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      <title>Mann oder Bär? by Joshua Soetebeer</title>
      <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4</link>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-12-08 12:52:27 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2025-03-18 07:58:49 UTC</lastBuildDate>
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         <title>Thomas Gottschalk - Kommentar </title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3251219741</link>
         <description><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr gab es (mindestens) 2 Kontroversen um Thomas Gottschalk. Die erste handelt vom Anfassen von Frauen in der Kult-Sendung „Wetten, dass..?“ in der er wiederholt weiblichen Gästen körperlich sehr nahe kommt. Oft sieht man als Zuschauer:in das Unbehagen bei den Frauen. </p><p>Gottschalk selber sagt, er habe die Frauen „dienstlich angefasst“. </p><p>Es entstand eine Moraldebatte, in der sich Gottschalk als Opfer woker medialer Macht sieht, die Männer wie ihm verbieten möchte, was er eben so tut. </p><p><br/></p><p>Die andere Kontroverse befasst sich mit einem Auszug aus seinem Buch „Herbstblond“ von 2015, in dem er beschreibt, wie er seinem Sohn „unbeherrscht eine knallte“, als dieser 3 Kugeln Eis fallen lies. Im Anschluss inszenierte er sich als Opfer, als ein Außenstehender dies filmte und drohte, es an die Presse weiterzuleiten. </p><p>Im Nächsten Satz wird erzählt, wie Gottschalks anderer Sohn sich im Plattenladen „eine fängt“.</p><p><br/></p><p>Beides ist viele Jahre her und vermutlich im Zuge der Promotour seines neuen Buches ausgegraben worden (jede Promo ist gute Promo). Die Kontroversen zeichnen trotzdem ein aktuelles Bild um die Diskussion (sexueller) Gewalt gegen Frauen und Kinder.</p><p><br/></p><p>Während es kaum Stimmen gibt, die das Schlagen seiner Söhne gutheißen und ihn dafür in der Öffentlichkeit verteidigen, ist es beim Anfassen von Frauen anders: Darüber kann gestritten werden. Besonders über das Verhalten der Frauen, ihrer Kleiderwahl, und ob diese nicht ungefragtes Anfassen provozierten. </p><p><br/></p><p>In der Debatte um Gewalt gegen Frauen und die Struktur dahinter, ist die Gesellschaft noch lange nicht an dem Punkt, an dem wir vor gut 20 Jahren bei Kindern angekommen sind. </p><p>Auch deswegen ist die Sensibilisierung bei Gewalt gegenüber Kindern (zum Glück) stark gestiegen. </p><p>Doch diese Kinder werden erwachsen, und etwa die Hälfte von ihnen sind Frauen… </p><p><br/></p><p>Ich erlaube mir, hier keine Quellen anzugeben, da die meisten in reißerischen Artikeln in unseriösen Zeitschriften, Kommentaren im Spiegel und Kommentarspalten sozialer Medien zu finden sind. </p><p>So unseriös die Quellen auch sind, die Debatte ist dennoch sehr real und aktuell. </p><p>Wer mag kann sich im WWW ins Fremdscham-Rabbithole Gottschalk stürzen </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-08 13:32:17 UTC</pubDate>
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         <title>Verhütung</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3251220468</link>
         <description><![CDATA[<p> </p><p>Für Männer gibt es folgende Verhütungsmethoden: </p><p>Kondom, Vasektomie, Coitus interruptus,  Fruchtbarkeitsbewusstsein. </p><p><br/></p><p>Verhütung ist Frauensache. Hier eine Auswahl an Verhütungsmethoden: </p><p><br/></p><p>Sterilisation</p><p><br/></p><p><strong>Hormonelle Verhütungsmethoden</strong>: Antibabypille, Hormonspirale,  Hormonimplantate, Hormonpflaster, 3 Monatsspritze, Verhütungsring, Pille danach</p><p><br/></p><p><strong>Mechanische Verhütungsmethoden</strong>:</p><p>Kupferspirale, Kupferkette, Kupferball, Diaphragma,  Partiokappe,  Frauenkondom (Femidom) und ein <strong>Chemisches: </strong>Spermizide </p><p><br/></p><p><strong>Natürliche Verhütungsmethoden</strong>: </p><p>Temperaturmethode, Zervixschleimmethode, Kalendermethode,  Symptothermale-Methode, Laktationsamenorrhö-Methode </p><p><br/></p><p>Warum gibt es keine Pille für den Mann? </p><p>Die erste Anti-Baby-Pille wurde 1960 zugelassen. </p><p>Es wurden wenige verschiedene Möglichkeiten getestet, die Männern alternative selbstbestimmte Verhütungsmethoden ermöglichen sollten. Es wurden Experimente mit Pflanzenstoffen, Hormonspritzen und Pillen gemacht, die meisten davon wurden wegen mangelndem Interesse der Pharmakonzerne und potentiellen Kunden eingestellt, vor allem die Hormonmethoden wegen der Nebenwirkungen. Diese waren im Vergleich zu den hormonellen Verhütungsmethoden für Frauen eher gering. </p><p>65 Jahre nach Einführung der ersten ernstzunehmenden pharmazeutischen Verhütungsmethode für Frauen gibt es bis heute kein vergleichbares Produkt für Männer. Es bleibt die Wahl zwischen Sack durch ✂️ oder Sack drüber. </p><p>Die Verantwortung für Verhütung beim Sex müssen vor allem Frauen übernehmen. Zudem greifen patriarchal geprägte Länder per Gesetz in den Uterus der Frau ein, Schwangerschaftsabbrüche sind strafbar. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-08 13:33:17 UTC</pubDate>
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         <title>Abtreibungen</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3251220530</link>
         <description><![CDATA[<p>Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland grundsätzlich für alle Beteiligten illegal.</p><p>Das heißt der Staat entzieht jeder Frau das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung. </p><p><br/></p><p>In Ausnahmefällen, wie dem Schutz des Lebens der Mutter, nach Vergewaltigung und nach Beratung bis zur 12. Schwangerschaftswoche können Abbrüche straffrei vorgenommen werden. Das ist in Paragraph 218, Strafgesetzbuch geregelt, kurz hinter den Paragraphen für Mord und Totschlag. Seit 153 Jahren, also der Gründung des Kaiserreichs, steht er im Strafgesetzbuch. Nach 1989 wurde er leicht verändert, für Frauen aus dem Westen bedeutete das eine leichte Verbesserung, für Frauen aus der DDR, in der das Recht auf Abtreibung wesentlich liberaler und fortschrittlicher war, eine wesentliche Verschärfung.</p><p>Der Paragraph schränkt das Recht auf körperliche Selbstbestimmung extrem ein.</p><p>Eine Reform des Gesetzes ist im Februar 2025 wegen konservativen und rechten Mehrheiten gescheitert, obwohl Umfragen bestätigen, dass gut 80% der Bevölkerung einer Reform zustimmt.</p><p><br/></p><p>Zum international anerkannten Grundrecht von Frauen gehört, dass sie selbst entscheiden, ob und wann sie Kinder bekommen wollen. </p><p>Im Gegensatz dazu steht, dass Ärzt:innen bis 2021 laut Gesetz keine „Werbung“ für Schwangerschaftsabbrüche machen durften. Werbung heißt in diesem Sinne, dass Praxen und Krankenhäuser auf ihrer Website keine Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen veröffentlichen durften. </p><p>Für ungewollt Schwangere ist die Informationsbeschaffung nicht nur deswegen ein Problem, oft haben Frauen Angst vor sozialer Ächtung. Vor Einrichtungen, die Abbrüche anbieten, kommt es zu Gehwegbelästigungen, bei denen Aktivist:innen die oft emotional stark belasteten Schwangeren mit Bildern von zerstückelten Föten und Beleidigungen davon abhalten wollen, den Abbruch durchzuführen. </p><p>Auch, aber nicht allein deswegen bieten immer weniger Ärzt:innen Abbrüche an, der Ruf ist einfach zu schlecht. </p><p>Jedes Jahr gibt es rund 100.000 Abbrüche, es gibt jedoch nur 1100 durchführende Stellen. Das ist eine Halbierung seit 2003.</p><p>Oft müssen ungewollt Schwangere über 100 km weit fahren und bei mehreren Stellen Termine suchen, eine psychische Belastung bei einer sowieso extrem schweren Entscheidung.</p><p><br/></p><p>Die Gründe für Entscheidungen, die Schwangerschaft abzubrechen sind nie leicht und können viele Gründe haben. </p><p>Nach Sexualverbrechen und bei gesundheitlicher Gefahr werden Abbrüche von Krankenkassen übernommen. </p><p>Vor allem Frauen stehen auf dem Arbeitsmarkt unter Druck, oft bedeutet Erwerbslosigkeit Armut - unter anderem kann Schwangerschaft dazu führen. Aus Angst vor finanziellen Unsicherheiten brechen vor allem alleinstehende Frauen ihre Schwangerschaft ab. </p><p>Und auch sonst gibt es zum Thema Schwangerschaft große Hürden. Die Hebammenbetreuung muss verbessert und finanziert werden, es gibt keinen kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln (zumindest für Geringverdienende ist das existentiell und ein häufiger Grund für ungewollte Schwangerschaft).</p><p>Zudem stimmten konservative, inklusive Friedrich Merz noch 1996 gegen ein Gesetz zur Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe.</p><p> </p><p>Frankreich hat jüngst das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in die Verfassung aufgenommen, in Kanada ist es seit 1988 komplett straffrei und kostenlos, ungeachtet der Schwangerschaftswoche. </p><p>Denn dort sind die Mythen über kleine wehrlose Wesen, die besonderen Schutz genießen sollten ausgeräumt, Föten werden gesetzlich bis zur Geburt nicht als Rechtssubjekt, sondern „nur“ als Körperteil gewertet. </p><p>Auch die frauenverachtende Fantasie, dass bei Legalisierung Frauen plötzlich im 8. Schwangerschaftsmonat noch abtreiben, wird dort nicht bestätigt. </p><p>Folgende Regeln gelten: </p><p>Eine Frau zur Austragung einer ungewollten Schwangerschaft zu zwingen, ist ein schwerwiegender Eingriff in den Körper der Frau.</p><p>Die meisten Abbrüche passieren in den ersten paar Wochen, das führt zu einer sehr geringen Zahl an Komplikationen und gesundheitlichen Risiken, Kanada hat die niedrigste Müttersterblichkeitsrate der Welt.</p><p>Auch die Rate der Abtreibungen ist verhältnismäßig gering, in den USA wird 3 mal häufiger abgebrochen, unter oft unwürdigen Umständen wegen der Illegalität.</p><p>Frauen dürfen nur bis zum 5./6. Monat selbst entscheiden, ob sie abtreiben möchten. Danach ist der Fötus lebensfähig und der Wunsch wird nur noch in Extremfällen gewährt. </p><p><br/></p><p>Wir sehen: mit Aufklärung, Straffreiheit und Finanzierung wird nicht nur die gesundheitliche und freiheitliche Situation bei Schwangerschaftsabbrüchen deutlich gestärkt, es wird auch weniger abgebrochen. </p><p>Um das Stigma und die soziale Ächtung, mit oft folgenden psychischen Belastungen und gesundheitlichen Problemen durch die einhergehende Situation von Abbrüchen zu verbessern, ist es zwingend notwendig, den Körper der Frau nicht gesetzlich zu illegalisieren, sondern aufzuklären und Sicherheit zu schaffen. </p><p>Jeder Mensch hat das Recht, über seinen eigenen Körper zu entscheiden - außer Schwangere?Schwangerschaftsabbrüche müssen legal und Teil der Gesundheitsversorgung sein - und nicht im Strafgesetzbuch geregelt sein. </p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-08 13:33:24 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Kriegswaffe sexualisierte Gewalt</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3251221410</link>
         <description><![CDATA[<p>Sexuelle Gewalt ist nicht nur Ausdruck systematischer, männlicher Machtdemonstration und Besitzdenkens, in Kriegen und Konflikten ist sexuelle Gewalt eine Waffe. </p><p>Sie wird eingesetzt, um Gemeinschaften und Gruppen ethnischer Zugehörigkeiten zu terrorisieren, zu brechen, zu traumatisieren und Hoffnungslosigkeit zu erzeugen. </p><p>Diese Form von Kriegswaffe führt zu starken, langfristigen Folgen für Überlebende.</p><p><br/></p><p>Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt in kriegerischen Auseinandersetzungen sind Kriegsverbrechen, können als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid eingestuft werden. </p><p>In einigen Kriegskonflikten wurden bis zu 70% der Frauen Opfer sexualisierter Gewalt.</p><p>Während des Völkermords in Ruanda (1994) wurden über 500.000 Frauen vergewaltigt, im Bosnien Krieg (1992-95) 50.000.</p><p><br/></p><p>90% der Täter bleiben straflos.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-08 13:34:43 UTC</pubDate>
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         <title>Misogynie</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3251243402</link>
         <description><![CDATA[<p>Misogynie bezeichnet die Abneigung, Verachtung oder den Hass gegenüber Frauen und/oder allem, was als weiblich angesehen wird. Sie äußert sich in unterschiedlichen Formen, darunter offene Feindseligkeit, Abwertung, Diskriminierung, Gewalt sowie tief verwurzelte gesellschaftliche Strukturen, die Frauen systematisch benachteiligen. Misogynie kann individuell, kulturell oder institutionell verankert sein und zeigt sich beispielsweise in sexistischen Gesetzen, geschlechtsspezifischer Gewalt oder der Geringschätzung weiblicher Leistungen und Perspektiven. </p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-08 14:05:57 UTC</pubDate>
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         <title>Afghanistan</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3251259886</link>
         <description><![CDATA[<p>In Afghanistan regieren seit 2021 de facto die Taliban. </p><p>Sie folgen einer Auslegung der Sharia, die von der Sittenpolizei umgesetzt wird.</p><p>Seitdem werden fast täglich neue Gesetze erlassen, die die Rechte von Frauen und Minderheiten einschränken, massiv beschneiden und angreifen - es ist mittlerweile leichter aufzuzählen welche Rechte sie noch haben, als welche ihnen genommen wurden. </p><p>Einige Beispiele: </p><p>Frauen dürfen in der Öffentlichkeit nicht mehr:</p><p>Ihr Gesicht und andere Teile des Körper zeigen.</p><p>Sprechen (die Stimme ist intim).</p><p>Ohne männliche Begleitung das Haus verlassen.</p><p>Treffen mit nichtverwandten Männern.</p><p>Keine Fenster an „typischen” Arbeitsplätzen von Frauen (z.B. Küche).</p><p><br/></p><p>Homosexualität und Ehebruch stehen unter Strafe.</p><p><br/></p><p>Strafen bei Missachtung  können u.a.  Steinigung und Auspeitschen sein.</p><p><br/></p><p>Frauen und Mädchen werden grundlegende Menschenrechte genommen. Bildung, gesundheitliche Versorgung, Selbstbestimmung. Sie werden unsichtbar gemacht, sie sind nicht mehr als der Besitz ihrer Männer und Väter.</p><p><br/></p><p>Die Weltgemeinschaft sieht zu, 2024 wurde aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben. </p><p>Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sieht den SDG- Trend für Afghanistan beim Thema „Geschlechtergleichheit“ als „leichte Verbesserung“ - kein Witz. Einzusehen am Ende der Seite in den Quellen.</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-08 14:28:37 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Gisèle Pelicot „Die Scham muss die Seiten wechseln“</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3251260862</link>
         <description><![CDATA[<p>Gisèle Pelicot hat in den vergangenen  Jahren einen bemerkenswerten Kampf um die Aufmerksamkeit für sexuelle Gewalt gegen Frauen in der Gesellschaft geführt. </p><p><br></p><p>Über 10 Jahre wurde sie von ihrem damaligen Ehemann Dominique Pelicot betäubt und vergewaltigt und über 80 anderen Männern aus der weiteren Nachbarschaft über 200 mal zur Vergewaltigung angeboten. </p><p><br></p><p>Der Prozess richtete sich gegen über 50 identifizierte Vergewaltiger und vor allem ihren Ehemann, alle wurden aufgrund der guten Dokumentation der Taten durch  Dominique Pelicot schuldig gesprochen. </p><p><br></p><p>Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Schwere der Taten und das <strong>Raster</strong> der Täter, denn: <strong>es gibt keins</strong>. </p><p><br></p><p>Erschreckend ist, wer die <strong>Täter</strong> sind. Sie kommen aus <strong>allen Schichten</strong> der französischen Gesellschaft, sind zwischen 26 und 74 Jahren alt. Sie sind Väter, Ehemänner, Großväter, bekannte und fremde Männer.</p><p>Manager, Arbeitslose, Feuerwehrmänner, Techniker, Rentner, Selbstständige, Arbeitslose… eine <strong>soziale Einordnung</strong> ist nicht möglich.<strong> Nicht die Herkunft, Religion, Ethnie, Vorstrafen oder politische Anschauung ist hier relevant</strong>. Das einzige, was alle gemeinsam haben: <strong>Alle sind Männer.</strong> Alle sind ein <strong>Herr Jedermann. </strong></p><p>Und einige haben in ihrer Kindheit und Jugend selbst sexuelle Gewalt erlebt. </p><p><br></p><p>Die Taten wurden unter anderem über eine Chat-Plattform organisiert, über die über 23.000 weitere Taten begangen und geteilt wurden. Täter teilten dort unter anderem Bildmaterial und Wissen über z.B. die Zusammensetzung von Medikamenten, um ihnen nahestehende Frauen unwissentlich missbrauchen zu können. </p><p>Die Plattform wurde geschlossen, ein Server befand sich in Deutschland, und die Betreiber wurden angeklagt.</p><p><br></p><p>Oft ist die Beweislage bei Vergewaltigungen dünn, und selbst wenn nicht, kommt es in unzähligen Fällen zur Täter - Opfer - Umkehr, sodass Freispruch auf Freispruch erfolgt. </p><p><br></p><p>Zu oft werden Frauen nach sexuellen Staftaten vorgeführt, gedemütigt, retraumatisiert. Viele Straftaten werden allein deswegen gar nicht zur Anzeige gebracht. Die Wahrscheinlichkeit auf eine erfolgreiche Verurteilung liegt bei weniger als 8%.</p><p><br></p><p>Politik und Justiz versagen grundlegend, sind nicht bereit, Frauen vor Gewalt zu schützen, sondern die Täter.</p><p><br></p><p>Gisèle Pelicot hat mit ihrem Kampf im Prozess und ihrem mutigen Auftreten in der Öffentlichkeit vielen Frauen Hoffnung und eine Stimme gegeben, die ähnliches erfahren aber nie Gerechtigkeit erlebt haben. <strong>Die Scham muss die Seiten wechseln! </strong></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-08 14:30:13 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Hamas Massaker, 7. Oktober 2024</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3251261897</link>
         <description><![CDATA[<p>Dieser Tag beschreibt den Anfang des wohl meist diskutierten Krieges unserer Zeit.</p><p>Terroristen der radikal-islamistischen Hamas, des Islamischen Dschihads in Palästina, Zivilisten, und Mitarbeitende der UNRWA (Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Geflüchtete) überfielen Kibbuze, Ortschaften und das Nova- Musikfestival nahe der Grenze zum Gaza-Streifen. </p><p>Bei dem folgenden Massaker mit dem Ziel, den Beginn des Endes Israels einzuleiten, wurden 1200 Menschen ermordet und 250 Geiseln nach Gaza verschleppt, darunter mindestens 12 deutsche Staatsangehörige.</p><p>Die Terroristen filmten teils mit Smartphones und Bodycams die Angriffe um sie in sozialen Netzwerken zu verbreiten. </p><p>Auch Opfer des Massakers filmten die Geschehnisse. Der Anschlag ist bestens dokumentiert.</p><p><br/></p><p>Der Terror beschränkte sich jedoch nicht auf töten und Geiseln nehmen. </p><p>Viele Menschen, Frauen und Männer, wurden Opfer sexueller Übergriffe. Es fanden Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen an entlegeneren Orten, in Häusern und auch auf dem Parkplatz des Festivalgeländes statt.</p><p>Weibliche Geiseln wurden ausgezogen und nackt zur Schau gestellt, viele wurden während ihrer Geiselhaft sexuell missbraucht, Betroffene berichten davon, dass sie wie Puppen behandelt wurden. </p><p>Einige der noch verbliebenen Geiseln in der Hand der Hamas sind vermutlich schwanger.</p><p>Viele Frauen wurden vergewaltigt und anschließend getötet, um „ihnen die Seele zu nehmen“, bevor sie starben. Sie wurden an Genitalien und Intimbereichen verstümmelt, ihre Leichen missbraucht. </p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-08 14:31:39 UTC</pubDate>
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         <title>Begriff „Femizid“</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3273484753</link>
         <description><![CDATA[<p>Ein Femizid ist die Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist. Häufig spielt hier ein durch diese bloße Tatsache vermeintlich bestehender Besitzanspruch eine große Rolle. </p><p><br/></p><p>Femizide unterscheiden sich von anderer tödlicher Gewalt, da sie durch unterschiedliche Geschlechterverhältnisse motiviert sind.</p><p>Die Gefahr ist während einer Trennungssituation besonders hoch.</p><p>Männliches Machtverständnis, Dominanzverhalten und Durchsetzung von Besitzansprüchen - durch Gewalt, motiviert durch vorherrschende patriarchale Strukturen. </p><p><br/></p><p>Der Femizid bildet dabei die Spitze eines weiten Spektrums an Gewalt gegen Frauen, weil sie Frauen sind. </p><p><br/></p><p>Männer erleben solche Formen von Gewalt in Partnerschaften in seltensten Fällen. </p><p><br/></p><p>Femizide werden häufig als Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt, nicht als Mord. Stichwort „Beziehungsdrama“, wie es dann häufig in der Berichterstattung heißt. Das liegt an fehlendenden rechtlichen Rahmenbedingungen und der Sympathie von Richtern. </p><p>Verletzter Stolz, Misogynie oder gekränkte Männlichkeit (Eifersucht) werden meist nicht als Motiv gesehen. </p><p>Ähnlich wie bei Vergewaltigungen wird explizit Augenmerk auf das Verhalten der Frau gelegt. Dabei dürfen wir nicht vergessen: KEIN Verhalten rechtfertigt Mord.</p><p><br/></p>]]></description>
         <pubDate>2024-12-29 20:16:49 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3273484753</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Statistiken</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3273485697</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Tödliche Gewalt</strong></p><ul><li><p>2022 wurden in Deutschland <strong>133</strong> Frauen Opfer von tödlicher <strong>Partnerschaftsgewalt </strong>(19 männliche Opfer) </p></li></ul><p><br></p><ul><li><p>2023 wurden <strong>938</strong> Frauen und Mädchen Opfer versuchter oder vollendeter Tötungsdelikte (fast 3 jeden Tag)</p></li><li><p><strong>360</strong> Mädchen und Frauen wurden getötet (beinahe jeden Tag)</p></li></ul><p><br></p><ul><li><p>2023 weltweit 85.000 Femizide </p></li></ul><p>        60% davon im Familiären Umfeld</p><p> Alle 3 Minuten erfahren Frauen und Mädchen Gewalt zuhause</p><p><br></p><p><strong>Körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt</strong> </p><ul><li><p>40% der Frauen in Deutschland haben seit ihrem 16. Lebensjahr körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erlebt.</p></li></ul><p><br></p><ul><li><p>42% der Frauen waren von psychischer Gewalt betroffen.</p></li></ul><p><br></p><ul><li><p>Jede vierte Frau hat Gewalt durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner erlebt.</p></li></ul><p><br></p><ul><li><p>60% der Frauen in Deutschland haben sexuelle Belästigung erlebt.</p></li></ul><p><br></p><ul><li><p>24% haben seit ihrem 15. Lebensjahr Stalking erfahren.</p></li></ul><p><br></p><ul><li><p>2020 wurden der Polizei 14.000 Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern bekannt. Die Dunkelziffer in diesem Bereich ist hoch.</p></li></ul><p><br></p><ul><li><p>Frauen mit Behinderungen erleben fast doppelt so häufig körperliche Gewalt wie nichtbehinderte Frauen; 3 von 5 Befragten berichteten davon.</p></li></ul><p><br></p><ul><li><p>70-90% der in Einrichtungen der Behindertenhilfe lebenden Frauen gaben Erfahrungen psychischer Gewalt an.</p></li></ul><p><br></p><p><strong>Anzeigen und Verurteilungen</strong> </p><ul><li><p>Jährlich werden etwa 8.000 Vergewaltigungen angezeigt. Studien schätzen, dass nur zwischen 5% und 15% der erlebten Vergewaltigungen zur Anzeige gebracht werden.</p></li></ul><p><br></p><ul><li><p>2012 führten nur 8,4% der Anzeigen wegen Vergewaltigung zu einer Verurteilung des Täters.</p></li><li><p>2018 nur 8%</p></li><li><p>Jährlich steigt die Zahl der Anzeigen wegen Sexualdelikten</p></li></ul>]]></description>
         <pubDate>2024-12-29 20:21:20 UTC</pubDate>
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         <title>Statistiken, Femizide</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3273508732</link>
         <description><![CDATA[<p><br></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.tagesschau.de/inland/gewalt-frauen-tag-100.html"><sup>https://www.tagesschau.de/inland/gewalt-frauen-tag-100.html</sup></a></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2024/11/lagebild-gewalt-gg-frauen.html"><sup>https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2024/11/lagebild-gewalt-gg-frauen.html</sup></a></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/haeusliche-und-sexualiserte-gewalt/hintergrundinformationen/femizide"><sup>https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/haeusliche-und-sexualiserte-gewalt/hintergrundinformationen/femizide</sup></a></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://unwomen.de/gewalt-gegen-frauen-in-deutschland/"><sup>https://unwomen.de/gewalt-gegen-frauen-in-deutschland/</sup></a></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-29 22:00:09 UTC</pubDate>
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         <title>Gesundheit/sSystem</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <description><![CDATA[<p>Immer noch ist vielen Ärzt:innen der Frauenkörper recht unbekannt. </p><p>Wenn Frauen mit Schmerzen in die Rettungsstelle eines Krankenhauses kommen, warten sie durchschnittlich 30 Min. länger auf Hilfe als Männer.</p><p>Bei gleicher Schmerzstärke werden weniger/leichtere Schmerzmittel verschrieben als an Männer.</p><p>Ihre Schmerzen werden häufiger als psychosomatisch klassifiziert.</p><p>In lebensbedrohlichen Situationen werden Frauen weniger häufig reanimiert. </p><p><br/></p><p>Im Kindesalter sind Mädchen im Schnitt körperlich und geistig wesentlich gesünder als Jungen. Sie ernähren sich gesünder, verletzen sich weniger oft, führen häufiger qualitativ hochwertige Beziehungen. </p><p>Im Jugendalter kehrt sich das Verhältnis um. Rollenbilder und Erwartungshaltungen werden zu gesundheitlicher Belastung. </p><p>Junge Frauen leiden häufiger an Esstörungen, Depressionen und Stress.</p><p>Der Körper einer Frau steht unter ständiger Beurteilung. </p><p>47% der Frauen sind übergewichtig, der Wert liegt unter dem Durchschnitt. </p><p>39% der Frauen mit Normalgewicht hält sich für zu dick. Daraus können psychische und körperliche Schäden entstehen. Durch patriarchal gesellschaftlich etablierte und medienvermittelte Schönheitsideale kommt es zur Negativbewertung des eigenen Körpers. Daraus kann der Wunsch entstehen, aus übermäßigem Sport, Diäten oder fasten Gewicht zu verlieren. Das Resultat daraus sind häufig Essstörungen. </p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-04 09:12:05 UTC</pubDate>
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         <title>Ökonomie und Teilhabe</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3314964268</link>
         <description><![CDATA[<p>Im Arbeitsleben hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einiges getan. Die Gesellschaft hat sich vom Alleinverdienermodell (Typisch: Mann arbeitet bezahlt im Job, Frau unbezahlt zuhause, übernimmt Erziehung d. Kinder…) gewandelt zu einer scheinbar liberaleren Arbeitsverteilung. </p><p>Das würde auch gar nicht anders gehen, alleinverdienend ist es für die meisten kaum möglich, mehr als sich selbst, geschweige denn eine ganze Familie finanziell zu versorgen. </p><p>Heute ist selbstverständlich, dass Frauen genau so arbeiten, sich bilden und in allen gesellschaftlichen Bereichen gleichberechtigt teilnehmen. Oder?</p><p>Fast 75% der Führungspositionen in Unternehmen sind von Männern besetzt.</p><p>Zwischen 25-35% der Abgeordneten in Stadträten, Landtagen und auf Bundesebene sind Frauen, auf Bundesebene ist die Quote höher als in Rathäusern.</p><p>Fast 75% der hauptberuflichen Professuren an Universitäten sind von Männern besetzt.</p><p>Gleichzeitig haben Frauen eine wesentlich höhere Quote bei der Studienberechtigung- Frauen haben häufiger einen Schulabschluss und dieser fällt im Schnitt besser aus. </p><p><br/></p><p>Frauen verdienen weniger bei gleicher Arbeit. Der Gender Pay Gap zeigt, dass Frauen durchschnittlich 16% weniger pro Stunde verdienen als Männer. </p><p>Das liegt an verschiedenen Faktoren:</p><p>Frauen kommen seltener in gut bezahlte Führungspositionen, bekommen bei gleicher Qualifikation weniger Geld für gleiche Arbeit und Frauen nehmen prozentual weniger am Erwerbsmarkt teil. </p><p>Durch Mutterschutz und Elternzeit pausieren Frauen häufiger ihre Erwerbstätigkeit als Männer, das wirkt sich auf die Lohnstufen aus. </p><p>Frauen wird weniger häufig ein unbefristeter Vertrag angeboten, mehr als 50% arbeiten in Teilzeit. Zum Vergleich: Männer arbeiten nur zu 15% in Teilzeit. </p><p>Auch das liegt an verschiedenen Faktoren. </p><p>Frauen sind hauptverantwortlich für unbezahlte Sorgearbeit der Kinder, pflegebedürftiger Angehöriger und kümmern sich um den Haushalt. Das ist Arbeit, die Zeit und Energie fordert, ohne die unsere gesamte Gesellschaftsstruktur zusammenbrechen würde und Arbeit, die nicht bezahlt wird. </p><p>Dabei werden die Bilder der 60er Jahre wieder deutlich, in denen der arbeitende Mann das Geld nach Hause bringt und die Hausfrau sich um Heim und Kinder kümmert. Heute mit dem großen Unterschied, dass sie zusätzlich noch mindestens Teilzeit arbeitet - also eine Mehrbelastung. </p><p><br/></p><p>Das führt zu gravierenden Problemen. </p><p>53% der arbeitenden Frauen haben keine langfristige Existenzsicherung, sie sind für Phasen, in denen sie nicht arbeiten können wegen Arbeitsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit oder Ruhestand nicht ausreichend abgesichert.</p><p>Das Risiko für Armut und Altersarmut ist wesentlich höher als bei Männern. </p><p><br/></p><p>Das erzeugt einen Effekt, durch den viele Frauen immer noch finanziell an Partner:innen gebunden sind - ein Machtgefälle. </p><p><br/></p><p>Bleibt das Reformtempo auf dem derzeitigen Kurs, sind Frauen und Männer in gesellschaftlicher Teilhabe und Ökonomischen Verhältnissen in 217 Jahren gleichberechtigt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-04 09:13:30 UTC</pubDate>
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         <title>Täter</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3314992609</link>
         <description><![CDATA[<p>In <strong>99%</strong> der Fälle von sexualisierter Gewalt ist der <strong>Täter ein Mann</strong>. Unabhängig davon, ob Gewalt gegen Frauen oder andere Männer ausgeübt wird.</p><p><br/></p><p>80-90% der sexualisierten Gewalt gegen Kinder geht von Männern, 10-20% von Frauen aus. </p><p><br/></p><p>Ein Täterbild gibt es nicht. </p><p><strong>Täter</strong>:innen kommen aus <strong>allen gesellschaftlichen Schichten und Berufsgruppen</strong>. Die wenigsten sind psychopathologisch auffällig.</p><p><br/></p><p>Die <strong>meisten Übergriffe</strong> finden dort statt, wo sich die Opfer sicher fühlen - <strong>zuhause oder im familiären Umfeld</strong>.</p><p>Täter sind i.d.R. (Ex-)Partner, Väter, Brüder. </p><p><br/></p><p>Wegen des nahen Verhältnisses zu Tätern ist es oft schwer, darüber zu sprechen oder Gewalt überhaupt selbst als solche zu erkennen. </p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-04 09:36:51 UTC</pubDate>
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         <title>Gewalt gegen Frauen</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3315117657</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Erscheinungsformen:</strong></p><p>Gewalt gegen Frauen umfasst nicht nur <strong>körperliche Übergriffe</strong>, sondern auch <strong>psychische</strong>, <strong>sexuelle</strong> und <strong>digitale</strong> Gewalt.</p><p><br/></p><p><strong>Gesellschaftliche Verankerung, strukturelle Gewalt:</strong></p><p>Solche Gewalt ist tief in <strong>gesellschaftlichen Strukturen verwurzelt</strong> und wird oft durch <strong>traditionelle Geschlechterrollen</strong> und <strong>Machtverhältnisse</strong> begünstigt.</p><p>Gewalt gegen Frauen ist eingebettet in Institutionen, das Gesundheitssystem, Bildungs -und Arbeitssystem, was zu Einschränkungen ihrer Lebensentwürfe führt. </p><p><br/></p><p><strong>Diskriminierung und Mehrfachdiskriminierung</strong>: </p><p>Frauen erleben Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht, aber auch in Kombination mit anderen Faktoren wie Rassismus, Behindertenfeindlichkeit oder Homo- und Trans*feindlichkeit, sowohl im öffentlichen Raum als auch in Institutionen. Hierbei spricht man dann von Mehrfachdiskriminierung. </p><p><br/></p><p><strong>Einschränkung der persönlichen Freiheit</strong>:</p><p>Frauen fühlen sich oft gezwungen, bestimmte Orte oder Situationen zu meiden, um Belästigungen oder Bedrohungen zu entgehen, was ihre Bewegungsfreiheit und Lebensgestaltung beeinträchtigt.</p><p><br/></p><p><br/></p><p><strong>Alltagssexismus:</strong></p><p>Alltägliche <strong>sexistische Handlungen</strong> und <strong>Bemerkungen</strong> tragen zur <strong>Normalisierung von Gewalt</strong> bei und schaffen ein Umfeld, in dem <strong>Übergriffe toleriert</strong> werden.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-04 11:20:41 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2025-02-04 11:33:10 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <pubDate>2025-02-04 11:33:39 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <pubDate>2025-02-04 11:34:14 UTC</pubDate>
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         <title>Gisele Pelicot</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <pubDate>2025-02-10 15:39:14 UTC</pubDate>
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         <title>Gisele Pelicot</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://www.tagesschau.de/ausland/europa/pelicot-urteil-vergewaltigungsprozess-100.html" />
         <pubDate>2025-02-10 15:40:52 UTC</pubDate>
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         <title>Justiz München</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <description><![CDATA[<p>Im Dezember 2024 wurde in München ein 28 jähriger Feuerwehrmann der Vergewaltigung schuldig gesprochen, er hatte gestanden. </p><p>Das Urteil der Richterin Renate Partin:</p><p> 11 Monate auf Bewährung. </p><p>Die Begründung für die milde Strafe:</p><p>Man wolle den Täter nicht so hart bestrafen, da er ab einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten seinen Beamtenstatus verliere, „das wäre eine sehr große Härte“. </p><p><br></p><p>Das Urteil spricht für sich.</p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-10 15:57:40 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Justiz München</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/feuerwehr-vergewaltigung-muenchen-umland-lux.Egnf8md4hj7sPH5FGWPwqh" />
         <pubDate>2025-02-10 15:58:06 UTC</pubDate>
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         <title>WARNUNG!</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Der folgende Inhalt behandelt das Thema sexuelle Übergriffe und Gewalt. Diese Thematik kann belastend oder retraumatisierend wirken. Bitte achte auf deine eigenen Grenzen und entscheide selbst, ob du den Inhalt konsumieren möchtest. Falls du Unterstützung benötigst, wende dich an vertraute Personen oder professionelle Hilfsangebote.</strong></p><p><br></p><p>Wildwasser e.V. Bochum:</p><p>Oberstraße 2, 44892 Bochum</p><p>Telefon: 0234. 297666</p><p> E-Mail: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="mailto:WildwasserBochum@web.de">WildwasserBochum@web.de</a></p><p><br></p><p>Telefonseelsorge Bochum: </p><p>Telefonnummern: 0800 111 0 111, 0800 111 0 222, 116 123</p><p>Website: <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="http://Telefoneelsorge-Bochum.de">Telefoneelsorge-Bochum.de</a></p><p><br></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://aqfr-rub.de">Autonomes queer:feministisches Referat der AStA RUB</a></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://aqfr-rub.de">https://aqfr-rub.de</a></p><p><br></p><p>Opferschutzportal NRW</p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.mkjfgfi.nrw/menue/gleichstellung/gewaltschutz-und-gewaltpraevention/opferschutzportal-nordrhein-westfalen?utm_source=chatgpt.com">https://www.mkjfgfi.nrw/menue/gleichstellung/gewaltschutz-und-gewaltpraevention/opferschutzportal-nordrhein-westfalen?utm_source=chatgpt.com</a></p><p><br></p><p>Frauenberatungsstellen </p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.profamilia.de/angebote-vor-ort/nordrhein-westfalen/landesverband-nordrhein-westfalen/veroeffentlichungen-des-pro-familia-landesverbandes-nrw/sexualisierte-gewalt/opferschutz?utm_source=chatgpt.com">https://www.profamilia.de/angebote-vor-ort/nordrhein-westfalen/landesverband-nordrhein-westfalen/veroeffentlichungen-des-pro-familia-landesverbandes-nrw/sexualisierte-gewalt/opferschutz?utm_source=chatgpt.com</a></p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
         <pubDate>2025-02-10 16:29:30 UTC</pubDate>
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         <title>Kriegswaffe sexuelle Gewalt</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2025-02-11 07:12:42 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Kollektivsuizide</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3323724425</link>
         <description><![CDATA[<p>Seit April 2023 herrscht in Sudan ein Machtkrieg zweier rivalisierender Milizen. </p><p>Im Oktober 2024 richteten Streitkräfte der RSF 500 Männer in Jazeera hin. </p><p>Daraufhin nahmen sich 130 Frauen das Leben, um Vergewaltigungen zu entgehen, die Teil der Kriegsführung der Milizen sind.</p><p><br/></p><p>Das ist eines von vielen Beispielen, in denen sich Frauen das Leben nehmen, um organisierter sexueller Gewalt zu entkommen. Aufmerksamkeit für das Thema gibt es kaum.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-11 07:22:36 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Kollektivsuizide</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3323724669</link>
         <description><![CDATA[<p> <a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/547373/buergerkrieg-im-sudan/">https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/547373/buergerkrieg-im-sudan/</a></p>]]></description>
         <enclosure url="https://www.klassegegenklasse.org/buergerkrieg-im-sudan-frauen-begehen-massensuizid-um-vergewaltigungen-zu-entkommen/" />
         <pubDate>2025-02-11 07:22:54 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3323724669</guid>
      </item>
      <item>
         <title>#Me too</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3323746678</link>
         <description><![CDATA[<p>Der Begriff „#MeToo“ steht für sexuelle Übergriffe und männlichen Machtmissbrauch.</p><p>Im Rahmen der Bewegung wurden hunderte Übergriffe, organisierte Strukturen (wie bei Epstein, Sean Combs, Rammstein) und das Ausmaß sexueller Gewalt vor allem in der Unterhaltungsbranche bekannt.</p><p><br/></p><p>2006 prägte die Aktivistin Tarana Burke den Begriff, um auf sexuellen Missbrauch von schwarzen Frauen aufmerksam zu machen.</p><p><br/></p><p>2013 gab es eine ähnliche Bewegung (#Aufschrei) in Deutschland und der Schweiz.</p><p><br/></p><p>2017 brachen zahllose Frauen in sozialen Medien ihr Schweigen über eigene Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt, nachdem die NewYorkTimes einen Artikel über Harvey Weinstein veröffentlichte, in dem ihm sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde. </p><p>Innerhalb von 24 Stunden wurden auf Facebook 12 Mio. Posts mit #MeToo verlinkt.</p><p><br/></p><p>Die Bewegung und ihre Vorgängerinnen haben das Bewusstsein für das Ausmaß sexueller Übergriffe und Machtmissbrauch geschärft und eine globale Diskussion über Geschlechtergerechtigkeit und den Schutz vor sexualisierter Gewalt angestoßen.</p><p>Durch die Öffentlichkeit trauten sich viele Frauen, ihre eigenen Fälle öffentlich zu machen, viele merkten erst im Zuge der Debatte, dass sie Opfer sexueller Gewalt waren.</p><p><br/></p><p>Über 200 Männer in den USA mussten infolge der Anschuldigungen, der Vielzahl an Prozessen und Verurteilungen ihre Posten in Politik, Kultur und Wissenschaft räumen. </p><p>Viele Männer hatten plötzlich Angst, Arbeitskolleginnen nicht „korrekt“ zu begegnen und Opfer von Anschuldigungen zu werden - infolge dessen gaben 25% der Männer in Führungspositionen an, Frauen bei Bewerbungen aus Angst zu benachteiligen, ganz nach dem Motto: wo keine Frau, da auch keine Anschuldigung.</p><p>Das verdeutlicht die gravierenden Lücken in der Aufklärung und dem Bewusstsein über sexuelle Gewalt. </p><p>Es gab massive Diskussionen darüber, was übergriffig sei und was nicht - oft Diskussionen ohne Beteiligung von Frauen oder Betroffenen.</p><p><br/></p><p>Wer sich kurz mit dem Thema beschäftigen möchte, empfehle ich den Artikel des SRF in den Quellen</p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-11 07:43:04 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Afghanistan</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3323766420</link>
         <description><![CDATA[<p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://taz.de/Hinrichtung-in-Afghanistan/!6049153/">https://taz.de/Hinrichtung-in-Afghanistan/!6049153/</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/abschiebeflug-afghanistan-asylpolitik-100.html">https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/abschiebeflug-afghanistan-asylpolitik-100.html</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/taliban-tugend-gesetz-frauen-afghanistan-100.html">https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/taliban-tugend-gesetz-frauen-afghanistan-100.html</a></p>]]></description>
         <enclosure url="https://www.bmz.de/de/laender/afghanistan" />
         <pubDate>2025-02-11 08:01:32 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>#MeToo</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <description><![CDATA[<p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://themis-vertrauensstelle.de">https://themis-vertrauensstelle.de</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.deutschlandfunk.de/zwei-jahre-metoo-negative-spaetfolgen-100.html">https://www.deutschlandfunk.de/zwei-jahre-metoo-negative-spaetfolgen-100.html</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/sexuelle-uebergriffe-metoo-wie-sieht-es-fuenf-jahre-spaeter-aus">https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/sexuelle-uebergriffe-metoo-wie-sieht-es-fuenf-jahre-spaeter-aus</a></p>]]></description>
         <enclosure url="https://www.fes.de/wissen/gender-glossar/metoo" />
         <pubDate>2025-02-17 17:20:14 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Aufklärung/Haltung</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3331689042</link>
         <description><![CDATA[<p>In den vorherigen Beiträgen geht es vor allem um Erwachsene. Sie machen den größten Teil der Täter:innen und Opfer sexueller Gewalt aus, sind diejenigen, die entscheidend das patriarchale System stützen und diese Werte an nächste Generationen weitergeben. </p><p>Um dem entgegenzuwirken, können wir alle einen Teil beitragen. </p><p>In Gesprächen mit Familie, Bekannten oder Arbeitskolleg:innen können wir Erwachsene sensibilisieren. </p><p>Es gibt Aufklärungsangebote zu den Themen Gewalt, Gewalt gegen Frauen, Gewalt gegen Kinder und sexueller Gewalt, mit denen wir uns selbst, das Team oder auch Kinder und Jugendliche aus unserer Einrichtung zu den wichtigen Themen bilden können. </p><p>Ich glaube, entscheidend ist die eigene Haltung, die in verschiedenen Gesprächsanlässen und unserem Umgang mit den Kindern und Jugendlichen in der Praxis wie auch im Privaten unser Handeln bestimmt.</p><p><br/></p><p>Erwachsene sind meistens gefestigt in ihrer Haltung und ihrem Weltbild. Wer menschenverachtende Anschauungen hat, wird diese nicht durch ein Gespräch oder eine Diskussion aufgeben. </p><p>Wer in seinem Umfeld Formen von sexueller Gewalt, Catcalling oder Misogynem Handeln bemerkt, sollte dennoch einschreiten und Täter:innen aufklären und Grenzen setzen, mindestens aber dem Opfer signalisieren, dass die Person nicht alleine ist. Oft hilft Solidarität mit solchen Situationen  besser umgehen zu können. Viele Betroffene haben Schwierigkeiten von sich aus darüber zu sprechen aus Angst, Scham oder Schuldgefühlen. </p><p>Wer zusieht und schweigt, signalisiert Unterstützung für Fehlverhalten und stärkt Täter:innen. </p><p><br/></p><p>Wichtig ist für unsere Arbeit vor allem die Aufklärungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie dem Team und Sorgeberechtigten. </p><p>Kinder, die ihre Rechte kennen, sich trauen ihre Grenzen mitzuteilen und im Notfall wissen, wem sie sich anvertrauen können, werden zum Kaktus für Täter:innen. </p><p>Wissen ist der beste Schutz gegen Missbrauch und strukturelle Gewalt, genau wie das eigene Reflektieren. In der Praxis fällt mir auf, dass ich gleiche Auffälligkeiten bei Jungen und Mädchen unterschiedlich bewerte. Aggressives Verhalten, Umgang mit Frustration, Bewegungsdrang und Streit haben für mich oft einen anderen Bezug, je nach Geschlecht des Kindes. Bei Jungen ist meine Toleranz zu aggressivem Verhalten höher als bei Mädchen. </p><p>So etwas zu bemerken, zu hinterfragen und zu ändern sind gute Schritte, zu denen alle Mitarbeitenden in pädagogischen Einrichtungen in der Lage sein und tun sollten. </p><p>Gleiches gilt zu Queerfeindlichkeit, Rassismus und dem Umgang mit Kindern mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-02-17 18:19:23 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Ökonomie und Teilhabe</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3332507492</link>
         <description><![CDATA[<p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-10/gleichberechtigung-gender-gap-report-weltwirtschaftsforum">https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-10/gleichberechtigung-gender-gap-report-weltwirtschaftsforum</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.zeit.de/thema/gleichberechtigung">https://www.zeit.de/thema/gleichberechtigung</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.frauenrat.de/30-jahre-grundgesetzzusatz-oekonomische-eigenstaendigkeit-von-frauen-ist-ueberfaellig/">https://www.frauenrat.de/30-jahre-grundgesetzzusatz-oekonomische-eigenstaendigkeit-von-frauen-ist-ueberfaellig/</a></p>]]></description>
         <enclosure url="https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Verdienste-GenderPayGap/_inhalt.html" />
         <pubDate>2025-02-18 09:05:52 UTC</pubDate>
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         <title>Das Patriarchat</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3349517086</link>
         <description><![CDATA[<p>ist ein gesellschaftliches System, in dem Männer die dominierende Rolle in Wirtschaft, Politik und sozialen Strukturen einnehmen. Es bedeutet „Herrschaft des Vaters“.</p><p>Es ist geprägt durch männer-dominierte Machtstrukturen,  Entscheidungspositionen werden meistens von Männern übernommen.</p><p>Es sorgt seit vielen Jahrhunderten dafür, dass vor allem Frauen unterdrückt und unsichtbar gemacht werden, in jeder Region, jeder Kultur, Religion und Ethnie.</p><p><br/></p><p>Durch Geschlechterrollen werden Frauen zu unbezahlter Hausarbeit und Kindererziehung gedrängt, während Männer finanziell unabhängig sind und als „Beschützer“ agieren.</p><p><br/></p><p>Durch gesetzliche und institutionelle Strukturen gibt es Gesetze und Normen, die Männer bevorzugen. </p><p>Männern wird Stärke und Durchsetzungsvermögen abverlangt, Frauen bestimmte Schönheitsideale und Anpassungsfähigkeit. </p><p><br/></p><p>Die Feministische Bewegung setzt sich für Gleichberechtigung  (nein, Gleichberechtigung ist nicht erreicht!) der Geschlechter und den Abbau patriarchaler Strukturen ein. </p><p>Das Patriarchat schadet durch den Zwang der starren Rollenerwartungen allen Geschlechtern. </p><p>Personen, die nicht den Rollenbildern entsprechen werden unterdrückt, Frauen klein gehalten und Männer in für sie oft ungesunde Haltungen gezwungen. </p><p><br/></p><p>Viele moderne Gesellschaften haben große Entwicklungen hin zur Gleichberechtigung gemacht. Es gibt jedoch kein bekanntes System, in dem die Gleichberechtigung vollendet ist. Es gibt weiterhin patriarchale Strukturen in Arbeitswelt, Politik und sozialen Strukturen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-03 18:41:39 UTC</pubDate>
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         <title>Hamas</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3349572350</link>
         <description><![CDATA[<p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-hamas-geiseln-gefangenschaft-gewalt-100.html?utm_source=chatgpt.com">https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-hamas-geiseln-gefangenschaft-gewalt-100.html?utm_source=chatgpt.com</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.hrw.org/de/news/2024/07/17/7-oktober-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit-kriegsverbrechen-durch-hamas?utm_source=chatgpt.com">https://www.hrw.org/de/news/2024/07/17/7-oktober-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit-kriegsverbrechen-durch-hamas?utm_source=chatgpt.com</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://unric.org/de/un-schwerste-sexuelle-gewalt-gegen-frauen-bei-hamas-anschlag/?utm_source=chatgpt.com">https://unric.org/de/un-schwerste-sexuelle-gewalt-gegen-frauen-bei-hamas-anschlag/?utm_source=chatgpt.com</a></p><p><br/></p><p>Ansonsten kann ich Vorträge von Stephan Grigat, Ingo Elbe, Chantalle El Helou empfehlen</p>]]></description>
         <enclosure url="https://www.boell.de/de/2024/04/30/zeuginnen-gestaendnisse-bildmaterial-beweise-fuer-die-vergewaltigungen-durch-die-hamas?utm_source=chatgpt.com" />
         <pubDate>2025-03-03 19:27:12 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title></title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3349593749</link>
         <description><![CDATA[<p>Folgend stelle ich ausgewählte bekannte Fälle täglicher und außergewöhnlicher Gewalt dar. Die Fälle sind ausgehend von meinem Interesse und was mich derzeit am meisten beschäftigt, ausgewählt. </p><p>Fälle von struktureller Gewalt ausgehend vom Arbeitsamt gegen alleinerziehende Mütter, Pädophilie, Frauenbeschneidungen, Menschenhandel, häuslicher Gewalt, sexuellem Missbrauch von Kindern, Incels und unzähligen weiteren werden hier nicht behandelt.</p><p><br/></p><p>Die Beiträge zu Kriegsgewalt haben für die Arbeit mit Kindern und deren Familien aus Kriegsgebieten besondere Relevanz. Es muss klar sein, dass Krieg und Flucht untrennbar mit Gewalt und sexualisierter Gewalt verbunden sind. Das beeinflusst Gemeinschaften und Familien über Jahrzehnte.</p><p><br/></p><p>Besonders der Fall Gisèle Pelicot hat eine starke aktuelle Relevanz und zeigt eine Bandbreite an gesellschaftlichen Problemen. Empfehlen kann ich zu ihrer Geschichte und dem Prozess die Podcasts „Mord auf Ex“, „Mordlust“ und die Spiegel Auslandsreihe „Acht Milliarden“.</p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-03 19:46:23 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Prävention</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3349645615</link>
         <description><![CDATA[<p>Prävention von Gewalt und sexueller Gewalt in pädagogischen Einrichtungen läuft über Schutzkonzepte, die jede Einrichtung haben sollte. </p><p>Sie setzt sich zusammen aus:</p><p><br/></p><ol><li><p><strong>Bedeutung der präventiven Arbeit und Erziehung</strong></p></li></ol><ul><li><p>stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbstbestimmung von Kindern.</p></li></ul><ul><li><p>Vermittelt Wissen über persönliche Grenzen und Rechte.</p></li></ul><ul><li><p>Ermutigt Kinder, unangenehme Situationen zu erkennen und Hilfe zu suchen.</p></li></ul><p><br/></p><p>2. <strong>Rolle der Eltern und Erziehungsberechtigten</strong></p><ul><li><p>Offene Kommunikation über Körper, Gefühle und Grenzen etablieren.</p></li></ul><ul><li><p>Kinder darin bestärken, „Nein“ zu sagen und ihre Gefühle auszudrücken.</p></li></ul><ul><li><p>Aufmerksam gegenüber Veränderungen im Verhalten des Kindes sein.</p></li></ul><p><br/></p><p>3. <strong>Verantwortung von pädagogischen Einrichtungen</strong></p><ul><li><p> Implementierung von Schutzkonzepten zum Schutz vor sexueller Gewalt.</p></li><li><p><strong>Das Leitbild</strong> sieht den Schutz <strong>aller</strong> Kinder und Jugendlicher vor.</p></li></ul><ul><li><p>Schulung des Personals im Erkennen von Anzeichen sexuellen Missbrauchs.</p></li><li><p>Fortbildungen Gewährleisten, dass alle mit Basiswissen ausgestattet sind und ermöglichen die Evaluation und Weiterentwicklung der Konzepte und gelebten Praxis</p></li></ul><ul><li><p>Schaffung eines sicheren und unterstützenden Umfelds für Kinder.</p></li><li><p>Kinder haben ein Recht auf Mitbestimmung und <strong>Partizipation</strong> in Sachen, die sie betreffen. Das stärkt ihre Position und mindert das Machtgefälle. Können Eltern in Einrichtungen partizipieren, wird das Interesse, Eigenitiative, Aktivität und Unterstützung gestärkt.</p></li></ul><p><br/></p><p>4. <strong>Qualitätskriterien für Präventionsangebote</strong></p><ul><li><p> Einsatz qualifizierter und professioneller Fachkräfte.</p></li><li><p>Personalverantwortung wird übernommen durch vorlegen eines<strong> </strong>Erweiterten Führungszeugnisses, Prüfung der Haltung vor Einstellen einer Fach-, Ergänzungs- oder Ehrenamtskraft. Zudem muss es Raum für Austausch und Thematisierung bei Teamsitzungen etc. geben</p></li></ul><ul><li><p>Realistische Zielsetzungen und transparente Methoden.</p></li></ul><ul><li><p>Anpassung der Angebote an das Alter und die Bedürfnisse der Kinder.</p></li><li><p>Kinder und Eltern benötigen Präventionsngebote, die sie über sexualpädagogische Inhalte und Gewaltprävention aufklären. Sie müssen ansprechend, verständlich und umsetzbar sein. </p><p>In Einrichtungen gibt es die Möglichkeit, Prävention in Monatsthemen, AGs, Aktivitäten, Elternveranstaltungen und Flyermaterial aufzugreifen</p></li></ul><p><br/></p><p>5. <strong>Zusammenarbeit mit externen Fachstellen</strong></p><ul><li><p><strong>Beschwerdeverfahren und </strong> <strong>Ansprechpersonen</strong> für Fälle von Beschwerde und Kummer sollten allen Kindern, Fachkräften und Eltern bekannt sein um schnell und zuverlässig Unterstützung bekommen zu können</p></li><li><p>der Notfallplan Regelt den Ablauf bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung und sexueller Gewalt, sowie rehabilitationsverfahren</p></li></ul><ul><li><p> Kooperation mit spezialisierten Beratungsstellen und Organisationen.</p></li></ul><ul><li><p>Nutzung externer Expertise für die Entwicklung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.</p></li><li><p><strong>Kooperation mit (unabhängigen) Fachstellen</strong> schützt vor Vertuschen von Vorfällen, die Beziehung sollte auch ohne akute Fälle gepflegt werden um zuverlässig zu bleiben</p></li></ul><p><br/></p><p>6. <strong>Förderung einer Kultur des Hinsehens und Handelns</strong></p><ul><li><p>Sensibilisierung der gesamten Gesellschaft für das Thema sexueller Missbrauch.</p></li><li><p>Ermutigung zur aktiven Intervention bei Verdachtsmomenten.</p></li><li><p>Stärkung des Bewusstseins, dass Kinderschutz eine gemeinschaftliche Aufgabe ist.</p></li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-03 20:39:34 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Mitmachen</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3349645804</link>
         <description><![CDATA[<p>Frauen stehen im Kampf um Gleichbehandlung und Gerechtigkeit meistens alleine dar. </p><p>Nicht nur Männer haben misogynes Gedankengut, das zu Gewalt führen kann, auch viele Frauen haben durch gesellschaftliche Lernprozesse Misogynie internalisiert und unterstützen ihre eigene Unterdrückung. </p><p>Feminist:innen kämpfen gegen ein über Jahrhunderte gewachsenes System. </p><p>Männer können beim Kampf um Gerechtigkeit für Frauen und Queere Personen nicht die vorderste Reihe bilden, Unterstützen in Form von Allyship können wir jedoch alle. </p><p>Durch Aneignung von Wissen über Geschichte, Machtverhältnisse und Mittel und Wege um etwas dagegen zu tun, können wir uns solidarisieren und versuchen, kein Teil der Gewalt gegen Frauen und Queere Menschen zu sein, als Verbündete. Für unsere Freund:innen, Schwestern, Mütter, Töchter und allen Frauen, Männern und allen dazwischen und außerhalb, die unter einem solchen System strukturell leiden. </p><p><br></p><p>Damit irgendwann keine Frau mehr die Erlaubnis braucht, was sie anzieht, mit wem sie sich trifft, sich dafür rechtfertigen muss, wem sie auf sozialen Medien folgt, wie sie sich schminkt und mit wem sie befreundet ist. Damit Frauen nicht mehr ständig auf ihren Körper reduziert werden und aus gesellschaftlichem Druck ungesunde Diäten machen. Damit keine Frau, alleinerziehend mit zwei Kindern, beim Jobcenter hören muss: „Heiraten sie doch einfach einen reichen Mann!“</p><p>Damit keine Frau nach Gewalttaten die Frage hören muss, welche Kleidung sie trug.</p><p><br></p><p>Informationen gibt es auf verschiedenen Seiten von Bundesministerien, bei NGO‘s, Stiftungen zur politischen Bildung, Aktivist:innen und Demonstrationen, die jährlich am 8. März, dem Frauenkampftag, in den meisten Großstädten stattfinden. </p><p>Die beste Quelle ist jedoch, Betroffenen zuzuhören. Die meisten Frauen haben verschiedene Formen von Gewalt, Sexismus und Misogynie erlebt und können ganze Bücher damit füllen.</p><p><br></p><p>In Deutschland gilt bei Fällen sexuellen Missbrauchs und der Frage um <strong>Konsens</strong>: Nein heißt Nein. (Außer die Frau hat etwas „aufreizendes“ an, dann kann es in der Justiz zu Verwirrung kommen, was „Ja“ und was „Nein“ heißt.)</p><p>Es kann nur verurteilt werden, wer ein klares verbales Nein übergeht - und das muss erstmal bewiesen werden. </p><p>Ja heißt ja und nein heißt Nein! Wer ein Nein bekommt, hat sich daran zu halten. Wer es noch 5 Mal versucht um aus dem Nein ein Ja zu machen, begeht Nötigung. Ganz einfach.</p><p><br></p><p>In Schweden ist die juristische Auffassung von Konsens seit 2018 eine andere. Sexuelle Handlungen mit anderen Personen sind nur erlaubt, wenn ausdrücklich „Ja“ gesagt wurde. „Sex soll freiwillig sein und ist er nicht freiwillig, ist er ungesetzlich“. Passivität gilt also nicht mehr als Zeichen für Zustimmung, wie es in Deutschland noch ist.</p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-03 20:39:48 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Catcalling</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3350790356</link>
         <description><![CDATA[<p>Catcalling bezeichnet sexuelle Belästigung ohne körperlichen Kontakt, meist im öffentlichen Raum. </p><p>Es ist die wohl häufigste Form sexueller Belästigung, die oft keinen Straftatbestand erfüllt und höchstens als Beleidigung verhandelt wird. </p><p>Es gibt Bestrebungen, Catcalling zu illegalisieren, in den Niederlanden z.B. ist es seit 2024 ein Straftatbestand.</p><p>Meist geht es von Männern aus und betrifft Frauen. Obszöne, sexualisierte Komplimente, Kommentare, Blicke und Gesten werden vermeintlich als Kompliment ausgesendet, von Betroffenen meist als unangenehm und verstörend empfunden. Im Grunde genommen ist es eine Machtdemonstration, die vermittelt: Frauen sind Sexualobjekte. </p><p>Es gibt keine klare, offizielle Definition was genau Catcalling ist, aber hier ein paar Beispiele:</p><p>Ein Mann pfeift einer Frau beim Vorbeigehen nach, hupt aus dem Auto heraus Frauen auf der Straße an, starrt lange und dreht sich um, spricht sie auf ihren Körper an, klopft „Anmachsprüche“, macht offensichtlich sexuell konnotierte Gesten, sendet auf Messenger Diensten anzügliche Nachrichten oder Fotos, berührt Frauen auf unangenehme Weise.</p><p>Auch das Bewerten und Anstarren aufgrund des Aussehens gilt als Catcalling. </p><p><br/></p><p>Formen sind also: Pfeifen, Kussgeräusche, aufdringliches Anstarren, Bewertung des Aussehens, sexistische Ansprachen, obszöne Witze, Beleidigungen aufgrund des Geschlechts, Bedrängen, Verfolgen, Aufdringlichkeiten, Bilder und Videos mit sexuellem Inhalt.</p><p><br/></p><p>Fast jede Frau hat teilweise täglich diese Form von Übergriffigkeit erlebt, wurde Opfer von Beleidigungen aufgrund des Geschlechts, sexistischen Annäherungsversuchen und Sprüchen und anstößigen Bemerkungen. </p><p>In der Öffentlichkeit bleiben solche Taten oft unkommentiert von Zeug:innen, was das Verhalten legitimiert und die Opfer allein lässt.</p><p><br/></p><p>Folgen sind, dass Betroffene in der Öffentlichkeit ängstlich werden, bestimmte Orte und Wege meiden, Angst haben, allein im Dunkeln unterwegs zu sein. Das kann körperliche Folgen wie Angststörungen, Schlafstörungen und Antriebsarmut haben.</p><p><br/></p><p>Auch männlich gelesene Personen, die nicht dem typisch maskulinen Bild entsprechen werden Opfer von Catcalling und Homophobie.</p><p><br/></p><p>Was kann ich tun? </p><p>Als Opfer von Catcalling ist angeraten, auf Abstand zum Täter zu gehen, um aggressives Verhalten zu vermeiden, sich bei anwesenden Personen bemerkbar zu machen oder auch telefonieren, eventuell sogar den Notruf wählen. Das macht vor allem Sinn, wenn niemand in der Nähe ist um zu helfen und schreckt Täter ab.</p><p>Als Zeug:in hilft es, Opfern von Catcalling zu signalisieren, dass sie nicht alleine sind, um dem Täter zu zeigen, dass er beobachtet wird und im Zweifelsfall umstehende Personen aufmerksam zu machen. </p><p>Konfrontation kann in aggressives Verhalten umschwingen, deswegen sollten alle auf ihre Sicherheit achten. </p><p><br/></p><p>Auf dem Opferschutzportal NRW gibt es Möglichkeiten, nach erlebtem Catcalling Unterstützung zu suchen. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange der Fall her ist.</p><p><br/></p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-04 14:07:17 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3350790356</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Catcalling</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3350791130</link>
         <description><![CDATA[<p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www1.wdr.de/nachrichten/catcalling-niedersachsen-gesetzesentwurf-102.html">https://www1.wdr.de/nachrichten/catcalling-niedersachsen-gesetzesentwurf-102.html</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://kfn.de/wp-content/uploads/2022/01/Vortrag_Catcalling_Tagung%20GenderCrime_.pdf">https://kfn.de/wp-content/uploads/2022/01/Vortrag_Catcalling_Tagung%20GenderCrime_.pdf</a></p>]]></description>
         <enclosure url="https://www.opferschutzportal.nrw" />
         <pubDate>2025-03-04 14:07:43 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Ja heißt Ja</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
         <link>https://padlet.com/joshuasoetebeer/665jblpqhrs1new4/wish/3353896874</link>
         <description><![CDATA[<p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://frauenrechte.de/aktuelles/detail/offener-brief-nur-ja-heisst-ja-richtlinie-des-europaeischen-parlaments-und-des-rates-zur-bekaempfung-von-gewalt-gegen-frauen-und-haeuslicher-gewalt">https://frauenrechte.de/aktuelles/detail/offener-brief-nur-ja-heisst-ja-richtlinie-des-europaeischen-parlaments-und-des-rates-zur-bekaempfung-von-gewalt-gegen-frauen-und-haeuslicher-gewalt</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.tagesschau.de/ausland/schweden-sexgesetz-101.html">https://www.tagesschau.de/ausland/schweden-sexgesetz-101.html</a></p>]]></description>
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         <pubDate>2025-03-06 08:07:46 UTC</pubDate>
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         <title>Prävention</title>
         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <description><![CDATA[<p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://www.jugendschutz-niedersachsen.de/gemeinsam-gegen-sexuellen-missbrauch/">https://www.jugendschutz-niedersachsen.de/gemeinsam-gegen-sexuellen-missbrauch/</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://kein-raum-fuer-missbrauch.de/schutzkonzepte">https://kein-raum-fuer-missbrauch.de/schutzkonzepte</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow" href="https://beauftragte-missbrauch.de/themen/schutz-und-praevention/ueberblick-schutz-und-praevention">https://beauftragte-missbrauch.de/themen/schutz-und-praevention/ueberblick-schutz-und-praevention</a></p>]]></description>
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         <title>Torten der Wahrheit von Katja Berlin/Katja Dittrich</title>
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         <author>joshuasoetebeer</author>
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         <description><![CDATA[<p>Dieses Padlet soll Aufklärung leisten, Verstören und ermutigen, sich gegen Gewalt zu engagieren.</p><p>Es sind bei weitem nicht alle relevanten Themen zu sexuealisierter Gewalt in ihren verschiedenen Formen abgebildet. Wer Ergänzungen, Ideen oder Verbesserungen beizutragen hat, kann das ab dem 24.03.25 tun, in dem neue Beiträge in diesem Padlet verfasst werden können.</p><p>Ich behalte mir vor, Änderungen oder Beiträge zu prüfen, bevor sie veröffentlicht werden.</p><p>Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr mich jederzeit ansprechen. </p><p><br/></p><p>Joshua Soetebeer</p>]]></description>
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