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      <title>Mein Autobau! by Meret</title>
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      <description>Isb042, Sommersemester 2021</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-04-29 13:36:55 UTC</pubDate>
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         <title>Meine Planungsphase</title>
         <author>meretwiese</author>
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         <description><![CDATA[<div>Der Entwurf für das erste selbstgebaute Fahrzeug steht.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-31 08:55:47 UTC</pubDate>
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         <title>Ich baue mein Fahrzeug!</title>
         <author>meretwiese</author>
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         <description><![CDATA[<div>Das erste Fahrzeug ist gebaut. Wie weit fährt es wohl? (siehe "Die ersten Fahrversuche")</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-31 09:52:10 UTC</pubDate>
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         <title>Der Bauprozess </title>
         <author>meretwiese</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Entdeckerbogen 3: Aufgabe (3)</strong><br>Für den Bau der Karosserie verwendete ich einen 1L Milchkarton. Ich überlegte zunächst Löcher in die Seitenwände zu bohren, um die Achsen durchzuschieben und zu befestigen. Mir wurde allerdings schnell klar, dass es schwierig ist, mit dieser Art der Befestigung eine gerade und zueinander parallele Achsenführung hinzubekommen. Deutlich einfacher stellte es sich dar, die Achsen einfach unter dem Karton zu befestigen. Damit sich die Achsen später beim Fahren gut drehen können, klebte ich zwei Strohhalme am vorderen und hinteren Ende der Unterseite des Milchkartons fest und führte anschließend die Holzstäbe durch. Nun kam es zum kompliziertesten Teil des Autobaus, denn die Räder bzw. Teelichter mussten mittig durchstochen werden und an den Holzspießen einzeln fest und gerade befestigt werden, sodass das Fahrzeug beim Rollen nicht anfangen würde zu „eiern“. Ich konnte die Plastikteelichter nicht durchstechen ohne sie zu zerbrechen... Daher habe ich einen Marlspieker mit einem Feuerzeug erhitzt und die Löcher damit in die Böden geschmolzen. Bei der anschließenden Verbindung der Räder mit der Achse durch die Löcher, war es mir wichtig darauf zu achten, dass alle Reifen gleich befestigt werden. Da ich Probleme hatte, die Plastikteelichter ordentlich mit den Holzstäben zu verkleben, nutzte ich schlussendlich Heißkleber. Als Abstandhalter zu den Strohhalmen, damit es nicht schon hier zu beeinträchtigender Reibung beim Rollen käme, kamen Metallmuttern zum Einsatz, welche ich an die Unterseite der Teelichter und mit den Holzstäben verklebte.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-31 09:54:02 UTC</pubDate>
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         <title>Die ersten Fahrversuche!</title>
         <author>meretwiese</author>
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         <description><![CDATA[<div><strong>Entdeckerbogen 3: Aufgabe (4)<br></strong>Meine erste Rampe bestand aus einer Erhöhung durch eine Tasche und einer Fahrbahn aus einer alten Schrankrückwand. Beim ersten Fahrversuch stellte sich heraus, dass mein Fahrzeug immer zu weit nach rechts fuhr. Ich denke, dass dieses Phänomen dadurch verursacht wurde, dass die geklebten Strohhalme als Achsenführung leicht schief angeklebt waren und das Fahrzeug somit automatisch nach rechts gelenkt wurde.&nbsp; Durch die schiefe Bahn fuhr es nicht gerade in den Flur hinein, sondern wurde immer wieder von der Wand gestoppt (die Strecke beträgt ungefähr 3,20 Meter).</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-31 10:37:48 UTC</pubDate>
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         <title>Die Materialfindung</title>
         <author>meretwiese</author>
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         <description><![CDATA[<div>Um den Bau des Fahrzeuges bereits zu Beginn möglichst kindgerecht zu gestalten, habe ich darauf geachtet nur Baumaterialien zu verwenden, welche in jedem Haushalt verfügbar sein müssten oder leicht zu besorgen sind. Ein besonderer Fokus sollte auf dem "Upcycling" bestimmter Alltagsgegenstände liegen. Um etwas Neues zu schaffen muss nicht unbedingt neu eingekauft werden. Die Kinder sollen durch dieses Bauexperiment auch sensibilisiert werden auf wiederverwendbare Gegenstände zu achten, welche potentielle Autoteile darstellen könnten.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-31 11:02:19 UTC</pubDate>
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         <title>Die festgelegten Richtlinien für die Rampe</title>
         <author>meretwiese</author>
         <link>https://padlet.com/meretwiese/4rs2u9grozkyt4l5/wish/1706856115</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-08-31 11:14:49 UTC</pubDate>
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         <title>Mein Entwurf einer Rampe</title>
         <author>meretwiese</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-08-31 11:51:57 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>meretwiese</author>
         <link>https://padlet.com/meretwiese/4rs2u9grozkyt4l5/wish/1706983496</link>
         <description><![CDATA[<div>Um besser beurteilen zu können, wie weit das Fahrzeug ohne Hindernis fahren könnte, hab ich die Rampe nach links zeigend ausgerichtet. Das Fahrzeug ist dann trotz Rechtsdrall in den Flur hinein gerollt und hat somit eine Strecke von 3,70 Meter hinter sich gebracht. Bei dem Bau eines zweiten Fahrzeuges muss jetzt noch verstärkter drauf geachtet werden, dass die Achsen keine automatische Lenkung verursachen können und akkurat parallel an der Unterseite der Karosserie befestigt werden. Außerdem möchte ich ausprobieren, ob eine weitere Strecke zurückgelegt werden kann, wenn ich Steine in den Milchkarton fülle und das Fahrzeug somit schwerer mache.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-08-31 12:43:35 UTC</pubDate>
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         <title>Meine Vorerfahrungen</title>
         <author>meretwiese</author>
         <link>https://padlet.com/meretwiese/4rs2u9grozkyt4l5/wish/1719148315</link>
         <description><![CDATA[<div>Als ich Kind war (und tatsächlich auch heute noch) gab es in meiner Heimatstadt ein jährliches Seifenkistenrennen. Viele Familien nahmen teil und bauten Fahrzeuge aus Kisten, aus großen Pappkartons oder anderen geeignete Gegenständen. Die Seifenkisten sahen alle toll aus und waren sehr kreativ gestaltet, die Veranstaltung war immer ein richtig schönes, großes Spektakel für mich. Es gab eine festgelegte Route die überwunden werden musste, um erfolgreich über die Ziellinie rollen zu können. Die Menschen, welche zum Zuschauen und Anfeuern gekommen waren, standen entlang der Fahrbahn und machten Stimmung. Es gab sogar vor dem Start Listen in die man sich eintragen konnte und wetten durfte, welche Seifenkiste es wohl am schnellsten ins Ziel schaffen würde. Ich kann mich daran erinnern, dass es mir immer imponiert hat zu sehen, dass auch Kinder in meinem Alter in der Lage waren so etwas Tolles zu basteln und damit sogar Sieger werden konnten! Außerdem war es spannend und aufregend selbst in einem selbstgebautem schnellen "Geschoss" zu sitzen - tatsächlich war es manchmal auch ein bisschen gefährlich, wahrscheinlich machte es deshalb so ein Spaß.&nbsp;<br>An dieses Gefühl musste ich als erstes denken, als ich gehört habe, dass wir in diesem Seminar ein Fahrzeug bauen sollen. Natürlich alles in einem deutlich kleinerem Umfang, aber mit der richtigen Begeisterung am basteln bestimmt nicht weniger interessant.&nbsp;<br>Abgesehen von der Erinnerung an das Lebensgefühl einer längst vergessen geglaubten Erinnerung habe ich natürlich auch andere Erfahrungen mit Fahrzeugen und das dazugehörige Wissen im Kopf. Es fängt mit den eigenen, schon früh selbst gefahrenen Fahrzeugen an, wie das Fahrrad, der Roller, das Einrad, das Skateboard oder die Inliner und endet mit dem Fahren meines eigenen Autos, mit der Bahn oder einem Flugzeug. Logische Schlüsse die aus diesen Fahrerfahrungen gezogen werden können lauten wie folgt:&nbsp;<br>- "Fahrzeuge brauchen Räder um rollen zu können"<br>- "Räder müssen rund sein und sich an einer Achse drehen können"<br>- "Es wird immer ein Antrieb zum Fahren benötigt"<br>- "Solange das Gleichgewicht stimmt, ist es egal wie viele Räder vorhanden sind"</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-06 11:10:37 UTC</pubDate>
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      </item>
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         <title>Der Arbeitsprozess</title>
         <author>meretwiese</author>
         <link>https://padlet.com/meretwiese/4rs2u9grozkyt4l5/wish/1719629723</link>
         <description><![CDATA[<div>Während des Arbeitsprozesses habe ich bewusst auf meine Gefühle und Motivation geachtet. Wie ich bereits in der Box&nbsp; "Meine Vorerfahrungen" beschrieben habe, war ich zu Beginn des Bauprojekt sehr motiviert, meine Gefühle haben mich quasi beflügelt! Es hat mir Spaß gemacht, darüber nachzudenken welche Materialien ich benötigen und nutzen könnte, ob ich einen speziellen Antrieb bauen müsste, wie mein Fahrzeug optisch aussehen sollte und natürlich ob und wie weit es dann tatsächlich fahren würde. Auch mit meiner Familie habe ich über das Bauprojekt gesprochen und mich mit ihnen über Ideen für die Umsetzung ausgetauscht. Viele verschiedene Menschen, in unterschiedlichen Altersklassen - da tauchen die verrücktesten Einfälle auf. Mein kleiner Bruder hatte zum Beispiel die grandiose Idee als Antrieb einen Raketenstart einzubauen, aber ich denke, dass es zu "Doping-Vorwürfen" im Wettbewerb gekommen wäre, wenn wir das tatsächlich so umgesetzt hätten...<br>In den ersten Seminarstunden fand ich es sehr gut, dass wir alle unsere Prototypen vorgestellt und besprochen haben, insbesondere wie gut und wie weit sie gefahren sind. Das gab nochmal den Anreiz am eigenen Fahrzeuge einzelne Aspekte zu verbessern und anzupassen. Außerdem hat es den Wunsch bestärkt, mit dem eigenen Auto die weiteste Strecke aller Seminarteilnehmer zurückzulegen.<br>Beim Bauen des Fahrzeuges ist mir aufgefallen, dass ich recht schnell frustriert war, wenn ein Bauschritt nicht so umsetzbar war, wie ich es geplant hatte. Ich habe zwischendurch immer wieder kurzzeitig aufgegeben und war wütend auf mich selbst, weil ich so schnell die Lust an etwas verliere, was mir eigentlich Spaß macht. Die Reifen konnten nicht mit dem Kleber den ich zur Verfügung hatte befestigt werden, es war schwierig ein mittigen Loch in die Böden der Plastikteelichter zu schmelzen und es war garnicht so einfach, die Achsen gerade unter die Karosserie zu kleben... Das waren eindeutig die Momente, in denen ich "Hänger" hatte und ich das ganze Projekt nicht mehr als so toll empfand. Mir hat es geholfen mit den anderen Leuten aus unserem Seminar zu reden und deren Meinungen und Gefühlslage zu hören. Zurückblickend denke ich, dass es hilfreich gewesen wäre, jenes Bauprojekt nicht in einzelne Kleinschritte zu zerlegen, sondern sich einen Nachmittag Zeit zu nehmen und alle Arbeitsschritte am Stück zu erledigen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass es mich gelangweilt hat, den Autobau über Wochen hinweg als Hauptthema zu haben. Schlussendlich hat sich dieses Gefühl aber wieder gelegt, denn sobald mein Fahrzeug fahrtüchtig war und ich selbst ausprobieren konnte wie weit es fährt, waren die "Glücksgefühle" wieder da. Es stimmte mich euphorisch, aus alltäglichen Gegenstände ein so tolles Projekt umgesetzt zu haben.&nbsp;<br><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-06 15:46:06 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Merkmale des Diskurses</title>
         <author>meretwiese</author>
         <link>https://padlet.com/meretwiese/4rs2u9grozkyt4l5/wish/1719636528</link>
         <description><![CDATA[<div>Grundsätzlich bildet die Basis des Lernprozesses das aktive Lernen durch Erfahrung, daher handelt es sich bei der Kompetenzentwicklung auch um einen lebenslangen Prozess. Während dieses Projektes werden unterschiedliche Unterichtskonzeptionen angewendet, um die Schüler:innen darin zu unterstützen und fördern. Zunächst wird sich unter den Aspekten des entdeckenden Lernens langsam an das Projekt angetastet. Die Kinder sollen mithilfe ihrer ganz individuellen Präkonzepte starten, darüber nachzudenken und zu forschen, wie viel sie bereits über Fahrzeuge wissen. Dazu zählen bereits gemachte Vorerfahrungen, genauso wie das aktive Erkunden der Lebenswelt. Dies kann stattfinden, indem sie in ihrem jeweiligen Umfeld bewusst der Thematik entsprechend betrachten und beobachten. Der Fokus innerhalb dieses Schrittes liegt nicht ausschlaggebend auf dem zu entdeckenden Inhalt, sondern auf dem Schüler selbst und seiner Fähigkeit, sich sein Umfeld eigenständig zu erschließen. Bezüglich des entdeckendem Lernens ist es wichtig, dass sich der Pädagoge im Hintergrund hält und lediglich eine beobachtende oder helfende Funktion hat (Quelle: https://www.fh-kiel.de/wir/zentrale-einrichtungen/institut-fuer-weiterbildung/programm/naturspielpaedagogik/entdeckendes-lernen/). Im Falle der Distanzlehre ist diese Voraussetzung natürlich recht einfach gegeben, alleine aus der Tatsache heraus, dass man sich nicht persönlich trifft und nicht zusammen auf "Entdeckertour" geht. Hier kann im Anschluss direkt der erste Anforderungsbereich angewendet werden, denn die Kinder sollen wiedergeben und beschreiben was sie entdeckt haben. Basierend auf ihren Erzählungen wird jetzt in die Planungsphase eingestiegen. In dieser Phase des Autobauprojekts kommt der zweite Anforderungsbereich zum Einsatz: Die Schüler:innen steigen in das handlungsorientierte Lernen ein, indem sie ihr Wissen anwenden und strukturieren. Unter Zuhilfenahme der zur Verfügung gestellten Entdeckerbögen soll nun das Vorhaben ein fahrtüchtiges Fahrzeug zu bauen konkretisiert werden. Das heißt, dass spezifischere Fragen und Vermutungen zum Thema "Fahren" entwickelt werden, Skizzen angefertigt werden und mit dem Bau begonnen wird. Dabei muss sachgerecht mit den benötigten Arbeitsmitteln und Materialien umgegangen werden. Handlungsorientierter Unterricht funktioniert nach dem Konzept des "learning by doing", Lernende werden quasi zu Lehrenden ihrer Selbst. Hiermit werden vor allem die kommunikativen Fähigkeiten, Problemlösekenntnisse und Selbstständigkeit geschult, denn die Schüler:innen haben eine Aufgabe bekommen, welche sie nur aktiv und praktisch handelnd lösen können. Trotz des eigenständigen Handelns muss eine ständige Reflexion des Arbeitsprozesses stattfinden: In wöchentlichen Sitzungen wird der Entwicklungsfortschritt besprochen und sich untereinander ausgetauscht (Quelle: https://www.phase-6.de/magazin/fuer-lehrkraefte/themen/methodik-und-didaktik/handlungsorientierter-unterricht-methoden-beispiele-kritik/). Insbesondere im HomeOffice erhalten zwar alle in der Klasse die selbe Aufgaben online, müssen jedoch alleine zuhause planen, durchführen und auswerten. Damit findet der Übergang zum problemorientierten Lernen statt. Probleme treten auf, Vorstellungen sind praktisch schlecht oder garnicht umsetzbar, eventuell schwindet die Lernmotivation. Deshalb muss genau jetzt fokussiert darauf geachtet werden, dass die Kinder den Kontakt und das Gespräch untereinander nicht verlieren, dass Fortschritt gewürdigt wird und ein Ansporn gegeben wird, um weiterzumachen. Gleichzeitig wird jetzt der dritte Anforderungsbereich gefordert, denn Wissen muss transferiert und verknüpft werden. Das kann nur stattfinden, wenn die Kinder aus ihren Problemen lernen, Lösungsstrategien entwickeln, ihr Wissen erweitern und die Fähigkeit erlernen, die neuen Erkenntnisse direkt anzuwenden. Problemorientiertes Lernen trägt maßgeblich dazu bei, dass Problemlösetechniken verbessert und verinnerlicht werden, Eigeninitiative gefördert und flexibel nutzbares Wissen erworben wird (Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Problembasiertes_Lernen). Auch in Bezug auf das Autobauprojekt können die Kinder von dieser Technik profitieren, denn sie werden dazu animiert nicht so schnell aufzugeben und werden im besten Fall am Ende des Projekts mit einem Erfolgserlebnis belohnt.&nbsp;<br>Neben all den verschiedenen genannten Unterrichtskonzeptionen gibt es auch die Methode des sogenannten Scaffolding (von englisch "scaffold", Gerüst), deren drei Hauptmerkmale (Kontingenz, Verblassen und Übertragung von Verantwortung) auch sehr gut anwendbar in dieser Unterrichtseinheit sind. Gerade im Distanzunterricht treffen diese drei Merkmale zu, denn es wird von dem Lehrenden ein Rahmen und eine Perspektive vorgegeben, innerhalb dessen gehandelt und gelernt werden soll. Innerhalb dieses Projekts werden Entdeckerbögen zur Verfügung gestellt, wöchentliche Online-Meetings zur Besprechung und Beantwortung von Fragen finden statt und die Lehrkraft steht immer zur Unterstützung zur Verfügung, wenn es von den Lernenden eingefordert wird. Gleichzeitig sollen die Kinder immer selbständiger arbeiten, sodass sie am Ende kaum noch Unterstützungsbedarf benötigen und kein "Gerüst" mehr als Stütze brauchen. Ihnen wurde in Form von Anleitungen, Denkanstößen und anderen Hilfestellungen ermöglicht, soweit wie möglich, eigenständig etwas zu erarbeiten und sich Wissen anzueignen (Quelle: https://lexikon.stangl.eu/13399/scaffolding).</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-06 15:49:43 UTC</pubDate>
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         <title>Durchführbarkeit in der Schule</title>
         <author>meretwiese</author>
         <link>https://padlet.com/meretwiese/4rs2u9grozkyt4l5/wish/1719641239</link>
         <description><![CDATA[<div>Prinzipiell finde ich, dass so ein Bauprojekt am besten in Präsenz umsetzbar ist, sodass sich die Schüler:innen während des Arbeitsprozesses direkt untereinander austauschen können. Wenn dies aber aufgrund spezieller Umstände nicht möglich sein sollte und Distanzunterricht stattfinden muss, dann muss überlegt werden, wie auch so die (Lern-)Ziele erreicht werden können. Aufgrund des Selbstversuchs und meinen eigenen Erfahrungen währenddessen, weiß ich, dass es nicht so einfach ist konstant motiviert zu bleiben, wenn man alleine zuhause sitzt und so ein Projekt umsetzen soll. Dies gilt auch insbesondere für Kinder im Grundschulalter. Dementsprechend sollte bei der Durchführung darauf geachtet werde, dem Schüler nicht das Gefühl zu geben, dass er alleine gelassen wird. Sofern die Möglichkeit und Rahmenbedingungen dafür gegeben wären, würde ich vorschlagen, dass die Schüler:innen Kleingruppen bilden können, sodass der Versuch zu einem Gruppenprojekt umgewandelt wird. Der Ablauf wäre somit der gleiche, aber die Gruppenteilnehmer könnten sich somit noch besser und näher austauschen, müssten miteinander kommunizieren um gemeinsam ein finales Produkt zu entwickeln und wären nie in einer Situation, in der sie sich hilflos und demotiviert fühlen, weil sie das Gefühl haben alleine in dieser Situation zu stecken. Die Umsetzung des Projektes in reiner Onlineform und für jeden Schüler separat zuhause, halte ich für sehr schwer durchführbar und nicht zielführend. Bestimmten Projekten, welche darauf angewiesen sind, dass man sich konstant mit anderen austauscht, sind durch die Distanzlehre einfach Grenzen gesetzt. Diese können nur überwunden werden mithilfe einer sehr engmaschigen und individuellen Betreuung. </div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-06 15:52:32 UTC</pubDate>
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         <title>Kompetenzerwerb</title>
         <author>meretwiese</author>
         <link>https://padlet.com/meretwiese/4rs2u9grozkyt4l5/wish/1719642983</link>
         <description><![CDATA[<div>Sachunterricht ist ein multiperspektivisch angelegtes Unterrichtsfach für die Grundschule, welches Bezug auf verschiedene fachwissenschaftliche Bereiche nimmt. Zu diesen Bereichen zählen die Perspektiven "Technik", "Natur", "Raum", "Gesellschaft, Politik, Wirtschaft" und "Zeit und Wandel". Es hat unter anderem das Ziel, mithilfe der unterschiedlichen Perspektiven, den Schüler:innen allgemeingültige Kenntnisse anzueignen, welche ihre Demokratiefähigkeit, ihre soziale Kompetenz im Miteinander und ihre Anschluss- und Weiterbildungsfähigkeiten stärken sollen. Des Weiteren sollen die Schüler:innen den Gebrauch einer Fachsprache erwerben. Dazu ist interdisziplinäres Handeln und Denken unabdingbar.&nbsp;<br>Das Kerncurriculum für Sachunterricht in der Primarstufe gibt einen kompetenzorientierten Unterricht vor. Das bedeutet, dass inhaltsbezogene sowie prozessbezogene Kompetenzen mithilfe des "aktiv-entdeckenden, handlungsorientierten Lernen" vermittelt werden sollen. Im Falle des Autobauprojektes handelt es sich bei den inhaltsbezogenen Kompetenzen vorrangig um die Perspektive "Technik". Die Schüler:innen erproben die Nutzung von Werkzeugen, indem sie die Materialien vorbereiten (Schere, Marlspieker, Kleber) und können die benötigten Gegenstände benennen. Sie setzen sich auseinander mit technischen Erfindungen, in diesem Falle insbesondere mit der Funktion eines Rads: Wieso und wann rollt ein Rad? Was für Bedingungen müssen dafür erfüllt werden und sollte ein spezielles Material verwendet werden? Außerdem bauen und bewerten sie anschließend ihr eigenes Fahrzeug aus einem Milchkarton. Dabei wird auf den Gebrauch von Fachbegriffen geachtet, unter anderem bei dem Benennen der Autoteile (Karosserie, Achse). Neben den bereits genannten Aspekten wird ebenfalls ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen vermittelt, denn die Schüler:innen sollen für ihr Fahrzeug bewusst Gegenstände suchen und nutzen, die Zuhause oder in ihrem sonstigen Umfeld auffindbar sind und für ein "Upcycling" genutzt werden können. Sie sollen die Kompetenz erlangen, zu erkennen, wann Alltagsgegenstände weiter genutzt werden können und dass für ein neues Projekt nicht zwangsläufig alles neu eingekauft werden muss. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Perspektive Technik die Schüler:innen dabei unterstützt, Funktions- und Wirkungsweisen zu begreifen und zu hinterfragen und es ihnen ermöglicht wird, technische Produkte eigenständig herzustellen.</div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-06 15:53:37 UTC</pubDate>
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         <title>Persönliches Fazit</title>
         <author>meretwiese</author>
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         <description><![CDATA[<div>Persönlich habe ich einiges in diesem Seminar dazulernen können. Zwar haben sich meine Vorerfahrungen zu Fahrzeugen und Rolleigenschaften nur bestätigt, aber hinsichtlich der Unterrichtskonzeptionen kamen für mich viele neue Erkenntnisse dazu. Grundsätzlich ist durch die Corona-Pandemie die Online-Lehre für viele schon zum Alltag geworden, auch für mich als Studentin im dritten Semester, die bis jetzt noch kein Universitätsleben in Präsenz erlebt hat. Dementsprechend müssen Unterrichtseinheiten, auch für Grundschüler im Sachunterricht, prinzipiell so konzipiert sein, dass sie auch online durchführbar sind. Mithilfe des entdeckenden, handlungs- und problemorientierten Lernens können auch im Sachunterricht zur Zeit des Distanzunterrichtes Lernziele verfolgt und optimal erreicht werden. Während dieses Projektes fand ich es sehr hilfreich mit den sogenannten Entdeckerbögen zu arbeiten, welche darauf basieren, Ideen selbst zu kreieren, Denkanstöße geben und somit die Schüler:innen Schritt für Schritt begleiten und dazu beitragen näher zum Ziel des fertigen Fahrzeuges zu kommen. Ich habe das Bewusstsein dafür erlangt, wie es sich anfühlt dieses Projekt aus der Schülerperspektive zu durchlaufen. Ohne das aktive Erleben der Emotionen während des Autobaus, hätte ich mir nicht vorstellen können, wie wichtig es ist, neben den inhaltlichen Aspekten, auch auf den emotionalen Prozess zu achten. Meiner Meinung nach ist diese Erkenntnis am bedeutsamsten, da es wichtig ist, dass Lehrkräfte sich vorstellen können, wie ihre Aufgabenstellungen auf die Schüler:innen wirken und aufgenommen werden. Guter Unterricht kann nur stattfinden, wenn Lehrer:innen emphatisch handeln und sich auch in die Welt der Kinder hineinversetzen können.</div><div>Eine Seminarteilnehmerin sagte in einer Sitzung, "dass sie durch dieses Projekt ihr inneres Kind wiederentdeckt habe". Diese Aussage fand ich sehr schön und zutreffend, daher möchte ich dieses Autobauprojekt gerne mit einem dazu passenden, bekannten Gedicht von Erich Kästner abschließen:<br><br>"Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut.&nbsp;<br>Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt.<br>Früher waren sie Kinder,<br>dann wurden sie Erwachsene,<br>aber was sind sie nun?<br>Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch."</div><div><br></div><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-06 15:54:11 UTC</pubDate>
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         <title>Mein Fahrzeug muss durch den TÜV!</title>
         <author>meretwiese</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-09-22 15:01:55 UTC</pubDate>
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         <title>Die finale Fahrt!</title>
         <author>meretwiese</author>
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         <description><![CDATA[<div>Sobald ich die Lage der Achsen verbessert hatte, konnte ich das Fahrzeug erneut testen. Dieses Mal habe ich mich bei dem Rampenbau an die Vorgaben gehalten, welche wir im Seminar zusammen festgelegt haben. Das hatte Konsequenzen auf die Fahrweite meines Autos: Es fuhr nun geradeaus, ohne Rechtskurve, aber aufgrund der geringeren Steigung der Rampe (die Höhe des Auflagepunktes lag bei 15cm) weniger weit als das Modell davor. Gemessen vom untersten Punkt der Rampe bis zum Standpunkt des ausgerollten Fahrzeugs betrug die Strecke etwa 2,70m.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-09-23 10:32:59 UTC</pubDate>
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