfalten.</div>]]></description>
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