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      <title>ART colors the PAST --- Blickwinkelportraits by </title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2022-08-01 12:56:02 UTC</pubDate>
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         <title>zur Ausstellung</title>
         <author>memkronz</author>
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         <description><![CDATA[<p>Herzlich willkommen im interaktiven Bereich der Ausstellung. Ich freue mich darüber meine Blickwinkelportraits ausstellen zu dürfen. Hoffentlich kann ich auch Ihnen damit eine Freude bereiten.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Rätseln Sie gerne?&nbsp;</p><p><br/></p><p>Wenn Sie mögen, können Sie anhand kurzer Texte enträtseln, welche Persönlichkeit in den Blickwinkelportrait dargestellt sind.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Sie dürfen gerne eine "eigene Spur" - auch als Reaktion auf die gezeigten Werke der Ausstellung - im "Gästebuch" hinterlassen. Ich freue mich über Ihre Beiträge. &nbsp;</p><p><br/></p><p>Außerdem finden Sie hier in dieser Spalte eine Kurzbeschreibung meiner Erarbeitung der Blickwinkelportraits, sowie einen Link zu meiner Homepage. </p><p><br/></p><p><br/></p><p>Matthias Kronz</p><p>&nbsp;</p>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 13:12:11 UTC</pubDate>
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         <title>meine Homepage</title>
         <author>memkronz</author>
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         <description><![CDATA[<div>https://memkronz.wixsite.com/matthias-kronz/blank</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 13:13:52 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 01</title>
         <author>memkronz</author>
         <link>https://padlet.com/memkronz/5lxgu5kwybbjg1hv/wish/2252785207</link>
         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;</div><div>ich möchte mich kurz vorstellen:<br><br></div><div>Ich bin der Älteste, daher darf ich anfangen. Man sagt, ich sei ein Vorbild und Wegbereiter für Mahatma Ghandi und Martin Luther King gewesen.&nbsp;</div><div>Tatsächlich habe ich dem Staat meine Steuerzahlung verweigert, weil er damit auch einen Krieg und die Sklaverei finanzieren wollte. So musste ich wegen meines zivilen Ungehorsams und des gewaltfreien Widerstandes kurz ins Gefängnis.&nbsp;</div><div>Aber meine Überzeugung ist ungebrochen und so erlaube ich mir auch dir zu sagen:&nbsp;</div><div>„Wenn du gezwungen werden sollst, an der Ungerechtigkeit gegen einen anderen mitzuwirken, dann brich das Gesetz! Lass dein Leben einen Reibungswiderstand sein, der die Maschine zum Stehen bringt.“&nbsp;</div><div>Bekannt geworden bin ich aber vor allem durch mein Experiment zum einfachen Leben im Einklang mit der Natur und eine Veröffentlichung dazu. Ich gelangte zu Überzeugungen wie: „Jede Generation lacht über die alte Mode und folgt inbrünstig der neuen.“</div><div>Erkennst du mich?&nbsp;<br><br></div><div>(12.07.1817 - 06.05.1862)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 13:18:58 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 05</title>
         <author>memkronz</author>
         <link>https://padlet.com/memkronz/5lxgu5kwybbjg1hv/wish/2252788833</link>
         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;</div><div>ich möchte mich kurz vorstellen:&nbsp;</div><div><br>Gerne werde ich als Vertreter und Mitbegründer des amerikanischen Pragmatismus angeführt und tatsächlich vertrat ich – sehr vereinfacht ausgesagt - dessen philosophische Maxime „Truth is temporary“ zunächst. Als die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki fielen, distanzierte ich mich jedoch davon und bekannte mich zu einem Wahrheitsbegriff der moralisch intendiert ist.&nbsp;</div><div>Einige halten mich auch für einen wichtigen Vertreter der Reformpädagogik und einen Wegbereiter der Erlebnispädagogik und meine Aussage „Learning by doing“ ist auch zentrale Botschaft dieser Ideale. Ich hoffe, dass diese Überzeugung auch von dir geteilt wird.&nbsp;</div><div>Das `Lernen durch Tun´ bezieht sich übrigens nicht nur auf körperliche Tätigkeiten, wie du sicher ahnen wirst. Ich bin der Meinung, dass unsere moralischen und geistigen Kompetenzen ebenso durch Aktivität ausgebildet werden müssen, denn „Democracy has to be born anew every generation and education is its midwife.“<br>Erkennst du mich?&nbsp;<br><br>(20.10.1859 – 01-06.1952)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 13:22:24 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 03</title>
         <author>memkronz</author>
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         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;</div><div>ich möchte mich kurz vorstellen:&nbsp;</div><div><br>Vielen gelte ich als Tausendsassa, denn ich habe in meinem Leben unterschiedliche Berufe gleichzeitig ausgeübt. Ich war Arzt, Kinderbuchautor, leitete ein Waisenhaus und wirke bis heute narrativ als Pädagoge. Vor allem die letzten Tätigkeiten tragen dazu bei, dass mein Lebenswerk sehr gewertschätzt wird. Diejenigen, die sich mit mir beschäftigt haben, attestieren mir eine große moralische Kompetenz und pädagogische Authentizität, denn ich habe mein Leben für meine Überzeugungen geopfert. Und meine Überzeugungen verrate ich dir am besten anhand von zwei Zitaten.&nbsp;</div><div>Eins zu meinem pädagogischen Ideal:&nbsp;</div><div>„Ihr sagt: // »Der Umgang mit Kindern ermüdet uns.« // Ihr habt recht. // Ihr sagt: // »Denn wir müssen zu ihrer Begriffswelt hinuntersteigen. // Hinuntersteigen, uns herabneigen, beugen, kleiner machen.« // Ihr irrt euch. // Nicht das ermüdet uns. Sondern – daß wir zu ihren Gefühlen emporklimmen müssen. Emporklimmen, uns ausstrecken, auf die Zehenspitzen stellen, hinlangen. // Um nicht zu verletzen.“</div><div>Das zweite zu mir und meiner Auffassung zu der Welt, die ich erlebte:&nbsp;<br>„Ja. Über mich selbst, meine kleine und doch wichtige Person. Jemand hat einmal boshaft geäußert, die Welt sei ein Klümpchen Dreck, irgendwo im All schwebend, und der Mensch sei ein Tier das Karriere gemacht habe.<br>Das mag schon sein, aber eine Ergänzung: Dieses Klümpchen Dreck kann leiden, lieben, weinen und voller Sehnsucht sein, und die Karriere des Menschen ist – genau betrachtet – zweifelhaft, sehr zweifelhaft.“<br>Und weil ich an das, was ich hier äußere, glaube, habe ich die `Magna Charta Libertatis der Kinder´ verfasst, deren drei unabdingbare Artikel du dir im Portrait anschauen kannst.&nbsp;<br>Erkennst du mich?&nbsp;</div><div><br><br></div><div>(22.07.1878 – 07.08.1942)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 13:54:00 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 02</title>
         <author>memkronz</author>
         <link>https://padlet.com/memkronz/5lxgu5kwybbjg1hv/wish/2252834621</link>
         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;</div><div>ich möchte mich kurz vorstellen:</div><div><br>Eigentlich ist das unnötig, denn du wirst schon von mir gehört haben. Ich bin die Jüngste im Bunde hier. Die meisten setzen sich mit meiner Person bereits im Kindesalter auseinander, denn mein recht kurzes Leben hat dennoch eine Spur hinterlassen, die in Büchern (unter anderem meinem eigenen, das mein Vater für mich publizierte) und Filmen gegenwärtig bleibt.&nbsp;</div><div>Meine Jugend war vermutlich so ganz anders als deine, dramatisch isoliert, unfrei und letztlich nicht einmal mit einem Happy-End. Du und die Menschen deiner Generation tragen daran keine Schuld, doch – um mit den Worten von Theodor W.&nbsp; Adorno zu argumentieren – solltest du, solltet ihr Verantwortung dafür übernehmen, dass sich eine so furchtbare Zeit wie die meiner Kindheit und Jugend nicht wiederholt.</div><div>Aber ich habe auch selbst noch einen Tipp für dich, falls es dir einmal nicht so gut geht: „Geh hinaus, in die Felder, die Natur und die Sonne, geh hinaus und versuche das Glück in<br>Dir selbst zurückzufinden; denke an all das Schöne, was in Dir selbst und um Dich herum wächst und sei glücklich“, denn meine Erfahrung ist: „Reichtum, Ansehen, alles kann man verlieren. Aber das Glück im eigenen Herzen kann nur verschleiert werden und wird Dich immer, solange Du lebst, wieder glücklich machen.“</div><div>Erkennst du mich?<br>&nbsp;</div><div>(12.06.1929 - 1945)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 14:36:48 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 04</title>
         <author>memkronz</author>
         <link>https://padlet.com/memkronz/5lxgu5kwybbjg1hv/wish/2252847675</link>
         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;</div><div>ich möchte mich kurz vorstellen:&nbsp;</div><div><br></div><div>Einige halten mich für eine Revolutionärin, aber ganz so arg war ich nicht, denn mein zunehmend christliches Weltbild forderte mich seinerzeit zwar dazu auf, die soziale Ungleichheit in der Gesellschaft anzuprangern, aber einen gewaltsamen Umsturz favorisiere ich nicht. „Menschen errichten Mauern, Christus sagt: Ich bin die Tür.“ Deshalb halte ich auch nicht sehr viel von Marx, denn „nicht die Religion, die Revolution ist Opium für das Volk“. Durch meine langen Beobachtungen und Studien der Arbeiterschaft gelangte ich zu folgenden Auffassungen: 1. „Die Entwurzelung ist bei weitem die gefährlichste Krankheit der menschlichen Gesellschaft“ und 2.  Dass „nur der Mensch den Menschen versklaven kann.“ Stimmst du dem zu, wenn du dich in deiner, der Gegenwartsgesellschaft umschaust? Meiner Meinung nach ist es daher immer nützlich, diese Umstände laut zu beklagen, um etwas an den Ungerechtigkeiten zu ändern.&nbsp;<br>So richtig bin ich daher wohl auch für dich kaum zu fassen, politisch einerseits sozialistisch geprägt und doch mit konservativen Wertvorstellungen.&nbsp;</div><div>Erkennst du mich?&nbsp;</div><div><br>(03.02.1909 – 24.08.1943)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 15:01:35 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 06</title>
         <author>memkronz</author>
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         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;</div><div>ich möchte mich kurz vorstellen:</div><div><br>Merkwürdig, obwohl ich die jüngst verstorbene Blickwinkelpersönlichkeit bin, wurde ich doch als erstes in diesen Blickwinkelportraits gemalt. Unmittelbar nachdem ich das Zeitliche segnete. In gewisser Weise `kurz zuvor´ gelangte ich als Historiker am Schluss meines Lebens zur Erkenntnis, dass sich alles wie im Kreise schließt. Zugegebenermaße trägt diese Bilanz etwas Ernüchterndes in sich, das traurige Gefühl nicht weitergekommen zu sein. Was am Anfang war, kennzeichnet auch das Ende, denn „I sometimes regret having grown in the middle of the end of a democracy, and now, towards the end of my life, I must once again fight for democracy. A sad balance.“</div><div>Aber zwischendurch habe ich mich viel mit der deutschen Geschichte befasst, mit Bismarck, der Weimarer Republik und dem Nationalsozialismus und bei allem auch mit dem Judentum und dem Antisemitismus, denn ich bin selbst jüdischen Glaubens und auch deshalb damals aus Deutschland geflohen.</div><div>Und jetzt im hohen Alter rege ich mich wieder auf. Den Rechtsruck in einigen europäischen Staaten und das wirre aMErikaFIRST-Verständnis eines Donald Trump beobachte ich mit Sorge.&nbsp;</div><div>Und weil ich nun schon einmal dabei bin, meine Überzeugungen hier kund zu tun, äußere ich noch eine für dich; in der Hoffnung, dass du nicht wie ich am Anfang und Ende deines Lebens um die Demokratie bangen musst. „Die Weimarer Republik stürzte auch deshalb, weil es nicht genug Deutsche gab, die liberale Prinzipien vertraten. Und auch heute noch wird Deutschland hin und wieder von einem anti-liberalen Hauch durchweht.“<br>Erkennst du mich?&nbsp;</div><div><br>(02.02.1926 – 18.05.2016)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 15:27:37 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 08</title>
         <author>memkronz</author>
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         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;</div><div>ich möchte mich kurz vorstellen:&nbsp;</div><div><br></div><div>„Das Gesetz ändern sich, das Gewissen nicht" rufe ich dir zu. Und weil ich zu dieser Aussage stehe habe ich nicht lange gelebt, denn mein Gewissen befahl mir etwas zu tun gegen den Unrechtsstaat. Jakob Schmid hat das anders gesehen, aber gemeinsam mit meinem Bruder und den anderen habe ich es bis zum Ende durchgezogen! „So ein herrlicher Tag, und ich soll gehen. Aber was liegt an unserem Leben, wenn wir es damit schaffen, Tausende von Menschen aufzurütteln und wachzurütteln.“ Im Nachhinein sagt man, es war wichtig. Heute wissen die Menschen, dass es auch diejenigen gab die nicht mitgelaufen sind, diejenigen die versucht haben etwas zu unternehmen gegen die Tyrannei, den Krieg und den Völkermord. Einige denken bestimmt auch, dass es sinnlos und lebensmüde ist, so sehr auf die eigenen Ideale und Werte zu pochen. „Ich bin nach wie vor der Meinung, das Beste getan zu haben, was ich gerade jetzt für mein Volk tun konnte. Ich bereue deshalb meine Handlungsweise nicht und will die Folgen, die mir aus meiner Handlungsweise erwachsen, auf mich nehmen.“<br>Und wenn ich dir aufgrund meiner Erfahrung noch etwas zurufen darf: „Steh zu den Dingen, an die du glaubst. Auch, wenn du alleine dort stehst.“<br>Erkennst du mich?<br><br></div><div>(09.05.1921 – 22.02.1943)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 16:44:28 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 11</title>
         <author>memkronz</author>
         <link>https://padlet.com/memkronz/5lxgu5kwybbjg1hv/wish/2252901272</link>
         <description><![CDATA[<p>Hallo,&nbsp;</p><p>ich möchte mich kurz vorstellen:&nbsp;</p><p><br/></p><p>Auch wenn einige denken ich sei eine politische Philosophin, begrüße ich es doch, wenn du mich als politische Theoretikerin anerkennen würdest. Denn meine Vorgehensweise ist eher die einer Historikerin, denn die einer freigeistigen, interpretationsfreudigen Philosophin. So konnte ich anhand meiner Beobachtungen und Recherchen filtern, dass die Nazis ohne die Mitläufer und Schreibtischtäter niemals hätten ihr Unheil derart verbreiten können. „Die traurige Wahrheit ist, dass das meiste Böse von Menschen gemacht wird, die sich zwischen Böse und Gut nicht entschieden haben.“ Mit anderen Worten: Der kleine, normale Mann hat auch eine Menge Schuld auf sich geladen und richtig böse mitgemacht bei dem menschenverachtenden Wahnsinn. Ich nehme an, dass du von meinen diesbezüglichen Schlussfolgerungen bereits gehört hast. Als ich sie veröffentlichte wurde ich massiv angefeindet. Einige wollten nicht, dass der Dreck unter dem Teppich zum Vorschein kam. Und so entdeckte ich in den 50´er Jahren auch in der Aufarbeitung dieses finsteren deutschen Kapitels eine Konstante bei den Unbelehrbaren. „Man kann sagen, dass der Faschismus der alten Kunst zu lügen gewissermaßen eine neue Variante hinzugefügt hat - die teuflischste Variante, die man sich denken kann - nämlich: das Wahrlügen.“ „So läuft der Unterschied zwischen traditionellen und modernen politischen Lügen im Grunde auf den Unterschied zwischen Verbergen und Vernichten hinaus.“</p><p>Erkennst du mich?</p><p><br/></p><p>(14.10.1906 - 04.12.1975)</p>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 16:51:11 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 14</title>
         <author>memkronz</author>
         <link>https://padlet.com/memkronz/5lxgu5kwybbjg1hv/wish/2252913348</link>
         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;<br>ich möchte mich kurz vorstellen:<br><br>Mammamia, ich liebe Kinder! Typisch Italienerin wirst du vielleicht denken. Klar, aber ich finde wir respektieren Heranwachsende in unserem Willen sie zu Unterrichten und zu Lehren viel zu wenig als selbstständige und eigenverantwortliche Lerner mit höchst individuellen Voraussetzungen und Neigungen. Zugegeben, ich bin sehr kritisch mit unseren Formen der Erziehung, aber ich bin nicht destruktiv, denn ich habe und verbreite eigene Ideen, wie uns Bildung besser gelingen kann. „Nicht das Kind sollte sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.“ Ich rege konzentrierte Eigenbeschäftigung an, denn ich bin davon überzeugt, dass Lernen nur über die Sinne führen kann. Kinder lernen demnach am einfachsten durch konkretes Handeln mit konkreten Materialien. Ich bin wirklich nicht einverstanden damit, was am Ende der langen Schulzeit als Output resultiert, denn in meinen Augen ist Schule jenes Exil, indem der Erwachsene das Kind so lange hält, bis es imstande ist, in der Erwachsenenwelt zu leben, ohne zu stören.“ Wir - du und ich - sollten den Ruf der Kinder hören und vertrauen, „Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es alleine tun. Habe Geduld, meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauchen sie mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.“&nbsp;<br>Erkennst du mich?&nbsp;<br><br>(31.08.1870 – 06.05.1952)&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 17:21:20 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 10</title>
         <author>memkronz</author>
         <link>https://padlet.com/memkronz/5lxgu5kwybbjg1hv/wish/2252928352</link>
         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;<br>ich möchte mich kurz vorstellen:&nbsp;<br><br>Wenn du meine Geschichte hörst, wirst du dich vielleicht fragen, ob ich heute wieder so entscheiden würde? Ich kann dir auf diese Frage keine Antwort mehr geben, ich weiß nur, das dieser Moment durch ein derart tiefes Mitgefühl geprägt und ich voller Hoffnung war, so dass meine auf Mitmenschlichkeit basierende Moral und mein unerschütterlicher Glaube an Gott den Drang überleben zu wollen übertrafen. So ähnlich ist meine Entscheidung heute wohl recht nüchtern zu analysieren. Etwas feierlicher würde ich es ausdrücken wollen, „Hoffnung sieht das Unsichtbare, fühlt das Unfaßbare und erzielt das Unerklärbare.“ Aber was war passiert. Nun, es sollte jemand für einen anderen mit dem Leben zahlen, weil dieser andere aus dem menschenverachtenden Lager entflohen und entkommen war. Und ich habe mich damals dazu entschieden mich selbst als Ersatz anzubieten, für diesen armen Menschen, der nun um sein Leben flehte, weil er anstelle des Geflohenen hingerichtet werden sollte. Und sie haben mein Angebot angenommen. Wenn ich heute zitiert werde, dann mit den Worten „Das Leben entflieht schnell. Nicht eine Sekunde kehrt zurück. Bemühen wir uns, möglichst viele Beweise der Liebe zu geben.“ Und diejenigen die mich so zitieren, wissen, dass ich meine selbstlose Handlung an diesen Worten orientierte.&nbsp;<br>Erkennst du mich?&nbsp;<br><br>(08.01.1894 - 14.08.1941)&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 17:57:46 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 09</title>
         <author>memkronz</author>
         <link>https://padlet.com/memkronz/5lxgu5kwybbjg1hv/wish/2252929787</link>
         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;<br>ich möchte mich kurz vorstellen:<br><br>Aber zunächst einmal gratuliere ich dir zu deinem tollen aber auch sehr anspruchsvollen Beruf. Warum ich das einschätzen kann, willst du wissen? Weil ich ihn auch selbst ausgeübt habe, natürlich! Ich war sozusagen dein Vorgänger. Und nicht ganz unbescheiden möchte ich erwähnen, dass ich den Vorläufer der Schulform in der du jetzt unterrichtest, selbst begründet habe. Ich war unzufrieden mit der schulischen Bildung, wie sie damals verstanden wurde, denn ich bin der Überzeugung, „das Wertvollste, was wir einem Schüler geben können, ist [… ] nicht das Wissen, sondern eine gesunde Art des Wissenserwerbs und eine selbstständige Art des Handelns“, denn „Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn alles Gelernte vergessen ist!“&nbsp;<br>Erkennst du mich? &nbsp;<br><br>(29.07.1854 – 15.01.1932)</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 18:01:18 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 07</title>
         <author>memkronz</author>
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         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;<br>ich möchte mich kurz vorstellen:&nbsp;<br><br>Vermutlich bin ich die umstrittendste Persönlichkeit dieser Ausstellung, denn Menschen die sich mit mir und meinem Schaffen auseinandersetzen positionieren sich als Freunde oder Feinde. Kaum jemandem der sich mit mir beschäftigt bleibe ich egal. Vermutlich liegt das am Inhalt meines Wirkens. Als Anthroposoph und Esoteriker polarisiere ich, verschaffe ich mir Jünger und Gegner. Aber einen gewissen Weitblick, eine Gabe über meine Zeit hinausgeblickt zu haben, gestehen mir alle zu. Dafür möchtest du einen Beweis? Nun, lange bevor die Nazis an die Macht kamen, erkannte ich bereits das zerstörerische Potential des Rassismus, denn „durch nichts wird sich die Menschheit mehr in den Niedergang hineinbringen, als wenn sich die Rassen-, Volks- und Blutsideale fortpflanzen.“ Und habe ich recht behalten? Meine Meinung dazu ist: „Es ist doch einerlei, ob jemand Jude oder Germane ist […] Das ist so einfach, dass man fast dumm ist, wenn man es sagt. Wie dumm muss man aber erst sein, wenn man das Gegenteil sagt!“ Wenn ich dir aber meine Gedanken zur Kunst öffne, denn sie „[...] ist imstande, das Licht des Weltenalls in sich zu versammeln. Kunst ist aber auch imstande, allem Irdisch-Materiellen Lichtglanz zu geben“ wirst du mir insgeheim vielleicht auch den Vogel zeigen.&nbsp;<br>Erkennst du mich?&nbsp;<br><br>(25. oder 27.02.1861 – 30.03.1925)</div>]]></description>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 15</title>
         <author>memkronz</author>
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         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;<br>ich möchte mich kurz vorstellen:&nbsp;<br><br>Über meinen Vornamen schweigen wir besser, denn ich habe einen Namensvetter, mit dem mich bis auf das Zeitliche nichts verbindet. Ganz im Gegenteil, ich war ein erklärter Gegner und Mitglied des Kreisauer Kreises, und „in der Entscheidung gibt es keine Umwege.“ Leider scheiterten wir bei unserem Versuch die Welt von menschenverachtenden Hass zu befreien. Bei meinem Nachnamen könnte man annehmen, ich sei wohlhabend aufgrund von gegorenem Traubensaft. Na, hast du `um die Ecke´ gedacht? Nun kannst du dir ausmalen wer ich bin, oder? Wichtig war mir vor allem die Erwachsenenbildung und dafür setzte ich mich auch politisch ein. Ich vertrete die Überzeugung, „was die Hand geschaffen hat, begreift der Kopf umso leichter."&nbsp;<br>Erkennst du mich?&nbsp;<br><br>(03.10.1898 – 20.10.1944)&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 20:22:04 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 16</title>
         <author>memkronz</author>
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         <description><![CDATA[<div>Hallo,&nbsp;<br>ich möchte mich kurz vorstellen:&nbsp;<br><br>Ein Familienmitglied hast du ja bereits kennengelernt. Anfangs haben wir noch gedacht, es sei eine gute Sache und ich war als Fahnenträger aus Ulm in Nürnberg mit dabei. Doch dann hat sich meine Einstellung zur Organisation geändert und ich gelangte zu der Auffassung: „Nicht: Es muss etwas geschehen! Sondern: Ich muss etwas tun.“ Und weil „[...] ich bestrebt sein wollte als Staatsbürger dem Schicksal meines Staates nicht gleichgültig gegenüber zu stehen, entschloss ich mich, nicht nur in Gedanken, sondern auch in der Tat meine Gesinnung zu zeigen.“ Gemeinsam mit unseren befreundeten Kommilitonen Alexander und Christoph haben wir unseren Widerstand gelebt, geliebt, gekämpft und letztlich an ihm gelitten, getreu dem Motto „Der Mensch ist im wesentlichen frei, und seine Freiheit macht ihn zum Menschen.“ Und am Ende waren auch mir unsere Ideale mehr wert als mein Leben. So rufe ich dir zu allerletzt zu: „Lang lebe die Freiheit“.&nbsp;<br>Erkennst du mich?&nbsp;<br><br>(22.09.1918 – 22.02.1943)&nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 20:45:40 UTC</pubDate>
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         <title>So entstehen meine Blickwinkelportraits:</title>
         <author>memkronz</author>
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         <description><![CDATA[<p>Bei der Erstellung meiner Malereien sind Materialeinsatz und Vorgehensweisen nicht einheitlich. Dieses wird in den fertigen Exponaten deutlich. Hier eine Beschreibung der häufigsten Malmittel und technischen Umsetzungen:&nbsp;</p><p><br/></p><p><strong>Material und Malmittel:</strong></p><p>Die fertigen Exponate sind Acrylmalereien, die auf Leinwand mit Pinsel, Tuch, Spachtel und Rakel angefertigt werden. Dabei kommen weitere Malmittel zum Einsatz. So experimentiere ich mit Ink-Tinten und Tuschen, Silikonölen, Packpulver, Kohle und Pouringmitteln.&nbsp;</p><p><br/></p><p><strong>Technik:&nbsp;</strong></p><p>Nach Auswahl der Persönlichkeit suche ich geeignete Fotos. Dann folge ich in der Regel drei Erarbeitungsschritten:&nbsp;</p><ol><li><p>Zunächst fertige ich eine Bleistiftzeichnung in DIN A 4 – Format an.</p></li><li><p>Diese fotografiere ich ab und scanne sie ein, um sie für einen Ausdruck digital zu überarbeiten. Dabei werden auch Zitate integriert. Teilweise werden hier auch bereits farbliche Akzente gesetzt. Die so aufbereiteten Portraits lasse ich auf Leinwand ausdrucken.&nbsp;</p></li><li><p>Danach beginnt die finale Umsetzung des Bildnisses mit Acrylfarben (etc. wie oben angeführt) in meinem Atelier. Dabei folge ich dem Versuch, die Portraitierten mit Hilfe von Farben, Techniken und Details in ihrem (subjektiv interpretiertem) Wesen und der Bedeutung ihres Wirkens herauszuarbeiten.&nbsp;</p></li></ol><p><br/></p><p><strong>Intention:&nbsp;</strong></p><p>Mit meinen Blickwinkelportraits verfolge ich die Absicht, auf Persönlichkeiten aufmerksam zu machen, deren Andenken in unserer schnelllebigen und oft an Oberflächlichkeiten und negativen Schlagzeilen orientierten Gegenwart häufig nur noch in Straßennamen oder Ähnlichem erkennbar wird.&nbsp;</p><p>1. Für mich ist die Pflege der Erinnerung an bedeutende Persönlichkeiten ein wichtiger Eckpfeiler humanitärer Bildung. So möchte ich ihnen durch meine Kunst die Reminiszenz zukommen lassen, die sie meiner Auffassung nach verdienen. 2. Zudem stehen die Persönlichkeiten und Aussagen dem heutigen Populismus und der medialen Aggitation diametral gegenüber. &nbsp;</p><p>In diesen Aussagen zur Intention wird der tiefere Gedanke deutlich, der meiner gesellschaftspolitischen Kunst als Leitmotiv zugrunde liegt. Meine „Neue chaotisch-exemplarische Naivität“ folgt der Auffassung, dass die bunte Vielfalt meines Werkes, wechselhaft in der Suche nach Weiterentwicklung [chaotisch], immer nur ausschnittartig Themen anreißend [exemplarisch] ist. In Anbetracht der begrenzten Aussagekraft meiner subjektiven Wahrnehmungen und geistigen Folgerungen (auch in Anbetracht der Wissensexplosion unserer Zeit) ist der Wahrheits- und Aussagegehalt beschränkt [naiv].</p><p><br/></p><p>Die Reihe ist unabgeschlossen. Ich beabsichtige weitere Blickwinkelportraits zu gestalten. &nbsp;</p>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 21:26:24 UTC</pubDate>
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         <title>Gelegenheiten zur Interaktion</title>
         <author>memkronz</author>
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         <description><![CDATA[<div>Sie können Ihre Meinung auf unterschiedliche Art kommunizieren:&nbsp;<br><br>1. Tragen Sie in der Spalte unterhalb gerne in freiem Text ein, was Ihnen im Zusammenhang mit der Ausstellung gefällt, missfällt oder was Sie dazu äußern möchten. &nbsp;<br><br>2. Sie können jeden einzelnen Beitrag (Bild und Text) auch separat bewerten, indem Sie ihm ganz individuell Sterne verleihen oder/ und einen Kommentar anfügen.&nbsp;<br><br>Ich freue mich über Rückmeldungen, denn Kunst ist in meinem Verständnis immer auch ein interaktiver Akt: Bei diesem kann ich als Kunstschaffender von den Eindrücken die meine Werke hinterlassen profitieren, wenn sich Betrachtende dazu äußern. &nbsp;</div>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-01 22:01:14 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>memkronz</author>
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         <title></title>
         <author>memkronz</author>
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         <author>memkronz</author>
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         <author>memkronz</author>
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         <author>memkronz</author>
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         <author>memkronz</author>
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         <author>memkronz</author>
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         <author>memkronz</author>
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         <author>memkronz</author>
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         <author>memkronz</author>
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         <author>memkronz</author>
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         <author>memkronz</author>
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         <title></title>
         <author>memkronz</author>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 12</title>
         <author>memkronz</author>
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         <description><![CDATA[<p>Hallo,&nbsp;</p><p>ich möchte mich kurz vorstellen:&nbsp;</p><p><br/></p><p>Mein alter adeliger Freund Max hat mir meinen Traum ermöglicht. Er hatte die nötigen Mittel, ich die Idee. Aber natürlich trägt meine Schule jetzt auch einen aristokratisch anmutenden Namen. Mir war es ein Anliegen, die Entwicklung der deutschen Bildungslandschaft voranzubringen. Landschulheimbewegung und Erlebnispädagogik sind mir wichtige Stützpfeiler dafür, denn ich finde es entscheidend, dass Bildung auch moralische Erziehung umfasst. Meine Erfahrungen möchte ich dir gerne mit einer einfachen Erkenntnis spiegeln: „Wer viel von der Jugend fordert, gewinnt sie.“ Deshalb finde ich gerade Sporterziehung und Leibesertüchtigung wichtig, denn „es gibt nicht nur ansteckende Krankheiten, es gibt auch ansteckende Gesundheit.“ Auch den sozialen Dienst wie die Seenotrettung beispielsweise, und diverse Projekte zur Erfahrung des Selbstwertes möchte ich ermöglichen. Hier können Tugenden und Werte erworben und gefördert werden. Ihr würdet heute eher von skills sprechen, vermute ich. `By the way´: Mein Großvater hatte übrigens nördlich von Colonia, in dem "kleinen Dorf" das ihr Landeshauptstadt nennt, seinerzeit ein Stahl- und Walzwerk.&nbsp;</p><p>Erkennst du mich?&nbsp;</p><p><br/></p><p>(05.06.1886 – 14.12.1974)&nbsp;</p>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-02 15:11:14 UTC</pubDate>
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         <title>Blickwinkelportrait Nr. 13</title>
         <author>memkronz</author>
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         <description><![CDATA[<p>Hallo,&nbsp;</p><p>ich möchte mich kurz vorstellen.</p><p><br/></p><p>Bei euch ist ja zurzeit Einiges schrecklich: Krieg, Pandemie, Inflation und Klimawandel bringen Zerstörung, Elend, Not. Das erinnert mich an meine Zeit von Elend, Zerstörung und Not auch wenn es nicht vergleichbar ist. Damals äußerte ich mich einmal so: „Gott gibt Zeiten der Sorge und Angst und Gott gibt Zeiten der Freude.“ Klingt in deinen Ohren vielleicht banal, naiv und bestimmt auch etwas verantwortungslos. Doch dieses Gottvertrauen hat mich damals gestützt und zum Komponieren animiert. Und am besten lässt sich doch alles mit Musik ertragen oder was meinst du? Ich stimme mal an: "Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.“</p><p>Nun, das habe ich dann doch nicht mehr geschafft, aber mein Lied für dich geht ja noch weiter:</p><p>„Noch will das alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Last. Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen - das Heil, für das du uns geschaffen hast.“</p><p>Auch wenn ich es selbst nicht mehr erlebte, der Herr hat mich schließlich doch erhört und Zeiten der Freude gesand.&nbsp;</p><p>Nun leben viele von uns doch im Wohlstand und wir Deutschen sind es gerade einmal nicht, die den Krieg in die Welt tragen oder unter Bomben liegen, deshalb schicke ich zwei Strophen zu jenen, die momentan deutlich mehr Trost brauchen.&nbsp;</p><p>„Lass warm und hell die Kerzen heute flammen, die du in unsre Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen. Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.“</p><p>[...]</p><p>„Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“&nbsp;</p><p>Erkennst du mich?&nbsp;</p><p><br/></p><p>(04.02.1906 – 09.04.1945)&nbsp;</p>]]></description>
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         <pubDate>2022-08-02 15:58:41 UTC</pubDate>
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