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      <title>OBDACHLOS, POLITISIERT, ZUHAUSE IN BERLIN by </title>
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      <pubDate>2024-12-18 18:03:39 UTC</pubDate>
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         <title>Alexanderplatz, Berlin</title>
         <author>willekebuket</author>
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         <pubDate>2024-12-19 09:09:23 UTC</pubDate>
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         <title>OBDACHLOS, POLITISIERT, ZUHAUSE IN BERLIN</title>
         <author>willekebuket</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>OBDACHLOS, POLITISIERT, ZUHAUSE IN BERLIN</strong></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-19 09:10:45 UTC</pubDate>
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         <title>S-Bahn Kundenzentrum Alexanderplatz, Alexanderplatz, Berlin</title>
         <author>willekebuket</author>
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         <pubDate>2024-12-22 15:55:30 UTC</pubDate>
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         <title>Rotes Rathaus, Rathausstraße, Berlin</title>
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         <pubDate>2024-12-23 11:38:17 UTC</pubDate>
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         <title>Humboldt Forum, Schloßplatz, Berlin</title>
         <author>willekebuket</author>
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         <pubDate>2024-12-23 11:38:44 UTC</pubDate>
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         <title>Berlin Innenstadt Park, Karl-Liebknecht-Straße, Berlin</title>
         <author>willekebuket</author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Das Badezimmer im Herzen der Stadt</strong></p><p>Die ersten Tage waren die schwersten, als Janet Amon in Berlin gestrandet war. Kein Handy, kein Geld, keine Freunde, nur das Dröhnen der Großstadt und ein Rucksack mit wenigen Habseligkeiten. Der Park nahe dem Alexanderplatz wurde zu ihrem Zufluchtsort. Zwischen den hohen Bäumen und den schattigen Bänken schuf sie sich ein Stückchen Privatsphäre in einer Stadt, die niemals stillstand.</p><p>Janet nannte den Park ihr „Badezimmer“. Der Begriff war zugleich ein Scherz und bitterer Ernst. Früh am Morgen, wenn die Stadt noch schlief und die Sonne das Laub in goldenes Licht tauchte, begann ihr Ritual. Mit einer kleinen Plastikflasche voller Wasser, die sie an einem Brunnen aufgefüllt hatte, und einer Packung Feuchttücher aus dem Drogeriemarkt versuchte sie, die Reste der Nacht von ihrer Haut zu wischen. Die Büsche wurden zu Sichtschutzwänden, ein alter Taschenspiegel zum Badezimmerspiegel.</p><p>Die Herausforderungen waren dabei nicht nur praktischer Natur. Die Angst, entdeckt oder vertrieben zu werden, war stets gegenwärtig. Doch Janet lernte schnell, welche Ecken des Parks sicher waren, wo sie sich zumindest für ein paar Minuten ungestört fühlen konnte. Hier hatte sie ihre Momente der Würde zurückgewonnen, inmitten eines Lebens, das ihr jegliche Privatsphäre genommen hatte.</p><p>Manchmal beobachtete sie, wie andere den Park nutzten – Jogger, Hundebesitzer, Touristen mit Kameras. Für sie war der Ort jedoch mehr als eine grüne Oase. Es war ihre „Badezimmer-Suite“, ihre Garderobe, ihr Friseursalon. Und in den Nächten, wenn der Verkehr leiser wurde und die Kälte durch ihre dünne Jacke kroch, war es ihr Schlafzimmer, umgeben von dem Summen der Großstadtlichter.</p><p>Doch der Park war nicht nur ein Ort des Überlebens – er war auch eine Bühne der Gewalt und der Gefahr. Janet hatte gelernt, immer wachsam zu sein, besonders als Frau. Sie sprach später oft davon, wie diese Zeit sie politisiert hatte, wie sie durch die erlebte Ungerechtigkeit begann, Fragen zu stellen: Warum können Menschen in einer Stadt mit so vielen Wohnungen auf der Straße landen? Warum gibt es für Frauen wie sie keinen sicheren Platz?</p><p>Janet wusste, dass der Park sie nie wirklich beschützen konnte, aber er hatte sie in einer Zeit getragen, in der sie nicht mehr wusste, wohin. Heute, Jahre später, wenn sie an den Alexanderplatz zurückkehrt, bleibt sie manchmal stehen und sieht hinüber zum Park – ihr altes „Badezimmer“, das ein ganzes Kapitel ihres Lebens erzählt.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-12-23 11:40:34 UTC</pubDate>
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