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      <title>Archiv 2 by </title>
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      <description>Mit dem Willen erstellt, erfolgreich zu sein</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-05-22 14:50:57 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>schneidermensch</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Seite 5: Frauenklöster</strong></div><div>Auch Frauen schlossen sich zu Orden zusammen und gründeten Klöster, so in Tauberbischofsheim, Kitzingen, Ochsenfurt und Frauenchiemsee. Die Nonnen beteten und arbeiteten wie die Mönche. Sie halfen vor allem Kranken, Alten und Waisen. Ferner kümmerten sie sich um die Erziehung von Mädchen. Ihre Klöster erlangten „eine religiöse und kulturelle Bedeutung, die der der Mönchsklöster in nichts nachstand“ urteilt der Historiker Heinrich Pleticha. Trotz ihrer Verdienste war die Nonne dem Mönch nicht gleichgestellt. Sie durfte weder predigen noch zur Priesterin geweiht werden.</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Seite 8: Die Pippinsche Schenkung</strong></div><div>Karl Martells Sohn Pippin wollte König werden. Er ließ daher den Papst fragen: „Ist es gut, jemand als König zu bezeichnen, der in seinem Land nichts zu sagen hat?“ Papst Zacharias antwortete: „Es ist besser, den als König zu bezeichnen, der die Macht hat“. Daraufhin ließ sich Pippin von der fränkischen Heeresversammlung zum König ausrufen. Den schwachen Merowinger-Herrscher schickte er in ein Kloster.&nbsp;</div><div>Der Papst hatte Pippins Herrschaftsanspruch legitimiert, also anerkannt. Als Gegenleistung zog Pippin mit seinem Heer über die Alpen, vertrieb die Langebarden und gab dem Papst ein Gebiet, das von Ravenna bis Rom reichte, zu ewigem Besitz. Aus dieser „Pippinschen Schenkung“ ist der Kirchenstaat entstanden.</div><div><strong>&nbsp;</strong></div><div><strong>&nbsp;</strong></div><div><strong>Seite 8: Karl unterwirft die Sachsen</strong></div><div>Fast jedes Jahr zog Karl in den Krieg. Er unterwarf zahlreiche Stämme. Den längsten und <a href="http://wortschatz.uni-leipzig.de/cgi-portal/de/wort_www?site=208&amp;Wort_id=13268021">erbittertsten</a> Widerstand leisteten die Sachsen. Unter Führung ihres Herzogs Widukind erhoben sie sich immer wieder gegen die Franken. Um den Widerstand der Sachsen ein für alle Mal zu brechen, ließ Karl der Große 4000 Männer bei Verden an der Aller hinrichten. Außerdem wurden die Sachsen gezwungen, das Christentum anzunehmen.</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Seite 9: Die Pfalz in Aachen; das politische Zentrum des Karolingerreiches&nbsp;</strong></div><div>Seit dem Ende des 8. Jahrhunderts ließ Karl die Pfalz nach und nach zu seinem Regierungssitz ausbauen. Aachen wurde das politische Zentrum des Frankenreiches. In der Pfalz befand sich die bedeutendste Schule des Landes, zu der eine Bibliothek mit wertvollen Büchern gehörte. Berühmte Gelehrte aus allen Teilen des Abendlandes kamen nach Aachen, um hier zu lehren. Bis zum Tode Karls des Großen blieb Aachen der Mittelpunkt karolingischer Kultur.</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Seite 14: „Die Kirche muss frei sein!“</strong></div><div>Einzelne Geistliche kritisierten, dass Bischöfe und Äbte wie weltliche Herren auftraten und ihre Aufgabe als Seelsorger vernachlässigten. Vor allem die Mönche aus dem Kloster Cluny in Burgund bemühten sich, die Kirche zu erneuern. Sie forderten, den Kauf und Verkauf von kirchlichen Ämtern zu verbieten, ebenso die Einsetzung von Geistlichen in ihre Ämter durch weltliche Herren.</div><div>Diese Forderungen fanden unter der Losung: „Die Kirche muss frei sein“ immer mehr Anhänger.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Seite 21: Redewendungen aus der Ritterzeit.</strong></div><div>Das Bild aus der Liederhandschrift zeigt den Einzelkampf, die Tjost. Die Ritter galoppieren mit angelegter Lanze aufeinander zu und versuchen, den Gegner <em>auszustechen</em> bzw. <em>aus dem Sattel zu heben</em>. Ein Ritter ist getroffen. Er kann <em>keinen Streich mehr machen</em> und fällt zu Boden. Sicherlich wird gleich sein Knappe kommen, ihm <em>die Stange</em> <em>halten</em> und <em>unter die Arme greifen</em>. Der <em>Niedergeschlagene</em> wird <em>wieder auf die Beine kommen</em> und <em>sich aus dem Staub machen</em>.</div><div><strong>&nbsp;</strong></div><div><strong>&nbsp;</strong></div><div><strong>Seite 26: Hörige und Leibeigene</strong></div><div><em>Hörige</em> waren mittelalterliche Bauern, die sich in Abhängigkeit von einem Grundherrn (z. B. Ritter) befanden. Sie waren ehemals freie Bauern, die freiwillig ihr Land dem Grundherrn übergeben hatten. Sie wurden als zu diesem Land gehörend, als Hörige bezeichnet. <em>Leibeigene</em> hingegen waren Leute des Grundherrn, die dessen Land und Gut bewirtschaften (s. Wikipedia).</div><div><strong>&nbsp;</strong></div><div><strong>&nbsp;</strong></div><div><strong>Seite 28: Bäuerliche Tätigkeiten im Jahresrhythmus.</strong></div><div><em>Januar</em>: Den Boden aufhacken (?); <em>Februar</em>: Mist auf die Felder tragen; <em>März</em>: Weinreben schneiden; <em>April</em>: Schafe scheren; <em>Mai</em>: Zu Pferde jagen; <em>Juni</em>: Gras mähen; <em>Juli</em>: Getreide ernten; <em>August</em>: Getreide dreschen; <em>September</em>: Herbstsaat säen; <em>Oktober</em>: Wein stampfen; <em>November</em>: Schweine zur Mast in den Wald schicken; <em>Dezember</em>: Schweine schlachten.</div><div><strong>&nbsp;</strong></div><div><strong>&nbsp;</strong></div><div><strong>Seite 29: Für das Dorf war der Wald lebensnotwendig.</strong></div><div>Der Wald lieferte Holz, bot Jagdmöglichkeiten und bereicherte mit Beeren, Wurzeln, Pilzen sowie allerlei Früchten und Kräutern den Speisezettel. Von unterschiedlichem Wert waren die einzelnen Baumarten. Die Kiefer galt mit ihren essbaren Samen als Fruchtbaum. Die Kienäpfel und Tannenzapfen dienten zum Feuermachen. Erle, Birke, Ahorn hielt man wegen ihres weichen Holzes für wenig nützlich. Ganz anders hingegen die Rotbuche, deren Bucheckern sehr begehrt waren. Aus Buchsbaumholz stellte man zahlreiche Gegenstände für den Haushalt her. Die Eiche galt als besonders wertvoll, da sie ausgezeichnetes Bauholz lieferte und deren Früchte als Schweinefutter dienten (s. Jan Dhondt: Das frühe Mittelalter, Frankfurt 1968; S.101).</div><div><strong>&nbsp;</strong></div><div><strong>&nbsp;</strong></div><div><strong>Seite 36: Fanatischer Glaube</strong></div><div>Unbedingter Glaube verleiht Zuversicht, gibt Kraft, birgt in sich aber auch die Gefahr, dass gegensätzliche Ansichten nicht mehr reflektiert werden. Die Frage, ob es nicht sinnvoller sei, mit friedlichen Mitteln für das Christentum zu werben, stand damals nicht zur Diskussion. Der Bibelvers: „Denn wer das Schwert nimmt, soll durch das Schwert umkommen!“ (Matth. 26,52 f.) wurde genau so wenig beachtet wie die schroffe Verurteilung der antisemitischen Ausschreitungen in Speyer durch den Bischof. Der fanatische Gläubige hat keinen Blick für die Leistungen anderer. So sind sich abendländische und arabische Kultur durch die Kreuzzüge nicht näher gekommen.</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Seite 40: Wie in der Nähe einer Burg eine Stadt entstand</strong></div><div>An hohen kirchlichen Festtagen wurde unter dem Schutz der Burg ein Markt abgehalten. Der Ausdruck „Messe“ für Ausstellung von Gütern weist noch heute auf den Zusammenhang von Gottesdienst und Markt hin. Im 10. und 11. Jahrhundert häuften sich die Märkte. Sie wurden schließlich als Wochenmarkt zur regelmäßigen Einrichtung.&nbsp;</div><div>Mit der Zeit siedelten sich Gewerbetreibende an (Schneider, Krämer, Schreiner, Barbiere usw.). Der Grundherr, der Pacht und Steuern erhob, unterstützte solche Niederlassungen. Der Marktflecken dehnte sich aus und wurde mit einer Mauer umgeben.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Seite 46: Zu den drei Bildern von Jean Bourdichon</strong> (M1, M2 und M3 im Arbeitsheft)</div><div>Auf einer reich geschnitzten Bank sitzen der Patrizier und seine Frau. Vor ihm stehen die Kinder. Alle tragen kostbare Gewänder. Kunstvolle Krüge und Teller bedecken die Wand im Hintergrund. (Nur teilweise auf dem Bildausschnitt zu sehen). Die Fenster sind mit kleinen, in Blei gefassten Scheiben verglast (Butzenscheiben). Ein Diener steht für eventuelle Aufgaben bereit.</div><div>Auch das Haus des Tischlers ist stattlich, auch wenn das Fenster vergittert und nicht verglast ist. Arbeits- und Lebenswelt sind noch nicht getrennt. Der Tischler glättet mit dem Hobel ein Brett. Schon bearbeitete Stücke lehnen im Hintergrund an der Wand. Seine Frau hält einen Spinnrocken in der Hand. Der Sohn hilft bereits mit und sorgt für Sauberkeit. Seine Kleidung ähnelt, wie bei den Patrizierkindern, der von Erwachsenen.</div><div>Die Tagelöhner leben im Elend. Die Holzwände sind morsch und zerfallen. Die Fensterklappe, hängt nur noch in einer Angel. Der Baldachin (= hier: Schutzdach über das Bett) ist zerrissen. Außer dem Bett gibt es offensichtlich keine Möbel im Raum. Das Geschirr steht unter dem Bett neben einem Paar Schuhen.</div><div><br><br><strong>Seite 69: </strong><strong><em>„Blat XII“ der „Weltchronik“</em></strong><strong> </strong><strong><em>(1493)</em></strong></div><div>„In India wohnen Menschen mit Hundeköpfen, die sich von Vögeln ernähren und sich mit Tierfellen kleiden. Andere haben nur ein Auge auf der Stirn und essen ausschließlich Tierfleisch. In Libia gibt es Leute ohne Kopf. Mund, Nase und Augen haben sie auf der Brust. In Sicilia haben einige Menschen so große Ohren, dass sie den ganzen Körper damit bedecken. Dann gibt es Menschen, die haben verkehrt gesetzte Füße oder eine riesige Unterlippe oder nur ein Bein mit einem so großen Fuß, daß sie mit dessen Hilfe den Kopf vor der Sonne schützen können."</div><div>&nbsp; &nbsp; &nbsp; Die Schedelsche Weltchronik findest du unter:</div><div><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Die_Schedelsche_Weltchronik_(deutsch):012">https://de.wikisource.org/wiki/Die_Schedelsche_Weltchronik_(deutsch):012</a></div><div>&nbsp;<br><br></div><div><strong>Seite 71: Fahrtrouten der Entdecker</strong></div><div><em>Christoph Kolumbus</em> entdeckte Amerika. Fahrtroute<strong>:</strong> Von der spanischen Hafenstadt Palos aus Richtung Südwesten, Zwischenstopp auf den Kanarischen Inseln, nach Westen über den Atlantischen Ozean, Landung auf der Insel Guanahani, die Kolumbus San Salvador nannte.</div><div>Ein Schiff aus <em>Magellan</em>s Flotte umsegelte die Welt. Fahrtroute: Von Spanien über den Atlantik nach Südamerika, an der Ostküste entlang, Durchfahrt zwischen Südspitze und Feuerland, durch den Pazifischen Ozean zu den Philippinen (Tod Magellans 1521), Rest der Flotte fährt um das Kap der Guten Hoffnung herum, an der Westküste Afrikas entlang nach Spanien zurück.</div><div><em>Vasco da Gama</em> entdeckte den Seeweg nach Indien. Fahrtroute: Von Portugal aus an der Westküste Afrikas entlang, um das Kap der Guten Hoffnung herum, zwischen Madagaskar und dem afrikanischen Festland hindurch in Richtung Nordosten nach Indien (Landung in Kalicut).</div><div><em>Jacques Cartier</em> erforschte das St.-Lorenz-Gebiet. Fahrtroute: Von St. Malo nach Neufundland und dann den St. Lorenz-Golf hinauf.</div><div><em>Francis Drake</em> umsegelte die Welt. Fahrtroute: Von England zur Magellanstraße, an der Küste Amerikas entlang bis nach Kalifornien, über den Pazifik nach Java, weiter zum Kap der Guten Hoffnung. Von dort nach England.</div><div><em>Willem Barents</em>entdeckte Nowaja Semlja. Fahrtroute: Von Amsterdam nach Spitzbergen und von dort nach Nowaja Semlja.</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Seite 72: Die Spanier kennen kein Erbarmen</strong></div><div>Die Skrupellosigkeit und Habgier der Menschen in der frühen Neuzeit dokumentiert die Eroberung Mittel- und Südamerikas.</div><div>Mit nur 1000 Spaniern zerschlug Hernán Cortes das mächtige Azteken­reich zerschlagen. Wo liegen die Gründe dafür?</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Die Azteken waren den Spaniern waffentechnisch un­terlegen. Sie kannten weder Eisen noch Schießpulver und auch Pferde waren ihnen fremd. Sie kämpften mit Pfeil und Bogen, hölzernen Lanzen und dem, „macatl“, einem breiten Holzschwert mit Obsidianschneiden (s. M2 auf Seite 72 im Arbeitsheft).</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Montezuma zauderte und erteilte widersprüchliche Befehle, weil eine Prophezeiung die Ankunft weißer Götter angekündigt hatte.</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Im Aztekenreich gärte es. Cortes verstand es, diese Situation auszunutzen. So kämpften in seinen Reihen auch Krieger von Tlaxcala.</div><div>-&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Im skrupellosen Handeln waren die Spanier den Einheimi­schen weit überlegen. Um das begehrte Gold zu erlangen, brachen sie Verträge, täuschten Freunde und richteten sinnlose Blutbäder unter der indianischen Bevölkerung an.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-10-27 08:52:54 UTC</pubDate>
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