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      <title>Persona: Leyla Monajed by </title>
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      <language>en-us</language>
      <pubDate>2023-04-25 06:38:38 UTC</pubDate>
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         <title>Leyla über ihren Berufswunsch</title>
         <author>sophiabonde</author>
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         <description><![CDATA[<div>"<em>In der achten Klasse habe ich ein Schulpraktikum in einem Architekturbüro gemacht. Dabei habe ich mir den Beruf der Bürokauffrau genauer angeschaut, was meiner Mutter natürlich gut gefallen hat…<br>Eigentlich hat es auch Spaß gemacht, aber es war auch ein bisschen langweilig und ich würde mir später schon gerne mehr Abwechslung und auch mehr Verantwortung wünschen. Ich fand es richtig cool, was ich von den Bauingenieuren mitbekommen habe. Da waren echt große und sinnvolle Projekte dabei! Ich stelle es mir wirklich cool vor, wenn man Teil davon ist, so große Dinge zu erschaffen. Durch die Flucht habe ich viel Zerstörung gesehen und mein Vater hat mir erklärt, wieviel Arbeit da eigentlich hinter steckt – das hat mich damals schon fasziniert. Einmal hat Frau Kronlage auch zu mir gesagt, dass sie sich das schon für mich vorstellen könnte, weil ich Potenziale habe, die wichtig sind in diesem Berufsfeld. Sie hat aber auch gesagt, dass da viel Fleiß und Ehrgeiz dazugehöre."<br></em><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-05-23 09:19:13 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sophiabonde</author>
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         <description><![CDATA[<ul><li>Calmbach, Marc u.a. (2020): Wie ticken Jugendliche? SINUS-Jugendstudie. Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland (10531). Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.</li><li>Eschenbeck, Heike/Knauf, Rhea-Katharina (2018): Entwicklungsaufgaben und ihre Bewältigung. In: Lohaus, Arnold (Hrsg.): Entwicklungspsychologie des Jugendalters. Berlin: Springer Verlag. S. 23-50.&nbsp;</li><li>Feierabend, Sabine u.a. (2020): <em>JIM-Studie 2020. Jugend, Information, Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland</em>. Stuttgart: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest.</li><li>klicksafe – Mehr Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz/Internet-ABC – Das Portal für Kinder, Eltern und Pädagogen/Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2014): Internetkompetenz für Eltern. Kinder sicher im Netz begleiten. Leitfaden für Eltern. 2. Aufl. Düsseldorf: Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen.</li><li>OECD (2019): PISA 2018 Results (Volume III). What School Life Means for Students’ Lives. PISA, OECD Publishing: Paris,<br>https://doi.org/10.1787/acd78851-en.</li></ul><div><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-05-30 09:36:09 UTC</pubDate>
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         <title>Steckbrief</title>
         <author>sophiabonde</author>
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         <pubDate>2023-05-30 09:39:36 UTC</pubDate>
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         <title>Was beschäftigt Leyla?</title>
         <author>sarahandrees</author>
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         <description><![CDATA[<div>"<em>Auf der einen Seite bin ich wohl eine typische 15-Jährige Teenagerin, denn ich unternehme am liebsten etwas mit meinen zwei besten Freundinnen Alia und Samira aus meiner Klasse. Am liebsten verbringen wir gemeinsam Zeit, indem wir in die Stadt gehen, quatschen oder Zeit auf Social Media verbringen. Ich habe die beiden wirklich gern und kann mich immer auf sie verlassen. Daneben spiele ich sehr gerne Gitarre. Das Gitarrespielen habe ich mir selbst beigebracht. Ich bin aber noch nicht besonders gut darin und würde gerne Gitarrenunterricht nehmen. <br>Manchmal wünsche ich mir aber auch einen größeren Freundeskreis und mehr Anerkennung in meiner<br>Klasse, in der mich die meisten glaube ich, eher als ruhig und unscheinbar wahrnehmen.<br>Solche Momente sind es, wenn ich traurig an meine Kindheit in Syrien zurückdenke. Hier hatte ich in der Grundschule einen größeren Freundeskreis und täglichen Kontakt zu meinen vielen Cousins und Cousinen sowie meinen Großeltern, die ich häufig sehr vermisse. Zum Glück habe ich noch meine drei Geschwister, die ich sehr gerne habe, auch wenn es ab und zu Streit gibt. Am meisten belastet mich jedoch mein Verhältnis zu meiner Mutter. Sie verlangt von mir sehr viel Unterstützung im Haushalt und bei der Betreuung meiner beiden jüngeren Geschwister. Morgens und oft auch nachmittags muss ich die beiden auf dem Schulweg begleiten. Danach helfe ich beim Zubereiten der Mahlzeiten und bei vielen anderen Dingen, die anfallen, wie Wäsche machen und aufräumen. Da bleibt dann häufig nur wenig Zeit<br>für die Schulhausaufgaben, das Üben für Klassenarbeiten, für meine Freundinnen oder das Gitarrespielen. Wenn ich dann meine Mutter um mehr Zeit für mich bitte, gibt es meistens Streit. Mama meint, dass es meine Pflicht wäre, im<br>Haushalt mitzuhelfen, sie hätte in ihrer Jugend viel weniger Freiheiten als ich gehabt. Außerdem bräuchte ich nicht so viel Ehrgeiz in die Schule stecken, denn ein einfacher solider Job würde mir in der Zukunft schon reichen. <br>Mein Vater mischt sich in solchen Situationen meist nicht ein, da er tagsüber auf der Arbeit ist. Das macht mich oft richtig wütend. In solchen Situationen kommt dann alles über mich und ich verkrieche mich auf mein Zimmer. Ich denke an unsere schlimme Flucht von Syrien nach Deutschland und verstehe meine Mutter einfach nicht, die doch ihr ganzes altes Leben in der Heimat aufgegeben hat, um uns Kindern eine freie und selbstbestimmte Zukunft zu bieten. Und nun zwingt sie mich dazu, zusammen mit ihr die Familie zu umsorgen. Darunter leiden natürlich auch meine schulischen Leistungen und das setzt mich zusätzlich unter Druck. <br>Ich will unbedingt nach dem Realschulabschluss nächstes Jahr auf die gymnasiale Oberstufe, um mein Abitur zu schaffen und alle beruflichen Wege offen zu haben. Ich interessiere mich sehr für Mathematik und Physik und durfte letztes Schuljahr sogar mit zu Jugend forscht. Das Problem sind nur meine Schwierigkeiten, im Deutschen zu schreiben. Beim Sprechen habe ich so gut wie keine Probleme mehr. Aber wenn ich nicht in Ruhe lernen kann und auf mich alleine gestellt bin, weiß ich nicht, wie ich meine Schwierigkeiten lösen soll.<br>Meine größte Unterstützerin ist meine Großmutter, die ich sehr liebe. Wann immer wir können, telefonieren wir miteinander und tauschen uns über alles aus. Leider ist Oma in unserer Heimatstadt in Syrien geblieben und wir können uns nicht sehen. Aber sie ist trotzdem immer für mich da und baut mich auf und sagt, dass ich alles schaffen und erreichen kann, wenn ich nur will. Sie hat es trotz der schwierigen Situation in unserer Heimat geschafft, Lehrerin zu werden. Meine Großmutter ist deshalb mein großes Vorbild. Sie gibt mir immer wieder Kraft und Zuversicht."</em><br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-05-30 15:50:10 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sarahandrees</author>
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         <pubDate>2023-06-20 08:23:01 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>sarahandrees</author>
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         <pubDate>2023-06-20 09:37:49 UTC</pubDate>
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         <title>Was beschäftigt Leyla in der Schule?</title>
         <author>sarahandrees</author>
         <link>https://padlet.com/sophiabonde/1irlq6981pa72be6/wish/2633407548</link>
         <description><![CDATA[<div><em>"Außerhalb der Schule verbringe ich am liebsten Zeit mit meinen Freundinnen Alia und Samira. Innerhalb der Familie freut es mich, wenn ich mit meinen beiden jüngeren Geschwistern Quatsch machen kann und sie zum Lachen bringe oder einfach entspannt mit ihnen fernsehe oder ihnen etwas auf der Gitarre vorspiele. Häufig gibt es zu Hause Streitigkeiten mit meiner Mutter über meine beruflichen Zukunftsvorstellungen oder meine Aufgaben im Haushalt. Manchmal knallt es dann richtig und ich fühle mich nicht verstanden und weiß nicht mehr weiter. Dann ist meine Großmutter mein größter emotionaler Ankerpunkt. Mit ihr rede ich über belastende Gedanken. Meist fühle ich mich nach einem Telefonat mit ihr schon wieder deutlich besser und selbstsicherer.&nbsp;<br>Vor allem abends nutze ich meine Freizeit, um im Internet zu surfen. Ich lasse mich gerne von meinen Lieblingsinfluencern inspirieren und schaue, mit welchen Aktivitäten sie ihren Tag verbracht haben. Auf YouTube verbringe ich viel Zeit, um mir Gitarrentutorials anzuschauen. Dies hilft mir, nach stressigen Tagen den Kopf freizubekommen und mich abzulenken. Doch ab und zu stoße ich im Internet, auch wenn ich oft versuche, es zu vermeiden, auf Videos aus meiner Heimat. Diese belasten mich dann stark und werfen mich in die schrecklichen Erlebnisse in meiner Kindheit zurück. Dann liege ich häufig lange wach im Bett.&nbsp;</em></div><div><em>An den meisten Tagen gehe ich gerne zur Schule (vgl. OECD 2019, S. 178). Ich freue mich, wenn ich dort in meiner Klasse auf Samira und Alia treffe. Meine Klasse ist eigentlich auch ganz cool, auch wenn ich mit einigen eher weniger zu tun habe. Meist bleiben sowohl die Jungs als auch wir Mädchen unter uns. Auch zu den meisten meiner Lehrkräfte habe ich ein gutes Verhältnis. Insbesondere meine Klassenlehrerin Frau Kronlage ist eine wichtige Bezugsperson für mich, was meine Schwierigkeiten und Gedanken bezüglich der beruflichen Zukunftsplanung angeht. Sie unterstützt mich in meinem Vorhaben, meine schulischen Leistungen zu verbessern, indem sie mir bei Fragen immer zur Seite steht und mir eine Lerngruppe zur Verbesserung meiner Schreib- und Sprachkompetenz vermittelt hat. Neben dieser Lerngruppe lerne ich meistens alleine abends für Klassenarbeiten oder ab und zu mit Alia und Samira in den Mittagspausen in der Schule.&nbsp;</em></div><div><em>Vor allem die MINT-Fächer bereiten mir richtig Freude. Ich habe mich sehr gefreut, als mein Physiklehrer mich gefragt hat, ob ich an der AG "Jugend forscht" teilnehmen möchte. Nur die Schriftsprache bereitet mir immer wieder Schwierigkeiten und es stresst mich sehr, wenn Klassenarbeiten in Deutsch, Geschichte oder anderen schreibintensiven Fächern anstehen (vgl. ebd.). Ich glaube, wenn ich mich hierin verbessern würde, wären meine Noten zum Beispiel in Deutsch deutlich besser. Aber da unterstützt mich zum Glück bereits Frau Kronlage. Manchmal würde ich mir aber von unserer Schule wünschen, dass sie hier mehr Angebote und Nachhilfe schaffen würden, da es vielen Klassekameraden mit Migrationshintergrund ähnlich geht.<br>In der Oberschule habe ich mich eigentlich immer sehr wohl gefühlt. Doch ich kann mich noch daran erinnern, dass mir die erste Zeit in der Schule in Deutschland aufgrund der Sprachbarriere sehr schwer fiel. Ich war die Außenseiterin und die anderen Kinder wollten manchmal nicht mit mir spielen oder zusammen arbeiten, da ich ihre Sprache noch nicht so gut sprach. Zum Glück verbesserte sich dies mit der Zeit (vgl. ebd., S. 182).&nbsp;</em></div><div><em>Jetzt fühle ich mich auf jeden Fall schon besser, zu den „Coolen“ aus der Klasse gehöre ich trotzdem nicht. Das ist für mich aber auch okay und an sich komme ich mit allen ganz gut aus. An manchen Tagen wünsche ich mir zwar schon etwas mehr Anschluss zu haben, aber dann bin ich auch einfach wieder froh, dass ich Alia und Samira habe. Manchmal bekomme ich mit, dass einige aus der Klasse andere ärgern… aus diesen Angelegenheiten halte ich mich dann aber raus. Ich weiß natürlich nicht genau, was die anderen über mich denken, aber ich denke, dass sie mich als eine freundliche, hilfsbereite und unkomplizierte Person wahrnehmen. Ich bin nicht der Typ, der ständig im Mittelpunkt stehen muss oder versucht, allen zu gefallen. Das macht mich vielleicht nicht "cool", aber ich habe gelernt, dass es wichtiger ist, sich selbst treu zu bleiben und echte Freundschaften zu pflegen. Das rät mir Oma auf jeden Fall immer."</em></div>]]></description>
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         <pubDate>2023-06-27 11:19:38 UTC</pubDate>
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         <author>sophiabonde</author>
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         <pubDate>2023-07-04 13:44:46 UTC</pubDate>
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         <author>sarahandrees</author>
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         <pubDate>2023-07-10 12:25:16 UTC</pubDate>
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         <author>sophiabonde</author>
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         <pubDate>2023-07-10 15:17:36 UTC</pubDate>
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