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      <title>Leben und Werke Johann Wolfgang Goethes by akito</title>
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      <description>- Denisa Schalk</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-03-20 21:18:55 UTC</pubDate>
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         <title>Kindheit (1749-1768)</title>
         <author>denisaschalk</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>28.08.1749:</strong> Goethe wurde in Frankfurt am Main im Goethe-Haus, in einer angesehen bürgerlichen Familie geboren<br><br></div><div><strong>Großvater Friedrich Georg Goethe</strong> hatte sich 1687 in Frankfurt niedergelassen, war als Gastwirt und Weinhändler zu einem ansehnlichen Vermögen gekommen, das er den Söhnen, unter ihnen Johann Wolfgang Goethes Vater Johann Caspar Goethe, hinterließ<br><br></div><div><strong>Vater Johann Caspar Goethe hatte</strong> an der Leipziger Universität den Doktorgrad der Jurisprudenz erworben, übte aber keinen juristischen Beruf aus, er stieg mit dem Titel „Kaiserlicher Rat“ in die Frankfurter Oberschicht auf. Als Rentier lebte er von den Erträgen seines ererbten Vermögens, das später auch dem Sohn Leben und Studium ohne finanzielle Zwänge ermöglichen sollte. Durch seine strenge, pedantische Art kam es wiederholt zu Konflikten in der Familie. <br><br></div><div><strong>Mutter Catharina Elisabeth Goethe</strong> kam aus einer wohlhabenden und angesehenen Frankfurter Familie. Sie war eine lebenslustige und kontaktfreudige Frau und hatte mit 17 Jahren den damals 38-jährigen Rat Goethe geheiratet. Sie nannte Johann Goethe „Hätschelhans“: <br><br></div><div>Nach Johann Wolfgang wurden noch fünf weitere Kinder geboren, von denen jedoch nur die wenig jüngere <strong>Schwester Cornelia Goethe</strong> das Kindesalter überlebte. Mit ihr stand Johann Wolfgang in einem engen Vertrauensverhältnis, was laut Gerüchten inzestuöse Gefühle einschloss. <br><br></div><div><strong>29.08.1749:</strong> Er wurde evangelisch getauft.  <br><br></div><div><strong>1756 bis 1758:</strong> Goethe besuchte er eine öffentliche Schule. <br><br></div><div><strong>ab 1758:</strong>Er und Cornelia werden gemeinsam vom Vater  und acht Hauslehrern unterrichtet, er erlernte Latein, Griechisch und Hebräisch als klassische Bildungssprachen, Französisch, Italienisch, Englisch und das „Judendeutsch“ als lebende Sprachen, Religion, Zeichnen, Klavier- und Chellospielen, Reiten, Fechten und Tanzen.<br><br></div><div>Es wurde viel gelesen, so lernte er schon als Kind unter anderem das Volksbuch vom Dr. Faust kennen und war schon in jungen Jahren in Kontakt mit Literatur gekommen.<br><br></div><div><strong>1759 bis 1761:</strong> Der französische Stadtkommandant Graf Thoranc war aufgrund des Krieges im Elternhaus einquarantiert, ihm und der mitgereisten Schauspieltruppe verdankte Goethe seine erste Begegnung mit der französischen Dramaliteratur. <br><br><br></div><div> <strong>Studium und frühe Dichtung: (1765-1768)<br></strong><br></div><div><strong>Herbst 1765:</strong> Goethe begann auf Weisung des Vaters ein Jurastudium an der traditionsreichen Universität Leipzig<br><br></div><div><strong>1765: Er </strong>schloss mit Friederike Elisabeth, Oesers Tochter, eine Freundschaft, die sich auch nach seinen Leipziger Jahren noch eine Weile im Briefwechsel erhielt<br><br></div><div><strong>1756 bis 1758:</strong> Er hatte sein „erstes ernsthaftes Liebesverhältnis“ zu Käthchen Schönkopf, welches sich im gegenseitigen Einvernehmen löste. Die Gefühlswallungen dieser Jahre beeinflussen Goethes Schreibstil, er hatte zuvor schon Gedichte im regelrechten Stil des Rokoko verfasst, so wurde ihr Tonfall nun freier und stürmischer. <br><br></div><div><strong>1758:</strong> Eine Sammlung von seinen 19 anakreontischen Gedichten ergab das Buch Anette. <br><br></div><div><strong>1759:</strong> Eine weitere kleine Gedichtsammlung wurde 1769 unter dem Titel „Neue Lieder“ als erstes von Goethes Werken gedruckt. <br><br></div><div><strong>Juli 1768:</strong> Goethe erlitt einen schweren Blutsturz als Folge einer tuberkulösen Erkrankung. <br><br></div><div><strong>August 1768:</strong> Er kehrte zur Enttäuschung seines Vaters ohne akademischen Abschluss ins Frankfurter Elternhaus zurück. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-22 08:39:57 UTC</pubDate>
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         <title>Frankfurt und Straßburg (1768-1771)</title>
         <author>denisaschalk</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>1768:</strong> Die lebensbedrohliche Erkrankung erforderte eine lange Rekonvaleszenz und er fand in dieser Zeit vorrübergehend zum Christentum. Er beschäftigte sich außerdem mit mystischen und alchemistischen Schriften, einer Lektüre, auf die er später im „Faust“ zurückgreifen sollte. Unabhängig davon verfasste er in dieser Zeit sein erstes Lustspiel „Die Mitschukdigen“.<br><br></div><div><strong>April 1770:</strong> Er setzte sein Studium an der Universität Straßburg fort und schloss Bekanntschaft mit dem Theologen, Kunst- und Literaturtheoretiker Johann Gottfried Herder, was er das „bedeutendste Ereignis“ der Straßburger Zeit nennt. Er öffnete Goethe die Augen für die ursprüngliche Sprachgewalt von Autoren wie Homer, Shakespeare und Ossian sowie die Volkspoesie und gab entscheidende Impulse für Goethes dichterische Entwicklung. <br><br></div><div>Goethe lernt Frederike Brion kennen und lieben, beendete jedoch mit Abgang von der Straßburger Universität die Beziehung durch einen Brief.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-22 08:42:29 UTC</pubDate>
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         <title>Advokat und Dichter in Frankfurt und Wetzlar (1771-1775)</title>
         <author>denisaschalk</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>1771:</strong> Er eröffnete eine Anwaltskanzlei, die vornehmlich seinem Vater als „bloße Durchgangsstation“ zu höheren Ämtern galt. <br><br></div><div><strong>Ende 1771:</strong> Er brachte innerhalb von sechs Wochen die „Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit eiserner Hand“ zu Papier <br><br></div><div><strong>Januar 1772:</strong> Goethe erlebte die Hinrichtung der Kindsmörderin Susanne Margaretha Brandt, sie bildet den persönlichen Hintergrund für die „Gretchen-Tragödie“ im Faust, an dem Goethe Anfang der 1770er Jahren begonnen hatte. <br><br></div><div><strong>Mai 1772:</strong> Auf Drängen des Vaters schrieb sich Goethe als Praktikant beim Reichskammergericht in Wetzlar ein. <br><br></div><div><strong>1773:</strong> Nach einer Überarbeitung der die „Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit eiserner Hand“, wird das Drama veröffentlicht.<br><br></div><div>Er flüchtete aus Wetzlar, nachdem er Charlotte Buff sagte, dass er auf nichts als ihre Freundschaft hoffen dürfe, da Goethe die Hoffnungslosigkeit seiner Lage erkannt hatte. <br><br></div><div><strong>1774:</strong> Er schrieb den Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“, in dem er seine Erfahrungen, sowie eigene und fremde Erlebnisse verarbeitete, innerhalb von nur vier Wochen nieder. Dieses Werk machte Goethe in ganz Europa berühmt und mit ihm rettete Goethe sich aus einer eigenen kriesenhaften Lebenssituation.<br><br></div><div>Die Jahre von der Flucht aus Wetzlar bis zur Abreise nach Weimar erweisen sich als die produktivsten in Goethes Leben. Außer dem Werther entstanden die großen Hymnen (unter anderem „Wandrers Sturmlied“, „Ganymed“, „Prometheus“ und „Mahomets Gesang“), mehrere Kurzdramen (unter anderem „Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern“ und „Götter, Helden und Wieland“) sowie die Dramen „Calvigo“ und „Stella. Ein Schauspiel für Liebende.“. Goethe griff in dieser Zeit zum ersten Mal den Fauststoff auf. <br><br></div><div><strong>Ostern 1775:</strong> Er verlobt sich mit der Frankfurter Bankierstochter Lilli Schönemann, die die erste sei, die er „tief und wahrhaft liebte“. Eine Ehe war mit seinen Lebensplänen jedoch nicht vereinbar. Um Abstand zu gewinnen, folgte er einer Einladung der Brüder Christian und Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg zu einer mehrmonatigen Reise durch die Schweiz. In Zürich war er bei Lavater und lernte Barbara Schultheß kennen, mit ihr eine entsteht eine lebenslange Freundschaft, Goethe nannte sie seine „treue Leserin“. Sie erhielt in Abständen die fertigen Bücher des entstehenden „Wilhelm Meister“-Romans, die sie mit Hilfe ihrer Tochter abschrieb. Einer ihrer Abschriften ist es zu verdanken, dass der Nschwelt die 1909 entdeckte und 1910 gedruckte Urfassung des Romans, „Wilhelm Meisters theatralische Sendung“, überliefert wurde.<br><br></div><div><strong>Oktober 1775:</strong> Die Verlobung wurde von Lillis Mutter aufgelöst mit der Erklärung, dass sich eine Heirat wegen der Verschiedenheiten der Religionen nicht schicke. Goethe litt sehr unter der Trennung und nahm in dieser Situation eine Einladung des 18-jährigen Herzogs Carl August zu einer Reise nach Weimar an.<br><br></div><div><strong>1775:</strong> Er gibt den Anwaltsberuf auf, da das Dichten ihm wichtiger ist und reist nach Weimar ab. <br><br></div><div><strong>November 1775:</strong> Er erreicht Weimar, wo der Herzog alles tat, Goethe dazubehalten, er schlug ihm sogar vor, bei der Leitung des Staates mitzuwirken. Diesen Vorschlag nahm Goethe nach einigem Zögern an. <br><br></div><div><strong>11. Juni 1776:</strong> Goethe wurde Geheimer Legationsrat und Mitglied des Geheimen Consiliums, des dreiköpfigen Beratergremiums des Herzogs, in dem er bis zur Auflösung in 1815 blieb, mit einem Jahresgehalt von 1200 Talern. <br><br></div><div><strong>1779 bis 1817:</strong> Goethe ist der Leiter des Weimaren Theaters.<br><br></div><div><strong>5.September 1779:</strong> Er wurde zum Geheimen Rat befördert<br><br></div><div><strong>23.Juni 1780:</strong> Goethe trat der Weimarer Freimaurerloge „Amalia“ bei, wo er rasch die üblichen Grade absolvierte und einige Ränge aufstieg. <br><br></div><div><strong>3. Juni 1782:</strong> Auf Antrag des Herzogs erhielt er vom Kaiser das Adelsdiplom.<br><br></div><div><strong>11. Juni 1782:</strong> Ihm wurde die Aufgabe zugeteilt, sich mit den Kammergeschäften, also den Staatsfinanzen, vertraut zu machen. <br><br></div><div><strong>1782:</strong> Er wurde zur Aufsichtsperson der Universität Jena ernannt. Und war nach dem Herzog der mächtigste Mann in Weimar und erreichte somit den Gipfel seines Erfolgs. <br><br></div><div><strong>1789 bis 1805:</strong> Goethe war im Bund mit Schiller. <br><br></div><div><strong>Dichtung und Naturstudium:<br></strong><br></div><div>In seinem ersten Weimarern Jahrzehnt veröffentlichte Goethe außer einigen in Zeitschriften versteuerten Gedichten nichts, da die tägliche Arbeit ihm für ernsthafte dichterische Tätigkeiten wenig Zeit ließ, zudem er auch für die Gestaltung von Hoffesten und die Belieferung des höfischen Liebhabertheaters mit Singspielen und Theaterstücken zuständig war. Zu diesen Gelegenheitsprodukten gehört eine Neufassung des „Jahrmarktfestes zu Plundersweilern“. Von anspruchsvollen Arbeiten dieser Zeit wurde nur eine erste Prosafassung der „Iphigenie auf Tauris“ fertig, begonnen wurden außerdem „Egmont“, „Tasso“ und „Wilhelm Meister“. Außerdem entstanden einige seiner bekanntesten Gedichte, neben den Liebesgedichten für Charlotte von Stein, die die wichtigste und prägendste Beziehung Goethes während dieses Weimarer Jahrzehnts war, (zum Beispiel „Warum gabst du uns die tiefen Blicke“), waren dies unter anderem der „Erlkönig“, „Wandrers Nachtlied“, „Gränzen der Menschlichkeit“ (1780) und „das Göttliche“. <br><br></div><div>Um 1780 begann Goethe, sich systematisch mit naturwissenschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen. Sein Hauptinteresse galt zunächst der Geologie und der Mineralogie, der Botanik und der Osteologie. Auf diesem Gebiet gelang ihm 1784 die Entdeckung des Zwischenkieferknochens beim Menschen. Im gleichen Jahr schrieb er einen Aufsatz „Über den Granit“ und plante ein Buch mit dem Titel „Roman der Erde“. <br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-22 08:43:13 UTC</pubDate>
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         <title>Reise nach Italien (1786-1788)</title>
         <author>denisaschalk</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Mitte der 1780er Jahre:</strong> Auf dem Gipfel seiner Amtskarriere geriet Goethe in eine Kriese. <br><br></div><div><strong>3. September 1786:</strong> Goethe brach, ohne dass die anderen von dem Plan wussten, nach Italien auf und entzog sich dem Hof, nachdem er erkannte, dass in den letzten zehn Jahren fast nichts Neues von ihm erschienen war. <br><br></div><div><strong>November 1786 bis April 1788:</strong> Er hielt sich in Rom auf und wohnte bei dem deutschen Maler Wilhelm Tischbein, der das wohl bekannteste Porträt des Dichters („Goethe in Campagna“) malte. Goethe beschäftigte sich intensiv mit der Fertigstellung literarischer Arbeiten: Er brachte die bereits in Prosa vorliegende „Iphigenie“ in Versform, vollendete den zwölf Jahre zuvor begonnenen „Egmont“ und schrieb weiter am „Tasso“. Daneben beschäftigte er sich mit botanischen Arbeiten. <br><br></div><div><strong>18. Juni 1788:</strong> Goethe kehrte nach Weimar zurück und ließ den Herzog wissen, er wolle von den bisherigen Pflichten befreit werden, um seine künstlerischen Tätigkeiten fortsetzen zu können, da die Reise nach Rom ein entscheidendes Erlebnis für ihn war, in Briefen sprach er von einer „Wiedergeburt“, einer „neuen Jugend“, die er in Italien erfahren habe, er habe sich als Künstler wiedergefunden. </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-22 08:44:21 UTC</pubDate>
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         <title>Zeit der Weimarer Klassik (ab 1789)</title>
         <author>denisaschalk</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>12. Juli 1788:</strong> Goethe schließt Bekanntschaft mit Christiane Vulpius, die seine Geliebte und bald darauf Lebensgefährtin wurde. Durch sie gab es in den „Römischen Elegien“, die er zu jener Zeit verfasste, erotische Anspielungen.<br><br></div><div><strong>25. Dezember 1789:</strong> Goethes und Christianes Sohn August Walter wurde geboren.&nbsp;<br><br></div><div><strong>1790:</strong> Er lernt kurz nach der Geburt seines Sohnes Henriette von Lüttwitz kennen, der er einen Heiratsantrag gemacht hatte, den ihr adliger Vater jedoch ablehnte.<br><br></div><div><strong>1792:</strong> Goethe begleitete den Herzog in den ersten Koalitionskrieg gegen das revolutionäre Frankreich und beobachtete das Elend und die Gewalttaten dieses Krieges und legte seine Erfahrungen in der autobiografischen Schrift „Campagne in Frankreich“ nieder.&nbsp;<br><br></div><div><strong>Dichterische Verarbeitung der Revolution:<br></strong><br></div><div>Goethe notierte die Französische Revolution als „das schrecklichste aller Ereignisse“ und es ihn viele Jahre grenzenlosen Bemühens gekostet habe, „dieses in seinen Ursachen und Folgen dichterisch zu gewältigen“.&nbsp;<br><br></div><div>Unter dem Eindruck der Revolutionen entstand eine Reihe satirischer, antirevolutionäre, aber auch antiabsolutistischer Komödien: „Der Groß-Cophta“(1791), „Der Bürgergeneral“(1793) und das Fragment „Die Aufgeregten“(1793).<br><br></div><div>Das revolutionäre Zeitgeschehen bildete auch den Hintergrund der von Goethe 1795 verfassten „Unterhaltungen deutscher Ausgewanderter“ und des Versepos „Hermann und Dorothea“(1797). Die „Unterhaltung“ sind eine Novellensammlung, in der die Revolution nur in der Rahmenhandlung thematisiert wird.&nbsp;<br><br></div><div><strong>14. Oktober 1806:</strong>Goethe wird in seinem Haus von plündernden französischen Soldaten bedroht, dieses Datum wählt er als Gravur für die Eheringe.&nbsp;<br><br></div><div><strong>19. Oktober 1806:</strong> Goethe heiratet Christiane.&nbsp;<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-22 08:44:57 UTC</pubDate>
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         <title>Der späte Goethe (1805-1832)</title>
         <author>denisaschalk</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>1805:</strong> Schiller starb, was Goethe als sehr einschneidenden Verlust empfand. Zu dieser Zeit litt er zudem an verschiedenen Krankheiten (Gesichtsrose oder Gesichtserysipel, Nierenkoliken, Herzattacken). <br><br></div><div>Goethe nahm die Arbeit an Schillers „Faust“ wiederauf. <br><br></div><div><strong>1809:</strong> Goethe schrieb seinen letzten Roman „Die Wahlverwandtschaften“, in denen er seine Gefühle nach dem Tod Schillers verarbeitete. In diesem Werk verknüpft er Poesie und Naturforschung . <br><br></div><div><strong>1810:</strong> Er veröffentliche die aufwendige ausgestattete „Farbenlehre“ in zwei Bänden und einem Band mit Bildtafeln. Mit ihr hatte er sich seit annähernd zwanzig Jahren befasst. <br><br></div><div><strong>Januar 1811:</strong> Goethe begann mit der Abfassung einer großen Autobiographie, die später den Titel „Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit“ erhielt. <br><br></div><div><strong>1811 bis 1814:</strong> Die ersten drei Teile der Autobiographie erschienen. Eine Kriese während der Arbeit am dritten Teil ließ sie ihm als unangemessen erschienen. An ihrer Stelle setzte er das Dämonische als „Chiffre des übermächtig gewordenen Natur- wie Geschichtszusammenhangs“.<br><br></div><div><strong>Juni 1816:</strong> Seine Frau Christiane starb und Goethe versuchte sich mit Arbeit abzulenken, da ihn der Tod sehr mitnahm. <br><br></div><div><strong>1817:</strong> Goethe wurde von der Leitung des Hoftheaters entbunden. Und in der Zeitschrift „Zur Morphologie“ erschienen die „Urworte. Orphisch.“.<br><br></div><div><strong>1818:</strong> Goethe war Mitglied der Leopoldina, einer der renommiertesten naturwissenschaftlichen Gesellschaften, geworden. <br><br></div><div><strong>1821:</strong> Die einbändige Erstfassung von „Wilhelm Meisters Wanderjahre“, die im Wesentlichen aus einer Sammlung teilweise schon zuvor veröffentlichter Novelle besatand, folgte. <br><br></div><div><strong>Februar 1823:</strong> Goethe erkrankte lebensbedrohlich, wahrscheinlich an einem Herzinfarkt. Nach seiner Genesung erschien er manchen geistig noch reger als zuvor. <br><br></div><div><strong>bis 1824:</strong> Es folgten in der Schriftreihe „Zur Naturwissenschaft“ überhaupt Gedanken unter anderem zu Morphologie, Geologie und Mineralogie, hier findet sich auch die Darstellung der „Morphologie der Pflanzen“ in Form einer Elegie. Ab da gehörte sein Leben „allein noch der Arbeit“. Er nahm den zweiten Teil des „Faust“ wieder auf. Er schrieb kaum noch selbst, sondern diktierte. <br><br></div><div><strong>November 1830:</strong> Sein Sohn August starb. <br><br></div><div><strong>1830:</strong> Goethe schloss die Arbeit am zweiten Teil des „Faust“ ab. <br><br></div><div><strong>22.03.1832:</strong> Goethe starb in Weimar, vermutlich an einem Herzinfarkt <br><br></div><div><strong>26.März 1831:</strong> Er wurde in der Weimarer Fürstengruft bestattet. <br><br></div><div><strong>1833:</strong> Nach seinem Tod erschien der vierte Teil der Autobiographie. <br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-03-22 08:45:59 UTC</pubDate>
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