<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0">
   <channel>
      <title>Krankheitsbewältigung by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/krabew3</link>
      <description>Wie soll man mit Tante Tina umgehen?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-12-14 20:20:44 UTC</pubDate>
      <lastBuildDate>2025-10-30 17:46:46 UTC</lastBuildDate>
      <webMaster>hello@padlet.com</webMaster>
      <image>
         <url></url>
      </image>
      <item>
         <title></title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krabew3/wish/1947967697</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
         <enclosure url="https://padlet-uploads.storage.googleapis.com/329433372/a2b6fa38b8164474198d79f1da88afb7/brustkrebs3.jpg" />
         <pubDate>2021-12-14 20:20:44 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/krabew3/wish/1947967697</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Das Problem</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krabew3/wish/1947967698</link>
         <description><![CDATA[<div>Tante Tina hat eine Brustkrebsdiagnose erhalten. Sie scheint sich darüber keine Gedanken zu machen, bezeichnet ihren Arzt als unfähig und glaubt schlichtweg der Diagnose nicht. Stattdessen liest sie auf Facebook Erfahrungsberichte über Fehldiagnosen. Ihre Nichte Sophia befürchtet, dass ihre Tante völlig zusammenbrechen würde, wenn sie sich der Diagnose ehrlich stellen würde.  <br><br>Geben Sie Sophia einen Rat, wie sie mit ihrer Tante umgehen sollte.</div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2021-12-14 20:20:44 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/krabew3/wish/1947967698</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Mein Rat für Sophia</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krabew3/wish/1953487213</link>
         <description><![CDATA[<div>Es scheint, als würde Tante Tina sich mit ihrer Krankheitswahrnehmung noch in der ersten Stufe <em>Verleugnung</em> nach Kühler &amp; Ross (1969, zitiert nach Klauer &amp; Filipp, 1996, S.381) oder in der <em>Leugnung der Diagnose </em>(Morris et al., 1977) befinden. Tante Tina hat keine externale Kontrollüberzeugung (soziale Externalität) in die Kompetenzen des Arztes (Krampen, 1989;, Levenson, 1981; Lohaus, 1992, zitiert nach Schröder, 1997). Sophia könnte ihrer Tante raten, genau diese Beziehung zu ihrem Arzt zu verbessern, da eine „Compliance“-Haltung sich hilfreich für einen günstigeren Verlauf der Krankheit auswirkt (Schröder, 1997). Tante Tina scheint sich hier noch eine Stufe vor dem <em>direktiven Modell</em> zu befinden. Ziel wäre es hier, zu dem aktiven Modell zu kommen, in dem der/die Arzt/Ärztin verordnet und der/die Patient*in mitarbeitet. Wenn Tante Tina das Gefühl haben sollte, dass ihre eigenen personalen Ressourcen nicht zu Bewältigung ausreichen, kann Sophia sie ebenfalls unterstützen (soziale Ressourcen). Ich würde Sophia raten, mit ihrer Tante über die Diagnose und die Krankheit sowie den Folgen zu sprechen, sodass Tina die Krankheit mental repräsentieren kann und sich mit den Konsequenzen beschäftigen, sowie eine geeignete Verarbeitungsstrategie wählen kann. Dabei könnte Sophia die Krankheit direkt mit einer Bewältigungsstrategie verknüpfen. Da der Krankheitsverlauf bei Tante Tina eher ungewiss ist, könnte es hilfreicher sein auf emotionsorientierte Bewältigung zu setzen.<br><br>(Lara Jahnke)</div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2021-12-17 10:36:32 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/krabew3/wish/1953487213</guid>
      </item>
      <item>
         <title>Rat für Sophia: praktische Tipps</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krabew3/wish/1961837528</link>
         <description><![CDATA[<div>Da Lara Jahnke meiner Ansicht nach den Zustand von Tina bereits toll in die im Wiki vorgestellen Modelle eingeordnet hat, möchte ich mich auf praktische Tipps konzentrieren:<br><br>Sophia befürchtet, dass ihre Tante völlig zusammenbrechen würde, wenn sie sich der Diagnose ehrlich stellen würde. Deshalb würde ich bei einem Gespräch über die Diagnose auf folgendes achten:<br><br>1.) Möchte Tante Tina ein Gespräch mit Sophia führen? Tante Tina sollte meiner Ansicht nach entscheiden dürfen, ob sie mit Sophia darüber sprechen möchte. Insgesamt ist es denke ich wichtig, im Gespräch empathisch zu sein und auch Tina zuzuhören. Tina ist die Extpertin über ihren aktuellen Zustand (damit meine ich ihr aktuelles Befinden; Experte für Krebs, Diagnosen und Therapien ist ihr Arzt) und  und Tina ist auch diejenige, die über sich selbst entscheiden darf. (z.B. Motivierende Gesprächsführung oder Gewaltfreie Kommunikation könnten hier helfen.)<br>-&gt; Das könnte insbesondere wichtig sein, da Tina auf Sophia labil gewirkt hat. Hier geht es meiner Ansicht nach um eine Gradwanderung zwischen "Tina entscheiden lassen und ihr z.B. Zeit zum Verarbeiten und Bewältigen geben" und "sich wünschen, dass die Tante im Fall einer richtig-positiven Diagnose möglichst schnell eine Therapie beginnt".<br><br>2.) Passt die Situation? Wenn das Setting (z.B. ruhige Umgebung, kein Zeitdruck)&nbsp; passt, wird Tina sich besser auf das Gespräch einlassen können.<br><br>3.) Während Sophia mit ihrer Tante über die Krankheit spricht, könnte es hilfreich sein, eine gewünschte Bewältigungsstrategie ebenfalls mit anzusprechen. Das bietet einerseits eine Perspektive, und erhöht zusätzlich die Wahrscheinlichkeit für adatives Verhalten (Hagger et al., 2017). Sophia ist (wahrscheinlich) keine Ärztin, und kann deshalb natürlich keinen Behandlungsplan vorschlagen. Stattdessen könnte sie beispielsweise das (gemeinsame) Aufsuchen eines anderen Mediziners vorschlagen, da Tina wenig Vertrauen in den ersten Arzt hatte.<br><br>4.) Durch die Recherche auf Facebook, könnte Tina ein verzerrtes Bild über Fehldiagnosen und Behandlungsmöglichkeiten haben. Falls Tina das möchte, könnten die beiden gemeinsam recherchieren, wobei Sophia ihre Tante in der Bewertung von Quellen unterstützen könnte. An dieser Stelle ist es meiner Ansicht nach wichtig nicht zu leugnen, dass falsch-positive Befunde vorkommen, sondern Tina ernst zu nehmen und das Risiko gemeinsam ehrlich einzuschätzen.<br><br>5.) Falls Tante Tina nach dem Gespräch sehr aufgewühlt sein sollte, wäre es schön, Strategien für den akuten Moment bereit zu legen. Falls Sophia sonst nicht so viel mit ihrer Tante zu tun hat, könnte Sophia enge Familienmitglieder oder enge Freunde von Tina mit ins Boot holen.&nbsp;<br><br>Anna Seufert</div>]]></description>
         <enclosure url="" />
         <pubDate>2021-12-23 09:40:30 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/krabew3/wish/1961837528</guid>
      </item>
   </channel>
</rss>
