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      <title>Timeline: Geschichte des Persmanhofs by </title>
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      <description>Zeitliche Entwicklung des Persmanhofs</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2024-08-12 19:25:22 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>loserchr</author>
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         <description><![CDATA[<p>Der Persmanhof, ein ehemaliger Bauernhof, der sich in die bergige Landschaft von Bad Eisenkappel einbettet, diente in der Zeit des 2. Weltkrieges als Partisanenstützpunkt. 1945, als sich ein Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft abzeichnete, waren dauerhaft rund 150 Partisanen am Hof stationiert, bis Teile der Spezialeinheit der 4. Kompanie des I. Bataillon des SS-Polizeiregiments 13 ein Massaker an elf Menschen am Hof verübten.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-12 19:25:22 UTC</pubDate>
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         <title>Museumswerdung</title>
         <author>loserchr</author>
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         <description><![CDATA[<p>Auf Bestreben des Verbandes der Kärntner Partisanen wurde 1965 eine erste Gedenkveranstaltung für die Opfer des Attentates abgehalten. Bei dieser wurde auch eine Gedenktafel am Haus der Familie Sadovnik, die teilweise auch zu dieser Zeit den Hof bewohnte, angebracht.</p><p>&nbsp;</p><p>1982 dann gab dieser Verein dann den Anstoß dazu, am Ort des Verbrechens ein Museum zu errichten, dass sich den Themen Verfolgung und Widerstand widmen sollte.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-12 19:25:22 UTC</pubDate>
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         <title>Der lange Weg zum Ort des Gedenkens </title>
         <author>loserchr</author>
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         <description><![CDATA[<p>Durch das Anbringen der Gedenktafel, die Museumswerdung und das Wiedererrichten und Versetzen des gesprengten Partisanendenkmals am Persmanhof waren die wesentlichen Fundamente von diesem als Ort des Gedenkens und der historischen Reflexion geschaffen worden.</p>]]></description>
         <pubDate>2024-08-12 19:25:22 UTC</pubDate>
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         <title>Umbau und Modernisierung des Museums</title>
         <author>loserchr</author>
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         <description><![CDATA[<p>Im Jahr 2012 kam es durch die Initiative des Društvo/Vereins Persman zu einer Umgestaltung und Modernisierung des Museums am Persmanhof. Zusätzlich wurde die Ausstellungsfläche auf über 100m^2 erweitert. Die Dauerausstellungen konzentrieren sich dabei auf die Schwerpunktthemen Verfolgung und Widerstand der Kärntener Slowen*Innen und das Schicksal der Persmanfamilie.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-12 19:25:22 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>loserchr</author>
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         <description><![CDATA[<p>1983 wurde dann am Vorplatz des Museums, dessen zweite Hälfte noch immer von Mitgliedern der Familie Sadovnik bewohnt war, jenes Denkmal wiedererrichtet, welches im Jahr 1953 am Friedhof St. Ruprecht in Völkermarkt gesprengt worden war.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-12 19:25:22 UTC</pubDate>
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         <title>Emotionalisierung </title>
         <author>loserchr</author>
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         <description><![CDATA[<p>Durch die Verwendung von persönlichen Geschichten und Originaldokumenten wird die Geschichte greifbar und verständlich vermittelt. Diese Herangehensweise betont die Bedeutung der emotionalen Dimension in der Geschichtsvermittlung. Dieser Trend ist in vielen modernen Museen zu beobachten. Das Ziel der Ausstellung ist dabei aber nicht nur die Wissensvermittlung, sondern auch, dass Empathie und Verständnis gefördert werden sollen.</p>]]></description>
         <pubDate>2024-08-12 19:25:22 UTC</pubDate>
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         <title>Das Museum heute </title>
         <author>loserchr</author>
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         <description><![CDATA[<p>Heute steht das Museum Persman für die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus und die Bedeutung des Widerstandes gegen die Unterdrückung. Der Persmanhof hat sich zu einem Ort entwickelt, der die Besucher dazu anregen soll, über Vergangenes nachzudenken, um Lehren für die Gegenwart und die Zukunft zu ziehen. Die Ausstellung zeigt, dass die Darstellung von Krieg und Gewalt unterschiedliche Narrative und Perspektiven beinhalten kann, die jeweils ihre eigenen politischen und sozialen Botschaften vermitteln.</p>]]></description>
         <pubDate>2024-08-12 19:25:22 UTC</pubDate>
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         <title>Geschichte lebendig machen</title>
         <author>loserchr</author>
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         <description><![CDATA[<p>Das Museum Persman spielt gegenwärtig eine wichtige Rolle, da es Geschichte lebendig und zugänglich macht. Zum Beispiel nutzt das Museum Audioguides im freien Gelände um den Hof, wodurch für die Besucher eine immersive und interaktive Erfahrung geschaffen wird, die es den Besuchern ermöglicht, tief in die Geschichte und die Schicksale der Menschen einzutauchen</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-12 19:25:22 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>loserchr</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-08-12 19:50:26 UTC</pubDate>
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         <title>Erinnerung und Vergessen</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/loserchr/1axld9msztte8ksh/wish/3073531474</link>
         <description><![CDATA[<p>Der Persmanhof, gelegen in den Kärntner Bergen, war während des Zweiten Weltkriegs ein wichtiger Zufluchtsort für Partisanen, die gegen das nationalsozialistische Regime kämpften. In der Nacht vom 25. auf den 26. April 1945 wurde der Hof von einer SS-Einheit angegriffen und dabei fast vollständig zerstört. Neun Mitglieder der dort lebenden Familie wurden brutal ermordet, darunter auch Frauen und Kinder.<br>In den Jahrzehnten nach dem Krieg geriet der Persmanhof – wie viele andere Orte des Widerstands – weitgehend in Vergessenheit. Zwar wurde in den 1980er Jahren eine Gedenkstätte errichtet, doch das Bewusstsein um diesen Ort und seine Geschichte bleibt in der Öffentlichkeit gering. Die Erinnerungskultur in Österreich ist oft stark auf die Opferrolle des Landes fokussiert, wobei der aktive Widerstand, der von vielen Kärntner Slowenen und anderen mutigen Menschen geleistet wurde, in den Hintergrund tritt.<br>Mit Vergessen in der Erinnerungskultur gemeint, dass Orte wie der Persmanhof zwar physisch erhalten bleiben und durch Gedenktafeln oder Museen gewürdigt werden, aber oft nicht die gebührende Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Es geht darum, die Geschichte dieser Orte lebendig zu halten und in das kollektive Gedächtnis zu integrieren. Besonders in einer Zeit, in der sich die Generationen der Zeitzeugen nach und nach verabschieden, ist es von entscheidender Bedeutung, die Erinnerung aktiv zu bewahren und weiterzugeben.<br>Der Persmanhof ist nicht nur ein Mahnmal für die Schrecken der Vergangenheit, sondern auch ein Symbol für den Widerstand gegen Unterdrückung und Diktatur. In einer Zeit, in der nationalistische und revisionistische Tendenzen wieder zunehmen, ist es umso wichtiger, sich dieser Geschichte zu erinnern und sie in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion zu stellen.<br>Das Vergessen in der Erinnerungskultur ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Der Persmanhof und andere Orte des Widerstands verdienen es, nicht nur in regionalen Kreisen, sondern auch auf nationaler Ebene stärker beachtet zu werden. Sie sind Teil eines wertvollen Erbes, das uns lehrt, welche Bedeutung Mut und Solidarität in Zeiten der Not haben. Indem wir uns an diese Orte erinnern, bewahren wir nicht nur die Vergangenheit, sondern stärken auch das Fundament für eine freie und gerechte Zukunft.<br></p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-12 19:58:01 UTC</pubDate>
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         <title>Vergessen ist Medizin</title>
         <author></author>
         <link>https://padlet.com/loserchr/1axld9msztte8ksh/wish/3073533607</link>
         <description><![CDATA[<p><strong>„Vergessen ist Medizin“</strong>– ein Schriftzug, der am Nachbarhof des Persmanhofs auf der Mauer neben einem Eingang in slowenischer Sprache geschrieben steht. Dieser Gedanke wirft ein besonderes Licht auf die Geschichte des Persmanhofs, einem Ort, der tief in der Erinnerungskultur verwurzelt ist und zugleich von Vergessenheit bedroht war. Wie kann das Vergessen in diesem Kontext als heilend betrachtet werden?<br><br><strong>Die schmerzvolle Geschichte des Persmanhofs<br></strong>Der Persmanhof, ein abgelegener Bauernhof in Kärnten, wurde im April 1945 Schauplatz eines grausamen Verbrechens. SS-Truppen überfielen den Hof, zerstörten ihn und ermordeten neun Mitglieder der dort lebenden Familie, die Partisanen und Widerstandskämpfer unterstützt hatten. Jahrzehntelang blieb dieses Verbrechen weitgehend unbeachtet, ein Kapitel, das im öffentlichen Gedächtnis kaum präsent war.<br><br><strong>Vergessen als notwendiger Schutz<br></strong>Für die Angehörigen und die betroffene Gemeinschaft war das Vergessen in den Jahren nach dem Krieg möglicherweise eine Art Schutzmechanismus. Das bewusste oder unbewusste Verdrängen der Ereignisse half dabei, den Schmerz zu lindern und das Leben weiterzuführen. In einer Zeit, in der die Gesellschaft sich um den Wiederaufbau bemühte, konnte das bewusste Vergessen eine notwendige Medizin sein, um sich auf die Gegenwart zu konzentrieren und nicht in der traumatischen Vergangenheit gefangen zu bleiben.<br><br><strong>Die heilende Kraft des selektiven Erinnerns<br></strong>Im weiteren Verlauf wurde jedoch deutlich, dass das vollständige Vergessen dem Persmanhofund seiner Geschichte nicht gerecht werden konnte. Die Gedenkstätte, die in den 1980er Jahren errichtet wurde, ist ein Versuch, das Vergessene wieder ins kollektive Gedächtnis zu rufen. Doch auch hier zeigt sich, dass das Erinnern dosiert sein muss, um heilend zu wirken. Zu viel Erinnerung an die Grausamkeit kann alte Wunden wieder aufreißen; ein ausgewogenes Gedenken kann jedoch helfen, die Vergangenheit zu verarbeiten, ohne dass sie zur Last wird.<br><br><strong>Vergessen und Erinnern in der Gegenwart<br></strong>„Vergessen ist Medizin“ im Kontext des Persmanhofs könnte auch bedeuten, dass die Erinnerung an diesen Ort und die Ereignisse, die dort stattfanden, in einer Weise gepflegt werden sollte, die sowohl der Vergangenheit als auch der Gegenwart gerecht wird. Es geht darum, das Vergessen nicht als Feind zu betrachten, sondern als Teil eines Heilungsprozesses, der Raum für neue Perspektiven und ein friedlicheres Miteinander schafft.<br><br><strong>Die Balance finden<br></strong>Während die Errichtung der Gedenkstätte und die Erhaltung des Persmanhofs als Erinnerungsort wichtig sind, darf das Vergessen nicht völlig verurteilt werden. Es hat seinen Platz im Leben jener, die direkt betroffen sind, und kann ihnen helfen, den Weg nach vorn zu finden. Gleichzeitig ist es für die Gesellschaft wichtig, sich zu erinnern – jedoch auf eine Weise, die nicht nur die Schrecken der Vergangenheit betont, sondern auch die Lehren, die daraus gezogen werden können.<br>Vergessen kann im Fall des Persmanhofs tatsächlich als eine Form von Medizin betrachtet werden. Es war und ist ein Mittel, um mit dem Schmerz der Vergangenheit umzugehen, ohne ihn zu verdrängen. Doch ebenso wichtig ist es, dass das Erinnern nicht zur Quelle neuen Leids wird, sondern zur Grundlage für Versöhnung und Verständnis. Die Herausforderung besteht darin, die richtige Balance zwischen Vergessen und Erinnern zu finden, um sowohl die Heilung der Wunden als auch das Bewahren der historischen Wahrheit zu ermöglichen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-12 20:01:47 UTC</pubDate>
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         <title>Die Story dahinter</title>
         <author>khmuhry</author>
         <link>https://padlet.com/loserchr/1axld9msztte8ksh/wish/3073564918</link>
         <description><![CDATA[<p>Nach dem Überfall NS-Deutschlands auf Jugoslawien im April 1941 gründeten slowenische Antifaschisten in Ljubljana die Osvobodilna Fronta (OF, Befreiungsfront), um bewaffneten Widerstand gegen die Besatzung zu leisten. Der OF schlossen sich Kärntner Slowenen an, die aus der Wehrmacht desertiert waren. Bereits im August 1942 kam es zu ersten Kämpfen zwischen Partisanen und NS-Verbänden. Im Winter 1942/1943 nahm die Gestapo in der Umgebung von Eisenkappel/Železna Kapla und Zell Pfarre/Sele etwa 200 NS-Gegner fest. Bei einem Prozess in Klagenfurt im April 1943 fällte der Volksgerichtshof 13 Todesurteile, die in Wien vollstreckt wurden. Im Sommer 1944 erreichte der bewaffnete Widerstand in Kärnten/Koroška seinen Höhepunkt. Unterstützt durch britische Waffenlieferungen kämpften bei den Kärntner Partisanenverbänden der OF mehr als 900 Männer und Frauen. Sie bildeten den einzigen bewaffneten Widerstand im Deutschen Reich. Deutsche Soldaten berichteten von der ständigen Bedrohung durch Partisanen, die aus dem Hinterhalt angriffen und das schwierige Terrain zu ihrem Vorteil nutzten. Die Wirkung der Partisanen im Zweiten Weltkrieg ist umstritten, da der Partisanenkrieg nach dem deutschen Überfall 1941 improvisiert geführt werden. Die Partisanen unterstanden nie einem einheitlichen Oberbefehl. Sie versteckten sich in Sumpf- oder Waldgebieten, gruppierten sich um Offiziere und versuchten in den ersten Monaten vor allem, der Gefangenschaft zu entgehen und zu überleben. Überfälle dienten der Nahrungsbeschaffung, wurden jedoch von den Deutschen mit Repressalien und Geiselerschießungen gegen die Zivilbevölkerung beantwortet.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-12 20:58:17 UTC</pubDate>
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      <item>
         <title>Der Persmanhof aus naturalistischer Sicht</title>
         <author>khmuhry</author>
         <link>https://padlet.com/loserchr/1axld9msztte8ksh/wish/3073567212</link>
         <description><![CDATA[<p>Wir wollen uns hier allerdings im speziellen mit den Partisanenbewegungen rund um die Petzen beschäftigen, hierfür ist es notwendig das Gebiet auch auf ihre geographische Eignung für einen Partisanenkrieg zu untersuchen. Die Petzen bei Bleiburg in Südost-Kärnten gehört zu den Karawanken, über deren Kammlinie auf weiten Strecken die Staatsgrenze Österreichs zu Jugoslawien verlief. Trotz ihrer relativ bescheidenen Höhe von nur 2126 m zeigt die Petzen im oberen Bereich schroffe Hochgebirgsformen mit steilen Felswänden und ausgedehnten Schutthalden. Diese Landschaftsformen verdankt sie weitgehend den Eiszeiten, in denen einige Gletscher auf der Nordseite tiefe Kare in den Kalk und Dolomit der oberen Trias einschnitten. Das Plateau fällt nach Süden meist sanft ab und ist von zahlreichen Dolinen durchsetzt. Teile des Plateaus liegen jenseits der Grenze und sind von blumenreichen Matten und ausgedehnten Beständen von Legföhren bedeckt. Überall tritt der weiße Kalk, oft von tiefen Karren durchfurcht, zutage. Der Luschasattel (slowenisch Luže) liegt in den Karawanken am westlichen Ende des Petzenmassivs auf einer Höhe von 1315. Südlich des Sattels befindet sich das aufgelassene Gasthaus Rieplbauer. In der Leppen, 300 Höhenmeter unterhalb des Passes, liegt der Peršmanhof. Im unteren Teil der Petzen gibt es noch stellenweise ausgedehnte Buchenwälder, des Weiteren sind die Große Taubnessel und die Schafdolde hervorzuheben, insgesamt gibt es im Gebiet über 450 Farn- und Blütenpflanzen welche sich teilweise als Nahrungsressource nutzen lassen. Der Bereich der Petzen innerhalb der Karawanken stellt eine eigenständige hydrogeologische Einheit dar, die als Karstgrundwasserkörper Petzen definiert werden kann. In unmittelbarer Nähe zum Peršmanhof tritt der Muschenigbach zu Tage, welcher als weitere wichtige Ressource in der Umgebung gesehen werden kann. Es kann also davon ausgegangen werden, dass den Partisanen ausreichend grundlegende Ressourcen in direkter Umgebung zu Verfügung standen.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-12 21:02:25 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Unsere Quellen</title>
         <author>khmuhry</author>
         <link>https://padlet.com/loserchr/1axld9msztte8ksh/wish/3073569351</link>
         <description><![CDATA[<p>Baum, W. (2013). Persmanhof 1945. Protokolle eines NS-Kriegsverbrechens. Klagenfurt u. a. 2013, ISBN 978-3-902878-13-7.</p><p><br/></p><p>Cercel, C-, Parisch, N., &amp; Rowley E. (2019). War in the Museum: The Historial of the Great War in Peronne and the Military History Museum in Dresden. Journal of War &amp; Cultural Studies, 12(2), 194-214. <a rel="noopener noreferrer nofollow">https://doi.org/10.1080/17526272.2029</a></p><p><br/></p><p>Ginzberger A. (1933) Vegetationskunde der Karawanken. (Pilanzensoziologie 3d. 21).</p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.memorialmuseums.org/memorialmuseum/gedenkstatte-persmanhof</a></p><p><br/></p><p><a rel="noopener noreferrer nofollow">https://www.persman.at/de/der-persmanhof-2/aktuelles-und-termine/</a></p><p><br/></p><p>Kristof, L. (1868). Zur Flora der Petzenalpe in Kärnthen. Österreichische Botanische Zeitschrift, 18(2), 43-47.</p><p><br/></p><p>Melzer H. (1968). Botanisches von der Petzen, einer wenig bekannten Bergin den Karawanken.</p><p><br/></p><p>Poltnig. W., Strobl, E.. &amp; Brendid, M. Hydrogeologische Risikobewertung des Petzengebietes (Karawanken, Kärnten/Slowenien). na.</p><p><br/></p><p>Rausch, J. (1979). Der Partisanenkampf in Kärnten im Zweiten Weltkrieg. Österreichische Bundesverlag Ges.</p>]]></description>
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         <pubDate>2024-08-12 21:06:37 UTC</pubDate>
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      </item>
      <item>
         <title>Ressource Wasser</title>
         <author>khmuhry</author>
         <link>https://padlet.com/loserchr/1axld9msztte8ksh/wish/3073575295</link>
         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2024-08-12 21:17:38 UTC</pubDate>
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