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      <title>Krank werden im Beruf by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/krank3</link>
      <description>Was sollte Julius tun?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-12-08 19:01:15 UTC</pubDate>
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         <title>Problemstellung</title>
         <author>ernst_hany</author>
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         <description><![CDATA[<div>Julius ist in einer internationalen Rechtsanwaltskanzlei tätig und möchte gerne zum Mitinhaber aufsteigen – wenn da nur die ehrgeizige und erfolgreiche Kollegin Felicitas nicht wäre, die ihm oft eine Nasenlänge voraus ist. Julius arbeitet ohnehin schon Tag und Nacht und verteidigt seine Konzepte und Lösungen in den Teamberatungen auch ziemlich offensiv. Das Herzstolpern, das sich seit einigen Wochen zeigt, ignoriert er, genauso wie das immer häufiger auftretende Sodbrennen.<br><br>Analysieren Sie die Situation von Julius und erörtern Sie, wie er mit seiner beruflichen Situation umgehen sollte.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-08 19:01:15 UTC</pubDate>
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         <title>Kleiner Hinweis</title>
         <author>ernst_hany</author>
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         <description><![CDATA[<div>Neben den Ausführungen im Wiki könnte dieses Modell für Ihre Überlegungen nützlich sein. Es stammt von Matthews (2009, S. 320) und versucht am Beispiel von Herz-Kreislauf-Krankheiten deutlich zu machen, dass bei sogenannten "psychosomatischen" Störungen oft äußere psychische Belastungen und innere somatische Schwachstellen zusammenkommen.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-08 19:01:15 UTC</pubDate>
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         <title>Mein Rat für Julius</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krank3/wish/1941840292</link>
         <description><![CDATA[<div>Julius wird zu den Typ-A-Personen gehören. Er hat deutlich die Tendenz sich so zu verhalten, als hätte er einen intensiven Antrieb, Konkurrenzdenken, Zeitdruck und leicht erregbare Feindseligkeit gegenüber seiner Kollegin Felicitas. Problematisch an diesem Typen ist ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er sollte dementsprechend sein Herzstolpern und das immer häufiger auftretende Sodbrennen nicht ignorieren sondern sehr ernst nehmen.<br><br></div><div>Julius erleidet auf der Arbeit sehr starken Stress und scheint diesen nicht bewältigen zu können. Das psychophysiologisches Modell besagt jedoch, dass Stress den Stoffwechsel, die Immunität und das Herz-Kreislauf-System negativ beeinflussen, weswegen Julius aufpassen muss, dass er bei keiner Änderung ernsthaft und chronisch erkrankt. Zusätzlich könnte er pessimistisch gegenüber seiner erstrebten Mitinhaberschaft werden, was ebenfalls zu einer Verschlechterung des Krankheitsverlaufs (Herzklopfen und Sodbrennen) führen kann (Scheier, &amp; Carver, 1985).&nbsp;<br><br></div><div>Die mechanistische Forschung beschreibt außerdem, dass übertriebene Herzreaktionen, wie im Fall von Julius das Herzstolpern, auf Stress mit dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck verbunden sind.<br><br></div><div>Das Modell von Matthews (2009) beschreibt außerdem noch, dass psychische Belastungen (Stress und Ehrgeiz von Julius) und körperliche Schwachstellen (Herzstolpern und Sodbrennen) zusammen psychosomatische Störungen wie Herz-Kreislauf-Krankheiten auslösen. Hier gehört auch Julius fehlende Stressbewältigungsfähigkeit (Coping) hinzu. Da er die Anzeichen ignoriert verhält er sich nicht entsprechend seiner Gesundheit. Eventuell liegen genetische Vorerkrankungen vor. Alle inneren und äußeren Faktoren zusammen bewirken eine Arterien-Schädigung, die wiederum zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt.&nbsp;<br><br></div><div>Julius sollte auf jeden Fall seine körperlichen Symptome ernst nehmen und einen Arzt besuchen. Des Weiteren wäre ein Ausbau seiner Stressbewältigungsfähigkeiten und eine Verbesserung seines Gesundheitsverhaltens sehr hilfreich, um keine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden. Zusätzlich könnte er auch seine Umwelt so anpassen, dass er weniger Stress ausgesetzt ist oder sich mental stärker davon abgrenzen.&nbsp;<br><br></div><div>(Lara Jahnke)<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-11 15:34:08 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/krank3/wish/1941840292</guid>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krank3/wish/1944914941</link>
         <description><![CDATA[<div>Das Herzstolpern und Sodbrennen sind höchstwahrscheinlich körperliche Symptome auf das Arbeitspensum bzw. den Stress, welchen er aufgrund der anhaltenden Situation nicht mehr kompensieren kann.<br><br></div><div>Er sollte definitiv seine erfolgreichere Konkurrentin nicht dafür verantwortlich machen und aufpassen, dass das Verhältnis nicht in Wut oder Feindseligkeit umschlägt. Studienergebnisse von Scheier und Bridges (1995) konnten zeigen, dass koronare Herzerkrankungen stärker als andere untersuchte Gesundheitsprobleme davon beeinflusst werden. Als Risikofaktor und stärkster Prädiktor für koronare Herzkrankheiten lässt sich eben Feindseligkeit bzw. Wut identifizieren. Außerdem führt nach Barefoot et al. (1983) eine überdurchschnittlich feindselige Gesinnung fast fünfmal häufiger zu gravierenden kardiologischen Gesundheitsproblemen.&nbsp;<br><br></div><div>Aufgrund dessen sollte sich Julius dringend ärtzlichen Rat einholen, nach Möglichkeit Stress reduzieren und ein „besseres“ Gesundheitsverhalten anstreben.<br><br><br><br><br><br>A.Busch</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-13 16:04:30 UTC</pubDate>
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         <title>Hilfe für Julius</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krank3/wish/1950212581</link>
         <description><![CDATA[<div>Dem kann ich mich ebenfalls anschließen. Julius wird fast schon Beispielhaft als ein Vertreter der Typ-A-Personen, mit erheblichem Anrieb und Leistungsdruck beschrieben. Zudem scheint er sich in einem kompetitiven Umfeld, dass diese ohnehin schon ausgeprägten Eigenschaften von Julius weiter bedient. Jedoch sind diese Faktoren nie die alleinigen Auslöser für die sich symptomatisch anbahnende Herz-Kreislauf-Erkrankung. Nach dem Modell von Matthews (2009) ist die (sozialen) Umgebung aber ein wichtiger Moderator, der sich auf verschiedene Gesundheitsrelevante Verhaltensweisen auswirkt. In dem Zusammenhang sollte Julius unbedingt versuchen sein Leben unmittelbar zu endschleunigen. Zudem sollte er an wirksameren Coping-Strategien arbeiten um mit Druck besser umgehen zu können. Es ist gut möglich, dass er dafür professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollte.<br><br>von V. Rühlmann</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-15 18:54:49 UTC</pubDate>
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