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      <title>Gewinner und Verlierer der Globalisierung by Ramona Gruber</title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-10-04 13:28:15 UTC</pubDate>
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         <title>Perspektive der Konsumenten</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Perspektive der Konsument*innen:</strong></p><p>Konsumentinnen und Konsumenten <strong>profitieren erheblich vom internationalen Handel.</strong> Sie genießen ein breites Angebot an Produkten, das sowohl aus heimischer Produktion besteht als auch aus importierten Waren. Durch die i<strong>nternationale Arbeitsteilung und den Wettbewerb zwischen Importen und inländischen Waren sinken die Preise, </strong>was den Konsumenten eine größere Kaufkraft verleiht. </p><p>Ein Beispiel: Elektronische Geräte, die in Deutschland hergestellt würden, wären teurer als importierte Produkte, wie etwa ein Fernseher aus Südkorea. Dadurch können Verbraucher durch den <strong>Kauf dieser günstigeren Importe Geld sparen und gleichzeitig  und darauf aufbauend mehr konsumieren.</strong></p><p><br></p><p>Dies bedeutet, dass bei gleichem Einkommen mehr Konsum möglich ist, da importierte Waren oft günstiger sind. <strong>Negativ davon betroffen sind diejenigen im Inland, die ihren Arbeitsplatz im schlimmsten Fall verlieren bzw. weniger Einnahmen erwirtschaften, weil ausländische Anbieter das gleiche Produkt billiger verkaufen. </strong>Auch durch die besondere <strong>Hochwertigkeit</strong> eines Produkts kann der in- oder ausländische Verkäufer profitieren oder negative Einflüsse erhalten.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-10 10:46:48 UTC</pubDate>
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         <title>Perspektive der Frauen</title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Frauen bestreiten viel unbezahlte Arbeit</strong>, dazu zählen Tätigkeiten wie Putzen, Einkaufen, Rasen mähen, das Sich-Kümmern um Kinder oder die Pflege von Familienmitgliedern. </p><p>Um als <strong>Frau selbst Karriere in einem Beruf </strong>zu machen, müssen <strong>andere Frauen diese Care-Arbeiten übernehmen. </strong></p><p>D. h. wohlhabende Frauen geben diese Arbeit an <strong>ärmere</strong> <strong>Frauen</strong> weiter, diese geben ihre Kinder an <strong>weibliche</strong> <strong>Verwandte</strong> ab. Viele Männer leben in der alten Rollenverteilung und sehen sich nicht gezwungen im Haus oder mit den Kinder mitzuhelfen. Die <strong>Sorgearbeit ist nicht geschlechtergerecht verteilt</strong>, wodurch eine große Anzahl von <strong>Frauen in diesem System immer noch benachteiligt</strong> wird.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-10 10:52:55 UTC</pubDate>
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         <title>Perspektive der Beschäftigten (Teil B)</title>
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         <description><![CDATA[<p><strong>Viele Menschen bleiben trotz Arbeit arm.</strong> Diese Menschengruppe wird als „working poor“ bezeichnet. 2017 lebten <strong>704 Millionen Erwerbstätige weltweit</strong> von weniger als 3,10 US-Dollar pro Tag. </p><p><br/></p><p>Besonders betroffen sind Regionen wie<strong> Afrika und Südasien. </strong>In derartigen wirtschaftlich schwach entwickelten Staaten liegt der Anteil der „working poor“ bei 25,5 Prozent. Viele ,working poor‘ arbeiten im <strong>informellen Sektor, also in einem meist schlecht bezahlten Beschäftigungsverhältnis ohne regulären Vertrag, ohne soziale Sicherung und ohne ausreichenden Arbeitsschutz </strong>[…].</p><p><br/></p><p>In den <strong>ökonomisch entwickelten Staaten</strong> gelten diejenigen als ‚working poor‘, deren <strong>Einkommen trotz Erwerbstätigkeit unter der jeweiligen Armutsschwelle liegt.</strong> In der <strong>USA</strong> z.B. sind <strong>7,6 Millionen der Erwerbstätigen armutsgefährdet.</strong></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-10 10:52:57 UTC</pubDate>
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         <title>Perspektive der Beschäftigten (Teil A)</title>
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         <description><![CDATA[<p>Die Globalisierung begünstigt Großkonzerne und Gutverdiener in einem Industrieland, während <strong>durchschnittlich bezahlte Jobs oft ins Ausland verlagert </strong>werden und im Inland wegfallen. Zwischen 1995 und 2015 gingen in fast allen OECD-Ländern <strong>viele Jobs der Mittelschicht verloren, während Stellen im Niedrig- und Hochlohnsektor zunahmen.</strong> Menschen mit niedriger oder mittlerer Qualifikation haben <strong>schlechtere Chancen</strong> auf Weiterbildung als hochqualifizierte Menschen, wenn sie ihren Job verlieren. Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) sieht neben der <strong>Globalisierung auch die Digitalisierung als Grund dafür, dass die Ungleichheit zwischen guten und schlechten Jobs wächst.</strong></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-10 10:55:36 UTC</pubDate>
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         <title>Perspektiven Unternehmen </title>
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         <link>https://padlet.com/ramonagruber2/2m6ujfazjh3i1ur/wish/3162891841</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>Multinationale Unternehmen (MNU) sind zentrale Akteure der Globalisierung.</strong> Die – nach Vermögenswerten im Ausland – 100 größten MNU hatten im Jahr 2015 ein <strong>Gesamtvermögen </strong>von 12,9 Billionen US-Dollar, davon entfielen <strong>62,0 </strong>Prozent auf das<strong> Ausland.</strong> Der <strong>Umsatz</strong> der Top 100 lag bei 7,7 Billionen US-Dollar, wovon 64,2 Prozent im <strong>Ausland </strong>erzielt wurden. Und von den 16,1 Millionen <strong>Beschäftigten </strong>der Top 100 MNU waren 56,9 Prozent im <strong>Ausland </strong>unter Vertrag. <strong>Insgesamt erhöhte sich das Auslandsengagement der MNU in den letzten zwei Jahrzehnten also deutlich.</strong></p><p><br></p><p> Im Jahr 2015 hatten von den 100 größten MNU <strong>92</strong> ihren <strong>Hauptsitz in einem ökonomisch entwickelten Staat. </strong>Acht MNU hatten ihren Hauptsitz in einem ökonomisch sich entwickelnden Staat. Die <strong>zehn größten MNU</strong> des Jahres 2015 hatten ihren Hauptsitz alle in einem <strong>ökonomisch entwickelten Staat </strong>(USA (4), Vereinigtes Königreich (3), Japan, Frankreich und Deutschland). </p><p><br></p><p>Multinationale Unternehmen (MNU) können als treibende Kraft der Globalisierung betrachtet werden, da sie über die organisatorischen, technischen und finanziellen Ressourcen verfügen, um eine Strategie des ‚global-sourcing‘ umzusetzen. Global Sourcing ist eine <strong>Beschaffungsstrategie mit dem Ziel, internationale Bezugsquellen zu nutzen</strong>.</p><p><br></p><p>Von den 100 größten MNU, die im Jahr 2014 ihren Hauptsitz in den <strong>ökonomisch sich entwickelnden Staaten,</strong> in Süd-Osteuropa oder der GUS hatten, entfielen <strong>33 auf China </strong>(darunter 17 auf Hongkong), <strong>10 auf Singapur, jeweils 8 auf Indien und Taiwan</strong>, jeweils 7 auf Südafrika und Südkorea sowie jeweils 5 auf Brasilien und Malaysia. Darauf folgten Mexiko (4), die Vereinigten Arabischen Emirate (3), Russland (2) und acht weitere Staaten, in denen jeweils ein MNU ansässig war.</p><p><br></p><p><br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-10 11:01:39 UTC</pubDate>
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         <title>Perspektive der Kinder</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ramonagruber2/2m6ujfazjh3i1ur/wish/3162892683</link>
         <description><![CDATA[<p>Weltweit arbeiten <strong>218 Millionen von Kindern und Jugendlichen</strong> entweder in legalen Beschäftigungen oder eben vermehrt in ausbeuterischer Kinderarbeit (152 Millionen). </p><p><br/></p><p>Die Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) schätzt, dass im Durchschnitt <strong>fast jedes zehnte Kind unter ausbeuterischen Bedingungen arbeitet.</strong> Es sind laut Statistiken mehr Jungen als Mädchen betroffen, wobei aber noch berücksichtigt werden muss, dass viele Mädchen im Haushalt helfen und dies bei den Berechnungen oft nicht mit einbezogen wird. </p><p><br/></p><p><strong>48 % der Kinderarbeiter sind noch unter 12 Jahren alt.</strong> Die Mehrheit der Kinderarbeiter lebt in <strong>Afrika</strong> (72 Millionen) und <strong>Asien</strong> (62 Millionen). Die meisten arbeiten in der <strong>Landwirtschaft, der Industrie oder im Dienstleistungsbereich. </strong>Insbesondere in Bereichen wie <strong>Bergbau und Landwirtschaft</strong> sind die Kinder oft gefährlichen und gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen ausgesetzt ( z. B: in Goldmienen oder der Textilfabrik ). Die <strong>Arbeitszeiten sind oft lang </strong>und auch Gewalt oder <strong>sexuelle Übergriffe</strong> sind keine Seltenheit. </p><p><br/></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-10-10 11:02:20 UTC</pubDate>
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