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      <title>Die Aufklärung  by Paola de Paolis</title>
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      <description>Literatur, Philosophie, Musik</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2018-02-17 08:36:58 UTC</pubDate>
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         <title>Die Epoche</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-02-17 08:39:36 UTC</pubDate>
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         <title>Die Ringparabel</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div>Die Ringparabel ist ein zentraler Bestandteil des <mark>Ideendramas </mark>Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing. Als Parabel wird eine <mark>lehrhafte Textsorte </mark>bezeichnet, die durch den Empfänger (Leser, Hörer) entschlüsselt werden muss. Lessing übernahm die wesentlichen Inhalte der Ringparabel vom Dichter Giovanni Boccaccio. Grundsätzlich geht es bei Lessing sowie seinen Hauptquellen stets um eine <mark>Familientradition,</mark> bei der durch den Vater ein Ring an den liebsten Sohn weitergegeben wird, wodurch erklärt wird, wer das Erbe des Vaters beanspruchen darf. Irgendwann findet diese Tradition allerdings immer ein Ende, da es einen Vater gibt, der all seine Söhne gleichermaßen liebt und jedem einen nachgemachten, also identischen, Ring anvertraut. Bei Lessing findet sich diese Geschichte nun im <mark>siebenten Auftritt des dritten Akts im Drama Nathan der Weise</mark>. Hierbei wird Nathan zum Sultan gerufen und von diesem befragt, welche der drei Weltreligionen die einzig wahre für ihn sei. Nathan antwortet dem Sultan mit der bekannten Ringparabel. Ein Mann besitzt einen Ring, der die Eigenschaft hat, seinen Träger vor Gott und den Menschen angenehm zu machen, wenn der Besitzer ihn in dieser Zuversicht trägt. Dieser Ring wurde über viele Generationen vom Vater an den Sohn vererbt, den er am meisten liebte. Eines Tages tritt der Fall ein, dass ein Vater drei Söhne hat und keinen von ihnen bevorzugen will. Deshalb lässt er sich exakte Kopien des Ringes herstellen und vererbt jedem seiner Söhne einen dieser Ringe. Nach dem Tode des Vaters ziehen die Söhne vor Gericht, um klären zu lassen, welcher von den drei Ringen der echte sei. Der Richter kann das aber nicht ermitteln, da sich die Ringe vollends gleichen. So erinnert er die drei Männer daran, dass der echte Ring die Eigenschaft habe, den Träger bei anderen Menschen beliebt zu machen. Wenn dieser Effekt bei keinem eingetreten sei, dann ist der echte Ring wohl verloren gegangen. <mark>Der Richter gibt den Söhnen den Rat, jeder von ihnen solle daran glauben, dass sein Ring der echte sei. Ihr Vater habe alle drei gleich gern gehabt und es deshalb nicht ertragen können, einen von ihnen zu begünstigen und die beiden anderen zu kränken, so wie es die Tradition eigentlich erfordert hätte. Wenn einer der Ringe der echte sei, dann werde sich dies in der Zukunft an der ihm nachgesagten Wirkung zeigen. Demzufolge sollten sich alle Ringträger bemühen, dass dieser Effekt eintritt.</mark> Deutung der Parabel Der Inhalt der Ringparabel ist schnell erzählt. Das entscheidende Merkmal einer Parabel ist die <mark>Unterteilung in eine Sachebene sowie in eine Bildebene.</mark> Die Bildebene ist das, was tatsächlich im Text erzählt, also dargestellt, wird, wohingegen die Sachebene das beinhaltet, was der Text eigentlich meint. Die Bildebene einer Parabel ist folglich die Geschichte, die sie erzählt. <mark>Die Aufgabe des Lesers ist es nun, das sogenannte Tertium comparationis ausfindig zu machen</mark>. Dieses Tertium comparationis ist das Element einer erzählten Geschichte, das sich auf eine andere Situation übertragen lässt. Diese andere Situation wird als Sachebene der Parabel bezeichnet und ist demzufolge das, was mit ihr tatsächlich gemeint ist. Die Parabel kann nun dahingehend gedeutet werden, dass diese drei Ringe für die <mark>drei monotheistischen Weltreligionen</mark> (Judentum, Christentum und Islam) stehen und der Vater für einen liebenden Gott. Die Söhne wären hier die Anhänger der jeweiligen Religionen und Nathan der Richter, der keiner Religion einen Vorzug geben kann. Gott (Vater) liebt demnach alle Menschen (Söhne), vollkommen gleich, welcher Religion (Ring) sie angehören, wobei keine Religion die richtige ist, da sie sich in ihren Grundzügen gleichen.<br> Die Ringparabel, wie sie von Gotthold Ephraim Lessing in Nathan der Weise verarbeitet wurde, gilt als ein <mark>Schlüsseltext</mark> der Aufklärung. Das wesentliche Merkmal der Aufklärung ist die Forderung, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, wie es der Philosoph Immanuel <mark>Kant</mark> in seinem Aufsatz Was ist Aufklärung? durchaus sehr treffend darstellt. Gemeint ist damit, dass das Denken und Handeln des Menschen nicht fremdbestimmt, sondern durch ganz vernünftige Entscheidungen gelenkt sein sollte. Wichtige Gedanken der Aufklärung waren außerdem die Hinwendung zu den Naturwissenschaften und das Fordern von religiöser Toleranz (vgl. <mark>Sapere aude!)</mark>. Diese religiöse Toleranz ist es nun, welche Lessing in seinem Werk und vor allem in der Ringparabel aufgreift. Denn dort wird einerseits auf ein vorurteilsfreies Denken verwiesen, wenn der Richter die drei Brüder dazu aufruft, ihrer vorurteilsfreien Liebe nachzugehen sowie andererseits die Richtigkeit aller anderen Ringe (Religionen) gefordert. Denn liebt sich [jeder] selber nur, so sind alle drei / Betrogene Betrüger. .Es geht also um die Toleranz der Religionen sowie ihrer Anhänger untereinander. Dieser Gedanke ist aufklärerisch und auch aus heutiger Sicht absolut modern. Da es in der Ringparabel unentscheidbar bleibt, welcher Ring denn der richtige ist, sollen ihre Träger versuchen, die Echtheit des eigenen Ringes unter Beweis zu stellen, was sich dadurch äußern sollte, dass sie unter den Menschen beliebter als die anderen wären. Die Ringträger sollen mit Sanftmut, herzlicher Verträglichkeit, Wohltun und innigster Ergebenheit in Gott bei der Verbreitung ihrer Ansichten agieren. In der Ringparabel wird demzufolge nicht nur eine religiöse Toleranz propagiert, sondern außerdem eine Art der religionsübergreifenden Humanität. </div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-17 08:40:05 UTC</pubDate>
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         <title>Inhaltsangabe</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <pubDate>2018-02-17 09:02:13 UTC</pubDate>
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         <title>Die Philosophie und die Literatur</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong><br></strong>Die Aufklärung wird von zwei philosophischen Strömungen geprägt, dem <mark>Empirismus</mark> und dem <mark>Rationalismus</mark>. Während die Idee des Empirismus auf der Erkenntnis der Sinneswahrnehmung basiert, entsteht die Erkenntnis im Rationalismus durch das Benutzen des Verstandes.  Der Hauptvertreter der Aufklärung ist Immanuel <mark>Kant</mark>. Gemeinsam mit anderen Schriftstellern und Philosophen stellte Kant es sich zur Aufgabe, ein neues Zeitalter einzuführen, in dem <mark>die Vernunft wichtigstes und zentrales Element ist.</mark><strong><br></strong><br></div><div>Der Rationalismus wurde durch René <mark>Descartes</mark> begründet. Er ging davon aus, das überlieferte Wissen nicht einfach anzunehmen, sondern alles, was er zu wissen glaubte, in <mark>Zweifel</mark> zu ziehen. Dabei fand er heraus, dass nur eine einzige Erkenntnis wahr ist: <mark>„Ich denke, also bin ich.“</mark><br>Der Empirismus, die zweite philosophische Strömung, die die Aufklärung beeinflusste, wurde von John <mark>Locke</mark> begründet. Er setzte die <mark>Beobachtung</mark> als Voraussetzung für die Grundlage wissenschaftlicher Arbeiten ein. Er sagte, dass sich die menschliche<mark> Erfahrung</mark> und nachprüfbares Wissen allein aus der <mark>Beobachtung</mark> und <mark>Wahrnehmung unserer Sinne</mark> zusammensetzen.<br><br></div><div><br></div><div><strong><br>Zusammenfassung<br></strong><br></div><div><br><br><strong>Die wichtigsten Merkmale der Aufklärung<br></strong><br></div><ul><li>Kritik an der Kirche und Religion</li><li>Kritik an staatlichen und gesellschaftlichen Ordnungen</li><li>Unbedingter Fortschrittsglaube</li><li>Toleranz in Gesellschaft, Politik und Religion</li><li>Individualismus</li><li>Das Gute und das Vernünftige werden gleich gesetzt</li><li>Menschlicher Verstand soll die Wahrnehmung beherrschen</li><li>Geistige Emanzipation</li></ul><div><br><br><strong>Die wichtigsten Vertreter der Aufklärung<br></strong><br></div><ul><li>Johann Wolfgang von Goethe</li><li>Johann Gottfried Herder</li><li>David Hume</li><li>Immanuel Kant</li><li>Gotthold Ephraim Lessing</li><li>John Locke</li><li>Jean-Jacques Rousseau</li><li>Voltaire</li><li>Montesquieu</li></ul>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-17 09:11:25 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[https://youtu.be/quxTnEEETbo]]></description>
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         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[https://youtu.be/dP9KWQ8hAYk]]></description>
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         <author>paoladepaolis63</author>
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         <description><![CDATA[https://youtu.be/Cy10pGVmc20]]></description>
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         <title>TRANSKRIPT</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <title>Mozart</title>
         <author>paoladepaolis63</author>
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         <author>anna_frassinetti</author>
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