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      <title>Wie kann man eine ungleiche Freundschaft erklären? by Ernst Hany</title>
      <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre5</link>
      <description>Wovon reden die Sprecher eigentlich?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-11-25 19:52:23 UTC</pubDate>
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         <title>Fragestellung</title>
         <author>ernst_hany</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre5/wish/1913168341</link>
         <description><![CDATA[<div>Der alte, aber steinreiche Methusalix hat eine junge attraktive Freundin. Die Leute aus dem Dorf tuscheln deshalb schon lange. „Die hat sicher einen Vaterkomplex aus ihrer Kindheit“, ereifert sich Sigmundix. „Ich denke eher, ihr Instinkt bevorzugt die Gene für Langlebigkeit zum Vorteil der eigenen Nachkommen“, entgegnet Scharlsdarwinix. „Papperlapapp, sie will nur sein Geld, dafür bekommt er von ihrer Schönheit was ab“, behauptet Utilitarix.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Identifizieren Sie in der Literatur die wissenschaftlichen Positionen der drei Sprecher (das Wiki reicht dafür wohl nicht aus) und legen Sie dar, welcher Position Sie im geschilderten Fall am ehesten zustimmen.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-25 19:52:23 UTC</pubDate>
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         <title>Zu Aufgabe B mache ich mir noch Gedanken</title>
         <author>ewaschuster</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre5/wish/1914372427</link>
         <description><![CDATA[<div>(A) Zunächst die Zuordnung der Kernprinzipien zu den drei Aussagen.<br>1. Vaterkomplex aus der Kindheit<br>Dieser Aussage würde ich das Prädispositions-Prinzip zuordnen. Nach evolutionären Modellen sozialer Entwicklung kann eine schlechte Erziehung zu lebenslangen Verletzlichkeiten führen, was eine qualitative und stabile romantische Beziehung gefährden kann. In diesem Fall würde der Vaterkomplex dazu führen, dass sich die junge Frau statt einer stabilen Liebesbeziehung, sich einer Beziehung mit einem älteren Mann zuwendet.&nbsp;<br><br>2. Gene für Langlebigkeit<br>Dieser Aussage könnte das Evaluations-Prinzip zugewiesen werden. Nach diesem Prinzip bewerten Menschen ihre Beziehungen und ihre befreundete oder Partnerperson anhand positiver oder negativer Zustände. Der jungen Frau könnte es besonders wichtig sein sich die Gene für Langlebigkeit zum Vorteil der eigenen Nachkommen zunutze zu machen.&nbsp;<br><br>3. Geld gegen Schönheit<br>Zu dieser Aussage fällt mir nur das Standard-Prinzip ein. Hier stellen sich Partner oder Partnerin die Frage, ob die Beziehung die eigenen Vorstellungen von einer guten Beziehung erfüllt. Der jungen Frau ist es besonders wichtig, dass ihr Mann reich ist, während sich Methusalix eine junge und attraktive Frau wünscht.&nbsp;<br><br>(B)<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-26 13:45:30 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre5/wish/1917482892</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich finde diese Aufgabe sehr schwierig und bin mir sehr unsicher, was genau von uns verlangt wird. Ursächlich dafür ist, dass ich nicht weiss, aus welcher Perspektive ich die Aussagen betrachten soll. Soll ich die Perspektive der tuschelnden Personen einnehmen, die Perspektive der jungen Frau oder des älteren Methusalix. Ich finde die Anwendung der wissenschaftlichen Erkentnisse wird dadurch stark verändert, da diese dann je nach Person variieren könnten.<br><br>Aus der Perspektive der Frau würde ich mich den Vorschlägen von Exa anschließen. Außer ggf. bei der dritten Aussage. Da wäre auch das Prinzip der Instrumentalität eine Möglichkeit.<br><br>Ich persönlich würde mich keiner dieser Aussagen anschließen, aber wenn ich mich für eine enstcheiden müsste, wäre es die von Sigmundix, da diese sich nicht auf "Vorwürfe" bzw. Nachteile fokussiert, sondern hauptsächlich das Positive an der Beziehung in den Vordergrund stellt.<br><br>Vielleicht können mir ja eure Beiträge helfen mein Problem aufzuklären:) Danke schon einmal! (Cindy)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-29 09:38:22 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre5/wish/1920669148</link>
         <description><![CDATA[<div>Hallo Zusammen :)&nbsp;<br>ich finde die Aufgabe auch etwas schwierig, daher auch meine späte Antwort...&nbsp;<br><br>Die erste Aussage könnte sich auf die Attachment Theory nach Bowlby (1973) beziehen, da diese sich mit Erfahrungen aus früheren Beziehungen beschäftigt. Diese Erfahrungen können dazu führen, dass spätere Beziehungen beeinflusst werden. Der erwähnte Vaterkomplex bedeutet ja, dass die Beziehung der jungen Frau zu ihrem Vater früher sehr schwierig war. Allerdings gibt es in dem vorliegenden Text keine Hinweise darüber, ob dies so ist, daher kann hier meiner Meinung nach keine entsprechende Aussage getroffenwerden.&nbsp;<br><br>Die zweite Aussage bringt einen Vorteil für die eigenen Nachkommen mit ein, was (wie Ewa auch schon gesagt hat) mit dem Evaluation-Prinzip erklärbar wäre.&nbsp;<br><br>Die letzte Aussage bringt die jeweiligen Vorteile der beiden Partner auf. Sie profitiert von seinem Geld und er profitiert von ihrer Schönheit. Das könnte durch das communal/exchange model nach Clark und Mills (2011) erklärt werden. Hier werden mit dem Eingehen einer Beziehung die Vorteile des jeweils anderen genutzt.&nbsp;<br><br>Ich würde keiner der drei Aussagen vollkommen zustimmen oder sie ablehnen. Für die erste gibt es meiner Meinung nach zu wenig Informationen um eine klare Aussage darüber zu treffen. Die zweite Ansicht kann ich persönlich nicht wirklich nachvollziehen, allerdings gibt es bestimmt Menschen, denen so etwas wichtig ist. Der letzten Aussage würde ich wahrscheinlich am ehesten zustimmen, wenn sie nicht so extrem formuliert wäre. Es NUR auf die Schönheit und das Geld zu reduzieren halte ich für nicht sinnvoll.&nbsp;(Elena)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-30 15:26:26 UTC</pubDate>
         <guid>https://padlet.com/ernst_hany/fre5/wish/1920669148</guid>
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         <title></title>
         <author>melinapopp</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/fre5/wish/1921189395</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich fand genau wie Cindy die Aufgabenstellung erst einmal schwer zu lösen. Ich habe deshalb die Positionen herausgearbeitet, die mir bei den Aussagen als erstes in den Sinn gekommen sind, was vermutlich auch den der Auswahl der Namen lag. Ich werde aber auch kurz auf Ewas Vorschläge eingehen.<br><br></div><div><strong>Sigmundix: „Die hat sicher einen Vaterkomplex aus ihrer Kindheit.“</strong> -&gt; Mit dem Vaterkomplex verbinde ich intuitiv Freud und die Psychoanalyse, weshalb ich mich damit ein wenig beschäftigt habe (z.B. <a href="https://d1wqtxts1xzle7.cloudfront.net/33238063/FreudIchEs-with-cover-page-v2.pdf?Expires=1637925591&amp;Signature=BJvd6chbRqd4N~y4PelF1I8FGCVusL7srjD9sW2Xre6whNC2I6gBkhnUwwGzqoO-PqBi0LnSBrXtwuhSE7gORYkTSd-8ZKKeuSnBBaGhnUVCelfTLo7GtTLumyJRzZikHwiswNXFPCi-gsrWFGj7bfxQnqkMBaKdS4OC4EaWKPx1vjEXO~up~NnBVsdRgcyzTS7XZB00LpZLXk-U1j6xLh~b-5Uxa99qcSRQJ8Nd0S9MgOheyL8wTEgOVSUreMX9EvLhxeJ25C06gfCzdDVuHZzTYNHaDIb8HvIc4Hvp9Df3dVmvTC-AHEXtX-PIA-6ehr~62RagH08mKowY8CX5xA__&amp;Key-Pair-Id=APKAJLOHF5GGSLRBV4ZA">FreudIchEs-with-cover-page-v2.pdf (d1wqtxts1xzle7.cloudfront.net</a>). Jung (1913) versucht sich in einer Darstellung von Freuds psychoanalytischen Theorien, wobei er den Vaterkomplex als Elektrakomplex bezeichnet. Der Duden definiert den Vaterkomplex im psychologischen Gebrauch als „übermäßig starke Bindung eines Kindes, besonders einer Tochter, an den Vater“. Umgangssprachlich wird damit ein „Sich-hingezogen-Fühlen einer Frau zu einem wesentlich älteren Mann“ assoziiert, wie es in der Aussage von Sigmundix zu erkennen ist. Die Entstehung eines Vaterkomplexes erklärt Kast (2000) mit einer Verdichtung der emotional betonten Beziehungserfahrungen mit dem Vater. Ein pathologischer Vaterkomplex ist eine Art von Bindungsstörung, die bei Frauen aus unsicheren sozialen Verhältnissen oder traumatischen Erlebnissen wie Vernachlässigung als Kind entstehen kann.<br><br></div><div>Bezugnehmend auf den Text von Finkel et al. (2017) würde ich Ewa zustimmen und die Aussage von Sigmundix dem Prädispositionsprinzip zuordnen. Negative Kindheitserfahrungen können den Charakter und Persönlichkeitseigenschaften der jungen Frau geprägt haben und somit auch ihre spätere romantische Beziehung.<br><br><br></div><div><strong>Scharlsdarwinix: „Ich denke eher, ihr Instinkt bevorzugt die Gene für Langlebigkeit zum Vorteil der eigenen Nachkommen.“</strong> -&gt; Hier verbinde ich ausgehend von Darwins Evolutionstheorie das Prinzip der höheren Fitness, also Langlebigkeit der eigenen Nachkommen und somit auf lange Sicht das Durchsetzen der eigenen Gene in der Population. Das ist aber eher die evolutionsbiologische Sicht.<br><br>Bisher wurde diese Aussage von meinen KommilitonInnen dem Evaluationsprinzip zugeordnet, was ich gut nachvollziehen kann. Könnte man hier auch das Instrumentalitätsprinzip nennen, da die junge Frau laut Aussage den Wunsch hat, dass die Nachkommen im Vorteil sind? Dies könnte mit ihrem persönlichen Ziel, mit welchem sie die Beziehung eingeht, erklärbar sein.<br><br><br></div><div><strong>Utilitarix: „Papperlapapp, sie will nur sein Geld, dafür bekommt er von ihrer Schönheit was ab.“</strong> -&gt; Hier kommt mir eine Kosten-Nutzen-Relation in den Sinn. Aus der Sicht der jungen Frau scheint sie den Nutzen des Geldes über die Kosten eines „alten Partners“ zu stellen und ist somit zufrieden (möglicherweise erklärbar durch die Interdependenztheorie; Kelley &amp; Thibaut 1978, Thibaut &amp; Kelley 1959 aus Finkel et al. 2017, S. 4.15). Deshalb würde ich mich hier ebenfalls Ewa anschließen und diese Aussage dem Standardprinzip zuordnen.<br><br></div><div>&nbsp;</div><div>Die Frage danach, welcher Aussage ich am ehesten zustimme, ist schwierig zu beantworten, vor allem ohne weitere Informationen über die Beziehung oder die Persönlichkeiten der beiden. Alle Aussagen zeigen grundlegende wissenschaftliche Positionen, die ich irgendwie nachvollziehen kann. Ich glaube, dass in der Allgemeinheit die erste und die letzte Aussagen häufiger auftritt, aber alle klingen nach Verurteilen der Beziehung. Am ehesten würde ich wie Cindy auch Sigmundix anschließen, da diese Aussage (so böse sie vielleicht klingen mag) auf möglichen Problemen in der Kindheit basiert oder wobei eine Bindungsstörung zugrunde liegen kann. Dennoch bedarf es mehr Informationen, um eine solche Beziehung einordnen zu können.<br><br></div><div>&nbsp;</div><div>Jung, C. G. (1913). The theory of psychoanalysis. Psychoanalytic Review, 1(1), 1-40.<br>Kast V. (2000) Vaterkomplex. In: Stumm G., Pritz A. (eds) Wörterbuch der Psychotherapie. Springer, Vienna. <a href="https://doi.org/10.1007/978-3-211-99131-2_2042">https://doi.org/10.1007/978-3-211-99131-2_2042<br></a><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-11-30 18:56:47 UTC</pubDate>
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