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      <title>Tibor Portfolio: German A SL by Tibor IB12</title>
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      <description>Made with big dreams</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-06-14 09:30:15 UTC</pubDate>
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         <title>Lesetage buch </title>
         <author>459214</author>
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         <description><![CDATA[<div>Lesetagebuch</div><div><br><br></div><div>Fabian - Die Geschichte eines Moralisten</div><div><br></div><div>&nbsp;(...)</div><div>In der Schlüterstraße öffne ein grün-livrierter Liliputaner, erklomm eine zierliche Leiter, half dem Besucher aus dem Mantel und verschwand. Kaum war der kleine Grüne weg, rauschte eine üppige Dame, bestimmt Frau Sommer, durch den Vorhang und sagte: “Darf ich Sie in mein Büro bitten?” Fabian folgte. “Mir wurde Ihr Club von einem gewissen Herrn Bertuch empfohlen.” Sie blätterte in einem Heft und nickte. “Bertuch,&nbsp; Friedrich Georg, Bürochef, 40 Jahre, mittelgroß, brünett, Karlstraße 9, musikliebend, bevorzugt schlanke Blondinen nicht über 25 Jahre alt.”&nbsp; “Das ist er!”&nbsp; “Herr Bertuch verkehrt seit Oktober bei mir und war in dieser Zeit fünfmal anwesend.” “Das spricht für Ihr Institut”.&nbsp;</div><div><br></div><div>Fabian wurde von der Dame einen langen dunklen,&nbsp; roten Gang hinuntergeführt. Am Ende des Ganges war ein Eingang, verdeckt von&nbsp; herabhängenden Bambusstäben und eine weitere Tür, doch dieses Mal sichtlich verschlossen. “Treten Sie ein!”,&nbsp; bat ihn die Dame, ihre Hand Richtung Bambusstäben weisend. Wortlos tat Fabian dies auch. Innen, empfing ihn eine kleine, doch nicht schlanke Dame mit schulterlangen Haaren. Wenn er ihre Herkunft hätte erraten können, hätte er es getan, doch ihre verwirrende ….</div><div><br></div><div><strong><br>Erster Eindruck der betreffenden Kapitel?<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 -&nbsp; Der Schreibstil der Epoche ist realistisch, was man auch direkt in den ersten Kapiteln merkt. Jede Szene wird detailliert beschrieben, dennoch ist es hektisch. Fabian, der Protagonist, bewegt sich durch Berlin in oftmals willkürlicher Weise. Dies merkt man daran, dass er die Bus- und Bahnstationen, die er nennt, in verschiedenen Ecken der Stadt verteilt sind. Nachdem er eine Nacht in einem geheimnisvollen, bordell artigen Klub verbrachte, verbringt er die nächste in der Gesellschaft eines Obdachlosen, bis er sich anschließend mit einem Zeitungsredakteur betrinkt. All dies ist noch etwas verwirrend und wir können Fabian nur als einen seltsamen, jedoch gebildeten Mann beschreiben. Er hat sehr unterschiedliche Freunde, was ihn nur noch mysteriöser macht. Das Buch wird in der 3. Person geschrieben und dennoch kommt es uns wie eine Autobiographie von Fabian vor. Es macht Spaß es zu lesen und macht Lust auf mehr.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10<br><br></div><div><br>Die Handlung spielt sich weiterhin in den gleichen Verhältnissen ab. Es treten neue Figuren auf, allerdings, abgesehen von Fräulein Battenberg, kommen als irrelevante Nebenfiguren auf. Diese 5 Kapiteln haben mir allerdings viel mehr gefallen als die ersten 5 da es wirklich lustige und unterhaltsame stellen gab.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Wo findet die Handlung statt?<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 - Die Handlung findet in Berlin statt, was klar wird durch die Stationen des ÖPNV.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10 Die Handlung findet weiterhin in Berlin statt. Zu Anfangs in verschieden Kabarett Clubs und Tanzlokalen. Am folgenden Tag treffen sich Labude und Fabian dann bei ersterem Zuhause und anschließend in einem Kunstatelier.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><strong><br>Wann findet die Handlung statt?<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 - Die Handlung spielt um das Jahr 1931, welches auch Einfluss für die verschiedenen Ausgaben hat. Das Buch ist politisch kritisch und wurde daher auch nicht der Originalform veröffentlicht.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10 Weiterhin gleiche Zeit - die folgenden Tage halt.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Erstelle in fünf Sätzen eine Zusammenfassung (Inhaltsangabe) der 5 Kapitel (höchstens 100 Wörter!)<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 -&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10 Das Kapitel beginnt mit den beiden Freunden, Labude and Fabian, die unterwegs sind und ein gerade ein Lokal verlassen. Auf dem Weg zu einem weiteren Beschäftigung, finden sich die Beiden in der Mitte eines Schusswechsel zwischen zwei politischen Gegnern, welche sie in Krankenhaus bringen müssen. Am folgenden Tag erzählt Labude Fabian über das Ende seiner letzten Beziehung. Anschließend geht es in ein Kunstatelier in dem eine sexuelle Freizügigkeit herrscht; hier lernt Fabian Fräulein Battenberg kennen. Die beiden verstehen sich gut und gehen zusammen zu ihr, hier stellt sich heraus, dass sie Nachbarn sind. Fabian verliebt sich in sie.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Welche Figuren treten auf?<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 -&nbsp; Abgesehen von Fabian, gibt es mehrere Nebenfiguren, wie zum Beispiel seine Kollegen Herr Malmy, Münzer, oder Herr Irrgang. In dem Klub trifft er eine gewisse Irene Moll, vor der jedoch flüchtet. Man erfährt durch einen Brief, dass er Kontakt zu seiner&nbsp; Mutter hat.&nbsp; Letztendlich gibt es noch Labude - Fabians guter Freund.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Gibt es eine Figur, mit der du dich besonders identifizieren kannst? Begründe deine Wahl.<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 - Noch kann ich mich mit niemandem wirklich identifizieren, allerdings kommen mir seine Kollegen nicht allzu sympathisch vor, also definitiv nicht Malmy oder Münzer. Größtenteils liegt das daran, dass sie sehr arbeitsorientiert sind und ich noch Schüler bin.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Gab es sprachliche /formale Besonderheiten?<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 -&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Was hat dir gefallen? Warum?<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 - Mir hat Fabians Besuch im Klub gefallen und der anschließende Besuch bei Irene, da dies sehr unterhaltsam war.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Was hat dir gar nicht gefallen? Warum?<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 - Fabians Treffen im Weinkeller mit Münzer, Malmy und weiteren hat mich etwas gelangweilt und mir nicht so gefallen.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Was hat dich gewundert?<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 - Mich wundert, wieso Fabian überhaupt in Berlin wohnt. Meiner Meinung nach wäre ein Tapetenwechsel sehr hilfreich, um ihn zu etwas im Leben zu motivieren.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10 Was mich besonders wundert ist woher die Leute, vor allem Labude, diese höchst interessanten Lokale alle kennen. Sind sie alle so gut vernetzt oder ist es eine normale Gegebenheit in Berlin zu der Zeit Kabarette Klubs mit mental-nicht-ganz-recht Menschen, oder Prostitutionsversammlungen zu besuchen.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Was ist dir sonst noch aufgefallen?<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 - Labude und Fabians Freundschaft kommt mir etwas komisch vor, da sie schon sehr unterschiedlich sind.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Hattest du bestimmte Assoziationen, die nicht direkt etwas mit dem Text zu tun haben?<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 -&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Gibt es offene Fragen?<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 -&nbsp; Was wird aus Fabian, wenn er komplett die Motivation verliert?&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Zitiere eine spannende, traurige, witzige, aufschlussreiche, irritierende oder besonders schöne Textpassage, die dir gefallen hat, bzw. die offenbar für die Handlung wichtig ist.<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 -&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10 “Berühren verboten!” Die Stimme der Bildhauerin klang äußert unfreundlich. Fräulein Kulp, die sich in Labudes Armen wie in warmem Badewasser dehnte, rief Fabian zu: “Hand von der Butter. Der Baron ist eifersüchtig. Sie hat mit dem Abendakt ein gutgehendes Verhältnis.” “Halt den Rand!” knurrte die Reiter. “Labude, wenn Sie mit der Kulp etwas Unaufschiebbares vorhaben sollten, genieren Sie sich nicht. Ich habe nur diesen Raum, aber der ist an Kummer gewöhnt.” Labude äußerte, er habe moralische Bedenken. “Was es alles so gibt”, meinte die Kulp traurig.&nbsp;<br><br></div><div><br>Eine sehr lustige und hektische Szene die für Aufregung und verwirrung sorgt.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Erstelle eine Quizfrage für deine Mitschüler*innen zu dieser Kapitelgruppe.<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 -&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Zeichne ein passendes Bild /einen Comic zu den ersten fünf Kapiteln und lade es bzw. ihn hoch.<br></strong><br></div><div><br>Kapitel 1-5 -&nbsp;<br><br></div><div><br>Kapitel 6-10<br><br></div><div><br>Kapitel 11-15<br><br></div><div><br><br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 09:31:05 UTC</pubDate>
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         <title>Erich Kästner Biographie</title>
         <author>459214</author>
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         <description><![CDATA[<div>Erich Kästner Biografie Tibor und Zara<br><br></div><div><br></div><div>Erich Kästner - weltweit bekannter deutscher Autor - in mehr als 40 Sprachen übersetzt, Poet, Satirist und Drehbuchautor. Ohne ihn ist der deutsche Kanon inkomplett. Mit Werken wie Pünktchen und Anton oder Emil und die Detektive sind tausende Kinder vor 75 Jahren und noch heute aufgewachsen.&nbsp;</div><div><br></div><div><strong>Beginn seines Lebens</strong></div><div>Erich Emil Kästner, geboren im Winter des Jahres 1899 am 23 Februar in Dresden wurde zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands. Seine Eltern, Ida Amalia und Emil spielten dabei eine sehr große Rolle. Zu seiner Geburt waren sie bereits ein Ehepaar und schon 7 Jahre verheiratet. Jedoch war diese Ehe nicht immer eine glückliche. Ida Kästner hatte bereits mit 21 Jahren ihren Ehemann geheiratet, jedoch vor allem auf Rat ihrer großen Schwester die sich sorgte sie würde sich zu viel Zeit lassen und den Sozialen Aufstieg als damalige Friseuse nicht erreichen. Als Ehemann nahm sie sich einen Sattlermeister, doch obwohl er ein geschickter Handwerker war, verlor er sein Geschäft im Jahre 1895 und musste Industriearbeiter in einer Kofferfabrik werden. Nun waren die Zwei zwar nicht arm, aber ihr Aufstieg in der Gesellschaft, wie von Ida erhofft, war nicht geglückt. Daher setzte Erichs Mutter viel daran, dass ihr Sohn das erreichte was sie nicht schaffte. Sie mietete Zimmer in ihrer bereits kleinen Wohnung bewusst an Lehrer aus, was auch Spuren bei Erichs Berufswunsch hinterließ. Er wollte genau wie die Herren Zuhause Lehrer werden. Im Alter von Vierzehn besuchte Kästner das Freiherr von Fletchersche Lehrerseminar, um Volksschullehrer zu werden.</div><div>Drei Jahre später wurde Erich Kästner allerdings in den Krieg geschickt aber kehrte nach einem Jahr wieder zurück. Im folgenden Jahr, 1919, studierte er Germanistik und Geschichte in Leipzig. Schon während des Studiums, publizierte Kästner Gedichte in Zeitschriften und Zeitungen. Währenddessen arbeitete er auch als Redakteur bei der “Neuen Leipziger Zeitung”. 1925 beendete er sein Studium mit einer Förderung.</div><div><br></div><div><strong>Einfluss&nbsp;</strong></div><div>Seine Mutter und ihre überfürsorgliche Liebe sowie ihre Entschlossenheit, Erich erfolgreich zu machen, hatten großen Einfluss auf seine Werke. Er wurde Kinderbuchautor und lenkte viel Aufmerksamkeit auf die innige Beziehung zwischen Mutter und Kind. Doch eine viel größere Rolle spielte sein Zeit und militärische Ausbildung in der Armee. Die Brutalität und Unmenschlichkeit der Armee, noch dazu der Tod von Kameraden die er erlebte, hatten großen Einfluß seinen späteren Antimilitarismus. Zudem wurde Kästner mehrmals von der Gestapo verhört und seine Bücher verbrannt.&nbsp;</div><div><br></div><div><strong>Die Bücherverbrennung 1933</strong></div><div><br></div><div>Zur Zeit des Nationalsozialismus waren viele Schriftsteller und Schriftstellerin gezwungen, Deutschland zu verlassen, da die Literatur nicht in die Ideologie passte. Tausende Schriftsteller verließen das Land, aber Erich Kästner nicht. Menschen fragten sich wieso er in Deutschland bleiben wollte und er meinte er wolle seine Mutter nicht verlassen, da sie eine enge Beziehung zueinander hatten. Auf diese Weise musste er die Konsequenzen tragen. Am 10. Mai 1933 musste er zuschauen wie seine Bücher und Werke von der deutschen Studentenschaft, die einen Beitrag zur „Neugeburt des deutschen Volkes“ leisten wollten, verbrannt wurden. Alle nicht-arischen Werke wurden verboten und verbrannt. Nach der Verbrennung ging Kästner trotzdem nicht in Exil, sondern schrieb unter Pseudonym weiter. Daraus entstand sein bekanntes Werk “Das Blaue Buch”.&nbsp;</div><div><br></div><div><strong>“Das Blaue Buch”:</strong></div><div>Erich Kästner begann nach der Verbrennung seiner Werke ein Buch. Dies war eine Mischung aus einem Tagebuch sowie Beobachtungen und Anmerkungen zum Kriegsverlauf. Der berühmte Autor nahm dieses Buch bei jedem Angriff auf Berlin in den Luftschutzkeller mit und versteckte es in Waschbeutel und anderen Stoffen. Vor allem lag dieses Buch in einem blauen Leinentuch, welches ihm seinen Namen gegeben hat. Dieses geheime Werk verleiht die Perspektive eines verbotenen Schriftstellers in der NS-Regime. Außerdem dient dieses Buch als Tagebuch, welches einen Einblick in Erich Kästners Leben gibt.&nbsp;</div><div><br></div><div><strong>Seine bekanntesten Werke&nbsp;</strong></div><div><br></div><div>Doch dieses Blaue Buch war natürlich nicht das einzige Buch. Sein erstes Buch schrieb er nachdem er sein Studium abschloss - Novellen und Märchen. Ein Jahr später veröffentlichte er sein belletristisches Werk - ein Unterhaltungswerk Herz auf Taille. Zu seinen bekannten Kinderbüchern kam er erst 1929 mit dem Roman Emil und die Detektive. Daraufhin folgten viele weitere Kinderromane wie Pünktchen und Anton (1931) Das fliegende Klassenzimmer (1933), Emil und die drei Zwillinge (1935), Die verschwundene Miniatur (1936), Die Konferenz der Tiere und Das doppelte Lottchen (1949). Doch er schrieb nicht nur Kinderbücher. Unser jetziges Werk Fabian wurde 1931 veröffentlicht.&nbsp;</div><div><br></div><div>Allgemein blieb sein Erzählweise jedoch sachliche und schnörkellos. Die realistische Figuren die er in seiner Zeitgenössischen Umgebung platzierte waren etwas brandneues in der damaligen Kinderliteratur was ihm zum Durchbruch half.&nbsp;</div><div><br><br></div><div><strong>Sein Ende&nbsp;</strong></div><div>Während des Krieges schrieb Kästner viel, obwohl er große Probleme mit der faschistischen Regierung hatte, jedoch konnte er sich geschickt mit Hilfe von Pseudonymen arrangieren. Ende des Krieges konnte er wieder frei und unbekümmert veröffentlichen und zog nach München. Auf Reisen nach Berlin begegnete er im Jahre 1949 Friedhilde Siebert, mit der er ein Verhältnis einging. 7 Jahre später ging aus dieser Beziehung auch sein Sohn, Thomas Kästner, hervor während er noch weiterhin seine Lebensgefährtin Luiselotte Enderle, die er bereits 1939 kennenlernte, in München hatte. Daher lebte Erich Kästner ein Doppelleben zwischen den beiden Städten. 1969 trennte er sich jedoch von der Mutter seines Kindes. 5 Jahre später wurde bei ihm Speiseröhrenkrebs diagnostiziert und er starb im Alter von 75 Jahren in München. &nbsp;</div><div><br><br><br><br><br><br><br></div><div><strong>Quellen:</strong></div><div><br>Kirsten Böttcher, B. R. (2018, December 3). <em>Erich KÄSTNER: DAS BUCH, das Kästner NIE VERÖFFENTLICHTE</em>. zur Startseite. https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiotexte/das-blaue-buch-von-erich-kaestner-100.html.&nbsp;<br><br></div><div><br>Schumann, U.-J. (2013, May 8). <em>Erich Kästner und DIE BÜCHERVERBRENNUNG: "ES war widerlich"</em>. DER SPIEGEL. https://www.spiegel.de/geschichte/schriftsteller-erich-kaestner-und-die-buecherverbrennung-1933-a-951105.html.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kautt, Annette. “Erich Kästner.” <em>Zur Rossipotti-Titelseite</em>, www.rossipotti.de/inhalt/literaturlexikon/autoren/kaestner_erich.html.&nbsp;<br><br></div><div><br>“Die Kindheit ERICH KÄSTNERS Und Die ROLLE Der Eltern. „Emil Und DIE Detektive’ Und „Das DOPPELTE Lottchen.’” <em>GRIN</em>, www.grin.com/document/129418.&nbsp;<br><br></div><div><br>Kinderbuchautor, Deutscher. “Erich Kästner • BIOGRAFIE Und Werke.” <em>Inhaltsangabe.de</em>, www.inhaltsangabe.de/autoren/kaestner/.&nbsp;<br><br></div><div><br><br><br><br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 09:33:45 UTC</pubDate>
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         <title>Bild analyse </title>
         <author>459214</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Zeichnung bildet einen auf einem Stuhl sitzenden Mann ab, anscheinend stark nachdenkend. Eine magere, komplett schwarz ausgefüllte Person im Stil eines Schattenrisses sitzt senkrecht auf einem Stuhl, welcher der Zeichnung durch eine einzelne Linie, die Lehne und Hinterbein darstellt, Struktur verleiht. Die Person per se ist formfüllend opag ausgemalt. Zwei Waagerechte stellen den Steg des Stuhls dar. Die Person hat einen Arm auf der Rückenlehne des Stuhls abgelegt; dieser Arm ist parallel zum Steg waagerecht und bildet einen rechten Winkel zur Rückenlehne. Leicht vorgebeugt, lehnt der Mann seinen Kopf auf der Hand des anderen Arms ab. Die Beine sind übereinander gekreuzt und das hintere leicht angewinkelt. Während die Gesichtszüge unkenntlich sind, verleiht die geknickte Haltung der Person einen schweren, erschöpften Eindruck. Obwohl die Kleidung aus einer Art kurzem Mantel oder Jacket besteht, erscheint die gesamte Figur trotzdem als sehr mager.&nbsp;</div><div>Der abgestützte Kopf auf der Hand erinnert stark an Rodins <em>Le Penseur </em>(der Denker), welches auch nur 15 Jahre zuvor (1882) veröffentlicht wurde. Diese Pose kann mit der Unklarheit über eine Existenz und der generellen Unklarheit über die Zukunft verbunden sein. Der Skeptizismus und eventuell Pessimismus ist auch in den anderen Bildern der Reihe vorhanden.&nbsp;</div><div><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 09:35:26 UTC</pubDate>
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         <title>Staatsmorphium</title>
         <author>459214</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 09:36:45 UTC</pubDate>
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         <title>Kurzgeschichte </title>
         <author>459214</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Kurzgeschichte "Der Ausflug ins Gebirge", handelt von den Wünschen eines Ich-Erzählers, dass ihm geholfen werden soll, obwohl "niemand ihm etwas zu leide getan hat". Anschließend würde die Person gerne einen Ausflug mit einer Gesellschaft ins Gebirge unternehmen, der näher beschrieben wird. An diesem Ausflug sollen viele "Niemande", teilnehmen. Am Ende stellt sich der/die Ich-Erzähler/in vor, wie alle kurz davor stehen zu singen. </div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 09:52:53 UTC</pubDate>
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         <title>Bildanalyse </title>
         <author>459214</author>
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         <description><![CDATA[<div>Auf der linken Seite des Bildes befindet sich eine einzelne, gerade vertikale Linie die einen&nbsp; Laternenpfahl oder die Ecke einer Wand darstellt. Mittig befindet sich eine Box, daran befestigt eine Glühbirne. Dies wird durch 5 kurze Striche klar, die Licht darstellen. Darüber halb gekippt, eine leicht schraffierte Klappe. Rechts dahinter befindet sich das Gesicht eines Mannes mit hochstehenden Haaren, die V förmigen, zusammengezogenen Augenbrauen. Er hat klar definierte Augen und eine Nase, die nur durch eine Schattierung definiert ist und leicht Mundfalten, die durch jeweils einen Strich repräsentiert sind. Rechts anliegend wird durch wiederholte, nachgezogene Stricht eine Schulterpartie sichtbar. In der oberen rechten Ecke findet sich eine leichte Schattierung. </div>]]></description>
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         <pubDate>2022-06-14 09:57:32 UTC</pubDate>
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         <title>Kafka Zeichnungen</title>
         <author>459214</author>
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         <pubDate>2022-06-21 09:49:17 UTC</pubDate>
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         <title>Paper 2 </title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>“Das Finden und Behaupten der eigenen Identität wird auf unterschiedliche Weise literarisch gestaltet. Untersuchen Sie dies anhand von zwei der von Ihnen behandelten Werke und zeigen Sie, auf welche Weise dies vermittelt wird.”</div><div><br></div><div>Das Finden und Behaupten der Identität ist ein Thema, welches Individuen in verschiedenen Gesellschaften beschäftigt und auch in literarischen Werken besprochen wird. Die Grafik Novelle <em>Maus, </em>geschrieben und veröffentlicht von Art Spiegelman im Jahre 1996, sowie das Drama <em>Woyzeck</em>, geschrieben im Jahre 1836 von Georg Büchner, gestalten das Finden und behaupten der Identität auf unterschiedliche Weise. In <em>Maus</em>, bespricht Spiegelman das Behaupten von der jüdischen Identität von seinem Vater, Wladek, während des Holocaust, und anschliesend das Finden seiner eigenen Identität als jüdischer Nachkomme und Autor. <em>Woyzeck</em> bespricht das Finden von Woyzecks Identität in einer klasse dominanten Gesellschaft und sein Behaupten der Identität in Betracht auf Maries Affaire.&nbsp;</div><div><br></div><div>Beide Werke zeigen den Einfluss, den Schuldgefühle auf das Finden der Identität haben. Im zweiten Teil von <em>Maus, </em>“Und hier begann mein Unglück”, gibt es ein Panel, wo Artie auf einem Berg von Mäusekörpern sitzt und seinen Erfolg von dem ersten Teil von <em>Maus</em> hinterfragt. Ihm werden von Journalisten Fragen über seinen kommerziellen Erfolg von seinem Werk gefragt, was dazu führt, dass sich Artie schuldig fühlt und nach “Vergebung” langt. Seine Schuldgefühle werden durch das Schrumpfen seiner Figur dargestellt, denn nun fühlt sich er sich wesentlich kleiner und somit unfähig die ganzen Fragen von Kritikern, und denen die er sich selbst stellt, zu beantworten. Diese Fragen und schließlich deren Antworten helfen Art seine Identität als jüdischer Autor der den Holocaust als Grafik Novelle darstellt zu beantworten.&nbsp;</div><div><br></div><div>Demgegenüber helfen Woyzecks Schuldgefühle ihm nicht, seine Identität zu finden. Nachdem Woyzeck seine Frau Marie ersticht, versucht er, unschuldig zu wirken und in der Konfrontation im Wirtshaus sagt er den Umherstehenden , sie sollen “sich selbst angucken”. Er ist sich nicht im Klaren mit sich selbst und kann seine Schuld sich selbst nicht eingestehen. Dies zeigt, dass er seine Identität nicht gefunden hat. Die unterschiedlichen Reaktionen auf Schuldgefühle der Figuren zeigen, wie Werke das Finden von Identität unterschiedlich gestalten.&nbsp;</div><div><br></div><div><em>Woyzeck </em>und <em>Maus</em> stellen das Behaupten der Identität in Betracht auf Religion durch ihre Verwendung von Referenzen zu Religion dar. In seinem Gespräch mit dem Hauptmann verwendet Woyzeck wiederholt, dass er als armer Mann keine Möglichkeit hat, Moralisch korrekt zu sein. Woyzeck verdeutlicht, dass ein armer Mensch ständig arbeiten muss und “selbst wenn man in den Himmel kommt noch beim Donnern helfen muss.” Diese Metapher verdeutlicht Woyzecks Einstellung zu dem Leben und somit auch seine Identität. Diese behauptet er im Laufe des Drama, wenn er schlussendlich die moralisch akzeptable Mordtat begeht und somit seine Identität als Mensch, der sich nicht an religiöse und moralische Regeln hält, behauptet.&nbsp;</div><div><br></div><div>Gleichzeitig behauptet Wladek seine jüdische Identität durch das gesamte Werk. Obwohl er sich während des Holocausts vorübergehend als nicht-Jude ausgab und eine Schweinemaske aufzog, um als Pole zu erscheinen, wird verdeutlicht, dass dies nur vorübergehend ist. Das Symbol der Maske lässt den Leser sehen, dass unter der Maske Wladek immer noch ein Jude ist und sich nur aufgrund der Umstände verkleiden muss, jedoch zu seiner Identität steht. Dieses Symbol der Maske, um die unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen darzustellen, zeigt, wie Figuren ihre Identität behaupten. In beiden Werken ist Religion ein essentielles Thema, um das Behaupten der Identität darzustellen.&nbsp;</div><div><br></div><div>Die Autoren zeigen, wie die Identität von Figuren in beiden Werken durch Unterdrückung gefunden werden kann. Woyzeck wird von mehreren Personen, wie dem Hauptmann, dem Tambourmajor und dem Arzt physisch und psychisch unterdrückt. Woyzeck findet seine Identität, indem er sich dieser Unterdrückung hingibt. Er verkauft sich dem Doktor als menschliches Versuchskaninchen und lässt sich von ihm für Geld ausnutzen. Als der Doktor ihn mit Tritten für Woyzecks Urinieren mit Tritten bestraft, tut Woyzecks nichts. Dies zeigt, dass Woyzeck sich seiner Identität als Mitglied der unteren Gesellschaftsklasse hingibt.&nbsp;</div><div><br></div><div>Wladek andererseits tut viel, um aus seiner Unterdrückung herauszukommen. Er arbeitet viel in dem Konzentrationslager, wie zum beispiel als Schuhmacher oder als Englisch Lehrer. Sein Überlebenswillen ist ein Teil seiner Identität und diesen behauptet er durchgehend. Somit behauptet er seine Identität.&nbsp;</div><div><br></div><div>Zusammenfassend sind beide Werke von dem Finden und Behaupten der Identität der Figuren geformt und die Autoren gestalten dies durch die Handlungen der Figuren. Religion, Schuldgefühle und Unterdrückung in der Gesellschaft formen die Identität der Charaktere, welche sie anschließend auch behaupten können. Während Woyzeck sich seiner Identität als Mitglied der armen, unteren Gesellschaftsklasse hingibt, formen die schwierigen Umstände die Identität von Woyzeck, der sich nicht kleinkriegen lässt.&nbsp;</div><div><br><br><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-03-21 20:29:53 UTC</pubDate>
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         <title>paper 2 </title>
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         <description><![CDATA[<ol><li>Inwiefern spiegeln Form und Inhalt der beiden ausgewählten Werke den sozialen Kontext, in dem sie geschrieben wurden?<br><br></li></ol><div><br></div><div>Spiegelmans semi-autobiographische Graphik Novelle “Die vollständige Maus” sowie Márquezs “Chronik eines Angekündigten Todes” sind zwei Werke die den sozialen Kontext von entweder ihrer Entstehungszeit oder die des Autors eigenes und Familiensl Leben wiederspiegeln. Beide Texte haben eine Struktur, die oftmals keinem chronologischen Aufbau folgt, sondern eine Zusammenstellung von Rückblicken in die Vergangenheit ist, die den sozialen Kontext untersuchen. Während Marquezs Chronik die altertümlichen gesellschaftlichen Normen in Kolumbien während der 70er Jahre in Bezug auf die Rolle der Frau und Familienehre bespricht, behandelt Spiegelmans Geschichte die Umstände unter den anti-semitischen Nazi-Regimes während der 30er sowie die Behandlung von Überlebenden in Amerika.&nbsp;<br><br></div><div>Der Titel von Marquess Werk "Chronik" ist irreführend, denn die journalistische Untersuchung von Marquez ist alles andereaußer chronologisch aufgebaut. Die nicht zeitlich lineare Form des Buches, welches mit dem eigentlichen Morgen des Geschehens beginnt, und erst danach die Hintergründe der Tat offenbart, lässt bei dem Leser viele Fragen offen. Der Leser nimmt, so wie die Bewohner des Dorfes, den anstehenden Tod von Nasar als offensichtlich andar. Er wird sterben, das ist sein Schicksal. Die Gründe dafür sind einerseits zu Beginn dem Opfer selbst nicht bekannt. Jedoch, durch die Struktur des Werkes, hat der Leser das Gefühl, dass sie nicht wichtig sind.&nbsp; Der Fokus des Lesers liegt zu Beginn auf der Tat und nicht auf ihren Hintergründen, welche somit in den Hintergrund rücken. Dies verdeutlicht des Autors Kritik an den Sozialen Umständen und Normen, dass solche Morde als normal hingenommen werden und die Gründe, die einen Mord verhindern könnten, nicht aufgeklärt werden.&nbsp; &nbsp;<br><br></div><div>Dieser soziale Kontext wird auch durch den Inhalt des Werkes verdeutlicht. Durch die wiederholte Vertiefung in scheinbar nutzlosen Details gehen die Motivationen von Charakteren unter. Dem Autor ist es wichtig zu erfahren, wie das Wetter an dem Tag des Mordes war und somit widmet er diesem Detail viel Aufmerksamkeit. Dies lässt den Leser vermuten, dass solche Angabenes wichtig sind,ist um die Handlung und Motive der Figuren zu verstehen, jedoch ist dies nicht der Falles nicht. Andererseits lässt der Autor die essentielle Antwort auf die Frage, ob es wirklich Santiago Nasar war, der Angela Vicario entjungfert hat, offen. Die beiden Vicario Brüder kümmern sich auch nicht um diese Frage, sondern nehmen diese Information als selbstverständlichen Grund, Santiago Nasar zu ermorden. Es ist ihnen von extremer Wichtigkeit, die Ehre der Familie zu erhalten und dies kann nur erreicht werden, solange jemand, gleichgültig ob der wahre Täter oder nicht, dafür stirbt. Durch die Auslassung von bestimmten, wichtigen Informationen im Vergleich zum Überfluss von nebensächlichen, verdeutlicht der Autor den Sozialen Kontext, dass die Gesellschaft, in der das Buch handelt, sich nicht um die Wahrheit und Aufklärung von einem Dilemma kümmert, sondern nur an der Wiederherstellung der Ehre interessiert ist.&nbsp;<br><br></div><div><br><br></div><div>In <em>Maus, </em>welches während des Holocausts handelt, wird der soziale Kontext deutlich im Inhalt untersucht. Das gesamte Werk handelt von der Unterdrückung der Juden und ihren Lebensumständen, doch dieser soziale Kontext wird vor allem durch bestimmte Abschnitte und Panels, in denen sich Wladek und seine Familie in verschiedenen Verstecken unterbringen müssen, klar. Im ersten Teil ist das fünfte Kapitel "Mauselöcher" genannt, und es betont das Bedürfnis von den Verstecken von Wladek in Dachböden, Scheunen oder hilfsbereiten Deutschen. Dass der Autor ein gesamtes Kapitel diesem Aspekt von Wladeks Geschichte widmet, zeigt, was für Umstände in dieser Zeit herrschten. Durch den Inhalt des Buches werden die schrecklichen Umstände des sozialen Kontext unterstrichen.&nbsp;<br><br></div><div><br></div><div>Andererseits wird auch die Situation von Überlebenden wie Wladek in den Jahren danach angesprochen. Da der Erzähler eigentlich Art Spiegelman selbst ist und er nur die Gespräche mit seinem Vater niederschreibt, gibt es einen interessanten Perspektivwechsel, wenn er zurück in die Gegenwart springt. Wenn dies der Fall ist, werden Arts und Wladeks Ansicht von der Welt verdeutlicht. Arts Auffassung von der Rückmeldung, die er für seine Graphic Novel erhält, wird direkt zu Beginn des zweiten Teils angesprochen. Art ist sichtlich niedergeschlagen und hat Schuldgefühle, ob die Form des ersten Teils der Vergangenheit zurechtkommt. Ob ein Comic, oftmals als kindisch und unseriös betrachtet, für ein ernstes Thema wie den Holocaust benutzt werden darf wurde auch in der Presse stark diskutiert. Doch durch die Fortsetzung dieser Form wird des Autors Ansicht an diesem sozialen Diskurs angesprochen. Wladek hingegen ist in der Gegenwart auch oftmals unzufrieden mit den Umständen der Gegenwart, vor allem mit seiner neuen Frau Mala und ihrer angeblichen verschwenderischen Angewohnheit. Durch die Form des Werkes wird der Kontrast zwischen den armen Umständen während des Holocausts und der heutigen Möglichkeit, etwas mehr auszugeben, hervorgehoben. &nbsp;<br><br></div><div><br></div><div>Zusammenfassend werden in beiden Werken Inhalt und Form von den Autoren benutzt, um die sozialen Kontexte der jeweiligen Zeit zu spiegeln. In Marquezs “Chronik eines Angekündigten Todes” wird der unterschiedlich vertiefte Fokus zwischen Tat und Gründen sowie die Reihenfolge der Erzählung benutzt, um Kritik an sozialen Normen auszuüben. In Spiegelmans Maus verdeutlicht der Inhalt den sozialen Kontext von Wladeks Lebenszeit, während die form einer Grafik Novelle auch den sozialen Kontext von Art spiegelt.&nbsp;<br><br></div><div><br><br></div><div><br></div>]]></description>
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