<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
   <channel>
      <title>Bertolt Brecht by Anton</title>
      <link>https://padlet.com/antonbotros/7c6w5ygeggsc5t1e</link>
      <description></description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-12-01 10:46:30 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2025-09-25 01:32:02 UTC</lastBuildDate>
      <webMaster>hello@padlet.com</webMaster>
      <image>
         <url>https://padlet.net/icons/png/1f4dc.png</url>
      </image>
      <item>
         <title>Entdeckung an einer jungen Frau - Bertolt Brecht</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/7c6w5ygeggsc5t1e/wish/407915165</link>
         <description><![CDATA[<div>Motiv der Vergangenheit </div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.deutschelyrik.de/entdeckung-an-einer-jungen-frau.html" />
         <pubDate>2019-11-07 07:20:35 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/antonbotros/7c6w5ygeggsc5t1e/wish/407915165</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Interpretation</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/7c6w5ygeggsc5t1e/wish/407927608</link>
         <description><![CDATA[<div>Bertolt Brecht, welcher von 1898 bis 1956 lebte, war ein deutscher Autor, der im Jahr 1929 das Gedicht "Entdeckung an einer jungen Frau" verfasste. Das Werk umfasst vier Strophen von denen zwei vierversig und zwei dreiversig sind. Die zwei Quartette bilden zusammen mit den beiden Terzetten ein Sonett. Die Gedichtform die Brecht verwendete wird auch Gelegenheitslyrik gennant.&nbsp;<br><br>Mit dem Gedicht soll primär ausgedrückt werden, dass jeder Mensch seine Zeit nutzen soll und das alles vergänglich ist. Inhaltlich ist das Gedicht auf das Thema abgestimmt und ein klarer Bezug zum Titel ist vorhanden. Im ersten Quartett beschreibt das Lyrische-Ich eine Frau, an welcher eine graue Strähne auffällt. Dieses Bild bringt das Lyrische-Ich zum überlegen und schließlich zu dem Schluss, dass alle Zeit vergänglich ist. Dem Titel kann man entnehmen, dass die dargestellte Frau jung sein muss, wodurch die graue Strähne noch mehr auffällt und die Aussage über die vergängliche Zeit unterstreicht. Wenn man sich fragt, an wen das Gedicht gerichtet sein könnte, kommt man zu dem Ergebnis, dass es keinen konkreten Adressaten gibt. Mit dem Textausschnitt "Doch nütze deine Zeit" kann das Lyrische-Ich sich selbst meinen und sich sozusagen warnen, es kann aber auch an eine Person gerichtet sein die ihm am herzen liegt, wie zum Beispiel seine Tochter oder sonstige Familienangehörige oder Freunde. Des Weiteren ist es möglich, dass eine imaginäre oder symbolische Person gemeint ist.&nbsp;<br><br>Auch die sprachlichen Mittel passen mit dem Inhalt zusammen. Genauso ungewöhnlich wie eine graue Strähne an einer jungen Frau ist der Gebrauch des Genitiv direkt am Anfang eines Satzes "Des Morgens nüchterner Abschied" oder eine veränderte Satzgliedstellung in der gleichen Strophe. "Ich konnt mich nicht entschließen mehr zu gehn." In der zweiten Strophe findet man einen ähnlichen Zusammenhang. "Warum ich, Nachtgast" der sehr seltene Sprachgebrauch des Wortes "Nachtgast" spiegelt hier auch wieder den seltenen Fund der grauen Strähne wieder. Eine weitere Auffälligkeit in Sachen Zeit ist, dass die letzte Strophe "Und laß uns die Gespräche rascher treiben Denn wir vergaßen ganz, daß du vergehst. Und es verschlug Begierde mir die Stimme." aus drei komplett zeitlosen Versen besteht.&nbsp;<br><br>Es kommt die Frage auf, ob man das Thema, dass man seine Zeit nutzen soll auch auf heute beziehen kann oder ob man es nur im Kontext der damaligen Zeit verstehen kann. In meinen Augen liegt die Antwort klar dabei, dass das Thema natürlich auch in der heutigen Zeit betrachtet werden kann, da sich heute wahrscheinlich mehr denn je die Frage gestellt wird was man mit seiner Zeit anstellen soll. Außerdem sehe ich keine Notwendigkeit für einen Kontext aus einer anderen Zeit, da der Ratschlag seine Zeit sinnvoll nutzen zu sollen, immer zutreffend ist.<br><br>Persönlich kann ich behaupten, dass die Aussage des Werkes absolut zutreffend ist und jeder der sich an diesen Leitfaden hält definitiv einige Vorteile im Leben genießen kann.</div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2019-11-07 08:06:42 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/antonbotros/7c6w5ygeggsc5t1e/wish/407927608</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Erinnerung an die Marie A. - Bertolt Brecht</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/7c6w5ygeggsc5t1e/wish/411032157</link>
         <description><![CDATA[<div>Motiv der Vergangenheit </div>]]></description>
         <enclosure url="https://www.deutschelyrik.de/erinnerungen-an-marie-a.html" />
         <pubDate>2019-11-14 07:25:23 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/antonbotros/7c6w5ygeggsc5t1e/wish/411032157</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Welche Selbstaussagen macht das Lyrische-Ich indirekt über sich selbst?</title>
         <author>antonbotros</author>
         <link>https://padlet.com/antonbotros/7c6w5ygeggsc5t1e/wish/411034918</link>
         <description><![CDATA[<div>Wenn man über andere redet gibt man meistens viel mehr über sich selber preis als man in dem Moment weiß oder preisgeben möchte. Wenn man sich das Brecht Gedicht "Erinnerung an die Marie A." anschaut wird man auch hier einiges über den Autor rausfinden obwohl das Lyrische-Ich eigentlich keine Aussagen zur eigenen Person trifft.&nbsp;<br><br>Wenn man sich den Text genauer ansieht, merkt man dass das Lyrische-Ich viele verschiedene Beziehung in seinem leben hat und diese einzelne keine große Bedeutung für ihn darstellt oder sogar irrelevant ist. Erkennen kann man das an der Textstelle in der zweiten Strophe "Doch ihr Gesicht, das weiß ich nimmer Ich weiß nur mehr: Ich küsste es dereinst.". Interessant wird es wenn man die nächste Textstelle anschaut, wo behauptet wird, dass sich das Lyrische-Ich nur an den Kuss erinnert, weil es eine Wolke vorbeifliegen gesehen hat. "Und auch den Kuss, ich hätt ich längst vergessen Wenn nicht die Wolke dagesessen wär Die weiß ich noch und werd ich immer wissen" Das zeigt, dass es eine Wolke in seiner Erinnerung höher und wichtiger einstuft als eine Liebesbeziehung zu einer anderen Person.&nbsp;<br><br>Das Motiv der Vergänglichkeit, welches in diesem Gedicht verwendet wird, wird vom Lyrischen-Ich als Rechtfertigung für die vielen Beziehungen, die es hatte und für die Einordnung unter einer Wolke genutzt. Er begründet das alles damit, dass er seine vergängliche Zeit nutzen will um so viele Erfahrungen zu sammeln wie möglich um so viel zu erleben wie es nur geht. Anders gehts das Lyrische Ich in Brechts Werk "Entdeckungen an einer jungen Frau" vor. Hier versucht es den schönen Moment der jetzt gerade geschieht einzufangen und zu erweitern, obwohl er weiß, dass der Moment für die Vergänglichkeit bestimmt ist.&nbsp;<br><br>Das Lyrische-Ich beschreibt dennoch wie es sieht, dass es endet "Doch jene Wolke blühte nur Minuten Und als ich aufsah, schwand sie schon im Wind.". Es bedauert also in einer gewissen form, dass er so schnelllebig gelebt hat und nicht die "eine wahre Liebe" gesucht hat. </div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2019-11-14 07:37:24 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/antonbotros/7c6w5ygeggsc5t1e/wish/411034918</guid>
      </item>
   </channel>
</rss>
