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      <title>Klonen von Bergbau Museum Bochum by </title>
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      <description>Made with love</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-04-05 09:34:39 UTC</pubDate>
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         <title>Sonderausstellungsbau</title>
         <author>kristlmeyer</author>
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         <description><![CDATA[<div>Über zwei Ebenen.<br>Kleine Ausstellung zur heiligen Barbara im EG des Sonderausstellungsbaus DBM+ - ansonsten regelmäßig neue Sonderausstellungen<br><br>Kleinere Sonderausstellungsfläche im Hauptgebäude: <br>Langfristige Ausstellungen in Zusammenarbeit mit Unis, Fachinstituten usw.. Wissenschaftler:innen liefern Info zu ihrer eigenen Forschung.<br>Seit 2019 ist eine Ausstellung drin.<br>Es kann alles gezeigt werden, was an Georessourcen andockt.<br><br><br><strong>Forum&nbsp; </strong>--&gt; im Hauptgebäude, gehört zur Dauerausstellung - wann ist man mit seinem eigenen Leben zufrieden und wann ist das, was man macht/verbraucht für die "Erde" ok. Multiplayergame; die Schüler:innen können sich auf verschiedene Terminals verteilen und verschiedene Nutzer:innenprofile schaffen. Wenn man die Schulklassen im Haus hat, funktioniert es gut.<br><br>&nbsp;<br><br><br><br>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-05 09:34:39 UTC</pubDate>
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         <title>Überblick Museum</title>
         <author>kristlmeyer</author>
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         <description><![CDATA[<div>Haus besteht seit 90 Jahren. 2019/20 die Ausstellung neu eröffnet worden. Besteht aus Dauerausstellung mit vier Rundgängen. Untertägig Anschauungsbergwerk - es wird der Eindruck von unter Tage erweckt. Schlachthof bevor es zum Museum wurde.<br>Steinkohle: Bergbau im Ruhrgebiet und Wirkung auf die verschiedenen "Räume". Nutzungsmethoden, später eigener Energierohrstoff. Prägung des sozialen, politischen Raumes - absehbar, dass er beendet wird.<br><br>Tiefkeller - Arbeitswelt des Bergmannes. Es werden Großmaschinen gezeigt, Auswirkung des Bergbaus auf den Menschen.<br>Was ist von den Menschen und verschiedenen Kulturen geblieben, die hergekommen sind.<br><br><br>Geschichte des Bergbaus: Abbau von Rohstoffen und deren Entdeckung. Zieht sich durch die letzten 20.000 Jahre durch, es sind Migrationsbewegungen nachvollziehbar.<br>Tiefsee-, Weltraumrohrstoffgewinnung.<br><br>Geowissenschaftliche Themen stehen nicht im Lehrplan; es muss viel Basiswissen vermittelt werden. Erdgeschichte, Basistektonik.<br>Danach wird der Blick des Menschen dazugehört. Was passiert nach dem Bergbau.<br>Das Grundwissen soll angewandt werden; im Rohstofflabor kann man mit kleinen Experimenten selbst tätig werden. Dazu gehört ein interaktives Spiel; man sammelt Rohstoffe, die man am Enden zu einem Alltagsgegenstand zusammenfügen kann.<br><br>Energienutzung: Regenerative Rohstoffe; Comicfilme von 90 Sekunden, in denen erklärt wird, wie Sonnennutzung durch z.B. Sonnenenergie funktioniert.<br><br>Rundgang Kunst: Wie haben sich Kunstschaffende mit dem Bergbau auseinandergesetzt? Wie haben sich aber auch die Bergleute selbst mit ihrem Alltag künstlerisch auseinandergesetzt? (Einzigartiger Schwerpunkt). Themengebiete: Körper - Alltag - Feierabend - Gemeinschaft - Wagnis  - Kraft- Industrie<br><br><br><br><br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-05 09:34:39 UTC</pubDate>
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         <title>Orga Vermittlung </title>
         <author>kristlmeyer</author>
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         <description><![CDATA[<div>Führungen im Dauerausstellung und AnschauungsBergwerk.<br>Museum hat ein Auditorium, in dem im Bedarfsfall auch Workshops stattfinden können. Normalerweise steht aber nur der Seminarraum zur Verfügung (da das Auditorium auch vermietet wird). Im Seminarraum kann man auch Dreck machen.<br><br>Team: Honorarkräfte und eine fest angestellte Museumspädagogin. Andere Kolleg:innen sind über Projekte angestellt.<br>Freie Mitarbeiter:innen: Studierende, ehemalige Praktikant:innen, Lehrpersonal mit halben Stellen. Großer Pool an ehemaligen Bergleuten, die die Führung unter Tage machen.&nbsp;<br><br>Buchungen usw. werden vom Besucherservice gemacht.<br><br>Aufgeteilt in analoge und digitale Vermittlung. Verantwortlich für Konzeptarbeit und Qualitätsmanagement. Schnittstellen zur Veranstaltungsabteilung.&nbsp;<br><br>In den Ausstellungen eine eigene "Kinderspur" mit Sachen, die man anfassen kann. Eigene Einheiten für die ganz jungen Besuchenden.<br><br>Es soll was digitales geben als Angebot für Schulklassen; im Sommer 2021 wurden Entdeckertouren gelauncht; Quiztour für bis zu 5 Gruppen mit Tablets. Digitales und analoges wird zusammen gedacht. Beschäftigung mit dem Objekt, zu dem die Avatare ihre Perspektive erzählen. Tour vor Ort wird in der App gespielt; dreiphasiges Vermittlungserlebnis. Funktioniert für sich alleine. Die Schulen können sich davor informieren und vorbereiten, das ist aber optional. Die App ist auch für Individualbesuchende gedacht. Die Braunkohletour: 45 Min..<br>Geplantes diskursives Format, das buchbar sein soll.<br><br>Die Nachbereitung ist nicht vor Ort angesetzt, das ist ein Kritikpunkt.&nbsp;<br><br>Materialien in der Ausstellung: Infotresen, an dem die Materialien ausgegeben werden, der ziemlich busy ist. Kassenkraft und Person an der Info. Selbsterklärende Sachen bieten sich an. Mit Papier und Bleistift kann in der Ausstellung hantiert werden. &nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-05 09:34:39 UTC</pubDate>
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         <title>Formate für Schulen</title>
         <author>kristlmeyer</author>
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         <description><![CDATA[<div>Unter Tage: 40-45 Min. (momentan statt 60 Min.)<br>Dauerausstellung gerade auch so lang. Führung für die großen Rundgänge 40-45 Min..<br>Verschiedene Workshopprogramme: 60-90 Min.; Kindergeburtstagsangebot 90-120 Min..<br>Kurzführungsangebot: Wird von Wissenschaftler:innen durchgeführt - 15-20 Min., zu einem Objekt / Einheit.<br><br>Sonderausstellung: 45 Min..<br><br>Hallenführung: Treffpunkt und dann Rundgang&nbsp;<br>Workshops: Start im Seminarraum und dann in die Ausstellung; im Nachgang im Raum Aufgaben. Praktische Arbeit im Seminarraum: Kurs zur Bestimmung verschiedener Gesteine; wie setzen sie sich zusammen. Die Gruppe schaut es sich am Objekt selbst an, danach wird mit dem "Kratz- und Beisstest" bestimmt, aus welchen Bestandteilen ein Stein besteht. "Arschleder" wird gebastelt.<br><br>Alle Leute lieben das Anschauungsbergwerk. Die Schulklassen fahren runter und fahren auch hoch. Die Faszination: vermittelt Authentizität, es ist unter Tage, sie überwinden 17 Höhenmeter. Seilfahrtsimulator inkl. es wird wärmer, es ist sehr laut, es riecht nach altem Diesel, es wird der Eindruck vermittelt, auf 1000 Meter tiefe zu sein. Ehemalige Bergleute erzählen von ihren Erfahrungen. Es wird bei den Anfängen gestartet: von Hammer bis hoch moderner Technik.<br><br>Erinnerung an die wichtige Arbeitswelt wach halten und es so authentisch wie möglich zu machen. Einblick in eine Welt, die einem großen Teil der Menschen komplett verschlossen waren. Das echte Ruhrgebiet erleben. Arbeit nach Motivationstypen. <br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-05 09:34:39 UTC</pubDate>
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         <title>Zielgruppe</title>
         <author>kristlmeyer</author>
         <link>https://padlet.com/kristlmeyer/6ineszhyop3uhowq/wish/2130337926</link>
         <description><![CDATA[<div>Jungendliche Schuler:innen<br><br>Es gibt auch unter Tage Menschen, die sich langweilen.<br>45 Min. halten alle durch. Wenn man mit einer Führung anfangen würde, wäre es schwierig. Dialogisches momentan rudimentär; Fragen und zurückfragen.&nbsp;<br><br>Lebensweltbezug: anknüpfen an die Lebenswelterfahrung. Diskursive Richtung, Austausch und Reflexion, wie Migration an mein Leben anknüpft.<br><br>Partizipation der Besuchenden soll ausgeweitet werden; räumlich steht noch nichts zur Verfügung, die&nbsp;<br><br>Twiddle-Spiel: Wie können wir Menschen dazu bringen, sich ihre Perspektiven zu zeigen. Kartenspiel, gemeinsam erzählte Geschichte, ... .<br><br>Format der 13 Fragen / ZDF. Einzelne Positionen im Raum sichtbar. Wäre in der Ausstellung möglich, so dass es die Menschen drumrum mitbekommen.<br>Eine klare Struktur wäre wichtig, um eine gleichbleibende Qualität zu leisten.&nbsp;<br><br>Die "Weiterbildung" findet über Hospitation statt über einen Zeitraum, den die Person braucht, um sich einzufuchsen.<br><br>Besucherservice: Aufsichten, Kassenkräfte, Honorarmitarbeiterinnen. <br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-05 09:34:39 UTC</pubDate>
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         <title>Migration</title>
         <author>kristlmeyer</author>
         <link>https://padlet.com/kristlmeyer/6ineszhyop3uhowq/wish/2130337927</link>
         <description><![CDATA[<div>Es gab eine Anfrage von außen zum Thema Gastarbeit<br><br>Thema zieht sich nicht kontinuierlich durch die Ausstellung, aber es kommt immer wieder vor. Zeitzeugen-Erzählungen sind im Rundgang eingebaut.<br>Im Synoptikum: Merkez-Moschee in Duisburg; „Entstanden aus der ehemaligen Kantine des Bergwerks Marxloh und gegründet von den Arbeitern dieses Werks“<br><br>Bergbaurundgang beschäftigt sich auch mit der Zwangsmigration. Sklavenarbeit im römischen Bergbau. Menschen finden Arbeit im Bergbau und werden aber auch wieder vertrieben. Es gibt ein breites Spektrum des Themas. <br><br>Tolle Grafik, die Steinkohle und Migration miteinander in Verbindung bringt. &gt; im Steinkohle-Rundang<br><br>D<em>ie Geschichte des deutschen Bergbaus ist auch eine Geschichte der Migration.<br>Bis weit ins 20. Jahrhundert dominierten Hand- und Muskelarbeit den Bergbau. Aufgrund der harten und gefährlichen Arbeit verließen viele Bergleute die Zechen schnell wieder, sobald sich vergleichbare Arbeitsplätze in anderen Branchen anboten. Bald warben die Bergwerksunternehmen europaweit und später weltweit um Arbeitskräfte. Einwanderer machten bald einen großen Teil der Neubergleute aus und waren maßgeblich am Boom<br>des Steinkohlenbergbaus beteiligt. Der Bedarf an Arbeitskräften war auch nach dem Zweiten Weltkrieg hoch und allein zwischen 1955 und 1968 wurden neun Anwerbeabkommen mit verschiedenen Staaten abgeschlossen. Die meisten der neuen Kumpel hatten nicht mehr als einen gepackten Koffer dabei, als sie in ihrer neuen Heimat ankamen. </em><br><br>Geschichten aus dem Henkelmann (<em>Eine Kooperation zwischen der Evangelischen Erwachsenenbildung Bochum und dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum.) </em>&nbsp;Erinnerung und Wiederbelebung. Es gab da mal einen Herren, der aus der Türkei emigriert ist.<br>Projekt: Menschen im Bergbau - Zeitzeuginneninterviews. Kooperation des Museums mit der Uni: www.menschen-im-bergbau.de<br><br>Sichtweise auf die Migration: Wie lässt sich Bergbau mit dem Thema Migration zusammendocken. Alltag im Bergbau hat nur in der Zusammenarbeit aller funktioniert, aber es ist nicht frei von Konflikten und geprägt von "urban legends." Die Legende der tollen, loyalen Kumpel, die von de Museumsforschung in Frage gestellt wird. <br><br>Kritischer Punkt: Gründung der Gewerkschaft. &gt; <em>"Im Bergbau liegen die Ursprünge der deutschen Gewerkschaftsbewegung</em>"&nbsp; Es sind immer Menschen in die Region gekommen und es ist ein Punkt, an dem es um Mitbestimmung geht.&nbsp;<br><br>Bewegung von Menschen vom Bergbau weg oder vom Bergbau hin. Was musste alles in die Bergbauregion gebracht werden, damit es funktioniert. Es geht nicht nur um die letzten 90 Jahre. Tod im Salz: Unglück im Iran, die Archäolog:innen des Museums forschen und entdecken, dass dort Menschen aus ganz anderen Regionen gearbeitet haben.&nbsp;<br><br>Der Anknüpfungspunkt an die nachfolgenden Generationen ist nicht mehr sehr ausgeprägt.<br><br><br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-05 09:34:39 UTC</pubDate>
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         <title>Fragen an die Objekte</title>
         <author>kristlmeyer</author>
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         <description><![CDATA[<div>Alter?<br>Herkunft?<br>Größe?</div><div>Wie ist es in die Sammlung gekommen?<br>Welche "Wege" hat es innerhalb der Sammlung/des Museums zurück gelegt?<br>Wie ist es mit dem Thema Migration verknüpft?<br>Gibt es Besonderheiten? Beschädigungen?&nbsp;<br>Was lässt sich am Objekt selbst ablesen?</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-05 09:34:39 UTC</pubDate>
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         <title>Objekte</title>
         <author>kristlmeyer</author>
         <link>https://padlet.com/kristlmeyer/6ineszhyop3uhowq/wish/2130337929</link>
         <description><![CDATA[<div><mark>Steinkohlerundgang:</mark><br>Z<strong>weisprachiger Streikaufruf,</strong> der sich vor allem an polnische Bergleute richtet (1900/1910).<br><br><strong>Bunkerstein: </strong><br>"AUSSCHNITT EINER BUNKERWAND MIT WEGEHINWEIS FÜR SOWJETISCHE ZWANGSARBEITER<br>um 1942<br>Bunker und Schutzräume für Zwangsarbeiter<br>waren selten. Zumeist waren diese Bombenangriffen<br>schutzlos in Lagern oder auf den<br>Werks geländen ausgeliefert. Die Betonelemente<br>stam men aus einem Bunker des Maschinenbaus<br>9 der Essener Kruppwerke. Wiederentdeckt<br>wurde die Anlage im Zuge der Bauarbeiten für<br>den Berthold-Beitz-Boulevard.<br>Leihgabe Ruhr Museum, Essen"<br><br><br><strong>Bilderwörterbücher</strong> - Schwerpunkt auf Begrifflichkeiten, bei denen es um den Arbeitsablauf geht. <br>"1962 und undatiert. 1960 und 1961 schloss die Bundesregierung Anwerbeabkommen mit Griechenland und der Türkei. Diese „Gastarbeiter“ erhielten häufig nur eine kurze Einweisung, bevor sie unter Tage eingesetzt wurden. Sie sprachen kein Deutsch und hatten meistens noch nie im Bergbau gearbeitet. Damit Vorgesetzte und Kollegen Hilfe und Anweisungen geben konnten, verteilten die Zechen Bildwörterbücher mit den wichtigsten Grundbegriffen des Bergbaus. "<br><br><strong>Bergbau und Sport:</strong> niedrigschwellige Möglichkeit, sich miteinander zu verbinden.&nbsp;<br>"Seit dem 19. Jh. strömten Arbeiter in großer Zahl in die Steinkohlenreviere. Besondere Wohnformenund Freizeitangebote sollten die Integration der Neuankömmlinge unterstützen. Einen hohen Stellenwert genoss dabei der Sport. Die körperliche Ertüchtigung bereitete auf die harte, körperliche Arbeit vor und stärkte zugleich den Zusammenhalt. Auf dem Spielfeld oder in der Turnhalle waren Herkunft und Sprache von nachrangiger Bedeutung.&nbsp;</div><div>Der Wert des Sports ging jedoch weit über das Soziale hinaus. Besondere sportliche Begabung wurde nicht selten mit leichterer Arbeit oder gar Aufstieg in der Zechenhierarchie belohnt. Die Mannschaften in der Umgebung von Schachtanlagen oder bergmännischer Gruppierungen wie der Grubenwehr sicherten sich so die größten Talente und deren Fitness für den nächsten Wettkampf."<br><br></div><div><br><br><mark>Bergbaurundgang:</mark><br>Bewegung zum Bergbau hin; Menschen versorgen -&nbsp; Fotoprojekt aus der Lausitz (Umsiedlungen im Braunkohletagebau - Bergbau vertreibt die Menschen, auch heute noch).<br><br><mark>Lieblingsobjekte:</mark><br>Fr. Höller: Aborteimer ("Scheisskübel"), die im Bergwerk als Toilette dienen. Lange gab es diese nicht, die Exkremente lagen einfach auf dem Boden. In einem Bergwerk herrscht keimfreundliches Klima - der Hakenwurm konnte sich hier ausbreiten. Dies ist ein Darmparasit, der erstmals mit dem Bau des Gotthard-Tunnels in Europa nachgewiesen wurde.&nbsp;<br>Ein Mittel, um den Hakenwurm-Befall einzudämmen war die Verbesserung der Hygiene, z.B. durch das Aufstellen der Eimer. So steht der Eimer für Alltags-/Medizingeschichte aber auch im weitesten Sinne für "eine Welt in Bewegung" (Parasit aus den Tropen).<br><br>Fr. Biermann: 300.000.000 alter Baum, der es geschafft hat, nicht zur Kohle zu werden. Wurde in verschiedene Teile zerlegt und wieder zusammengestellt. Ist auf kryptischen Wegen ins Museum gekommen.&nbsp;<br><br>Herr Seibert: Türstock - Holzrahmen; konserviertes Holz, das ung. 2000 Jahre alt ist.&nbsp;<br><br>Kunstrundgang - Eindrücke der Bergleute werden verarbeitet.&nbsp;<br><br>Allergrösstes Objekt ist das Fördergerüst: alle sehen es, es ist das meistgenutzten Objekt, es kennt jede:r, Symbol einer Stadt, von dem man das Ruhrgebiet überblicken kann. Die Geschichte dessen, was es bedeutet, ein solches Gerüst zum Museum zu transportieren.<br><br>Fr. Stuhl: Der große Meteorit.&nbsp; &nbsp;<br><br>Die gesamte Ausstellung wird durch eine Kinderspur begleitet, in der die Jünsten Dinge entdecken können.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-05 09:34:39 UTC</pubDate>
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         <title>Lieblingsobjekt &quot;Aborteimer&quot; - Scheisskübel</title>
         <author>miriamhoeller</author>
         <link>https://padlet.com/kristlmeyer/6ineszhyop3uhowq/wish/2139410790</link>
         <description><![CDATA[<div>1950er/1960er Jahre<br>Exemplar im Steinkohle-Rundgang: <br><strong>Abortkübel</strong> aus verzinktem Eisenblech mit verschließbarem Deckel, Deckel mit Scharnier, Spannbügel und Hakenverschluss, rechts und links je ein Tragegriffen am Kübel sowie vorne zwei Oberschenkelauflagen, die mit einem bogenförmigen Holz belegt sind. Im Deckel Dichtungsgummi als Geruchsverschluss.<br><br>Alter: 1950er/1960er Jahre<br>Herkunft: k.A.</div><div>Material: Stahlblech, Holz, Gummi<br>Größe: H: 48,5 cm; B: 53,0 cm; L: 54,0 cm;&nbsp;<br>Durchmesser: 41, 7 cm</div><div>Besonderheiten: Originalexponat<br><br>Sanitäreinrichtungen wie Toiletten und Waschräume sucht man unter Tage vergebens und die Bergleute verrichteten ihre Notdurft oft unweit des Arbeitsortes. Bei hoher<br>Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen entstand ein ausgesprochen keimfreundliches Klima. Verschiedene Hautkrankheiten und Hakenwurmepidemien im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert waren die Folge. Später diente der sogenannte Abortkübel als Toilettenersatz.&nbsp;<br>Die verstärkte Nutzung solcher Kübel, die über Tage entleert wurden, sorgte für eine große Verbesserung der Hygiene im Bergbau. Dazu kamen die Einrichtung von Sammelbrausen und penible Vorschriften für die Sauberkeit der Waschkauen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-11 15:57:47 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Lieblingsobjekt: Antiker Türstockausbau (Timber Set)</title>
         <author>thomasseibert</author>
         <link>https://padlet.com/kristlmeyer/6ineszhyop3uhowq/wish/2141987861</link>
         <description><![CDATA[<div>Alter: Antike, ca. 420 v. Chr.<br>Herkunft: Apliki, Zypern<br>Material: Holz&nbsp;<br>Größe: L: 105,0 cm ; B: 14,0 cm; H: 126,0 cm<br>Wie in die Sammlung gekommen: k.A.<br>Wege innerhalb der Sammlung: k.A.<br>Verknüpfung mit Thema Migration: Ggf. Arbeits-/Zwangsmigration zur Zeit des antiken Bergbaus<br>Besonderheiten: Originaler Erhaltungszustand, Durch kupferhaltige Lösungen imprägniert/konserviert<br>Beschädigungen: Keine<br>Was lässt sich am Objekt selbst ablesen: Kein C-Text</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-13 06:09:35 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Lieblingsobjekt: Wurzelstock eines Bärlapp-Gewächses (Carbon-Baum) </title>
         <author>thomasseibert</author>
         <link>https://padlet.com/kristlmeyer/6ineszhyop3uhowq/wish/2142094758</link>
         <description><![CDATA[<div>Alter: ca. 306 Mio. Jahre (Karbon, Moskovium, Westfalium D)<br>Herkunft:<strong> </strong>Piesberg, Osnabrück, Niedersachsen, Deutschland<br>Material: Kohle- und Sedimentschichten (s.u.)<br>Größe:&nbsp; L: 580 cm;&nbsp; B: 543 cm;&nbsp; H: 250 cm&nbsp;<br>Gewicht: 7 t<br>Wie ist es in die Sammlung gekommen: s.u.<br>Wie ist es mit dem Thema Migration verknüpft: Exponatshistorie/ -reise vom Ursprungsort nach Bochum (s.u.)<br>Besonderheiten: Originalexponat (Alter), Großexponat, Vollständige Restauration<br><br>Dieser ca. 306 Millionen Jahre alte Wurzel­stock hat eine bewegte Geschichte.</div><div>Im Karbon wuchs der Baum in einem riesigen Urwald nahe des Äquators. Als der mächtige Stamm einknickte, blieb nur der Wurzelstock erhalten. Die Wurzeln steckten in torfigem Material, aus dem sich im Laufe der Zeit der Kohlenflöz „Zweibänke“ ent­wickelte. Der Wurzelstock wurde durch Sedimente abgedeckt. Eine Inkohlung fand daher nicht statt. In Millionen von Jahren, in denen der damalige Kontinent Pangäa nach Norden wanderte, lagerten sich weitere Kohlen- und Sedimentschichten über dem Fossil ab.<br>Vom Fundort des Wurzelstocks, am Piesberg bei Osnabrück, gelangte das Fossil in Einzelteilen zunächst in das Geologische Museum des Ruhrberg­baus. In den 1970er Jahren kam es in das Deutsche Bergbau-Museum Bochum.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-13 08:09:21 UTC</pubDate>
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         <title>Lieblingsobjekt: Eisenmeteorit</title>
         <author>thomasseibert</author>
         <link>https://padlet.com/kristlmeyer/6ineszhyop3uhowq/wish/2142103863</link>
         <description><![CDATA[<div>Alter: Über hundert Jahre alt (1910)<br>Herkunft/Fundort: Südafrika<br>Größe:&nbsp;<br>Wie ist es in die Sammlung gekommen: k.A.<br>Welche "Wege" hat es innerhalb der Sammlung/des Museums zurück gelegt: k.A.<br>Wie ist es mit dem Thema Migration verknüpft: Kolonialzeit (s.u.), Exponatsreise (Afrika - Deutschland)<br>Besonderheiten: Originalexponat, Größe<br>Beschädigen: Keine<br>Was lässt sich am Objekt selbst ablesen: s.u.<br><br>Asteroiden sind kleine Himmelskörper. Bruchstücke, die in den Anziehungsbereich der Erde geraten, gehen als Meteoriten nieder. Meteoriten bestehen gewöhnlich überwiegend aus Silikat-Mineralien oder einer Eisen-Nickel-Legierung. Der hier ausgestellte Meteorit wurde 1910 in Südafrika gefunden.&nbsp;<br><br>Anm.: Auf der Karteikarte wird als „Fundort“ „Südafrika etwa 1910“ angegeben. Tatsächlich stammt der Meteorit aus der damaligen deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Er dürfte einer der Meteoriten sein, die von Dr. Robert Scheibe, dem damaligen Professor für Mineralogie an der Königlichen Bergakademie zu Berlin, 1909 von der Farm Amalia in der Nähe von Gibeon zusammen mit anderen Stücken nach Berlin gebracht wurde. (Quelle: bergbau-sammlungen.de/de/aktuelles/meteorit-und-mondgestein)<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-13 08:19:39 UTC</pubDate>
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         <title>Lieblingsobjekt: Koffer von Chang Won Ko</title>
         <author>thomasseibert</author>
         <link>https://padlet.com/kristlmeyer/6ineszhyop3uhowq/wish/2142226891</link>
         <description><![CDATA[<div>Alter: 1977<br>Herkunft:<br>Größe: L: 19,0 cm; B: 75,0 cm; H: 57, cm<br>Wie ist es in die Sammlung gekommen: <br>Welche "Wege" innerhalb der Sammlung/Museums:<br>Wie ist es mit Thema Migration verknüpft: Chang Wan Ko kam als südkoreanischer Gastarbeiter nach Deutschland - Arbeitsmigration. Der Koffer<strong> </strong>steht insb. für die 2. Welle der Migration / Gastarbeiter. Leitobjekt für die Ausstellungseinheit.<br>Besonderheit: Originalexponat; Steht sinnbildlich für die enorme Arbeitsmigration aus unzähligen Ländern in die unterschiedlichen Bergbauregionen Deutschlands bzw. Europas.&nbsp;<br>Beschädigungen: Keine<br><br>Chang Won Ko kam im August 1977 als gelernter Bautechniker nach Deutschland. Der 24-jährige Südkoreaner arbeitete auf der Zeche Emil Mayrisch im Aachener Revier als Bergmann. Während seiner dreijährigen Vertragslaufzeit lebte er in einem Ledigenheim. Später wechselte er zu den Mannesmannröhren-Werken.&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-13 10:50:17 UTC</pubDate>
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         <title>Zwangsarbeit</title>
         <author>thomasseibert</author>
         <link>https://padlet.com/kristlmeyer/6ineszhyop3uhowq/wish/2142236871</link>
         <description><![CDATA[<div><strong>Ausschnitt einer Bunkerwand mit Wegehinweis für sowjetische Zwangsarbeiter (um 1942) - </strong>Leihgabe Ruhr Museum, Essen<strong><br><br></strong>Bunker und Schutzräume für Zwangsarbeiter waren selten. Zumeist waren diese Bombenangriffen schutzlos in Lagern oder auf den Werksgeländen ausgeliefert. Die Betonelemente stammen aus einem Bunker des Maschinenbaus 9 der Essener Kruppwerke. Wiederentdeckt wurde die Anlage im Zuge der Bauarbeiten für den Berthold-Beitz-Boulevard. <br><br><em>&gt; Bunkersteine wie dieser mit einer Beschilderung für russische Zwangsarbeiter beleuchten ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte. Während des zweiten Weltkriegs mussten 12 Millionen Menschen in Deutschland Zwangsarbeit verrichten. Darunter zwei Millionen<br>Kriegsgefangene und 700.000 KZ-Häftlinge.<br>Das Ruhrgebiet machte keine Ausnahme. Steinkohle war ein kriegswichtiger Rohstoff, insbesondere bei der Erzeugung von Ersatzstoffen. Sie wurde hydriert und zu Benzin<br>verarbeitet. Zudem entstand aus Kohle der synthetische Kautschuk „Buna“. Die Bedeutung der Kohleproduktion führte zu einem breiten Einsatz von Zwangsarbeitern in der<br>Schwerindustrie. Im Fall eines Luftangriffs durften Zwangsarbeiter nur dann die Bunker nutzen, wenn noch Platz vorhanden war. Ab 1942 war ihnen der Zugang grundsätzlich untersagt. Man geht davon aus, dass allein in einer Stadt wie Essen zwischen 1939 und<br>1945 über 370 Arbeitslager existierten.</em><br><br>Weitere Beispiele:<br>- Karte der Zwangsarbeiterlager in Bochum&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-13 11:03:46 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/kristlmeyer/6ineszhyop3uhowq/wish/2142236871</guid>
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         <title>Migration 2 - Bildwörterbücher für ausländische Bergmänner </title>
         <author>thomasseibert</author>
         <link>https://padlet.com/kristlmeyer/6ineszhyop3uhowq/wish/2142476185</link>
         <description><![CDATA[<div>Bildwörterbücher (untersch. Sprachen: Italienisch, Russisch etc.):<br><br>Die deutschen Kumpel verweigerten anfangs die Zusammenarbeit unter Tage mit Fremd- und Zwangsarbeitern, mit denen sie sich aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse nicht verständigen konnten. Missverständnisse konnten fatale Folgen haben. Da die zusätzlichen Arbeitskräfte zur Aufrechterhaltung der Produktion benötigt wurden, gab der Bergbauverein diese Übersetzungshilfen heraus.&nbsp;<br><br>Schwerpunkt auf Begrifflichkeiten, bei denen es um den Arbeitsablauf geht.&nbsp;<br>"1962 und undatiert. 1960 und 1961 schloss die Bundesregierung Anwerbeabkommen mit Griechenland und der Türkei. Diese „Gastarbeiter“ erhielten häufig nur eine kurze Einweisung, bevor sie unter Tage eingesetzt wurden. Sie sprachen kein Deutsch und hatten meistens noch nie im Bergbau gearbeitet. Damit Vorgesetzte und Kollegen Hilfe und Anweisungen geben konnten, verteilten die Zechen Bildwörterbücher mit den wichtigsten Grundbegriffen des Bergbaus. "</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-04-13 14:23:09 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/kristlmeyer/6ineszhyop3uhowq/wish/2142476185</guid>
      </item>
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